Architektur = Kommunikation
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 Entwurfs-Entscheidungen
 Warum Kommunikatio...
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 Freiberuflicher Berater
Architektur
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 besteht aus Struktur, Verhalten und
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 garantieren Erfüllung der
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 klären Einflussfaktoren
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Manager / Geldgeber
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 Gesprächsthemen
 Geschäftsprozesse
 Anforderungen bzw...
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Projektleiter
 Gesprächsthemen
 Kosten
 Termine
 Risiken
 Fortschritt
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Implementierungsteam
 Gesprächsthemen
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 Klassen
 Abläufe
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Betreiber
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 Installation
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 Gesprächsthemen
 Produkte
 Module
 Lizenzen
 Sp...
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 System
 Struktur
 Verhalten
 Stil
 Spra...
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Zusammenfassung
 Architektur lebt vom Input aller Beteiligten
 Eine Architektur ...
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Diskussion
 Ihre Fragen und Anregungen:
 Ihren Projekterfolg unterstütze ich ger...
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Einladung
openArchitecture 2005
15. – 17. November 2005
Hilton Hotel, Bonn
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Architektur = Kommunikation

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“Softwarearchitektur besteht aus Struktur, Verhalten und Stil” – das lernen wir aus der Literatur. Richtig! Nur: Ist das alles? Im Projektalltag ist der Architekt auch der große Kommunikator und Dolmetscher, der erklärt, vermittelt, Händchen hält, zuweilen auch “die Peitsche schwingt”. Lernen Sie heute, warum Architektur und Kommunikation in einem Softwareprojekt fast ein und dasselbe sind.

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Architektur = Kommunikation

  1. 1. Architektur = Kommunikation Warum Architekten im Software- projekt so viel reden müssen… Matthias Bohlen unabhängiger Software-Architekt und Berater für Methoden und Verfahren der modernen Software-Entwicklung mbohlen@mbohlen.de http://www.mbohlen.de
  2. 2. Matthias Bohlen <mbohlen@mbohlen.de> 2 Agenda  Architektur und Architekten  Entwurfs-Entscheidungen  Warum Kommunikation so unendlich wichtig ist!  Gesprächspartner und Lieblingsthemen  Skills eines guten Architekten  Fragen und Antworten
  3. 3. Matthias Bohlen <mbohlen@mbohlen.de> 3 Matthias Bohlen - Profil  Freiberuflicher Berater Architektur Modellgetriebene Softwareentwicklung Objekt- und Komponententechnologien  Dienstleistungsangebot Consulting: Architektur, Methoden Training: Analyse, Design, Programmierung Schulungen / Seminare / Workshops
  4. 4. Matthias Bohlen <mbohlen@mbohlen.de> 4 Software-Architektur  besteht aus Struktur, Verhalten und Entwurfsstil eines DV-Systems Conrad Whittaker (Ingenieur, SPAWAR SSC-SD, San Diego) Was ist der Unterschied, wenn ein Architekt oder ein Ingenieur ein Haus bauen? Das Haus des Architekten wird einstürzen versus Die Öffentlichkeit wird verlangen, dass man das Haus des Ingenieurs abreißt. Prof. Philippe Kruchten (University of British Columbia, Vancouver): Das Leben von Software-Architekten besteht aus einer langen und schnellen Abfolge von Entwurfsentscheidungen, die meist im Dunkel getroffen werden.
  5. 5. Matthias Bohlen <mbohlen@mbohlen.de> 5 Architekten…  garantieren Erfüllung der Anforderungen  klären Einflussfaktoren  beweisen Konzepte  entwerfen Strukturen  entscheiden Alternativen  bewerten und balancieren Anforderungen  kommunizieren Entwurfsideen  beraten in architekturrelevanten technischen Fragen  dokumentieren  implementieren  bewerten und vereinfachen Architekturen nach Gernot Starke: http://www.arc42.de/ArchitekturundArchit.html
  6. 6. Matthias Bohlen <mbohlen@mbohlen.de> 6 Zwei Führungskräfte im Projekt  Der Software-Architekt wird manchmal auch "technischer Projektleiter" genannt  Abgrenzung zum "klassischen" Projektleiter  Architekt: Technik, Systemstruktur, Regeln zum Bauen  Projektleiter: Kosten, Termine, Ressourcen  Beide machen Vorgaben, doch keiner redet dem anderen hinein!  "Der Architekt verhält sich zum Projektleiter wie die Kirche zum Staat."  (zitiert nach Philippe Kruchten)
  7. 7. Matthias Bohlen <mbohlen@mbohlen.de> 7 Der Job des Architekten Req. Docs Projektbeteiligte Einfluss- faktoren Architekt Lösungs- strategie Risiken und Vorgehen Architektur- Entwurf
  8. 8. Matthias Bohlen <mbohlen@mbohlen.de> 8 Input für Architekten  Der Architekt muss mit vielen Projekt- beteiligten sprechen, um die Systemidee zu entwickeln und Einflussfaktoren auf die Architektur zu ermitteln  Aus diesen heraus fällt er Entwurfs- entscheidungen Architekt ProjektleiterGeldgeber Implementierer QM Fachbereich Betreiber
  9. 9. Matthias Bohlen <mbohlen@mbohlen.de> 9 Entwurfsentscheidung – was ist das?  Ausgangslage  Wirksame Kräfte  Zur Verfügung stehende Alternativen für die Systemstruktur für das Systemverhalten für eingesetzte Fertigprodukte, usw.  Bewertung und Entschluss  Konsequenzen
  10. 10. Matthias Bohlen <mbohlen@mbohlen.de> 10 Beispiel: Mut zur Korrektur  Kunde möchte für die neue Anwendung selbst Reports entwerfen und ausführen können  Es wird daher ein relativ teures Reportingwerkzeug beschafft und eingesetzt  Praxis zeigt: Es ist komplex und funktioniert nicht wie erwartet  Integrationsaufwand für das Werkzeug steigt ständig (Kunde und Projektleiter werden nervös)  Betreiber ist ungehalten, weil das Tool nicht richtig in seine Serverlandschaft passt  Kunde ignoriert beständig das Werkzeug, weil er es nicht versteht  Kunde "bestellt" seine Reports nun doch bei den Entwicklern
  11. 11. Matthias Bohlen <mbohlen@mbohlen.de> 11 Beispiel: Architekt entscheidet  Architekt trifft folgende Entwurfs- entscheidung: "Lasst uns das Werkzeug weglassen und durch eine einfache Java/Open Source-Komponente ohne Layout-Tool ersetzen!"  Er stellt nun die Folgen der Entscheidung allen betroffenen Projektbeteiligten dar PL, Kunde, Entwickler
  12. 12. Matthias Bohlen <mbohlen@mbohlen.de> 12 Konsequenzen darstellen  Architekt zum Projektleiter: "Das Werkzeug hat EUR 30.000 gekostet. Die werden wir verlieren. Wenn unsere Entwickler durch die einfachere Java-/Open Source- Lösung jedoch nur 10 Tage einsparen, haben wir die 30.000 wieder drin!" Außerdem: "Der Kunde macht seine Reports (wie sich in der Praxis zeigt) eben doch nicht selbst! Verhandle doch bitte mit ihm über Change Requests zur Reporterstellung." Projektleiter schluckt heftig, doch er akzeptiert.
  13. 13. Matthias Bohlen <mbohlen@mbohlen.de> 13 Mit Menschen sprechen  Architekt zum Kunden: "Du willst doch die Reports in Wirklichkeit gar nicht selbst machen sondern beauftragst sie ohnehin bei uns. Daher wird es Dir egal sein, ob wir sie mit einem Werkzeug oder von Hand layouten, richtig?"  Kunde: "Stimmt. Wenn Ihr dadurch die Kosten wieder in den Griff bekommt, soll mir das recht sein!"
  14. 14. Matthias Bohlen <mbohlen@mbohlen.de> 14 Entscheidungen kommunizieren  Architekt zu den Entwicklern: "Hört bitte auf, um das Reportingwerkzeug herumzuprogrammieren und macht bitte einen Prototyp als proof of concept für Reporting auf Basis von Jasper." "Werft dann bitte die seltsame Komponente wieder weg, die Ihr gebraucht habt, um die Engine des Reportingwerkzeuges in die Java- Webanwendung zu integrieren." Entwickler: "Hurra, der Klotz am Bein ist weg!"
  15. 15. Matthias Bohlen <mbohlen@mbohlen.de> 15 Entwurfsprozess des Architekten  kreativ, kommunizierend, koordinierend  das System aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten  aus Einflussfaktoren Entscheidungen herleiten, deren Konsequenzen ermitteln und übersetzen  Aufteilung, Struktur, Aussehen und Verhalten des Systems definieren
  16. 16. Matthias Bohlen <mbohlen@mbohlen.de> 16 Gesprächspartner und deren Ziele Manager / Geldgeber Projektleiter Fachbereich / Analytiker schnell kostengünstig pünktlich im Kostenrahmen praktisch vollständig performant Implementierungs- team Qualitäts- Management-Team Betreiber anspruchsvoll aufregend cool schön ordentlich korrekt standard-konform beobachtbar problemlos
  17. 17. Matthias Bohlen <mbohlen@mbohlen.de> 17 Manager / Geldgeber  Gesprächsthemen  Kosten  strategische Vorteile  Sprachen  Businessdeutsch  Powerpoint  Architekt fragt:  Welche Features bieten für den Kunden den größten geschäftlichen Vorteil?  Was sind die großen Ziele bzw. die großen Events, zu denen wir etwas zeigen müssen (Messe, Produkt- offensive o.ä.)?
  18. 18. Matthias Bohlen <mbohlen@mbohlen.de> 18 Fachbereich / Analytiker  Gesprächsthemen  Geschäftsprozesse  Anforderungen bzw. Features der Anwendung  Daten existierender Systeme  Rechtsvorschriften  Sprachen  Fachchinesisch  Dokumente  Modelle  Architekt spricht über:  Glossar der Fachbegriffe  Anforderungen und deren Absicherung durch fachliche Testfälle  Datentransformationen  Prozessintegration  Benutzeroberflächen  Unnötig teure Anforderungen
  19. 19. Matthias Bohlen <mbohlen@mbohlen.de> 19 Projektleiter  Gesprächsthemen  Kosten  Termine  Risiken  Fortschritt  Sprachen  Managerdeutsch  Project  Powerpoint  Architekt spricht über:  Zeit- bzw. Releaseplan  Features  Iterationen  Teambesetzung bzw. Skills  Produktstruktur  Komponenten  Schnittstellen  Hardware-Ausstattung  Risiken am Horizont  Fallbackstrategien
  20. 20. Matthias Bohlen <mbohlen@mbohlen.de> 20 Implementierungsteam  Gesprächsthemen  Komponenten  Klassen  Abläufe  Fremdsysteme  Sprachen  "Geek speak"  Code  Design-Modelle  Powerpoint  Architekt spricht über:  Zeit- bzw. Releaseplan  Features  Iterationen  Design-Entscheidungen  Coding-Konventionen  das "große Ziel" (immer wieder!)  Systemstruktur  Komponenten  Schnittstellen  Dynamische Abläufe
  21. 21. Matthias Bohlen <mbohlen@mbohlen.de> 21 QM-Abteilung  Gesprächsthemen  Reviews  Vorgehensmodelle und Normen  Ergebnistypen und Prozesse  Sprachen  ISO-Deutsch  Modelle  Dokumente  Architekt spricht über:  Ablagestrukturen  Testfälle  Testabdeckung  Metriken  Entwicklungsprozess  Produktstruktur  Dokumentationsstruktur
  22. 22. Matthias Bohlen <mbohlen@mbohlen.de> 22 Betreiber  Gesprächsthemen  Maschinen und Netze  Installation  Administration  Wartung  Sprachen  Technikdeutsch  Herstellerenglisch  Dokumente  Powerpoint  Architekt spricht über:  Anwendungsbausteine  Deployment  Logging  Security  Backup  Failover und Restart  Maschinenanzahl und -ausstattung  Umgebungen für Test, Integration, Produktion
  23. 23. Matthias Bohlen <mbohlen@mbohlen.de> 23 Tool- und Framework-Anbieter  Gesprächsthemen  Produkte  Module  Lizenzen  Sprachen  Kaufmannsdeutsch  Herstellerenglisch  Powerpoint  Architekt spricht über:  Tatsächlichen Nutzen im Projekt  Kostenbewertung  Evaluationsversionen  Testergebnisse  Change Requests an den Anbieter  Synchronisation von Releaseterminen
  24. 24. Matthias Bohlen <mbohlen@mbohlen.de> 24 Andere Architekten  Gesprächsthemen  System  Struktur  Verhalten  Stil  Sprachen  Patterndeutsch  Geek speak  Modelle  Dokumente  Powerpoint  Architekt spricht über:  Anforderungen  Konsequenzen  Vor- / Nachteile  Entscheidungen  Design  Schönheit / Coolness  Angemessenheit  Einfachheit  Guten/schlechten Stil  die anderen Leute im Projekt, die einen nicht in Ruhe lassen…
  25. 25. Matthias Bohlen <mbohlen@mbohlen.de> 25 Ein guter Architekt…  hat folgende "Soft Skills"  Abstraktionsvermögen  Überzeugungskraft  Charisma  Qualitätsbewusstsein  Entscheidungsfreude  Verhandlungsgeschick  Übersetzertalent für "Fremdsprachen"  und noch softer…  Fähigkeit zum Selbstmanagement  äußerst geringe "Ladezeiten" des Kurzzeitgedächtnisses  Einfühlungsvermögen  Intuition und Humor  Fähigkeit zum Rückzug in die Ruhe, wenn nötig
  26. 26. Matthias Bohlen <mbohlen@mbohlen.de> 26 Zusammenfassung  Architektur lebt vom Input aller Beteiligten  Eine Architektur zu entwickeln ist nur mit intensiver Kommunikation untereinander möglich  Architekt muss ein Kommunikator "par excellence" sein!
  27. 27. Matthias Bohlen <mbohlen@mbohlen.de> 27 Diskussion  Ihre Fragen und Anregungen:  Ihren Projekterfolg unterstütze ich gerne als Architekt und Coach Sie erreichen mich unter: mbohlen@mbohlen.de oder Tel. 0170 / 772 8545 ? ! 
  28. 28. Matthias Bohlen <mbohlen@mbohlen.de> 28 Einladung openArchitecture 2005 15. – 17. November 2005 Hilton Hotel, Bonn Peter Friese, Matthias Bohlen: "MDA im Jetstream" Wir fertigen live auf der Bühne, vor Ihren Augen, eine Anwendung nach Ihren Anforderungen! http://www.openarchitecture.de/

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