Ökologisch Lean

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Kosteneinsparung anhand grüner Kennzahlen in der Wertschöpfung.

Lean Management ist eine weit verbreitete Methode zur Optimierung der gesamten Wertschöpfungskette industrieller Güter. Die hier untersuchte Methode ergänzt die bestehenden Kennzahlen um einen ökologischen Aspekt und hebt bislang verborgene Potenziale in ungeahnter Höhe. In diesem MHPBoxenstopp zeigt unser MHPExperte Fabian Kehle, wie Kunden von reduzierten Energiekosten profitieren und bereits für anstehende ökologische Richtlinien, zum Beispiel einen PCF (Product Carbon Footprint), entscheidende Vorleistungen treffen können.

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Ökologisch Lean

  1. 1. © 2015 Mieschke Hofmann und Partner Gesellschaft für Management- und IT-Beratung mbH Kosteneinsparung anhand grüner Kennzahlen in der Wertschöpfung Ökologisch Lean Fabian Kehle | MHPBoxenstopp: 24.02.2015
  2. 2. 2© 2015 Mieschke Hofmann und Partner Gesellschaft für Management- und IT-Beratung mbH 25.02.2015 BITKOM BIG DATA Summit in Hanau, Congress Park Hanau 03.03.2015 BIG DATA Der Data Lake am Beispiel von Maschinendaten 10.03.2015 BI Strategy MHP Big Data Future Studie Einleitung MHPBoxenstopp: Ökologisch Lean www.youtube.de/MHPProzesslieferant Weitere MHPBoxenstopps Agenda Wo Sie uns in 2015 auch finden können… www.mhp.com/de/events Zu Anfang sind alle Teilnehmer auf stumm geschalten. www.mhp.com/de/events 13.00 – 13.10 Uhr Begrüßung Fabian Kehle 13.10 – 13.45 Uhr Vortrag Fabian Kehle 13.45 – 14.00 Uhr Offene Fragerunde Sie können bereits während der Web Session über die Chatfunktion im rechten Fenster Fragen einreichen. www.slideshare.net/MHPInsights
  3. 3. 3© 2015 Mieschke Hofmann und Partner Gesellschaft für Management- und IT-Beratung mbH Fabian Kehle Senior Professional Produkt- & Innovationsmanagement MHPBoxenstopp: Ökologisch Lean Ihre Gesprächspartner Stephanie Brester Produkt- & Innovationsmanagement
  4. 4. 4© 2015 Mieschke Hofmann und Partner Gesellschaft für Management- und IT-Beratung mbH Prozesse verbessern kann nur, wer sich im Detail auskennt. Genauso wie im Großen und Ganzen. MHPBoxenstopp: Ökologisch Lean Wir wissen aus Erfahrung, wie man Ziele erreicht und dabei vorneweg fährt.
  5. 5. 5© 2015 Mieschke Hofmann und Partner Gesellschaft für Management- und IT-Beratung mbH Mieschke Hofmann und Partner (MHP) A Porsche Company MHPBoxenstopp: Ökologisch Lean Die Leistung Management Consulting System Integration Application Management Business Solutions Business Solutions Der Unterschied Symbiose aus Prozess- + IT-Beratung l Prozesslieferant l Excellence l Automotive l Kunden Die Kompetenz Ganzheitliches Beratungsportfolio über die gesamte Wertschöpfungskette Technology Services Application Mgmt. Services Product Lifecycle Mgmt. Supply Chain Mgmt. Production & Opera- tions Mgmt. Customer Relations Mgmt. Finance & Controlling Business Intelligence After Sales Retail Mgmt. Human Resources
  6. 6. 6© 2015 Mieschke Hofmann und Partner Gesellschaft für Management- und IT-Beratung mbH Ganzheitliches Beratungsportfolio über die komplette Wertschöpfungskette. Unsere Kompetenzbereiche mit Themenfeldern. MHPBoxenstopp: Ökologisch Lean Technology Services Application Mgmt. Services Product Lifecycle Mgmt. Supply Chain Mgmt. Production & Opera- tions Mgmt. Customer Relations Mgmt. Finance & Controlling Business Intelligence After Sales Retail Mgmt. Human Resources Production Planning Strategic Production Consulting Lean Production Manufacturing Execution Maintenance Retail Service Management Retail Consulting Fleet Management Sourcing Planning Affiliation Performance Development & Talent Management Governance, Risk and Compliance Template Development and Rollouts Business Process Development & Optimization Legal and Fiscal Requirements Accounts, Reporting and Consolidation System Harmonization CIO Management Consulting Enterprise Content Management Standard Software Individual Software Application & Process Services Application Management Consulting Product Structure Management Product Development Process (PDP) Management SAP PLM Consulting & Solution Implementation PTC Windchill Solution Integration DS Enovia V6 Solution Integration PLM Strategy & Management Consulting Production Logistics Procurement & Quality Sales Logistics Service Management Spare Parts Management Supply Chain & Demand Planning Service Management Spare Parts Management Warranty Processes (Pro-active) Complaint Management Digital incl. Connected CRM & Social CRM CRM Strategy & Management Consulting Sales Force Automation incl. Mobile CRM Analytics incl. Segmentation & Campaign Management Vertical Retail Integration (Pro-active) Complaint Management BI Technology BI Strategy Integrated Corporate Planning Analytical Business Processes Next Generation BI & BIG DATA Mobile BI Scenarios CRM IT Consulting & Solution Implementation Transition & Change Management Administrative Core Processes MHP Dealer Performance Management Finance and Controlling for Automotive Retailers Dealer Management Systems MHP Carbon Innovations Connected Vehicle Cloud Compute Sustainable Mobility Social Business Mobile Business Real-time Business Industry 4.0 Ökologisch Lean
  7. 7. Agenda 7© 2015 Mieschke Hofmann und Partner Gesellschaft für Management- und IT-Beratung mbH 1. Einleitung 2. Das Green Stream Design, Methode und Beispiel 3. Methodenentwicklung - Definition der Richtlinien zur Optimierung 4. Ausblick und Next Steps
  8. 8. Agenda 8© 2015 Mieschke Hofmann und Partner Gesellschaft für Management- und IT-Beratung mbH 1. Einleitung 2. Das Green Stream Design, Methode und Beispiel 3. Methodenentwicklung - Definition der Richtlinien zur Optimierung 4. Ausblick und Next Steps
  9. 9. 9© 2015 Mieschke Hofmann und Partner Gesellschaft für Management- und IT-Beratung mbH 1. Einleitung Damit dies auch die nächsten 100 Jahre Bestand hat müssen wir etwas tun!
  10. 10. 10© 2015 Mieschke Hofmann und Partner Gesellschaft für Management- und IT-Beratung mbH Rechtlicher Rahmen? Fehlanzeige! 1. Einleitung Kyoto -5% Europäische Union -8 % Deutschland -21 % § €€
  11. 11. 11© 2015 Mieschke Hofmann und Partner Gesellschaft für Management- und IT-Beratung mbH Signifikanter Anstieg der Energiekosten seit 1998. 1. Einleitung 16 ct/kWh
  12. 12. 12© 2015 Mieschke Hofmann und Partner Gesellschaft für Management- und IT-Beratung mbH Signifikanter Anstieg der Energiekosten seit 1998. 1. Einleitung 40% 14% 60% Erzeugung Transport Vertrieb Energiepreis seit 2008 Energiepreis seit 2000
  13. 13. 13© 2015 Mieschke Hofmann und Partner Gesellschaft für Management- und IT-Beratung mbH Wo möchten die Unternehmen ansetzen? 1. Einleitung Quelle: TNS Political & Social 2012, S. 50
  14. 14. 14© 2015 Mieschke Hofmann und Partner Gesellschaft für Management- und IT-Beratung mbH Einstellung der Konsumenten gegenüber nachhaltigen Unternehmen 1. Einleitung 33 % 6 % Soziale und ökologische Verantwortung wichtig. Sind bereit dafür zu bezahlen.
  15. 15. Agenda 15© 2015 Mieschke Hofmann und Partner Gesellschaft für Management- und IT-Beratung mbH 1. Einleitung 2. Das Green Stream Design, Methode und Beispiel 3. Methodenentwicklung - Definition der Richtlinien zur Optimierung 4. Ausblick und Next Steps
  16. 16. 16© 2015 Mieschke Hofmann und Partner Gesellschaft für Management- und IT-Beratung mbH Green-Stream-Design als Erweiterung der DIN EN ISO 14040 2. Das Green Stream Design, Methode und Beispiel Ziel & Rahmen festlegen Sachbilanz/ Green-Stream- Analysis Wirkungs- abschätzung Auswertung Untersuchungs- rahmen, Systemgrenze & Detaillierungsgrad festlegen Vorgesehene Anwendung definieren Für Zielerreichung notwendige Input-/Outputdaten aufnehmen Bereitstellung zusätzlicher Informationen Gruppierungnach Wirkungskategorien Abschätzung pot. Umweltwirkungen Zusammenfassung undDiskussion von Ziel, Sachbilanz und Wirkungsabschätzung Erstellungvon Schlussfolgerungen, Empfehlungenund Entscheidungshilfen Kritische Bewertung Notwendigfalls vergleichende Aussagen erfolgen Interne oder externe Prüfungmöglich Verifikation vordefinierter Elemente Green-Stream- Design Anwendungder Richtlinien zur Optimierung Erarbeitungdes Future-State Green-Stream  Untersuchungsrahmen, Systemgrenze & Detaillierungsgrad festlegen  Vorgesehene Anwendung definieren  Für Zielerreichung notwendige Input- /Outputdaten aufnehmen  Zusammenfassung und Diskussion von Ziel, Sachbilanz und Wirkungsabschätzung  Erstellung von Schlussfolgerungen, Empfehlungen und Entscheidungshilfen  Notwendig falls vergleichende Aussagen erfolgen  Interne oder externe Prüfung möglich  Verifikation vordefinierter Elemente  Bereitstellung zusätzlicher Informationen  Gruppierung nach Wirkungskategorien  Abschätzung pot. Umweltwirkungen  Anwendung der Richtlinien zur Optimierung  Erarbeitung des Future- State Green-Stream
  17. 17. 17© 2015 Mieschke Hofmann und Partner Gesellschaft für Management- und IT-Beratung mbH Was wir betrachten… 2. Das Green Stream Design, Methode und Beispiel WA WE Fertigung + Montage alle Transportwege im Werk
  18. 18. 18© 2015 Mieschke Hofmann und Partner Gesellschaft für Management- und IT-Beratung mbH Sachbilanz als Darstellung der Wertstromanalyse 2. Das Green Stream Design, Methode und Beispiel
  19. 19. 19© 2015 Mieschke Hofmann und Partner Gesellschaft für Management- und IT-Beratung mbH Sachbilanz als Darstellung der Wertstromanalyse 2. Das Green Stream Design, Methode und Beispiel 2. Zeitleiste für THG-Emissionen Prozesskästen werden um notwendige Kennzahlen ergänzt.
  20. 20. 20© 2015 Mieschke Hofmann und Partner Gesellschaft für Management- und IT-Beratung mbH Relations- analyse Prozess- analyse Energiemix- analyse Effizienz- analyse Das Green-Stream-Design kombiniert und ergänzt bekannte Richtlinien zur klassischen und ökologischen Optimierung von Wertströmen 2. Das Green Stream Design, Methode und Beispiel Richtlinien zur Optimierung des Wertstromdesigns Richtlinien zur Optimierung des Energiewertstromes Definitiondes Wertstromes Details der Dimensionen siehe Folie 35 ff.
  21. 21. 21© 2015 Mieschke Hofmann und Partner Gesellschaft für Management- und IT-Beratung mbH Inhalte der Prozessanalyse I2. Das Green Stream Design, Methode und Beispiel Relations- analyse Multi Prozessanalyse Prozess- analyse Energiemix- analyse Effizienz- analyse
  22. 22. 22© 2015 Mieschke Hofmann und Partner Gesellschaft für Management- und IT-Beratung mbH Inhalte der Prozessanalyse I2. Das Green Stream Design, Methode und Beispiel Relations- analyse Multi Prozessanalyse Prozess- analyse Energiemix- analyse Effizienz- analyse
  23. 23. 23© 2015 Mieschke Hofmann und Partner Gesellschaft für Management- und IT-Beratung mbH Inhalte der Prozessanalyse I2. Das Green Stream Design, Methode und Beispiel Relations- analyse Multi Prozessanalyse Prozess- analyse Energiemix- analyse Effizienz- analyse1. Austakten über Geschwindigkeit und Arbeitszeit 2. In den Fluss bringe und externe Zukaufteile regional beziehen 3. Bestände reduzieren 4. Schrittmacherprozess definieren 5. Produktionsmix an der Auslastung und dem Energieverbrauch ausrichten 6. Produktionsvolumen ausgleichen 7. Flexibilität steigern
  24. 24. 24© 2015 Mieschke Hofmann und Partner Gesellschaft für Management- und IT-Beratung mbH Inhalte der Relationsanalyse I2. Das Green Stream Design, Methode und Beispiel Relations- analyse Multi Prozessanalyse Prozess- analyse Energiemix- analyse Effizienz- analyse
  25. 25. 25© 2015 Mieschke Hofmann und Partner Gesellschaft für Management- und IT-Beratung mbH Inhalte der Relationsanalyse I2. Das Green Stream Design, Methode und Beispiel Relations- analyse Multi Prozessanalyse Prozess- analyse Energiemix- analyse Effizienz- analyse 8. Ressourcenbedarf im Normalbetrieb reduzieren
  26. 26. 26© 2015 Mieschke Hofmann und Partner Gesellschaft für Management- und IT-Beratung mbH Inhalte der Effizienzanalyse I2. Das Green Stream Design, Methode und Beispiel Relations- analyse Multi Prozessanalyse Prozess- analyse Energiemix- analyse Effizienz- analyse
  27. 27. 27© 2015 Mieschke Hofmann und Partner Gesellschaft für Management- und IT-Beratung mbH Inhalte der Effizienzanalyse I2. Das Green Stream Design, Methode und Beispiel Relations- analyse Multi Prozessanalyse Prozess- analyse Energiemix- analyse Effizienz- analyse 9. Ressourcen mehrfach nutzen 10. Ausgleich zwischen Verbräuchen 11. Energiebereitstellung und –verbrauch synchronisieren
  28. 28. 28© 2015 Mieschke Hofmann und Partner Gesellschaft für Management- und IT-Beratung mbH Inhalte der Energiemixanalyse 2. Das Green Stream Design, Methode und Beispiel Relations- analyse Multi Prozessanalyse Prozess- analyse Energiemix- analyse Effizienz- analyse
  29. 29. 29© 2015 Mieschke Hofmann und Partner Gesellschaft für Management- und IT-Beratung mbH Inhalte der Energiemixanalyse I2. Das Green Stream Design, Methode und Beispiel Relations- analyse Multi Prozessanalyse Prozess- analyse Energiemix- analyse Effizienz- analyse 12. Energiemix analysieren
  30. 30. 30© 2015 Mieschke Hofmann und Partner Gesellschaft für Management- und IT-Beratung mbH 2. Das Green Stream Design, Methode und Beispiel Beispielhafte Potentialanalyse des Fertigungsprozesses einer gebogenen Kurbelwelle inkl. Vorprodukte, Roh- materialien und Transportprozesse.
  31. 31. Agenda 31© 2015 Mieschke Hofmann und Partner Gesellschaft für Management- und IT-Beratung mbH 1. Einleitung 2. Das Green Stream Design, Methode und Beispiel 3. Methodenentwicklung - Definition der Richtlinien zur Optimierung 4. Ausblick und Next Steps
  32. 32. 32© 2015 Mieschke Hofmann und Partner Gesellschaft für Management- und IT-Beratung mbH 0,00% 10,00% 20,00% 30,00% 40,00% 50,00% 60,00% 70,00% 80,00% 90,00% 100,00% Elektrizität [kWh] THG-Emissionen [kgCO2e] Durchlaufzeit [Min] Bestände [St] Lieferzeit(ohne Sachbearbeitung) [Min]Status-Quo Austakten 22,1 18,3 62,6 12.814 2.055 8.312 60,2 -17 % -3,7% 1.695 10.758 6.256 -16 % -24 %-18 % Durch die Anpassung der Maschinen an den Kundentakt können energetische Potentiale freigelegt werden 3. Methodenentwicklung - Definition der Richtlinien zur Optimierung  Durch das Austakten werden alle Prozesskennzahlen merklich beeinflusst  Durch eine gleiche Mitarbeiterauslastung werden klassische Kennzahlen optimiert  Durch die Synchronisation der Maschinen mit dem Mitarbeitertakt wird die Maschine dem optimalen Betriebspunkt angenähert
  33. 33. 33© 2015 Mieschke Hofmann und Partner Gesellschaft für Management- und IT-Beratung mbH 0,00% 10,00% 20,00% 30,00% 40,00% 50,00% 60,00% 70,00% 80,00% 90,00% 100,00% Elektrizität [kWh] THG-Emissionen [kgCO2e] Durchlaufzeit [Min] Bestände [St] Lieferzeit(ohne Sachbearbeitung) [Min]Status-Quo Fluss schaffen Externe Zukaufteile regional beziehen 22,1 18,0 62,6 12.814 2.055 8.312 60,1 -19 % -4,7% 59,6 1.69510.758 6.256 Die Verkürzung von Transportdistanzen ermöglicht merkliche Einsparungen der relevanten THG-Emissionen 3. Methodenentwicklung - Definition der Richtlinien zur Optimierung  Durch die Schaffung eines konstanten Flusses werden Transporte reduziert  Die Reduktion der notwendigen Pufferbestände unterliegt einer separaten Betrachtung im Rahmen der nächsten Richtlinie
  34. 34. 34© 2015 Mieschke Hofmann und Partner Gesellschaft für Management- und IT-Beratung mbH 0,00% 10,00% 20,00% 30,00% 40,00% 50,00% 60,00% 70,00% 80,00% 90,00% 100,00% Elektrizität [kWh] THG-Emissionen [kgCO2e] Durchlaufzeit [Min] Bestände [St] Lieferzeit(ohne Sachbearbeitung) [Min]Status-Quo Bestände reduzieren 22,1 18,0 62,6 12.814 2.055 8.312 59,6 -80 % -73 % 2.600 559 2.225 -73 % Reduzierte Bestände führen in Konsequenz zu verringerten Durchlauf- und Lieferzeiten 3. Methodenentwicklung - Definition der Richtlinien zur Optimierung  Auf Basis der verkürzten Transportdistanzen und eines Pull-Systems werden die Sicherheits- und Pufferbestände reduziert  Die reduzierten Bestände verringern ebenfalls die Durchlauf- und Lieferzeit  THG-relevante Bestände waren innerhalb des Projektes nicht vorhanden
  35. 35. 35© 2015 Mieschke Hofmann und Partner Gesellschaft für Management- und IT-Beratung mbH 0,00% 10,00% 20,00% 30,00% 40,00% 50,00% 60,00% 70,00% 80,00% 90,00% 100,00% Elektrizität [kWh] THG-Emissionen [kgCO2e] Durchlaufzeit [Min] Bestände [St] Lieferzeit(ohne Sachbearbeitung) [Min]Status-Quo Schrittmacherprozessdefinieren 22,1 18,0 62,6 12.814 2.055 8.312 59,6 -68 % -62 % 4,140 759 290 -97 % Durch einen geänderten Schrittmacherprozess lassen sich Lieferzeiten merklich senken 3. Methodenentwicklung - Definition der Richtlinien zur Optimierung  Der Schrittmacher Prozess wird auf den Drehprozess gelegt, da dieser das Bottleneck darstellt  Durch den geänderten Schrittmacher Prozess müssen mehr Bestände vorgehalten werden  Die Lieferzeit wird kumuliert um 97 % abgesenkt
  36. 36. 36© 2015 Mieschke Hofmann und Partner Gesellschaft für Management- und IT-Beratung mbH Eine Reduktion von Rüstzeit führt in Konsequenz zu einer Reduktion der relevanten Energie 3. Methodenentwicklung - Definition der Richtlinien zur Optimierung  Die Reduktion der Rüstzeiten führt zu einer Einsparung des Energiebedarfs während dem Rüsten  Losgrößen werden nicht reduziert, da diese bereits sehr gering sind  Durch die konstanten Losgrößen erfolgt keine Veränderung der Bestandsmengen 0,00% 10,00% 20,00% 30,00% 40,00% 50,00% 60,00% 70,00% 80,00% 90,00% 100,00% Elektrizität [kWh] THG-Emissionen [kgCO2e] Durchlaufzeit [Min] Bestände [St] Lieferzeit(ohne Sachbearbeitung) [Min]Status-Quo Flexibilität steigern 22,1 17,8 62,6 12.814 2.055 8.312 59,5 -20 % -5% 4,140 779 290
  37. 37. 37© 2015 Mieschke Hofmann und Partner Gesellschaft für Management- und IT-Beratung mbH 0,00% 10,00% 20,00% 30,00% 40,00% 50,00% 60,00% 70,00% 80,00% 90,00% 100,00% Elektrizität [kWh] THG-Emissionen [kgCO2e] Durchlaufzeit [Min] Bestände [St] Lieferzeit(ohne Sachbearbeitung) [Min]Status-Quo Ressourcenbedarf reduzieren 22,1 16,6 62,6 12.814 2.055 8.312 58,8 -25 % -6,1% 4,140 779 290 Die Reduktion des Ressourcenbedarfs erfordert eine technische Analyse des spezifischen Energieverbrauchs 3. Methodenentwicklung - Definition der Richtlinien zur Optimierung  Der Ofen wird durch einen energetisch effizienteren ersetzt  Alternativ sind auch geänderte Energieträger, der Austausch von Komponenten, andere Prozesstechnologien oder integrierte Produktionsprozesse zu betrachten
  38. 38. 38© 2015 Mieschke Hofmann und Partner Gesellschaft für Management- und IT-Beratung mbH Energiebereitstellung und –verbrauch synchronisieren 3. Methodenentwicklung - Definition der Richtlinien zur Optimierung Keine Daten für Druckluft Externer Strombezug HT NT Nachtzuschlag 12,5% bis 50%
  39. 39. 39© 2015 Mieschke Hofmann und Partner Gesellschaft für Management- und IT-Beratung mbH Ein geänderter Stromtarif kann elektrische THG-Emissionen vollständig eliminieren 3. Methodenentwicklung - Definition der Richtlinien zur Optimierung  Durch einen geänderten Strommix können alle elektrischen THG-Emissionen reduziert werden  Die restlichen THG-Emissionen basieren fast ausschließlich auf der Herstellung des Rohmaterials 0,00% 10,00% 20,00% 30,00% 40,00% 50,00% 60,00% 70,00% 80,00% 90,00% 100,00% THG-Emissionen [kgCO2e] Status-Quo Energiemix analysieren (-25% CO2) Energiemix analysieren (-50% CO2) Energiemix analysieren (-75% CO2) Energiemix analysieren (-100% CO2) 62,6 56,2 -22 % 53,7 51,2 48,7
  40. 40. 40© 2015 Mieschke Hofmann und Partner Gesellschaft für Management- und IT-Beratung mbH 0,00% 10,00% 20,00% 30,00% 40,00% 50,00% 60,00% 70,00% 80,00% 90,00% 100,00% Elektrizität [kWh] THG-Emissionen [kgCO2e] Durchlaufzeit [Min] Bestände [St] Lieferzeit [Min] Status-Quo Prozessanalyse Effizienzanalyse Energiemix analysieren (-100% CO2) 22,1 12.814 2.055 8.312 4,140 779 290 -25% 62,6 -22% -68% -62% -97% Die Potentialanalyse zeigt Möglichkeiten zur Verbesserung klassischer und ökologischer Kennzahlen 3. Methodenentwicklung - Definition der Richtlinien zur Optimierung  Die Potentialanalyse zeigt Möglichkeiten zur Optimierung des Energieverbrauchs um 25 % bei einer Reduktion der anfallenden THG-Emissionen von 22 %  Die Prozessanalyse reduziert den Energieverbrauch mit 20 % am größten  Die Energiemixanalyse liefert mit 16 % den größten Beitrag zur Reduktion der THG-Emissionen  Die klassischen Kennzahlen werden ausschließlich durch die Prozessanalyse optimiert
  41. 41. 41© 2015 Mieschke Hofmann und Partner Gesellschaft für Management- und IT-Beratung mbH Die Potentialanalyse zeigt Möglichkeiten zur Verbesserung klassischer und ökologischer Kennzahlen 3. Methodenentwicklung - Definition der Richtlinien zur Optimierung  Jährlich kann mehr als 20.000 € eingespart werden  Die jährlichen THG-Emissionen werden hierbei um mehr als 330 t reduziert  Annahme:  Stromtarif 15,1 ct/ kWh  Taktzeit 20 Min  Fabriktage 250/ Jahr  Schichten 2/ Tag 22,1 16,6 62,6 48,7 0,0 10,0 20,0 30,0 40,0 50,0 60,0 70,0 15,0 16,0 17,0 18,0 19,0 20,0 21,0 22,0 23,0 Elektrizität [kWh] THG-Emissionen [kg CO2e] Status-Quo Ergebnisse Green-Stream-Design
  42. 42. Agenda 42© 2015 Mieschke Hofmann und Partner Gesellschaft für Management- und IT-Beratung mbH 1. Einleitung 2. Das Green Stream Design, Methode und Beispiel 3. Methodenentwicklung - Definition der Richtlinien zur Optimierung 4. Ausblick und Next Steps
  43. 43. 43© 2015 Mieschke Hofmann und Partner Gesellschaft für Management- und IT-Beratung mbH Durch die mehrdimensionale Analyse werden tiefgreifende Optimierungspotentiale aufgedeckt 4. Ausblick und Next Steps  Ggf. kann die klassische Prozessoptimierung schwächer ausfallen  Entscheidend sind jedoch zusätzliche Nutzen  Primäre Energie- reduktionen schlagen sich direkt in den Kosten nieder  Sekundäre „Gewinne“ z.B.:  Auflösung von Rückstellungen für Energie  Zukünftige gesetzl. Änderungen Reduktion Primärenergie Green Stream Analysis Prozess- optimierung LEAN Prozess- optimierung Kostenvorteil Reduktion Sekundärenergie
  44. 44. 44© 2015 Mieschke Hofmann und Partner Gesellschaft für Management- und IT-Beratung mbH Wie kann es weiter gehen? 4. Ausblick und Next Steps WERKTIER 1 Endverbraucher TIER n Recycling
  45. 45. 45© 2015 Mieschke Hofmann und Partner Gesellschaft für Management- und IT-Beratung mbH Waren werden von der Rohstoffgewinnung bis zum Ende ihres Lebenszyklus immer transportiert. 4. Ausblick und Next Steps value creation 2 supplier value creation 1 extraction of raw materials transport route Automated recording and product assignment recycling First process step: illustration of CO2 emission from producer to first supplier. customer
  46. 46. 46© 2015 Mieschke Hofmann und Partner Gesellschaft für Management- und IT-Beratung mbH Die Bestimmung des PCF sollte nicht schwierig sein - Einfach, wie der Bau eines Lego Hauses. 4. Ausblick und Next Steps Jedes Teil wird über einen sehr langen Weg transportiert… … bis zum fertigen Produkt
  47. 47. 47© 2015 Mieschke Hofmann und Partner Gesellschaft für Management- und IT-Beratung mbH Ihr Ansprechpartner MHPBoxenstopp: Ökologisch Lean Fabian Kehle Senior Professional SU Produkt- & Innovationsmanagement Mobil: +49 151 2030 1406 E-Mail: Fabian.Kehle@mhp.com
  48. 48. 48© 2015 Mieschke Hofmann und Partner Gesellschaft für Management- und IT-Beratung mbH MHPBoxenstopp BI Strategy MHPBoxenstopp BIG DATA 13-14 Uhr | 03.03.15 MHPBoxenstopp Ökologisch Lean 13-14 Uhr | 24.02.15 MHPTimetable weitere Infos www.mhp.com/ events Mit nur einem “Klick” zur MHPBoxenstopp Anmeldung Haben Sie einen MHPBoxenstopp verpasst? Kein Problem - in unserem MHP YouTube-Channel und auf unserem SlideShare Profil finden Sie alle vergangenen Websessions: Mitschnitte und Videos im Channel: Präsentationsunterlagen: http://www.youtube.com/MHPProzesslieferant http://de.slideshare.net/MHPInsights MHPBoxenstopp BITKOM BIG DATA Summit 14:50 Uhr | 25.02.15 13-14 Uhr | 10.03.15

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