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WISSENSCHAFTLICHES ARBEITEN VON A - Z
IMPRESSUM & COPYRIGHT
Die private Nutzung dieses Tutorials ist kostenlos und nicht an Bedingungen geknüpft. 

Die kommerzi...
Mein Name ist Martin-Niels Däfler.
Ich unterrichte als hauptamtlicher
Professor im Fachbereich Kommu-
nikation an der FOM ...
Die folgenden Tipps sind sowohl für Hausarbeiten, als auch für
Seminar- und Abschlussarbeiten relevant; sie gelten für Bac...
Vorab noch einen Buchtipp:
Martin Kornmeier
Wissenschaftlich schreiben
leicht gemacht für
Bachelor, Master und
Dissertatio...
6
Und ein Internet-Tipp:
www.wissenschaftliches-arbeiten.org
Also, legen wir los …
https://www.flickr.com/photos/mlazarevski/8731523701
Abbildungen
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Abbildungen/Grafiken und Tabellen sind für (fast) jede wissen-
schaftliche Arbeit unverzichtbar, weil sie helfen können,
ko...
• Wählen Sie einen aussagekräftigen Titel für Ihre Abbildung
• Verwenden Sie eine Legende, in der Sie die verwendeten
Symb...
Eine Hilfestellung bei der Frage nach der „richtigen“ Art der Grafik
liefert diese Darstellung:
www.extremepresentation.com...
Abgabetermin
https://www.flickr.com/photos/dskley/11306955873
Die Bestimmung des Abgabetermins variiert von Hochschule zu
Hochschule und von Dozent zu Dozent - manchmal ist er frei
wäh...
Anhanghttps://www.flickr.com/photos/mecklenburg/4791629658
Ggfs. ist ein Anhang zu erstellen. Hierhin gehören die Materia-
lien, die zu ausführlich sind, um in den Text integriert z...
Betreuer/Dozent
https://www.flickr.com/photos/peyri/2518883715
Ihr Betreuer/Ihre Betreuerin ist für den Zeitraum, in dem
Sie Ihre Arbeit schreiben, eine der wichtigsten Personen
Ihres L...
Bewegung/Sport
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Vernachlässigen Sie während der Phase, in der Sie Ihre
Arbeit anfertigen nicht das Thema „Sport/Bewegung“!
Gerade, wenn ma...
Bibliothek https://www.flickr.com/photos/alex012/4145757548
Es soll Studierende geben, die es tatsächlich geschafft
haben, einen Abschluss zu erhalten, ohne jemals eine
Bibliothek vo...
Bier
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Ich halte nichts davon, sich während seiner Arbeitsphase
von jeglichen Lebensfreuden (wie einem gepflegten
Schoppen) fern ...
Biorhythmus
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Sicherlich wissen Sie es: Jeder Mensch hat spezifische
Tageszeiten, zu denen er besonders leistungsfähig ist und
solche, a...
Chamäleon-
Effekt
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In der Psychologie ist der „Chamäleon-Effekt“ schon
lange bekannt: Menschen imitieren unbewusst fremde
Verhaltensweisen. D...
Definitionen
Das Wort „Definition“ leitet sich ab vom Lateinischen „finis“, was
so viel wie „Grenze“ bedeutet. In diesem Sinne sollten Si...
Drogen
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Okay, beim Thema „Bier“ und Lebensfreuden haben Sie
gerade gelesen, dass Sie sich selbige nicht versagen
sollten. Nicht da...
Drucker-
patronen
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Mehr als einmal habe ich von Studierenden vernommen,
dass leere oder eingetrocknete Druckerpatronen die
rechtzeitige Abgab...
Einleitung
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Aufgaben der Einleitung
Die Hauptaufgabe der Einleitung ist es, dem Leser einen
kompakten Eindruck von dem zu verschaffen,...
Inhalte der Einleitung
• Stellen Sie im ersten Teil der Einleitung Ihr Thema vor.
• Ordnen Sie Ihr Thema in einen größeren...
Formulierungen für die Einleitung (1)
• Das Ziel der Seminararbeit/dieser wissenschaftlichen
Ausarbeitung/der vorliegenden...
Formulierungen für die Einleitung (2)
• Im ersten Teil werden … vorgestellt.
• Darauf aufbauend wird im zweiten Teil gezei...
Ende
Dietmar Meinert  / pixelio.de
Wenn Sie schon einmal eine Hausarbeit verfasst haben,
dann kennen Sie bestimmt dieses Gefühl: Je länger Sie an
Ihrer Arbei...
Exposé
https://www.flickr.com/photos/seattlemunicipalarchives/4459827777
Ein Exposé ist eine Art Arbeitsplan bzw. Zusammenfassung, in der Sie
darlegen, was Sie untersuchen wollen/werden und wie S...
Form(ales)
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Die Form hat vor allem die Aufgabe, dafür zu sorgen, dass
der Leser den Inhalt schneller/leichter begreifen kann.
Dies wir...
Forschungsdesign
https://www.flickr.com/photos/jamesongravity/6321924288
Es gibt unterschiedliche Methoden, wissenschaftlich
zu arbeiten/zu forschen. Man spricht dabei auch von
„Forschungsdesigns...
Exploratorisch
(entdeckend)
Konfimatorisch
(bestätigend)
Deskriptiv
(beschreibend)
Explikativ
(erklärend)
Instrumentell
(di...
Forschungs-
frage
https://www.flickr.com/photos/86979666@N00/7623744452
Das Thema, das Sie bearbeiten (siehe „T“), ist letztlich
nichts anderes als der Versuch, die Antwort auf eine
zentrale (Fo...
Fragebogen
https://www.flickr.com/photos/dskley/9640375605
Fragebögen werden gern und häufig von Studierenden einge-
setzt. Beachten Sie dabei u. a. folgende Punkte:
• Die Fragen sol...
Freunde
https://www.flickr.com/photos/shanjeniah/10154018376
Völlig klar: Wenn zur normalen Belastung durch das Studium
noch das Anfertigen einer Haus-/Abschlussarbeit hinzu-
kommt, d...
Gliederung
https://www.flickr.com/photos/focx/5485671820
Es gibt verschiedene Arten der Gliederung. Die alphanum-
merische Gliederung gilt inzwischen als veraltet. Am
häufigsten wi...
Bei der dezimalen Gliederung sind folgende Richtlinien zu
beachten:
• Es werden ausschließlich arabische Ziffern verwendet...
Hauptteil
https://www.flickr.com/photos/cyclonebill/2222269171
Der Hauptteil beginnt i. d. R. mit der Beantwortung der Frage,
welcher Erkenntnisstand vorliegt bzw. an welche Erkenntniss...
Hypothese
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Eine Hypothese bezeichnet im normalen Sprachgebrauch
eine ungeprüfte Spekulation. Unter Wissenschaftlern ver-
steht man da...
Beachten Sie folgende Empfehlungen, wenn Sie eine
Hypothese aufstellen:
• Hypothesen werden als Aussagesatz (Subjekt, Präd...
Inhaltsverzeichnis
https://www.flickr.com/photos/97741188@N04/14206936377
Das IV gibt eine Übersicht über den Inhalt der Arbeit und sollte
den Gedankengang der Arbeit widerspiegeln. Es sollte ausf...
Karteikarten
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/7/7e/Schlagwortkatalog.jpg
Karteikarten mögen Ihnen vielleicht etwas veraltet vorkom-
men, doch auch im 21. Jahrhundert sind sie immer noch ein
wicht...
Korrekturlesen
https://www.flickr.com/photos/dskley/8495009162
Es gibt Studierende, die ihre Arbeit niemand anderem vor der
Abgabe zeigen. Solche Arbeiten erkennen Dozenten sofort, denn...
Literaturverzeichnis
https://www.flickr.com/photos/abee5/8314929977
Regeln zur Erstellung des Literaturverzeichnisses (1)
• Im Literaturverzeichnis führen Sie alle Quellen auf, die Sie
benut...
Regeln zur Erstellung des Literaturverzeichnisses (2)
• Arbeitspapiere: Autor (Jahr): Titel des Beitrags,
Diskussionspapie...
Neugier
https://www.flickr.com/photos/_timl/6152790918
Neben Zweifel (siehe dort) ist Neugier eine der wichtigsten
Tugenden von Wissenschaftlern!
Seien Sie neugierig. Gehen Sie ...
Notizbuch
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Ich empfehle Ihnen, während Ihrer Studienzeit ein wissen-
schaftliches Journal zu führen. Das ist eine Mischung aus
persön...
Objektivität
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Objektivität ist eine der drei Qualitätskriterien wissen-
schaftlichen Arbeitens (siehe „Q“). Objektiv zu arbeiten
bedeute...
Wissenschaftliche Arbeiten müssen stets objektiv sein.
Objektivität beschreibt dabei den Grad der Unabhäng-
igkeit vom Ers...
Prinzipien
wissenschaftlichen Arbeitens
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Wissenschaft arbeitet …
• zielgebunden (= Thema!)
• strukturierend ordnend (= Gliederung mit Überschriften-
hierarchie)
• ...
Qualitätskriterien wissenschaftlicher Arbeiten
Wissenschaftliches Arbeiten muss stets drei Bedin-
gungen erfüllen, nämlich...
Validität: Die Validität gibt die Eignung eines Messver-
fahrens oder einer Frage bezüglich ihrer Zielsetzung an.
Eine Mes...
Pizza
https://www.flickr.com/photos/thepizzareview/3572925000
Fastfood spart zweifelsfrei Zeit, doch wer sich dauerhaft nur von
Pizza und Burgern ernährt, wird dies vermutlich sehr sch...
Plagiat
https://www.flickr.com/photos/frnetz/8909660331
Ein Plagiat ist die Übernahme fremder Gedanken,
ohne sie als solche zu kennzeichnen.
Plagiieren ist kein Kavaliersdelikt!
...
Beim Schreiben von wissenschaftlichen Arbeiten geht es darum, eigene
Gedanken und Erkenntnisse darzulegen. Oft unbeabsicht...
Quantitative vs.
qualitative Forschung
https://www.flickr.com/photos/pagedooley/9282149345
Es gibt zwei verschiedene Arten zu forschen. 

Man unterscheidet zwischen dem …
quantitativen
Ansatz
(auch „deduktiver“ An...
Quantitative Forschung
• Aufgrund empirischer Daten wird eine Entscheidung
darüber angestrebt, ob Ableitungen/Vorhersagen ...
Methoden der quantitativen Datenerhebung
1. Experiment
• Laborexperiment
• Feldexperiment
2. Beobachtung
3. Befragung
• Sc...
Qualititative Forschung
• Nicht die Theorie steht am Beginn des Forschungsprozesses,
sondern es wird angestrebt, aufgrund ...
Methoden der qualitativen Datenerhebung
1. Qualitative Einzelbefragung
• Problemzentriertes Interview
• Experteninterview
...
Empirische Forschungsansätze
1. Fragebogen-Studie
2. Interview-Studie
3. Datenbasis-Studie
4. Experimentelle-Studie
5. Cas...
Empirische Forschungsansätze
1. Fragebogen-Studie
• Standardisierte Befragung der Studienteilnehmer
anhand eines strukturi...
Empirische Forschungsansätze
2. Interview-Studie
• Teilstandardisierte Befragung der Studienteilnehmer
anhand eines (mehr ...
Empirische Forschungsansätze
3. Datenbasis-Studie
• Auswertung externer (i. d. R. öffentlicher) Quellen
• Datenbasis z. B....
Empirische Forschungsansätze
4. Experimentelle-Studie
• Experimentelle Forschungsdesigns prüfen eine Hypothese
durch Beoba...
Empirische Forschungsansätze
5. Case-Study
• Teilstandardisierte Befragung weniger Studienteil-
nehmer anhand eines (mehr ...
Quellen
https://www.flickr.com/photos/beatriceamberg/5066924311
• Grundsätzlich gilt: Je mehr Quellen, desto besser.
• Aber: Nicht nur die Quantität entscheidet! Zitieren Sie
nicht nur L...
• Internetquellen sind in Ordnung, sofern deren Qualität
gewährleistet ist.
• Der Anteil an Internetquellen sollte (außer ...
• Skripten
• Foliensammlungen des Dozenten
• Vorlesungsmitschriften
• Artikel aus Tageszeitungen (wie etwa F.A.Z. oder SZ)...
So nicht!
Recherche-
möglichkeiten
Tim Reckmann  / pixelio.de
• Schlag- und Stichwortkataloge in Präsenz-
Bibliotheken oder im Internet
• OPAC: www.ub.uni-frankfurt.de
• Deutsche Bibli...
Literaturbeschaffung für Studierende
an der FOM Hochschule
https://scholar.google.de
Ruhe
https://www.flickr.com/photos/blech/4976399329
Planen Sie auf jeden Fall immer wieder Ruhetage ein, an
denen Sie sich nicht mit Ihrer Arbeit beschäftigen. Auf diese
Weis...
Schlussteil
https://www.flickr.com/photos/jayneandd/4450623309
Während im Hauptteil die Ergebnisse ausgewertet
wurden, werden sie im Schlusskapitel bewertet und der
Erkenntnisgewinn wir...
Schokolade
https://www.flickr.com/photos/wheatfields/4146894012
Ob wirklich etwas an der Aussage dran ist, Schokolade
würde glücklich machen, vermag ich nicht zu beurteilen.
Wohl aber is...
chreibstil
https://www.flickr.com/photos/viskas/5119582517
Es gibt Studierende, die haben bereits im frühen Kindesalter mit
Hingabe Geschichten erfunden und große Freude am Schreibe...
www.daefler.de/webAkademie
Schreibtisch
https://www.flickr.com/photos/chiemseehotel/8578856499
Nur wer eine klare Sicht hat, kann das Wesentliche erkennen. „Klare
Sicht“ bedeutet dabei Ordentlichkeit. Und diese ist Gr...
1. Schaffen Sie eine freie Arbeitsfläche von mindestens 40 mal 60
Zentimetern, das entspricht etwa der Fläche eines DIN A3...
5. Legen Sie sich einen Posteingangskorb zu – legen Sie dort alles
Material (Bücher, kopierte Aufsätze/Artikel, Ausdrucke ...
Spaß
https://www.flickr.com/photos/boudewijnberends/6307186578
Was bitteschön soll an einer wissenschaftlichen Arbeit Spaß
machen? Vergnügungssteuerpflichtig ist das Anfertigen einer
Se...
Störfaktorenhttps://www.flickr.com/photos/quinnanya/4718215678
Ermitteln Sie Ihre persönlichen Störfaktoren, die Sie vom
Arbeiten abhalten, wie etwa:
• Geräusche am Arbeitsplatz (z. B. ...
Themenwahl
https://www.flickr.com/photos/inafrenzy/5787848646
Das Thema Ihrer Arbeit sollte Ihnen liegen, idealerweise sollten
Sie Freude daran haben, es zu bearbeiten, schließlich wer...
• Beschreibung (Darstellung, Überblick)

Mit welchen Strategien betreten deutsche Unternehmen den südamerikanischen
Markt?...
Möglichkeiten zur Eingrenzung des Themas (1)
Quelle: Kornmeier, Martin: Wissenschaftlich schreiben leicht gemacht. Für Bac...
Möglichkeiten zur Eingrenzung des Themas (2)
Quelle: Kornmeier, Martin: Wissenschaftlich schreiben leicht gemacht. Für Bac...
Möglichkeiten zur Eingrenzung des Themas (3)
Quelle: Hohl, Martin: Wissenschaftlich schreiben leicht gemacht. Für Bachelor...
Umfang 

bzw. Gewichtung der
einzelnen Teile
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Umfang der einzelnen Teile
Einleitung Theorieteil Hauptkapitel Handlungs-
empfehlung
Fazit/
Ausblick
Umfang
Umfragen
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Vielleicht entscheiden Sie sich dafür, in Ihrer Arbeit eine
Umfrage durchführen? Wenn Sie dies vorhaben, dann
sollten Sie ...
Unterstützung
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Das Anfertigen einer wissenschaftlichen Arbeit ist eine
besondere Herausforderung - das haben Sie bereits gelesen und
wiss...
Verzeichnisse
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Die Bestandteile
einer wissenschaft-
lichen Arbeit
1. Titelblatt
2. Sperrvermerk
3. Inhaltsverzeichnis
4. Abkürzungsverzei...
Die Bestandteile einer wissenschaft-
lichen Arbeit an der FOM
Wecker
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Sofern Sie Ihre Arbeit in einer Zeit schreiben, in der Vorlesungen und
Klausuren/Prüfungen stattfinden, dann haben Sie ein...
Yoga
Entspannungs-
techniken
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Eine einfache Möglichkeit, sich während des Recherchierens
und Schreibens zu regenerieren, besteht darin, Yoga oder eine
a...
Zeitplanung
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Machen Sie sich zu Beginn einen Zeitplan, damit Sie realistisch
abschätzen können, wie lange Sie brauchen werden bzw., um ...
„ “Zitieren
Die richtige Zitierweise („Fußnoten“) ist das „A und O“ einer jeden
wissenschaftlichen Arbeit. Auf diese Weise kann der Le...
Allgemeine Regeln zur Zitierweise
• Je umfangreicher Ihre Literaturauswertung ist, desto besser!
• Zitieren Sie nach Mögli...
Klassische Fußnoten-Zitation
• Das Fußnotenzeichen (i. d. R. arabische Ziffern) steht bei wörtlichen Zitaten
direkt hinter...
Harvard-Zitation (Kurzbelegverfahren)
• Nachname des Autors, Jahr der Veröffentlichung (Müller[,] 2014)
• Bei wörtlichem Z...
Direktes/wörtliches oder indirektes Zitat?
Direktes/wörtliches Zitat, wenn ...
• der Wortlaut relevant ist
• die Aussage n...
Regeln für direkte Zitate
• Wortlaut, Schreibung und Interpunktion des Originals sind genau
wiederzugeben.
• Alle Zusätze ...
Regeln für indirekte Zitate
• Im Text ist deutlich zu machen, dass es sich nicht um Aussagen
des Autors selbst handelt. Da...
Formulierungshilfen für indirekte Zitate
• Meyer stellt fest, dass …
• Bohnacker (2013) bezeichnet die Entdeckung als …
• ...
Zusammen-
fassungen
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Selbst für geübte und fachkundige Leser ist es mitunter
schwierig, die zentralen Punkte eines Textes zu erkennen. Auch
wen...
Zweifel
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Zweifel sollte die erste Tugend des Wissenschaftlers sein, und
zwar in zweierlei Hinsicht:
Zum einen, was die Themensuche ...
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  1. 1. https://www.flickr.com/photos/kwl/8642451160 DAEFLER.DE WISSENSCHAFTLICHES ARBEITEN VON A - Z
  2. 2. IMPRESSUM & COPYRIGHT Die private Nutzung dieses Tutorials ist kostenlos und nicht an Bedingungen geknüpft. 
 Die kommerzielle Nutzung der Inhalte ist jedoch untersagt. Verantwortlich Prof. Dr. Martin-Niels Däfler Landingstraße 18   63739 Aschaffenburg 0173 3000123 DAEFLER.DE
  3. 3. Mein Name ist Martin-Niels Däfler. Ich unterrichte als hauptamtlicher Professor im Fachbereich Kommu- nikation an der FOM Hochschule in Frankfurt/Main. Ich wünsche Ihnen viele Einsichten und Erkenntnisse! Ihr Martin-Niels Däfler
  4. 4. Die folgenden Tipps sind sowohl für Hausarbeiten, als auch für Seminar- und Abschlussarbeiten relevant; sie gelten für Bachelor- und Masterstudiengänge gleichermaßen. Die Ausführungen sind für Studierende von Wirtschaftsstudien- gängen konzipiert, können jedoch sicherlich auch in anderen Fachrichtungen hilfreich sein. Beachten Sie bitte, dass jede Hochschule und jeder Dozent andere Vorstellungen davon hat, was unter wissenschaftlichem Arbeiten zu verstehen ist.
 Im Zweifelsfall sollten Sie stets Ihren Betreuer fragen.
  5. 5. Vorab noch einen Buchtipp: Martin Kornmeier Wissenschaftlich schreiben leicht gemacht für Bachelor, Master und Dissertation 6. Aufl., November 2013 Haupt UTB Verlag, 11,99 € ISBN 978-3825240738
  6. 6. 6 Und ein Internet-Tipp: www.wissenschaftliches-arbeiten.org
  7. 7. Also, legen wir los … https://www.flickr.com/photos/mlazarevski/8731523701
  8. 8. Abbildungen https://www.flickr.com/photos/95032598@N00/3593051675
  9. 9. Abbildungen/Grafiken und Tabellen sind für (fast) jede wissen- schaftliche Arbeit unverzichtbar, weil sie helfen können, komplexe Sachverhalte zu verdeutlichen bzw. zusammenzu- fassen. Außerdem sind sie ein wichtiges Layout-Element und dienen als „Blickfang“. Allerdings sollten Sie Abbildungen nur dann einsetzen, wenn diese einen konkreten Zweck erfüllen - lediglich zum „Aufhüb- schen“ von Texten sollten sie nicht verwendet werden. Wenn Sie jedoch mit einer Abbildung etwas ausdrücken können, was mit Text allein nicht so gut geht oder wenn die visuelle Darstellung weniger Raum in Anspruch nimmt als in Text formu- liert, dann sind Abbildungen höchst willkommen.
  10. 10. • Wählen Sie einen aussagekräftigen Titel für Ihre Abbildung • Verwenden Sie eine Legende, in der Sie die verwendeten Symbole, Farben, Muster … erklären • Beschriften Sie die Achsen bzw. Dimensionen korrekt • Wenn Sie mit Farben/Grautönen arbeiten: Wählen Sie ausreichend hohe Kontraste • Verwenden Sie Symbole, die sich deutlich voneinander unterscheiden • Verwenden Sie eine große Schriftgröße, da Abbildungen 
 i. d. R. (stark) verkleinert eingefügt werden Hinweise zum Erstellen von Abbildungen
  11. 11. Eine Hilfestellung bei der Frage nach der „richtigen“ Art der Grafik liefert diese Darstellung: www.extremepresentation.com/design/charts
  12. 12. Abgabetermin https://www.flickr.com/photos/dskley/11306955873
  13. 13. Die Bestimmung des Abgabetermins variiert von Hochschule zu Hochschule und von Dozent zu Dozent - manchmal ist er frei wählbar bzw. errechnet sich ab Anmeldedatum und manchmal ist er fest vorgegeben. Unabhängig davon gilt: Unterschätzen Sie nicht, wie schnell die Zeit vergeht. Mögen Sie anfangs noch denken „och, da habe ich ja soooo viel Zeit“, ändert sich das zum Ende des Bearbeitungszeitraums. Dann verfallen die meisten Studierenden in Panik, weil die Uhr zu rasen scheint. Zudem passieren immer wieder unvorhergesehene Dinge, die Ihren Zeitplan durcheinander bringen. Lange Rede, kurzer Sinn: Beginnen Sie unmittelbar mit der Arbeit an Ihrem Thema, sobald Sie dieses erfahren haben! Dies wird Sie stressfrei dem Abgabetermin entgegensehen lassen.
  14. 14. Anhanghttps://www.flickr.com/photos/mecklenburg/4791629658
  15. 15. Ggfs. ist ein Anhang zu erstellen. Hierhin gehören die Materia- lien, die zu ausführlich sind, um in den Text integriert zu werden und nicht zwingend für das Textverständnis erforderlich sind, wie etwa • Berechnungen • Interviews • Fragebögen • umfangreiches Tabellenmaterial Die einzelnen Bestandteile des Anhangs sind getrennt zu bezeichnen (z. B. „Anhang 1: Verwendeter Fragebogen“, 
 „Anhang 2: Interview mit ...“ etc.). Beachten Sie jedoch: Der Anhang ist keine Mülldeponie, auf der sie alles entsorgen, was sie in der Arbeit selbst nicht gebrau- chen/verwerten konnten.
  16. 16. Betreuer/Dozent https://www.flickr.com/photos/peyri/2518883715
  17. 17. Ihr Betreuer/Ihre Betreuerin ist für den Zeitraum, in dem Sie Ihre Arbeit schreiben, eine der wichtigsten Personen Ihres Lebens! Seien Sie nett zu ihm/ihr! Sie dürfen und sollen sich aber auch nicht verbiegen müssen, nur um die Erwartungen Ihres Betreuers zu erfüllen. Bleiben Sie also stets authentisch und vertreten Sie durchaus Ihren eigenen Standpunkt. Oft haben Dozenten spezifische formale und/oder inhaltliche Anforderungen - versuchen Sie, diese mög- lichst frühzeitig in Erfahrung zu bringen. Auch kann es nicht schaden, ihn/sie zu bitten, „Meilensteintermine“ mit Ihnen zu vereinbaren, an denen Sie Ihren Arbeitsfort- schritt besprechen können.
  18. 18. Bewegung/Sport https://www.flickr.com/photos/djrome/4253061804
  19. 19. Vernachlässigen Sie während der Phase, in der Sie Ihre Arbeit anfertigen nicht das Thema „Sport/Bewegung“! Gerade, wenn man viel geistig arbeitet, ist ein körper- licher Ausgleich wichtig. Sie täuschen sich, wenn Sie denken, nun Wichtigeres zu tun zu haben. Es wurde vielfach nachgewiesen, dass Menschen, die sich regel- mäßig bewegen, in kognitiver Hinsicht leistungsfähiger sind und sich besser konzentrieren können. Es kommt gar nicht so sehr darauf an, welche Sportart Sie ausüben, Hauptsache, Sie tun einigermaßen regel- mäßig etwas. Ob Aerobic oder Fußball, ob Joggen oder Schwimmen - versuchen Sie, sich mindestens drei Mal pro Woche eine Stunde lang intensiv zu bewegen.
  20. 20. Bibliothek https://www.flickr.com/photos/alex012/4145757548
  21. 21. Es soll Studierende geben, die es tatsächlich geschafft haben, einen Abschluss zu erhalten, ohne jemals eine Bibliothek von innen gesehen zu haben. Tun Sie es diesen Menschen nicht nach, sondern suchen Sie möglichst zu Beginn Ihres Studiums eine Bibliothek auf und lassen Sie sich von dem (fast immer sehr hilfsbereiten) Personal eine Einführung geben. In der Regel werden auch zu bestimmten Terminen Führungen angeboten. Denn: Trotz der unbestrittenen Vorteile und Möglichkei- ten, die eine Internetrecherche bietet, finden Sie in einer Bibliothek viele ergänzende Materialien und die passende Atmosphäre, die der Qualität Ihrer Arbeit gut tun werden.
  22. 22. Bier https://www.flickr.com/photos/dskley/8683002370
  23. 23. Ich halte nichts davon, sich während seiner Arbeitsphase von jeglichen Lebensfreuden (wie einem gepflegten Schoppen) fern zu halten und sich nur auf seine Haus-/ Abschlussarbeit zu konzentrieren. Das führt bei den meisten Menschen früher oder später zu Frustrationen. Versagen Sie sich also nicht ein gelegentliches Bierchen mit Freunden oder eine Prosecco-Party mit Ihren Freundinnen. Klar, Sie sollten nicht unbedingt jeden Abend eine Flasche Weißburgunder hinunterschütten, Sie müssen aber auch nicht zum Asketen werden. Denken Sie daran: Die Arbeit wird Ihnen leichter von der Hand gehen, wenn es Ihnen gut geht, wenn Sie gut gelaunt sind. Prost!
  24. 24. Biorhythmus https://www.flickr.com/photos/abardwell/418423706
  25. 25. Sicherlich wissen Sie es: Jeder Mensch hat spezifische Tageszeiten, zu denen er besonders leistungsfähig ist und solche, an denen es schwer fällt, sich zu konzentrieren. Trotz dieses Wissens versuchen etliche Studierende ihren Biorhyth- mus auszutricksen. Lerchen (Frühaufsteher) arbeiten bis tief in die Nacht hinein und Eulen (Spätaufsteher) quälen sich im Morgengrauen aus dem Bett. Das bringt selten etwas. Bei „Wecker“ werden Sie lesen, dass Sie in der Schreibphase versuchen sollten, eine Stunde früher aufzustehen. Abhängig davon, welcher Typ Sie sind, sollten Sie sich in „Tiefphasen“ dann jedoch nicht an Ihrer Arbeit zu schaffen machen, sondern andere Aufgaben erledigen, die wenig Aufmerksamkeit erfor- dern, wie etwa den Wohnungsputz zu machen.
  26. 26. Chamäleon- Effekt https://www.flickr.com/photos/42244964@N03/11339436996
  27. 27. In der Psychologie ist der „Chamäleon-Effekt“ schon lange bekannt: Menschen imitieren unbewusst fremde Verhaltensweisen. Dies gilt nicht nur im Alltäglichen, sondern auch beim Schreibstil. Studierende versuchen oft, den wissenschaftlichen Schreibstil der Literatur, die sie nutzen, zu kopieren. Manchmal gelingt dies recht gut, häufig jedoch nicht. Als Korrektor denkt man sich dann „gewollt, aber nicht gekonnt“. Was bedeutet das? Versuchen Sie nicht, den Duktus anderer Autoren zu kopieren, sondern schreiben Sie schlicht und verständlich (siehe „S“ Schreibstil). Die meisten Dozenten beeindrucken sie nicht, wenn Sie sich kompliziert ausdrücken.
  28. 28. Definitionen
  29. 29. Das Wort „Definition“ leitet sich ab vom Lateinischen „finis“, was so viel wie „Grenze“ bedeutet. In diesem Sinne sollten Sie in Ihrer Arbeit Grenzen ziehen, also alle wichtigen Begriffe genau eingrenzen. Zu definieren sind alle Begriffe, die hinsichtlich ihres Inhaltes in der jeweiligen Wissenschaftsdisziplin (noch) nicht als allgemein vereinbart gelten. Wird auf Definitionen aus der Literatur zurückgegriffen, ist häufig mehr als eine Definition vorhanden. Das heißt nicht, dass es richtige und falsche Definitionen gibt, sondern dass diese aus verschiedenen Perspektiven betrachtet werden oder aus unterschiedlichen Zusammenhängen entstehen. Stellen Sie die wichtigsten/relevantesten Definitionen vor und entscheiden Sie sich für eine, die Sie dann verwenden - liefern Sie eine Begründung, warum Sie diese Version gewählt haben.
  30. 30. Drogen https://www.flickr.com/photos/loop_oh/3277979687
  31. 31. Okay, beim Thema „Bier“ und Lebensfreuden haben Sie gerade gelesen, dass Sie sich selbige nicht versagen sollten. Nicht dazu zählen jedoch Drogen! Es sollte eigentlich völlig klar sein: Alles, was Sie in der Bahnhofs- gegend an bewusstseinserweiternden Substanzen erwerben können, sollte nicht in Ihren Körper wandern. Immer mehr Studierende greifen (leider) zu (angeblich) leistungssteigernden Pillen oder anderen Mitteln, die vielleicht kurzfristig einen Push suggerieren, aber lang- fristig das Gegenteil bewirken. Haben Sie es wirklich nötig, so etwas zu schlucken oder spritzen?
  32. 32. Drucker- patronen https://www.flickr.com/photos/liewcf/4134473156
  33. 33. Mehr als einmal habe ich von Studierenden vernommen, dass leere oder eingetrocknete Druckerpatronen die rechtzeitige Abgabe ihrer Arbeit beinahe verhindert hätten. Es müssen nicht unbedingt Druckerpatronen sein, auch andere Arbeitsmaterialien (besser: ein Mangel daran) können für Schweißausbrüche und Panikattacken sorgen. Der naheliegende Hinweis: Überprüfen Sie schon zu Beginn Ihrer Arbeit, ob Sie alle notwendigen Arbeits- materialien (Papier, Leuchtstifte, Locher, Klammerhefter, …) in ausreichender Menge bzw. in guter Qualität besitzen. Legen Sie sich außerdem einen kleinen 
 Vorrat an.
  34. 34. Einleitung https://www.flickr.com/photos/markwalker/3749673425
  35. 35. Aufgaben der Einleitung Die Hauptaufgabe der Einleitung ist es, dem Leser einen kompakten Eindruck von dem zu verschaffen, was ihn auf den folgenden Seiten erwartet. Zudem hat die Einlei- tung folgende Funktionen: • Das Interesse für das Thema beim Leser wecken • Die Bedeutung/Relevanz des Themas aufzeigen, 
 z. B. indem auf die aktuelle Diskussion verwiesen wird • Das Thema ein- bzw. abzugrenzen • Den Gang der Untersuchung/den Aufbau der Arbeit darzulegen
  36. 36. Inhalte der Einleitung • Stellen Sie im ersten Teil der Einleitung Ihr Thema vor. • Ordnen Sie Ihr Thema in einen größeren Zusammenhang (z. B. inhalt- lich oder zeitlich) ein. • Verdeutlichen Sie, welches Problem Ihre Arbeit löst bzw. worin der Nutzen besteht. • Begründen Sie kurz, warum Sie sich für das Thema entschieden haben. • Beantworten Sie danach diese Fragen: • Wie lautet die Forschungsfrage? • Was will die Arbeit erreichen/beweisen? • Welche Position/These in der Fachliteratur wird hinterfragt? • Wie ist der Gang der Untersuchung? Welche Methoden haben Sie angewendet? • Wie ist der Aufbau der Arbeit?
  37. 37. Formulierungen für die Einleitung (1) • Das Ziel der Seminararbeit/dieser wissenschaftlichen Ausarbeitung/der vorliegenden Arbeit/dieser Hausarbeit ist … • Die vorliegende Seminararbeit widmet sich der Frage 
 des/der … • Die Arbeit hat die Untersuchung der Frage/des Pro- blems … zum Ziel … • Es sollen die folgenden Aspekte analysiert/untersucht/ beleuchtet werden: … • Zunächst/Als erstes wird … untersucht. Danach wird … analysiert
  38. 38. Formulierungen für die Einleitung (2) • Im ersten Teil werden … vorgestellt. • Darauf aufbauend wird im zweiten Teil gezeigt, dass… • Weiterhin soll erläutert werden, wie … • Im Fokus des dritten Kapitels steht … • Kapitel X ist … gewidmet. • Schließlich … • Ein kurzer Ausblick auf … beschließt die Arbeit.
  39. 39. Ende Dietmar Meinert  / pixelio.de
  40. 40. Wenn Sie schon einmal eine Hausarbeit verfasst haben, dann kennen Sie bestimmt dieses Gefühl: Je länger Sie an Ihrer Arbeit schreiben, desto schlechter kommt sie Ihnen vor. Am Anfang ist man meist euphorisch: „Toll, ich bin der nächste Nobelpreisträger“. Am Ende ist man sich sicher, dass es gerade zu einer 4,0 reichen wird. Mein Rat: Schreiben Sie nicht zu lange an Ihrer Arbeit - finden Sie irgendwann einmal ein Ende, sonst besteht die Gefahr, dass Sie das Geschriebene nur verschlimmbessern. Und noch ein Tipp: Werden Sie beim Endspurt nicht nach- lässig und arbeiten Sie genauso gewissenhaft wie am Anfang! Vielen Arbeiten merkt man einfach an, dass dem Verfasser in der Schlussphase „die Luft ausgegangen“ ist. Siehe auch „S - Schluss“
  41. 41. Exposé https://www.flickr.com/photos/seattlemunicipalarchives/4459827777
  42. 42. Ein Exposé ist eine Art Arbeitsplan bzw. Zusammenfassung, in der Sie darlegen, was Sie untersuchen wollen/werden und wie Sie dabei vor- gehen. Die meisten Betreuer verlangen von ihren Studierenden, dass vor dem eigentlichen Bearbeiten des Themas ein Exposé angefertigt wird. Ein Exposé dient dazu: • das Thema der Abschlussarbeit frühzeitig einzugrenzen und zu spezifizieren • Verständnisschwierigkeiten bei der Definition der Abschlussarbeit zu vermeiden • die Fragestellung der Arbeit (siehe „F - Forschungsfrage“) exakt zu formulieren • den theoretischen Hintergrund und die Strategie (siehe „F - Forschungs- design) zu durchdenken • bereits frühzeitig mögliche Risiken bei der Erstellung der Abschluss- arbeit zu erkennen bzw. zu beseitigen • den Arbeitsaufwand realistisch einzuschätzen
  43. 43. Form(ales) https://www.flickr.com/photos/seelensturm/9215262502
  44. 44. Die Form hat vor allem die Aufgabe, dafür zu sorgen, dass der Leser den Inhalt schneller/leichter begreifen kann. Dies wird vor allem dadurch erreicht, indem die Form 1. Ordnung schafft (etwa durch das Inhaltsverzeichnis, Kapitel …) 2. Informationen transportiert (etwa durch typographische Hervorhebungen, Abbildungen …) 3. durch ein ansprechendes Layout zum Lesen anregt Also: Schätzen Sie die formalen Aspekte nicht gering und halten sich an die entsprechenden Vorschriften Ihrer Hochschule bzw. Ihres Betreuers.
  45. 45. Forschungsdesign https://www.flickr.com/photos/jamesongravity/6321924288
  46. 46. Es gibt unterschiedliche Methoden, wissenschaftlich zu arbeiten/zu forschen. Man spricht dabei auch von „Forschungsdesigns“. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen exploratorischen (entdeckenden) und konfimatorischen (bestätigenden) Ansätzen. Für jede Art von Forschungsansatz gibt es drei ver- schiedene Schwerpunkte/Arten, nämlich deskriptiv (beschreibend), explikativ (erklärend) und instrumen- tell (die Umsetzung betreffend). Ihnen ist noch nicht klar, was damit gemeint ist? Das ist verständlich. Durch die Abbildung mit den Beispielen auf der nächsten Folie wird sich das hoffentlich ändern …
  47. 47. Exploratorisch (entdeckend) Konfimatorisch (bestätigend) Deskriptiv (beschreibend) Explikativ (erklärend) Instrumentell (die Umsetzung betreffend) Ermittlung von Konsumentengruppen nach bestimmten Kriterien mit einer Clusteranalyse Überprüfung des Einstellungsmodells der LOHAS-Lifestyles mittels einer Faktorenanalyse Modifikation des Sender- Empfänger-Modells zur Erklärung neuer Wahrnehmungsdimensionen Überprüfung des LOHAS- Modells zur Erklärung des Unternehmens-
 erfolgs Entwicklung von 
 Marktforschungsmodellen mit 
 LOHAS-Variablen Überprüfung der 
 Leistungsfähigkeit 
 von LOHAS-Modellen
  48. 48. Forschungs- frage https://www.flickr.com/photos/86979666@N00/7623744452
  49. 49. Das Thema, das Sie bearbeiten (siehe „T“), ist letztlich nichts anderes als der Versuch, die Antwort auf eine zentrale (Forschungs-)frage (FF) zu finden. Die FF ver- deutlicht das Ziel der Arbeit und ist Grundlage für die Erstellung der Gliederung und damit für den gesamten weiteren Prozess. Es ist also äußerst wichtig, dass Sie sich die zentrale FF genau überlegen. Dabei gilt: Je genauer sie gestellt ist, desto leichter tun Sie sich bei der weiteren Bearbeitung. Darüber hinaus grenzt eine präzise Fragestellung die Literaturrecherche ein. Verzichten Sie bei der Formulierung Ihrer FF auf jegliche diffusen Begriffe und Floskeln - sondern formulieren so schlicht wie nur irgend möglich!
  50. 50. Fragebogen https://www.flickr.com/photos/dskley/9640375605
  51. 51. Fragebögen werden gern und häufig von Studierenden einge- setzt. Beachten Sie dabei u. a. folgende Punkte: • Die Fragen sollten für alle Personen der Stichprobe ver- ständlich sein, sich also am Informations- und Wissens- stand der Befragten orientieren • Beschränken Sie sich nach Möglichkeit auf 
 max. (!) 20 Fragen • Bei den Antwortmöglichkeiten sollten Sie immer eine „Weiß nicht“-Kategorie vorsehen • Stellen Sie bei komplexen Fragen ggf. eine erläuternde Einführung voran • Verwenden Sie keine doppelten Verneinungen • Verwenden Sie kurze Fragen • Siehe auch „U - Umfragen“
  52. 52. Freunde https://www.flickr.com/photos/shanjeniah/10154018376
  53. 53. Völlig klar: Wenn zur normalen Belastung durch das Studium noch das Anfertigen einer Haus-/Abschlussarbeit hinzu- kommt, dann bleibt nicht mehr viel Freizeit übrig, zumal, wenn man sich an die Empfehlung hält, regelmäßig Sport zu machen (siehe „B - Bewegung“). Wie schon unter „B - Bier“ gesagt, ist es aber gerade in stressigen Phasen wichtig, sich nicht sämtliche Lebens- freuden zu versagen und sich hin und wieder mal abzulen- ken. Das heißt: Versuchen Sie, den Kontakt zu Ihren Freunden nicht völlig abreißen zu lassen. Sagen Sie ihnen jedoch auch, dass Sie vorübergehend nicht so „verfügbar“ sind, wie sonst. Auf diese Weise verhindern Sie, dass der Eindruck entsteht, Sie seien plötzlich zum Einzelgänger geworden.
  54. 54. Gliederung https://www.flickr.com/photos/focx/5485671820
  55. 55. Es gibt verschiedene Arten der Gliederung. Die alphanum- merische Gliederung gilt inzwischen als veraltet. Am häufigsten wird die dezimale Gliederung verwendet, weshalb ich hier nur diese beschreibe. Beispiel: 1 Verfassen einer wissenschaftlichen Arbeit 1.1 Formaler Aufbau 1.1.1 Formale Gliederungsformen 1.1.1.1 Dezimale Gliederung 1.1.1.2 Alphanummerische Gliederung 1.1.2 usw. 1.2 Inhaltlicher Aufbau
  56. 56. Bei der dezimalen Gliederung sind folgende Richtlinien zu beachten: • Es werden ausschließlich arabische Ziffern verwendet. • Jeder Hauptabschnitt wird von 1 an fortlaufend nummeriert. • Jeder Abschnitt muss mindestens zwei Unterabschnitte haben; maximal sollten es acht sein. • Jeder Unterabschnitt kann wiederum in weitere Unter- abschnitte, mindestens aber zwei, unterteilt werden usw. • Die Ziffern der einzelnen Ebenen werden durch einen Punkt getrennt. • Hinter der jeweils letzten Gliederungsziffer steht kein Punkt.
  57. 57. Hauptteil https://www.flickr.com/photos/cyclonebill/2222269171
  58. 58. Der Hauptteil beginnt i. d. R. mit der Beantwortung der Frage, welcher Erkenntnisstand vorliegt bzw. an welche Erkenntnisse Ihre Arbeit anschließt. Dann wird das Forschungsdesign (siehe dort) genauer vorgestellt • Was genau wird untersucht? • Welche Erkenntnisse, Daten und Methoden werden verwendet? • Welche Methode wird angewendet? Anschließend erklären/definieren Sie alle zentralen Begriffe und fassen den (aktuellen) Diskussionsstand zusammen. Dann folgt die eigentliche Auswertung und die kritische Ausein- andersetzung mit Ihrem Thema.
  59. 59. Hypothese https://www.flickr.com/photos/dirkvorderstrasse/14555535803
  60. 60. Eine Hypothese bezeichnet im normalen Sprachgebrauch eine ungeprüfte Spekulation. Unter Wissenschaftlern ver- steht man darunter eine Aussage, deren Gültigkeit man für möglich hält, die aber (noch) nicht bewiesen ist. Üblicher- weise müssen die Bedingungen/Annahmen genannt werden, unter denen eine Hypothese gültig sein soll. Eine Hypothese kann zu einer Theorie werden, wenn sie bestätigt wurde. Anders als im alltäglichen Sprachgebrauch bezeichnet „Theorie” in der Wissenschaft also im Unter- schied zur Hypothese eine Aussage (oder eine Sammlung von Aussagen), die durch empirische Erfahrungen bestätigt wurde. Innerhalb einer Untersuchung haben Hypothesen die Funktion, vorläufige Antworten auf ein wissenschaftliches Problem oder eine Frage zu geben.
  61. 61. Beachten Sie folgende Empfehlungen, wenn Sie eine Hypothese aufstellen: • Hypothesen werden als Aussagesatz (Subjekt, Prädikat), als Wenn-dann-Beziehung „Wenn (ich dies tue), dann (passiert das).“ oder als Je-desto-Beziehung „Je größer X, desto kleiner Y.“) formuliert: • Stellen Sie sicher, dass die Hypothese, die Sie formuliert haben, überprüfbar ist, dass man sie also realistischer- weise auf ihren Wahrheitsgehalt hin untersuchen kann • Überlegen Sie sich ein Experiment/eine Methode, mit der Sie Ihre Hypothese überprüfen können. In Haus-/Ab- schlussarbeiten muss (abhängig von den Anforderungen Ihres Betreuers) nicht zwangsläufig die Überprüfung statt- finden. Manchmal reicht es aus, lediglich zu beschreiben, wie Sie vorgehen würden.
  62. 62. Inhaltsverzeichnis https://www.flickr.com/photos/97741188@N04/14206936377
  63. 63. Das IV gibt eine Übersicht über den Inhalt der Arbeit und sollte den Gedankengang der Arbeit widerspiegeln. Es sollte ausführ- lich, aber auch nicht zu detailliert sein. Der Grad der Unter- gliederung der einzelnen Gliederungspunkte sollte ausgewogen sein. Beachten Sie zudem folgende Aspekte: • Unterpunkte eines Kapitels dürfen übergeordnete Punkte nicht wiederholen. • Gliederungspunkte dürfen nicht identisch formuliert werden. • Die einzelnen Kapitel (abgesehen von Einleitung und Schluss) sollten in etwa den gleichen Seitenumfang haben. • Jede Gliederungsstufe muss mindestens zwei Punkte enthal- ten. Gibt also ein Kapitel 2.2.1, muss es auch ein Kapitel 2.2.2 geben. • Achten Sie bei der Formulierung der Gliederungspunkte darauf, entweder keine oder immer Artikel zu verwenden. • Siehe auch „G - Gliederung“
  64. 64. Karteikarten http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/7/7e/Schlagwortkatalog.jpg
  65. 65. Karteikarten mögen Ihnen vielleicht etwas veraltet vorkom- men, doch auch im 21. Jahrhundert sind sie immer noch ein wichtiges Instrument wissenschaftlichen Arbeitens. Karteikarten sind günstig, robust, universell einsetzbar und eignen sich unter anderem hervorragend für • die Strukturierung/Gliederung Ihres Themas (pro Karte ein Gedanke/Gliederungspunkt) • die Zusammenfassung von Artikeln/Büchern • das Festhalten von bibliographischen Angaben (Literaturverzeichnis) • das Festhalten von Zitaten • das Erstellen von Mind-Maps (jeder einzelne Punkt kann auf eine Karte geschrieben und dann beliebig umsortiert werden)
  66. 66. Korrekturlesen https://www.flickr.com/photos/dskley/8495009162
  67. 67. Es gibt Studierende, die ihre Arbeit niemand anderem vor der Abgabe zeigen. Solche Arbeiten erkennen Dozenten sofort, denn sie weisen i. d. R. überdurchschnittlich viele inhaltliche und formale Fehler auf. Keiner ist perfekt - wir alle haben halt spezi- fische Schwächen. Und: Je länger wir uns mit einem Thema beschäftigen, desto weniger können wir Fehler erkennen. Aus diesen Gründen ist es so wichtig, sich während des Erstellens der Arbeit Feedback geben zu lassen. Zeigen Sie einem Kommilitonen einen Zwischenstand - tauschen Sie sich mit ihm/ihr aus und bitten Sie um eine ehrliche Rückmeldung. Besonders wichtig ist natürlich das Korrekturlesen am Ende - geben Sie Ihre Arbeit jemandem zum Prüfen, der in Recht- schreibung und Interpunktion halbwegs sicher ist.
  68. 68. Literaturverzeichnis https://www.flickr.com/photos/abee5/8314929977
  69. 69. Regeln zur Erstellung des Literaturverzeichnisses (1) • Im Literaturverzeichnis führen Sie alle Quellen auf, die Sie benutzt und zitiert haben • Ordnen Sie die Quellen im Literaturverzeichnis alphabetisch • Differenzieren Sie zwischen „Literaturverzeichnis“ und „Internetverzeichnis“ bzw. „Verzeichnis von Internetquellen“, ggf. „Interne Quellen“ • Zitierweise • Bücher: Autor (Jahr):Titel, Verlag, Stadt. • Aufsätze in Zeitschriften: Autor (Jahr): Titel, in: Titel der Zeitschrift, Jg., Heft, S.
  70. 70. Regeln zur Erstellung des Literaturverzeichnisses (2) • Arbeitspapiere: Autor (Jahr): Titel des Beitrags, Diskussionspapier, Monat/Jahr von XYZ, Stadt.︎ • Internetquellen: Titel der Quelle (z. B. Uni Frankfurt/Main) (Jahr), Abrufdatum: Titel, URL: http://…, Stand: 01.03.2015 • Wenn Sie zwei Quellen eines Autors, die beide im gleichen Jahr verfasst wurden, zitieren möchten, so vergeben Sie zusätzlich Buchstaben: 
 z. B. Vgl. Däfler (2014a), S. 12; Däfler (2014b), S. 50.
  71. 71. Neugier https://www.flickr.com/photos/_timl/6152790918
  72. 72. Neben Zweifel (siehe dort) ist Neugier eine der wichtigsten Tugenden von Wissenschaftlern! Seien Sie neugierig. Gehen Sie den Dingen auf den Grund. Geben Sie sich nicht mit ersten Antworten zufrieden. Erkunden Sie neues Terrain. Wagen Sie sich auf Gebiete vor, die Sie zuvor nicht betreten haben. Entdecken Sie Zusammenhänge, die zuvor niemand gesehen hat. Stellen Sie Fragen, auch scheinbar dumme Fragen - gerade diese führen oft zu überraschenden Einsichten …
  73. 73. Notizbuch https://www.flickr.com/photos/juhansonin/2979046798
  74. 74. Ich empfehle Ihnen, während Ihrer Studienzeit ein wissen- schaftliches Journal zu führen. Das ist eine Mischung aus persönlichem Tagebuch und wissenschaftlichem Notizbuch. Darin lassen sich zum einen alle persönlichen Gedanken Gefühle und Überlegungen notieren, zum anderen aber auch wissenschaftliche Erkenntnisse, Fakten, Skizzen, Fragmente unbeantwortete Fragen und vieles mehr. Im Laufe der Zeit kann man darin auch seine eigene wissenschaftliche Entwicklung sehen und erkennen, wo man steht, was man sich erarbeitet hat und in welche Richtung man eventuell marschieren möchte.
  75. 75. Objektivität https://www.flickr.com/photos/121776594@N07/14043599788
  76. 76. Objektivität ist eine der drei Qualitätskriterien wissen- schaftlichen Arbeitens (siehe „Q“). Objektiv zu arbeiten bedeutet zu erkennen, dass unser gesamtes Denken und Handeln stets persönlich motiviert und nie neutral ist. Deshalb gilt es, auf folgende Punkte zu achten bzw. sie versuchen zu vermeiden: • Vorlieben • Vorurteile • Ressentiments • Übergroßer Ehrgeiz • Hoffnungen und Erwartungen • Selektive Wahrnehmung (eingeschränkter Blickwinkel)
  77. 77. Wissenschaftliche Arbeiten müssen stets objektiv sein. Objektivität beschreibt dabei den Grad der Unabhäng- igkeit vom Ersteller einer wissenschaftlichen Arbeit sowie vom Auswerter und Gutachter. Objektivität erreicht man durch: • Sachliche Darstellung • Korrekte Quellenangaben • Repräsentative Auswahl • Klare Beschreibung • Ehrliche Darstellung • Korrekte Interpretation • Berücksichtigung von Einwänden
  78. 78. Prinzipien wissenschaftlichen Arbeitens https://www.flickr.com/photos/jdhancock/3597273574
  79. 79. Wissenschaft arbeitet … • zielgebunden (= Thema!) • strukturierend ordnend (= Gliederung mit Überschriften- hierarchie) • transparent (Quellen- und Begriffstransparenz) • stringent (Begriffe, Definitionen und Methoden durchhalten) • methodisch (klare Methodennennung und Kennzeichnung) • selbstkritisch (Schwächen eigener Methoden explizit nennen) • aus kritischer Distanz (sprachlich: 3. Person)
  80. 80. Qualitätskriterien wissenschaftlicher Arbeiten Wissenschaftliches Arbeiten muss stets drei Bedin- gungen erfüllen, nämlich: Validität, Reliabilität und Objektivität. Diese drei Kriterien sind entscheidende Aspekte für wissenschaftliche Aussagen, da sie die Basis für zuverlässige, verwertbare und eindeutige Auswer- tungen sind. Validität: Es wird gemessen, was gemessen werden soll Reliabilität: Eine Messwiederholung unter gleichen Bedingungen führt zu gleichen Ergebnissen Objektivität: Keine Verzerrung durch Befrager und Befragte
  81. 81. Validität: Die Validität gibt die Eignung eines Messver- fahrens oder einer Frage bezüglich ihrer Zielsetzung an. Eine Messung oder Befragung ist valide, wenn die erho- benen Werte geeignete Kennzahlen für die zu untersuch- ende Fragestellung liefern. Reliabilität: Die Reliabilität ist die Zuverlässigkeit einer Messung, d. h. die Angabe, ob ein Messergebnis bei einem erneuten Versuch bzw. einer erneuten Befragung unter den gleichen Umständen stabil ist. Objektivität: Die Objektivität von Fragen oder Messver- fahren ist dann gegeben, wenn die Antworten bzw. Messwerte unabhängig vom Interviewer bzw. Prüfer sind.
  82. 82. Pizza https://www.flickr.com/photos/thepizzareview/3572925000
  83. 83. Fastfood spart zweifelsfrei Zeit, doch wer sich dauerhaft nur von Pizza und Burgern ernährt, wird dies vermutlich sehr schnell spüren, und zwar nicht nur auf der Waage. Eine einseitige Ernäh- rung mit Industrieessen ist nicht nur in körperlicher, sondern auch in kognitiver Hinsicht schädlich, denn unser Denk- und Konzentrationsvermögen wird nachweislich durch eine unaus- gewogene Ernährung beeinträchtigt. So spart man letztlich keine Zeit, sondern erreicht das Gegenteil. Auf den Punkt gebracht: Versuchen Sie, halbwegs gesundes Essen zu sich zu nehmen und in Ruhe Ihre Mahlzeiten zu genießen. Wer sich einigermaßen leicht ernährt, fällt nicht ins Fresskoma und kann auch nach dem Mittag-/Abendessen noch klar denken und an seiner Arbeit weiter schreiben, anstatt sich träge auf das Sofa zu knallen.
  84. 84. Plagiat https://www.flickr.com/photos/frnetz/8909660331
  85. 85. Ein Plagiat ist die Übernahme fremder Gedanken, ohne sie als solche zu kennzeichnen. Plagiieren ist kein Kavaliersdelikt! Im Klartext heißt das: Wer plagiiert, hat den Leistungsnachweis nicht erbracht und das Urheberrecht verletzt. Mindestens so schwer wiegt, dass man keine eigenen Lernerfahrungen macht.
  86. 86. Beim Schreiben von wissenschaftlichen Arbeiten geht es darum, eigene Gedanken und Erkenntnisse darzulegen. Oft unbeabsichtigt - manchmal auch vorsätzlich, wie durch einige prominente Fälle bekannt geworden ist - geht dieser Gedanke jedoch im Eifer des Gefechts verloren und man gibt Passagen wieder, die nicht von einem selbst stammen (ohne sie als fremde Quelle zu bezeichnen). Bedenken Sie also bitte: Wissenschaftliche Arbeiten sind kein Sammel- surium aus Texten fremder Autoren! Natürlich wird (und soll) man Veröffentlichungen anderer in der eigenen Argumentation berück- sichtigen, jedoch muss stets zu erkennen sein, wer der Urheber eines Gedankens ist. Verweisen Sie daher immer auf den jeweiligen Autoren, wenn Sie einen fremden Gedanken einarbeiten, entweder durch eine Fußnote (vgl. XY) oder durch die explizite Nennung („Krause meint, dass …“). Beachten Sie zudem, dass Sie jedes Mal auf den/die Urheber verweisen, wenn Sie eine fremde Ideen heranziehen, auch wenn Sie den Urheber bereits (mehrfach) erwähnt haben.
  87. 87. Quantitative vs. qualitative Forschung https://www.flickr.com/photos/pagedooley/9282149345
  88. 88. Es gibt zwei verschiedene Arten zu forschen. 
 Man unterscheidet zwischen dem … quantitativen Ansatz (auch „deduktiver“ Ansatz genannt), bei dem es darum geht, eine bereits existierende Theorie zu überprüfen qualitativen 
 Ansatz (auch „induktiver“ Ansatz genannt), bei dem es darum geht, aus empirischen Untersuchungen eine Theorie zu entwickeln
  89. 89. Quantitative Forschung • Aufgrund empirischer Daten wird eine Entscheidung darüber angestrebt, ob Ableitungen/Vorhersagen aus einer Theorie zutreffend sind (deduktiver Ansatz). • I. d. R. untersucht man eine große Anzahl an Untersuchungseinheiten • Ziel ist die Überprüfung (sozialwissenschaftlicher) Theorien und die Entdeckung allgemeingültiger Gesetzmäßigkeiten.
  90. 90. Methoden der quantitativen Datenerhebung 1. Experiment • Laborexperiment • Feldexperiment 2. Beobachtung 3. Befragung • Schriftliche, persönliche, telefonische oder Internet-Befragung • Vollstrukturierte vs. teilstrukturierte Befragung • Mündliche vs. schriftliche Befragung • Ein-Themen-Befragung vs. Mehr-Themen-Befragung
  91. 91. Qualititative Forschung • Nicht die Theorie steht am Beginn des Forschungsprozesses, sondern es wird angestrebt, aufgrund empirischer Daten ein Theoriemodell zu entwickeln, das einen Themen-/Inhaltsbereich angemessen beschreibt (induktiver oder abduktiver Ansatz). • I. d. R. untersucht man eine kleine/überschaubare Anzahl an Untersuchungseinheiten • Erforschung komplexer, vieldeutiger Felder • Setzt am einzelnen Fall an • Fasst Forschung als Interaktionsprozess auf (Forscher-Gegen- stands-Interaktion). • Ziel ist es, Regeln, Muster und Strukturen zu erkennen, auch dann, wenn sie den Beforschten nicht unmittelbar bewusst sind (Interpretation aus der Beobachterperspektive).
  92. 92. Methoden der qualitativen Datenerhebung 1. Qualitative Einzelbefragung • Problemzentriertes Interview • Experteninterview • Tiefeninterview 2. Techniken der Gruppenbefragung • Gruppendiskussion • Fokusgruppenbefragung 3. Feldforschungsmethoden • teilnehmende Beobachtung
  93. 93. Empirische Forschungsansätze 1. Fragebogen-Studie 2. Interview-Studie 3. Datenbasis-Studie 4. Experimentelle-Studie 5. Case-Study
  94. 94. Empirische Forschungsansätze 1. Fragebogen-Studie • Standardisierte Befragung der Studienteilnehmer anhand eines strukturierten Fragebogens • Gesamterhebung oder Stichprobenanalyse • Fragegestaltung: Offene, geschlossene oder halboffene Fragen • I. d. R. quantitative Auswertung • Bsp.: Akzeptanz der Frauenquote • Siehe auch „F - Fragebogen“
  95. 95. Empirische Forschungsansätze 2. Interview-Studie • Teilstandardisierte Befragung der Studienteilnehmer anhand eines (mehr oder weniger) strukturierten Interviewleitfadens • I. d. R. qualitative Auswertung (v. a. Inhaltsanalyse) • Bsp.: Auswirkungen des Bologna-Prozesses auf das Hochschulmarketing von KMU
  96. 96. Empirische Forschungsansätze 3. Datenbasis-Studie • Auswertung externer (i. d. R. öffentlicher) Quellen • Datenbasis z. B.: Geschäftsberichte, Homepages, Kapitalmarktdaten, Verbandsdaten • Quantitative oder qualitative Auswertung (Analyse anhand definierter Vergleichskriterien) • Bsp.: Informationen zur Burn-out-Präventionsmaß- nahmen auf den Internetseiten von DAX-Konzernen
  97. 97. Empirische Forschungsansätze 4. Experimentelle-Studie • Experimentelle Forschungsdesigns prüfen eine Hypothese durch Beobachtung von echten oder künstlich geschaffenen Situationen • Bei Abschlussarbeiten werden oft Studenten als Testpersonen genutzt • Unterschieden werden Labor- und Feldstudien bzw. Quasi- Experimente bei nicht-zufälliger Auswahl der Teilnehmer • Bsp.: Kulturelle Unterschiede in Verhandlungstechniken
  98. 98. Empirische Forschungsansätze 5. Case-Study • Teilstandardisierte Befragung weniger Studienteil- nehmer anhand eines (mehr oder weniger) struk- turierten Interviewleitfadens • I. d. R. qualitative Auswertung (v. a. Inhaltsanalyse) • Bsp.: Auswirkungen des Bologna-Prozesses auf das Hochschulmarketing von KMU
  99. 99. Quellen https://www.flickr.com/photos/beatriceamberg/5066924311
  100. 100. • Grundsätzlich gilt: Je mehr Quellen, desto besser. • Aber: Nicht nur die Quantität entscheidet! Zitieren Sie nicht nur Lehrbücher, sondern vor allem (!) Zeit- schriftenartikel und Arbeitspapiere! Die führenden Journals sollten Ihre wichtigste Quelle sein. • Achten Sie darauf, möglichst aktuelle Quellen zu zitieren, bei Lehrbüchern immer die neueste Auflage. • Nutzen Sie nach Möglichkeit auch englischsprachige Quellen. • Greifen Sie auf Primärquellen (Originalquellen) zurück.
  101. 101. • Internetquellen sind in Ordnung, sofern deren Qualität gewährleistet ist. • Der Anteil an Internetquellen sollte (außer bei sehr aktuellen Themen) max. ⅓ der Gesamtquellen betragen. • Es gilt: Jede Quelle, die im Literaturverzeichnis genannt wird, muss auch in der Arbeit mindestens einmal zitiert werden. • Beginnen Sie frühzeitig mit der Recherche. Sie werden ggf. Fernleihen in Anspruch nehmen müssen, was viel Zeit kostet!
  102. 102. • Skripten • Foliensammlungen des Dozenten • Vorlesungsmitschriften • Artikel aus Tageszeitungen (wie etwa F.A.Z. oder SZ) • Artikel aus Publikumsmagazinen (wie etwa Stern) • wikipedia • facebook Nicht zitierfähig sind …
  103. 103. So nicht!
  104. 104. Recherche- möglichkeiten Tim Reckmann  / pixelio.de
  105. 105. • Schlag- und Stichwortkataloge in Präsenz- Bibliotheken oder im Internet • OPAC: www.ub.uni-frankfurt.de • Deutsche Bibliothek: www.ddb.de • Gesamtdeutscher Bibliotheksverband: www.gbv.de • Fachbibliographien • Neuere Fachlexika und Handwörterbücher • Einschlägige Fachzeitschriften • Fachbuchhandlungen • Internetrecherchen • Ggf. firmenspezifisches Material
  106. 106. Literaturbeschaffung für Studierende an der FOM Hochschule
  107. 107. https://scholar.google.de
  108. 108. Ruhe https://www.flickr.com/photos/blech/4976399329
  109. 109. Planen Sie auf jeden Fall immer wieder Ruhetage ein, an denen Sie sich nicht mit Ihrer Arbeit beschäftigen. Auf diese Weise laden Sie Ihre Akkus wieder auf. Absolut zu empfehlen: Lassen Sie Ihre Arbeit vor Abgabe noch ein paar Tage ruhen und lesen Sie sie dann nochmals durch >>> Ihnen werden mit Sicherheit etliche Fehler auffallen.
  110. 110. Schlussteil https://www.flickr.com/photos/jayneandd/4450623309
  111. 111. Während im Hauptteil die Ergebnisse ausgewertet wurden, werden sie im Schlusskapitel bewertet und der Erkenntnisgewinn wird dargestellt: • Welche Fragen wurde beantwortet? 
 (= Zusammenfassung/Fazit) • Welche Fragen blieben offen? • Welche Fragen werden vermutlich in Zukunft von Interesse sein? • Was sollte bei zukünftigen Forschungsarbeiten zu diesem Thema (anders) gemacht werden?
  112. 112. Schokolade https://www.flickr.com/photos/wheatfields/4146894012
  113. 113. Ob wirklich etwas an der Aussage dran ist, Schokolade würde glücklich machen, vermag ich nicht zu beurteilen. Wohl aber ist klar: Unser Gehirn benötigt eine ganze Menge Kalorien - etwa 20 Prozent des gesamten Energiebedarfs. Denken ist also eine Höchstleistung! Was heißt das nun? Wenn man vor lauter Arbeitseifer vergisst zu essen - das kommt öfters vor, als Sie vielleicht denken -, dann lässt auch unsere Konzentrations- und Leistungsfähigkeit nach. In diesen Fällen hilft Schoko- lade, dem Körper schnell Energie zuzuführen. Noch besser wirkt Traubenzucker - der schießt förmlich direkt ins Hirn. Am besten jedoch ist eine ausgewogene und regelmäßige Ernährung (siehe „Pizza“).
  114. 114. chreibstil https://www.flickr.com/photos/viskas/5119582517
  115. 115. Es gibt Studierende, die haben bereits im frühen Kindesalter mit Hingabe Geschichten erfunden und große Freude am Schreiben gehabt. Das ist allerdings die Ausnahme. Weitaus größer ist die Gruppe derjenigen, die lieber eine Wurzelbehandlung über sich ergehen lassen würde, als einen Text zu verfassen - erst recht nicht einen so umfangreichen wie eine wissenschaftliche (Abschluss-)Arbeit. Wenig überraschend hat letztgenannter Typ in der Regel große Schwierigkeiten, verständliche Sätze zu formulieren. Selbst wenn Sie nicht unbedingt eine Abscheu vor dem Schreiben an sich haben, so kann es doch sein, dass es Ihnen schwer fällt, sich gut auszudrücken. Für alle, die meinen, dass ihr Schreibstil verbesserungswürdig ist, könnte es sich lohnen, einmal mein Tutorial „12 Tipps für verständliche Texte“ anzusehen.
  116. 116. www.daefler.de/webAkademie
  117. 117. Schreibtisch https://www.flickr.com/photos/chiemseehotel/8578856499
  118. 118. Nur wer eine klare Sicht hat, kann das Wesentliche erkennen. „Klare Sicht“ bedeutet dabei Ordentlichkeit. Und diese ist Grundbedingung für ein professionelles Arbeiten. Die äußere Ordnung ist Voraus- setzung für innere Ordnung und damit für Zufriedenheit und Leis- tungsfähigkeit. Eine unordentliche Umgebung wirkt nicht nur unge- mütlich, sondern erschwert es, sich auf die wirklich entscheidenden Dinge zu konzentrieren, macht unausgeglichen und verursacht Stress. Ordentliche Menschen (Studierende) hingegen steigern ihr Wohlbefinden und sparen viel Zeit, die sie dann anderweitig nutzen können. Ein einfacher Weg, mehr Ordnung zu halten, ist es, sich an die 7 Schreibtisch-Gebote zu halten …
  119. 119. 1. Schaffen Sie eine freie Arbeitsfläche von mindestens 40 mal 60 Zentimetern, das entspricht etwa der Fläche eines DIN A3 Blattes. 2. Nur der Vorgang, der gerade bearbeitet wird, sollte auf dem Schreibtisch liegen. 3. Alle wichtigen und häufig benutzten Arbeitsutensilien (Stifte, Text- marker, Schere, Locher) gehören in Griffnähe – alle anderen in Schubladen. 4. Richten Sie für jedes Arbeitsutensil und jedes Ablageelement (wie Ordner oder Mappen) einen festen Platz ein. Bringen Sie den Gegen- stand nach jeder Benutzung wieder an seinen Platz. Je häufiger Sie einen Gegenstand benötigen, desto näher sollten Sie ihn an Ihrem Arbeitsplatz aufbewahren.
  120. 120. 5. Legen Sie sich einen Posteingangskorb zu – legen Sie dort alles Material (Bücher, kopierte Aufsätze/Artikel, Ausdrucke …) ab, die Sie noch nicht gelesen haben. 6. Kaufen Sie sich einen großen Papierkorb und benutzen Sie ihn häufig. Nichts ist so wertvoll für einen leeren Schreibtisch wie die „runde Ablage“. 7. Versuchen Sie jeden Tag, Ihren Schreibtisch abends so zu verlassen, als ob Sie zwei Wochen in den Urlaub gehen würden.
  121. 121. Spaß https://www.flickr.com/photos/boudewijnberends/6307186578
  122. 122. Was bitteschön soll an einer wissenschaftlichen Arbeit Spaß machen? Vergnügungssteuerpflichtig ist das Anfertigen einer Seminar- oder Abschlussarbeit ja nun wirklich nicht. Klar, Sie haben recht - es gibt im Leben tatsächlich Schöneres, aber es gibt auch Schlimmeres. Wenn Sie sich permanent einreden, dass das Verfassen einer wissenschaftlichen Arbeit eine Strafe für sie ist, werden Sie schwerlich Freude daran finden können. Was ich sagen will: Hören Sie auf damit, Ihre Situation schlecht zu reden und eine negative Selbstverbalisation zu betreiben. Niemand fordert von Ihnen, dass Sie dem Schöpfer auf Knien danken, weil Sie eine Arbeit schreiben dürfen, jedoch sollten Sie auch nicht ständig jammern - so legen Sie sich nur selbst Steine in den Weg.
  123. 123. Störfaktorenhttps://www.flickr.com/photos/quinnanya/4718215678
  124. 124. Ermitteln Sie Ihre persönlichen Störfaktoren, die Sie vom Arbeiten abhalten, wie etwa: • Geräusche am Arbeitsplatz (z. B. Straßenlärm) • Ablenkungen am Arbeitsplatz (z. B. WG-Mitbewohner) • Zu viele „soziale Verpflichtungen“ (z. B. Vereinsmitglied- schaften) • Persönliche Probleme (z. B. mit dem Partner) • … Versuchen Sie für jeden „Störenfried“ eine geeignete Gegen- maßnahme zu finden (wie etwa zukünftig in der Bibliothek zu arbeiten oder sich vorübergehend im Verein abzumelden).
  125. 125. Themenwahl https://www.flickr.com/photos/inafrenzy/5787848646
  126. 126. Das Thema Ihrer Arbeit sollte Ihnen liegen, idealerweise sollten Sie Freude daran haben, es zu bearbeiten, schließlich werden Sie sich (zumindest bei Abschlussarbeiten) mehrere Monate damit beschäftigen. Berücksichtigen Sie bei der Themenwahl zudem folgende Fragen/Faktoren: • Erhöht das Thema die Chancen für den Berufseinstieg bzw. die Karriere (Ihre Arbeit ist quasi Ihre „Visitenkarte“ für die Bewerbung)? • Steht ausreichend Literatur zur Verfügung? • Ist das Thema in dieser Form noch nicht bearbeitet worden? • Beachten Sie die folgenden Hinweise zu Arten von Themen bzw. Eingrenzungsmöglichkeiten
  127. 127. • Beschreibung (Darstellung, Überblick)
 Mit welchen Strategien betreten deutsche Unternehmen den südamerikanischen Markt? • Erklärung (Analyse, Untersuchung)
 Warum entscheiden sich deutsche Unternehmen, die den südamerikanischen Markt betreten, für unterschiedliche Strategien? • Prognosen (Chancen, Risiken, Entwicklungen)
 Welche Strategien werden deutsche Unternehmen zukünftig verfolgen, wenn sie den südamerikanischen Markt betreten? • Gestaltung (Vorschläge, Konzeption, Lösungsansätze) 
 Welche Strategien sollten deutsche Unternehmen verfolgen, wenn sie den südamerikanischen Markt erfolgreich betreten wollen? • Kritik (Bewertung, Stellungnahme, Vor- und Nachteile...) 
 Welche Vorteile hat die X- ggü. der Y-Markteintrittsstrategie? Arten von Themen/Forschungsfragen
  128. 128. Möglichkeiten zur Eingrenzung des Themas (1) Quelle: Kornmeier, Martin: Wissenschaftlich schreiben leicht gemacht. Für Bachelor, Master und Dissertation, 6. Auflage, Bern 2013, S. 51
  129. 129. Möglichkeiten zur Eingrenzung des Themas (2) Quelle: Kornmeier, Martin: Wissenschaftlich schreiben leicht gemacht. Für Bachelor, Master und Dissertation, 6. Auflage, Bern 2013, S. 51
  130. 130. Möglichkeiten zur Eingrenzung des Themas (3) Quelle: Hohl, Martin: Wissenschaftlich schreiben leicht gemacht. Für Bachelor, Master und Dissertation, 6. Auflage, Bern 2013, S. 51
  131. 131. Umfang 
 bzw. Gewichtung der einzelnen Teile https://www.flickr.com/photos/kim_scarborough/137095697
  132. 132. Umfang der einzelnen Teile Einleitung Theorieteil Hauptkapitel Handlungs- empfehlung Fazit/ Ausblick Umfang
  133. 133. Umfragen https://www.flickr.com/photos/audiolucistore/7403734608
  134. 134. Vielleicht entscheiden Sie sich dafür, in Ihrer Arbeit eine Umfrage durchführen? Wenn Sie dies vorhaben, dann sollten Sie darüber nachdenken, eines der folgenden (kostenlosen) Umfragetools zu verwenden: www.q-set.de www.limesurvey.org www.surverymonkey.com kequestionnaire.kennziffer.com Kostenlose Umfragen durchführen
  135. 135. Unterstützung https://www.flickr.com/photos/lordferguson/4004911679
  136. 136. Das Anfertigen einer wissenschaftlichen Arbeit ist eine besondere Herausforderung - das haben Sie bereits gelesen und wissen es auch. Wenn Ihr „normales“ Leben ohnedies schon randvoll gefüllt ist und Sie zeitintensive Verpflichtungen (wie etwa, sich um eigene Kinder oder kranke Eltern/Geschwister zu kümmern) haben, dann werden Sie diese Phase kaum stressfrei absolvieren können, wenn Sie nicht auf die Hilfe anderer zurückgreifen. Holen Sie sich für Ihre besonderen „Belastungen“ Unterstützung! Scheuen Sie sich nicht zu sagen, dass Sie es nicht ohne hel- fende Hände schaffen. Auch Sie sind nicht unendlich leistungs- fähig! Sie werden sicherlich feststellen, dass man Ihnen gern hilft, wenn Sie höflich darum bitten.
  137. 137. Verzeichnisse https://www.flickr.com/photos/103677929@N03/11237936813
  138. 138. Die Bestandteile einer wissenschaft- lichen Arbeit 1. Titelblatt 2. Sperrvermerk 3. Inhaltsverzeichnis 4. Abkürzungsverzeichnis 5. Abbildungsverzeichnis 6. Tabellenverzeichnis 7. Symbolverzeichnis 8. Textteil 9. Anhang/Anlagen 10. Literaturverzeichnis 11. Eidesstattliche Erklärung
  139. 139. Die Bestandteile einer wissenschaft- lichen Arbeit an der FOM
  140. 140. Wecker https://www.flickr.com/photos/eflon/5079163335
  141. 141. Sofern Sie Ihre Arbeit in einer Zeit schreiben, in der Vorlesungen und Klausuren/Prüfungen stattfinden, dann haben Sie ein ordentliches Pensum zu absolvieren. Hinzu kommen ja noch die Belastungen aus dem (Neben-)Job, sodass Sie vermutlich oft genug denken werden, all das nie zu schaffen. Da hilft nur Eines: Disziplin! Machen Sie sich nichts vor: Das Anfertigen einer wissenschaftlichen Arbeit passiert mal nicht ebenso nebenher. Einige meiner Kollegen meinen, dass für eine (gute) Masterarbeit ca. 1.000 Zeitstunden und mehr zu investieren sind. Was heißt das nun? In der Zeit, in der Sie Ihre Arbeit schreiben, werden Sie auf einige Hobbys/Freizeitbeschäftigungen verzichten müssen (aber bitte nicht komplett - siehe „Bier“ und „Freunde“). Außerdem sollten Sie versuchen, den Wecker eine Stunde früher zu stellen, um (vorübergehend) mehr Zeit zu haben.
  142. 142. Yoga Entspannungs- techniken https://www.flickr.com/photos/jirsy/15090805721
  143. 143. Eine einfache Möglichkeit, sich während des Recherchierens und Schreibens zu regenerieren, besteht darin, Yoga oder eine andere Entspannungstechnik zu praktizieren. Aus eigener Erfahrung weiß ich: Yoga tut Körper und Geist gleichermaßen gut. Bereits 20 Minuten reichen aus, um neue Kraft zu schöpfen. Dazu müssen Sie nicht einmal das Haus verlassen. Viele Yoga-Übungen lassen sich schnell erlernen. Was müssen Sie dafür tun? Nicht viel! Gehen Sie auf youtube und geben Sie den Suchbegriff „Yoga für Anfänger“ ein - zahlreiche Videos unterschiedlicher Länge warten auf Sie. Alternativ können Sie auch nach „Progressiver Muskelent- spannung“ suchen.
  144. 144. Zeitplanung https://www.flickr.com/photos/wwarby/3296379139
  145. 145. Machen Sie sich zu Beginn einen Zeitplan, damit Sie realistisch abschätzen können, wie lange Sie brauchen werden bzw., um sich selbst zu disziplinieren/motivieren. Berücksichtigen Sie dabei folgende Phasen: • Vorarbeiten, Themenfindung • Material sammeln, Thema eingrenzen • Material sichten, auswählen, ordnen; Grobgliederung • Material auswerten, Detail-Gliederung erarbeiten • Erste Version verfassen • Erstfassung überarbeiten • Zweite, dritte … Version schreiben • Endfassung erstellen • Korrekturlesen • Drucken, binden
  146. 146. „ “Zitieren
  147. 147. Die richtige Zitierweise („Fußnoten“) ist das „A und O“ einer jeden wissenschaftlichen Arbeit. Auf diese Weise kann der Leser die zitierten Literaturquellen auffinden und erhält Auskunft über die nicht selbstständig entwickelten Gedanken. Fußnoten erfüllen im Wesentlichen drei Funktionen: 1. Angabe der Quelle(n) zu den gekennzeichneten Zitaten. 2. Angabe von Fundstellen, die zur eingehenden Analyse der im Fließtext behandelten Thematik dienen. 3. Anmerkungen des Verfassers, die den gedanklichen Ablauf im Text behindern könnten, aber für die Bearbeitung der behan- delten Thematik sinnvoll erscheinen (wie ergänzende oder abweichende Aussagen, zusätzliche Erläuterungen).
  148. 148. Allgemeine Regeln zur Zitierweise • Je umfangreicher Ihre Literaturauswertung ist, desto besser! • Zitieren Sie nach Möglichkeit verschiedene Autoren zu einem Thema. • Zitieren Sie (möglichst) immer anhand des Originals. In begründeten Ausnahmefällen (z. B. Original nicht zu beschaffen), geben Sie im Anschluss an den kompletten Beleg der Originalquelle zusätzlich die Quelle an, die Ihnen vorlag, mit dem Zusatz „zit. n.“ (= zitiert nach) • (Theoretische) Grundlagenkapitel sollten mind. vier bis fünf Fußnoten pro Seite haben; bei eigenen empirischen Arbeiten weniger. • Da es mehrere Zitationstechniken/-varianten (Fußnoten-Zitation, Harvard- Zitation …) gibt, sollten Sie sich diesbezüglich mit Ihrem Betreuer abstimmen. • Die einmal gewählte Zitationstechnik ist konsequent beizubehalten. • Englischsprachige Zitate können im Original wiedergegeben werden. Bei anderen Sprachen sind Übersetzungen erforderlich, die als Übersetzung des Verfassers kenntlich zu machen sind.
  149. 149. Klassische Fußnoten-Zitation • Das Fußnotenzeichen (i. d. R. arabische Ziffern) steht bei wörtlichen Zitaten direkt hinter den abschließenden Anführungsstrichen • Bei sinngemäßen Zitaten und Verweisen steht das Fußnotenzeichen direkt hinter der sinngemäß zitierten Stelle. Sofern dies das Satzende ist, steht es ohne Leerzeichen direkt hinter dem Satzzeichen - z. B.: …getroffen.1 • Fußnoten werden durchnummeriert (Word macht dies automatisch) • In der Fußnote wird die Quelle in Kurzform genannt (z. B. 12 Müller 2014, 
 S. 23.) • Wie bei der Harvard-Methode werden die Texte eines Verfassers, der in einem Erscheinungsjahr mehrere Titel veröffentlicht hat, durch das Hinzufügen eines Buchstabens hinter dem Erscheinungsjahr unterschieden • Fußnoten schließen mit einem Punkt („.“) ab • Zwischen S. („für Seite“) und der Seitenzahl steht ein Leerzeichen
  150. 150. Harvard-Zitation (Kurzbelegverfahren) • Nachname des Autors, Jahr der Veröffentlichung (Müller[,] 2014) • Bei wörtlichem Zitat oder wenn man sich nicht auf die Publikation insgesamt bezieht mit Seitenzahl(en): (Müller[,] 2014, S. 34) oder 
 (vgl. Maier[,] 2013, 54 - 56) • Bei bis zu drei Autoren: (Müller/Schulz/Meier[,] 2009) • Bei mehr als drei Autoren: (Müller u. a.[,] 2011) oder (Müller et al.[,] 2011) • Bei mehreren Titeln eines Autors aus demselben Jahr: (vgl. Schulz 2013a und 2013b) • Bei fehlendem Autor: (Einführung in das CRM[,] 2014) • Im Literaturverzeichnis: Müller, Winfred (2014): Einführung in die BWL, 
 4. Aufl., München
  151. 151. Direktes/wörtliches oder indirektes Zitat? Direktes/wörtliches Zitat, wenn ... • der Wortlaut relevant ist • die Aussage neu oder besonders prägnant ist (Definition, Arbeitsergebnis) • es Grundlage der eigenen Analyse und Interpretation ist • eigene Beobachtungen und Argumente gestützt werden sollen Indirektes Zitat, wenn ... • der Inhalt wichtig ist • die Aussage längerer Passagen, Kapitel oder ganzer Texte zusammengefasst werden sollen • es um die kritische Auseinandersetzung mit wissenschaftlichen Positionen geht • ein Forschungsstand referiert wird
  152. 152. Regeln für direkte Zitate • Wortlaut, Schreibung und Interpunktion des Originals sind genau wiederzugeben. • Alle Zusätze innerhalb des Zitats sind in eckige Klammern [xxx] zu setzen. • Auslassungen werden durch drei Punkte in eckigen Klammern kenntlich gemacht [...]. • Wo der Leser die korrekte Wiedergabe anzweifeln könnte, ist hinter der betreffenden Stelle ein [sic] oder [!] einzufügen. • Zitate werden in doppelte Anführungszeichen gesetzt. • Zitate innerhalb von Zitaten (z. B. wörtliche Rede) werden durch einfache Anführungszeichen gekennzeichnet. • Prosazitate von mehr als drei Zeilen werden vom laufenden Text abgesetzt, eingerückt (0,5 cm) und mit einfachem Zeilenabstand geschrieben. Anführungszeichen werden in diesem Fall nicht verwendet.
  153. 153. Regeln für indirekte Zitate • Im Text ist deutlich zu machen, dass es sich nicht um Aussagen des Autors selbst handelt. Das geschieht am sinnvollsten durch sprachliche Wendungen wie: „Nach Ansicht des Autors …", „Wie Kuller in ihrer Studie ermittelt hat, …" und die Verwendung des Konjunktivs. • In der dazugehörigen Literaturangabe wird ein vgl. vorangestellt. • Wichtig ist, dass jeweils der Seitenumfang angegeben wird, auf den man sich bezieht, z. B. „vgl. ... S. 15“ oder S. 15f. oder S. 15 - 25 oder Kapitel 3 usw. (im Englischen: cf. ... p. 15 oder chap. 3) • Will man weitere themenrelevante Titel nennen, ohne daraus im Einzelnen zu zitieren, verweist man darauf: „Zum Thema vgl. auch …" oder „Hierzu siehe auch …" (im Englischen: also cf. ...).
  154. 154. Formulierungshilfen für indirekte Zitate • Meyer stellt fest, dass … • Bohnacker (2013) bezeichnet die Entdeckung als … • Hansen (2012) verdeutlicht in seiner Arbeit die Umstände 
 von … • Laut Grün (2014, S. 37) gibt es zweierlei Gründe für die Entstehung von … • Bei Untersuchungen zu (Huber 2014, Schmidt 2013, Grei 2011)… konnte gezeigt werden, dass … • Dabei wurde festgestellt, dass … • Hansen (2012, S. 297) vermutet, dass …
  155. 155. Zusammen- fassungen https://www.flickr.com/photos/sooperkuh/6360506353
  156. 156. Selbst für geübte und fachkundige Leser ist es mitunter schwierig, die zentralen Punkte eines Textes zu erkennen. Auch wenn dem so ist, so fällt es gerade bei längeren/umfang- reicheren Texten (wie etwa Abschlussarbeiten) oft schwer, sich an bedeutsame Inhalte/Aussagen vorangegangener Passagen zu erinnern. Aus diesem Grund ist es sehr empfehlenswert, am Ende jedes (Haupt-)Kapitels eine Zusammenfassung zu schreiben, in der Sie die wichtigsten Erkenntnisse in wenigen Sätzen beschrei- ben. Sie erweisen sich so als leserorientiert und erleichtern es, den roten Faden bzw. Ihre Argumentationskette zu erkennen.
  157. 157. Zweifel https://www.flickr.com/photos/24141546@N06/8097784516
  158. 158. Zweifel sollte die erste Tugend des Wissenschaftlers sein, und zwar in zweierlei Hinsicht: Zum einen, was die Themensuche betrifft, also die Beschäf- tigung mit dem zentralen Thema. Rasch fündig wird hier, wer Denkfehler, Widersprüche oder Ungereimtheiten in (bislang) akzeptierten Theorien oder Meinungen entdeckt. Zum anderen, was die Qualität der hinzugezogenen Quellen betrifft. Ich sage es ganz klar: Glauben Sie nicht alles, was Sie lesen. Prüfen Sie alle Aussagen, die Ihnen unter die Augen kommen. Auch die besten und seriösesten Wissenschaftler machen Fehler … mal abgesehen von jenen, die schlampig gearbeitet haben.
  159. 159. DAEFLER.DE xing.to/MNDaefler Viel Erfolg bei der Anwendung der Tipps!

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