dp payoff all about derivative investments

Nr. 7 | Juli 2008 | 5. Jahrgang | www.payoff.ch
CHF 12.50 | EUR 8.–

Infrastru...
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OPINION

INHALT

SEITE

OPINION
Die Finanzkrise wird zum Dauerbrenner

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FOCUS
Infrastruktur – eine beliebte Anlagekla...
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FOCUS

Infrastruktur – eine beliebte Anlageklasse
In einer im April veröffentlichten Zertifikate-Studie der Steinbeis Ho...
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FOCUS

NMX-Infrastrukturindizes versus MSCI-Welt

weiterhin eine überdurchschnittliche Rendite
zu garantieren, zumal de...
High-Flying Middle East
Access to Growth Opportunities.
Multi BRC auf Gulf Service Providers
• Starkes, anhaltendes Wirtsc...
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FOCUS

Ausgewählte Infrastruktur-Tracker-Zertifikate

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Symbol

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Börse Emittent Laufzeit

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FOCUS

Customized-Infrastrukturindizes versus MSCI World
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INFRAX Infr...
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FOCUS

Island – Aufkeimende Hoffnung oder
Tanz auf dem Vulkan?
Die grösste Vulkaninsel der Welt, mit dem niedlichen Pag...
Im Derivat-Markt gibt es viel Bewegung.
Und eine Zürcher Konstante.

Im Dickicht der vielen Angebote an Hebel-, Partizipat...
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FOCUS

Der OMX Iceland 15 Index
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Mini-Futures auf den
SMI® und den DAX®

Neu an der SWX: Mini-Futures
der Deutschen Bank
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Wachsende Anforderungen an das Verwalten
von Strukturierten Produkten
Der Markt für Strukturierte Produkte ist i...
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FOCUS

Komplexitätsniveau erreicht Peak
70 Prozent der Interviewten sind der Ansicht, dass das Volumen von Strukturier...
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INTERVIEW

Interview mit Michael Mahlknecht,
Director Consulting Delta Hedge
payoff sprach mit Michael Mahlknecht, Dir...
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INTERVIEW

in der Lage, beliebige Informationen, etwa
Risikoprofile oder Vola-Flächen, statisch
oder dynamisch darzuste...
EFG Financial Products AG
Brandschenkestrasse 90
P.O. Box 1686, CH-8027 Zurich
Phone +41 58 800 1111, www.efgfp.com

In Ze...
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PRODUCT NEWS

WKN: CB09J6 – Open-end-Quanto-Tracker-Zertifikat auf ICEX 15 der Commerzbank

Island im Griff der (Eis-)b...
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PRODUCT NEWS

JRISE – Bull Spread Pro Units mit Cap auf den 10-Jahres-CHF-Swapsatz von Julius Baer

Keine Angst vor st...
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PRODUCT NEWS

Zinsdifferenz-Produkt mit 100 Prozent Kapitalschutz von CALYON/AKB

Ausser Spesen nichts gewesen?
Ein Zi...
Vielseitigkeit und Schutz.
Hohe Coupons. Niedrige Barrieren.

Callable Barrier Reverse Convertible Zertifikate
auf einen K...
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MUSTERPORTFOLIOS

Musterportfolio Optimierung:
Immerhin besser als der SPI
Das Jahr 2008 werden Aktienbesitzer nicht s...
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MUSTERPORTFOLIO

Zusammensetzung Musterportfolio Optimierung
Symbol

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Verfall

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PRODUCT NEWS REVIEW

Produktvorstellungen und was daraus wurde
In der Product News Review analysieren wir den Erfolg o...
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PRODUCT NEWS REVIEW

VZBSM – Optimal gelaufen
Reverse-Bonus-Zertifikate werden eigenartigerweise in der
Schweiz nur sel...
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DERIVE

Warten auf 2009
Diese Analyse wird Ihnen präsentiert von the Screener:
Der Standard für unabhängige Aktienrati...
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DERIVE

Gerät der Amex Biotech-Index ins Rutschen?
Weitere Technische Analysen erhalten Sie kostenlos im täglichen New...
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DERIVE

Spiegelbild der Aktienentwicklung
Derivative Partners – Empfehlung für Juli 2008
SMI, VSMI, VSMII
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INSIDER

Insider – die neue messerscharfe Rubrik
im payoff magazine
Richtig! «Insider» ist eine neue Rubrik, welche ab...
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INSIDER

2001 betrug der Nominalwert der ausstehenden CDS-Kontrakte etwas weniger als
USD 1’000 Mrd. Das Volumen der C...
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LEARNING CURVE

One Step Protect Zertifikate
Die Kreuzung zwischen Renditeoptimierung und Kapitalschutz ist ideal für r...
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LEARNING CURVE

gestellte Bonuslevel geringer. Aus dem Beispiel
wird ersichtlich, dass für die Attraktivität eines
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2008 07 payoff magazine
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2008 07 payoff magazine

  1. 1. dp payoff all about derivative investments Nr. 7 | Juli 2008 | 5. Jahrgang | www.payoff.ch CHF 12.50 | EUR 8.– Infrastruktur - eine beliebte Anlageklasse 3 Island – Aufkeimende Hoffnung oder Tanz auf dem Vulkan? 8 Wachsende Anforderungen an das Verwalten von Strukturierten Produkten 13 Rating Watch: Situation spitzt sich weiter zu! dp payoff all about derivative investments | Juli 2008 35
  2. 2. 2 OPINION INHALT SEITE OPINION Die Finanzkrise wird zum Dauerbrenner 2 FOCUS Infrastruktur – eine beliebte Anlageklasse 3 Island – Aufkeimende Hoffnung oder Tanz auf dem Vulkan 8 Wachsende Anforderungen an das Verwalten von Struckturierten Produkten 13 INTERVIEW Interview mit Michael Mahlknecht 15 PRODUCT NEWS Daniel Manser Island im Griff der (Eis-)bären Chefredaktor payoff Keine Angst vor steigenden Zinsen 19 Ausser Spesen nichts gewesen? 20 Die Finanzkrise wird zum Dauerbrenner MUSTERPORTFOLIOS Musterportfolio Optimierung: Immerhin besser als der SPI dp payoff all about derivative investments | Juli 2008 22 PRODUCT NEWS REVIEW Produktvorstellungen und was daraus wurde Die Meinungen schienen im März gemacht; die Finanzkrise ist vorüber, Abschreibungsbedarf ist keiner mehr vorhanden, die Finanzinstitute haben ihre Risiken wieder im Griff, wir haben die Tiefsts gesehen. Doch einmal mehr taten sich die Analysten als «Weissmaler» hervor. Zweckoptimismus, gar blindes Vertrauen in die Robustheit der Finanzmärkte musste von neutralem Standpunkt aus konstatiert werden. Doch nun holen uns die Fakten wieder zurück in die Realität. Downgradings von Banken und Kreditversicherern, weitere Milliardenabschreiber, abnehmende Konsumlust und die ersten massiven Stellenkürzungen bei den Investmentbanken sind untrügliche Zeichen dafür, dass neue Tiefststände leider doch noch zu erwarten sind. Doch enorme Risiken lauern auch im unregulierten Markt für Kreditausfallversicherungen (CDS). Mehr zu diesen problematischen Finanzkonstrukten erfahren Sie aus unserer neuen Rubrik «Insider» ab Seite 29. Im «Insider» werden wir Ihnen künftig monatlich einen Blick hinter die Kulissen der Finanzmärkte ermöglichen. Die kürzlich durchgeführte payoff-Leserumfrage war sehr aufschlussreich und motivierend. Wir danken allen Leserinnen und Lesern für die wertvollen Inputs und die konstruktive Kritik. Die Resultate werden wir in einem der nächsten payoff magazine veröffentlichen. Dabei soll es aber nicht bleiben. Ihre Vorschläge und Wünsche werden konsequent umgesetzt. Erstes Beispiel dafür ist die neue Rubrik «Insider», welche wir auf vielfachen Leserwunsch nach noch tieferen Einblicken in die Derivatwelt realisiert haben. 18 24 DERIVE Warten auf 2009 26 Gerät der Amex Biotech-Index ins Rutschen? 27 Spiegelbild der Aktienentwicklung 28 INSIDER Insider – die neue messerscharfe Rubrik im payoff magazine 29 LEARNING CURVE One Step Protect Zertifikate 31 INVESTMENT IDEAS Rohöl auf Rekordjagd 33 Best of Telecom & Utilities Basket and Inflation Zertifikate 34 RATING WATCH Situation spitzt sich weiter zu! 35 MARKET MONITOR Attraktive Neuemissionen 38 Meistgehandelte derivative Hebelprodukte 39 Meistgehandelte derivative Anlageprodukte 40 STYLE & PEOPLE Rund um Lifestyle 41 READER’S SERVICE Reader’s Voice 43 Ticker News 44 Impressum 44
  3. 3. 3 FOCUS Infrastruktur – eine beliebte Anlageklasse In einer im April veröffentlichten Zertifikate-Studie der Steinbeis Hochschule Berlin sehen 75 Prozent der befragten Teilnehmer das Thema Infrastruktur als steigenden oder stark steigenden Trend bei den Anlageprodukten. Kein Wunder, buhlen etliche Emittenten mit verschiedenartigen Konzepten um die Gunst der Investoren. Nicht alle Zertifikate finden dabei die Strasse zum Erfolg. Bild: www.sxc.hu auf Infrastrukturinvestitionen halten sich bislang in Grenzen. Zwar mussten auch sie Federn lassen, allerdings in geringerem Ausmass als viele andere Sektoren. Die Langlebigkeit und eine in Studien nachgewiesene geringe Volatilität erwiesen sich als wichtige Trümpfe. Nebst den genannten Attributen unterscheiden sich Infrastrukturanlagen auch sonst erheblich von den klassischen Branchen (vgl. Tabelle). Nicht nur Schwellenländer, sondern auch Industrienationen werden in naher Zukunft Billionenbeträge in Infrastrukturprojekte investieren müssen. Dieter Haas| Mode und Finanzwelt haben eines gemeinsam: Sie unterliegen Strömungen. Einige Trends sind kurzlebig und überdauern gerade eine Saison. Andere wiederum besitzen die Lebenserwartung einer Hydra und halten sich hartnäckig über Jahre und Jahrzehnte. Infrastrukturinvestitionen gehören zweifellos zur Kategorie der Dauerbrenner. Ohne fahrtüchtige Strassen, intakte Brücken, funktionierende Flughäfen, Pipelines mit ausreichenden Kapazitäten für Wasser und Gas, Abwassersysteme, Kommunikationsanlagen, Krankenhäuser oder Schulen kann keine Wirtschaft wachsen. Dank niedriger Zinsen und einer boomenden Weltkonjunktur floss in der jüngsten Vergangenheit viel Geld in diese neue Anlageklasse. Das manifestierte sich auch in den Indizes des Wirtschaftszweiges. Ein Blick zurück lässt einen neidisch werden und manch einer wird sich die Frage stellen, wieso er nicht früher auf dieses Geschäftsfeld aufmerksam wurde. Alle Infrastrukturindizes der NMX (Natural Monopoly Index) Familie schlugen nämlich den MSCI-Weltaktienindex um Längen. Das dynamischste Wachstum verzeichnete, wie zu erwarten war, Asien, während Amerika das Schlusslicht bildete. Dabei besteht gerade im Land der unbegrenzten Möglichkeiten ein enormer Erneuerungsbedarf. Gut abgesicherter Einkommensstrom Die Auswirkungen der Kredit- und Finanzkrise dp payoff all about derivative investments | Juli 2008 Aus dem ganzen Katalog sticht besonders die Korrelation des Wachstumspotenzials mit dem Bruttoinlandprodukt hervor. Nur was besonders üppig spriesst und gedeiht, bringt dem Investor schliesslich Nutzen in Form überdurchschnittlicher Renditen. Leider standen die Sterne auch schon günstiger, was die Aussichten der Weltkonjunktur anbelangt. Fallende Immobilienwerte, gedämpfter Konsum und steigende Rohstoffpreise sind nicht gerade Zutaten, welche auf eine deutliche Erholung der momentan etwas lahmenden Konjunktur hindeuten. Die Börse scheint im Moment an den Storch zu glauben, der die Kinder bringt, während Interbankensätze unverändert schwarze Rauchzeichen senden. Obwohl die Risikoprämien in den letzten Wochen gesunken sind, bewegen sie sich, historisch gesehen, weiterhin auf einem hohen Niveau (vgl. Rating Watch). Der Markt bleibt skeptisch und rechnet mit neuen Hiobsbotschaften. Sofern sich die Situation nicht nachhaltig und dauerhaft entspannt und zu einem Absinken der Prämien am Kreditmarkt auf Normalmass führt, muss über kurz oder lang mit einer Fortsetzung der Talfahrt an den Aktienmärkten gerechnet werden. >
  4. 4. 4 FOCUS NMX-Infrastrukturindizes versus MSCI-Welt weiterhin eine überdurchschnittliche Rendite zu garantieren, zumal der Staat, welcher die meisten derartigen Investitionen tätigt, wegen leerer Kassen keine grossen Sprünge machen kann. Die Erstellung und Instandhaltung der Infrastruktur wurde und wird deshalb zunehmend an private Trägerschaften übertragen und hat erst zur Öffnung dieser Anlageklasse für den Privatinvestor geführt. Für die kommenden Monate sollte der Anleger keine allzu hohen Erwartungen hegen. Erst 2010 % 400 350 300 250 200 150 «Einen originellen, eher selten anzutreffenden Spread-Ansatz, verfolgt das in Deutschland kotierte GS1EMA.» 100 50 0 29.9.00 29.9.01 29.9.02 29.9.03 NMX-Amerika NMX-Global 29.9.04 29.9.05 29.9.06 NMX-Asien 29.9.07 NMX-Europa MSCI-Global in EUR Quelle: Bloomberg (indexiert in EUR ab 29.9.2000) Kurzfristig nachlassende Dynamik Der Boom der vergangenen Jahre ist leider Schnee von gestern und die globalen Trends beeinflussen zumindest kurzfristig auch die Wachstumsperspektiven bei Infrastrukturinvestitionen. Zwar müssen die aufstrebenden Schwellenländer zur Aufrechterhaltung des hohen Wachstumsrhythmus ihre Infrastruktur weiter stark ausbauen, während in den westlichen Industriestaaten vor allem Reparatur- und Modernisierungskosten in Billionenhöhe fällig werden. Das alleine reicht allerdings nicht aus, um Was zeichnet Infrastruktur-Investments aus? Dienstleistungen für – tägliche Benutzung durch Kunden das Gemeinwesen – grosse Kundenbasis (Haushalte, Unternehmen, Passagiere, Kraftfahrer) – besondere Rücksichtnahme auf das Gemeinwesen Vorhersehbare Cashflows – Konzessionsvereinbarungen – Verträge mit langer Laufzeit – monopolisierte Märkte – Preise und Umsätze werden oftmals reguliert – nachweislicher historischer betrieblicher Erfolg Hohe Zutrittsbarrieren – grundlegende, nicht ersetzbare täglich benötigte Dienstleistungen – hohes Kapitalerfordernis für etwaige Mitbewerber – langfristige Planungs- und Bewilligungsverfahren Wachstumspotenzial – langfristiges Wachstum korreliert mit dem Bruttoinlandprodukt – Inflationsgebunden Gut abgesicherter Einkommensstrom – geringe Volatilität – geringe Korrelation zu anderen Märkten – geringe Nachfrageelastizität: Preiserhöhung haben nur eine geringe Auswirkungen auf die Nachfrage von Infrastrukturleistungen Quelle: Macquarie dp payoff all about derivative investments | Juli 2008 zeichnet sich Licht am Ende des Tunnels ab. Für dieses Jahr rechnet der Internationale Währungsfonds IWF wieder mit einer Beschleunigung des weltweiten Wirtschaftswachstums. Es besteht somit genügend Zeit für eine sorgfältige Analyse des richtigen Investments in diesem Sektor. Spieglein, Spieglein an der Wand… Die Emittenten machen es den Investoren nicht einfach. Fast jeder hat sein eigenes Konzept entwickelt, welches nur begrenzt mit demjenigen der Konkurrenz vergleichbar ist. Um etwas Licht in den Angebotsdschungel zu werfen, wurden die ausgewählten Basket- oder IndexZertifikate gemessen an der erzielten Rendite, umgerechnet in Schweizer Franken. Schliesslich zählt am Ende der für den Anleger zu erzielende Erlös. Die beste Figur machten in den vergangenen zwölf Monaten BRINC, BRINU, DWS0GF und EMIUS, die spezifisch auf das Wachstumspotenzial in den Emerging Markets setzen. Sie schnitten klar besser ab als Zertifikate mit einem weltweiten Anlageuniversum. Den grösseren Chancen stehen allerdings deutlich höhere Risiken gegenüber, was sich vor allem zu Beginn des laufenden Jahres schmerzlich bemerkbar machte. Immerhin vermochten alle Indexkreationen den Weltaktienindex in der dargestellten Zeitperiode zu schlagen. Bei den globalen Konzepten gefällt UB2STR etwas besser als die INFRAX-Zertifikate. Noch keinen sichtbaren Mehrwert generierte bislang die Rotatorlösung INFRA. Die vierteljährlich neu zusammengestellte Gewichtung der fünf Subindizes des UBS Global Infrastructure Index hat noch nicht abgehoben. Einen originellen, eher selten anzutreffenden Spread-Ansatz
  5. 5. High-Flying Middle East Access to Growth Opportunities. Multi BRC auf Gulf Service Providers • Starkes, anhaltendes Wirtschaftswachstum in der Golfregion • Immobilienboom • Enorme Infrastrukturinvestitionen • Geringe Korrelation mit westlichen Finanzmärkten • Eröffnung des Marktes für ausländische institutionelle Investoren • Hohe Liquidität des lokalen Aktienmarktes • Diversifikation der Öl- und Gasindustrie zugunsten Financial Services, Tourismus und Transport Die Golfregion ist einzigartig wegen ihrer riesigen Energievorräte und der besonderen Lage auf der Seidenstrasse zwischen West und Ost. Das weiterhin hohe Wirtschaftswachstum wird durch die immensen Investi- tionen der lokalen Volkswirtschaften in Infrastruktur und Industrie getrieben. Dank rekordhohen Öleinnahmen und aktiven Investitionstätigkeiten verfügt der Mittlere Osten über reichhaltige Mittel und entwickelt sich zu einem internationalen Finanz- und Handelszentrum. Entkoppelung der Golfregion von anderen Märkten 16.75% auf Gulf Service Providers in USD Emittent Clariden Leu Ltd, Nassau Basiswert DFM DB/AMLAK DB/DANA DH Laufzeit 8.7.2008 bis 8.7.2009 Barrier 65% (indikativ) Coupon 16.75% p.a., halbjährlich ausbezahlt Emissionspreis 100 % (USD 1000) Stückelung USD 1000 = 1 BRC Valor/ISIN 4319723 / CH0043197232 Ticker FALKE 420 350 280 210 140 70 Aug 07 MSCI GCC Oct 07 Dec 07 S&P 500 Feb 08 Apr 08 Jun 08 MSCI EM Weitere Produkte zum Thema Middle East Mehr Informationen: Partizipation Tracker Zertifikat auf Clariden Leu Gulf Growth Basket Tel. +41 (0) 844 844 002* Renditeoptimierung Multi BRC auf Gulf Real Estate Developers Multi BRC auf Gulf Service Providers structured.products@claridenleu.com Hebel Call Warrants auf ausgewählte Gulf Shares www.claridenleu.com/themen *Bitte nehmen Sie zur Kenntnis, dass die Gespräche auf dieser Telefonlinie aufgezeichnet werden. Wir gehen von Ihrer Zustimmung aus. Dieses Inserat dient Marketingzwecken; es ist nicht das Ergebnis einer Finanzanalyse. Die obigen Angaben dienen lediglich der Information und beinhalten weder eine Offerte noch eine Einladung zur Offertstellung oder eine Empfehlung zum Erwerb oder Verkauf von Finanzprodukten. Historische Daten zur Wertentwicklung des Anlageprodukts oder der entsprechenden Basiswerte lassen nicht auf die künftige Performance schliessen. Die Termsheets sowie die entsprechenden rechtlich verbindlichen Konditionen (inklusive Risikohinweise und Verkaufsrestriktionen) der einzelnen Produkte können bei der Clariden Leu AG bezogen werden. Diese Produkte sind komplexe strukturierte Finanzinstrumente. Sie stellen keine kollektive Kapitalanlage im Sinne des Bundesgesetzes über die kollektiven Kapitalanlagen (KAG) dar und unterliegen daher nicht den Vorschriften des KAG und der Aufsicht der Eidgenössischen Bankenkommission (EBK). Der Anleger kann den Schutz des KAG nicht beanspruchen. Der Anleger ist dem Emittentenrisiko ausgesetzt; die Werthaltigkeit seiner Anlage hängt somit nicht nur von der Entwicklung und Bonität der dem Produkt zugrunde liegenden Basiswerte ab, sondern auch von der Bonität des Emittenten. Weitere Informationen finden Sie in der Broschüre „Besondere Risiken im Effektenhandel“, welche bei der Clariden Leu AG kostenlos bezogen werden kann. Dieses Inserat stellt weder ein Kotierungsinserat noch einen Emissionsprospekt im Sinne von Art. 652a resp. 1156 OR dar.
  6. 6. 6 FOCUS Ausgewählte Infrastruktur-Tracker-Zertifikate Basiswert Symbol CCY Börse Emittent Laufzeit Geldkurs 20.06.08 CHF-Performance in Prozent YTD TOTAL TOTAL p.a. ABN AMRO BRIC Infrastructure TR Index BRINU USD CH ABN open-end 122.20 -13.56 5.49 5.45 Spread Infrax (EUR) vs. MSCI World Euro GS1EMA EUR DE GS 22.07.10 103.67 -1.45 3.46 2.64 EMMA Infrastructure TR Index EMIUS USD CH ML 05.07.17 117.00 -10.69 1.72 1.79 ABN AMRO BRIC Infrastructure TR Index BRINC CHF CH ABN open-end 101.60 -17.40 1.60 1.59 DWS GO EMMA Infrastruktur TR Index DWS0GF EUR DE DWS open-end 50.07 -40.14 -0.75 -0.55 EMMA Infrastructure TR Index EMICH CHF CH ML 05.07.17 99.10 -10.40 -0.90 -0.94 EMMA Infrastructure TR Index EMIEU EUR CH ML 05.07.17 100.80 -10.74 -1.37 -1.42 UBS Global Infrastructur Net TR-Index UB2STR EUR DE UBS open-end 100.53 -17.78 -3.74 -1.98 INFRAX Infrastructure Index INFRT USD CH GS open-end 272.50 -14.88 -5.21 -3.67 INFRAX Infrastructure Index INFRX EUR CH GS open-end 150.80 -14.33 -5.76 -4.03 INFRAX Infrastructure Index INFRS CHF CH GS open-end 158.80 -14.44 -7.50 -5.28 UBS Global Infrastructur Index Rotator INFRA CHF CH UBS open-end 85.50 -17.39 -15.35 -10.24 JB Infrastructure Growth Basket JBGBE EUR CH BAER 03.05.10 785.00 -17.71 -23.38 -20.97 JB Infrastructure Basket JFJII EUR CH BAER 11.09.09 96.00 0.82 European Transport & Infrastructure Basket ECETI EUR CH EFG 08.02.10 92.80 -6.99 Infrastructure Basket VZINF CHF CH VON 28.05.09 91.60 -8.40 World Emerging Infrastructure Basket EICHF CHF CH CS 18.10.10 130.60 -15.03 -18.52 World Emerging Infrastructure Basket EIEUR EUR CH CS 18.10.10 80.95 -15.59 -18.88 Quelle: Derivative Partners AG (20.6.2008) Comic dp payoff all about derivative investments | Juli 2008
  7. 7. FOCUS Customized-Infrastrukturindizes versus MSCI World % 220 200 180 160 140 120 100 80 MSCI-World TR-Index INFRAX Infrastructure Index Anzeige Strukturierte Produkte à la carte. 30.3.08 30.12.07 DWS GO EMMA Infrastruktur TR Index Quelle: Bloomberg (indexiert in USD ab 29.1.2007) dp payoff all about derivative investments | Juli 2008 30.9.07 UBS Global Infrastructure Net TR Index ABN AMRO BRIC Infrastructure TR Index www.scoach.ch 30.6.07 30.3.07 30.12.06 30.9.06 30.6.06 60 30.3.06 verfolgt das in Deutschland kotierte GS1EMA. Hier ist allein die relative Differenz der EuroPerformance zwischen INFRAX und dem MSCIWeltaktienindex für die Wertsteigerung ausschlaggebend. Das ganze funktioniert sowohl in steigenden wie sinkenden Marktphasen. Seit Jahresbeginn verzeichnete es im Quervergleich die höchste Rendite. Zeitlich befristete Basketlösungen tragen der Langlebigkeit der Anlageklasse nicht genügend Rechnung. Anders als bei Gott, der Himmel und Erde innert sieben Tagen schuf, gehen für die Planung und Realisierung von Infrastrukturprojekten in der Regel einige Jahre ins Land. Bei der Auswahl sollte der Anleger daher nur unter den offerierten open-end-Zertifikaten Umschau halten. So wie es aussieht, werden die Bäume in den kommenden Monaten nicht in den Himmel wachsen. Es eilt somit nicht mit Neuengagements. Im Rahmen eines diversifizierten Portfolioaufbaus sollte aber Platz vorhanden sein für die etwas andere Anlageklasse. Ansonsten heisst aktuell die Devise: «Abwarten und Tee trinken», denn «alles kommt zu dem von selbst, der warten kann.» 30.12.05 7
  8. 8. 8 FOCUS Island – Aufkeimende Hoffnung oder Tanz auf dem Vulkan? Die grösste Vulkaninsel der Welt, mit dem niedlichen Pagageitaucher als inoffiziellem Wappentier, ist in der letzten Zeit verstärkt ins Zentrum finanzpolitischer Diskurse geraten, leider eher negativ, was die Erfolgsgeschichte der Insulaner trübt und die Zukunftsaussichten schmälern könnte. Bild: www.sxc.hu sten der Welt. Die Beschäftigungssituation älterer Arbeitnehmer wurde erst jüngst wieder in einem OECD-Bericht gelobt. In den vergangenen Jahren war das Land, das eines der höchsten Pro-Kopf-Einkommen der Welt aufweist, von einem aussergewöhnlich hohen Wirtschaftswachstum verwöhnt. In den Jahren 2004 und 2005 wuchs das reale Bruttoinlandprodukt (BlP) um jeweils knapp acht Prozent und in den Jahren 2006 und 2007 um jeweils rund vier Prozent. ...und in die Krise geschlittert Die ausgezeichnete Entwicklung der vergangenen Jahre hat jedoch ein jähes Ende gefunden, was die Isländer immer stärker Im Gegensatz zu siedend heissen Geysiren ist die isländische Wirtschaft mittlerweile auf «gletschrige» Temperaturen abgekühlt. BIP-Veränderung zum Vorjahr in Prozent Alexander Heftrich| Jüngst machte die Financial Times ihren Bericht mit der Aussage auf, dass Island das erste Opfer einer globalen Finanzkrise sei. Muss man sich nun ernsthafte Sorgen machen um das Land, dessen Einwohnerzahl geringer ist als diejenige der City Zürichs? Vulkaneruptionen sind für die Isländer nichts Ungewöhnliches, aber im Finanzsektor eher ungewohnt. Dabei ist die Insel für einige positive Nachrichten gut. So konnte die isländische Fussball-Nationalmannschaft in der Qualifikation zur diesjährigen EM den heissblütigen Spaniern zu Hause ein Unentschieden abtrotzen. Das Land belegt in der Statistik der Breitband-Anschlüsse pro 100 Einwohner einen Treppchenplatz und führt die aktuelle Rangliste des Global Peace Index 2008 an. Klein aber oho... An und für sich geht es den Isländern sehr gut, zumindest noch. Trotz ihrer abgeschiedenen Lage im Nordatlantik und dem vulkanisch geprägten Land mit wenig Vegetation gibt es kaum Armut. Auch mit anderen Indikatoren kann sich die Bilanz des Inselvolkes sehen lassen. Island hat ein gut bewertetes Gesundheitssystem etabliert, die Lebenserwartung gehört zu den höch- dp payoff all about derivative investments | Juli 2008 7,7 6 4,3 3,8 4 2 1,3 0,1 0,4 0 00 01 02 03 04 05 06 07 08 09 Quelle: Statistics Island, www.statice.is
  9. 9. Im Derivat-Markt gibt es viel Bewegung. Und eine Zürcher Konstante. Im Dickicht der vielen Angebote an Hebel-, Partizipations-, Renditeoptimierungs- und Kapitalschutz-Produkten schafft die ZKB Übersicht und zeigt Ihnen den Weg zum gewünschten Ziel. Unsere erfahrenen Spezialisten für strukturierte Produkte erreichen Sie über Tel. +41 (0)44 293 66 65 oder E-Mail derivate@zkb.ch. www.zkb.ch/strukturierteprodukte
  10. 10. 10 FOCUS Der OMX Iceland 15 Index Punkte 10’000 9’000 8’000 7’000 6’000 5’000 4’000 3’000 2’000 1’000 1.03 7.03 1.04 7.04 1.05 7.05 1.06 7.06 1.07 7.07 1.08 OMX Iceland 15 Index Quelle: Bloomberg zu spüren bekommen – so zum Beispiel an den Konsumentenpreisen. Diese sind im Jahresvergleich von Mai 2007 bis Mai 2008 um 12,3 Prozent gestiegen. Island ist nahezu komplett auf den Import von Nahrungsmitteln angewiesen, da es auf der Insel kaum eigene landwirtschaftliche Produktion jenseits des Fischfangs und der Schafzucht gibt. Erschwerend kommt hinzu, dass die Isländer im Gegensatz zu anderen Staaten ihre Importe mit einer sehr schwachen Währung besonders teuer bezahlen muss. Der Schuldige scheint einfach gefunden zu sein – die Kreditkrise, die seit dem Sommer 2007 ihren Lauf nimmt und bei den Finanzjongleuren Stirnrunzeln hervorruft. Anzeige dp payoff all about derivative investments | Juli 2008 Stichwort Kaupthing Die grossen isländischen Banken wurden erst vor fünf Jahren privatisiert und investieren mittlerweile international. Stellvertretend dafür steht Kaupthing, die nicht nur die grösste Bank Islands ist, sondern auch noch die drittgrösste Dänemarks und sich weitere Standbeine in Grossbritannien, Skandinavien und Luxemburg aufgebaut hat. Seit jüngstem ist Kaupthing auch in Deutschland aktiv und lockt mit guten Konditionen (Tagesgeld 5,65 Prozent). Und die Isländer wollen, passend zur EM, den helvetischen Sparmarkt aufrollen und den Ball im Tor versenken. «Schon bald gibt’s richtig viel Sparzins», titelte der Tagesanzeiger Ende Mai 2008 und spielte auf die vergleichsweise bescheidenen Zinsen der Schweizer Bankinstitute an. Das Zürcher Vermögenszentrum wartete im Frühjahr dieses Jahres mit einem Umfrageergebnis auf, wonach die Schweizer Banken durchschnittlich weniger als ein Prozent Zinsen auf Spargelder zahlen. Zudem verlangen sie zum Teil hohe Gebühren für die Kontoführung sowie für EC- und Kreditkarten. Muss den Eidgenossen angst und bange werden vor den Isländern? Zumindest im Fussball konnten wir die Insulaner bezwingen und auch sonst müssen sich die Eidgenossen nicht fürchten. Experten sind überzeugt, dass das Preisgefüge in der Schweiz
  11. 11. FOCUS 130 125 120 115 110 105 100 95 90 85 6.08 5.08 4.08 3.08 2.08 1.08 12.07 11.07 10.07 9.07 8.07 7.07 80 6.07 Island: Quo vadis? Was bisher eine gefeierte Erfolgsgeschichte war, soll nun plötzlich die gesamte isländische Volkswirtschaft bedrohen. Kaupthing ist sehr gross geworden, Island aber blieb unverändert klein. Die vier grossen Finanzinstitute des Landes, deren gewichteter Anteil am isländischen Börsenindex ICEX zusammen rund 84 Prozent beträgt, vereinigen ein Vielfaches des Bruttoinlandsproduktes auf sich. Gerät eine der Banken in Schieflage, so die Befürchtungen, bricht das gesamte Finanzsystem auf Island zusammen. Die Indikatoren stimmen zurzeit pessimistisch. Die Inflation ist auf 12 Prozent gestiegen und seit Ausbruch der weltweiten Finanzkrise hat die isländische Krone gegenüber dem Euro rund ein Drittel an Wert eingebüsst (vgl. Grafik). Wer auf einen weiteren Kurszerfall der Krone setzen will, findet an der Scoach Deutschland mit AA0N0G und AA0GW9 zwei passende Mini-longs. Mehr dazu ist in den Product News auf Seite 18 zu lesen. Mitte Mai sprangen nun die Zentralbanken Schwedens, Dänemarks und Norwegens in die Bresche und räumten Island eine Kreditlinie ein, um gegebenenfalls die Währung weiter stützen zu können. Es sorgt für enorme Probleme, einen im Verhältnis zur gesamten Volkswirtschaft derart grossen Finanzsektor zu haben, sagte vor kurzem der isländische Zentralbankchef. Die Rating-Agenturen haben die Bonitätseinstufung für die islän- Der Verlauf des EUR/ISK-Wechselkurses 5.07 erst dann in Bewegung geraten wird, wenn sich, wie in Deutschland, der Wettbewerb um Spargelder verschärft. 4.07 11 EUR/ISK-Wechselkurs Quelle: Bloomberg dischen Banken gesenkt. Island als Anlageziel steht vergleichsweise immer noch positiv dar. Anleger hatten bis dato wenig Möglichkeiten, gezielt und ausschliesslich auf Island zu setzen. Diejenigen, die dies getan haben, müssen sich in Geduld üben. Das in CHF gehandelte Open-end-Zertifikat von ABN AMRO (ICEOE) mit einem Maximalspread von 2,5 Prozent setzt auf die positive Entwicklung des isländischen Aktienmarktes. Das Zertifikat bildet den Iceland Stock Exchange 15 Index ab, welcher von der Börse in Reykjavik berechnet wird. Seit der Emission am 27.03.2007 hat das Papier Anzeige dp payoff all about derivative investments | Juli 2008 massiv verloren, was natürlich auch eine Gelegenheit zum (Wieder-) einstieg geben könnte. Da bei ICEOE noch das Währungsrisiko der isländischen Krone enthalten ist, empfiehlt es sich hier auf Quantolösungen, wie CB09J6, zu setzen (siehe Product News Seite 18). Ob der isländische Finanzsektor wirklich vor dem Zusammenbruch steht, wie manche Gazetten titeln, bleibt ungewiss. Sicherheitsorientierte Anleger sollten vor einem Investment auf den isländischen Aktienmarkt Abstand nehmen, der Markt kennt augenblicklich nur eine Richtung – die nach unten.
  12. 12. Mini-Futures auf den SMI® und den DAX® Neu an der SWX: Mini-Futures der Deutschen Bank Basiswert Typ Ticker Strike 1 Stop Loss 1 Ratio Laufzeit Preis 1 Referenz 1 SMI® Long XSMIC 6’648.40 6’759.56 400:1 Open-End CHF 1.20 CHF 7’081 SMI® Short XSMIQ 7’696.68 7’546.00 400:1 Open-End CHF 1.73 CHF 7’081 SMI® Short XSMIN 7’844.40 7’692.24 400:1 Open-End CHF 2.10 CHF 7’081 SMI® Short XSMIO 8’044.31 7’888.22 400:1 Open-End CHF 2.60 CHF 7’081 DAX® Long XDAXF 6’315.98 6’426.00 400:1 Open-End CHF 1.37 EUR 6’618 DAX® Long XDAXD 6’151.20 6’273.00 400:1 Open-End CHF 2.05 EUR 6’618 DAX® Short XDAXP 7’103.22 6’958.00 400:1 Open-End CHF 2.12 EUR 6’618 DAX® Short XDAXN 7’305.68 7’154.91 400:1 Open-End CHF 2.94 EUR 6’618 DAX® Short XDAXO 7’455.81 7’301.93 400:1 Open-End CHF 3.55 EUR 6’618 1 Stand: 25.06.2008, 17.15 Uhr Profitieren Sie nun auch bei Mini-Futures von der Kompetenz der Deutsche Bank AG und partizipieren Sie mit Hebelwirkung sowie ohne Laufzeitbeschränkung an der Wertentwicklung des SMI® und DAX® Index. Dabei vermindert der Risikopuffer (Stop Loss) die Wahrscheinlichkeit eines Totalverlusts. Unsere Mini-Futures bieten im aktuell volatilen Marktumfeld ein transparentes Pricing ohne Volatilitätseinfluss und ermöglichen dem Anleger sowohl auf steigende (Mini-Future Long) als auch auf fallende (Mini-Future Short) Kurse zu setzen. Kontakt X-markets: X-markets, Ihr Zugang zur weltweiten Investment-Kompetenz der Deutschen Bank. www.xmarkets.ch Hotline: +41 44 227 34 20 E-mail: x-markets.ch@db.com Allgemeine Angebotsbedingungen: Emittentin Deutsche Bank AG, Zweigniederlassung Zürich Emissionsvolumen 5’000’000 Kotierung SWX Swiss Exchange SVSP Produktentyp Verkaufseinschränkungen Mini-Futures (130) USA, US Personen, UK, Europäischer Wirtschaftsraum, Kanada, Japan Leistung aus Leidenschaft. Steuerhinweis: Die Deutsche Bank AG übernimmt keine Haftung für Steuerfolgen. Sie empfiehlt, sich vor einer Anlage in diese Wertpapiere von einem Steuerberater im Zusammenhang mit den steuerlichen Folgen beraten zu lassen. Disclaimer: Die Mini-Futures stellen keine Beteiligung an einer kollektiven Kapitalanlage gemäss dem schweizerischen Bundesgesetz über die kollektiven Kapitalanlagen („KAG“) dar und unterstehen somit nicht der Bewilligung der Eidgenössischen Bankenkommission. Für den Anleger besteht deshalb kein Anlegerschutz nach dem KAG. Dieses Inserat stellt keinen Emissionsprospekt im Sinne von Art. 652a bzw. 1156 OR sowie kein Kotierungsinserat im Sinne des Kotierungsreglements dar. Der Offering Circular in englischer Sprache kann bei X-markets (an der obigen Adresse) bezogen werden. Der Anleger ist dem Emittentenrisiko ausgesetzt; die Werthaltigkeit seiner Anlage hängt somit nicht nur von der Entwicklung und Bonität des dem Produkt zugrundeliegenden Basiswertes ab, sondern auch von der Bonität der Emittentin. MiFID: Weitere Auskünfte gemäss MiFID erhalten Sie unter www.globalmarkets.db.com/riskdisclosures
  13. 13. 13 FOCUS Wachsende Anforderungen an das Verwalten von Strukturierten Produkten Der Markt für Strukturierte Produkte ist in den letzten Jahren stetig gewachsen. Seien es modifizierte Anlageinstrumente oder neu erschlossene Anlageregionen, die Produktinnovationen können dem Anleger den Kopf verdrehen und die Wahl des richtigen Produktes wird mitunter zu einer Qual. Bild: www.sxc.hu forderung in der Zukunft. Speziell unter Berücksichtigung des Anfangs dieses Jahres erfolgten Kursrutsches an den internationalen Börsen und den aufgetretenen Schwierigkeiten einer Preisbildung für manche Zertifikate ist dieser Befund einleuchtend. «Erstaunlich und zugleich etwas beruhigend wirkt die Annahme, dass nur ein Viertel der Experten einen weiteren Schub in punkto Komplexität der verwalteten Produkte erwartet.» Die hohe Komplexität Strukturierter Produkte stellt auch an die Bankensoftware höchste Anforderungen. Alexander Heftrich| Welchen Anforderungen wird sich die Zertifikate-Branche in der nächsten Zeit stellen müssen? Sind die bisher zum Einsatz gekommenen Instrumente, insbesondere im IT-Bereich, noch zukunftsweisend? Dieser Fragestellung ging das auf Software-Lösungen für den Finanzdienstleistungssektor spezialisierte österreichische Unternehmen Delta Hedge auf die Spur (siehe Interview Seite 15 mit dem Director Consulting Michael Mahlknecht). Frage des Pricings beschäftigt weiterhin die Gemüter In einer grösseren Befragung im Zeitraum von August 2007 bis Januar 2008 mit 143 Finanzinstitutionen quer über den Erdball (die Schweiz und Deutschland bilden wegen ihres ausgeprägten Marktes für Strukturierte Produkte rund ein Drittel der Antworten ab), kommen zum Teil erstaunliche Erkenntnisse zu Tage. Für 56 Prozent der Befragten ist die korrekte und nachvollziehbare Preisfindung die grösste Heraus- dp payoff all about derivative investments | Juli 2008 Hier gelte es, mit Hilfe von neueren stateof-the-art Modellen sämtliche Kosten deckungsgleich abzubilden, um das hehre Ziel der Transparenz von Strukturierten Produkten zu erfüllen. Die Komplexität zahlreicher Produkte geht mit der Wahrscheinlichkeit einher, dass «hidden risks» nicht rechtzeitig erkannt werden können. Grobe Vereinfachungen in den Systemen können aber zu grossen Verlusten führen. Dies untermauert die Aussage von 41 Prozent der Befragten, wonach das Risikomanagement vieler Produkte mit der bis dato angewandten ITArchitektur nicht möglich sei. Interaktive Computergrafiken und entsprechende Simulationen müssten verstärkt zum Einsatz kommen.
  14. 14. 14 FOCUS Komplexitätsniveau erreicht Peak 70 Prozent der Interviewten sind der Ansicht, dass das Volumen von Strukturierten Produkten in den Portfolios steigen wird und eine ebenso eindeutige Mehrheit sieht noch Chancen der grösseren Vielfalt, was Underlyings betrifft. Erstaunlich und zugleich etwas beruhigend wirkt die Annahme, dass nur ein Viertel der Experten einen weiteren Schub in punkto Komplexität der verwalteten Produkte erwartet. Ein anderer, damit korrelierender Aspekt betrifft die Aufrüstung der IT-Systeme bei den Emittenten. Diesen Nachholbedarf sehen die meisten Befragten. Eine Mehrheit möchte noch binnen eines Jahres Geld in eine verbesserte und moderne IT-Architektur pumpen. Es scheint demnach, dass die bisherigen Software-Lösungen nicht mit dem Tempo der Produktentwicklung Schritt halten konnten und serviceorientierte Lösungen (SOA) auf dem Vormarsch sind, um die vielfältigen Produkte effizienter bewerten, managen und deren Risiken analysieren zu können. Nachfragegestützter Bedarf an Strukturierten Produkten Das gestiegene und vielfältige Angebot korreliert positiv mit der wachsenden Bereitschaft der Kunden, sich mit Zertifikaten zu beschäftigen und diese in ihre Portfolios aufzunehmen. Speziell kleinere und mittlere Marktteilnehmer hätten ihr Angebot an Zertifikaten erweitert, um damit den Kundenwünschen zu entsprechen. Was insgesamt auffällt, ist die Aussage der nicht zeitgemässen IT-Architektur für die Zertifikate-Branche. Speziell die Teilumfrage unter den Global Top 30 der Anbieter von Strukturierten Produkten macht «Die Komplexität zahlreicher Produkte geht mit der Wahrscheinlichkeit einher, dass ‹hidden risks› nicht rechtzeitig erkannt werden können.» deutlich, dass neben dem Pricing die relativ schwache Leistung der Software-Plattformen eine der zentralen Herausforderungen für die Zukunft ist. Herausforderungen im Management Strukturierter Produkte 60 % 40 % 20 % 56 % 20 % 21.3 % 41.3 % 16.0 % Pricing Definition of new instruments Performance Risk Management Internal communication 0% Quelle: www.delta-hedge.com Anzeige ‡ wir wünschen viel spass bei der europameisterschaft ‡ Wenn die FuSSballschuhe wieder an den nagel gehänGt werden, denken sie an unsere optionsscheine und zertifikate . ‡ ideen nach vorn ‡ Traden Sie außerbörslich von 8 bis 22 Uhr mehr als 60 000 Optionsscheine, Zertifikate und Aktienanleihen. Alle Informationen erhalten Sie hier! / / / / / / www.zertifikate.commerzbank.de / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / Hotline: +49 (0) 69 13 64 78 45 / / / / / / dp payoff all about derivative investments | Juli 2008
  15. 15. 15 INTERVIEW Interview mit Michael Mahlknecht, Director Consulting Delta Hedge payoff sprach mit Michael Mahlknecht, Director Consulting Delta Hedge über die Herausforderungen im IT-Bereich bei Derivat-Emittenten. Andreas Stocker| Sehr geehrter Herr Mahlknecht, mit Ihrer in der Zeit vom August 2007 bis Januar 2008 durchgeführten Studie zu den zukünftigen Herausforderungen im Bereich Strukturierter Produkte fördern Sie einige interessante Erkenntnisse zu Tage. Was ist für Sie, kurz gesagt, die wesentliche Quintessenz dieser repräsentativen Studie? Auffallend ist, dass das Problembewusstsein der Branche seit der Subprime-Krise deutlich zugenommen hat, das Wachstum des Marktes für Strukturierte Produkte jedoch nicht beeinträchtigt zu sein scheint. Im Gegenteil bauen die Finanzinstitute ihre ITSysteme massiv aus, um vielfältige Produkte effizienter bewerten, managen und deren Risiken analysieren zu können. Lassen Sie uns ein wenig näher auf die Schlüsselpunkte der Studie eingehen. Das Thema der korrekten und nachvollziehbaren Preisfindung von Strukturierten Produkten geniesst für 56 Prozent der Befragten eine Top-Priorität. Lässt sich dieses mittels geeigneter Software in relativ kurzer Zeit beheben? Wie könnte dies, ansatzweise umrissen, aussehen? Eine geeignete Software muss zuerst einmal ihre Benutzer in die Lage versetzen, wirklich alle benötigten Finanzprodukte zeitsparend abzubilden. Die leidige Frage «Kann Ihre Software das Produkt XY abbilden?» muss der Geschichte angehören, gerade, wo es um einen so komplexen und enorm dynamischen Bereich wie Strukturierte Produkte geht. Dies kann mittels Templates geleistet werden, besser aber noch durch einen visu- ellen Baukastenansatz, der den Benutzern völlige Freiheit bei ihrer Arbeit schenkt. Eine ungefähre Abbildung von Produkten genügt hier nicht: Die Strukturen müssen in all ihren Details inklusive der anfallenden Transaktionskosten festlegbar sein, da grobe Vereinfachungen zu grossen Verlusten führen können. Zweitens gilt es, die vorhandenen mathematischen Bibliotheken stetig auszubauen. Hier reichen Standard-Methoden nicht, da diese häufig stark vereinfachend sind und z.B. Transaktionskosten ignorieren. Derar- «Zertifikate-Ratings erscheinen unzureichend; spätestens seit der Subprime-Krise sollten die Grenzen von Ratings allgemein bekannt sein..» tige theoretische Preise liegen oft sehr weit vom Markt entfernt. Ein präzises Pricing bedarf präziser Modelle und muss ausserdem die Kosten des Hedgings berücksichtigen, welches vom Emittenten für das jeweilige Finanzprodukt in der Realität auf dem Markt durchzuführen ist. Dazu wiederum müssen Greeks (Optionskennzahlen) wirklichkeitsnahe und mathematisch korrekt kalkuliert werden, auch für komplexe Multi-AssetInstrumente. Zuletzt ist auch auf eine exakte Kalibrierung von Input-Daten (wie Korrelationen oder Vola-Flächen) zu achten; diese sind von eminenter Bedeutung für ein korrektes Pricing und zeitigen, wenn ungenau berechnet, dramatische Auswirkungen auf die Preisfeststellung. dp payoff all about derivative investments | Juli 2008 Preissetzung und Transparenz gehen Hand in Hand, so besagt es jedenfalls die Theorie. Ist es denn auch realistisch zu glauben, dass die Branche eine vollständige Transparenz realisieren möchte? Immerhin sind die Anbieter mit ihrem bisherigen Geschäftsgebaren gut gefahren. Ich denke, dass Transparenz nicht nur ein frommer Wunsch an die Anbieter sein darf. Auch und gerade die Käufer sind hier gefordert, genauer hinzuschauen und präzise nachzurechnen, wie ein Preis zustande kommt. Sobald die Kunden die ihnen verfügbaren Informationen nutzen und sich selbst ein klares Bild verschaffen, sind die Anbieter automatisch gefordert, die Transparenz des Marktes als Best-Practice auszubauen. Zertifikate-Ratings erscheinen hier als unzureichend; spätestens seit der Subprime-Krise sollten die Grenzen von Ratings allgemein bekannt sein. Ihre Studie legt nahe, dass im Risikomanagement die bisher angewandten Modelle nicht genügen, die Bereiche der Dynamik, Volatilität und der entsprechenden Korrelationen exakt abzubilden. Können Sie uns den angesprochenen Begriff der «interactive visualization» näher bringen? Inwiefern sind Sie sicher, dass dieses System auch noch die Erwartungshaltungen und neuen Herausforderungen der Branche in fünf Jahren erfüllt? Der Begriff «interaktive Visualisierungsmethoden» umfasst ein ganzes Set an visuellen Analysemöglichkeiten, die mittels technologischer Innovationen aus der Computergrafikforschung zustande kamen. Man ist damit
  16. 16. 16 INTERVIEW in der Lage, beliebige Informationen, etwa Risikoprofile oder Vola-Flächen, statisch oder dynamisch darzustellen und ein direktes grafisches Management von Risiken zu ermöglichen. Lassen Sie mich ein Beispiel geben: Ein Benutzer kann mit Hilfe dieser Technologie ein bestimmtes Risikoprofil veranschaulichen und damit verborgene Risiken einer komplexen Struktur entdecken. Erweist sich ein Risiko als unerwünscht, so kann der Benutzer dieses grafisch «löschen» (etwa durch Glättung einer bestimmten Fläche) und das System informiert ihn unmittelbar darüber, was er tun kann, also: «Was muss ich tun, welche Instrumente muss ich kaufen oder verkaufen, um das gewünschte Hedging zu erreichen?» Aus technologischer Sicht spielt es hierbei keine Rolle, ob es sich um Greeks, Portfolio-Risikomasse, Volatilitäten oder andere Informationen handelt. Die Technologie ist somit eine völlig offene, mit der jeder neuen Herausforderung an das Risikomanagement oder auch im Reporting selbst in fünf oder mehr Jahren visuell in Echtzeit begegnet werden kann. Dasselbe gilt für den vorher genannten Baukastenansatz, der ja ebenso visuell zu verstehen ist. Interessanterweise und auch erfreulicherweise scheint die Komplexität von Strukturierten Produkten ihren Höhepunkt erreicht zu haben. Ist nicht aber die Schere zwischen den Anbietern, die ausgeklügelte Strukturen anbieten und denjenigen, die eher einfache, verständliche Produkte im Portfolio haben, sehr weit auseinander und für Problemlösungsanbieter im IT-Bereich schwierig zu handhaben? Ja, es sei denn, der jeweilige Lösungsanbieter ermöglicht eine vollständig flexible Definition, Parametrisierung und Berechnung beliebiger Produkte. In der Tat kann man jetzt schon beobachten, dass manche Anbieter von Standardsoftware an ihre Grenzen stossen und sich auf Teilbereiche konzentrieren. Die Komplexität der Produkte hat insgesamt allerdings noch keineswegs ihren Abschluss erreicht – dies gilt nur für Retail-Produkte, in den anderen Bereichen wird die Komplexität sogar noch zunehmen. Darüber hinaus gehen rund zwei Drittel der befragten Institute davon aus, dass die Produkte vielfältiger werden: dies kann auf islamische Produkte und Strukturierte Fonds ebenso zutreffen wie auf Wetterderivate oder Volatilitätsprodukte – auch im Retail-Bereich übrigens. Serviceorientierte Architektur (SOA) scheint das IT-Paradigma der Zukunft zu sein. Umfragen im Bankengewerbe bestätigen diese Annahme. Gleichzeitig wird angenommen, dass die Vorteile durch SOA erst auf lange Sicht ersichtlich sind. Zudem verfügen viele Anbieter über keine SOA-Strategie. Ein Dilemma zum jetzigen Zeitpunkt? Für manche ja. In der Tat ist die Mehrzahl der Systeme in diesem Bereich bereits vor mehreren Jahren entstanden und ein Umstieg auf neue IT-Paradigmen wie SOA fällt vielen schwer. Dies gilt ebenso für das Thema «Performance», wo Grid-Computing bislang kaum unterstützt wird und manche Anbieter noch auf performanceschwache Sprachen (wie z.B. Java) bauen. Dies mag im Back Office funktionieren, im Front Office entsteht dadurch aber Frustration für Händler und Risikomanager. Hier sind Anbieter dp payoff all about derivative investments | Juli 2008 Michael Mahlknecht studierte Volkswirtschaftslehre an der Leopold-FranzensUniversität in Innsbruck und spezialisierte sich dabei auf Finanzmärkte und Risikomanagement. Er verfügt über jahrelange Erfahrung als Experte für Risikomanagement und Finanzsoftware und ist heute Director Consulting beim Wiener Softwareanbieter Delta Hedge, der Methoden für die Berechnung und das Management Strukturierter Produkte anbietet. Frühere Tätigkeiten schliessen Berateraufgaben ein sowie die Arbeit für eine nationale Förderbank und für die österreichische Finanzmarktaufsicht (FMA). von spezieller Software für Strukturierte Produkte gefordert, wirklich adäquate Lösungen zu liefern. Der Fokus auf die Betrachtung der Ergebnisse innerhalb der TOP 30 der Anbieter von Strukturierten Produkten macht deutlich, dass die Leistungsstärke der Software-Plattformen enorm hinterherhinkt. War dies nicht absehbar oder hat sich die Branche in einem galoppierendem Tempo entwickelt, so dass die bisherigen IT-Systeme schlichtweg überfordert waren? Die bisherigen Systeme können den neuen Anforderungen tatsächlich oft nicht standhalten, da sie mit Blick auf andere Aufgabenstellungen geschaffen wurden. Wer sich nicht von Beginn an Performance und Flexibilität auf die eigenen Fahnen geheftet hat, wird dies nur schwer in absehbarer Zeit nachholen können. Herzlichen Dank für das Interview.
  17. 17. EFG Financial Products AG Brandschenkestrasse 90 P.O. Box 1686, CH-8027 Zurich Phone +41 58 800 1111, www.efgfp.com In Ze bis 2 ichnung 5.07. 2008 PARTIZIPIEREN SIE AM AUFSCHWUNG MIT DEM RISIKOMASS IHRER WAHL. AKTUELL BRASILIEN- UND RUSSLAND-PRODUKTE IN JEDER RISIKOKLASSE IN ZEICHNUNG: VON KAPITALSCHUTZ BIS LEVERAGE. Investment Case Brasilien Brasilien zählt zu den bevölkerungsreichsten und flächenmässig grössten Ländern der Erde. Die brasilianische Wirtschaft wächst seit Jahren robust und ist mit Europa als Hauptabnehmer ihrer Produkte nur wenig von der Wirtschaftskrise in den USA betroffen. Das BIP Wachstum Brasiliens übertrifft das der Industrienationen. Stark zunehmende ausländische Investitionen lassen auch in Zukunft ein starkes Wirtschaftswachstum erwarten. Investment Case Russland Russland besitzt ungefähr 4.5% der weltweiten Erdölvorkommen und unterhält die weltweit grössten Erdgasreserven. Die kontinuierlichen Rohstoffeinnahmen führen dazu, dass Russland über die drittgrössten Währungsreserven der Welt verfügt. Russland ist der grösste Auslandsinvestor der sogenannten BRICStaaten (Brasilien, Russland, Indien und China). Ein Hauptteil der Investitionen fliesst in den Erdöl- und Erdgassektor BASISWERTE VALOR BRL/USD Exchange Rate / RUB/USD Exchange Rate GEWICHTUNG Kapitalschutz Zertifikat ohne Cap auf den russischen Rubel und den brasilianischen Real vs. den USD Der schwache Dollar und die steigenden Rohstoffpreise liessen den Wert des Real über die letzten Jahre stetig steigen. Seit dem Jahre 2002 hat der Rubel gegenüber dem US-Dollar gut zweidrittel an Wert gewonnen. Russland hat zum Ziel, den Rubel in Zukunft zur führenden regionalen Reservewährung zu machen. WÄHRUNG KAPITALSCHUTZ PARTIZIPATIONSRATE Quanto EUR 100% 275 50% 3997688 50% AKTUELL ÜBER 10 PRODUKTE ZUM THEMA BRASILIEN UND RUSSLAND IN ZEICHNUNG BIS ZUM 25.07.2008 3 Worst of Bonus Zertifikate auf brasilianische und russische Aktien mit 60% Barrier Level, Bonus von 136% bis 140%, 3 Jahre Laufzeit, Auszahlungswährung in CHF, EUR, USD. 3 Multi Chance Barrier Reverse Convertibles auf brasilianische und russische Aktien mit 69% Barrier Level, 1 Jahr Laufzeit, Coupons von 13.80% bis 16.00% und Barrier Beobachtung nur in der 2. Hälfte der Laufzeit. 3 Kapitalschutz Zertifikate mit Coupon und Individuellen Caps auf brasilianische und russische Aktien mit 100% Kapitalschutz, Maximum Coupon von 25% bis 34%, Minimum Coupon von 3% bis 7%, Abwicklungswährung in Quanto CHF, Quanto EUR oder USD, 3 Jahre Laufzeit. Ihre Hausbank nimmt gerne Ihre Zeichnung entgegen. EFG International tritt als Garantin für die Verpflichtungen der Emittentin gemäss den allgemeinen Produktebedingungen auf. EFG International ist Teil der EFG Bank European Financial Group – der drittgrössten Bankengruppe der Schweiz.* Financial Engineering & Distribution, Tel. +41 58 800 1111. www.efgfp.com Jan Schoch, Michael Hölzle, Christophe Spanier, Alex Pou-Cuturi, Sofiane Zaiem, Christoph Baumann, Patricia Benz, Laura Deneke, Florian Streiff, Silvan Lang. Diese Publikation dient nur zu Informationszwecken und stellt weder eine Empfehlung zum Erwerb von Finanzprodukten noch eine Offerte oder Einladung zur Offertstellung dar. Alle Angaben sind ohne Gewähr. Die in diesem Dokument erwähnten Finanzprodukte sind derivative Finanzinstrumente. Sie qualifizieren nicht als Anteile einer kollektiven Kapitalanlage im Sinne von Art. 7 ff. des schweizerischen Bundesgesetzes über die kollektiven Kapitalanlagen (KAG) und sind daher weder registriert noch überwacht von der Eidgenössischen Bankenkommission. Die Anleger sind dem Kreditrisiko der Emittentin resp. der Garantiegeberin ausgesetzt. Dieses Inserat stellt keinen vereinfachten Prospekt im Sinne von Art. 5 KAG sowie kein Kotierungsinserat im Sinne des Kotierungsreglementes dar. Die massgebende Produktdokumentation kann direkt bei EFG Financial Products AG unter Tel. +41 (0)58 800 1111, Fax +41 (0)58 800 1110 oder über E-Mail: termsheet@efgfp.com bezogen werden. Verkaufsbeschränkungen für Europa, Hong Kong, Singapur, die USA, US-Personen und Vereinigtes Königreich (die Emission unterliegt schweizerischem Recht). * Quelle: The Banker, Financial Times, nach BIZ-Kernkapital (CHF 6.3bn Tier 1) & Assets on Balance Sheet (CHF 83.4bn CHF) © EFG Financial Products AG. Alle Rechte vorbehalten. Mitglied bei
  18. 18. 18 PRODUCT NEWS WKN: CB09J6 – Open-end-Quanto-Tracker-Zertifikat auf ICEX 15 der Commerzbank Island im Griff der (Eis-)bären Island (siehe Fokus-Artikel) befindet sich im Tal der Tränen und es scheint kein Licht am Ende des Tunnels sichtbar zu sein. Dieter Haas| Aus Contrarian-Sicht eröffnet die momentan aussichtslose Lage erste Einstiegsmöglichkeiten, nach dem Motto, wenn niemand mehr einen Rappen auf die Insel der Vulkane setzt, kann es wohl bald nicht mehr schlimmer kommen. Auch wenn an dieser Aussage ein Körnchen Wahrheit liegt, ist es mit Sicherheit zu früh, voll die Karte der Insel im hohen Norden zu spielen. Die Dominanz des mit Schwierigkeiten kämpfenden Bankensektors im ICEX 15 lässt für die unmittelbare Zukunft weiterhin eine «Wer sich in Island engagiert, muss überzeugt sein, dass die weltweite Finanzkrise ihren Höhepunkt überschritten hat.» raue See erwarten. Der OMX Iceland 15, wie das Aktienbarometer nach der Fusion der ICEX mit der Wertpapierbörse OMX heisst, umfasst die 15 wichtigsten und meist gehandelten Unternehmen Islands. Seine Zusammensetzung ist alles andere als ausgewogen. Per Mitte Juni lag das kumulierte Indexgewicht der Finanzinstitute Kaupthing Bank, Landsbank, Glitnir, Straumur-Burdarás bei rund 84 Prozent, wobei allein 41 Prozent auf die Kaupthing Bank entfiel! Wer sich in Island engagiert, muss überzeugt sein, dass die weltweite Finanzkrise ihren Höhepunkt überschritten hat. Nebst der Mini-longs auf EUR-ISK versus Wechselkurs starken Abhängigkeit von der Bankenwelt kommt im Falle Islands noch eine schwierige Wechselkurssituation hinzu, verursacht durch die akute Schieflage der Zahlungsbilanz. Der isländischen Krone könnte sehr wohl die Luft ausgehen, zu unbedeutend ist das kleine Eiland und zu gering sind seine Verteidigungsmöglichkeiten. Bislang hatten die erfolgten Zinsanhebungen nur wenig zur Beruhigung der Lage beigetragen. Risikobewusste Anleger können mit einem Minilong auf die Relation EUR/ISK von einer Fortsetzung des Kursverfalles profitieren. Dabei offerieren die an der Scoach Deutschland kotierten Mini-longs mit den Wertpapierkennnummern AA0N0G oder AA0GW9 die besten Kurschancen (vgl. Grafik). Für Liebhaber von Aktien, die gerne gegen den Strom schwimmen, empfiehlt es sich, vorderhand mit Quanto-Zertifikaten zu operieren, um nicht in den Strudel der fortschreitenden Währungskrise zu geraten. Das einzige Zertifikat auf den isländischen Aktienindex, welches einen solchen Schutzmechanismus beinhaltet, ist der von der Commerzbank zu Beginn des zweiten Quartals 2008 emittierte Tracker mit der Wertpapierkennnummer CB09J6. payoff-Einschätzung: Wer auf Island setzt, braucht nebst einer gehörigen Portion Mut wohl eine Engelsgeduld bis die Anlage Früchte trägt. Geht die Spekulation auf eine Erholung der Börse daneben, kann der Anleger mit einer Quantolösung wenigstens das Währungsrisiko ausklammern. Risk-Return-Diagramm EUR-ISK 130 EUR-ISK 40 125 35 120 Hebel 110 25 105 20 100 95 Return 30 115 Partizipation Renditeoptimierung 15 90 10 85 Kapitalschutz 80 11.4.07 5 20.6.07 EUR-ISK-linke Skala 29.8.07 7.11.07 23.1.08 AA0GW9-rechte Skala 4.4.08 16.6.08 Risk AA0N0G-rechte Skala Quelle: Bloomberg dp payoff all about derivative investments | Juli 2008 Quelle: Derivative Partners AG CB09J6
  19. 19. 19 PRODUCT NEWS JRISE – Bull Spread Pro Units mit Cap auf den 10-Jahres-CHF-Swapsatz von Julius Baer Keine Angst vor steigenden Zinsen Ein gekapptes Kapitalschutz-Produkt mit einem Coupon, dessen Höhe an die Zinsentwicklung des 10-Jahres-CHF-Swapsatzes gekoppelt ist, passt optimal in die aktuelle Landschaft. Dieter Haas| Seit Herbst 2005 steigen die Swapsätze an. Inzwischen hat sich der Aufwärtstrend etabliert (vgl. Grafik) und der sich verstärkende Inflationsdruck lässt wenig Hoffnung auf ein baldiges Ende aufkommen. Mit den neu emittierten Kapitalschutzprodukten JRISE und JREWE auf die 10-Jahres-Swapsätze CHF und EUR stehen dem Anleger Beteiligungspapiere zur Verfügung, die ihn zumindest temporär vor dieser Entwicklung schützen. Notiert JRISE am Verfalldatum (29.05.09) auf oder über dem Cap bei 4,10 Prozent, dann «Die gestiegenen Kredit- und Liquiditätsrisiken haben wesentlich zur Vergrösserung des Spreads beigetragen.» erhält der Anleger nebst dem Nominalbetrag von CHF 1’000 den maximalen Coupon von 5,15 Prozent. Liegt der Swapsatz unter dem bei 3,60 Prozent angesetzten Floor, muss er sich nebst dem vollen Rückzahlungsbetrag mit dem Minimalcoupon von 0,5 Prozent bescheiden. Sollte der Swapsatz zwischen Floor und Cap schliessen, wird der Coupon wie folgt errechnet: Minimalcoupon plus 10-JahresCHF-Swapsatz am Verfalltag, minus Floor Ausübungspreis mal den Multiplikator von 9,30. Im Falle eines Schlussstands des Swaps bei 3,90 Prozent ergäbe dies einen Coupon von 3,29 Prozent. CHF-10-Jahres-Swapsatz Als Swapsatz wird der der feste Zinssatz verstanden, den man im Gegensatz zu an den LIBOR (London Interbank Offered Rate) gebundenen variablen Zinszahlungen erhalten würde. Für Privatanleger, die in der Regel keinen Zugang zu Finanzdienstleistern wie Reuters oder Bloomberg besitzen, kann der Swapsatz beispielsweise mit dem Charttool der Zürcher Kantonalbank intraday verfolgt werden. Der Kursverlauf lässt sich auch auf der Internetseite von Bloomberg (www.bloomberg.com) grafisch darstellen durch die Eingabe von SFSW10:IND. Im Vergleich zu der als sicher geltenden zehnjährigen Bundesobligationen liegen die vergleichbaren Swapsätze etwas höher. Ende der Neunzigerjahre betrug die Differenz in der Spitze 40 Basispunkte und schrumpfte anschliessend sukzessive bis auf knapp drei Basispunkte im Herbst 2004. Seither hat sich die Spanne wieder ausgeweitet und liegt aktuell um die 15 Basispunkte. Die gestiegenen Kredit- und Liquiditätsrisiken haben wesentlich zur Vergrösserung des Spreads beigetragen. payoff-Einschätzung: JRISE bietet innert Jahresfrist, auf dem Emissionspreis berechnet, eine kapitalgeschützte kurzfristige Rendite von maximal 5,15 Prozent. Die Chancen für ein Erreichen sind intakt. Noch hofft die Mehrheit der Prognostiker auf bald wieder sinkende Zinsen. Aber wie so oft im Leben, wird es wohl nicht so kommen, wie die meisten denken. Risk-Return-Diagramm % 8,0 7,5 7,0 Hebel 6,5 Return 6,0 5,5 5,0 4,5 Partizipation JRISE 4,0 3,5 Renditeoptimierung 3,0 Kapitalschutz 2,5 2,0 28.12.90 Swap 10-J 28.12.94 Ø-200-Tag 28.12.98 28.12.02 Floor Cap Quelle: Bloomberg dp payoff all about derivative investments | Juli 2008 28.12.06 28.12.08 Risk Maximum Coupon Quelle: Derivative Partners AG
  20. 20. 20 PRODUCT NEWS Zinsdifferenz-Produkt mit 100 Prozent Kapitalschutz von CALYON/AKB Ausser Spesen nichts gewesen? Ein Zinsdifferenz-Produkt mit einem Kapitalschutz von 100 Prozent und einem möglichen Bonus von 5,75 Prozent in CHF macht neugierig. Was sich als reizvolles, einen hohen Coupon versprechendes Produkt darstellt, hat aber seine Tücken und ist weniger chancenreich als anfänglich gedacht. Dieter Haas| Das im OTC-Handel erhältliche Zertifikat (ISIN: XS0367030326) hat zum Ziel, den Anlegern eine Rendite zu bescheren, die höher ist als die Kapitalmarktzinsen. Liegt an den jährlichen Beobachtungsdaten im Juni (erstmals am 23. Juni 2009) der 30-jährige EURKapitalmarktsatz mehr als 0,30 Prozent über dem 10-jährigen, wird das in CHF ausgegebene Zertifikat frühzeitig zurückbezahlt, und zwar zum Nominalwert plus einem Coupon von 5,75 Prozent. Falls nicht, läuft das Ganze weiter und würde im darauf folgenden Jahr bei Erreichung der Rückzahlungsbedingungen nebst dem Nennwert einen doppelten Cou- «Die durchgeführte 30/10-Spread-Analyse überzeugt nicht in allen Belangen und basiert auf einem zu kurzen Beobachtungshorizont.» Lässt sich diese nicht eindämmen, dürften die 10-jährigen Zinsen sehr viel stärker reagieren. Es würden dann Entwicklungen eintreten ähnlich den 70er-Jahren, in denen etwa die 30-jährigen US-Zinsen über längere Zeit günstiger notierten als die 10-jährigen. payoff-Einschätzung: Der aktuelle Spread zeigt derzeit auf alle Fälle in die falsche Richtung und deutet darauf hin, dass das Zinszückerchen möglicherweise ausser Reichweite sein könnte. In diesem Falle bliebe dem Anleger nur noch der Kapitalschutz, der zudem erst per Fälligkeit am 25. Juni 2013 gilt. Das Fazit würde dann lauten: «Ausser Spesen nichts gewesen.» pon von 5,75 Prozent abwerfen. Würde die Zinsdifferenz von 0,30 Prozent erst am Verfalltermin am 25. Juni 2013 erreicht, erhielte man eine Rückzahlung von 128,75 Prozent (100 Prozent plus fünfmal den Coupon von 5,75 Prozent). Seit der Einführung des Euro im Jahr 1999 gab es bislang nie eine Fünfjahresperiode, in welchem der Spread das frühzeitige Rückzahlungsniveau von 0,30 Prozent nicht erreicht hätte (vgl. Grafik). Was sich auf den ersten Blick als todsichere Sache präsentiert, weist bei genauerer Analyse wesentlich grössere Risiken eines Nichteintretens auf, als vermutet werden könnte. Im Gegensatz zum üblicherweise offerierten Spread zwischen zehn- und zweijährigen Zinssätzen ist der Einfluss der Notenbanken bei langen Zinssdifferenzen kaum spürbar. Die vom Emittenten durchgeführte 30/10-Spread-Analyse überzeugt nicht in allen Belangen und basiert zudem auf einem zu kurzen Beobachtungshorizont. Inwieweit das Zertifikat die Hoffnungen erfüllt, hängt in hohem Masse von der Inflationsentwicklung bis zum Verfall des Zertifikates ab. EUR-30-Jahres Satz, EUR 10-Jahres-Satz, Zinsdifferenz 30-10 MULTI-BONUS-ZERTIFIKAT Die MULTI-Bonusformel: hohe Renditechance, starker Schutz Holcim/Swiss Life/Syngenta –> 30% Bonus-Chance –> 60% Barrier-Level (ind.) –> Laufzeit bis 11. Januar 2010 Sie jetzt! Zeichnen . Juli 2008. 4 Bis zum 1779 23 Valor: 4 --- Internet: www.oppenheim-derivate.ch --Intelligent investieren! Mit Europas grösster unabhängiger Privatbank. Risk-Return-Diagramm 6.50 1.10 6.00 0.90 5.50 0.70 5.00 0.50 4.50 0.30 4.00 0.10 3.50 -0.10 3.00 -0.30 Return Hebel Partizipation Renditeoptimierung ISIN: XS0367030326 Kapitalschutz 4.1.99 26.7.00 EUSA30 18.2.02 EUSA10 3.9.03 16.3.05 27.9.06 EUSA30-EUSA10 – rechte Skala Quelle: Bloomberg dp payoff all about derivative investments | Juli 2008 10.4.08 Risk Barriere Quelle: Derivative Partners AG
  21. 21. Vielseitigkeit und Schutz. Hohe Coupons. Niedrige Barrieren. Callable Barrier Reverse Convertible Zertifikate auf einen Korb mit 4 Aktienindizes Jährliche Couponzahlung in Höhe von 12% (EUR-Zertifikat) bzw. 11% (CHF- und USD-Zertifikate) Schutz gegen Kursrückgänge der zugrunde liegenden Indizes von bis zu 50% Basiswert Korb mit 4 internationalen Aktienindizes: Dow Jones EURO STOXX 50®, Nikkei 225, S&P 500, SMI® Maximale Laufzeit von 3 Jahren, jährlich kündbar durch die Emittentin Kotierung an der SWX Swiss Exchange beantragt Zertifikat Nominalbetrag ISIN Valor 11% USD USD 1'000 CH0043088605 4308860 12% EUR EUR 1'000 CH0043088613 4308861 11% CHF CHF 1'000 CH0043088621 4308862 Die Callable Barrier Reverse Convertible Zertifikate von Lehman Brothers bieten die Chance auf einen attraktiven jährlichen Coupon in Höhe von 12% (EUR-Zertifikat) bzw. 11% (CHF- und USD-Zertifikate). Die Zertifikate haben eine maximale Laufzeit von 3 Jahren, können jedoch während der Laufzeit durch die Emittentin jährlich gekündigt werden. Die Rückzahlung erfolgt in diesem Fall zu 100% des Nominalbetrags – zuzüglich der Couponzahlung. An jedem der drei Coupon-Zahltage erhält der Anleger einen Coupon in Höhe von 12% (EUR-Zertifikat) bzw. 11% (CHF- und USD-Zertifikate). Hat bis zum Laufzeitende kein Index seine Barriere von 50% seines Stands am Fixingtag berührt oder unterschritten, erfolgt die Rückzahlung der Zertifikate zu 100% plus Coupon. Wurde die Barriere von einem der Indizes berührt oder unterschritten, errechnet sich die Rückzahlung aus dem Index, der im Vergleich zu seinem Fixingstand die schlechteste Wertentwicklung aufweist. Basiswert Korb mit 4 internationalen Aktienindizes Coupon-Zahltage 04.07.2009 / 04.07.2010 / 04.07.2011 Emittentin Lehman Brothers Treasury Co. B.V. Erster Handelstag 04.07.2008 Fixing 27.06.2008 Schlussfixierung 27.06.2011 Barriere 50% des Indexstands am Fixingtag Rückzahlungsdatum 04.07.2011 Vorzeitige Kündigung: 5 Bankarbeitstage vor jedem Coupon-Zahltag möglich Lehman Brothers International (Europe), Zurich Branch Talstrasse 82, 8001 Zürich, Tel: 044 287 88 88 E-Mail solution@lehman.com, www.lehman.com/structuredinvestments Cat Brokerage Gutenbergstrasse 10, 8027 Zürich, Tel: 043 311 26 20 E-Mail gglocker@cat-brokerage.ch, www.cat-brokerage.ch Lehman Brothers: 8x in Folge ausgezeichnet: Bestes US Research Fixed Income. 5x in Folge ausgezeichnet: Bestes US Research Equities.* Die Nummer 1 beim Aktienhandelsvolumen in London, die Nummer 1 beim Aktienhandelsvolumen auf XETRA, die Nummer 1 beim Aktienhandelsvolumen an der Euronext.** * Quelle: Institutional Investor, US ** Quelle: LSE, XETRA und Euronext; Januar bis Dezember 2007. Die in diesem Dokument erwähnten strukturierten Produkte («Produkte») sind derivative Finanzinstrumente. Die Produkte qualifizieren nicht als Anteile einer kollektiven Kapitalanlage im Sinne des Bundesgesetzes über die kollektiven Kapitalanlagen (KAG) und sind daher weder registriert bei noch überwacht von der Eidgenössischen Bankenkommission (EBK). Anleger sind dem Kreditrisiko der Emittentin bzw. der Garantiegeberin ausgesetzt. Die gemachten Angaben ersetzen nicht die vor dem Eingehen von Derivatgeschäften in jedem Fall unerlässliche und an der Kundensituation ausgerichtete Beratung durch einen Finanzberater. Dieses Dokument stellt kein Kotierungsinserat im Sinne des Kotierungsreglements der SWX Swiss Exchange sowie keinen Emissionsprospekt im Sinne von Art. 652a resp. 1156 OR dar. Die Angaben in diesem Dokument dienen lediglich der Information und stellen weder eine Empfehlung zum Erwerb von Produkten noch eine Offerte oder eine Einladung zur Offertestellung dar. Alle Angaben sind ohne Gewähr. Der Kotierungsprospekt mit den allein massgeblichen Bedingungen sowie ausführlichen Risikohinweisen in englischer Sprache und weitere Informationen können beim Lead Manager, c/o Lehman Brothers International (Europe), Zurich Branch, Talstrasse 82, 8021 Zürich, oder per E-Mail unter solution@lehman.com bezogen werden. Die Produkte dürfen nicht in den U.S.A. oder an eine U.S.-Person im Sinne der Regulation S des U.S. Securities Act 1933 verkauft werden. Die Performance der den Produkten zugrunde liegenden Basiswerte in der Vergangenheit stellt keine Gewähr auf die zukünftige Wertentwicklung dar. Der Wert der Produkte unterliegt den Schwankungen des Marktes, welche zum ganzen oder teilweisen Verlust des Investments in die Produkte führen können. Der Erwerb von Produkten ist mit Kosten/Gebühren verbunden. Lehman Brothers und/oder ein verbundenes Unternehmen können in Bezug auf die Produkte als Market Maker auftreten, Eigenhandel betreiben sowie Hedging-Transaktionen vornehmen. Dies könnte den Marktkurs, die Liquidität oder den Wert der Produkte beeinträchtigen. Marktpreise, Daten und andere in diesem Dokument enthaltene Informationen können Änderungen unterliegen, ohne dass ein Hinweis erfolgt. Lehman Brothers agiert weder als Berater noch als Treuhänder für Käufer der Produkte. The SMI® linked products are not sponsored, endorsed, sold or promoted by SWX Swiss Exchange and SWX Swiss Exchange makes no representation regarding the advisability of investing in the product. The SMI® is a registered trademark of SWX Swiss Exchange, and any use thereof requires a license. © 2008 Lehman Brothers Inc. Alle Rechte vorbehalten. Mitglied der Securities Investor Protection Corporation (SIPC). Lehman Brothers International (Europe) ist durch die Financial Services Authority autorisiert und reguliert.
  22. 22. 22 MUSTERPORTFOLIOS Musterportfolio Optimierung: Immerhin besser als der SPI Das Jahr 2008 werden Aktienbesitzer nicht so schnell vergessen. Trotz vergleichsweise moderaten Bewertungen haben viele Dividendenpapiere massiv an Wert eingebüsst. Entsprechend ist auch die Entwicklung des Musterportfolios Optimierung unerfreulich. Immerhin konnte der Verlust im letzten Quartal etwas reduziert werden. Seit dem letzten Zwischenbericht vom 20. März 2008 konnte der SPI 3,4 Prozent zulegen. Dies ist allerdings zu einem grossen Teil den Dividendenauszahlungen zuzuschreiben, gewann doch der SMI im gleichen Zeitraum nur 0,85 Prozent. Unser Musterportfolio dagegen war mit einem Plus von 3,6 Prozent sogar noch etwas besser als der SPI, dies trotz geringerem Risiko und der Tatsache, dass die meisten Zertifikate auf den SMI lauten. Zu verdanken hatten wir dies vor allem dem mittlerweile ausgelaufenen Capped-BonusZertifikat DBOER, mit dem wir einen stattlichen Gewinn erzielen konnten. Glück hatten wir ausserdem, dass wir das eingeknockte Bonus-Zertifikat SLIZP dank einer grosszügigen Kursstellung der Emissionsbank zu einem guten Preis verkaufen und gegen SMITA tauschen konnten, ein Bonus-Zertifikat mit einem Risikopuffer von gegenwärtig 28 Prozent. Trotz des relativen Erfolgs im letzten Quartal liegt unser Musterportfolio weiterhin tief in den roten Zahlen. Das Musterportfolio Schweiz Optimierung im Vergleich indexiert 100 95 90 85 Der Wertverlust seit Lancierung im März 2007 beträgt 14,8 Prozent gegenüber von 17,8 Prozent beim SPI und 22,2 Prozent beim SMI. Am meisten Sorgen bereitet uns derzeit die Aktie von Zurich Financial Services, die sich in beängstigendem Tempo der Barriere des Bonus-Zertifikats VZDZH nähert, welche sich bei CHF 244.48 befindet. Da dieses Zertifikat aber eine hohe Seitwärtsrendite von 66 Prozent in 25 Monaten verspricht, halten wir an diesem Engagement vorläufig fest und hoffen, dass die tiefe Bewertung (KGV 7) und die hohe Dividendenrendite (5,5 Prozent) auch wieder Käufer für diesen Versicherungstitel anlocken werden. Unerfreulich verlief in den letzten Wochen auch die Entwicklung der Clariant-Aktie, die innerhalb von drei Wochen einen Fünftel ihres Werts einbüsste. Damit notiert sie aber immer noch deutlich über dem Ausübungspreis des Discount Zertifikats VCCLN, weshalb wir auch dieses Papier vorläufig behalten. Da wir es zudem praktisch auf dem Jahrestief gekauft haben, liegen wir damit immer noch rund 20 Prozent im Plus. Das Geld aus der am 27. Juni fälligen Rückzahlung von DBOER werden wir je nach Marktlage zur Aufstockung der Position in SMITA oder zum Kauf des Discount-Zertifikats BSDAC verwenden. Ebenfalls prüfen wir den Verkauf von SMICH zu Gunsten des inversen Twin-Win-Zertifikats SMISH. Auf der Beobachtungsliste figuriert ausserdem das Alpha-Zertifikat ALFCH, welches jeweils nur um den Monatswechsel im Aktienmarkt investiert ist (siehe payoff magazine April 2006, Seite 3). Für die aktuelle Börsenlage dürfte dies eine gute Strategie sein, wie der Rückblick auf die letzten zwölf Monate zeigt. In dieser Zeit gewann das Zertifikat 3,5 Prozent, während der SPI 20 Prozent verlor. 80 75 12.07 1.08 2.08 3.08 MP Optimierung SPI 4.08 SMI Quelle: Derivative Partners AG dp payoff all about derivative investments | Juli 2008 5.08 6.08 News und aktuelle Informationen zu Umschichtungen in unseren Musterportfolios «Schweiz-Wachstum», «Schweiz-Optimierung» und «Rohstoffe» können Sie auf www.payoff.ch (Community/ Forum/payoff Musterportfolios) jederzeit nachschlagen.
  23. 23. 23 MUSTERPORTFOLIO Zusammensetzung Musterportfolio Optimierung Symbol Basiswert Emittent Verfall Strike bzw. Stückzahl/ Kurs vom Bonuslevel Nominalwert Wert Produkttyp 20.06.08 SMICH SMI UBS 30.05.11 9040 15'000 94.90% 14235 Exchangeable Bond ZKB51E SMI ZKB 16.12.10 7567.4 10'000 96.85% 9685 Kapitalschutz ohne Cap KAR07 Kardex Kardex 29.06.11 72 4'000 96.00% 3840 Wandelanleihe SMIAO SMI Sal. Oppenheim 13.04.10 7840.79 125 90.1 11262.5 Twin-Win Zertifikat LBBBJ SMI Lehman 02.03.10 8843.65 7'000 110.77% 7753.9 Inverses Twin-Win Zertifikat SMITA SMI BKB 10.09.11 8847.11 5 702 3510 Bonus-Zertifikat VZDZH Zurich Vontobel 16.07.10 443.55 15 264.5 3967.5 Bonus-Zertifikat DBOER Oerlikon Deutsche Bank 20.06.08 522.28 5 522.28 2611.4 Capped Bonus-Zertifikat DRHRS Holcim Dresdner 19.10.09 131% 4'000 62.85% 2514 Multi Bonus-Zertifikat Richemont Bank 19.10.09 125% 3'000 47.92% 1437.6 Multi Bonus-Zertifikat Swiss Re DRUCB Credit Suisse Dresdner UBS Bank BNP Paribas ABBCD ABB ZKB 06.10.08 32 100 29 2900 Discount Zertifikat SYNCB Syngenta ZKB 06.10.08 265 8 258.25 2066 Discount Zertifikat TRNES Nestlé Credit Suisse 19.12.08 475 7 459.75 3218.25 Discount Zertifikat VCCLN Clariant Vontobel 18.02.09 9.50 290 8.3 2407 Discount Zertifikat EFAVE Sulzer EFG 18.04.11 116.9 4000 85.47% 3418.8 Discount Zertifikat OPSMI SMI Goldman Sachs 18.06.10 9102.15 150 67.7 10155 Outperformance-Zertifikat Marchzinsen 89.5 Cash 97.95 Total 85169.4 Quelle: Derivative Partners AG Anzeige dp payoff all about derivative investments | Juli 2008
  24. 24. 24 PRODUCT NEWS REVIEW Produktvorstellungen und was daraus wurde In der Product News Review analysieren wir den Erfolg oder Misserfolg der vor einem Jahr im payoff express oder payoff magazine präsentierten Strukturierten Produkte. ZEDEL – Edelmetalle auf der Überholspur Im payoff 07/07 wurde unseren Lesern der ZKB Edelmetall ETF Basket ZEDEL vorgestellt. Er setzt sich aus den vier von der Zürcher Kantonalbank mit grossem Erfolg lancierten ETFs auf Gold, Platin, Silber und Palladium zusammen. Silber erhielt dabei mit 35 Prozent das grösste Einzelgewicht, gefolgt von Gold und Palladium mit je 25 Prozent und Platin mit 15 Prozent. Unglücklicherweise verzeichnete ausgerechnet Platin die grösste Avance Gold, Silber, Platin, Palladium, Zedel % 160 seit der Emission von ZEDEL. Nach Auffassung etlicher Experten weisen Platin und Silber die besten fundamentalen Perspektiven unter den Edelmetallen auf. Bei beiden liegt das Angebot seit Jahren unter der Nachfrage und die bestehenden Lager haben sich mittlerweile stark entleert. Wäre dies bei der Konstruktion von ZEDEL berücksichtigt worden, sähe die Performance noch weitaus erfreulicher aus. Aber auch die gewählte Zusammensetzung übertraf die erreichte Performance konkurrierender Anlageklassen um ein Mehrfaches und die Ampeln stehen, langfristig betrachtet, weiterhin auf grün. 150 140 130 Symbol: ZEDEL 120 ISIN: CH0031046946 Fazit Produkttyp 80 21.5.07 Gold 21.7.07 Silber 21.9.07 Platin 21.11.07 21.1.08 Palladium 21.3.08 21.5.08 ZEDEL Quelle: Bloomberg (in CHF indexiert ab 29.5.2007) ➚ ZKB Ausblick Verfall 90 Edelmetall ETF Basket Emittent 100 Tracker-Zertifikat Basiswert 110 20.05.2010 Performance seit Vorstellung* + 18,2 Prozent ➚ Quelle: Derivative Partners AG BONCA – Sicherheit verliert an Wert «Am Golde hängt, zum Golde drängt doch alles». Wer diesen Spruch in den vergangenen 12 Monaten beherzigte, hat gut lachen. Gold wie Goldminenaktien zählen zu den Spitzenperformern. Das im payoff 07/07 vorgestellte Capped-Bonus-Zertifikat BONCA mit HUI als Basiswert vermochte voll mitzuhalten. Zwar hinken die Goldminenwerte dem physischen Metallpreis etwas hinterher, dennoch setzen auch die nicht Gold, HUI versus BONCA % 170 gehedgten Unternehmen ihren langfristigen Aufwärtstrend fort. Einziger Malus-Punkt war der Dollarzerfall, welcher einen Teil der Performance zunichte machte. Der Cap bei BONCA begrenzt das maximale Gewinnpotenzial. Allerdings liegt die Gewinnschwelle (1004.77 USD) weit über dem aktuellen Indexstand von 440 Punkten. Die bei USD 219.22 fixierte Barriere scheint bis zur Fälligkeit kaum mehr in Gefahr zu geraten. So wie die Sache aussieht, stehen die längerfristigen Aussichten eines Trackers wie AURUM oder HUIOE inzwischen besser als diejenigen von BONCA, das seinen Vorsprung nur noch bis zu einem Indexstand des HUI von 545 behaupten kann. 160 150 140 130 Symbol: BONCA ISIN: GB00B1DT0225 Fazit 120 Produkttyp Bonus-Zertifikat 110 Basiswert AMEX Gold BUGS Index 100 Emittent Goldman Sachs Verfall 4.09.2012 Performance seit Vorstellung* ➚ ➙ + 10,8 Prozent 90 1.11.06 HUI 1.2.07 BONCA 1.5.07 1.8.07 1.11.07 1.2.08 Gold Quelle: Bloomberg (indexiert in USD ab 1.11.2006) dp payoff all about derivative investments | Juli 2008 1.5.08 Quelle: Derivative Partners AG Ausblick
  25. 25. 25 PRODUCT NEWS REVIEW VZBSM – Optimal gelaufen Reverse-Bonus-Zertifikate werden eigenartigerweise in der Schweiz nur selten emittiert. VZBSM war, muss man leider sagen, das einzige Zertifikat auf den SMI. Dabei vermochte die Kursentwicklung voll zu überzeugen und bescherte den Anlegern eine zweistellige Rendite. Unsere im payoff express 07/07 geäusserte positive Beurteilung traf somit voll ins Schwarze. Langfristig betrachtet, stecken die meisten Börsen der westlichen Industrieländer in einem Seitwärtstrend. Die Aussichten für die kommenden Monate dürften daran wenig ändern. Es wäre zu wünschen, dass demnächst wieder ein Emittent Reverse-Bonus-Zertifikate auf den SMI lancieren würde. Optimismus in Ehren, aber die Börsen sind nun mal keine Einbahnstrassen, auch wenn die Banken fast nur positive Analyse-Empfehlungen herausgeben. Die Anleger sollten ja nicht nur den Finanzinstituten helfen, ihre Handelsbestände zu reduzieren, sondern auch echte Alternativen erhalten, um in einer schwierigen Zeit mit positiven Ergebnissen ihr Vermögen vermehren zu können. Wer bricht das Eis? SMI versus VZBSM 1’200 10’000 1’160 9’500 1’120 9’000 1’080 8’500 Symbol: VZBSM ISIN: CH0031285106 Fazit 1’040 8’000 Produkttyp Reverse Bonus-Zertifikat 1’000 7’500 Basiswert SMI ➚ 960 7’000 Emittent Bank Vontobel Verfall 29.05.2008 Performance seit Vorstellung* + 7,1 Prozent 920 1.6.07 10.8.07 VZBSM – linke Skala 18.10.07 3.1.08 12.3.08 SMI – rechte Skala Quelle: Bloomberg dp payoff all about derivative investments | Juli 2008 6’500 26.5.08 Quelle: Derivative Partners AG
  26. 26. 26 DERIVE Warten auf 2009 Diese Analyse wird Ihnen präsentiert von the Screener: Der Standard für unabhängige Aktienratings, www.thescreener.com GENENTECH INC US3687104063|DNA|USA USD 74.76 Analyse vom 21. Juni 2008 Schlusskurs vom 20. Juni 2008 GENENTECH INC gehört zur Branche «Gesundheitswesen» und dort zum Sektor «Biotechnologie». Mit einer Marktkaptalisierung von 78.57 Milliarden US-Dollar zählt sie zu den grossen «large-cap» Gesellschaften und liegt weltweit auf dem 8. Platz ihrer Branche. Während der letzten 12 Monate lag der Kurs zwischen USD 82.01 und USD 66.29. Ergebnis seit 20.Juni2007: GENENTECH INC: 10.9 Prozent, Gesundheitswesen: -8.3 Prozent, SP500: -8.9 Prozent Vergleich (20. Juni 2007 – 20. Juni 2008) Preis – Das fundamentale Kurspotenzial ist bei USD 75 erreicht. – Branchenpotenzial: Sehr gut, deutlich besser als bei DNA Gewinnprognosen – Leicht negative Gewinnrevisionen Technische Tendenz – Positives Momentum Risiko – Sehr tiefes Beta von 0.26 über ein Jahr und praktisch keine Marktkorrelation. – Tendenz Vola: sinkend 10 % 50% 0% Symbol: VON7WU dp payoff all about derivative investments | Juli 2008 USD 67.90 USD 54.32 7,75 Prozent * * * mittel Daten, Kurse, Termsheets Renditeoptimierung mit VON7WU Genentech besitzt langfristig betrachtet das am breitesten diversifizierte und qualitativ beste Portfolio innerhalb der Biotech-Branche. Trotz dieser guten Voraussetzungen steckt der Konzern derzeit in einer Zwischenphase. Die nachlassende Dynamik beim Blockbuster Avastin, welches für die Behandlung von Dickdarm- und Lungenkrebs dient, dürfte erst im Verlaufe des nächsten Jahres überwunden werden, wenn das Medikament auch für die Behandlung von Brustkrebs zugelassen wird. Bis dahin dürfte die Roche Tochter kursmässig wenig Schwung beinhalten. Mit einem Renditeoptimierungs-Produkt lässt sich die Zwischenphase gut überbrücken. Ein solides Produkt mit einem respektablen Renditepotenzial ist der zu Jahresende 2007 emittierte Barrier Reverse Conver- 101.0 Prozent Risikoklasse Quelle: thescreener.com 16.01.09 payoff Rating Jun-08 Scoach CH Maximale Rendite p.a. Apr-07 Handelsplatz Barriere Feb-08 Bank Vontobel Strike SP500 Dez-07 HEA@US Emittent Briefkurs (26.6.08 – 17.30 Uhr) DNA Okt-07 Genentech – USD 72.44 Verfall Aug-07 Barrier Reverse Convertible Basiswert -15% Anlageprodukte Produkttyp -10 % Valor: 3’628’193 Produktkategorie -5% www.payoff.ch tible VON7WU. Der Risikopuffer zur Barriere liegt deutlich über 20 Prozent und sollte auch allfällige Börseneintrübungen überstehen. Gelingt dies, dann winkt eine maximale Rendite per annum von 7,8 Prozent. Die Preisstellung der Vontobel-Produkte basiert dabei auf dem Prinzip des «clean pricing». Der Coupon von 10,65 Prozent wird bei dieser Methode nicht im Preis des Strukturierten Produktes integriert, sondern ähnlich wie man es von Obligationen her kennt, getrennt aufgeführt. Für Anleger, die Positionen in der Aktie besitzen, empfiehlt sich für die kommenden Monate eine Teilabsicherung vorzunehmen. Dafür eignet sich der an der Scoach in Deutschland kotierte Mini-Futures mit der Wertpapierkennnummer DB423T am besten. Die Stop Loss Marke liegt bei USD 98.35 und damit weit oberhalb der aktuellen Kursnotiz.
  27. 27. 27 DERIVE Gerät der Amex Biotech-Index ins Rutschen? Weitere Technische Analysen erhalten Sie kostenlos im täglichen Newsletter Daily Trading auf www.hsbc-zertifikate.ch Amex Biotech Index (monthly) Quelle: tradesignal.com Trendlinien geben die Richtung vor Der Langfristchart zeigt, dass der Amex Biotech Index im Verlauf des Jahres 2007 zwei vergebliche Versuche unternommen hat, das bisherige Rekordhoch aus dem September 2000 bei 812 Punkten nachhaltig zu überspringen. Die relativ undynamisch verlaufenden Anläufe im April und Oktober vergangenen Jahres endeten bei 839 bzw. 865 Punkten. Per Saldo ist damit die Gefahr eines Fehlausbruchs auf der Oberseite nicht von der Hand zu weisen. In diesem Zusammenhang messen wir zwei Trendlinien entscheidende Bedeutung zu: Zum einen handelt es sich dabei um den seit Juli 2002 bestehenden Basisaufwärtstrend (akt. bei 729 Punkten), zum anderen um den flacher verlaufenden Haussetrend seit August 2004 (akt. bei 684 Punkten). Die Bedeutung der zuletzt genannten Trendlinie wurde durch das Tief der «Reversalkerze» vom März 2008 (665 Punkte) punktgenau bestätigt. Ein Bruch des o.g. Basisaufwärtstrends wäre ein deutlicher Schuss vor den Bug der Biotechbullen, während ein Abgleiten unter den flacheren Haussetrend seit August 2004 die Ampeln für den Sektor endgültig auf «rot» springen lässt. Im Negativfall stellen vier aufeinanderfolgende Monatstiefs aus dem Jahr 2006 zwischen 623 und 614 Punkten eine erste Auffangzone dar. Danach befinden sich die nächsten Unterstützungen in Form der Hochpunkte vom April und Dezember 2004 bei 568/50 Punkten. Auf Monatsbasis betonen die technischen Indikatoren die Risiken. So signalisiert der MACD einen intakten Baissetrend, und auch der RSI strebt in diesem Zeitfenster nach der Ausbildung einer negativen Divergenz nach Süden. Auf «grün» springt die Börsenampel für den Amex Biotech Index dagegen erst wieder bei einem nachhaltigen Ausbruch auf neue Rekordstände. Jörg SchererTechnischer Analyst bei HSBC Trinkaus & Burkhardt AG dp payoff all about derivative investments | Juli 2008 BIOMX schützt vor allfälliger Korrektur Der Amex Biotechnologie Index wurde am 18. Oktober 1991 eingeführt mit einem Startwert von 200. Er beinhaltet 20 in USD gleich gewichtete Werte der Branche, darunter auch die im Screener Derive präsentierte Roche Tochter Genentech. Durch ein quartalsweise durchgeführtes Rebalancing werden zwischenzeitliche Veränderungen der einzelnen Indexmitglieder auf ihr Ausgangsniveau zurückgeführt. In der aktuell schwierigen Phase vermochte sich der Index bislang recht gut zu behaupten. Das technische Bild zeigt aktuell eine leichte Schieflage. Die Lage ist allerdings wohl schlechter, als es auf den ersten Blick erscheint. So bleiben die Volumina in der Aufwärtsbewegung hinter denjenigen in der Abwärtsbewegung zurück. Wie rasch es südwärts gehen könnte, wurde im März klar. Für die kommenden Monate dürfte vor allem der steigende Zinstrend belasten. Bei einem Kauf der qualitativ einwandfreien Tracker-Zertifikate BTKEY und BTKOE, die beide in USD notieren, sollte daher eine temporäre Absicherung mit eingebaut werden. Der Put Warrant BIOMX ist dafür geradezu ideal geeignet. Erstens weist er eine Laufzeit bis 22. Mai 2009 auf und andererseits liegt er dank des Strike bei USD 1’300 weit im Geld. Dadurch verhält er sich wie ein Mini Short und besitzt optimale Hedging-Eigenschaften. Wegen seiner Ausgestaltung als europäische Option liegt die Prämie per annum aktuell sogar im negativen Territorium (siehe Tabelle). Selbstverständlich kann BIOMX auch als vorsichtiger Spekulationskauf oder als eine Art Short Tracker eingesetzt werden. Symbol: BIOMX Valor: 3’128’474 Produktkategorie Hebel-Produkte Produkttyp Put Warrant Basiswert BTK USD 733.59 Emittent Goldman Sachs Verfall 22.5.09 Handelsplatz Scoach CH Briefkurs (27.6.08 – 17.30 Uhr) USD 5.38 Hebel 1,36 Strike USD 1’300.– Prämie p.a. -4,7 Prozent Ratio 1:100 payoff Rating * * * * * Risikoklasse hoch Daten, Kurse, Termsheets www.payoff.ch
  28. 28. 28 DERIVE Spiegelbild der Aktienentwicklung Derivative Partners – Empfehlung für Juli 2008 SMI, VSMI, VSMII 45 10’000 40 9’500 35 9’000 30 8’500 25 8’000 20 7’500 15 7’000 10 6’500 19.4.07 19.6.07 19.8.07 VSMII – linke Skala 19.10.07 19.12.07 VSMI – linke Skala 19.2.08 19.4.08 19.6.08 SMI – rechte Skala Quelle: Bloomberg Kommentar Derivative Partners AG Es ist mittlerweile eine Binsenwahrheit, dass die Volatilitäten steigen, wenn die Kurse sinken. Nach einer langen, ruhigen Phase nahmen die Schwankungen im August 2007 markant zu. Dieses Spiel wiederholte sich im letzten November, Januar und März. In jeder Börsenbaisse setzen die Volatilitäten zu Höhenflügen an. Ist die Spitze erreicht, was sich leider erst im Nachhinein klar erkennen lässt, dann beginnt in der Regel eine Erholung und die Schwankungen kehren allmählich wieder zu einem Durchschnittsniveau zurück. Als «normal» gelten beim SMI Volatilitätswerte im Bereich von 10 bis 20 Prozent. Dank seiner Barometerfunktion könnte ein Volatilitätsprodukt zur Absicherung eines Depots willkommene Dienste erweisen. Leider kann dieser Wunsch in der Praxis nicht in allen Fällen erfüllt werden. Die Crux an der Geschichte liegt in der Konstruktion der angebotenen Zertifikate. Diese basieren auf Volatilitätsfutures und hängen somit von der Entwicklung der Terminkurve ab. Die besten Chancen bieten sich bei flachen oder sinkenden Terminkurven, sofern die Volatilität auf einem normalen Niveau liegt. In diesem Fall bleibt die Partizipation bei Tracker-Zertifikaten erhalten oder steigt sogar leicht an. Von den vier kotierten Volatilitätsprodukten kann mittlerweile nur noch VSMII voll punkten, während die Ratios bei VSTOX, VIXFC und VDAXI teilweise deutlich unter eins gefallen sind. Somit funktioniert der Risikoschutz gegen eine akute Börsenschwäche nur noch für den SMI optimal. DERIVATIVE PARTNERS AG dp payoff all about derivative investments | Juli 2008 Absicherung zukünftiger Risiken mit VSMII Aktuell liegt die Ratio von VSMII leicht über eins. Die Forwardkurve http://www.goldman-sachs.ch/isin/detail/underlying/ isin,GB00B1VKQS55/id,tab_underlying/ zeigte am 27.06.08 leicht erhöhte Werte im Bereich zwischen 16,8 Prozent (März 09) und 23,1 Prozent (Dez. 09) an. Da das vordere Ende der Forwardkurve leicht ansteigt, dürfte sich die Partizipation in den nächsten Monaten etwas verringern. Das Ausmass der Steilheit hält sich bislang jedoch in Grenzen. Somit bleiben die Aussichten für die Anleger intakt, sich mit VSMII erfolgreich gegen Kurseinbrüche des SMI wappnen zu können. Treten erneut Risse im Kreditgeschäft auf, ist es schnell vorbei mit der eingetretenen Beruhigung. Ein Anstieg der Volatilität über die aktuellen Erwartungen hinaus wäre dann das logische Szenarium. Die vergangene Kursentwicklung von VSMII (vgl. Grafik) beweist, dass es dem Volatilitätsprodukt in der Vergangenheit gelang, den Basiswert abzubilden. Dank der über eins angestiegenen Partizipation liegt die erzielte bisherige Rendite sogar über derjenigen des VSMI. Ungünstig wäre es, wenn sich das Geschehen stark beruhigen würde, da sich in diesem Falle die monatlichen Rollkosten von 0,15 Prozent auf Dauer negativ auswirken würden auf die Performance von VSMII. Es braucht somit ständige Änderungen der Erwartungen und effektive Schwankungen, damit das Volatilitätsprodukt auf den SMI seine Fähigkeiten entfalten kann. Die Chancen dafür sind allerdings mit Blick auf die kommenden Monate vorzüglich. Symbol: VSMII Valor: 2’926’425 Produktkategorie Anlageprodukte Produkttyp Tracker-Zertifikat Basiswert VSMI – 22.97 Emittent Goldman Sachs Verfall Open-end Handelsplatz Scoach CH Briefkurs (26.6.08 – 17.30 Uhr) CHF 25.70 Ratio 1:13687 payoff Rating * * * * Risikoklasse mittel Daten, Kurse, Termsheets www.payoff.ch
  29. 29. 29 INSIDER Insider – die neue messerscharfe Rubrik im payoff magazine Richtig! «Insider» ist eine neue Rubrik, welche ab sofort im payoff magazine erscheint. Aber aufgepasst! «Insider» spricht Klartext und ist möglicherweise nicht für jedermann geeignet! Doch lesen Sie selbst. Bild: www.sxc.hu sprechen nichts einbringen. Es sei denn, der CDS-Käufer verlangt eine Sicherheitsleistung, welche in der Regel zwischen 5 und 10 Prozent der potenziellen Auszahlungssumme beträgt. Sicherungsgeber und -nehmer können die Police jederzeit veräussern. Die enormen Geldmengen, welche in Credit Default Swaps investiert sind, stellen eine ernstzunehmende Gefahr für die Weltwirtschaft dar. Oliver Disler| Die Finanzkrise hat erst begonnen! CDS sind leider keine Antischleudersysteme! «Die Finanzkrise ist doch schon vorbei, das Schlimmste liegt hinter uns oder ist in den Kursen eskomptiert!», denkt oder hofft manch ein Marktteilnehmer. Leider weit gefehlt! Das aktuelle Finanzsystem baut nämlich zum Teil auf der Ignoranz, der Gleichgültigkeit und Naivität vieler Marktteilnehmer auf. Das Finanzsystem ist mittlerweile in gewissen Bereichen so unübersichtlich und die Zusammenhänge zwischen einigen Finanzvehikeln so komplex, dass es für Anleger, Zentralbanken und (Finanz)-Profis beinahe unmöglich ist, den Überblick zu behalten. Eines der grossen Sorgenkinder der Finanzindustrie sind die so genannten CDS! CDS – die Sorgenkinder des Finanzmarktes CDS sind so genannte «Credit Default Swaps», diese sind eine Art Versicherung. Versichert wird mit CDS ein möglicher Ausfall einer Unternehmensanleihe oder anderer Kreditpapiere. Grundsätzlich sind CDS eine sinnvolle Erfindung um den globalen Kreditmarkt sicherer zu machen. Ein Verkäufer eines CDS-Vertrages bietet dem Käufer an, dass er einspringt, wenn ein Kreditnehmer seinen Verpflichtungen nicht mehr nachkommen kann. Für dieses mögliche Hilfsangebot erhält der Verkäufer vom Käufer eine Prämie. Bis hierhin hat ein CDS eine vergleichbare Funktionsweise wie ein klassisches Versicherungsgeschäft. Einen wichtigen und paradoxen Unterschied zu herkömmlichen Policen gibt es aber trotzdem: Weder der CDS-Verkäufer noch der Käufer des Kontraktes müssen das Kreditpapier, das gegen einen möglichen Ausfall versichert wird, effektiv besitzen. Es ist also so, als würde man ein fremdes Haus gegen Brandschäden versichern. Wenn ein solcher Vertrag geschlossen wird, muss der CDSKäufer nur die Prämie bezahlen. Der CDSAnbieter muss ausser seinem Zahlungsver- dp payoff all about derivative investments | Juli 2008 Der CDS-Markt ist ein sehr lukratives Geschäft, aber nicht reguliert Die «Ausstattungsmerkmale» von CDS’ laden geradezu dazu ein, als «Zockerpapiere» eingesetzt zu werden. Das CDS-Geschäft ist extrem intransparent und ein Tummelplatz von wenigen Marktteilnehmern. Es sind dies die grossen Finanzinstitute wie Citigroup, JP Morgan Chase, Deutsche Bank, Goldman Sachs, Morgan Stanley, Merrill Lynch, UBS und natürlich Hedgefonds. Rund USD 31 Mrd. sollen die Finanzhäuser mit CDSTransaktionen im vergangenen Jahr verdient haben schätzt der Nachrichtendienst Bloomberg. Diese wichtige Einnahmequelle ist möglicherweise der Grund warum Zentralbanken und andere Marktregulatoren wie zum Beispiel die SEC in Amerika, das BaFin in Deutschland oder die EBK in der Schweiz die Augen schliessen. Der Handel mit diesen Papieren wird kaum strikter gehandhabt als die mittägliche Pizzabestellung für die Händler. Am Telefon oder per E-Mail sprechen die Beteiligten ihre Kontrakte ab. Die Banken, die als aktivste Teilnehmer die Preise festsetzen, lassen von Zeit zu Zeit ihre Kurslisten per E-Mail zirkulieren. Will ein Investor also wissen, wie gerade der CDS auf Anleihen von einem bestimmten Unternehmen gehandelt wird, dann muss er die Nachrichten in seinen elektronischen Postkasten durchforsten. Das CDS-Volumen-Wachstum ist unglaublich, unglaublich gefährlich und beängstigend! CDS gehören zu den Finanzinstrumenten mit den höchsten Wachstumsraten. Im Jahr
  30. 30. 30 INSIDER 2001 betrug der Nominalwert der ausstehenden CDS-Kontrakte etwas weniger als USD 1’000 Mrd. Das Volumen der CDS hat sich seit 2001 jedes Jahr mehr als verdoppelt! Gemäss Erhebungen der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) hat das weltweite CDS-Volumen per Ende 2007 die unglaubliche Summe von USD 57’894 Mrd. erreicht! Dieser Betrag ist höher als das globale jährliche Bruttoinlandprodukt. Dieses betrug im Jahre 2006 rund USD 48’500 Mrd., während der zusammengefasste Wert sämtlicher Aktien dieses Planeten im März 2008 rund USD 53’000 Mrd. betrug. Ein Rechenbeispiel Angenommen, dass ein Prozent der mittels CDS abgesicherten Risiken zahlungsunfähig werden, weil sowohl der versicherte Schuldner als auch der Versicherer Pleite gehen, würde das für Investoren den Verlust von USD 579 Mrd. bringen! Diese Summe ist höher als alle Abschreibungen im ersten Jahr der Finanzkrise zusammen. Wenn gar ein grösserer Verlust als das angenommene eine Prozent entstünde, würde die CDS-Bombe explodieren! Gegen eine Ex- oder besser Implosion des CDS-Marktes wären die Zentralbanken und Grossbanken machtlos. Es gibt bereits auch schon namhafte CDS-Opfer. Als der US-Autozulieferer Delphi Insolvenz anmelden musste, standen Kredite und Anleihen in Höhe von USD 5,2 Mrd. aus. Die CDS-Kontrakte auf diese Schulden betrugen stattliche USD 28 Mrd., also mehr als das Fünffache der eigentlichen Schulden. Die CDS haben unter anderem auch Bear Stearns in die Insolvenz getrieben. Hedgefonds, welche im CDS-Markt mitmischen, haben auf Grund ihrer Positionierung oftmals gar das Interesse, dass ein Unternehmen in die Insolvenz getrieben wird. Denn bei einer Insolvenz eines Unternehmens lässt sich mittels CDS’ richtig viel Geld verdienen. Absicherungsstrategie im Falle einer Implosion des CDS-Marktes Falls es künftig «nur» zu leichten Irritationen im CDS-Markt kommt, dann genügt es, sein Portfolio mit Put-Optionen auf Indizes wie zum Beispiel den S&P 500, SMI oder DAX abzusichern. Falls mehr als 5 Prozent der CDS’ «platzen», dann sind wie bereits erwähnt die Zentralbanken machtlos. Das könnte im schlimmsten Fall das Ende des aktuellen Finanzsystems bedeuten. In einem solchen Szenario wäre der physische Erwerb und Besitz von Gold und Silbermünzen eine optimale Absicherung. Diese beiden Anlagen sollten vorsichtige Anleger bereits heute in Betracht ziehen. Es könnte lediglich noch eine Frage der Zeit sein, bis das CDS-Kartenhaus stärker ins Wanken gerät. Der Autor gibt künftig monatlich seine Sicht zur globalen Wirtschaftslage wieder. Bei Frage oder Anregungen schreiben Sie bitte an info@payoff.ch oder rufen Sie uns an unter Tel. 043 305 05 30. Mobil, aber mit Köpfchen. Dynamic VONCERT auf den «Vontobel Smart Mobility TR Index» Ihre Idee: Sie möchten einen diversifizierten aber direkten Zugang zum vielversprechenden Anlagethema Mobilität. Unsere Lösung: Der Basiswert zum Dynamic VONCERT ist ein Index. Die in diesem Index enthaltenen 16 Unternehmen ermöglichen der Gesellschaft durch ihre Dienstleistungen und Produkte eine Form von Mobilität, die sozial und ökologisch effizient ausgestaltet ist. Ausgangspunkt sind alle Bereiche der Wertschöpfungskette von Verkehrsprodukten. Weitere Informationen zu diesem Produkt finden Sie auf www.derinet.ch Gratis Hotline für strukturierte Produkte 00800 Deriline 00800 3374 5463 dp payoff all about derivative investments | Juli 2008
  31. 31. 31 LEARNING CURVE One Step Protect Zertifikate Die Kreuzung zwischen Renditeoptimierung und Kapitalschutz ist ideal für risikoscheue Anleger mit einer klaren Meinung zum betreffenden Basiswert. Bild: www.sxc.hu Rückzahlungsszenarien Zum Zeitpunkt der Fälligkeit existieren nur zwei mögliche Auszahlungsszenarien, die anhand des folgenden Beispiels erläutert werden. – Basiswert: Aktie XY – Kurs des Basiswertes im Emissionszeitpunkt: EUR 80 – Nennwert des Zertifikates: EUR 100 – Bonusbetrag: EUR 120 – Laufzeit: 12 Monate – Untere Kursschwelle (Kick-out Level): EUR 60 Szenario 1 Wird der Kick-out Level während der Laufzeit weder berührt noch unterschritten, so erhält der Anleger zur Fälligkeit eine Rückzahlung in Höhe von EUR 120 (Bonusbetrag). Das One Step Zertifikat ist eine interessante Kombination aus Kapitalschutzprodukt mit Cap und Bonus-Zertifikat. Omar Najari| Die UBS vertreibt in Deutschland seit einiger Zeit so genannte One Step Protect Zertifikate. Das Produkt wurde entwickelt, um den Anlegern auch in unsicheren Marktphasen attraktive Investitionsmöglichkeiten zu bieten. Es kombiniert Kapitalschutz mit einer Chance auf eine attraktive Rendite. Die Ausstattungsmerkmale der Zertifikate sind eine bestimmte Laufzeit, eine Knock-out Barriere und ein Bonuslevel. One Step Protect Zertifikate eignen sich somit für risikoscheue Investoren, die dem Aspekt der Sicherheit hohe Priorität einräumen, aber gleichwohl eine attraktive Rendite erzielen möchten. Am vorteilhaftesten ist ihr Einsatz bei seitwärts tendierenden oder leicht steigenden Basiswerten. Da der Kapitalschutz erst bei Fälligkeit in Kraft tritt, kann der Kurs während der Laufzeit unter den Ausgabekurs fallen. Der Bond Floor begrenzt in diesem Fall das Rückschlagsrisiko. Merkmale eines One Step Protect Zertifikates – Bonuszahlung gesichert bis zum Knock-out (Kick-out). – Nach Berühren des Knock-out entfällt die Bonuszahlung und das One Step Protect Zertifikat garantiert dem Anleger nur noch die Rückerstattung des Nominalwertes per Verfall. – Kapitalschutz bezieht sich nur auf den ursprünglichen Ausgabepreis (nominal) und nicht auf den Kaufpreis. – Geringeres Risiko als Direktanlage, da Teilschutz bis zum Knock-out. – Verzicht auf sichere Zinsen einer Geldmarktanlage. – Gewinnmöglichkeiten begrenzt auf Bonuslevel. dp payoff all about derivative investments | Juli 2008 Szenario 2 Wird der Kick-out Level während der Laufzeit berührt oder unterschritten, so erhält der Investor bei Verfall den Nennwert des Zertifikates von EUR 100 vollumfänglich zurückerstattet. In der Zwischenzeit sind One Step Protect Zertifikate auf folgende Basiswerte ausgegeben worden: Allianz, Commerzbank, Daimler, Deutsche Bank, Deutsche Telekom, EON, Nokia, Münchner Rück, RWE, Siemens sowie auf das Wechselkursverhältnis EUR/USD. Beispiel aus der Praxis Obwohl erst am 9. Mai emittiert, hat eines der in der Grafik dargestellten One Step Protect Zertifikate auf die Deutsche Bank (UB5QRW) bereits die untere Kursschwelle verletzt. Dem Anleger geht daher der in Aussicht gestellte Bonus von 41,8 Prozent verloren. Will er keinen Kapitalverlust erleiden, muss er das Zertifikat bis zur Fälligkeit halten. Seinen Einsatz von EUR 100 erhält er erst am Rückzahlungstag (29.3.2011) zurück. So lange dauert es, bis der Bond Floor, auf den UB5QRW jetzt zurückgefallen ist, den Ausgangswert wieder erreicht hat. Im Falle von UB4WRJ wurde die Knockout-Schwelle noch nicht erreicht. Diese liegt deutlich tiefer, dafür ist auch der in Aussicht
  32. 32. 32 LEARNING CURVE gestellte Bonuslevel geringer. Aus dem Beispiel wird ersichtlich, dass für die Attraktivität eines One Step Protect Zertifikates der Basiswert von entscheidender Bedeutung ist. Tendiert dieser südwärts, sind One Step Zertifikate keine gute Wahl. Wird dann zusätzlich noch ein zu geringer Puffer gewählt, kann die Sache böse ins Auge gehen. Der Anleger verliert zwar weniger als bei einer Direktinvestition in den Basiswert, allerdings ist ihm die Chance genommen, von einer positiven Entwicklung zu profitieren. Steuerfolgen für Privatanleger Bei einem transparenten Produkt wie dem One Step Protect Zertifikat der UBS wird zwischen Kapitalgewinn und Vermögenserträgen unterschieden. Diese beiden Komponenten werden getrennt voneinander steuerlich erfasst. Der Optionsteil gilt als Kapitalgewinn und ist steuerfrei. Die verzinsliche Komponente unterliegt im Falle einer IUP – Konstruktion («intérêt unique prédominant»), um welche es sich bei dem OSP Zertifikat handelt, der modifizierten Differenzbesteuerung. Vergleich mit anderen Anlageprodukten Im Unterschied zu Capped-Bonus-Zertifikaten ist bei One Step-Konstruktionen die Optionskomponente billiger. Dies erlaubt die Festlegung attraktiverer Bedingungen wie eine kürzere Laufzeit, eine tiefere Barriere oder einen One Step Protect Zertifikate auf Deutsche Bank versus Basiswert % 160 140 120 100 80 60 40 31.3.08 14.4.08 28.4.08 DBK UB5QRW KO-UB5QRW 12.5.08 26.5.08 9.6.08 23.6.08 Bonus-UB5QRW UB4WRJ KO-UB4WRJ Bonus-UB4WRJ Quelle: Bloomberg höheren Bonus. Im Falle einer Kurserholung nach einer Barriereverletzung zeigt sich allerdings ein Capped-Bonus-Zertifikat dem One Step überlegen. Die Wahrscheinlichkeit, dass sich ein Basiswert nach einem Knock-out wieder deutlich erholt, ist allerdings eher gering. Der Verzicht auf eine Chance, die in der Praxis sowieso nur selten eintritt, kann somit verschmerzt werden. Gegenüber Kapitalschutz mit Cap Produkten besitzen One Step Protect Zertifikate in der Regel ein grösseres Ertragspotenzial, sofern die Knock-out-Schwelle hält und der Basiswert nicht über den Bonuslevel ansteigt. Weiterentwicklungen Während das One Step Protect Zertifikat auf seitwärts bis leicht steigende Basiswerte setzt, kann das Ganze auch umgekehrt werden, wie die beiden Reverse One Step Protect Zertifikate auf das Wechselkursverhältnis EUR/USD mit der Wertpapierkennnummer UB2NN7 und UB23W7 beweisen. Hier erhält der Anleger bei Fälligkeit den zu Beginn fixierten Bonuslevel ausbezahlt, wenn der EUR/USD-Wechselkurs nicht über eine oberhalb der aktuellen Notiz festgelegte Barriere ansteigt. ausschneiden und einsenden Ihr payoff-Abonnement ✁ ❍ Ich möchte die Printausgabe von payoff zum Preis von CHF 129.– pro Jahr abonnieren. ❍ Ich teste payoff und bestelle ein Probe-Abo (4 Monate) für nur CHF 25.–. Bitte frankieren Anrede Name Vorname Firma Strasse Postfach/Zusatz PLZ/Ort E-Mail Telefon Unterschrift Preise inklusive 2,4% MwSt. und Versand. payoff-Abonnements auch unter www.payoff.ch (Rubrik payoff magazine). dp payoff all about derivative investments | Juli 2008 Derivative Partners Media AG Splügenstrasse 10 CH-8002 Zürich

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