Wiesbaden November 2013

Zukunftsfähigkeit durch immaterielle Vermögenswerte erfolgreich steuern.

Der Einsatz der Wissens...
Agenda
1. „Wissensbilanz – Made in Germany“
2. „Wissensbilanz im Gesundheitswesen“
3. Notwendigkeit
4. Immaterielle Vermög...
„Wissensbilanz – Made in Germany“

Die „Wissensbilanz“ ist ein vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie
(BMWi)...
„Wissensbilanz im Gesundheitswesen“

Die Wissensbilanz im Gesundheitswesen macht die erarbeiteten Tools und die sich
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Notwendigkeit
• ¾ der Klinkchefs beklagen einen Personalmangel
• Nur noch für den Job zu leben, erscheint jungen Assisten...
Immaterielle Vermögenswerte des Personalmarketings
• Beziehungskapital
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Kooperationen zu Betreuungseinrichtungen...
Die Wissenzbilanz als Methode für das Personalmarketing

Geschäftsumfeld
(Demografischer Wandel)

Wünsche und Bedürfnisse ...
Die Wissenzbilanz als Methode für das Personalmarketing
Wünsche und Bedürfnisse der potenziellen Ärzte/Mitarbeiter

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Die Wissenzbilanz als Methode für das Personalmarketing
Schritt 1: Geschäftsmodell beschreiben
Schritt 2: IK definieren
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Ergebnis

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Maßnahmen

• Zu den relevanten Verflechtungen in Ihrer Organisation/ einem
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Einsatzmöglichkeiten / Nutzen
• Führungsunterstützung: gezielte Ableitung von Strategiemaßnahmen für
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Quantität: Haben wir genug, um unsere Ziele zu erreichen?
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Aufwand zur Erstellung einer Wissensbilanz
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Vielen Dank!

Wissensbilanz

Finanzbilanz
nach HGB

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Wichtigkeit einzelner Personalthemen für die Personalleiter

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Ermittlung der Wirkungszusammenhänge der Einflussfaktoren - Beispiel

0: keine Wirkung; 1: schwache Wirkung; 2: mittlere W...
Informationsdefizite der Finanzbilanz

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Bilanz
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens (I...
Die Wertschöpfungskette
Finanzielle Kennzahlen

Nicht-finanzielle Kennzahlen

Faktor
Mensch
Investitionen

Lebensqualität
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Die Kapitalarten der Wissensbilanz
Humankapital:
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Mitarbeiterqualifikation und Erfahrung

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Führungs- und Sozialkompete...
Vorgehensweise bei der Erstellung der Wissensbilanz

Ermittlung relevanter Einflussfaktoren (EF)

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Bewertung der
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Bewertung der Einflussfaktoren nach Quantität, Qualität
und Systematik (QQS-Bewertung) - Beispiel

Mitarbeitermotivation

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• Der ZFI ist ein aus der Praxis entwickeltes
Expertensystem. Der ZFI ist klar und s...
Kommentare aus dem Gesundheitssektor

• Mit dem ZFI bekommen wir Kenntnisse und ein
Verständnis über die Bedeutung und vor...
Beispiel Veränderungsfähigkeit
Die Schnittstellen zwischen
Abteilungen sind zu optimieren
zu Gunsten der Patienten.
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Danke!

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Finanzbilanz
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Wissensbilanzen als ergänzendes Informationsinstrument
Definitionen
• Die Wissensbilanz
… gibt eine Antwort auf die Frage,...
Wissensbilanz als Diagnose des Ist-Zustandes?

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(Chancen & Risiken)

Organisation

Human
Kapital

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Wissensbilanz als ergänzendes Informationsinstrument Indikatoren

Ein Indikator
… ist eine absolute oder relative Kennzahl...
Was leistet die Wissensbilanz?
Die Wissensbilanz …
• erfasst die wesentlichen Erfolgsfaktoren mit großem Einfluss für die
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Würdigung
• Durch das Einbinden von Mitarbeiter verschiedener Hierarchiestufen wird ein
differenzierter Einblick in den „I...
Wissensbilanz als Element der Lageberichterstattung
Bilanz, GuV Anhang
Lagebericht
• Schnittstellen definieren
• strukturi...
Wissensbilanz als Instrument für die Führungsunterstützung
Ausgewählte Performance Measurement-Systeme

Verschiedene Konze...
Wissensbilanz als Instrument für die Führungsunterstützung
Vergleich von Wissensbilanz und Balanced Scorecard (BSC)

Gemei...
Wissensbilanz als Instrument für die Führungsunterstützung Der Zukunftsfähigkeitsindex
Der Zukunftsfähigkeitsindex (ZFI) b...
Wirkung von Erfolgs-/Finanzdaten und Erfolgsfaktoren auf die Zukunftsfähigkeit
von Unternehmen
Immaterielle Ressourcen
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Fazit und Ausblick
Was löst die Wissensbilanz – was nicht?
• Wissensbilanzen unterstützen das Management und die Mitarbeit...
Fazit und Ausblick
Herausforderungen der Wissensbilanz?
• Der Zusammenhang zwischen immateriellen Werten und Erfolg ist ni...
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Zukunftsfähigkeit durch immaterielle Vermögenswerte erfolgreich steuern. Der Einsatz der Wissensbilanz im Gesundheitswesen am Beispiel des Personalmarketings.

  1. 1. Wiesbaden November 2013 Zukunftsfähigkeit durch immaterielle Vermögenswerte erfolgreich steuern. Der Einsatz der Wissensbilanz im Gesundheitswesen am Beispiel des Personalmarketings. Peter Berger Tobias Hoxhold Dipl.-Kfm. (FH) / Gesundheitsbetriebswirt (VWA) Tel.: +49 170 – 6867563 Tel.: +49 151 – 15297744 E-Mail: E-Mail: p.berger@zfi-gesundheit.de t.hoxhold@zfi-gesundheit.de www.zfi-gesundheit.de www.wissenskapital.info Wissenskapital ZFI/ECI GmbH 1
  2. 2. Agenda 1. „Wissensbilanz – Made in Germany“ 2. „Wissensbilanz im Gesundheitswesen“ 3. Notwendigkeit 4. Immaterielle Vermögenswerte des Personalmarketings 5. Die Wissensbilanz im Einsatz des Personalmarketings 6. Ergebnis / Einsatzmöglichleiten / Nutzen einer Wissensbilanz 7. Auswertungen und Diagramme www.zfi-gesundheit.de www.wissenskapital.info Wissenskapital ZFI/ECI GmbH 2
  3. 3. „Wissensbilanz – Made in Germany“ Die „Wissensbilanz“ ist ein vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) initiiertes Pilotprojekt und soll vor allem mittelständischen Unternehmen aufzeigen, wie sie ihre immateriellen Unternehmenswerte wie Wissen und Fähigkeiten der Mitarbeiter/innen, interne Führungsstrukturen und externe Beziehungen erheben, darstellen, bewerten und besser nutzen können. www.zfi-gesundheit.de www.wissenskapital.info Wissenskapital ZFI/ECI GmbH 3
  4. 4. „Wissensbilanz im Gesundheitswesen“ Die Wissensbilanz im Gesundheitswesen macht die erarbeiteten Tools und die sich daraus ableitenden Erkenntnisse für Unternehmen des Gesundheitswesens nutzbar. Diese Wissensbilanz wurde Ihnen bereits beim letzten Unternehmensforum von Herrn Mart Kivikas und Herrn Thomas Hack vorgestellt. Heute wollen wir Ihnen einen Teilaspekt vorstellen, den Einsatz der Wissensbilanz für das Personalmarketing. www.zfi-gesundheit.de www.wissenskapital.info Wissenskapital ZFI/ECI GmbH 4
  5. 5. Notwendigkeit • ¾ der Klinkchefs beklagen einen Personalmangel • Nur noch für den Job zu leben, erscheint jungen Assistenzärzten/innen heute wenig attraktiv. Eine ausgewogene Work-Life-Balance ist das erklärte Ziel. • Neues Rollenverständnis von Beruf und Freizeit • Bewerber wollen es genau wissen: • Wie sehen die Aufstiegschancen aus? • Gibt es flexible Arbeitszeitangebote? • Werden vom Arbeitgeber gesundheitsfördernde Maßnahmen angeboten? • Gibt es familienfreundliche Arbeitszeitmodelle (obwohl der Bewerber derzeit noch keine Familie hat)? • Etc............... • "Zum Schluss sagte der Bewerber zu mir sehr freundlich: Ich glaube, Ihr Haus kommt bei mir in die engere Auswahl!" www.zfi-gesundheit.de www.wissenskapital.info Wissenskapital ZFI/ECI GmbH 5
  6. 6. Immaterielle Vermögenswerte des Personalmarketings • Beziehungskapital • • • • • Kooperationen zu Betreuungseinrichtungen für die eigenen Kinder Image / Ruf der Klinik Kollegialer Austausch in andere Sektoren Beziehungskapital Weiterbildungsmöglichkeiten (extern) Attraktivität des Standortes • Strukturkapital • • • • • • • Strukturkapital Weiterbildungsmöglichkeiten (intern) Wertegefüge und Leitbild Arbeitsbelastung Prozesse Betriebliche Gesundheitsförderung Kooperation/Wissenstransfer (intern) Festgelegte und planbare Arbeitszeiten Humankapital • Humankapital • • • • Führungskompetenz Mitarbeitermotivation Kollegiale Zusammenarbeit Soziale Kompetenz www.zfi-gesundheit.de www.wissenskapital.info Wissenskapital ZFI/ECI GmbH 6
  7. 7. Die Wissenzbilanz als Methode für das Personalmarketing Geschäftsumfeld (Demografischer Wandel) Wünsche und Bedürfnisse der potenziellen Ärzte/Mitarbeiter Unternehmen (Krankenhaus/MVZ) Intellektuelles Kapital Human Kapital Ausgangssituation Vision Geschäftsund Personalmarketing Strategie Maßnahmen Instrumente Struktur Kapital Beziehung Firmen s Zugehörig Kapital keit • Kinderbe• Personal- • EDV treuung führung (Papierlos/ • Ambulante • Facharzt Vernetzung) EinrichtunAusbildung • Abteilungen gen • Motivation Arbeitszeit • ... • ... • ... Prozess Personalbindung Prozess Personalgewinnung • Kultur • Identifikation • Image • ... Externe Wirkung Geschäfts -erfolg / Personalmarketing Wissensprozesse www.zfi-gesundheit.de www.wissenskapital.info Wissenskapital ZFI/ECI GmbH 7
  8. 8. Die Wissenzbilanz als Methode für das Personalmarketing Wünsche und Bedürfnisse der potenziellen Ärzte/Mitarbeiter Maßnahmen Instrumente Maßnahmen / Instrumente zur Mitarbeitergewinnung • Mitarbeiter werben Mitarbeiter • Karriereportale auf der eigenen Homepage • Zielgruppenspezifische Ansprache • Headhunter • Online Stellenbörsen • Social-Networks • Anzeigen in Printmedien • Teilnahme an Veranstaltungen • Direktansprache in Bildungseinrichtungen www.zfi-gesundheit.de www.wissenskapital.info Maßnahmen / Instrumente zur Mitarbeiterbindung • Führungsqualität des Vorgesetzten • Arbeitszeitregelungen • Ruf der Klinik/ Abteilung • Kollegiale Zusammenarbeit • Vergütung • Durchschnittliche Arbeitsbelastung • Weiterbildungsmöglichkeiten • Attraktivität des Standorts • Prozesse des Unternehmens • Betriebliche Gesundheitsförderung • Wertegefüge/ Leitbild • Kinderbetreuung Wissenskapital ZFI/ECI GmbH 8
  9. 9. Die Wissenzbilanz als Methode für das Personalmarketing Schritt 1: Geschäftsmodell beschreiben Schritt 2: IK definieren Schritt 3: Bewertung des IK Schritt 4: Messung des IK Schritt 5: Wirkungszusammenhänge erfassen Schritt 6: Auswertung und Ergebnisinterpretation Schritt 7: Maßnahmen ableiten Schritt 8: Wissensbilanz erstellen www.zfi-gesundheit.de www.wissenskapital.info Wissenskapital ZFI/ECI GmbH • Bilanzierungsbereich • • • • • • • • • Geschäftsumfeld HK Vision SK Workshop / Strategie BK Befragung Prozesse Indikatoren festlegen (Kennzahlen • definieren) 4 Unterteilungen • Identifikation von Wechselwirkungen • und Zusammenhänge Maßnahmen zu Potenzialen ableiten • Intern / Extern 9
  10. 10. Ergebnis Transparenz Erkenntnis Maßnahmen • Zu den relevanten Verflechtungen in Ihrer Organisation/ einem Teilbereich/ einem Prozess • Zu den erfolgsrelevanten Prozessen und Abläufen • Zu den wechselseitigen Abhängigkeiten • Zu den Stärken und Schwächen der immateriellen Vermögenswerte • Zu den erfolgsrelevanten Führungsinstrumenten und Entscheidungen www.zfi-gesundheit.de www.wissenskapital.info Wissenskapital ZFI/ECI GmbH 10
  11. 11. Einsatzmöglichkeiten / Nutzen • Führungsunterstützung: gezielte Ableitung von Strategiemaßnahmen für Einflussfaktoren mit einem hohen Einflussgewicht und hohen Verbesserungspotenzial. • Diagnose: Stärken – Schwächen Analyse der immateriellen Werte • Entscheidungshilfe: Investitionsentscheidungen Welche immateriellen Werte haben das höchste Einflussgewicht auf den Unternehmenserfolg/ die Personalgewinnung und –bindung • Interne Kommunikation: bessere Transparenz Einbindung der Mitarbeiter in Entscheidungen, Identifikation mit dem Unternehmen • Externe Kommunikation Darstellung des wahren Firmenwertes gegenüber Externen (Personal, Investoren, Banken, Kunden, Lieferanten etc.) • Controlling und Reduzierung strategischer Risiken Verbesserung der Erfolgschancen durch strategisch wissensorientierte Unternehmensplanung www.zfi-gesundheit.de www.wissenskapital.info Wissenskapital ZFI/ECI GmbH 11
  12. 12. Auswertungen und Diagramme (QQS-Profildiagramm) Quantität: Haben wir genug, um unsere Ziele zu erreichen? Qualität: Machen wir das Richtige und wie tun wir das? Systematik: Tun wir das, was wir tun, systematisch? www.zfi-gesundheit.de www.wissenskapital.info Wissenskapital ZFI/ECI GmbH 12
  13. 13. Auswertungen und Diagramme (Potenzial-Portfolio) www.zfi-gesundheit.de www.wissenskapital.info Wissenskapital ZFI/ECI GmbH 13
  14. 14. www.zfi-gesundheit.de www.wissenskapital.info Wissenskapital ZFI/ECI GmbH 14
  15. 15. Aufwand zur Erstellung einer Wissensbilanz • Abhängig von der Unternehmensgröße (Verbund/Netz/MVZ/KH/EP/GP) • Abhängig vom Bilanzierungsbereich (gesamtes UN, Teilbereich, Prozesse) • Mindestaufwand: • 2*0,5 Tage für die Geschäftsführung „Kick-Off“ und Ergebnisbericht • Ggf. 2*1 Tag für die prozessbeteiligten Mitarbeiter/innen Workshops • Ggf. Einzelinterviews a 1,5 h www.zfi-gesundheit.de www.wissenskapital.info Wissenskapital ZFI/ECI GmbH 15
  16. 16. Vielen Dank! Wissensbilanz Finanzbilanz nach HGB © Leif Edvinsson www.zfi-gesundheit.de www.wissenskapital.info Wissenskapital ZFI/ECI GmbH 16
  17. 17. Notwendigkeit Wichtigkeit einzelner Personalthemen für die Personalleiter www.zfi-gesundheit.de www.wissenskapital.info Wissenskapital ZFI/ECI GmbH 17
  18. 18. Ermittlung der Wirkungszusammenhänge der Einflussfaktoren - Beispiel 0: keine Wirkung; 1: schwache Wirkung; 2: mittlere Wirkung; 3: starke Wirkung www.zfi-gesundheit.de www.wissenskapital.info Wissenskapital ZFI/ECI GmbH 18
  19. 19. Informationsdefizite der Finanzbilanz GuV Bilanz Anlagevermögen Immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens (IAV) ... Umlaufvermögen Eigenkapitel (incl. Jahresüberschuss) Fremdkapital Aufwendungen (z.B. Materialaufwand, Personalaufwand, Werbeaufwendungen, F+E-Aufwendungen) Ertrage (z.B. Umsatz, Zinsertrag, Mietertrag) Gewinn  Je mehr in immaterielles Vermögen und somit in den zukünftigen Erfolg investiert wird, je geringer ist der Gewinn. Der Investitionscharakter verschwindet. Synonyme für immaterielles Vermögen: immaterielle Ressourcen, immaterielle Güter, immaterielle Werte, intangible assets, intellectual capital, intellectual property, knowledge-based assets oder Wissenskapital. www.zfi-gesundheit.de www.wissenskapital.info Wissenskapital ZFI/ECI GmbH 19
  20. 20. Die Wertschöpfungskette Finanzielle Kennzahlen Nicht-finanzielle Kennzahlen Faktor Mensch Investitionen Lebensqualität Strukturen und Prozesse Grund-vers orgung Beziehungen nach Aussen www.wissenskapital.info StandortEffektive sicherung Abläufe Effekt auf die Region Investition in immaterielle Ressourcen t0 www.zfi-gesundheit.de Erfolg und Gute Gesundheitsversorgung Effekt auf Patienten und Umgebung ... Wissenskapital ZFI/ECI GmbH Effekt auf den Unternehmenswert tX 20
  21. 21. Die Kapitalarten der Wissensbilanz Humankapital:  Mitarbeiterqualifikation und Erfahrung  Führungs- und Sozialkompetenz  Mitarbeitermotivation Strukturkapital  Unternehmenskultur  Produktinnovation  Prozessinnovationen und -optimierungen  Wissenstransfer und -sicherung Beziehungskapital   www.wissenskapital.info Externe Kooperation und Wissenserwerb  www.zfi-gesundheit.de Beziehungen zu Kunden, Lieferanten und Kapitalgebern Soziales Engagement u. Öffentlichkeitsarbeit Wissenskapital ZFI/ECI GmbH 21
  22. 22. Vorgehensweise bei der Erstellung der Wissensbilanz Ermittlung relevanter Einflussfaktoren (EF) EF Bewertung der Einflussfaktoren (EF) nach Quantität, Qualität und Systematik EF Bewertung der bilateralen Wirkungszusammenhänge EF EF Quantität EF Qualität Stärken Schwächen Chancen EF Risiken EF Systematik EF EF EF www.zfi-gesundheit.de www.wissenskapital.info EF Zuordnung von Indikatoren zu den jeweiligen Einflussfaktoren Wissenskapital ZFI/ECI GmbH 22
  23. 23. Bewertung der Einflussfaktoren nach Quantität, Qualität und Systematik (QQS-Bewertung) - Beispiel Mitarbeitermotivation Teamwork Quantität Qualität Systematik Mitarbeiterkompetenz Sozialkompetenz 0 20 40 60 80 100 120 Quantität: Haben wir genug, um unsere Ziele zu erreichen? Qualität: Machen wir das Richtige und wie tun wir das? Systematik: Tun wir das, was wir tun, systematisch? www.zfi-gesundheit.de www.wissenskapital.info Wissenskapital ZFI/ECI GmbH 23
  24. 24. www.zfi-gesundheit.de www.wissenskapital.info Wissenskapital ZFI/ECI GmbH 24
  25. 25. www.zfi-gesundheit.de www.wissenskapital.info Wissenskapital ZFI/ECI GmbH 25
  26. 26. Kommentare aus dem Gesundheitssektor • Der ZFI ist ein aus der Praxis entwickeltes Expertensystem. Der ZFI ist klar und strukturiert, und berücksichtigt sämtliche Fragen von strategischer Bedeutung. • Die Struktur des ZFI ist ohne Spezialwissen verstehbare, die klare Struktur zwingt zur kompletten Abarbeitung der relevanten Fragen oder Prozesse mit ihren unternehmensrelevanten Facetten. www.zfi-gesundheit.de www.wissenskapital.info Wissenskapital ZFI/ECI GmbH 26
  27. 27. Kommentare aus dem Gesundheitssektor • Mit dem ZFI bekommen wir Kenntnisse und ein Verständnis über die Bedeutung und vor allem über die Wechselbeziehungen von individuellen Unternehmensfaktoren (z.B. wo steht das Unternehmen im Umfeld). • Mit dem ZFI bekommen wir eine Übersicht über die Auswirkungen von Handlungen. Dies erlaubt uns, Wirkungen von Maßnahmen vorauszuberechnen, und macht somit die Zukunft planbarer. www.zfi-gesundheit.de www.wissenskapital.info Wissenskapital ZFI/ECI GmbH 27
  28. 28. Beispiel Veränderungsfähigkeit Die Schnittstellen zwischen Abteilungen sind zu optimieren zu Gunsten der Patienten. Diese Veränderungsfähigkeit muss von den Mitarbeitern geführt und angestoßen werden. Je mehr Freiräume von der Geschäftsleitung gewährt wird, desto schneller werden konkrete Ergebnisse quantifizierbar. GP-3: Patientenbetreuung Den Patienten werden bessere Pflege durch zufriedene Mitarbeiter zu Gunsten kommen. Schnellere und unbürokratische Wege erhöhen die Effektivität. Auch die Angehörigen merken, dass Patientennutzen vor Formalien bevorzugt wird BK-1: Patientenbeziehung (Kunden) HK-5: Veränderungsfähigkeit Wenn die Mitarbeiter die mit Patienten Direktkontakt haben auch in den Verbesserungsvorschläge aktiv eingebunden sind, werden auch Vorschläge die operativ schnell umgesetzt werden können, eher wahrgenommen. Vorschläge die von unten kommen, werden operativ besser akzeptiert und umgesetzt. Die kreative Stimmung erhöht auch den Willen sich immer weiter zu verbessern und anpassen. www.zfi-gesundheit.de www.wissenskapital.info SK-2: Prozess und Verfahrensinnovation Wissenskapital ZFI/ECI GmbH 28
  29. 29. Danke! Wissensbilanz Finanzbilanz nach HGB © Leif Edvinsson www.zfi-gesundheit.de www.wissenskapital.info Wissenskapital ZFI/ECI GmbH 29
  30. 30. www.zfi-gesundheit.de www.wissenskapital.info Wissenskapital ZFI/ECI GmbH 30
  31. 31. Wissensbilanzen als ergänzendes Informationsinstrument Definitionen • Die Wissensbilanz … gibt eine Antwort auf die Frage, welche nachhaltigen zukünftigen Erfolgspotenziale ein Unternehmen aufweist. … ist keine Gegenüberstellung von Vermögen und Kapital. • Als Synonyme für Wissensbilanz werden u. a. die Begriffe Intellectual Capital Report oder Intellectual Capital Statement verwendet. Die Wissensbilanz ist ein Instrument zur gezielten Darstellung und Entwicklung des Intellectual Capital einer Organisation. Sie zeigt die Zusammenhänge zwischen den organisatorischen Zielen, den Geschäftsprozessen, dem Intellectual Capital und dem Erfolg einer Organisation auf und beschreibt diese Elemente mittels Indikatoren. (Vgl. BMWi (Hrsg.) (2008), S. 4 und S. 61) Siehe auch: www.akwissensbilanz.org) www.zfi-gesundheit.de www.wissenskapital.info Wissenskapital ZFI/ECI GmbH 31
  32. 32. Wissensbilanz als Diagnose des Ist-Zustandes? Geschäftsumfeld (Chancen & Risiken) Organisation Human Kapital Ausgangssituation Vision und Ziele Geschäftsstrategie Maßnahmen Struktur Kapital Beziehungs Kapital Sonstiges Kapital Geschäftsprozesse externe Wirkung Geschäftserfolg Wissensprozesse www.zfi-gesundheit.de www.wissenskapital.info Wissenskapital ZFI/ECI GmbH 32
  33. 33. Wissensbilanz als ergänzendes Informationsinstrument Indikatoren Ein Indikator … ist eine absolute oder relative Kennzahl, die einen Sachverhalt beschreibt. … muss eindeutig definiert sein und wird in Bezug auf den zu beschreibenden Einflussfaktor interpretiert (Vgl. BMWi (Hrsg.) (2008), S. 27). www.zfi-gesundheit.de www.wissenskapital.info Wissenskapital ZFI/ECI GmbH 33
  34. 34. Was leistet die Wissensbilanz? Die Wissensbilanz … • erfasst die wesentlichen Erfolgsfaktoren mit großem Einfluss für die nachhaltige Erfolgskraft eines Unternehmens und bewertet sie hinsichtlich Qualität, Quantität und Systematik. • zeigt die Wirkungszusammenhänge zwischen den Erfolgsfaktoren auf wie auch deren Auswirkungen auf die Geschäftsprozesse und den Geschäftserfolg. • bildet die Basis für die Festlegung von Handlungsfelder und Maßnahmen. • ergänzt die klassische, finanzspezifische Sicht auf ein Unternehmen um bisher vernachlässigten „weichen“ Faktoren. • ermöglicht eine umfassendere, zukunftsorientierte Analyse und Bewertung des Unternehmens. www.zfi-gesundheit.de www.wissenskapital.info Wissenskapital ZFI/ECI GmbH 34
  35. 35. Würdigung • Durch das Einbinden von Mitarbeiter verschiedener Hierarchiestufen wird ein differenzierter Einblick in den „Ist-Zustand“ des Unternehmens gegeben. • Es wird eine aussagekräftige Informationsbasis über die Stärken und Schwächen des Unternehmens geschaffen. • Handlungsempfehlungen können abgeleitet und über Indikatoren gesteuert werden. • Häufige Kritikpunkte: - tendenziell subjektive Bewertung der Erfolgsfaktoren Daher ist die erste Wissensbilanz als erste Diagnose des Ist-Zustandes zu verstehen. Erst im Zeitvergleich relativiert sich die Bewertung, insbesondere durch die Verwendung der Indikatoren. - eine Anbindung an finanzielle Unternehmensdaten wird vernachlässigt • Nutzungsmöglichkeiten: Einbindung der Ergebnisse der Wissensbilanz in die Rechnungslegung als Informationsinstrument und in Führungsinformationssysteme als Führungsinstrument www.zfi-gesundheit.de www.wissenskapital.info Wissenskapital ZFI/ECI GmbH 35
  36. 36. Wissensbilanz als Element der Lageberichterstattung Bilanz, GuV Anhang Lagebericht • Schnittstellen definieren • strukturierte, verifizierbare und testierbare Berichtsstruktur konzipieren • in ein DATEV- und XBRLFormat transformieren Wissensbilanz Beziehungskapital Humankapital www.wissenskapital.info Wechselwirkungen Strukturkapital www.zfi-gesundheit.de Erfolgsfaktoren Indikatoren Wissenskapital ZFI/ECI GmbH 36
  37. 37. Wissensbilanz als Instrument für die Führungsunterstützung Ausgewählte Performance Measurement-Systeme Verschiedene Konzepte von Performance Measurement-Systemen zeigen eine intensive Beschäftigung mit immateriellen Werten, z. B. • Balanced Scorecard (Kaplan/Norton 1997) • European Foundation for Quality Management (EFQM 1999) • Skandia Navigator (Edvinsson/Malone 1997) und • weitere Konzepte zum Reporting über immaterielle Werte, z. B. - Wissensbilanzen (Arbeitskreis Wissensbilanz 2005), - Danish Guideline for Intellectual Capital Statement (DMSTI, 2003) www.zfi-gesundheit.de www.wissenskapital.info Wissenskapital ZFI/ECI GmbH 37
  38. 38. Wissensbilanz als Instrument für die Führungsunterstützung Vergleich von Wissensbilanz und Balanced Scorecard (BSC) Gemeinsamkeiten Unterschiede Strukturierte Darstellung von der Strategie zum Geschäftserfolg Potenzialbewertung versus Messgrößen/Kennzahlen Ist-Situation versus Soll-Situation Unterstützung bei der Strategieumsetzung Internes versus externes Kommunikationsinstrument Messung erfolgt über Indikatoren Gut geeignet zur internen Steuerung und internen Kommunikation Erhöhung der Verbindlichkeit von Zielen Bottom up versus Top down Auf unterschiedliche Art und Weise zum Geschäftserfolg Stärkung des funktionsübergreifenden Denkens (ganzheitlicher Ansatz) Bilaterale versus lineare Ursache Wirkungszusammenhänge Verbesserung des externen Ratings www.zfi-gesundheit.de www.wissenskapital.info Wissenskapital ZFI/ECI GmbH 38
  39. 39. Wissensbilanz als Instrument für die Führungsunterstützung Der Zukunftsfähigkeitsindex Der Zukunftsfähigkeitsindex (ZFI) baut auf der klassischen Unternehmensanalyse unter Einbeziehung finanzieller Kennzahlen und den Erkenntnissen aus der Wissensbilanz auf. Die Zukunftsfähigkeit kann konkretisiert werden durch  Erfolgs- und Finanzkraft als notwendige Basis für die Schaffung des zukünftigen Unternehmenserfolgs und der erforderlichen Liquidität.  Erschießung und Sicherung von immateriellen Ressourcen als Voraussetzungen für den zukünftigen Unternehmenserfolg und der zukünftigen Liquiditätssicherung sowie  Kenntnis von Ursachen-Wirkungs-Zusammenhängen zwischen Erfolgsfaktoren und zukünftigem Unternehmenserfolg. www.zfi-gesundheit.de www.wissenskapital.info Wissenskapital ZFI/ECI GmbH 39
  40. 40. Wirkung von Erfolgs-/Finanzdaten und Erfolgsfaktoren auf die Zukunftsfähigkeit von Unternehmen Immaterielle Ressourcen Mitarbeiter, die ihr Wissen und ihre Fähigkeiten zur Verfügung stellen Strukturkapital, z.B. effiziente Bearbeitungs- und Verarbeitungsvorgänge, logistische Prozesse etc. Beziehungskapital, z.B. Kunden, Lieferanten und Investoren sowie Kooperation mit anderen Unternehmen Erfolgsfaktoren - Motivation - Qualifikation - Führungsqualität Kurzfristige Zukunftsfähigkeit: Aktuelle Erfolgs- und Finanzkraft - Durchlaufzeiten - Prozessqualität - Kommunikationsprozesse - Risikomanagement Mittelfristige Zukunftsfähigkeit: Wettbewerbsfähigkeit - Kundenzufriedenheit - Kundenstruktur - Beziehungen zu Investoren, Lieferanten Langfristige Zukunftsfähigkeit: Veränderungsfähigkeit Erfolgs-/Finanzdaten Erfolgskennzahlen - Cost / Income Ratio - Eigenkapitalrentabilität - Gesamtkapitalrentabilität - Return on Investment (RoI) www.zfi-gesundheit.de www.wissenskapital.info Finanz-/ Liquiditätskennzahlen - Eigenkapitalquote - Verschuldungsgrad - Liquiditätsgrad - Cashflow-Margin Wissenskapital ZFI/ECI GmbH Systematik des Geschäftserfolgs - Gewinnentwicklung - Auftragsentwicklung - Durchlaufzeit-Entwicklung - Kundenakquise 40
  41. 41. Fazit und Ausblick Was löst die Wissensbilanz – was nicht? • Wissensbilanzen unterstützen das Management und die Mitarbeiter bei der Erfassung und Bewertung dieser Werte sowie bei der Ableitung von geeigneten Maßnahmen. • Mit Wissensbilanzen wird keine monetäre Bewertung erreicht. Einsatzmöglichkeiten der Wissensbilanz? • Unterstützung im Rahmen der externen Kommunikation, z. B. bei einem Rating nach Basel II, bei der Unternehmensnachfolge, im Falle einer Insolvenzgefahr. • Führungsunterstützung: gezielte Ableitung von Strategiemaßnahmen für Einflussfaktoren mit einem hohen relativen Einflussgewicht und hohen relativen Verbesserungspotenzial. www.zfi-gesundheit.de www.wissenskapital.info Wissenskapital ZFI/ECI GmbH 41
  42. 42. Fazit und Ausblick Herausforderungen der Wissensbilanz? • Der Zusammenhang zwischen immateriellen Werten und Erfolg ist nicht direkt erkennbar und zudem zeitverzögert. Häufig gibt es Legitimationsprobleme der Wissensbilanz-Aktivitäten und den damit verbundenen Kosten. Es ist ein Umdenken notwendig. Nicht nur der kurzfristige, sondern auch der langfristige Erfolg ist zu fokussieren. • Eine möglichst weitgehende Standardisierung von Einflussfaktoren und Indikatoren sowie ein strukturiertes Berichtsformat sind vorteilhaft. Hier gibt es verschiedene Ansätze, z. B. der europäische Dachverband der Finanzanalysten (EFFAS) mit zehn Prinzipien für eine Kapitalmarktkommunikation immaterieller Werte sowie World Intellectual Capital Initiative (WICI) mit dem Versuch eines weltweit akzeptierten standardisierten Reporting über immaterielle Werte. www.zfi-gesundheit.de www.wissenskapital.info Wissenskapital ZFI/ECI GmbH 42

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