2.4 Entgeltfindung

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2.4. Anwenden von Methoden der Entgeltfindung und der kontinuierlichen,
betrieblichen Verbesserung
Unterricht vom 09./10.11.2012
Industriemeister Printmedien und Textilwirtschaft
IHK Schwaben

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  • Alle „neuen“ Bundesländer verzeichnen seit der Wiedervereinigung einen zum Teil erheblichen Bevölkerungsrückgang. Während der Aderlass in Sachsen- Anhalt am größten war, schneidet Brandenburg wegen seiner Nähe zu Berlin noch am besten ab. Insgesamt schrumpfte die Bevölkerung im Osten um 1,7 Millionen Menschen. Gründe hierfür waren der Geburtenrückgang und vor allem die Abwanderung. Zwar gab es auch eine Wanderungsbewegung von West nach Ost, doch fiel diese deutlich geringer aus. Entsprechend ist die Einwohnerzahl in den meisten „alten“ Bundesländern in den letzten 20 Jahren gestiegen. Ausnahmen sind die eher strukturschwachen Länder Bremen und Saarland. Quelle: http://www.schulbank.de/newsletter/2010/11/von-ost-nach-west
  • Alle „neuen“ Bundesländer verzeichnen seit der Wiedervereinigung einen zum Teil erheblichen Bevölkerungsrückgang. Während der Aderlass in Sachsen- Anhalt am größten war, schneidet Brandenburg wegen seiner Nähe zu Berlin noch am besten ab. Insgesamt schrumpfte die Bevölkerung im Osten um 1,7 Millionen Menschen. Gründe hierfür waren der Geburtenrückgang und vor allem die Abwanderung. Zwar gab es auch eine Wanderungsbewegung von West nach Ost, doch fiel diese deutlich geringer aus. Entsprechend ist die Einwohnerzahl in den meisten „alten“ Bundesländern in den letzten 20 Jahren gestiegen. Ausnahmen sind die eher strukturschwachen Länder Bremen und Saarland. Quelle: http://www.schulbank.de/newsletter/2010/11/von-ost-nach-west
  • Alle „neuen“ Bundesländer verzeichnen seit der Wiedervereinigung einen zum Teil erheblichen Bevölkerungsrückgang. Während der Aderlass in Sachsen- Anhalt am größten war, schneidet Brandenburg wegen seiner Nähe zu Berlin noch am besten ab. Insgesamt schrumpfte die Bevölkerung im Osten um 1,7 Millionen Menschen. Gründe hierfür waren der Geburtenrückgang und vor allem die Abwanderung. Zwar gab es auch eine Wanderungsbewegung von West nach Ost, doch fiel diese deutlich geringer aus. Entsprechend ist die Einwohnerzahl in den meisten „alten“ Bundesländern in den letzten 20 Jahren gestiegen. Ausnahmen sind die eher strukturschwachen Länder Bremen und Saarland. Quelle: http://www.schulbank.de/newsletter/2010/11/von-ost-nach-west
  • Alle „neuen“ Bundesländer verzeichnen seit der Wiedervereinigung einen zum Teil erheblichen Bevölkerungsrückgang. Während der Aderlass in Sachsen- Anhalt am größten war, schneidet Brandenburg wegen seiner Nähe zu Berlin noch am besten ab. Insgesamt schrumpfte die Bevölkerung im Osten um 1,7 Millionen Menschen. Gründe hierfür waren der Geburtenrückgang und vor allem die Abwanderung. Zwar gab es auch eine Wanderungsbewegung von West nach Ost, doch fiel diese deutlich geringer aus. Entsprechend ist die Einwohnerzahl in den meisten „alten“ Bundesländern in den letzten 20 Jahren gestiegen. Ausnahmen sind die eher strukturschwachen Länder Bremen und Saarland. Quelle: http://www.schulbank.de/newsletter/2010/11/von-ost-nach-west
  • Alle „neuen“ Bundesländer verzeichnen seit der Wiedervereinigung einen zum Teil erheblichen Bevölkerungsrückgang. Während der Aderlass in Sachsen- Anhalt am größten war, schneidet Brandenburg wegen seiner Nähe zu Berlin noch am besten ab. Insgesamt schrumpfte die Bevölkerung im Osten um 1,7 Millionen Menschen. Gründe hierfür waren der Geburtenrückgang und vor allem die Abwanderung. Zwar gab es auch eine Wanderungsbewegung von West nach Ost, doch fiel diese deutlich geringer aus. Entsprechend ist die Einwohnerzahl in den meisten „alten“ Bundesländern in den letzten 20 Jahren gestiegen. Ausnahmen sind die eher strukturschwachen Länder Bremen und Saarland. Quelle: http://www.schulbank.de/newsletter/2010/11/von-ost-nach-west
  • Alle „neuen“ Bundesländer verzeichnen seit der Wiedervereinigung einen zum Teil erheblichen Bevölkerungsrückgang. Während der Aderlass in Sachsen- Anhalt am größten war, schneidet Brandenburg wegen seiner Nähe zu Berlin noch am besten ab. Insgesamt schrumpfte die Bevölkerung im Osten um 1,7 Millionen Menschen. Gründe hierfür waren der Geburtenrückgang und vor allem die Abwanderung. Zwar gab es auch eine Wanderungsbewegung von West nach Ost, doch fiel diese deutlich geringer aus. Entsprechend ist die Einwohnerzahl in den meisten „alten“ Bundesländern in den letzten 20 Jahren gestiegen. Ausnahmen sind die eher strukturschwachen Länder Bremen und Saarland. Quelle: http://www.schulbank.de/newsletter/2010/11/von-ost-nach-west
  • Alle „neuen“ Bundesländer verzeichnen seit der Wiedervereinigung einen zum Teil erheblichen Bevölkerungsrückgang. Während der Aderlass in Sachsen- Anhalt am größten war, schneidet Brandenburg wegen seiner Nähe zu Berlin noch am besten ab. Insgesamt schrumpfte die Bevölkerung im Osten um 1,7 Millionen Menschen. Gründe hierfür waren der Geburtenrückgang und vor allem die Abwanderung. Zwar gab es auch eine Wanderungsbewegung von West nach Ost, doch fiel diese deutlich geringer aus. Entsprechend ist die Einwohnerzahl in den meisten „alten“ Bundesländern in den letzten 20 Jahren gestiegen. Ausnahmen sind die eher strukturschwachen Länder Bremen und Saarland. Quelle: http://www.schulbank.de/newsletter/2010/11/von-ost-nach-west
  • Alle „neuen“ Bundesländer verzeichnen seit der Wiedervereinigung einen zum Teil erheblichen Bevölkerungsrückgang. Während der Aderlass in Sachsen- Anhalt am größten war, schneidet Brandenburg wegen seiner Nähe zu Berlin noch am besten ab. Insgesamt schrumpfte die Bevölkerung im Osten um 1,7 Millionen Menschen. Gründe hierfür waren der Geburtenrückgang und vor allem die Abwanderung. Zwar gab es auch eine Wanderungsbewegung von West nach Ost, doch fiel diese deutlich geringer aus. Entsprechend ist die Einwohnerzahl in den meisten „alten“ Bundesländern in den letzten 20 Jahren gestiegen. Ausnahmen sind die eher strukturschwachen Länder Bremen und Saarland. Quelle: http://www.schulbank.de/newsletter/2010/11/von-ost-nach-west
  • Alle „neuen“ Bundesländer verzeichnen seit der Wiedervereinigung einen zum Teil erheblichen Bevölkerungsrückgang. Während der Aderlass in Sachsen- Anhalt am größten war, schneidet Brandenburg wegen seiner Nähe zu Berlin noch am besten ab. Insgesamt schrumpfte die Bevölkerung im Osten um 1,7 Millionen Menschen. Gründe hierfür waren der Geburtenrückgang und vor allem die Abwanderung. Zwar gab es auch eine Wanderungsbewegung von West nach Ost, doch fiel diese deutlich geringer aus. Entsprechend ist die Einwohnerzahl in den meisten „alten“ Bundesländern in den letzten 20 Jahren gestiegen. Ausnahmen sind die eher strukturschwachen Länder Bremen und Saarland. Quelle: http://www.schulbank.de/newsletter/2010/11/von-ost-nach-west
  • Alle „neuen“ Bundesländer verzeichnen seit der Wiedervereinigung einen zum Teil erheblichen Bevölkerungsrückgang. Während der Aderlass in Sachsen- Anhalt am größten war, schneidet Brandenburg wegen seiner Nähe zu Berlin noch am besten ab. Insgesamt schrumpfte die Bevölkerung im Osten um 1,7 Millionen Menschen. Gründe hierfür waren der Geburtenrückgang und vor allem die Abwanderung. Zwar gab es auch eine Wanderungsbewegung von West nach Ost, doch fiel diese deutlich geringer aus. Entsprechend ist die Einwohnerzahl in den meisten „alten“ Bundesländern in den letzten 20 Jahren gestiegen. Ausnahmen sind die eher strukturschwachen Länder Bremen und Saarland. Quelle: http://www.schulbank.de/newsletter/2010/11/von-ost-nach-west
  • Alle „neuen“ Bundesländer verzeichnen seit der Wiedervereinigung einen zum Teil erheblichen Bevölkerungsrückgang. Während der Aderlass in Sachsen- Anhalt am größten war, schneidet Brandenburg wegen seiner Nähe zu Berlin noch am besten ab. Insgesamt schrumpfte die Bevölkerung im Osten um 1,7 Millionen Menschen. Gründe hierfür waren der Geburtenrückgang und vor allem die Abwanderung. Zwar gab es auch eine Wanderungsbewegung von West nach Ost, doch fiel diese deutlich geringer aus. Entsprechend ist die Einwohnerzahl in den meisten „alten“ Bundesländern in den letzten 20 Jahren gestiegen. Ausnahmen sind die eher strukturschwachen Länder Bremen und Saarland. Quelle: http://www.schulbank.de/newsletter/2010/11/von-ost-nach-west
  • Alle „neuen“ Bundesländer verzeichnen seit der Wiedervereinigung einen zum Teil erheblichen Bevölkerungsrückgang. Während der Aderlass in Sachsen- Anhalt am größten war, schneidet Brandenburg wegen seiner Nähe zu Berlin noch am besten ab. Insgesamt schrumpfte die Bevölkerung im Osten um 1,7 Millionen Menschen. Gründe hierfür waren der Geburtenrückgang und vor allem die Abwanderung. Zwar gab es auch eine Wanderungsbewegung von West nach Ost, doch fiel diese deutlich geringer aus. Entsprechend ist die Einwohnerzahl in den meisten „alten“ Bundesländern in den letzten 20 Jahren gestiegen. Ausnahmen sind die eher strukturschwachen Länder Bremen und Saarland. Quelle: http://www.schulbank.de/newsletter/2010/11/von-ost-nach-west
  • Alle „neuen“ Bundesländer verzeichnen seit der Wiedervereinigung einen zum Teil erheblichen Bevölkerungsrückgang. Während der Aderlass in Sachsen- Anhalt am größten war, schneidet Brandenburg wegen seiner Nähe zu Berlin noch am besten ab. Insgesamt schrumpfte die Bevölkerung im Osten um 1,7 Millionen Menschen. Gründe hierfür waren der Geburtenrückgang und vor allem die Abwanderung. Zwar gab es auch eine Wanderungsbewegung von West nach Ost, doch fiel diese deutlich geringer aus. Entsprechend ist die Einwohnerzahl in den meisten „alten“ Bundesländern in den letzten 20 Jahren gestiegen. Ausnahmen sind die eher strukturschwachen Länder Bremen und Saarland. Quelle: http://www.schulbank.de/newsletter/2010/11/von-ost-nach-west
  • Alle „neuen“ Bundesländer verzeichnen seit der Wiedervereinigung einen zum Teil erheblichen Bevölkerungsrückgang. Während der Aderlass in Sachsen- Anhalt am größten war, schneidet Brandenburg wegen seiner Nähe zu Berlin noch am besten ab. Insgesamt schrumpfte die Bevölkerung im Osten um 1,7 Millionen Menschen. Gründe hierfür waren der Geburtenrückgang und vor allem die Abwanderung. Zwar gab es auch eine Wanderungsbewegung von West nach Ost, doch fiel diese deutlich geringer aus. Entsprechend ist die Einwohnerzahl in den meisten „alten“ Bundesländern in den letzten 20 Jahren gestiegen. Ausnahmen sind die eher strukturschwachen Länder Bremen und Saarland. Quelle: http://www.schulbank.de/newsletter/2010/11/von-ost-nach-west
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  • Alle „neuen“ Bundesländer verzeichnen seit der Wiedervereinigung einen zum Teil erheblichen Bevölkerungsrückgang. Während der Aderlass in Sachsen- Anhalt am größten war, schneidet Brandenburg wegen seiner Nähe zu Berlin noch am besten ab. Insgesamt schrumpfte die Bevölkerung im Osten um 1,7 Millionen Menschen. Gründe hierfür waren der Geburtenrückgang und vor allem die Abwanderung. Zwar gab es auch eine Wanderungsbewegung von West nach Ost, doch fiel diese deutlich geringer aus. Entsprechend ist die Einwohnerzahl in den meisten „alten“ Bundesländern in den letzten 20 Jahren gestiegen. Ausnahmen sind die eher strukturschwachen Länder Bremen und Saarland. Quelle: http://www.schulbank.de/newsletter/2010/11/von-ost-nach-west
  • Alle „neuen“ Bundesländer verzeichnen seit der Wiedervereinigung einen zum Teil erheblichen Bevölkerungsrückgang. Während der Aderlass in Sachsen- Anhalt am größten war, schneidet Brandenburg wegen seiner Nähe zu Berlin noch am besten ab. Insgesamt schrumpfte die Bevölkerung im Osten um 1,7 Millionen Menschen. Gründe hierfür waren der Geburtenrückgang und vor allem die Abwanderung. Zwar gab es auch eine Wanderungsbewegung von West nach Ost, doch fiel diese deutlich geringer aus. Entsprechend ist die Einwohnerzahl in den meisten „alten“ Bundesländern in den letzten 20 Jahren gestiegen. Ausnahmen sind die eher strukturschwachen Länder Bremen und Saarland. Quelle: http://www.schulbank.de/newsletter/2010/11/von-ost-nach-west
  • Alle „neuen“ Bundesländer verzeichnen seit der Wiedervereinigung einen zum Teil erheblichen Bevölkerungsrückgang. Während der Aderlass in Sachsen- Anhalt am größten war, schneidet Brandenburg wegen seiner Nähe zu Berlin noch am besten ab. Insgesamt schrumpfte die Bevölkerung im Osten um 1,7 Millionen Menschen. Gründe hierfür waren der Geburtenrückgang und vor allem die Abwanderung. Zwar gab es auch eine Wanderungsbewegung von West nach Ost, doch fiel diese deutlich geringer aus. Entsprechend ist die Einwohnerzahl in den meisten „alten“ Bundesländern in den letzten 20 Jahren gestiegen. Ausnahmen sind die eher strukturschwachen Länder Bremen und Saarland. Quelle: http://www.schulbank.de/newsletter/2010/11/von-ost-nach-west
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  • Alle „neuen“ Bundesländer verzeichnen seit der Wiedervereinigung einen zum Teil erheblichen Bevölkerungsrückgang. Während der Aderlass in Sachsen- Anhalt am größten war, schneidet Brandenburg wegen seiner Nähe zu Berlin noch am besten ab. Insgesamt schrumpfte die Bevölkerung im Osten um 1,7 Millionen Menschen. Gründe hierfür waren der Geburtenrückgang und vor allem die Abwanderung. Zwar gab es auch eine Wanderungsbewegung von West nach Ost, doch fiel diese deutlich geringer aus. Entsprechend ist die Einwohnerzahl in den meisten „alten“ Bundesländern in den letzten 20 Jahren gestiegen. Ausnahmen sind die eher strukturschwachen Länder Bremen und Saarland. Quelle: http://www.schulbank.de/newsletter/2010/11/von-ost-nach-west
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  • 2.4 Entgeltfindung

    1. 1. Fachrichtungsübergreifende Basisqualifikation 2. Betriebswirtschaftliches Handeln 2.4. Anwenden von Methoden der Entgeltfindung und der kontinuierlichen, betrieblichen Verbesserung Skript zum Unterricht Markus Hammele Industriemeister Printmedien / Textilwirtschaft 0683 TYPD 12A IHK Schwaben Augsburg "Erfolg hat nur der, der etwas tut, während er auf den Erfolg wartet." Thomas Alva Edison2012/2013 Markus Hammele www.let-online.de
    2. 2. 4.1. Formen der Entgeltfindung Ziel: gerechte Entlohnung Experiment: Chef und Angestellter (Zeit: 5 Minuten) Firma: Wir finden alles – schneller und besser als Google! Pro gefundenen Begriff verdient die Firma 3 Euro mehr. Was bekommt der Angestellte? nach Armin Falk 4.1.1. Anforderungs- und leistungsabhängige Entgeltdifferenzierung 4.1.2. Lohnarten2012/2013 Markus Hammele www.let-online.de
    3. 3. 4.1.1. Anforderungs- und leistungsabhängige EntgeltdifferenzierungLohnzufriedenheit Quelle:Seite 7 http://www.gabler.de/pdf/3-409-63312-X-15.pdf perzipienter: erfassen, wahrnehmen, vorstellen2012/2013 4.1. Formen der Entgeltfindung Markus Hammele www.let-online.de
    4. 4. Innere Kündigung 1 Gallup Studie „Innere Kündigung“ 17.02.11 Laut dem „Engagement Index 2010”, einer durch das US Beratungsunternehmen Gallup entwickelten Untersuchung, weisen 21% der 2.000 befragten Arbeitnehmer keine emotionale Bindung an ihr Unternehmen auf. Sie verhalten sich am Arbeitsplatz destruktiv und demotiviert und schwächen somit die Wettbewerbsfähigkeit ihrer Firma. Die große Mehrheit (66%) weist eine geringe emotionale Bindung auf, leistet quasi nur “Dienst nach Vorschrift”. Durch die daraus resultierenden Produktivitätseinbußen entsteht nach Schätzung von Gallup ein volkswirtschaftlicher Schaden von rund 120 Milliarden Euro. 59% der emotional ungebundenen Mitarbeiter stehen vor der “Inneren Kündigung”, bei den emotional hoch gebundenen Mitarbeitern sind es nur 7%. In Zeiten des Fachkräftemangels stellt dies eine große Herausforderung dar. Die schwache bzw. nicht vorhandene emotionale Bindung führt bei den betroffenen Arbeitnehmern (28%) zu höheren Fehlzeiten, was allein den Unternehmen Kosten von jährlich 3,7 Milli- arden euro beschert. Quelle: http://www.ipa-consulting.de/news/gallup-studie-innere-kuendigung2012/13 Markus Hammele www.let-online.de
    5. 5. Innere Kündigung 2 Quelle: http://www.sueddeutsche.de/karriere/innere-kuendigung-statisten-am-schreibtisch-1.375928-22012/13 Markus Hammele www.let-online.de
    6. 6. 4.1.1. Anforderungs- und leistungsabhängige Entgeltdifferenzierung Lohn (Arbeiter)/Gehalt (Angestellte) ist der Preis für den Produktionsfaktor Arbeit. Löhne und Gehälter sind Kosten für die Unternehmen. Arbeitslohn: Zeitlöhne, Gehälter, Leistungslöhne, Honorare, Prämien, Gratifikationen usw. Kriterien zur Lohnfindung: ● Leistungsgerechtigkeit (Leistung steht im Mittelpunkt, Arbeitsstudien, Zielvereinbarungen, Leistungsbeurteilungen) ● Anforderungsgerechtigkeit (Arbeitsbewertungen liefern die Grundlage, Schwierigkeitsgrad) ● Sozialgerechtigkeit (Lebensalter, Kinder, Betriebszugehörigkeit usw.) ● Marktgerechtigkeit (Branche, Region) ● Erfolgsgerechtigkeit (Erfolg-/Gewinnbeteiligung, Beteiligung am Unternehmen)2012/2013 4.1. Formen der Entgeltfindung Markus Hammele www.let-online.de
    7. 7. 4.1.1. Anforderungs- und leistungsabhängige Entgeltdifferenzierung Die Lohnhöhe hängt ab von: - was zu arbeiten ist (Mitarbeiter unbeeinflussbar): Art der Tätigkeit – Schwierigkeitsgrad und Qualifikationen (Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten) - wie gearbeitet wird (Mitarbeiter beeinflussbar): Ausmaß der Leistung – Ausführung, Menge, Qualität und Schnelligkeit Zusammensetzung des Lohns im Normalfall: - Tariflicher Grundlohn (abhängig von Lohngruppe bzw. Arbeitswert des Arbeitsplatzes) - Tariflicher Leistungsanteil (abhängig von der Leistung des Mitarbeiters bzw. der Mitarbeitergruppe) - Übertarifliche Zulagen (abhängig von betrieblichen Gegebenheiten)2012/2013 4.1. Formen der Entgeltfindung Markus Hammele www.let-online.de
    8. 8. Bestandteile des Arbeitsentgelts2012/2013 Quelle: Rademacher, S.4, Vorlesung Ergonomie 2 Arbeits- und Markus Hammele Prozessorganisation Entlohnung, Juli 2007 www.let-online.de
    9. 9. Entgeltrahmenabkommen (ERA)2012/2013 Quelle: Rademacher, S.5, Vorlesung Ergonomie 2 Arbeits- und Markus Hammele Prozessorganisation Entlohnung, Juli 2007 www.let-online.de
    10. 10. 4.1.1. Anforderungs- und leistungsabhängige Entgeltdifferenzierung Arbeitsbewertung: „Messung der Arbeitsschwierigkeit an den einzelnen Arbeitsplätzen zum Zwecke einer leistungsgerechten Arbeitsentlohnung nach objektiven, von den persönlichen Fähigkeiten des einzelnen Arbeiters unabhängigen Anforderungsmerkmalen, wie Fachkenntnisse, Geschicklichkeit, körperliche und geistige Anstrengung, Verantwortung, Umwelteinflüsse (z. B. Hitze, Staub, Lärm). Die Arbeitsplätze werden nach einer summarischen Bewertung oder nach einem Punktsystem für die Anforderungsmerkmale den Lohn- und Gehaltsstufen zugeordnet.“ Quelle: www.wissen.de Aufgaben der Arbeitsbewertung: Anforderungsgerechte, weitgehend objektive Struktur der Entlohnung schaffen Kriterien: Schwierigkeit und Schwere der Arbeit nach Art, Höhe und Dauer – unabhängig von Personen2012/2013 4.1. Formen der Entgeltfindung Markus Hammele www.let-online.de
    11. 11. 4.1.1. Anforderungs- und leistungsabhängige Entgeltdifferenzierung Quelle: www.weka-finanzen.ch2012/2013 4.1. Formen der Entgeltfindung Markus Hammele www.let-online.de
    12. 12. 4.1.1. Anforderungs- und leistungsabhängige Entgeltdifferenzierung Verfahren der Arbeitsbewertung summarische Arbeitsbewertung: - ist die Erfassung und Bewertung der Anforderungen eines Arbeitssystems als Ganzes - die so ermittelte Anforderungshöhe wird zu einer Entgeltgruppe zugeordnet analytische Arbeitsbewertung: - die Arbeitsverrichtungen werden in einzelne Anforderungsarten aufgegliedert - für jedes Anforderungsmerkmal wird die Anforderungshöhe ermittelt - die gewonnen Arbeitswerte werden gewichtet und in Summe einer Entgeltgruppe zugeordnet Leistungsabhängige Entgeltdifferenzierung (Istzeiten mit Leistungsbeurteilung nach REFA oder Leistungskennzahlen) – wichtigste Entscheidungsgröße: Zeit2012/2013 4.1. Formen der Entgeltfindung Markus Hammele www.let-online.de
    13. 13. 4.1.1. Anforderungs- und leistungsabhängige Entgeltdifferenzierung Quelle: Krause/Krause; Die Prüfung der Industriemeister; S. 2362012/2013 4.1. Formen der Entgeltfindung Markus Hammele www.let-online.de
    14. 14. Arbeitsbewertung 2 Quelle: http://www.iaw.rwth-aachen.de/download/lehre/vorlesungen/2005-ws-aw1/aw1bo_12_ws2005.pdf2012/13 Markus Hammele www.let-online.de
    15. 15. Rangfolgeverfahren Quelle: http://www.iaw.rwth-aachen.de/download/lehre/vorlesungen/2005-ws-aw1/aw1bo_12_ws2005.pdf2012/13 Markus Hammele www.let-online.de
    16. 16. Lohngruppenverfahren 1 Quelle: http://www.iaw.rwth-aachen.de/download/lehre/vorlesungen/2005-ws-aw1/aw1bo_12_ws2005.pdf2012/13 Markus Hammele www.let-online.de
    17. 17. Lohngruppenverfahren 2 Quelle: http://www.gabler.de/pdf/3-409-63312-X-15.pdf2012/13 Markus Hammele www.let-online.de
    18. 18. Rangreihenverfahren 1 Quelle: http://www.iaw.rwth-aachen.de/download/lehre/vorlesungen/2005-2012/13 ws-aw1/aw1bo_12_ws2005.pdf Markus Hammele www.let-online.de
    19. 19. Rangreihenverfahren 2 Quelle: http://www.iaw.rwth-aachen.de/download/lehre/vorlesungen/2005-2012/13 ws-aw1/aw1bo_12_ws2005.pdf Markus Hammele www.let-online.de
    20. 20. Rangreihenverfahren 3 Quelle: http://www.iaw.rwth-aachen.de/download/lehre/vorlesungen/2005-2012/13 ws-aw1/aw1bo_12_ws2005.pdf Markus Hammele www.let-online.de
    21. 21. Stufenwertzahlverfahren 1 Quelle: http://www.iaw.rwth-aachen.de/download/lehre/vorlesungen/2005-2012/13 ws-aw1/aw1bo_12_ws2005.pdf Markus Hammele www.let-online.de
    22. 22. Stufenwertverfahren 2 Quelle: http://www.gabler.de/pdf/3-409-63312-X-15.pdf2012/13 Markus Hammele www.let-online.de
    23. 23. Nicht selbstständige 4.1.2. Lohnarten Arbeit – Arbeits- und Dienstvertrag Quelle: Rademacher, S.3, Vorlesung Ergonomie 2 Arbeits- und Prozessorganisation Entlohnung, Juli 20072012/2013 4.1. Formen der Entgeltfindung Markus Hammele www.let-online.de
    24. 24. Zeitlohn Quelle: Univ.-Prof. Dr.-Ing. Christopher Schlick ( http://www.iaw.rwth-aachen.de/download/lehre/vorlesungen/2005-ws-aw1/aw1bo_12_ws2005.pdf)2012/2013 4.1.2. Lohnarten Markus Hammele www.let-online.de
    25. 25. Leistungslohn Quelle: Univ.-Prof. Dr.-Ing. Christopher Schlick ( http://www.iaw.rwth-aachen.de/download/lehre/vorlesungen/2005-ws-aw1/aw1bo_12_ws2005.pdf)2012/2013 4.1.2. Lohnarten Markus Hammele www.let-online.de
    26. 26. Akkordlohn 3 Bedingungen: 1.) Akkordfähigkeit (bekannt, messbar, wiederholungsfähig) 2.) Akkordreife (störungsfrei) 3.) Beeinflussbarkeit (Ausbringungsmenge) Quelle: Univ.-Prof. Dr.-Ing. Christopher Schlick ( http://www.iaw.rwth-aachen.de/download/lehre/vorlesungen/2005-ws-aw1/aw1bo_12_ws2005.pdf)2012/2013 4.1.2. Lohnarten Markus Hammele www.let-online.de
    27. 27. Formeln Quelle: Bundeseinheitliche Weiterbildungsprüfung IHK Prüfungsvorbereitende Formelsammlung, S. 13 (2012)2012/2013 Markus Hammele www.let-online.de
    28. 28. Beispiel Quelle: Grundlagen für kostenbewusstes Handeln (Betriebswirtschaft); 2010; S. 102012/2013 Markus Hammele www.let-online.de
    29. 29. Prämienlohn 1 Quelle: Univ.-Prof. Dr.-Ing. Christopher Schlick ( http://www.iaw.rwth-aachen.de/download/lehre/vorlesungen/2005-ws-aw1/aw1bo_12_ws2005.pdf)2012/13 4.1.2. Lohnarten Markus Hammele www.let-online.de
    30. 30. Prämienlohn 2 Quelle: Univ.-Prof. Dr.-Ing. Christopher Schlick ( http://www.iaw.rwth-aachen.de/download/lehre/vorlesungen/2005-ws-aw1/aw1bo_12_ws2005.pdf)2012/13 4.1.2. Lohnarten Markus Hammele www.let-online.de
    31. 31. Prämien- lohn 3 Quelle: Betriebswirtschaftliches Handeln (Band 2); 2009; S. 62012/13 Markus Hammele www.let-online.de
    32. 32. Prämienlohn 4 Quelle: Univ.-Prof. Dr.-Ing. Christopher Schlick ( http://www.iaw.rwth-aachen.de/download/lehre/vorlesungen/2005-ws-aw1/aw1bo_12_ws2005.pdf)2012/13 Markus Hammele 4.1.2. Lohnarten www.let-online.de
    33. 33. Programmlohn 1 Quelle: Univ.-Prof. Dr.-Ing. Christopher Schlick ( http://www.iaw.rwth-aachen.de/download/lehre/vorlesungen/2005-ws-aw1/aw1bo_12_ws2005.pdf)2012/13 Markus Hammele 4.1.2. Lohnarten www.let-online.de
    34. 34. Programmlohn 2 Quelle: Univ.-Prof. Dr.-Ing. Christopher Schlick ( http://www.iaw.rwth-aachen.de/download/lehre/vorlesungen/2005-ws-aw1/aw1bo_12_ws2005.pdf)2012/13 Markus Hammele 4.1.2. Lohnarten www.let-online.de
    35. 35. Entgeltsysteme Quelle: Univ.-Prof. Dr.-Ing. Christopher Schlick ( http://www.iaw.rwth-aachen.de/download/lehre/vorlesungen/2005-ws-aw1/aw1bo_12_ws2005.pdf)2012/2013 Markus Hammele 4.1.2. Lohnarten www.let-online.de
    36. 36. Sonderformen 1.) Zuschläge: Nachtzuschlag, Gefahrenzuschlag, Kinderzuschlag, Mehrarbeitszuschläge usw. 2.) Sondervergütungen: Weihnachtsgeld, Urlaubsgeld, Tantieme, Erfolgsbeteiligungen usw. „Weg vom Entlohnungssystem, hin zu einem Belohnungssystem.“ Erfolgsbonus (einmalig) Zulage (periodisch) Quelle: Betriebswirtschaftliches Handeln (Band 2); 2009; S. 72012/2013 Markus Hammele 4.1.2. Lohnarten www.let-online.de
    37. 37. Pensumlohn und Bonus-Lohnsystem „Der Pensumlohn definiert einen Festlohn für einen definierten Zeitraum, der zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer vereinbart wird. Er enthält einen festgelegten Leistungsanteil und liegt höher als der tarifliche Grundlohn. Die Verpflichtung des Arbeitnehmers liegt darin, das entsprechende Pensum (Leistung) zu erfüllen. Liegt die Leistung unter dem Pensum, erhält der Arbeitnehmer erst mit Verzögerung eine niedrigere Bezahlung als die vereinbarte. Leistet er hingegen mehr als vereinbart erhöht sich sein Lohn sofort. Er kann auf diese Art und Weise Guthaben bilden und es nutzen, um damit schwächere Leistungen wieder auszugleichen. Das Pensum kann unterschiedlich definiert werden: Betriebsmittelnutzung, Kosten, Menge, Qualität. Anwendung findet der Pensumlohn hauptsächlich bei Arbeitern sowie mittleren und unteren Führungskräften. In der Praxis findet der Pensumlohn heute kaum noch Anwendung.“ Quelle: www.conserio.at Unter einem Bonus ist eine Geldleistung zu verstehen, die an bestimmte Bedingungen geknüpft ist (z.B. Erreichen eines Zieles).2012/2013 Markus Hammele 4.1.2. Lohnarten www.let-online.de
    38. 38. Erfolgsbeteiligung Erfolgsbeteiligung ist die materielle Leistung des Arbeitgebers an die Belegschaftsmitglieder, die aus einer vertraglichen zugesicherten Beteiligung an einer betrieblichen Erfolgsgröße resultiert.Quelle: www.personalmanagement.info2012/2013 Markus Hammele 4.1.2. Lohnarten www.let-online.de
    39. 39. Quelle: http://tintaungu.wordpress.com 4.2. Innovation und KVPZiel: ständige Verbesserung in allen UnternehmensbereichenKAIZEN (KAI = Veränderung; ZEN = das Gute; KAIZEN = ständigeVerbesserung):- Oberbegriff für alle Verbesserungsaktivitäten in einem UnternehmenKVP (kontinuierlicher betrieblicher Verbesserungsprozess):- Aufgabe innerhalb von KAIZEN ständige Verbesserung der eigenen Arbeitin kleinen und kleinsten Schritten- vorwiegend in Gruppenarbeit (Selbstorganisation)- Mitarbeiter kennt seinen Arbeitsplatz, -abläufe usw. am besten größtesVerbesserungspotential („Mache die Betroffenen zu Beteiligten!“)- Managementphilosophie (Mitarbeiter ist Spezialist seiner eigenenTätigkeit; Verhaltensweisen müssen vorgelebt werden) Quelle: Uni Hannover2012/2013 Markus Hammele www.let-online.de
    40. 40. 4.2. Innovation und KVP Quelle: www.call-a-consultant.de2012/2013 Markus Hammele www.let-online.de
    41. 41. 4.2. Innovation und KVP Video: www.youtube.com PHOENIX - Wirtschaftslexikon Folge 17 – Kaizen (1:48 min.) Kaizen - Das stetige Streben nach Verbesserung BidFilmproduktion (3:19 min.) Office Live des KAIZEN Institute Deutschland von b i d Filmproduktion Quelle: Franz J. Brunner; Japanische Erfolgskonzepte, S. 122012/2013 Markus Hammele www.let-online.de
    42. 42. 4.2. Innovation und KVP Quelle: www.verlagambirnbach.de2012/2013 Markus Hammele www.let-online.de
    43. 43. KAIZEN Quelle: www.heinen-unternehmensberatung.de2012/2013 Markus Hammele 4.2. Innovation und KVP www.let-online.de
    44. 44. Anforderungen an die Führungskräfte Fachliche Kompetenz: Prozesse, Verfahren, Produkte, Qualität Methodische Kompetenz: Fehleranalyse, FMEA (Failure Mode and Effects Analysis oder auch deutsch: Fehlermöglichkeits- und Einflussanalyse oder kurz Auswirkungsanalyse), JIT (Just in time), KVP(Kontinuierlicher Verbesserungsprozess) Soziale Kompetenz: Teamarbeit, Kommunikation, Vorbild, Coach2012/2013 Markus Hammele 4.2. Innovation und KVP www.let-online.de
    45. 45. Ziele von KVP „Kern der kontinuierlichen Verbesserungsphilosophie ist die Vermeidung jeglicher Verschwendung im Unternehmen und die Erhöhung des Anteils an Wertschöpfung. KVP richtet sich in erster Linie auf die Erhöhung des Kundennutzen und die Verbesserung des Betriebsergebnisses durch Beeinflussung zentraler betrieblicher Kernkennziffern. Die detaillierten Ziele können dabei von Unternehmen zu Unternehmen variieren. Je größer die Übereinstimmung von Unternehmenszielen und Mitarbeiterzielen ist, umso höher ist in jedem Fall das Engagement der Mitarbeiter, sich am kontinuierlichen Verbesserungsprozess zu beteiligen. Im Einzelnen werden folgende Ziele, mit KVP verfolgt: - Erhöhung der Produktivität (z. B. durch Senkung von Stillstand- und Ausfallzeiten) - Einsparung von Kosten bzw. gewinnen von liquiden Mitteln (z. B. durch Bestandssenkungen) - Erhöhung der Flexibilität (z. B. durch intelligente Organisationskonzepte) - Erhöhung der Qualität (z. B. durch Vermeiden von Ausschuss und Nacharbeitszeiten) - Erhöhung der Arbeitszufriedenheit und der Mitarbeitermotivation (z. B. Durch - Verbesserung der Arbeitsbedingungen und Erhöhung der Arbeitssicherheit) - Erhöhung der Kundenzufriedenheit (z. B. durch Verbesserung der Servicequalität und der Reaktionsfähigkeit)“ Quelle: www.ma-t.de2012/2013 Markus Hammele 4.2. Innovation und KVP www.let-online.de
    46. 46. 4.2.1 Methoden und Instrumente des KVP und ihrer nachhaltigen Wirkung Umsetzung von KVP - BVW (Betriebliches Vorschlagswesen) - feste Arbeitsteams (Gruppengespräche) - temporäre interdisziplinäre Projektteams2012/2013 Markus Hammele 4.2. Innovation und KVP www.let-online.de
    47. 47. 6 Schritte des KVP 1. Problem konkret beschreiben Zweck (Was? Wozu?), Notwendigkeit (Warum? Welche?), Ort/Stelle (Wo? Welche?), Reihenfolge/Zeitpunkt (Wann?), Operator/Nutzer (Wer?), Methode/Vorgehensweise (Wie? Welche?) (IHK Skript S. 12) 2. Istzustand ermitteln Daten sammeln: Mengen, Durchlaufzeiten, Kosten usw. Methoden: Checkliste, Flussdiagramm, Strichliste usw. 3. Bewerten der Probleme Methoden: Punktebewertung, Ursachen-Wirkungs-Diagramm, Pareto- Diagramm 4. Alternative Lösungen suchen und Bewertung der erarbeiteten Lösungen Methoden: Brainstorming, Gruppengespräch, Punktebewertung, Vor- Ort-Besichtigung usw. 5. Erarbeiten eines Umsetzungsplanes Methode: Gruppengespräch, Verpflichtung (Unterschrift) 6. Schnelle eigenverantwortliche Umsetzung der favorisierten Lösung und begleitendes Controlling Methode: Checkliste, Präsentation, Abschlussgespräch2012/2013 Markus Hammele 4.2.1 Methoden und Instrumente des KVP www.let-online.de und ihrer nachhaltigen Wirkung
    48. 48. PDCA-Zyklus Quelle: www.denkeler-qm.de2012/2013 4.2.1 Methoden und Instrumente des KVP Markus Hammele und ihrer nachhaltigen Wirkung www.let-online.de
    49. 49. Warum scheitern KVP-Projekte? - Fehlende Motivation der Mitarbeiter, - Fehlende Unterstützung durch Führungskräfte, - Komplizierte Organisationsstrukturen, - Unzureichende Qualifizierung der in den Verbesserungsprozess involvierten Personen, - Fehlende Zeit für KVP-Aktivitäten (z. B. Teambesprechungen, KVP- Workshops), - Fehlende Anreize zur kontinuierlichen Verbesserung, - Personalanpassung durch KVP-Vorschläge, - Kein Feedback auf Ideen der Mitarbeiter und - Lange Umsetzungszeit von Vorschlägen und Ideen der Mitarbeiter Quelle: www.ma-t.de Was kann man dagegen tun? Visualisierung der Zielvereinbarungen und der Erfolge (KVP-Arbeitstafel)2012/2013 Markus Hammele 4.2.1 Methoden und Instrumente des KVP www.let-online.de und ihrer nachhaltigen Wirkung
    50. 50. 4.2.2 KVP als wesentliches Element von Innovationen Quelle: Betriebswirtschaftliches Handeln (Band 2); 2009; S. 172012/2013 Markus Hammele www.let-online.de
    51. 51. Verschwendung bei der Arbeit Quelle: Betriebswirtschaftliches Handeln (Band 2); 2009; S. 182012/2013 4.2.2 KVP als wesentliches Element von Markus Hammele Innovationen www.let-online.de
    52. 52. 7 Arten der Verschwendung 1.) Überproduktion 2.) Zeitverschwendung an der Maschine (Warten) 3.) Zeitverschwendung beim Transport 4.) Verschwendung bei der Bearbeitung (unnötige Prozesse) 5.) Verschwendung im Umlauf (Hohe Bestände) 6.) Verschwendung bei den Bewegungen (Suchen) 7.) Verschwendung in Form fehlerhafter Teile (Arbeitsfehler) Quelle: Betriebswirtschaftliches Handeln (Band 2); 2009; S. 192012/2013 4.2.2 KVP als wesentliches Element von Markus Hammele Innovationen www.let-online.de
    53. 53. MUDA Quelle: Franz J. Brunner; Japanische Erfolgskonzepte, S. 652012/2013 Markus Hammele 4.2.2 KVP als wesentliches Element von www.let-online.de Innovationen
    54. 54. Drei MUs LPM: Lean Production Management Quelle: Franz J. Brunner; Japanische Erfolgskonzepte, S. 652012/2013 Markus Hammele 4.2.2 KVP als wesentliches Element von www.let-online.de Innovationen
    55. 55. Problemlösungswerkzeuge1.) Brainstorming PROblem: „Mach die2.) Strichliste oder Prüfbogen Menschen zu3.) Pareto-Diagramm oder ABC-Analyse Problemlösern!“4.) Stärken-/Schwächenanalsye Quelle: Franz J. Brunner; Japanische Erfolgskonzepte, S. 13ff5.) Ursachen-Wirkungs-Diagramm (Ishikawa-Diagramm)6.) Histogramm7.) Verlaufs-8.) Fluss-9.) Streudiagramm10.) Qualitätsregelkarte11.) Portfolio-Analyse12.) Konkurrenzanalyse13.) Chancen-/Risikoanalyse14.) WertanalyseQuelle: Betriebswirtschaftliches Handeln (Band 2); 2009; S. 20 2012/2013 4.2.2 KVP als wesentliches Element von Markus Hammele Innovationen www.let-online.de
    56. 56. 10 Grundregeln Quelle: Betriebswirtschaftliches Handeln (Band 2); 2009; S. 202012/2013 4.2.2 KVP als wesentliches Element von Markus Hammele Innovationen www.let-online.de
    57. 57. 4.2.3 Aspekte ergonomischer ArbeitsplatzgestaltungUnter Ergonomie wird die Anpassung von Arbeit und Betriebsmittel an diephysischen und psychischen Eigenschaften des Menschen verstanden.Kriterien: Ausführbarkeit, Erreichbarkeit, Zumutbarkeit, Zufriedenheit,Sozialverträglichkeit, Sicherheit---> unter Berücksichtigung von Wirtschaftlichkeit und Humanität1.) Anthropometrisch (z.B. Körpermaße, Körperkräfte, Körperhaltung)„Anthropometrie ist die Lehre der Ermittlung und Anwendung der Maße desmenschlichen Körpers. Anthropometrie wird vor allem in der Ergonomie zurGestaltung von Arbeitsplätzen, Werkzeug und Möbeln gebraucht sowie imArbeitsschutz zur Festlegung von Sicherheitsmaßnahmen z.B. Bemessungen vonSchutzabdeckungen oder Abständen zu gefahrenträchtigen Teilen verwendet.“www.wikipedia.de2.) Physiologisch (z.B. Lärm, Beleuchtung, Klima)3.) Psychologisch (z.B. Farben, Musik, Pflanzen)4.) Informationstechnisch (z.B. Warnsignale, Gestaltung von Hebeln)5.) Sicherheitstechnisch (z.B. Brandschutz, Explosionsschutz, Schutzkleidung)6.) Organisatorisch (z.B. Arbeitsstrukturierung, Pausenregelung)2012/2013 Markus Hammele www.let-online.de
    58. 58. 4.2.3 Aspekte ergonomischer Arbeitsplatzgestaltung2012/2013 Quelle: Betriebswirtschaftliches Handeln (Band 2); 2009; S. 21 Markus Hammele www.let-online.de
    59. 59. 4.2.3 Aspekte ergonomischer Arbeitsplatzgestaltung Quelle: Betriebswirtschaftliches Handeln (Band 2); 2009; S. 222012/2013 Markus Hammele www.let-online.de
    60. 60. BewegungsanalysenMTM (Methods Time Measurement)Zerlegung der manuellen Tätigkeiten in Grundbewegungen und Zuordnung vonZeitwerten.Grundbewegungen: Hand-/Armbewegungen (Hinlangen, Greifen, Bringen, Loslassen, Drücken usw.) Körper-/Bein- und Fußbewegungen (Seitenschritt, Körperdrehung, Setzen usw.) Blickvorgänge (Blick verschieben, Prüfen)WF (Work-Faktor)8 Grundbewegungen für manuelle Tätigkeiten:Bewegen, Greifen, Loslassen, Vorrichten, Fügen, Demontieren, Ausführen undgeistige Vorgänge (Prüfen, Reagieren, Auge einstellen)2012/2013 Markus Hammele www.let-online.de
    61. 61. 4.3 Bewertung von VerbesserungsvorschlägenBetriebliches Verbesserungsvorschlagswesen (BVW)„Der Begriff betriebliches Vorschlagswesen, kurz BVW genannt oder auch alsIdeenmanagement bezeichnet, wird in der Literatur weitestgehend übereinstimmenddefiniert. Es handelt sich um eine betriebliche Einrichtung zur Förderung, Analyse,Auszeichnung und Umsetzung von Verbesserungsvorschlägen der Mitarbeiter. AlsGegenleistung enthalten die Vorschlagenden hierfür eine finanzielle Anerkennung.“Quelle: www.haufe.deVerbesserungsvorschlag (VV) ist abzugrenzen gegen:- Verbesserungen am eigenen Arbeitsplatz (Arbeitsvertrag)- Technische Erfindungen (Arbeitnehmererfindungsgesetz)- KVP2012/2013 Markus Hammele www.let-online.de
    62. 62. Ablauf eine Verbesserungsvorschlags Quelle: Betriebswirtschaftliches Handeln (Band 2); 2009; S. 23 Markus Hammele 4.3 Bewertung von Verbesserungsvorschlägen www.let-online.de2012/2013
    63. 63. 4.3.1 Bewertungsmaßstäbe Punkte- und Prämienermittlung Beispiel siehe links Quelle: Betriebswirtschaftliches Handeln (Band 2); 2009; S. 25 Markus Hammele2012/2013 www.let-online.de
    64. 64. 4.3.2 BewertungsfaktorenUnternehmensspezifischBewertungsfaktoren:- Originalität: Neuartigkeit, Innovation- Durchführbarkeit (Realisierungsmöglichkeit): Umsetzung- Reifegrad: Idee, Konzept, Prototyp- Wirkung: Nachhaltigkeit- ArbeitsaufwandKorrekturfaktoren: Hierarchie, Arbeitsplatznähe2012/2013 Markus Hammele www.let-online.de
    65. 65. 4.3.3 Bewertungskriterien für Vorschläge mit errechenbarem NutzenMaterielle Bereiche:- Zeiteinsparung bei Fertigung, Transport, Auslieferung usw.- Kosteneinsparungen bei Montage, Lager, Fertigung usw.2012/2013 Markus Hammele www.let-online.de
    66. 66. 4.3.3 Bewertungskriterien für Vorschläge mit nicht errechenbarem NutzenImmaterielle Anwendungsbereiche: Arbeitssicherheit Betriebsschutz Werbung Betriebliche Zusammenarbeit Soziale Maßnahmen und EinrichtungenGesamtersparnis (Netto-Ersparnis) = Brutto-Ersparnis – Durchführungskosten---> Prämiengrundlage oder PunktegrundlageAnerkennungsprämien: Geld oder Sachzuwendungen für das EinreichenVorprämien – Endprämie: bei zeitlicher Verzögerung des NutzenSonderprämien: Anzahl der Vorschläge2012/2013 Markus Hammele www.let-online.de
    67. 67. Prämie nach Faktorenbewertung Quelle: Betriebswirtschaftliches Handeln (Band 2); 2009; S. 262012/2013 Markus Hammele www.let-online.de

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