Softskills fördern den Projekterfolg

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Software wird von Menschen gemacht – wir wissen das nicht erst seit Tom de Marco es so schön auf den Punkt gebracht hat. Softwareprojekte scheitern öfter an den “weichen” Faktoren wie Empathie, Kooperation, Konfliktfähigkeit, Verantwortung, Mut und Engagement, als an den technischen Fähigkeiten der Beteiligten. Warum ist das so?

Die Ursachen liegen im vor langer Zeit erlernten Verhalten des Menschen, sprich: in den größtenteils unbewussten Programmen, die auf der genialsten bisher bekannten CPU, nämlich dem menschlichen Gehirn, ablaufen. Anhand von praktischen Beispielen und Blockschaltbildern aus der modernen Gehirnforschung zeige ich Ihnen…

welche Komponenten das menschliche Gehirn ausmachen
aus welchen Anforderungen die darin laufenden Programme ursprünglich entstanden sind
welche Bugs in den Programmen aus heutiger Sicht enthalten sind
und wie sich Menschen deshalb verhalten, wenn sie mit ganz neuen Anforderungen, nämlich der Teamarbeit im Projektumfeld, konfrontiert werden.
Um im Projekt Erfolg zu haben, müssen die Teammitglieder das eigene Verhalten auf gemeinschaftliches Handeln ausrichten. Soft Skills machen Projekte erfolgreicher und helfen, den Kopf zu kühlen, falls es stressig wird.

Erfahren Sie in diesem Vortrag anhand von praktischen Beispielen:

warum Projekte für den Menschen etwas Besonderes sind
welche Fähigkeiten Sie in heutigen Projekten benötigen
wie Sie Ihre Gehirn-CPU “tunen” können, um Soft Skills nach und nach zu trainieren
wie Sie dadurch zu einem begehrten Projektmitglied werden.

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Softskills fördern den Projekterfolg

  1. 1. Softskills fördern den Projekterfolg Vortrag auf der OOP 2008 Matthias Bohlen <mbohlen@mbohlen.de> Unabhängiger Coach und Berater
  2. 2. Januar 2008 ©2008 Matthias Bohlen, http://www.mbohlen.de/ 2 Themen-Überblick  Der IT-Krimi: Das gescheiterte Projekt  Millionen Jahre alte Requirements  Hardware, Firmware, Businessregeln  Das Gehirn im Heute  Anforderungen der Neuzeit  Fragen und Antworten
  3. 3. Januar 2008 ©2008 Matthias Bohlen, http://www.mbohlen.de/ 3 Matthias Bohlen – das Profil  Unabhängiger Berater  Architektur, Software-Engineering  Modellgetriebene Software-Entwicklung, MDA  Objekt- und Komponententechnologien  Dienstleistungen:  Analyse, Design, Architektur  Project jump start  Technische Projektleitung  Therapie für Projekte in der Krise  Beratung  Schulung  Trainings  Coaching
  4. 4. Januar 2008 ©2008 Matthias Bohlen, http://www.mbohlen.de/ 4 Kunden von A bis Z
  5. 5. Ein Krimi aus dem IT-Alltag Die normale menschliche Reaktion…
  6. 6. Januar 2008 ©2008 Matthias Bohlen, http://www.mbohlen.de/ 6 Es begann ganz harmlos  Das Projekt wurde neu gegründet...
  7. 7. Januar 2008 ©2008 Matthias Bohlen, http://www.mbohlen.de/ 7 Inzwischen…  Ein Großkonzern aus dem Ausland übernahm die deutsche Firma
  8. 8. Januar 2008 ©2008 Matthias Bohlen, http://www.mbohlen.de/ 8 In Deutschland  Die Frameworker erlebten die externen Consultants als Angreifer...
  9. 9. Januar 2008 ©2008 Matthias Bohlen, http://www.mbohlen.de/ 9 Wellen auf dem Wasser  Die Anwendungsentwickler bemerkten, dass sie die Frameworks nicht rechtzeitig bekommen würden...
  10. 10. Januar 2008 ©2008 Matthias Bohlen, http://www.mbohlen.de/ 10 Der Strudel  Der deutsche Chef musste dem Konzern berichten, dass seine Projekte stark in Verzug geraten waren...
  11. 11. Januar 2008 ©2008 Matthias Bohlen, http://www.mbohlen.de/ 11 Sturz und Abzug in der B-Note  Keiner hat Klartext geredet  Fehlend: Konfliktfähigkeit und Verantwortung  Bestehende Werte wurden ignoriert  Fehlend: Empathie, Kooperation, Respekt  Gruppengrenzen wurden überbewertet  Fehlend: Zielorientierung, Teamfähigkeit  Warum passiert das?
  12. 12. Aus der Wildnis ins Projekt Unser Gehirn: In alter Zeit entstanden, heute eingesetzt
  13. 13. Januar 2008 ©2008 Matthias Bohlen, http://www.mbohlen.de/ 13 Requirements für unser Gehirn  Anforderungen aus der Zeit vor 3-4 Millionen Jahren  Der Mensch lebte in der Wildnis  Umwelt (Wetter, Pflanzen, Tiere) war feindlich und übermächtig  Gruppen von Menschen konkurrierten um dieselben, knappen Ressourcen  Gefordert: Einfache Regeln, mit denen der Mensch überleben und sich durchsetzen konnte
  14. 14. Januar 2008 ©2008 Matthias Bohlen, http://www.mbohlen.de/ 14 Hardware und Firmware mehr als 10 Milliarden Neuronen jedes mit 10.000 anderen vernetzt An sich ein hoch adaptives System!
  15. 15. Januar 2008 ©2008 Matthias Bohlen, http://www.mbohlen.de/ 15 Drei Gehirne im selben Kopf  Reptilisches Gehirn  ältester Teil  zuständig für Bewegung, Jagen, Pflegen, Revierabsteckung, Riten, Paarungsdrang, Gewohnheiten  Emotionales Mammalia- Gehirn  Lachen, Weinen, Spieltrieb, Sexualität, Euphorie, Depressionen  Gedächtnisinhalte müssen hier hindurch!  Denkendes Neomammalia-Gehirn  Jüngster Teil unseres Gehirns  Logisches Denken, Phantasie, Schöpfergeist, Fähigkeit zu Schlussfolgerungen und neuen Erkenntnissen, Langzeitspeicherung von Informationen
  16. 16. Januar 2008 ©2008 Matthias Bohlen, http://www.mbohlen.de/ 16 Vereinfachtes Blockschaltbild Primitive Deutung Differenzierte Deutung Sensor Vergleich, Bewertung Vergleich, Bewertung Gefühle Erfahrung Gedanken + - - + Aktor schnell, irrational, teils unbewusst langsam, rational, bewusst
  17. 17. Januar 2008 ©2008 Matthias Bohlen, http://www.mbohlen.de/ 17 Businessregeln aus der Vorzeit  Sehr einfach (für heute: zu einfach)  Voll ungeprüfter Annahmen  Beispiele  Wenn etwas einmal so ist, ist es immer so  Angehörige anderer Gruppen sind meistens feindlich  Die Psyche eines anderen ist ebenso simpel wie meine, deshalb kann ich von seinem Verhalten auf seine Motive schließen  Handle zu Deinem eigenen Vorteil  Der Anführer hat immer Recht  usw. …
  18. 18. Januar 2008 ©2008 Matthias Bohlen, http://www.mbohlen.de/ 18 Wirkung alter Regeln im Projektalltag  Die alten Programme laufen immer noch…  Die vom Fachbereich wissen ja nicht, was sie wollen  Die Architekten wollen uns alles vorschreiben  Ich schreibe mein eigenes Persistenzframework, da weiß ich, was ich habe  Ich starte mein Projekt mit vielen Entwicklern auf einmal, das verleiht mir einen hohen Status  Gartner hat gesagt, SOA sei gut, also machen wir SOA…  Hallo Chef und Projektteam! Die Vorzeit ist vorbei, die alten Programme sind obsolet!
  19. 19. Skills, die heute gebraucht werden Programmieren Sie Ihren Kopf neu, dann haben Sie mehr Erfolg!
  20. 20. Januar 2008 ©2008 Matthias Bohlen, http://www.mbohlen.de/ 20 Moderne Requirements Fähigkeit Warum? Kooperation weil Projekte so komplex geworden sind, dass einer allein nicht erfolgreich sein kann Empathie weil wir die Partner im Projekt verstehen müssen, damit die Zusammenarbeit klappt Konfliktfähigkeit weil Konflikte die beste Lösung finden helfen (sonst bleibt alles beim Alten) Verantwortung weil Projekte Risiken enthalten Engagement damit es im Projekt vorwärts geht Mut um auch in Unklarheit zu entscheiden
  21. 21. Januar 2008 ©2008 Matthias Bohlen, http://www.mbohlen.de/ 21 Neue Programme entwickeln  Bewusstsein bilden  Das Blockschaltbild verstehen und das Gehirn besser nutzen lernen  Erkennen, wenn ein altes Programm sich meldet  Kommunikation trainieren  Bewertungsgeschwindigkeit herabsetzen  Klar sprechen und argumentieren  Sich in den anderen hineinversetzen  Feedback geben und nehmen  Sich selbst aus einem Meter Entfernung betrachten  Konflikte als Erwachsene in Ruhe besprechen
  22. 22. Januar 2008 ©2008 Matthias Bohlen, http://www.mbohlen.de/ 22 Neue Programme entwickeln (2)  „Projektgeeignetes Verhalten“ lernen  Mehrere Fäden auf einmal in der Hand halten  Zustand bei Aufgabenwechsel korrekt sichern und laden  Selbstständig und proaktiv handeln  Ergebnisse festhalten  Lieber mutig eine Entscheidung mehr treffen (und einen Fehler mehr begehen) als eine zu wenig  Das Ziel des Projektes als Wichtigstes ansehen  Den anderen die Arbeit leicht machen
  23. 23. Januar 2008 ©2008 Matthias Bohlen, http://www.mbohlen.de/ 23 Filme, Literatur, Internet...  Kinofilm „The Matrix“ (wissen Sie, was Realität eigentlich ist?)  Richard Bach: „Illusions“ (dieses Buch bringt dieselbe Nachricht viel poetischer rüber)  U. Vigenschow, B. Schneider: „Softskills für Softwareentwickler“ (für IT-Leute genau das richtige Buch)  Byron Katie: „The Work“ (eine sehr einfache und effektive Methode, sich selbst und die Realität in Einklang zu bringen)  W. Siefer, C. Weber: „ICH - wie wir uns selbst erfinden“ (mehr Details über Ich und Gehirn)
  24. 24. Januar 2008 ©2008 Matthias Bohlen, http://www.mbohlen.de/ 24 Für Sie persönlich oder Ihre Company  Neue Module für Ihr Soft-Skill-Portfolio im Projekt? Coaching hilft bei deren Entwicklung! Sprechen Sie mich an!  Danke für Ihre Aufmerksamkeit!  FRAGEN heute? Matthias Bohlen mbohlen@mbohlen.de Tel. 0170 / 772 8545

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