Ich hab mir lang den Kopf zerbrochen,  Mit Denken und Sinnen, Tag und Nacht,  Doch deine liebenswürdigen Augen,  Sie hab...
<ul><li>Du bist wie eine Blume, </li></ul><ul><li>So hold und schön und rein; </li></ul><ul><li>Ich schau dich an, und Weh...
Herz, mein Herz <ul><li>Herz, mein Herz, sei nicht beklommen, </li></ul><ul><li>Und ertrage dein Geschick. </li></ul><ul><...
Heidenröslein <ul><li>Sah ein Knab' ein Röslein steh'n, Röslein auf der Heiden, War so jung und war so schön Lief er schne...
<ul><li>Knabe sprach: &quot;Ich breche dich, Röslein auf der Heiden.&quot; Röslein sprach: &quot;Ich steche dich, Daß du e...
<ul><li>Und der wilde Knabe brach 's Röslein auf der Heiden; Röslein wehrte sich und stach, Half ihm doch kein Weh und Ach...
 
<ul><li>Die Lorelei </li></ul><ul><li>Ich weiß nicht, was soll es bedeuten, Dass ich so traurig bin; Ein Märchen aus alten...
<ul><li>Die schönste Jungfrau sitzet Dort oben wunderbar, Ihr goldnes Geschmeide blitzet, Sie kämmt ihr goldenes Haar. </l...
<ul><li>Den Schiffer im kleinen Schiffe Ergreift es mit wildem Weh; Er schaut nicht die Felsenriffe Er schaut nur hinauf i...
 
 
IM MAI <ul><li>Im wunderschönen Monat Mai,  Als alle Knospen sprangen,  Da ist in meinem Herzen  Die Liebe aufgegangen.  <...
<ul><li>Manchmal Manchmal, wenn ein Vogel ruft oder ein Wind geht in den Zweigen oder ein Hund bellt im fernsten Gehöft, d...
<ul><li>  Meine Seele wird Baum und ein Tier und ein Wolkenweben. Verwandelt und fremd kehrt sie zurück und fragt mich. Wi...
<ul><li>Träumerei in Hellblau </li></ul><ul><li>Alle Landschaften haben Sich mit Blau gefüllt. Alle Büsche und Bäume des S...
Wenn die Abende sinken Und wir schlafen ein, Gehen die Träume, die schönen, Mit leichten Füßen herein. Zymbeln lassen sie ...
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Deutsche Gedichte

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Deutsche Gedichte

  1. 1.   Ich hab mir lang den Kopf zerbrochen, Mit Denken und Sinnen, Tag und Nacht, Doch deine liebenswürdigen Augen, Sie haben mich zum Entschluß gebracht.   Jetzt bleib ich, wo deine Augen leuchten, In ihrer süßen, klugen Pracht - Daß ich noch einmal würde lieben, Ich hätt es nimmermehr gedacht. H. HEINE
  2. 2. <ul><li>Du bist wie eine Blume, </li></ul><ul><li>So hold und schön und rein; </li></ul><ul><li>Ich schau dich an, und Wehmut </li></ul><ul><li>Schleicht mir ins Herz hinein. </li></ul><ul><li>Mir ist, als ob ich die Hände </li></ul><ul><li>Aufs Haupt dir legen sollt, </li></ul><ul><li>Betend, daß Gott dich erhalte </li></ul><ul><li>So rein und schön und hold. </li></ul><ul><li>H. HEINE </li></ul>
  3. 3. Herz, mein Herz <ul><li>Herz, mein Herz, sei nicht beklommen, </li></ul><ul><li>Und ertrage dein Geschick. </li></ul><ul><li>Neuer Frühling gibt zurück, </li></ul><ul><li>Was der Winter dir genommen. </li></ul><ul><li>Und wie viel ist dir geblieben, </li></ul><ul><li>Und wie schön ist noch die Welt! </li></ul><ul><li>Und, mein Herz, was dir gefällt, </li></ul><ul><li>Alles, alles darfst du lieben! </li></ul><ul><li>H. Heine </li></ul>
  4. 4. Heidenröslein <ul><li>Sah ein Knab' ein Röslein steh'n, Röslein auf der Heiden, War so jung und war so schön Lief er schnell es nah zu seh'n Sah's mit vielen Freuden Röslein, Röslein, Röslein rot, Röslein auf der Heiden. </li></ul>
  5. 5. <ul><li>Knabe sprach: &quot;Ich breche dich, Röslein auf der Heiden.&quot; Röslein sprach: &quot;Ich steche dich, Daß du ewig denkst an mich, Und ich will's nicht leiden.&quot; Röslein, Röslein, Röslein rot, Röslein auf der Heiden. </li></ul>
  6. 6. <ul><li>Und der wilde Knabe brach 's Röslein auf der Heiden; Röslein wehrte sich und stach, Half ihm doch kein Weh und Ach, Mußt es eben leiden. Röslein, Röslein, Röslein rot, Röslein auf der Heiden. </li></ul><ul><li>J. W. Goethe </li></ul>
  7. 8. <ul><li>Die Lorelei </li></ul><ul><li>Ich weiß nicht, was soll es bedeuten, Dass ich so traurig bin; Ein Märchen aus alten Zeiten, Das kommt mir nicht aus dem Sinn. </li></ul><ul><li>Die Luft ist kühl und es dunkelt, Und ruhig fließt der Rhein; Der Gipfel des Berges funkelt Im Abendsonnenschein. </li></ul>
  8. 9. <ul><li>Die schönste Jungfrau sitzet Dort oben wunderbar, Ihr goldnes Geschmeide blitzet, Sie kämmt ihr goldenes Haar. </li></ul><ul><li>Sie kämmt es mit goldenem Kamme, Und singt ein Lied dabei; Das hat eine wundersame, Gewaltige Melodei. </li></ul>
  9. 10. <ul><li>Den Schiffer im kleinen Schiffe Ergreift es mit wildem Weh; Er schaut nicht die Felsenriffe Er schaut nur hinauf in die Höh´. </li></ul><ul><li>Ich glaube, die Wellen verschlingen Am Ende Schiffer und Kahn Und das hat mit ihrem Singen Die Lorelei getan. </li></ul><ul><li>Heinrich Heine  (1797-1856 ) </li></ul>
  10. 13. IM MAI <ul><li>Im wunderschönen Monat Mai, Als alle Knospen sprangen, Da ist in meinem Herzen Die Liebe aufgegangen. </li></ul><ul><li>Im wunderschönen Monat Mai, Als alle Vögel sangen, Da hab ich ihr gestanden Mein Sehnen und Verlangen. </li></ul><ul><li>H. Heine </li></ul>
  11. 14. <ul><li>Manchmal Manchmal, wenn ein Vogel ruft oder ein Wind geht in den Zweigen oder ein Hund bellt im fernsten Gehöft, dann muß ich lange lauschen und schweigen. Meine Seele flieht zurück, bis wo vor tausend vergessenen Jahren der Vogel und der wehende Wind mir ähnlich und meine Brüder waren. </li></ul>
  12. 15. <ul><li> Meine Seele wird Baum und ein Tier und ein Wolkenweben. Verwandelt und fremd kehrt sie zurück und fragt mich. Wie soll ich Antwort geben? </li></ul><ul><li>H. HESSE </li></ul>
  13. 16. <ul><li>Träumerei in Hellblau </li></ul><ul><li>Alle Landschaften haben Sich mit Blau gefüllt. Alle Büsche und Bäume des Stromes, Der weit in den Norden schwillt. </li></ul><ul><li>Blaue Länder der Wolken, Weiße Segel dicht, Die Gestade des Himmels in Fernen Zergehen in Wind und Licht . </li></ul>
  14. 17. Wenn die Abende sinken Und wir schlafen ein, Gehen die Träume, die schönen, Mit leichten Füßen herein. Zymbeln lassen sie klingen In den Händen licht. Manche flüstern, und halten Kerzen vor ihr Gesicht.

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