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Die Einrichtung einiger NMS ist so kompliziert, dass mit ihnen nur G...
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  1. 1. Inhaltsverzeichnis Grundlagenpapier Heutzutage sind Unternehmen zunehmend von der Leistung ihrer Business-Applikationen abhängig, die wiederum an die Netzwerkleistung gebunden sind. Für den reibungslosen Betriebsablauf muss die Leistung von Applikationen und Netzwerk auf dem höchsten Niveau sichergestellt werden. Der herkömmliche Ansatz besteht darin, die Netzwerk- und Applikationsleistung getrennt zu überwachen, wobei unterschiedliche Systeme zum Einsatz kommen, die von unterschiedlichen Teams ausgeführt werden. Da Applikationen und Netzwerke zunehmend eng miteinander verflochten sind, benötigen Unternehmen eine integrierte Lösung, um so die Ursache auftretender Leistungsprobleme schnell und noch bevor kostenintensive Ausfallzeiten entstehen erkennen und beheben zu können. Für Lösungen, die diese Lücke schließen, wurde eine neue Abkürzung definiert: Application Aware Network Performance Management (AANPM). Gartner hat nun damit begonnen, diese als neuen Sektor unter der Bezeichnung „Network Performance Monitoring and Diagnostics“ zu verfolgen, und erarbeitet derzeit einen Magic Quadrant zu den verfügbaren Lösungen. In diesem Whitepaper wird untersucht, ob ein Bedarf nach AANPM besteht und auf welche Weise Unternehmen die Lösungen dazu verwenden können, die Leistung geschäftskritischer Applikationen zu optimieren, Netzwerk- und Applikationsprobleme schneller zu beheben und Ausfallzeiten zu verringern. Die zunehmende Wechselbeziehung von Applikationen und Netzwerken . . . . . . . . . . 2 Die Grenzen getrennter Überwachungssysteme . . . . . . . . . . . . . . . . . 2 AANPM und seine Benutzer . . . . . . . . . . . . . 4 Geschäftsvorteile durch AANPM . . . . . . . . . 5 Die wichtigsten Funktionen eines AANPM-Systems. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5 Über Fluke Networks . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7 Lösungen von Fluke Networks . . . . . . . . . . . 7 Die neue Formel für eine schnelle Problembehebung in der IT
  2. 2. Fluke Networks de.flukenetworks.com2 Grundlagenpapier Die zunehmende Wechselbeziehung von Applikationen und Netzwerken Unternehmen sind zunehmend auf die Leistung ihrer zentralen Business-Applikationen angewiesen. Diese werden fortwährend weiterentwickelt, um den wechselnden Anforderungen des Geschäfts gerecht zu werden. Neue Applikationen werden erstellt, neue Benutzer und Funktionen hinzugefügt und neue Wege des Zugriffs auf diese Applikationen erschlossen (z. B. BYOD). Alle technologischen Änderungen haben jedoch ihren Preis, und die heutigen komplexen Applikationen stellen eine immer größere Belastung der Netzwerk- und Serverstruktur des Unternehmens dar. Beispiel BYOD: Jedes Gerät bringt neue Applikationen mit sich, die jeweils Zugriff auf unterschiedliche Netzwerkressourcen erfordern. Viele Unternehmen setzen auf die Einführung von Voice over IP (VoIP), um Kosten zu senken. Durch die Verwendung des bestehenden Netzwerks zur Sprach- und Datenübertragung kann die Leistung anderer geschäftskritischer Applikationen wesentlich beeinträchtigt werden. Diese Änderungen in Kombination mit den erwarteten schnellen Antwortzeiten der Benutzer bedeuten, dass die Netzwerkinfrastruktur nun nicht mehr nur als bloßes „Gerüst“ verstanden werden kann. Sie unterstützt geschäftskritische Applikationen, stellt alle Daten bereit, die für die Entscheidungsfindung benötigt werden, ermöglicht die Kommunikation mit Kunden, Partnern, Lieferanten und Kollegen und wird damit zu einer strategischen Ressource des Unternehmens. Alle Ausfallzeiten oder Verminderungen der Netzwerk- oder Applikationsleistung wirken sich direkt auf das Geschäftsergebnis der Organisation aus. Die Komplexität der Netzwerke wächst unaufhörlich: Die Virtualisierung reicht vom Rechenzentrum bis zum Desktop, und Cloud-Dienste gewinnen zunehmend an Bedeutung, was in der Summe dazu führt, dass die Transparenz im gesamten Netzwerk immer schwieriger wird. Wie ermittelt die Organisation im Fall von Applikationsproblemen in einer Hybrid-Cloud-Umgebung, ob das Problem auf ihre Infrastruktur oder den Cloud- Provider zurückzuführen ist? Leistungsprobleme können sich aus der Verbreitung von Wi-Fi-Geräten, der exzessiven Belegung von Bandbreite durch nicht autorisierte Applikationen, aus Konfigurationsfehlern, einer schlechten Infrastruktur für die Applikationsbereitstellung und aus vielen weiteren Gründen ergeben. Die zunehmende Einbindung von Sprach- und Videokomponenten führt zu mehr Komplexität und erreicht schnell die Grenzen der Bandbreite. Für einen reibungslosen Geschäftsablauf müssen Organisationen die Applikations- und Netzwerkleistung überwachen, dafür sorgen, dass diese kontinuierlich auf dem erforderlichen Niveau bleibt, sowie Probleme so schnell wie möglich identifizieren und beheben. Applikationen und Netzwerke wurden bislang getrennt und mit Hilfe unterschiedlicher Systeme verwaltet, die wiederum von unterschiedlichen Teams betreut werden. Durch deren immer engere Verflechtung wird dies jedoch ineffizient und wenig wirksam, und wenn alle Gruppen ausschließlich grüne KPIs melden wird die Ermittlung der Problemverantwortung zunehmend schwierig und zeitaufwendig. Die Grenzen getrennter Überwachungssysteme Traditionell gilt das Netzwerk als ein einzelnes, genau festgelegtes Element, das es relativ einfach zulässt, passende Tools für die Erfassung und Analyse der Leistung zu programmieren. Diese Tools können in zwei Kategorien eingeteilt werden: Netzwerkmanagementsysteme (NMS) und Datenpaketerfassungs- und Analysetools. Traditionell gilt das Netzwerk als ein einzelnes, genau festgelegtes Element, das es relativ einfach zulässt, passende Tools für die Erfassung und Analyse der Leistung zu programmieren. Diese Tools können in zwei Kategorien eingeteilt werden: Netzwerkmanagementsysteme (NMS) und Datenpaketerfassungs- und Analysetools. Die meisten NMS richten ihren Fokus bislang auf die Infrastruktur und umfassen Geräteüberwachung, Kapazitätsplanung, Konfigurationsverwaltung, Fehlerverwaltung, Analyse des Schnittstellenverkehrs usw. und ignorieren dabei Applikationen und Daten, die über das Netzwerk laufen. Analysen zur Antwortzeit von Applikationen sowie zu TCP-Fehlern und anderen Problemen mit Auswirkungen auf die Applikationen werden nicht durchgeführt. Bei einer von Fluke Networks durchgeführten Untersuchung unter etwa 3.000 Netzwerkexperten hat sich herausgestellt, dass 82 % der Teilnehmer Probleme bei der Netzwerk- und Applikationsleistung als wichtig oder kritisch einstufen. Eine kürzliche Umfrage der Aberdeen Group1 zeigte ähnliche Ergebnisse. Dabei wurden Unternehmen gebeten, die wichtigsten Herausforderungen beim Erfassen oder Verwalten der Netzwerkleistung aufzuführen.Während sich die zwei am häufigsten genannten Punkte auf überlastete Netzwerke ohne Erweiterungsmöglichkeiten bezogen (beide für 36 % der Teilnehmer von Bedeutung), waren fehlende Tools zur Behebung von Netzwerkereignissen sowie die fehlende Transparenz der Netzwerkaktivitäten nahezu ebenso wichtig (35 % bzw. 34 % der Teilnehmer).
  3. 3. Fluke Networks de.flukenetworks.com3 Grundlagenpapier Die Einrichtung einiger NMS ist so kompliziert, dass mit ihnen nur Geräte bis Schicht 3 verwaltet werden können. Switches werden in Schicht 2 also nicht überwacht. Die Abfragedaten werden über viele Minuten hinweg gesammelt, sodass die Auswirkungen von Zugriffsspitzen verborgen bleiben. Da sich das NMS an einem zentralen Ort befindet, sind außerdem Messungen, die durchgeführt werden, um Endbenutzer-Antwortzeiten zu verstehen, ungenau, da für den Test ein anderer Teil des Netzwerks verwendet wird, um eine Verbindung mit dem untersuchten Gerät herzustellen. Um detailliertere Informationen zu erhalten, muss der Netzwerkingenieur komplexe Datenpaketerfassungs- und Analysetools verwenden. Diese sind nur für qualifizierte und erfahrene Techniker geeignet. Die Anwendung ist sehr zeitaufwendig, da als Ergebnis zu viele Daten ausgegeben werden können – Millionen Pakete, die über verschiedene Benutzeroberflächen angezeigt werden. Wenn ein Problem auftritt, können Netzwerkingenieure die NMS- und Datenpaketanalyse zur Bestätigung verwenden, dass das Problem nicht am Netzwerk liegt. Diese Analyse wird jedoch als nicht besonders hilfreich bei der Behebung von Applikationsproblemen eingestuft, da die Netzwerkingenieure den aktiven Datenverkehr nicht auf Transaktionsebene sehen und analysieren können. Die Analyse vergangener Daten kann wertvoll sein, hilft jedoch nicht beim Ermitteln dessen, was in diesem Moment passiert bzw. beim Ermitteln und Beheben von Problemen, noch bevor sie große Auswirkungen nach sich ziehen. Application Performance Management Systems unterstützen in der Regel die automatische Erkennung aller Applikationen im Netzwerk und stellen Transaktionsanalysen, Applikationsnutzungsanalysen, Analysen der Endanwender-Erfahrung, benutzerdefinierte Transaktionsprofile sowie die grundlegenden Funktionen zur Überwachung des Zustands und der Leistung aller konfigurierten Applikationsinfrastrukturkomponenten bereit. Wenn eine Applikation jedoch langsam läuft, kann nur schwer festgestellt werden, ob sich das Problem auf die Applikation oder das Netzwerk bezieht. Während einzelne Systeme einst ausreichten, um prompt auf Probleme zu reagieren, sorgen die zunehmende gegenseitige Abhängigkeit von Netzwerk und Applikationen sowie die Kosten durch Ausfallzeiten dafür, dass es nicht mehr genügt, ein abgegrenztes Tool zu verwenden und zu sagen „Es liegt nicht am Netzwerk“ oder „Meine Server funktionieren ordnungsgemäß“. Diese Tools sind nicht dafür entwickelt, das Zusammenspiel verschiedener Netzwerk- und Applikationsumgebungen zu verwalten. Dieses muss jedoch verstanden und entsprechend gehandhabt werden, um die Benutzererfahrung zu optimieren. IT-Teams müssen unter Zuhilfenahme korrelierter Daten zusammenarbeiten, um die Grundursache zu ermitteln und Probleme schnell zu beheben, bevor sie den Geschäftsablauf beeinträchtigen. Durch die schnellere Problembehebung tragen die Teams auch zu Kosteneinsparungen bei, da laut Cisco2 49 % der Gesamteigentumskosten (TCO) für den Betrieb eines Netzwerks den Arbeitslöhnen zuzuschreiben sind. KOSTEN DURCH AUSFALLZEITEN Durchschnittliche Kosten durch Ausfallzeiten eines Rechenzentrums pro Minute 5.600 $ (4.100 €) Durchschnittlich gemeldete Ausfallzeit 90 Minuten Durchschnittlich gemeldete Kosten des Vorfalls 505.000 $ (370.000 €) Kosten bei einem Teilausfall des Rechenzentrums mit einer durchschn. Dauer von 59 Minuten Ca. 258.000 $ (189.000 €) Kosten bei einem Komplettausfall des Rechenzentrums mit einer durchschn. Wiederherstellungszeit von 134 Minuten Ca. 680.000 $ (497.000 €) Personen ohne Tools, die für eine schnelle und genaue Problemlösung nötig sind (in Prozent) 55% Personen, die meinen, dass nicht gemeinsam gefundene Ergebnisse und Schuldzuweisungen die Fehlersuche behindern (in Prozent) 70% Quelle: Ponemon Institute 20113 AANPM Die Bewältigung der Probleme, die sich für Applikationen und deren Netzwerkinfrastruktur stellen, erfordert eine vollständige End-to-End- Transparenz in den Schichten 1-7 – vom Rechenzentrum bis zur Niederlassung.
  4. 4. Fluke Networks de.flukenetworks.com4 Grundlagenpapier Die Lösung, die sich herausgebildet hat, wird AANPM genannt: Application Aware Network Performance Management. AANPM ist eine Methode zur Überwachung, Analyse und Problembehandlung in Netzwerken und Applikationen. Sie liefert eine applikationszentrierte Sicht auf alles, was im Netzwerk vor sich geht, bietet eine End-to-End-Transparenz des Netzwerks und der Applikationen sowie ihrer Verflechtungen und ermöglicht es Technikern die Erfahrung der Endbenutzer zu überwachen und optimieren. Dabei steht nicht die Programmierung im Vordergrund, sondern die Art und Weise, wie Applikationen implementiert sind, und ihre Leistung. Durch Nutzung der Datenpunkte aus Applikations- und Netzwerkleistungsmethoden unterstützt AANPM die Zusammenarbeit aller Zweige der IT zur Sicherstellung einer optimalen Applikations- und Netzwerkleistung. Mit diesem Ansatz können Techniker die Transparenzprobleme bewältigen, die sich aus Virtualisierung, BYOD und Cloud-basierten Diensten ergeben, und Probleme überall im Netzwerk aufspüren. Er liefert ferner Daten zur Applikationsleistung, um zu ermitteln, wann ein Benutzer schlechte Antwortzeiten erfährt und welche Applikationskomponente zur Verzögerung beiträgt. Diese Leistungsdaten zum Handlungsbedarf können an das Applikationsteam weitergegeben werden, um herauszufinden, was zum Problem geführt hat und welche Komponente Aufmerksamkeit bedarf. Zwei Unternehmen, die bereits AANPM-Lösungen einsetzen, sind der belgische Containerterminal MSC Home Terminal sowie ein führendes globales Call Center. Geschäftsvorteile durch AANPM Wie diese Beispiele zeigen, bietet AANPM handfeste Geschäftsvorteile, die wie folgt zusammengefasst werden können. • End-to-End-Transparenz der IT-Infrastruktur: Eine AANPM-Lösung vereint die wichtigsten Datenpunkte von NMS- und Application Performance Management-Systemen und stellt eine zentrale Übersicht aller kritischen Applikationen und der zu Grunde liegenden Infrastruktur bereit. Die Techniker können regelrecht „sehen“, was in ihrem Netzwerk vor sich geht, wer es benutzt und wo sie angeschlossen sind, und den Weg von „hier“ nach „da“ verfolgen. Die Berichterstattung kann im Detail bereitgestellt werden, wodurch die Überwachung der KPIs und die Verfolgung der Geräteleistung und -nutzung unterstützt wird. Dies ist besonders hilfreich bei der Beurteilung der Leistung von virtualisierten Komponenten. • Schnellere Problemlösung: Wenn eine zentrale Applikation von einem Leistungsproblem betroffen ist, können die Techniker dank der plattformübergreifenden Transparenz von AANPM alle Informationen abrufen, die sie zur schnellen Ermittlung der Grundursache benötigen – von der drahtlosen Umgebung (bei einigen Lösungen), über LAN- und WAN-Verbindungen, durch die Netzwerkinfrastruktur (sowohl physisch als auch virtuell) sowie in alle Ebenen der Server- und Applikationsumgebung. Anstatt zu debattieren, wo das Problem liegen könnte – eine Situation, die schnell zu einem belastenden Umfeld der Schuldzuweisungen werden kann –, können die IT-Teams mit gemeinsam genutzten Tools an der Behebung des Problems arbeiten. Abbildung 1: Transparenz in Schichten 1-7 Der Infrastrukturmanager für MSC Home Terminal sagt: “ Früher war es so, dass bei jedem Problem zuerst das Netzwerk beschuldigt wurde. Mit der komplexen Applikation und verschiedenen Support-Organisationen war die exakte Ermittlung der tatsächlichen Ursache eines bestimmten Problems zudem sehr arbeits- und zeitaufwendig. Unsere Lösung liefert uns eine unabhängige Sicht auf die gesamte Applikation, sodass wir den Problembereich schnell lokalisieren und beheben können, ohne Zeit damit zu verschwenden, Informationen zwischen den einzelnen Abteilungen hin und her zu reichen. ”Der leitende Netzwerkverwalter des Call-Center-Unternehmens äußert sich so: “ Anstatt dem herkömmlichen Ansatz zu folgen, bei Schicht 1 zu beginnen, oder die Problembehandlung bei allen Aspekten gleichzeitig durchzuführen, erfahren wir nach wenigen Mausklicks, ob es sich um ein Problem mit dem Netzwerk, mit einer Applikation oder mit der Antwortzeit des Dienstes handelt. Das richtige Team macht sich an die Arbeit, während der Rest sich anderen wichtigen Dingen widmet. Wenn wir daran denken, wie viel Zeit und Arbeitskraft allein durch die Begrenzung auf das richtige Gebiet gespart werden können, sind die Auswirkungen gewaltig. ” TRANSPARENZ IN SCHICHTEN 1-7 7. Application Layer 6. Presentation Layer 5. Session Layer 4. Transport Layer 3. Network Layer 1. Physical Layer 2. Data Link (MAC) Layer
  5. 5. Fluke Networks de.flukenetworks.com5 Grundlagenpapier • Verbesserte Benutzererfahrung: Die Applikationen von heute können an vielen verschiedenen Orten und in unterschiedlichen Infrastrukturebenen existieren, sodass die Erkennung der Grundursache bei Problemen schwierig ist. AANMP liefert eine umfassende Sicht aller Infrastrukturelemente und darüber, wie sich Daten und Meldungen dazwischen bewegen. So können die IT-Teams die Erfahrung des Endanwenders überwachen und den Ursprung des Problems schneller erkennen. Durch die proaktive Untersuchung der Leistung können sie darüber hinaus kleine Probleme sofort erkennen und beheben, noch bevor sie sich auf die Benutzer auswirken. • Erweiterte Produktivität: Durch die schnellere Ermittlung der Grundursache und die Beschleunigung der durchschnittlichen Zeit bis zur Problembehebung (MTTR) reduziert ein AANPM-System kostenintensive Ausfallzeiten (siehe Tabelle 1) und verbessert die allgemeine Dienstgüte. Des Weiteren erhalten Techniker mehr Zeit, um an strategischen Projekten zur Optimierung der Leistung und zur Vorteilsausschöpfung des Unternehmens zu arbeiten. • Kosteneinsparungen: Da sich eine schlechte Netzwerk- und Applikationsleistung negativ auf die Infrastrukturkosten und die Produktivität auswirkt, rät Gartner Organisationen, sich auf die Benutzererfahrung zu konzentrieren und Daten zu erfassen, mit denen das „richtige“ Problem zuerst behoben werden kann. Wenn beispielsweise zwei Router eine schlechte Leistung zeigen – einer am Remote-Standort und einer zur Unterstützung einer kritischen Business-Applikation –, sollten die Techniker das Problem mit den größten Auswirkungen auf den Geschäftsablauf (d. h. Kosten) zuerst beheben. Das können sie nur dann tun, wenn sie den Sitz des Problems richtig lokalisieren, wobei sie von AANPM dabei unterstützt werden. Des Weiteren werden mehrere eigenständige Systeme durch ein einziges AANPM-System ersetzt, sodass eine große Kosteneinsparung realisiert werden kann. • Mehr Zeit und Daten zur Unterstützung der Infrastrukturoptimierung: Ein AANPM-System kann alle Arten wichtiger Leistungsdaten sammeln und korrelieren. Es stellt Technikern nicht nur umfassende Einblicke bereit, sodass sie die Grundursache schneller ermitteln können, sondern ermöglicht ihnen auch, eine unzureichende Leistung schnell zu erkennen und zu sehen, wo die Pfade von Applikationen oder Servern langsam ausgeführt werden, sodass sie sich um die langsamsten und wichtigsten Pfade kümmern können. Dies kann zur Priorisierung und zur betriebswirtschaftlichen Begründung von Projekten wie Server-Upgrades genutzt werden, zur Überprüfung, dass diese implementiert wurden und nicht anderswo die Leistung beeinträchtigen, sowie zur Belegung der Auswirkungen von Änderungen wie Virtualisierung, WAN-Optimierung oder Rechenzentrumskonsolidierung. Die Daten unterstützen zudem die Kapazitätsplanung, sodass Techniker ganz einfach ermitteln können, wo mehr Bandbreite benötigt wird. • Besseres Verständnis des Geschäftswerts der IT: Ein integriertes AANPM-System unterstützt Business- und IT-Führungskräfte bei der Beurteilung der Kosten für laufende zentrale Applikationen und der zugehörigen Auswirkungen, falls sie aufgrund von Wartungsarbeiten oder Problemen ausfallen. Darüber hinaus wird es einfacher, die Beziehungen und Abhängigkeiten zwischen zentralen Applikationen und der Infrastrukturen, die sie unterstützt, zu verstehen. Die wichtigsten Funktionen eines AANPM-Systems Umfassende Echtzeit- und Verlaufsdaten Ein AANMP-System stellt Technikern die Informationen bereit, die sie zur Analyse aller Vorgänge im Unternehmensnetzwerk und den unterstützten Applikationen benötigen. Dazu gehören zentrale Leistungsdaten des Netzwerks und der Applikationen, z. B. Stream-to-Disk-Datenpaketspeicherung, Analyse der Antwortzeiten der Applikationen, IPFIX (NetFlow) und SNMP. Neben der Datenverkehrsanalyse (darunter virtuelle Datenflüsse) wird auch der Zustand der einzelnen Links, Geräte und Schnittstellen im Netzwerk überwacht. Da Verlaufsdaten gespeichert werden, kann sowohl eine Echtzeit- als auch eine nachträgliche Datenanalyse durchgeführt werden. Automatisierte Erkennung und Infrastruktur-Diagrammerstellung In einem AANPM-System können Daten in einem zentralen anpassbaren Dashboard dargestellt werden, sodass alle IT-Funktionen plattformübergreifend auf die Leistungsmesswerte von Netzwerk und Applikationen zugreifen können. Einzelne Benutzer können speziell auf ihren Verantwortungsbereich abgestimmte Dashboards erstellen, erhalten jedoch ebenso Zugriff auf benachbarte Verantwortungsbereiche. Dies fördert die Zusammenarbeit, da Teams in verschiedenen Funktionen nun bei Leistungsproblemen gemeinsam Rückschlüsse von der Wirkung auf die Ursache ziehen und Probleme somit schneller isolieren und beheben können.
  6. 6. Fluke Networks de.flukenetworks.com6 Grundlagenpapier Die Dashboards werden von einer Leistungsübersicht unterstützt, sodass die Techniker das gesamte Unternehmensnetzwerk anzeigen können. Je schneller sie „sehen“ können, was im Netzwerk vor sich geht, wissen, wer es benutzt, wo sie verbunden sind und welcher Pfad von „hier“ nach „dort“ führt, desto schneller gelangen sie zur Grundursache. Sie können beispielsweise fehlerhafte Links oder eine hohe Auslastung sehen und mit Hilfe der Maus tiefer in diejenige Transaktion eintauchen, die zu einer Latenz bei allen auf eine Antwort wartende Upstream-Transaktionen führt. Die von Fluke Networks entwickelte AANPM-Lösung bietet eine automatische Erkennung aller Netzwerkelemente, Verbindungen und Applikationen und erstellt so Leistungsreferenzwerte aus den tatsächlichen Datenpaketen, wodurch die Konfiguration enorm vereinfacht wird. Isolierung der fehlerhaften Domäne Jedes Gerät entlang des gesamten Pfads vom WAN über die virtuelle Infrastruktur bis in die Applikationsumgebung kann analysiert werden. Durch einen einfach aufgebauten Ablauf können die Techniker die Problemdomäne und die Grundursache mit ein paar Mausklicks identifizieren. Sie können ein Problem bis hinab zum jeweiligen Netzwerkelement, zur Transaktion oder sogar zum Datenpaket hinter allen Leistungsereignissen isolieren – echtzeit- oder verlaufsbasiert. Falls mehr Details benötigt werden, kann eine grafische Paketfilterung durchgeführt werden. Ereignisrekonstruktion zur Lösung zeitweilig auftretender und verlaufsbezogener Probleme Durch das Speichern aller Datenflüsse, Transaktionen und Datenpakete ermöglicht es eine AANPM-Lösung den Technikern, Webinhalte, Datenbankabfragen und n-stufige Applikationstransaktionen zu rekonstruieren, die Datenflussforensik für die nachträgliche Identifizierung von Datenverkehr auf wichtigen Links zu verwenden und sogar VoIP-Anrufe und Videostreams wiederzugeben. Dies ist besonders hilfreich bei der Lösung von Problemen in der Vergangenheit, auf die der Techniker erst Stunden nach deren Auftreten aufmerksam wird, und bei der Identifizierung und Behebung von störenden, zeitweilig auftretenden Problemen, die sich im Netzwerk „verstecken“ und sowohl Produktivität als auch die Glaubwürdigkeit der IT-Abteilung reduzieren können. Überwachung der internen und Cloud-basierten Dienstbereitstellung IT-Teams stehen unter dem ständigen Druck, die SLAs zu erfüllen. AANPM liefert sofortige Echtzeitberichte zur Bandbreitennutzung für zentrale Applikationen, Unterhaltungen und Hosts, sodass einfacher erkannt werden kann, wo und wie das Netzwerk ausgelastet ist, und die Nutzung für kritische Geschäftsabläufe von der Freizeitnutzung oder nicht kritischen Nutzung unterschieden werden kann. Dadurch kann Folgendes erzielt werden: • Identifizieren, welche Links zusätzliche Bandbreite benötigen und bei welchen die Bandbreite reduziert werden kann, sowie Analysieren des historischen Wachstums und des Budgets für zukünftige Erweiterungsmaßnahmen • Überwachen der Cloud-Dienstbereitstellung und Sicherstellen, dass die Provider ihre SLAs erfüllen, durch Überwachung des Links zur Cloud und Bereitstellung von QoS/CoS-Berichterstattung • Verwalten der VoIP-QoS, mit Bewertung des Datenverkehrsaufkommens und der Leistung vor und nach der Bereitstellung sowie Wiedergeben der Analyse mit Erkenntnissen zu den Ursachen der niedrigen Anrufqualität Transparenz im WLAN AANPM wird so definiert, dass es Transparenz über alle LAN-, WAN- und Rechenzentrumsumgebungen hinweg bereitstellt, darunter alle Ebenen der Server- und Applikationsumgebung, ob virtuell oder physikalisch – sowie Schichten 1-7, bei gleichzeitiger Unterstützung von Übertragungsraten zwischen 1 und 10 Gbit/s. Die von Fluke Networks entwickelte AANPM-Lösung führt dies noch weiter, indem sie es zusätzlich möglich macht, die drahtlose Infrastruktur zu überwachen und auf Fehler zu untersuchen und Remote-Standorte durch einen tragbaren Formfaktor zu unterstützen, wenn eine weiterreichende Transparenz benötigt wird. So entsteht eine umfassende Transparenz vom Benutzergerät zum Rechenzentrum. Referenzen 1. Network on a wire: using real-time live network data to boost management and application performance, Aberdeen Group August 2013 2. Infografik von Cisco http://www.flickr.com/photos/cisco_pics/6231020843/sizes/o/in/photostream/ 3. Ponemon Institute 2011
  7. 7. 7 Grundlagenpapier Fluke Networks verfügt über Niederlassungen in mehr als 50 Ländern weltweit. Kontaktinformationen für eine Niederlassung in Ihrer Nähe erhalten Sie unter de.flukenetworks.com/contact ©2014 Fluke Corporation Alle Rechte vorbehalten. 6001912A Firmensitz: Fluke Networks P.O. Box 777 Everett, WA USA 98206-0777 1-800-283-5853 e-mail: info@flukenetworks.com Europa Niederlassung: Fluke Networks P.O. Box 1550, 5602 BN Eindhoven Deutschland 0049-682 2222 0223 Frankreich 0033-1780 0023 UK 0044-207 942 0721 e-mail: sales.core@flukenetworks.com Lösungen von Fluke Networks Fluke Networks bietet eine Auswahl von einander ergänzenden Lösungen für Netzwerk- und Leistungsverwaltung: TruView und OptiView. Dabei handelt es sich um dedizierte benutzerdefinierte Hardware mit Support und Schnittstellen, die sowohl 1 Gbit/s- als auch 10 Gbit/s-Anbindung bieten. Visual TruViewTM -Anwendung TruView bietet Funktionen zur Nachverfolgung, zur Erfassung von Referenzwerten und Trends und zur Überwachung der individuellen Applikationsleistung bei jeder Erfahrung des Endanwenders durch ein hochgradig anpassbares Dashboard im gesamten Unternehmen. Die Lösung ermöglicht außerdem die Archivierung von großen Paketmengen mit einer Übertragungsgeschwindigkeit von 10 Gbit/s, umfassende VoIP-/Video-Überwachung und Fehlersuche. Weitere Informationen finden Sie unter www.flukenetworks.com/truview OptiView XG® – Automatisierte Netzwerk- und Applikationsanalyse Der OptiView XG ist der erste speziell für Netzwerkingenieure entwickelte Tablet-Computer. Er automatisiert die Analyse der Grundursache von Netzwerk- und Applikationsproblemen, sodass der Anwender weniger Zeit für die Fehlersuche benötigt und sich stattdessen wichtigeren Aufgaben zuwenden kann. Er unterstützt die Implementierung neuer Technologien, einschließlich Unified Communications, Virtualisierung, WLAN- und Ethernet-Netze mit 10 Gbit/s. Dadurch können neue Initiativen schneller entwickelt und umgesetzt werden, ohne dass es – selbst bei kleineren Teams – zu Produktivitätsengpässen im Netzwerk kommt. Weitere Informationen finden Sie unter www.flukenetworks.com/xg OneTouch ATTM – Client für Cloud-Fehlersuche in 60 Sekunden Durch einen einfachen, dreistufigen Ansatz trägt der OneTouch™ AT Network Assistant zur erheblichen Verringerung des Zeitaufwands für die Fehlersuche bei: 1. Das einzigartige AutoTest ersetzt mehrere Tools und erspart eine Stunde für die Fehlersuche. 2. Leistungsstarke Netzwerkleistungsmessungen ermöglichen die Fehlersuche in drahtgebundenen und Wi-Fi-Netzwerken. 3. Die Zusammenarbeit im Team wird durch eine einfache Web-Remote-Schnittstelle und bedienerfreundliche Funktion für die Inline-Datenpaketerfassung erleichtert. Weitere Informationen finden Sie unter www.flukenetworks.com/OneTouchAT Über Fluke Networks Fluke Networks ist der weltweit führende Anbieter von Test- und Überwachungslösungen für Netzwerke, welche die Implementierung beschleunigen und die Leistung von Netzwerken und Anwendungen verbessern. Führende Unternehmen und Service Provider vertrauen auf die Produkte und die Erfahrung von Fluke Networks, wenn es um die Lösung der heute schwierigsten Probleme und der aufkommenden Herausforderungen in den Bereichen WLAN-Sicherheit, Mobilität, einheitliche Kommunikation und Datenzentren geht. Der Hauptsitz von Fluke Networks befindet sich in Everett, im US-Bundesstaat Washington. Das Unternehmen vertreibt seine Produkte in mehr als 50 Ländern. Weitere Informationen zu unseren Lösungen für die Netzwerk- und Applikationsleistung finden Sie unter www.FlukeNetworks.com/instantvisibility

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