Medienerziehung

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  • Welchen Risiko- und Gefahrenbereichen sind Kinder und Jugendlichen mit digitalen Medien ausgesetzt?
    Wir machen ein Online Brainstorming zum «Risikoverhalten 2.0».
    Hierfür können Sie Ihr Laptop oder Smartphone benutzen.
  • Der erst achtjährige Unterstufenschüler zeigte im Schulhaus Eichliacker in Winterthur-Töss gleichaltrigen und noch jüngeren Mitschülern Filme mit pornografischem Inhalt. Dies geht aus einem Rundbrief hervor, der 20 Minuten vorliegt. Schulleiterin Marianne Pestalozzi schreibt darin, dass der Schüler die Filme im Schulhaus «recht breit herumgezeigt hat». Im Eichliacker besuchen 120 Schüler im Alter zwischen 6 und 13 Jahren den Unterricht. «Die Eltern sind geschockt und können nicht verstehen, wie ein Kind in diesem Alter bereits über solche Filme verfügt», sagt eine Mutter, deren Kinder ins Eichliacker gehen. Roger Peter vom Jugenddienst der Stadtpolizei Winterthur weiss, woher die Filme stammen: «Der Bub war in den Sportferien in Serbien. Dort hat er diese Filme erhalten», sagt er. Muss der eingebürgerte Schweizer mit einer Strafe rechnen? Peter: «Erst ab zehn Jahren ist man in der Schweiz strafmündig.» Ungeschoren kommt der Achtjährige trotzdem nicht davon: «Der Schüler erhält einen Verweis, kann aber im Schulhaus bleiben», sagt Kreisschulpräsidentin Bea Schläpfer. Es fänden nun Einzelgespräche mit den Lehrern und betroffenen Schülern statt.
  • «freelance»: Plakatwettbewerb von Jugendlichen für Jugendliche
    Schulklassen aus den Kantonen St. Gallen, Thurgau, Schaffhausen, Graubünden, Appenzell Ausserrhoden, Zug, Nidwalden und dem Fürstentum Liechtenstein veranstalten das Präventionsprogramm «freelance». Der Plakatwettbewerb ist Teil des Projekts. Schüler der Oberstufe entwickeln Botschaften zu den Themenpaketen «Tabak/Alkohol/Cannabis» und «Neue Medien» für Gleichaltrige. Auszubildende von Grafikateliers und Werbeagenturen in der Region setzen diese um. (tva)
    Nun stehen die Gewinnerinnen und Gewinner des Plakatwettbewerbs fest.
  • Mit den Begriffen Cyber-Mobbing, auch Internet-Mobbing, Cyber-Bullying sowie Cyber-Stalking werden verschiedene Formen der Diffamierung, Belästigung, Bedrängung und Nötigung anderer Menschen oder Firmen mit Hilfe elektronischer Kommunikationsmittel über das Internet, in Chatrooms, beim Instant Messaging und/oder auch mittels Mobiltelefonen bezeichnet. Dazu gehört auch der Diebstahl von (virtuellen) Identitäten, um in fremden Namen Beleidigungen auszustoßen oder Geschäfte zu tätigen usw. (Wikipedia, http://de.wikipedia.org/wiki/Cyber-Mobbing)
    ---
    Mobbing kommt in der realen Welt weit häufiger vor als im Internet. Zu diesem Schluss kommen zwei Studien, die der Schweizerische Nationalfonds (SNF) mitfinanziert hat. Cybermobbing müsse eher als Verlängerung herkömmlichen Mobbings gesehen werden denn als eigenständiges Phänomen, schreibt der SNF in einer Mitteilung vom Mittwoch. «Die Ansicht, dass alle Jugendlichen dank der neuen Möglichkeiten gedankenlos drauflosmobben, ist weit von der Realität entfernt», wird Sonja Perren von der Pädagogischen Hochschule Thurgau zitiert. Ein Team aus Psychologinnen und Psychologen der Pädagogischen Hochschule Thurgau sowie der Universitäten Bern und Zürich hat rund 950 Jugendliche im Alter von 13 und 14 Jahren aus den Kantonen Tessin, Wallis und Thurgau mehrmals befragt.

    Dreimal seltener: Cybermobbing kommt demnach etwa dreimal seltener vor als Mobbing in der realen Welt. Massive Attacken seien sehr selten. Im Cyberspace würden häufig diejenigen Jugendlichen als Mobber auffällig, die ohnehin zu aggressivem und antisozialem Verhalten neigten. Aus Sicht der Autoren spielt auch die Zeit, die Jugendliche im Internet verbringen, eine Rolle. Dagegen seien Faktoren wie das Geschlecht oder die Empathiefähigkeit vernachlässigbar.

    Auf klassische Prävention setzen:
    Unterschiede orten die Studien allerdings im Potenzial, anonyme und weite Kreise ziehende Angriffe zuzulassen. «Cybermobbing kann schlimmer sein als gewöhnliches Mobbing, falls es anonym geschieht und viele Leute erreicht», wird Perren zitiert. Nach Ansicht der Forscher braucht es indes keine spezielle Prävention gegen Cybermobbing. Die klassische Prävention, um potenzielle Fälle früh aufzudecken sowie Sozialkompetenzen und moralische Werte zu vermitteln, greife auch in der digitalen Sphäre. Schüler, Lehrpersonen und Eltern müssten auf ihre Mitverantwortung aufmerksam gemacht werden.
  • Mit dem englischen Begriff Cyber-Grooming (aus dem Englischen: to groom = striegeln, zurechtmachen, vorbereiten; zu Deutsch sinngemäß Internet-Anbahnung) wird das gezielte Ansprechen von Personen im Internet mit dem Ziel der Anbahnung sexueller Kontakte bezeichnet. Es kann sich demnach um eine besondere Form der sexuellen Belästigung im Internet handeln. Während sich der Begriff im Englischen sowohl auf Voll- als auch auf Minderjährige beziehen kann, hat er sich im Deutschen als auf Minderjährige (Kinder und Jugendliche) bezogen eingebürgert.

    Es soll zunächst argloses Vertrauen erworben werden, um dann Straftaten wie etwa die Anfertigung kinderpornografische Aufnahmen oder sexuellen Missbrauch an ihnen zu verüben.
  • Sexting ist die private Verbreitung erotischen Bildmaterials des eigenen Körpers über Multimedia Messaging Services (MMS) über Mobiltelefone. Das aus dem anglo-amerikanischen Sprachraum stammende Kofferwort setzt sich aus Sex und texting (engl. etwa: „Kurzmitteilungen verschicken“) zusammen (Wikipedia, http://de.wikipedia.org/wiki/Sexting)

    «Pornos gelten als etwas für Loser, die selber keine Frau ins Bett kriegen», schildert Gender-Forscherin Dominique ­Grisard die Einstellung vieler Jugendlicher. «Viel begehrter sind heute Nacktfotos von Mädchen aus dem eigenen Bekanntenkreis. Solche Bilder sind für die Jugendlichen zu Statussymbolen geworden. Entsprechend wird damit untereinander gehandelt wie früher mit Panini-Bildchen.»

    Sexting heisst das Phänomen, das gemäss Jugendarbeiter Roger Gafner auch bei Jugendlichen in der Region verbreitet ist. Aktuelle Studien zum Thema zeigen, dass mindestens 15 Prozent der Jugendlichen Erfahrungen mit Sexting haben. Dabei ist die Grenze zwischen Sexting und Mobbing laut Forscherin Grisard unscharf: «Studien aus England zeigen, dass der Gruppendruck eine wichtige Rolle spielt. Mädchen werden teilweise dazu gedrängt, Bilder von sich zu schicken. Auch sind Fälle bekannt, bei denen sich junge Männer gegenseitig zur Herausgabe von Fotos gezwungen haben», so Grisard.
    In der Schweiz ist das Phänomen bisher schlecht untersucht. Genauere Zahlen soll eine breit angelegte Nationalfonds-Studie der Universität Basel liefern, die derzeit geplant wird und im nächsten Jahr starten soll.
  • Social Media (auch soziale Medien) bezeichnen digitale Medien und Technologien (vgl. Social Software), die es Nutzern ermöglichen, sich untereinander auszutauschen und mediale Inhalte einzeln oder in Gemeinschaft zu erstellen.

    Soziale Interaktionen und Zusammenarbeit (manchmal in Anlehnung an den englischen Begriff auch 'Kollaboration' genannt) in sozialen Medien gewinnen zunehmend an Bedeutung und wandeln mediale Monologe (one to many) in sozial-mediale Dialoge (many to many).

    Zudem sollen sie die Demokratisierung von Wissen und Informationen unterstützen und den Benutzer von einem Konsumenten zu einem Produzenten entwickeln. Demnach besteht weniger oder kein Gefälle zwischen Sender und Rezipienten (Sender-Empfänger-Modell). Als Kommunikationsmittel werden dabei Text, Bild, Audio oder Video verwendet. Das gemeinsame Erstellen, Bearbeiten und Verteilen von Inhalt, unterstützt von interaktiven Anwendungen, betont auch der Begriff Web 2.0.

    Das aufkeimende Interesse an den sozialen Medien ist seit Mitte der 1990er Jahre zu beobachten. Zahlreiche Unternehmen haben damit begonnen, das wirtschaftliche Potenzial dieser Medienform stärker zu nutzen. Derzeit etabliert sich mit der Sozioinformatik auch eine wissenschaftliche Disziplin, die sich insbesondere mit Fragestellungen zu sozialen Medien beschäftigt.
  • Mit Internetabhängigkeit, auch Internet- oder Onlinesucht, wird das Phänomen bezeichnet, das Internet übermäßig, das heißt gesundheits- und persönlichkeitsgefährdend, zu nutzen. Im englischen Sprachraum finden sich die Begriffe „internet addiction (disorder)“, „pathological internet use“ und „compulsive internet use“, also pathologische bzw. zwanghafte Verwendung des Internet, die damit das Problemfeld auch besser beschreiben.

    Internetabhängigkeit verursacht wie andere Verhaltensstörungen die Vernachlässigung üblicher Lebensgewohnheiten, sozialer Kontakte, der persönlichen Versorgung und Körperhygiene, da ein Großteil der zur Verfügung stehenden Zeit im Internet verbracht wird. Im Extremfall kann die virtuelle Welt zu einem vermeintlich vollständigen Ersatz für sonstige reale soziale Kontakte werden und damit zu sozialer Isolation führen.

    Nach außen wird die Sucht verheimlicht oder man will sie nicht wahrhaben, verharmlost sein Verhalten. Häufige Entzugserscheinungen sind schlechte Laune, Nervosität, Reizbarkeit, Schlafstörungen oder Schweißausbrüche. Unter Umständen schlägt sich die Abhängigkeit auch in Faulheit nieder und in der Überzeugung, dass das Leben ohne Computer sinnlos sei.

    Als besonders gefährdet gelten depressive und einzelgängerisch veranlagte Menschen. Wenn der Druck des Alltags sehr groß wird, kann die virtuelle Welt eine Fluchtmöglichkeit bieten, wobei alltägliche Aufgaben und gesellschaftliche Anforderungen vernachlässigt werden.

    Als Triebfeder gelten die Verfolgung bestimmter Aufgaben, Realitätsflucht und das Experimentieren mit der Identität sowie die Kombination aus Befriedigung des so genannten Spieltriebs und des Kommunikationsbedürfnisses. Die Simulation gesellschaftlichen Aufstiegs kann ebenso eine Rolle spielen wie das Gefühl von Omnipräsenz.

    Depressive Menschen finden virtuelle Entlastung, narzisstische Persönlichkeiten befriedigen ihren Machtanspruch, Jugendliche haben neue Möglichkeiten ihre Grenzen auszuloten und die vermeintliche Möglichkeit, ihre Persönlichkeit zu entwickeln.

    Bei Teilnehmern an Vielspieler-Rollenspielen (sogenannte „MMORPGs“) und "Browsergames" kann es dazu kommen, dass sie ihre Spielerfolge in die Realität mitnehmen, um sich gegen andere Spieler/Freunde zu behaupten. Oft sind Spielerfolge der Ersatz für Erfolge im echten Leben und werden wichtiger als sich der eigenen Realität zu widmen.
  • 1’000 Kinder und Jugendliche zwischen 9 und 16 Jahren und jeweils ein Elternteil wurden für die EU Kids Online Studie: Schweiz befragt. Die Datenerhebung wurde 2012 in der Deutschschweiz und Westschweiz durchgeführt. Die Ergebnisse sind in Bezug auf Alter, Geschlecht, Urbanität und Bildungsstand (Eltern) repräsentativ. Den vollständigen Bericht finden Sie unter http://www.eukidsonline.ch .


    Das Factsheet zeigt eine Zusammenstellung der wichtigsten Ergebnisse zu den Themen

    Kontakt mit Fremden
    Sexuelle Darstellungen
    Exzessive Nutzung
    Sexuelle Nachrichten
    Problematische nutzergenerierte Inhalte
    Treffen mit Fremden
    Datenmissbrauch
    Cybermobbing
  • Zu unterscheiden sind zunächst verschiedene Risikodimensionen, die von der Gesellschaft in Hinblick auf Kinder und Jugendliche für problematisch gehalten werden.
  • Quelle: mpfs / FIM-Studie 2011, Angaben in Prozent
    Kinder (3-19 Jahre), n=388
    Nur für die Teilstichprobe 6-19 Jahre abgefragt

    Unterschiede der Medientätigkeiten zwischen Jungen und Mädchen:
    Mädchen favorisieren Radio hören, CDs/Kassetten, Bücher und das Internet. Jungen hingegen eher Spiele mit der Konsole spielen, Computerspiele spielen.
  • Quelle: mpfs / FIM-Studie 2011, Angaben in Prozent
    Kinder (3-19 Jahre), n=388
    * Nur für die Teilstichprobe 6-19 Jahre abgefragt

    Unterschiede der Medientätigkeiten in Bezug auf das Alter der Kinder:
    Mit zunehmenden Alter steigt die Mediennutzung grundsätzlich, so auch die Internetnutzung.
  • Quelle: mpfs / FIM-Studie 2011, Angaben in Prozent
    Basis: Eltern, n=468
  • Der erste Kontakt von kindern mit dem Internet findet immer früher statt. Daher ist es für Eltern eine ständige Herausforderung, auch schon ihre Kleinsten bei der sicheren Mediennutzung anzuleiten. Zum 10. internationalen Safer Internet Day am 5. Februar 2013 präsentierte Saferinternet.at die Ergebnisse der aktuellen Studie zum Thema «Internetnutzung und digitale Kompetenz im Vorschulalter». Wichtigste Erkenntnis:
    52% aller 3- bis 6-Jährigen waren schon einmal im Internet.
    41% aller 3- bis 6-Jährigen nutzen bereits regelmäßig das Internet.
    Durchschnittlich verbringen die Kinder zumindest eine Stunde pro Woche im Netz.
    Die Internetnutzungsdauer der Kinder steigt mit der Internetaffinität der Eltern.


    Auftraggeber: Saferinternet.at
    Zielgruppe: Familien mit Kindern von 3 bis 6 Jahren.
    Stichprobenumfang: n=402
    Methode: Telefonische Befragung (CATI)
    Feldarbeit: Dezember 2012
    Institut: IFES - Institut für empirische Sozialforschung
    Max. Schwankungsbreite: +/- 5 % bei 400 Interviews
  • «Ich lese Ihnen nun einige Freizeitbeschäftigungen vor, die Kinder mit Internet-fähigen Geräten oder dem Internet machen können. Sagen Sie mir bitte, ob Ihr Kind diese Dinge zumindest ab und zu macht. [in Prozent, Mehrfachnennungen]»
    -> Spielen, Fotos und Videos ansehen sind die Hauptbeschäftigungen der 3- bis 6-Jährigen bei der Nutzung von Internet-fähigen Geräten.
    -> Bereits 12% der 3- bis 6-Jährigen surfen im Internet.
    -> 34% aller 3- bis 6-Jährigen spielen bereits Spiele im Internet.
  • «War Ihr Kind mit einem oder mehreren Geräten schon einmal im Internet? [in Prozent]»
    -> 52% aller 3- bis 6-Jährigen waren schon einmal im Internet.
    -> 41% aller 3- bis 6-Jährigen nutzen bereits regelmäßig das Internet.
    -> Durchschnittlich verbringen die Kinder zumindest eine Stunde pro Woche im Netz.
    -> Die Internetnutzungsdauer der Kinder steigt mit der Internetaffinität der Eltern.
  • «Ab welchem Alter soll Ihr Kind den verantwortungsvollen Umgang mit dem Internet lernen? [in Prozent]»
    -> Obwohl bereits 41% der 3- bis 6-Jährigen das Internet zumindest einmal pro Woche nutzen, finden es nur 11% der Eltern wichtig, bereits in diesem Alter den verantwortungsvollen Umgang mit diesem Medium zu erlernen.
  • «Wer soll in erster Linie den kompetenten und sicheren Umgang mit digitalen Medien Ihrem Kind vermitteln? [in Prozent, Mehrfachnennungen]»
    -> Die Vermittlung des kompetenten und sicheren Umgangs mit digitalen Medien sehen Eltern als Teil ihrer Verantwortung.
    -> Hilfe und Unterstützung ist eindeutig erwünscht: zusätzlich sollen v.a. Bildungseinrichtungen, wie Schule oder Kindergarten, Mitverantwortung übernehmen.
  • Fakt ist, dass sich keine eindeutigen, wissenschaftlichen Erkenntnisse finden lassen, die eindeutig in eine Richtung zeigen … es gibt eine Unmenge an sich wiedersprechenden Studien und Untersuchungen, die je nach Rezipientengruppe, Umfeld, Technik … je nach Sponsor zu ganz unterschiedlichen Ergebnissen kommen … wie denn Medien bspw. solche Ballergames auf Kinder und Jugendliche wirken. Zudem wird in diesem Bereich sehr viel Auftragsforschung vergeben bzw. um es etwas schärfer zu sagen … mit Medien wird sehr viel Geld verdient … hier wird bei vielen Studien in der Fachliteratur darauf verwiesen, angedeutet, durch die Blume gesagt, dass viele Ergebnisse erkauft bzw. finanziell beeinflusst wurden … d. h. es ist tatsächlich sehr schwierig der Wahrheit hier, zumindest in der heutigen Zeit, näherzukommen … vielleicht ist es so wie bei den Zigaretten … hier haben sie ja auch in den 70er / 80er namhafte Studien, die eindeutig die Schädlichkeit von Zigarettenkonsum in Abrede stellen … hier hat es auch eine gewisse Zeit gebraucht … solange wir aber gerade bei Games nicht wissen, welche Auswirkungen sie haben, muss man einfach vorsichtig und eher zurückhalten sein…

    Heinz Moser bringt es eigentlich treffend auf den Punkt …
    - Sie fragen sich jetzt, warum wir denn hier überhaupt weitersprechen sollen?
    Nun, wir könnten einzelne Studien abwägen, auseinandernehmen, Resultate vergleichen etc.
    das führt aber bei dieser Fülle an Studien kaum zu einem Ziel …

    Was aber m. E. Sinn macht, ist auf Variabeln zu verweisen, die eben Variabeln betrachten unter denen Medien (bspw. Computerspiele, Internet, Handy, …) gefährlich, ungefährlich, nützlich oder schädlich sein können …

    Am Beispiel Auto erklärt … ein Auto ist wie ein Medium per se weder gut noch schlecht – ist einfach eine Maschine, bei einer Software sind es 0el und 1en … jetzt gibt es aber Variabeln unter denen eine Auto zu einer gefährlichen Waffe werden kann … eine Variabel wäre bspw. Alter (20), Geschlecht (mänlich), Beruf (Automech), Wetter (Regen), Tageszeit (Freitagabend), Autotyp (tiefergelegter, knallrotlackierter Golf GTI mit Alufelgen und breitreifen) usw usw genau diese Gedankengänge können sie auch auf die Frage nach der Wirkung von Medien übertragen …

    Nun, was sind den bei Medien solche Variabeln?
  • Im Mittel der aggregierten Ergebnisse finden sich keine Belege dafür, dass die Nutzung digitaler Medien zur sozialen Vereinsamung führt, gesellschaftlich-politisches Engagement verhindert oder die selbstberichtete Einsamkeit erhöht. Die Zusammenhänge zwischen Internetnutzung und Wohlbefinden bzw. Depressivität sind sehr klein, aber signifikant, wie auch die Zusammenhänge zwischen der Nutzung von Bildschirmmedien und Übergewicht. Im Mittel zeigt sich ferner, dass das Lernen mit Computer und Internet, inklusive Lernspiele, positive Konsequenzen haben kann. Allerdings sind die negativen Auswirkungen von gewalthaltigen Videospielen auf aggressives Verhalten und Erleben ebenfalls gut belegt. Die Befunde werden mit Blick auf populärwissenschaftliche Publikationen sowie die Rolle der Psychologie diskutiert.
  • Im Interview spricht Prof. Jäncke davon, welche Auswirkungen die digitalen Medien auf das Hirn von Kindern und Jugendlichen haben. Lutz Jäncke ist Professor für Neuropsychologie an der Universität Zürich.
    Video zeigen!
  • Facebook hält sich des Weiteren an die Safe-Harbor-Bestimmungen des US-Handelsministeriums und der Europäischen Union.

    Keine Entgegennahme von Informationen von Kindern unter 13 Jahren. Wenn du jünger als 13 Jahre alt bist, unternimm nicht den Versuch, dich bei Facebook anzumelden oder uns personenbezogene Daten über Dich zur Verfügung zu stellen. Sollten wir feststellen, dass wir personenbezogene Daten von einem Kind unter 13 Jahren gesammelt haben, werden wir diese schnellstmöglich löschen. Wenn du der Ansicht bist, dass wir im Besitz von Daten bzw. Informationen von einem Kind unter 13 Jahren sind, wende dich bitte über diese Hilfe-Seite an uns. Mitwirkung von Eltern. Wir empfehlen dringend, dass Minderjährige ab 13 Jahren ihre Eltern um Erlaubnis bitten, bevor sie Informationen über sich im Internet preisgeben, und wir möchten Eltern dazu anhalten, ihre Kinder in der sicheren Nutzung des Internet zu unterweisen. Materialien, die Eltern nützlich sein können, um mit ihren Kindern über den sicheren Gebrauch des Internets zu sprechen, sind auf dieserHilfe-Seite hinterlegt.
  • Für diese Auswertung wurden in der JAMES-Studie nur die Sozialen Netzwerke wie Facebook und Netlog betrachtet. Sie sind die am häufigsten genutzten Sozialen Netzwerke der Kinder und Jugendlichen in der Schweiz. Es ist klar ersichtlich, dass Facebook allgemein mehr genutzt wird als Netlog. Dieser Trend verstärkt sich mit zunehmendem Alter sehr deutlich. Für diese Auswertung wurden in der JAMES-Studie nur die Sozialen Netzwerke wie
    Facebook und Netlog betrachtet. Sie sind die am häufigsten genutzten Sozialen Netzwerke der Kinder und Jugendlichen in der Schweiz. Es ist klar ersichtlich, dass Facebook allgemein mehr genutzt wird als Netlog. Dieser Trend verstärkt sich mit zunehmendem Alter sehr deutlich.

    Die Studie EU Kids Online II von Livingstone et. al., (2011, p. 13) hat in Ländern der EU untersucht, mit welchem Alter sich Kinder und Jugendlichen in Sozialen Netzwerken befinden. In diese Studie wurden grössere Soziale Netzwerke wie Facebook, Twitter, MySpace und Netlog einbezogen. Es wurde herausgefunden, dass bereits viele jüngere Kinder in Sozialen Netzwerken registriert sind. Bereits 38 Prozent der Kinder im Alter von 9 – 12 Jahren sind in einem Sozialen Netzwerk registriert.
  • Ergebnisse einer Befragung von Kindern aus dem Rheintal (n=100), Bachelorarbeit von Maria Schlegel:
    Von den 100 befragten Knaben und Mädchen sind gesamthaft 44 Kinder bei Facebook registriert, was 44 Prozent entspricht. In der untenstehenden Grafik ist ersichtlich, dass die Zahl der registrierten Kinder steigt, je älter sie werden. Mit den Geschlechter verhält es sich folgendermassen: 59 Prozent der Facebook-Mitglieder aus der Umfrage sind männlich und 41 Prozent der Facebook-Mitglieder sind weiblich.
  • Je älter die Jugendlichen werden, umso mehr Daten geben sie von sich Preis. Mit zunehmendem Alter wird jedoch auch vermehrt von den Schutzoptionen der Privatsphäre Gebrauch gemacht. Dennoch gibt bereits ein grosser Teil der 12 bis 13-Jährigen viele private Informationen über sich in Sozialen Netzwerken preis.

  • Entwicklungspsychologischer Erklärungsansatz
    Eine zentrale Phase in der Entwicklung der Jugendlichen ist, das bilden und entwickeln ihres Selbstkonzepts. Es wird auch so beschrieben, dass das Selbstkonzept das Wissen und die Wahrnehmung über uns selber ist. Somit wissen wir über unsere Fähigkeiten, Gefühle und Eigenschaften bescheid.
    Rosenberg teilt das Selbstkonzept in drei verschiedene Bereiche ein. In das Konzept des aktuellen selbst, das Konzept des erwünschten Selbst und das Konzept des sich darstellenden Selbst. Das Konzept des sich darstellenden Selbst ist vor allem für den Zusammenhang mit den Sozialen Netzwerken von grosser Bedeutung. Er kann ansatzweise eine Erklärung dafür bieten, warum Jugendliche sich so offen im Netz darstellen.

    Konzept des erwünschten Selbst (Desired Self): Wie eine Person sich selbst gern sehen möchte.
    Konzept des aktuellen Selbst (Extant Self): Wie eine Person sich selbst wahrnimmt, was wir üblicherweise Selbstkonzept oder Selbstbild nennen.
    Konzept des sich darstellenden Selbst (Presenting Self): Wie eine Person sich anderen gegenüber darstellt.

    Die Jugendlichen lernen in dieser Entwicklungsphase das Impression Management, was bedeutet sie lernen, wie sie mit ihrem Verhalten, ihren Aussagen und ihrem Aussehen, bei anderen Personen ankommen und wie sie mit der Meinung anderer umgehen. In Sozialen Netzwerken erstellen sie ein Profil, dass es ihnen erlaubt, sich sorgfältig zu überlegen, wie sie sich auf ihrem Profil zeigen möchten. So werden vor allem die positiven Eigenschaften hervorgehoben und man präsentiert sich von der besten Seite. In diesem Prozess findet positiverweise starke Selbstreflexion und Selbstüberwachung statt. (Boyd, 2007, S. 10-12)

    Gruppendynamik
    Kinder und Jugendliche in der Pubertät lösen sich immer mehr von ihren Eltern ab. Freunde und Freundinnen werden immer wichtiger für sie und nehmen einen grossen Teil in ihrem Leben ein. Oftmals sind die Kinder und Jugendlichen in sogenannten Cliquen.

    Suchtpotential
    Es ist unumstritten, das Menschen, die in einem Sozialen Netzwerk registriert sind, immer und überall den Drang verspüren, darin vorbeizuschauen und zu checken, ob es etwas Neues gibt. Durch die Smartphones ist dieser Wille sehr schnell und einfach zu befriedigen. Facebook kann durchaus
    süchtig machen. Die Forscher gehen sogar so weit, dass sie sagen, das Suchpotential von Facebook und Co ist grösser als bei Alkohol und Nikotin. Der Konsum von Sozialen Netzwerken hat auf den ersten Blick keine Konsequenzen, so sagt Wilhelm Hofmann. Das Problem ist aber, die Häufigkeit der Nutzung und somit der enorme Zeitverlust. (NEWSiversum, 2012)

    Eltern als Vorbilder
    Für Kinder und Jugendliche sind Eltern oft Vorbilder, an denen sie sich orientieren. Deshalb ist es wichtig, dass Eltern mit gutem Beispiel voran gehen. Das gilt auch bei der Mediennutzung. Kinder, deren Eltern in einem Sozialen Netzwerk registriert sind, möchten oft auch ein Teil davon sein. Sie sehen, wie die Eltern Zeit vor dem Computer verbringen und das es ihnen Spass macht. Dies ist dann oft ein Grund, warum sich vor allem Kinder im Alter von 10 -12 Jahren auch bei Facebook registrieren möchten. Es kommt häufig vor, dass ihnen die Eltern bei der Registrierung helfen (41 von 44 Kindern aus dem Rheintal erhielten Unterstützung durch die Eltern). Nun, das ist eigentlich schön und gut, wäre da nicht die Altersbegrenzung von mindestens 13 Jahren bei Facebook. Sobald die Kinder dann einmal registriert sind, kümmert es die Eltern oft
    nicht mehr, was sie nun genau auf der Facebook-Seite alles so anstellen.
  • Der am häufigsten genannte Grund auf Facebook zu sein, der in der Umfrage genannt wurde, war das Chatten. Dazu gehört auch der Grund an zweiter Stelle. Die Kinder und Jugendliche sind gerne mit anderen in Kontakt und tauschen sich aus. In der dieser Phase der Entwicklung ist die Meinung anderer besonders wichtig. Ebenso hilft es den Jugendlichen zu wissen, wie sie bei anderen gut ankommen. Viele Freunde zu haben, mit denen sie sich austauschen können, sehen sie als Bestätigung ihres Wesens.
  • Eltern als Vorbilder
    Für Kinder und Jugendliche sind Eltern oft Vorbilder, an denen sie sich orientieren. Deshalb ist es wichtig, dass Eltern mit gutem Beispiel voran gehen. Das gilt auch bei der Mediennutzung. Kinder, deren Eltern in einem Sozialen Netzwerk registriert sind, möchten oft auch ein Teil davon sein. Sie sehen, wie die Eltern Zeit vor dem Computer verbringen und das es ihnen Spass macht. Dies ist dann oft ein Grund, warum sich vor allem Kinder im Alter von 10 -12 Jahren auch bei Facebook registrieren möchten. Es kommt häufig vor, dass ihnen die Eltern bei der Registrierung helfen (41 von 44 Kindern aus dem Rheintal erhielten Unterstützung durch die Eltern). Nun, das ist eigentlich schön und gut, wäre da nicht die Altersbegrenzung von mindestens 13 Jahren bei Facebook. Sobald die Kinder dann einmal registriert sind, kümmert es die Eltern oft
    nicht mehr, was sie nun genau auf der Facebook-Seite alles so anstellen.
  • Die Besorgnisse der Eltern gegenüber Gefährdungen ihrer Kinder durch die Nutzung neuer Medien sind umso höher, je tiefer der formale Bildungsgrad ist.

  • Nicht auf jede Frage lässt sich passend, eindeutig oder richtig antworten. Doch ist es hilfreich, wenn Sie auf verlässliche Quellen verweisen können oder gemeinsam mit den Eltern diese aufsuchen.

    Patentrezepte gibt es nicht, da die Mediennutzung, der Entwicklungsstand und die Vorlieben der Kinder verschieden sind.
  • Medienerziehung

    1. 1. Risikoverhalten 2.0 Medienerziehung Up to date in ICT und Medien Martin Hofmann, Prof. lic. phil Co-Leiter Institut ICT & Medien martin.hofmann@phsg.ch
    2. 2. Agenda • Risikoverhalten 2.0 • Jugendmedienschutz • Medienkompetenz • Mediennutzung & Medienwirkung • Medienerziehung von Eltern 2
    3. 3. Intro Risikoverhalten 2.0 3 Klicksafe.de (2005). Wo ist Klaus? Online unter: http://youtu.be/MHILvEUWiao (5.5.2014).
    4. 4. Online-Brainstorming Risikoverhalten 2.0 1. URL eingeben: http://answergarden.ch/view/95111 2. Begriff eingeben - Submit
    5. 5. Risikoverhalten 2.0 in den Schlagzeilen 5
    6. 6. Sei du selbst Das Siegerplakat von Alisa Kuratli (Festland AG), entwickelt von Janine Eugster, Monika Schefer, Tobias Schoch und Soraina Walser (Gerbe Heiden). (Bild: pd)
    7. 7. Cybermobbing Seraina Flury, Shauna Fraefel und Carmen Konrad (Flade Gallus St.Gallen) brachten zusammen mit Simen Zürcher (Absolut Agentur GmbH) Büchsenwerfen in Verbindung mit Cybermobbing. (Bild: pd)
    8. 8. Cyber-Grooming Den zweiten Platz machte das Plakat von Tabea Eccher (Die Gestalter AG) nach einer Idee des Oberstufenteams Mahije Ameti, Viktorija Dolic, Shpresa Mirakaj und Tamara Wachter (RS Buchental St.Gallen). (Bild: pd)
    9. 9. Sexting Auf den vierten Platz schafften es Alena Menia Gonzalez und Louis Hua (Vitamin 2 AG), die Idee zum Sexting-Plakat lieferte das Oberstufenteam Vera Catellani, Alexa Meier und Sabrina Simonelli (Flade Gallus St.Gallen). (Bild: pd)
    10. 10. Social Media Sharon Achieng, Jeissica Gonçalvez und Nicola Jallow (Oberstufe Klosters) lieferten die Botschaft, Basil Leuthold (Brandwork AG) setzte es um. (Bild: pd)
    11. 11. Onlinesucht Gefangen im Game: Alena Leuch, Dana Schlegel und Patrick Stalder (Sekundarschule Fischingen Oberwangen) haben dieses Plakat zusammen mit Linda Yong (Joss & Partner Werbeagentur AG) ausgearbeitet. (Bild: pd)
    12. 12. 13
    13. 13. Jugendmedienschutz 14 URL unter: http://www.jugendundmedien.ch (5.5.2014).
    14. 14. 15 Hasebrink, U (2013). Entwicklungs- und Nutzungstrends im Bereich der digitalen Medien und damit verbundene Herausforderungen für den Jugendmedienschutz. Online unter: www.slideshare.net/jugendundmedien/keynote-dr-asebrink (5.5.2014).
    15. 15. 16
    16. 16. 17
    17. 17. 18
    18. 18. 19
    19. 19. 20
    20. 20. 21
    21. 21. 22
    22. 22. 23
    23. 23. 24
    24. 24. Mediennutzung
    25. 25. Medientätigkeiten von Kindern 26 Medientätigkeiten Kinder (3-19 Jahre): täglich/mehrmals pro Woche mpfs (2012) FIM 2011. Familie, Interaktion & Medien. Untersuchung zur Kommunikation und Mediennutzung in Familien. Online unter: http://www.mpfs.de/fileadmin/FIM/FIM2011.pdf (5.5.2014)
    26. 26. 27 Medientätigkeiten Kinder (3-19 Jahre): täglich/mehrmals pro Woche mpfs (2012) FIM 2011. Familie, Interaktion & Medien. Untersuchung zur Kommunikation und Mediennutzung in Familien. Online unter: http://www.mpfs.de/fileadmin/FIM/FIM2011.pdf (5.5.2014)
    27. 27. Medienbiographie 28 Durchschnittsalter des Erstgeborenen bei der ersten Mediennutzung mpfs (2012) FIM 2011. Familie, Interaktion & Medien. Untersuchung zur Kommunikation und Mediennutzung in Familien. Online unter: http://www.mpfs.de/fileadmin/FIM/FIM2011.pdf (5.5.2014)
    28. 28. Internetnutzung von Vorschulkindern 29 Online unter: http://www.saferinternet.at/news/news-detail/article/aktuelle-studie- 41-prozent-der-3-bis-6-jaehrigen-regelmaessig-im-internet-338/ (5.5.2014).
    29. 29. bm:uk (2013). Safer Internet im Kindergarten. Ein Handbuch für die Aus- und Weiterbildung von Kindergartenpädagog/innen. Online unter: http://www.saferinternet.at (5.5.2014).
    30. 30. Medienwirkung 35 Auch die Medienwirkungs-forschung stellt mittlerweile nicht mehr nur die Frage «Was machen die Medien mit den Kindern?», sondern in erster Linie «Was machen die Kinder mit den Medien?». Arbeiter, U. (1998). Medienpädagogische Elternarbeit. In Fachzeitschrift der Aktion Jugendschutz, Heft 4; S.1-4. Online unter: www.klicksafe.de CC by (5.5.2014).
    31. 31. Medienwirkungsforschung … «..., dass die Wirkungsforschung über die Jahrzehnte hinweg kaum zuverlässige Ergebnisse erbracht hat. Trotz unzähliger empirischer Untersuchungen – allein die Publikationen zu den massenmedial verbreiteten Gewaltdarstellungen werden auf eine Zahl zwischen 2500 und 3000 geschätzt – ist der Forschungsertrag gering geblieben und kaum über Spekulationen hinausgekommen.» (Moser, 2006, S.123.) 36
    32. 32. Digitale Demenz? Mythen und wissenschaftliche Befunde «Machen digitale Medien tatsächlich dumm, aggressiv und einsam? Forscher der Universität Koblenz-Landau widerlegen Behauptungen zu den negativen Auswirkungen des Internets anhand einer systematischen Betrachtung der wissenschaftlichen Befundlage.» 37 Online unter: http://aom.jku.at/files/2013_Appel-Schreiner_Digitale-Demenz.pdf (5.5.2014)
    33. 33. Medienwirkungen 38 Swisscom. Interview enter: Lutz Jäncke. Online unter: http://youtu.be/59zRrpsXYgM (5.5.2014).
    34. 34. Facebook bei Kindern unter 13 Jahren Marc Zuckerberg, Facebook- Gründer und CEO, ist für Facebook Zugang für unter 13- jährige Kinder. Eine aktuelle Umfrage ergab, dass sich dort sowieso schon 7,5 Millionen Nutzer unter 13 Jahren tummeln. Nicht wenige davon sind sogar jünger als 10 Jahre alt. Quelle: http://goo.gl/rvxnC (10.4.2013).
    35. 35. Datenschutzrichtlinien Du wirst Facebook nicht verwenden, wenn du unter 13 Jahre alt bist.
    36. 36. Nutzung von Sozialen Netzwerken
    37. 37. Kinder aus dem Rheintal
    38. 38. Bekanntgabe von privaten Daten
    39. 39. Gründe für die Facebooknutzung • Entwicklungspsychologischer Ansatz • Gruppendynamik • Suchtpotential
    40. 40. Kinder aus dem Rheintal
    41. 41. Die Rolle der Eltern
    42. 42. Medienerziehung von Eltern
    43. 43. Medienerzieherisches Handeln Über 70% der Eltern geben an, immer oder oft Gespräche mit dem Kind über ihre Erfahrungen im Internet zu führen.  Die Mehrheit der Eltern setzt ihren Kindern zeitliche Limitierungen bei der Nutzung von neuen Medien (64% immer oder oft) und orientiert sich an den Alterskennzeichnungen auf den Packungen der Computerspiele (71% immer oder oft).  Etwas über die Hälfte der Familienhaushalte hat eine Schutz‐/ bzw. Kontrollsoftware auf den von den Kindern genutzten Computern installiert. 48 Olivier Steiner, Marc Goldoni (2011). Studie: Medienkompetenz und medienerzieherisches Handeln von Eltern. Eine empirische Untersuchung bei Eltern von 10 bis 17jährigen Kindern in Basel Stadt. (N = 1159 Eltern)
    44. 44.  Insgesamt geben Mütter häufiger als Väter an, dass sie mit ihrem Kind Gespräche zu neuen Medien führen und es bei der Mediennutzung gezielt einschränken.  Formal tief gebildete Eltern bekunden ein weniger intensives Medienerziehungshandeln als formal höher gebildete Eltern.  Ist ein Kinderzimmer mit internetfähigem Computer ausgestattet, berichten Eltern über eine deutlich geringere Intensität der Medienerziehung. 49 Olivier Steiner, Marc Goldoni (2011). Studie: Medienkompetenz und medienerzieherisches Handeln von Eltern. Eine empirische Untersuchung bei Eltern von 10 bis 17jährigen Kindern in Basel Stadt. (N = 1159 Eltern)
    45. 45. Internetbefürchtungen der Eltern «Die vordringlichsten Besorgnisse der Eltern betreffen den zufälligen Kontakt ihrer Kinder mit pornografischen oder gewaltdarstellenden Darstellungen im Internet, den Kontakt mit rassistischen oder menschenverachtenden Inhalten im Internet und die Weitergabe von persönlichen Informationen und Fotografien der Kinder im Internet.» 50 Olivier Steiner, Marc Goldoni (2011). Studie: Medienkompetenz und medienerzieherisches Handeln von Eltern. Eine empirische Untersuchung bei Eltern von 10 bis 17jährigen Kindern in Basel Stadt. (N = 1159 Eltern)
    46. 46. 51 Hasebrink, U (2013). Entwicklungs- und Nutzungstrends im Bereich der digitalen Medien und damit verbundene Herausforderungen für den Jugendmedienschutz. Online unter: www.slideshare.net/jugendundmedien/keynote-dr-asebrink (5.5.2014).
    47. 47. Medienstark – die Internetseite für Eltern 52 www.swisscom.ch/de/medienstark.html Online unter: http://www.swisscom.ch/de/medienstark.html (5.5.2014)

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