Tschakka: Habe Selbstvertrauen (Golden Rules: Kapitel 03)

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Der Satz "Ich kann xy nicht" kann oft mit "Ich habe keine Lust" oder "Ich traue mich nicht" übersetzt werden. Optimismus ist ein erprobter Weg aus dem selbst auferlegten Hamsterkäfig. Finde deine individuelle Tschakka-Methode.

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Die Golden Rules sind ein 1x1, ein ABC, ein Handbuch, ein Insider-Werk mit bewährten, frischen und konkreten Methoden, Tools, Techniken und Tipps für Motivation, Konzentration, Zeitmanagement, Ordnung und Selbstcoaching.

Golden Rules sind ein motivierendes Zeitmanagementbuch - bzw. ein zeitsparendes Motivationsbuch.

Für alle, die noch viel im Leben vorhaben!

Infos: http://www.studienstrategie.de/buecher/golden-rules/

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Tschakka: Habe Selbstvertrauen (Golden Rules: Kapitel 03)

  1. 1. Probe-kapitel
  2. 2. In diesem Modul lernst du: Unsicherheit systematisch zu reduzieren | Selbstsicherer zu werden | Schwierige Aufgaben zu lösen | Exzellente Leistungen zu erzielen | Dich in neue Sachverhalte einzuarbeiten | Projekte, Probleme und Pro-zesse geschickt anzugehen
  3. 3. Selbstcoaching Strukturen schaffen. Wir sind häuig auf uns allein gestellt. Guter Rat wäre da angebracht. Doch dein Professor hat keine Zeit, dein Chef ist nie da. Typisch. Oft wird aber trotzdem von dir erwar-tet, dass du mit neuen Ideen und Lösungsvorschlägen kommst! Da hilft nur Selbstcoaching. Der Coach in dir muss aktiv werden und dich wie ein Trainer immer wieder herausfordern und motivieren, neue Dinge auszuprobie-ren und Projekte, Probleme und Prozesse in den Grif zu bekommen. Höchste Zeit also, sich einmal anzusehen, welche Faktoren helfen, Unsicherheit zu reduzieren und systematisch an Prozesse heranzugehen. Die folgenden ͕͔ Regeln sollen dein Selbstvertrauen stärken und dich durch unbekannte Gewässer navigieren.
  4. 4. 3 | Habe Selbstvertrauen Wie oft hört man den Satz „Ich kann nichtDz. Doch das bedeutet meist nichts anderes als „Ich habe keine LustDz. Man will einfach nicht so viel Energie aufwenden und scheut R“ckschläge. Sicher hast du dir auch ab und an gesagt „geht nicht“, „ich bin nicht geeignet“ oder „ich bin nicht intelligent genugDz. Doch pr“fe, ob du wirklich ungeeignet bist. Woher willst du wissen, dass es nicht geht, wenn du es nicht versuchst? Tatsache ist: Die meisten Schranken liegen in deinem Kopf! Denn auf welchen Fakten, Grundannahmen, Tatsachen beruhen deine Annah-men? Leider sind uns viele Schranken anerzogen worden. Hör genau auf deine inneren Stimmen. Wer ist es genau, der zu dir spricht und sagt „geht nicht“? Optimismus – Gesetz der Anziehung Es sind deine Gedanken, die “ber Erfolg und Misserfolg entscheiden: Glaubst du an dich, lenkst du auch dein Handeln in die richtigen Bah-nen. Entsprechend bist du bereit, mehr zu geben, mehr zu wagen und nimmst R“ckschläge leichter in Kauf. Man kann es nicht genug beto-nen: Optimisten sind nicht nur gl“cklicher, sondern auch erfolgreicher! Sie sind Menschen, die immer einen Weg inden, weil sie ihn auch kon-sequent suchen. Optimisten haben die Zukunft im Auge, nicht die Ver-gangenheit. Sie denken dar“ber nach, was getan werden kann, nicht dar“ber, was geschehen ist und wer die Schuld trägt. Optimisten sind lösungsorientiert, sie konzentrieren sich auf die nächsten Schritte, nicht auf Probleme und ihre Entstehung. Ihnen gelingen Dinge leich-ter, weil sie durch die Zuversicht, die sie ausstrahlen, auch andere dazu motivieren, Schwierigkeiten zu “berwinden und f“r ihre Ziele zu kämpfen. Sicher kennst du den Begrif der „sich selbst erf“llenden Prophezei-ung Dz. Er besagt, dass sich unsere Gedanken – egal ob in Form von Ängsten und Sorgen oder von Zielen und Hofnungen – auf unsere Umwelt “bertragen. Da gibt es den eifers“chtigen Freund, der durch seine kontrollierende Art tatsächlich eine Beziehungskrise hervorruft, die ängstliche Studentin, die durch Selbstzweifel Lernblockaden pro-voziert, oder den Berufsanfänger, der Angst hat, Fehler zu begehen und so zur“ckhaltend und blass wirkt, sodass er entbehrlich scheint. Aber es gibt auch die andere Seite der Medaille der sich selbst erf“llen- SELBSTCOACHING 22
  5. 5. den Erwartungen: den Entrepreneur, der sich nicht beirren lässt und seine Geschäftsidee kontinuierlich weiterentwickelt, bis sie funktio-niert. Den Sportler, der fest an seinen Sieg glaubt und so die letzten Reserven mobilisiert. Und den gut gelaunten Lebemann, der tatsäch-lich unbeschwerter durchs Leben geht, weil man solch einer Frohnatur nicht wirklich etwas “belnehmen kann. Die schädlichsten Einl“sse sind die, die dich einschränken. Suche nach solchen selbst auferlegten Beschränkungen, wenn du das Gef“hl hast, dass andere dir “berlegen sind. Es gibt auch f“r dich keine Schranken! Du kannst genau das erreichen, was andere schon vor dir erreicht haben – oder vielleicht sogar noch ein wenig mehr. Verkaufe dich nie unter Wert! Gib dich nicht mit weniger zufrieden! Selbst auferlegte Schranken sind wie ständig schleifende Bremsen und hindern dich am Vorwärtskommen. Es ist daher wichtig, dass du dir viel zutraust. Solange du an dich und deine Stärken glaubst, kannst du deine Ziele auch erreichen. Die beste Übung für mehr Selbstvertrauen Unser Denken ist ein ständiger innerer Dialog. Lenke diesen, indem du deinen inneren Skeptiker mit positiven Tatsachen, Berichten, Bewei-sen und Gedanken konfrontierst. Sich selbstsuggestive Formeln vor-zusprechen wie „Ich habe mich gut vorbereitet, es kann nicht wirklich etwas danebengehenDz, beruhigt in einer brenzligen Situation. Besser ist jedoch, langfristig vorzubeugen und Selbstvertrauen zu festigen. Schreibe dir deswegen jeden Tag abends vor dem Schlafengehen drei Dinge auf, auf die du stolz bist! Das können die großen Erfolge sein, wie ein gewonnener Wettkampf oder das bestandene Abitur bzw. Di plom. Oder alltägliche Kleinigkeiten, z.B. dass du dich motiviert hast, trotz Badewetters zu lernen. Oder dass du dich trotz eigenen Stres-ses dich um Nachbars Blumen gek“mmert hast. Am Ende des Monats wirst du erstaunt sein, wie viele Gr“nde es gibt, stolz auf dich zu sein! Diese Übung ist so wirkungsvoll, weil sie kontinuierlich viele kleine Argumente liefert, warum es unbegr“ndet ist, allzu skeptisch zu sein. So schaltest du die pessimistische Argumentation des Skeptikers aus, der sich immer wieder in deine Gedanken schleichen will. Gegen viele kleine positive Tatsachen kann er sich irgendwann nicht mehr wehren. Die Wirkung ist vergleichbar mit der von Werbung (nur dass du hier um dich selbst wirbst): Laut aktuellen Studien haben viele unbewusste SELBSTCOACHING 23
  6. 6. Markenkontakte einen stärkeren Efekt als die bewusste Verarbei-tung eines starken Reizes. Wird man einer Werbung direkt ausgesetzt, sucht das Bewusstsein eben sofort nach Gegenargumenten. Überliste auch du dein Bewusstsein durch viele kleine Schritte mit Hilfe dieser Übung. Deine Farbpalette: Eine Ideenskizze für den Start Die „FarbpaletteDz habe ich als Startritual f“r neue, unstrukturierte Aufgaben entwickelt. Fr“her lag ich abends oft wach und gr“belte, wie ich eine schwierige Aufgabe lösen könnte. Beim Malen entdeckte ich die Parallele ... Versetze dich f“r einen Moment in ein Atelier: Es sieht hier etwas cha-otisch aus, doch der Maler steht ganz konzentriert vor einer weißen Leinwand. Alles, was er zur Verf“gung hat, sind seine Vorstellungs-kraft und drei Grundfarben, aus denen er alle anderen Farben und Nuancen mischen kann, um sein Ziel real zu machen. Im Prinzip sind wir bei neuen Projekten wie ein solcher Maler: Wir m“ssen uns zuerst ein Bild “ber unser Ziel, “ber das „große GanzeDz machen. Wie ein Maler können wir aus nur drei „FarbenDz unsere Ziele verwirklichen: BLAU = Kreativität GELB = Ressourcen Rot = Initiative Hier symbolisieren diese 3 Farben deine wichtigsten Helfer: • Blau steht f“r Kreativität, eine Anspielung an den blauen Himmel, an dem sich immer wieder neue Ideen und Gedankenwolken formen. • Gelb steht f“r Ressourcen, wie die „Gelben SeitenDz oder die Post. • Rot steht f“r Initiative, assoziierbar mit Feuer und Energie. SELBSTCOACHING 24
  7. 7. Gedanken-Bändiger: Deine Farbpalette Immer, wenn dir etwas Angst macht, dich verzweifeln lässt oder dich “berfordert, dann analysiere schriftlich: Ausgangssituation Was genau ist das Problem / die Aufgabe? Welche Aspekte spielen eine Rolle? Kreativität Schreibe alle Möglichkeiten auf, wie du diese einzelnen Aspekte angehen könntest. Ressourcen Was weißt du schon “ber das Thema? Kennst du B“cher, Webseiten, Modelle, Theorien, etc., auf die du zur“ckgreifen könntest? Wen könntest du um Rat fragen? Initiative Welche der Lösungsmöglichkeiten sind am erfolgversprechendsten? Entwickle einen Plan aus der Kombination mehrerer Ansätze. Bestimme Meilensteine f“r die baldige Umsetzung. SELBSTCOACHING 25
  8. 8. Die Farbpalette. So malst du dein Meisterwerk: Halte im oberen Feld dein aktuelles Problem fest. Versuche, dabei die zur Aufgabe gehörigen Aspekte und Fragestellungen zu ergr“nden. Damit werden konkrete Ansatzpunkte identiizierbar. Oft ist eine Auf-gabe gar nicht so schwer, manchmal m“ssen aber erst Ungewisshei-ten und andere Barrieren “berwunden werden, bevor die Aufgabe in Angrif genommen werden kann. Das zweite Feld nutzen wir f“r ein Brainstorming. Im Kreativitäts- und Problemlösungsprozess zählt zunächst vor allem eins: Masse statt Klasse! Also sammele alle Ideen und Informationen und sortiere erst im zweiten Schritt aus. Denn was zunächst banal erscheint, kann in Kombination mit anderen Begrifen manchmal die entscheidenden Denkprozesse auslösen. Nun kommen deine Ressourcen an die Reihe. Die erste Reaktion ist oft: „Das kann ich nichtdz, „Ich habe keine Mittel dazudz. Aber das stimmt nicht. Es gibt Menschen, die aus einfachsten Verhältnissen stammen und Großes vollbracht haben. Ich habe zum Beispiel Sportstätten gesehen, die jeder Beschreibung spotten, aber dennoch Top-Turner hervorgebracht haben. Ebenso gibt es jede Menge kleiner Start-ups, die mit wenig Marketingbudget eine große Reichweite erreichen. Der wohl entscheidenste Schritt ist, unter dem Stichwort Initiative einen konkreten Umsetzungsplan zu erarbeiten. Die Farbpalette hilft, ein Problem in Teilbereiche zu zerlegen und gezielt Lösungen zu entwickeln. Sie setzt an deinem Vorwissen und deinen Fähigkeiten an und will zeigen, dass es immer ganz konkrete Schritte gibt, mit denen man starten kann. Die Palette f“hrt dich zu einem Denken, das immer zuerst nach Lösungsmöglichkeiten sucht und ziellose Gr“beleien vermeidet. Indem du Ideen, Vorschläge und Strategien entwirfst, kannst du obendrein viel efektivere Coaching- Gespräche mit deinem Vorgesetzten f“hren. Dein Chef, Professor oder Betreuer steckt schließlich nicht in deinen Schuhen, sie haben ganz andere Sorgen. Deshalb erarbeite mithilfe der Farbpalette zwei oder mehrere Alternativen und vergleiche deren Vor- und Nachteile. So ent-wickelst du eine solide Diskussionsbasis. Und bereitest dich optimal auf jede Besprechung vor. SELBSTCOACHING 26
  9. 9. Hat dir diese Leseprobe gefallen? Dieses Kapitel war nur ein kleiner Teil des Selbstmanagement-Best-sellers „Golden Rules: Erfolgreich lernen und arbeiten. Alles, was man braucht“ von Dr. Martin Krengel. Willst du mehr? Die 50 wichtigsten Methoden für Zeitmanagement, Motivation und Konzentration. Das Buch ist voll mit erprobten Techniken und innovativen Konzep-ten, die dein Zeitmanagement perfektionieren und frischen Wind in deinen Alltag bringen: Löse deine Probleme mit einer „Farbpalette“, erziele mit meinen „Lebensbatterien“ eine ausgewogene Study-Life- Balance und mit dem „Krengelschen Imperativ“ wird Ordnung zum Kinderspiel. Hier indet jeder etwas Motivierendes, Inspirierendes, Bewährtes. Auch dieser Ratgeber ist sehr persönlich und an hunderten Seminar-teilnehmern getestet. Kurz: Ein unentbehrliches Handbuch, das in keinem Bücherregal fehlen sollte. Über 20.000 begeisterte Leser. Emp-fohlen vom WDR, zahlreichen Zeitschriften und Blogs. Für alle, die noch viel im Leben vorhaben Investition: 15,95 Euro in eine stressarme Zukunft Bei Amazon bestellen: www.amazon.de/dp/3941193449

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