Jahresbericht 10
Vorwort                                    „Eine Bildungsinitiative, die ankommt und zwar genau                           ...
Landesverband Niedersächsischer Musikschulen �Jahresbericht 2010                      Inhalt                       Jahresb...
In aller Kürze: Das Jahr 2010Gemeinsam auf einem gutem Weg –                           Die Administration des Programms wu...
Landesverband Niedersächsischer Musikschulen �Jahresbericht 2010                 1�Der Landesverband                      ...
Aufgaben des Landesverbandes  Der Landesverband niedersächsischer  M  ­ usikschulen   	vertritt die Interessen der Musiksc...
Landesverband Niedersächsischer Musikschulen �Jahresbericht 2010                      Verbandsführung                     ...
Vernetzung                                               MitgliederversammlungVertreter des Landesverbandes niedersächsisc...
Landesverband Niedersächsischer Musikschulen �Jahresbericht 2010                 2�Die Musikschulen                       ...
Bildung für alle. Wir bieten ein flexibles, individuell    Selbstverständlich: Bildung mit Qualität. Wir sind kom-abgestim...
Landesverband Niedersächsischer Musikschulen �Jahresbericht 2010                          Die niedersächsischen Musikschul...
Die Landesförderung�3Finanzhilfe                                                                                          ...
Landesverband Niedersächsischer Musikschulen �Jahresbericht 2010                      Einen Teil der Finanzhilfe kann der ...
sein. In der SVA sollen individuelle Begabungen deraufgenommenen Bewerberinnen und Bewerber sogefördert werden, dass ihr m...
Landesverband Niedersächsischer Musikschulen �Jahresbericht 2010                 4� ktivitäten und Projekte 2010          ...
Präsidentin Gitta Connemann MdB, Minister Lutz Stratmann   „Solo  Tutti“ vom Vituswerkund Vorsitzender Ernst Neuhäuser    ...
Landesverband Niedersächsischer Musikschulen �Jahresbericht 2010                                                          ...
Designkonzept in ihre Kommunikationsmedien zu in-tegrieren. Die mit der Konzeptentwicklung verfolgtenMarketingziele können...
Landesverband Niedersächsischer Musikschulen �Jahresbericht 2010                      Mehr Vielfalt mit Musik!            ...
Nutzungsrechte einer umfassenden und im neuen            durch erfahrene Pädagogen der Musikschulen best-Corporate Design ...
Landesverband Niedersächsischer Musikschulen �Jahresbericht 2010                      Musikschulpraktikum und Kompakt-    ...
„Wir machen die Musik!“�5    Das Musikalisierungsprogramm für                            Das Musikalisierungsprogramm Wir ...
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  1. 1. Jahresbericht 10
  2. 2. Vorwort „Eine Bildungsinitiative, die ankommt und zwar genau bei den Richtigen – unseren Kindern!“ Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde der Musik, selbst nach vier Jahren meiner Amtszeit als Präsidentin des Landesverban- des niedersächsischer Musikschulen beeindrucken „unsere“ öffentlichen Musikschulen und ihre Mitstreiter mich immer wieder aufs Neue. Die große Kraft, Kompetenz und Zielstrebigkeit, mit der sie sich all den Herausforde- rungen einer verantwortungsbewussten und nachhaltigen musikalischen Bildungsarbeit stellen, ist großartig. Mit ihrer verlässlichen Qualität, ihrer Angebotsvielfalt und einem nahezu flächendeckenden Netz sind die öf- fentlichen Musikschulen die prädestinierten Bildungspartner in den Kom- munen. Rund 100.000 niedersächsische Schülerinnen und Schüler nehmendie Angebote unserer Musikschulen derzeit wahr. Diese Zahl ist erfreulich hoch. Sie bedeutet aber auch, dasswir mit dem bisherigen Angebot viele Kinder noch nicht erreichen können. An dieser Stelle setzt die Idee desniedersächsischen Musikalisierungsprogramms an: Wir können und wollen nicht zulassen, dass der Zugang zukultureller Bildung ein Privileg von einigen wenigen ist: Jedes Kind verdient diese Chance. Denn jedes Kind istein Sänger, Musiker oder Tänzer. Aber was es nicht kennen lernt, danach kann es sich nicht sehnen, das kannes nicht für sich entdecken und nicht lieben lernen. Und was wäre das Leben oder Musik oder Tanz? Trostlos.Deshalb lautet unser Auftrag: Chancengleichheit für möglichst alle Kinder zum frühest möglichen Zeitpunkt.Bildung fängt im Kindergarten an und die musikalische Bildung ist ein wichtiger Teil davon. Denn bei der musi-kalischen Bildung geht es um den ganzen Menschen, um Persönlichkeit, Phantasie und Kreativität. Gesang, Tanzetc. machen nicht nur stark, sondern auch klug. Neurobiologische Studien zeigen, dass eine frühzeitige musischeErziehung schulische Leistung und Sozialverhalten fördert. Merk-, Erlebnis- und AUSDRUCKSFÄHIGKEIT werdenebenso gestärkt wie das logische Denken. Musische Bildung ist also einer der Hauptschlüssel zu echter Teil-habe. Zu Recht wird deshalb landauf landab der Wert kultureller Bildung gepriesen. Die Weichenstellung dafürmuss jedoch zu einem sehr viel früheren Zeitpunkt, als dies bisher der Fall war, erfolgen. Die niedersächsischeLandesregierung hat dies vor drei Jahren erkannt und gehandelt. Für das Programm Wir machen die Musik!wurden Haushaltsmittel in erheblicher Höhe bereitgestellt. Selbst unter den aktuellen Sparzwängen sind diesenicht angetastet worden. Die ersten Früchte dieser zukunftsweisenden Initiative sind mittlerweile überall inNiedersachsen unüberhörbar und nicht zu übersehen. Darüber freue ich mich sehr.Wir haben allen Grund stolz auf das bisher Erreichte zu sein. Ich danke allen, die ihren Beitrag zu unseremgemeinsamen Erfolg geleistet haben und auch weiterhin leisten werden. Mögen Sie alle auch in Zukunft Freudeund Spaß bei ihrer wichtigen Arbeit, unerschöpfliche Ideen, aber auch die nötige Durchsetzungskraft und daserforderliche Durchhaltevermögen haben.Immerzu gutes Gelingen wünscht IhnenIhreIhreGitta Connemann MdBPräsidentin des Landesverbandes niedersächsischer Musikschulen 01 1
  3. 3. Landesverband Niedersächsischer Musikschulen �Jahresbericht 2010 Inhalt Jahresbericht 2010 Inhalt Seite Vorwort In aller Kürze: Das Jahr 2010 03 1. Der Landesverband • Aufgaben des Landesverbandes 05 • Verbandsführung 06 • Vernetzung 07 • Mitgliederversammlung 07 • Geschäftsstelle 07 2. Die Musikschulen • Neue Mitgliedsschulen 08 • Leitbild der niedersächsischen Musikschulen 08 3. Die Landesförderung • Finanzhilfe 11 • Förderung der Studienvorbereitenden Ausbildung (SVA) 12 4. Aktivitäten und Projekte 2010 • Mitgliederversammlung und Jahrestagung 14 • Das neue Corporate Design 17 • VIFF-Regional 19 • Musikschulpraktikum und Kompaktseminar für Studierende 20 • Jeder Mensch kann Musik machen – Von Anfang an gemeinsam 20 5. „Wir machen die Musik!“ 21 6. Berichte aus den Regionen 31 7. Nachrufe 33 8. Strukturdaten 34 Anhang 42
  4. 4. In aller Kürze: Das Jahr 2010Gemeinsam auf einem gutem Weg – Die Administration des Programms wurde in die Ver-mit frischem Wind und neuen Segeln antwortung des Landesverbandes gelegt. Über eine Onlinedatenbank gelingt die Verteilung der Stunden-„Gut Ding will Weile haben“, hieß es längere Zeit auch kontingente an alle teilnehmenden Musikschulen beim Landesverband niedersächsischer Musikschu- schnell und unbürokratisch. Hohe Verteilungsgerech-len. Nach Monaten, die geprägt waren von intensiven tigkeit, maximale Flexibilität, größtmögliche Planungs-Gesprächen, Überlegungen und Planungen, vom sicherheit und Verwaltungsvereinfachung in der Pro-Verfassen und Beurteilen von Konzepten, pädagogi- jektförderung sind in diesem Fall kein Wunschdenkenschen Leitlinien und künstlerischen Motiven, konnte geblieben, sondern Realität geworden.der Landesverband im Frühjahr 2010 viele Ergebnisseseiner vielfältigen Arbeit präsentieren. Er hat nicht Ein großes Veranstaltungswochenende im Herbstnur das niedersächsische Musikalisierungsprogramm 2010 gewährte unmittelbare Einblicke in die Arbeit derWir machen die Musik!, sondern auch noch ein ge- Kooperationspartner und präsentierte sie erstmaligmeinsames neues Erscheinungsbild für Musikschulen der Öffentlichkeit. Sowohl der Erste niedersächsischeund Verband entwickelt und umgesetzt. Kooperationskongress als auch das gemeinsam mit der NDR Radiophilharmonie gestaltete Familienkon-Die Mitgliederversammlung am 16.04.2010 in Papen- zert fanden durchweg begeisterten Zuspruch.burg legte den Grundstein für ein überaus ereignis-und erfolgreiches Verbandsjahr. Präsidentin Gitta Der Landesverband niedersächsischer MusikschulenConnemann MdB und der Vorsitzende des Landesver- hat im Jahr 2010 einiges auf den Weg gebracht undbandes Ernst Neuhäuser wurden einstimmig in ihren weiterentwickeln können. Der Zuspruch, den derÄmtern bestätigt. Prominenter Gast der Mitglieder- Landesverband für seine Arbeit erfährt, motiviertversammlung war der Niedersächsische Minister für zum Weitermachen und zeigt, dass wir auf einemWissenschaft und Kultur Lutz Stratmann. guten und richtigen Weg sind. Dass diese großen und zukunftsweisenden Aufgaben gemeistert werdenMit dem neuen Corporate Design Konzept ist es uns konnten, verdanken wir der Kraft und der Einsatzbe-gelungen, ein Markenzeichen zu entwickeln, das die reitschaft des Verbandsvorstandes, zahlreicher enga-Arbeit des Verbandes und die der Musikschulen vor gierter Musikschulleiterinnen und -leiter, insbesondereOrt sichtbar verbindet. Elemente, Formen und Farben jedoch der großen Unterstützung und Wegbereitungaus dem Designbaukasten prägen nun, ein Jahr nach durch unsere Präsidentin Gitta Connemann MdB.der Vorstellung des Konzepts die Außendarstellung einer wachsenden Zahl von Musikschulen. Das neue Das Team der Geschäftsstelle konnte sich darüberDesign steht dabei sinnbildlich für die Qualität, Seri- hinaus immer der Unterstützung vieler Helfer undosität, Individualität, Frische und Vielfalt der Arbeit Partner sicher sein. Ein herzlicher Dank für diesowohl der niedersächsischen Musikschulen wie auch stets konstruktive und vertrauensvolle Begleitungihres Verbandes. unserer Arbeit geht insbesondere an das Nieder- sächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur,Das im Schuljahr 2009/2010 angelaufene und von das Niedersächsische Kultusministerium, die Kom-nahezu allen Musikschulen getragene Musikali- munalen Spitzenverbände sowie an viele weiteresierungsprogramm Wir machen die Musik! ist ein Verbände, Hochschulen, Institutionen und Akteure deswesentliches Element der kulturpolitischen Profilbil- Musiklebens.dung im Musikland Niedersachsen. Spätestens mitder Ausweitung des Programms auf Kooperations-projekte zwischen Musikschulen und Schulen desPrimarbereichs hat sich Wir machen die Musik! alsmusikpädagogisches Bildungsprogramm erfolgreich Klaus Bredlin fast allen Landkreisen Niedersachsens etabliert. Geschäftsführer 03 3
  5. 5. Landesverband Niedersächsischer Musikschulen �Jahresbericht 2010 1�Der Landesverband Der Landesverband niedersächsischer Musikschulen Öffentlichkeit sowie die Beratung der Musikschulträ- ist Fach- und Trägerverband von 74 niedersächsischen ger und des Landes. Im Auftrag des Landes leitet der Musikschulen, die Mitglied im Verband deutscher Landesverband Fördermittel an anspruchsberechtigte Musikschulen e.V. (VdM) sind. Der Landesverband Musikschulen weiter. Zur Deckung der dadurch entste- erstrebt ein Zusammenwirken aller für die Einrichtung, henden Verwaltungskosten wird der Landesverband Unterhaltung und Förderung von Musikschulen tätigen vom Land Niedersachsen gefördert. Kräfte. Zur Erfüllung der satzungsmäßigen Aufgaben arbeitet Durch die Zusammenarbeit mit allen Institutionen, Or- der Landesverband intensiv mit dem Niedersächsi- ganisationen und Akteuren des Musiklebens trägt der schen Ministerium für Wissenschaft und Kultur, dem Landesverband entscheidend zur Förderung des inst- Niedersächsischen Kultusministerium, dem Landes- rumentalen und vokalen Musizierens und der Musik- musikrat Niedersachsen und den darin organisierten erziehung in ganz Niedersachsen bei. Die Entwicklung Musikverbänden, den Kommunalen Spitzenverbänden von inhaltlichen, pädagogischen und organisatorischen Niedersachsens, den Ausbildungsstätten für künftige Rahmenrichtlinien und Konzepten, die Mitarbeiter- und Musikschullehrkräfte (Hochschule für Musik, Theater Führungskräftequalifizierung, die Entwicklung von und Medien Hannover, Hochschule Osnabrück), der Projekten und Förderprogrammen sowie die Durch- Landesvereinigung kulturelle Jugendbildung Nieder- führung von Fachtagungen sind wichtige Felder, in sachsen und weiteren Einrichtungen und Verbänden denen der Landesverband niedersächsischer Musik- der musisch-kulturellen Bildung zusammen. schulen die Qualitätsentwicklung an den Musikschulen unterstützt. Weitere Aufgaben sind die Information der04
  6. 6. Aufgaben des Landesverbandes Der Landesverband niedersächsischer M ­ usikschulen vertritt die Interessen der Musikschul­ räger. t fördert den fachlichen Austausch durch Kon- zeption und Durchführung von Konferenzen, berät das niedersächsische Ministerium für Tagungen, Diskussionsveranstaltungen und Wissenschaft und Kultur in den Belangen Fachkongressen. der Entwicklung und Förderung von Musik- schulen und der musikalischen Ausbildung konzipiert innovative Konzepte, die Grund- in Niedersachsen. lage für wichtige strukturelle Entwicklungen der Musikschularbeit sind. steht in Kooperation mit dem niedersäch- sischen Kultusministerium in Fragen der entwickelt Fortbildungskonzepte und Vernetzung von Kindertagesstätten und all- -angebote für Lehrkräfte und Führungskräfte gemein bildenden Schulen mit Musikschulen. in Kooperation mit unterschiedlichen Fortbil- dungsträgern. unterstützt gemeinsame Belange der Mu- sikschulen bei Behörden und kommunalen unterstützt die Findung und Förderung von Spitzenverbänden in Niedersachsen. Kindern mit besonderen musikalischen Bega- bungen. fördert die Musikschulen im Auftrag des Landes auf der Grundlage landesweit arbeitet mit den Ausbildungsstätten für gültiger Qualitätsrichtlinien. Musikberufe zusammen und nimmt die Inte- ressen der Musikschulen bei der Ausbildung initiiert und unterstützt einrichtungs- und künftiger Lehrkräfte wahr. verbandsübergreifende Projekte und Netz- werke der musisch-kulturellen Bildung. fördert den Kommunikations- und Informa- tionsfluss sowie den Erfahrungsaustausch informiert die Öffentlichkeit über die Zielset- zu inhaltlichen und organisatorischen Fragen zung und die Entwicklung der Musikschular- zwischen seinen Mitgliedsschulen. beit, um deren Bedeutung allgemein und die spezifisch niedersächsischen Qualitäten im repräsentiert die niedersächsischen Musik- Besonderen herauszustellen. schulen auf Bundesebene (VdM). unterstützt die Qualitätssicherung der entsendet Fachberater in Ausschüsse und Musikschularbeit durch Entwicklung und Gremien auf Landes- und Bundesebene. Sicherung landesweiter Standards. pflegt den Austausch mit dem Landeseltern- pflegt den Austausch mit allen Einrichtungen beirat der Musikschulen in Niedersachsen e. V. und Verbänden der kulturellen Bildung. 05
  7. 7. Landesverband Niedersächsischer Musikschulen �Jahresbericht 2010 Verbandsführung Präsidentin: Gitta Connemann MdB Geschäftsführender Vorstand: • rnst-Walter Neuhäuser, Direktor der Musikschule des Emslandes e.V. (Vorsitzender) E • ohannes Münter, stv. Leiter der Kreismusikschule Diepholz (stv. Vorsitzender) J • irko Herzberg, Leiter der Musikschule der Stadt Salzgitter (Beisitzer) M • igrid Neugebauer-Schettler, Leiterin der Musik- und Kunstschule Osnabrück (Beisitzerin) S • ichael Ränger, Leiter der Musikschule Seevetal e.V. (Beisitzer) M Ehrenvorsitzende: • eter Weiß, ehem. Vorsitzender des Landesverbandes P • udolf Knop, ehem. Vorsitzender des Landesverbandes R • eert Latz, ehem. Vorsitzender des Landesverbandes G Erweiterter Vorstand: Neben den Mitgliedern des Geschäftsführenden Vorstandes sind folgende Personen Mitglieder des Erweiterten Vorstandes: • afael Jung, Leiter der Kreismusikschule Leer (Sprecher der Musikschulregion Weser-Ems) R • abine Gottschalk, Leiterin der Musikschule für den Landkreis Göttingen S (Sprecherin der Musikschulregion Braunschweig) • artina Zimmermann, Leiterin der Musikschule Hemmingen e.V. M (Sprecherin der Musikschulregion Hannover) • hristoph Strieder, Leiter der Musikschule für Stadt und Landkreis Uelzen e.V. C (Sprecher der Musikschulregion Lüneburg) • abriele Thiesen-Stampniok, Vorsitzende des Landeselternbeirates Niedersachsen e.V. G • ornelia Baumann, Leiterin des Fachbereichs Kultur und Schulen der Stadt Nordhorn C (vom Niedersächsischen Städtetag als beratendes Mitglied benannt) • alter Theuerkauf, Landrat des Landkreises Aurich W (vom Niedersächsischen Landkreistag als beratendes Mitglied benannt) • ermann Heldermann, Bürgermeister der Stadt Gehrden H (vom Niedersächsischen Städte- und Gemeindebund als beratendes Mitglied benannt) Rechnungsprüfer: • irgit Wenzel, Vorsitzende der Musikschule Laatzen e. V. B • lrich Bernert, Leiter der Musikschule Laatzen e. V. U Der Landesverband niedersächsischer Musikschulen ist Mitglied i m Verband deutscher Musikschulen e.V. (VdM) i m Landesmusikrat Niedersaachsen e.V. (LMR) i n der Landesvereinigung kulturelle Jugendbildung Niedersachsen e.V. (LKJ) i m Arbeitskreis der Kulturverbände in Niedersachsen (AKKU) i m Kommunalen Arbeitgeberverband Niedersachsen (KAV)06
  8. 8. Vernetzung MitgliederversammlungVertreter des Landesverbandes niedersächsischer Die einmal jährlich stattfindende Mitgliederversamm-Musikschulen sind durch ihre Beteiligung in zahlrei- lung ist das höchste Organ des Landesverbandes.chen Ausschüssen, Arbeitsgruppen und Beiräten aktiv Sie setzt sich zusammen aus Vertreterinnen undan der Entwicklung des niedersächsischen Musikle- Vertretern der Musikschulträger. In Verbindung mitbens beteiligt. der Jahrestagung des Landesverbandes wird die Mitgliederversammlung auf Einladung der jeweiligenVertretung im Präsidium und den Fachausschüssen Musikschule an wechselnden Orten in Niedersachsendes Landesmusikrates Niedersachsen: einberufen. Am 16. und 17. April 2010 tagte die Mit-• räsidium: P gliederversammlung in der Historisch-Ökologischen Arndt Jubal Mehring, Musikschule Bad Pyrmont e.V. Bildungsstätte Emsland in Papenburg. Eingeladen• ontaktstellen Musik: K hatte die Musikschule des Emslandes e.V. Ernst Neuhäuser, Musikschule des Emslandes e.V.• ugend Musiziert: J Bei der Mitgliederversammlung wurden Präsidentin Ulrich Bernert, Musikschule Laatzen e.V. (Vorsitz) Gitta Connemann MdB und der Vorsitzende des Lan-• ammermusik Förderkurse: K desverbandes Ernst Neuhäuser einstimmig in ihren Ulrich Bernert, Musikschule Laatzen e.V. Ämtern bestätigt. Zum neuen stellvertretenden Vor-• ockmusik: R sitzenden wurde Johannes Münter (Kreismusikschule Reinhard Lewitzki, Musikschule der Stadt Salzgitter des Landkreises Diepholz) gewählt. Prominenter Gast• horarbeit: C der Mitgliederversammlung war der Niedersächsische Heinz-Josef Bausen, Musikschule Zweckverband Minister für Wissenschaft und Kultur Lutz Stratmann. Niedergrafschaft Er informierte sich aus erster Hand über die vielfältige• iedersächsischer Orchesterwettbewerb: N Bildungsarbeit der Musikschulen und stellte deren Klaus-Joachim Müller, Osterode große Bedeutung für den Erfolg der niedersächsi-• iedersächsisches Jugendsinfonieorchester: N schen Musikalisierungsinitiative heraus. Horst Zell, Goslar• aienmusik/Musik in der Freizeit: L Geschäftsstelle Ulrich Petersen, Musikschule der Hansestadt Lüneburg Die Geschäftsstelle des Landesverbandes nieder- sächsischer Musikschulen hat ihren Sitz im Haus desMitglied der vom Niedersächsischen Kultusminis- Niedersächsischen Städte- und Gemeindebundes interium berufenen Kommission Hauptsache: Musik der niedersächsischen Landeshauptstadt Hannover.Niedersachsen ist Rafael Jung, Leiter der Kreismusik- Der Landesverband bildet eine Bürogemeinschaftschule Oldenburg gGmbH. mit der Landesvereinigung kulturelle Jugendbildung Niedersachsen e.V. (LKJ) und dem Landesverband derNeben diesen institutionell eingerichteten Gremien Kunstschulen Niedersachsen e.V.pflegt der Landesverband im Interesse der nieder-sächsischen Musikschulen den regelmäßigen und Im Jahr 2010 beschäftigte der Landesverband folgen-intensiven Austausch mit dem Ministerium für Wis- de Personen in seiner Geschäftsstelle:senschaft und Kultur, dem Niedersächsischen Kul- • laus Bredl, Geschäftsführung Ktusministerium, den Abgeordneten des niedersächsi- • ylvia Stamm, zentrales Sekretariat Sschen Landtags, den Vertretern von Organisationen • atharina Rupprich, Projektassistenz Kund Einrichtungen des Musiklebens, Kulturverbänden, Wir machen die Musik! (Februar – Juli 2010)Hochschulen, Akademien und Ausbildungsstätten • areike Knobloch, Projektassistenz Mfür Musikberufe, Landesstiftungen, Seminar- und Wir machen die Musik! (seit August 2010)Konzertveranstaltern, Beratungsunternehmen sowieMedien. 07
  9. 9. Landesverband Niedersächsischer Musikschulen �Jahresbericht 2010 2�Die Musikschulen Musikschulen sind öffentlich geförderte, gemeinnüt- Neue Mitgliedsschulen zige Bildungseinrichtungen für Kinder, Jugendliche Auf Beschluss des VdM-Bundesvorstandes vom und Erwachsene. Sie vermitteln musikalische Grund- 17.09.2010 wurden folgende niedersächsische bildung und fördern musikalische Talente. Sie leiten Musikschulen neu in den Verband aufgenommen: Menschen jeden Alters zum aktiven und gemein- • usische Akademie im CJD Braunschweig M samen Singen und Musizieren an und verschaffen (Vollmitglied) so dauerhafte Lebensfreude mit Musik. Der Name • usikschule Bederkesa e.V. (Qualifizierendes M Musikschule steht in Niedersachsen für gemeinwohl- Aufnahmeverfahren – auf zwei Jahre befristet) orientierte, kontinuierliche und qualitätvolle musika- • usikschule Hollenstedt und Umgebung e.V. M lische Bildung. Gemeinsam stehen die öffentlichen (Qualifizierendes Aufnahmeverfahren – auf Musikschulen in Niedersachsen für die Qualität, zwei Jahre befristet) Flexibilität, Erreichbarkeit und Verlässlichkeit ihrer vielfältigen Bildungsangebote. Leitbild der niedersächsischen Musikschulen Über ihren Landesverband sind die niedersächsischen Verabschiedet von der Mitgliederversammlung Musikschulen in eine bundesweit verzweigte professi- im März 2007 onelle musikpädagogische Verbandsstruktur einge- bunden. Dieses Netzwerk ermöglicht, dass sie vom Grundhaltung und Ziele. Musik ist eines der ältesten Know-how eines nahezu 1.000 Mitgliedseinrichtungen Kulturgüter der Menschheit. Über alle Sprachgrenzen zählenden Fachverbandes profitieren. Die Zielsetzun- und sozialen Unterschiede hinweg ermöglicht sie ein gen und qualitätsorientierten Richtlinien des Verban- friedliches Miteinander von Menschen unabhängig des und seiner Mitgliedseinrichtungen werden aus von deren Herkunft. Musikalische Bildung fördert dem VdM-Strukturplan, den VdM-Rahmenlehrplänen die Persönlichkeitsentwicklung junger Menschen in und weiteren Publikationen und Handreichungen des besonderer Weise. Musizieren – ob allein oder in der Verbandes ersichtlich. Gemeinschaft – macht Spaß, fördert Wahrnehmungs- fähigkeit, Selbstbewusstsein, soziale Kompetenz und Im Landesverband niedersächsischer Musikschu- Toleranz. Die Vermittlung und Pflege des Kulturgutes len waren im Jahr 2010 74 öffentliche Musikschulen Musik und der damit verbundenen Werte ist eine ver- zusammengeschlossen. An diesen wurden 91.400 antwortungsvolle gesellschaftliche und pädagogische Schülerinnen und Schüler in insgesamt 34.716 Jahres- Aufgabe. Sie ist ein wertvoller Beitrag zum Gemein- wochenstunden von 2.847 Lehrkräften unterrichtet. wohl und zur Völkerverständigung. Wir Musikschulen führen deshalb Menschen jeden Alters an die Musik Träger von 29 Musikschulen sind die Kommunen und heran und leiten sie zum aktiven und vor allem ge- Landkreise, 39 Musikschulen befinden sich in der Trä- meinsamen Musizieren an. Wir vermitteln musikali- gerschaft eines eingetragenen Vereines, 6 Musikschu- sche Grundbildung und fördern musikalische Talente. len in einer anderen privatrechtlichen Trägerschaft. 28 Allen unseren Schülerinnen und Schülern ermöglichen Kreismusikschulen decken mit ihrem Angebot jeweils wir lebenslange Freude an der Musik. einen gesamten Landkreis ab. Die Finanzierung der Einrichtungen (Gesamtetat: 68.478.330 Euro) erfolgte Marktführer in musikalischer Bildung. Als öffentlich im Wesentlichen durch Gebühreneinnahmen (51,45%) geförderte Bildungseinrichtungen halten wir für jeden sowie durch Mittel der Landkreise, Städte und Ge- Menschen sinnstiftende musikalische Bildungs-, meinden (41,44 %). Weitere Einnahmen erfolgten aus Freizeit- und Förderungsangebote bereit. Mit ei- Mitteln des Landes (1,72 %) sowie durch Spenden und nem umfassenden Angebot leisten wir musikalische sonstige Mittelzuflüsse (4 %). Breitenarbeit und Spitzenförderung zugleich. Wir sind integraler Bestandteil des kommunalen und regiona- len Kultur- und Bildungsangebotes und in unserem Einzugs- und Wirkungsbereich Marktführer auf dem Gebiet der Musikerziehung.08
  10. 10. Bildung für alle. Wir bieten ein flexibles, individuell Selbstverständlich: Bildung mit Qualität. Wir sind kom-abgestimmtes Curriculum für Schüler in allen Alters- munikationsbewusste und kundenorientierte Organi-stufen und für jeden Anspruch – allein oder in der sationen mit hoher Angebots- und Servicequalität. ZurGruppe und für Musik jeglicher Stilrichtung. Vielfältige Umsetzung unseres Qualitätsanspruches arbeiten wirAngebote für das gemeinsame Musizieren in Ensem- mit modernen Managementsystemen und stellen unsbles, Bands, Orchestern und Chören sowie ergänzende regelmäßigen Qualitätsüberprüfungen durch Selbst-Unterrichtsfächer komplettieren unser umfassendes bewertung, Kennzahlenvergleiche und BefragungenAngebot. Musikalische Seiteneinsteiger, Jugendliche, von Schülern, Eltern, Mitarbeitern sowie potenziellenErwachsene, Senioren, Menschen mit Behinderung Kunden. Dadurch gewährleisten wir den effizientenund Angehörige sozialer Randgruppen sprechen wir Einsatz von öffentlichen Mitteln und dokumentierenmit spezifischen Angeboten an. Schülerinnen und die Übereinstimmung unserer Arbeitsergebnisse mitSchüler aus anderen Kulturen integrieren wir in unser dem uns übertragenen Bildungsauftrag.Unterrichtsangebot.Professionell und verantwortungsbewusst. UnsereLehrkräfte haben hohe fachliche und soziale Kompe-tenzen. Sie halten sich durch regelmäßige Weiterbil-dung stets auf dem neuesten fachlichen Stand. Sieverstehen sich als Repräsentanten des „Unterneh-mens Musikschule“ und identifizieren sich intern undin der Öffentlichkeit mit den Zielen unserer Einrich-tung. Sie haben Raum für Eigenverantwortung, fürpersönliche Gestaltungs- und Entfaltungsmöglichkei-ten bei der Planung und Umsetzung ihres Unterrichts,bei Veranstaltungen und bei der Entwicklung neuerAngebote. Gemeinschaft aktiver und kreativer Menschen. WirVerlässlich und kompetent. Wir verstehen uns als bieten aktiven und kreativen Menschen einen Treff-Kompetenzzentren in allen Fragen der musikalischen punkt, an dem sie mit Spaß und Freude ihre vielfältigenAus-, Fort- und Weiterbildung. In dieser Funktion musisch-kulturellen Interessen verwirklichen können.nehmen wir vor Ort jede Vernetzungsmöglichkeit Mit unserem Unterricht, aber auch mit ergänzendenwahr. Vor allem sind wir verlässliche Bildungspartner Angeboten wie etwa Veranstaltungen, Konzerten, Mu-von Kindergärten, Schulen und Laienmusikvereinen. sikfreizeiten stiften wir einzigartige Gemeinschaftser-Mit gemeinsam entwickelten, pädagogisch wertvollen lebnisse, die für den sozialen und auch den generati-Bausteinen und Projekten sichern und ergänzen wir onsübergreifenden Zusammenhalt von Bedeutung sind.die Angebote unserer Kooperationspartner. Öffentliche Musikschulen – einzigartig vielfältig. WirIhren Preis wert. Durch Sicherstellung von Zuschüs- halten das Allgemeingut musikalische Bildung fürsen der öffentlichen Hand und durch die Einwerbung jedermann vor, bieten sozialen Mehrwert und einen ho-privater Mittel gelingt es uns, unsere qualifizierten hen Zusatznutzen für jeden Einzelnen und die Gesell-musikalischen Bildungsangebote für jedermann schaft. Kein anderer Anbieter leistet Musikerziehungerschwinglich zu halten. Mit einem ausgewogenen so hochwertig, umfassend und sozial integrativ wieund transparenten Preissystem ermöglichen wir wir. Gemeinsam stehen wir für die Qualität, Flexibilität,allen interessierten Menschen unabhängig von deren Erreichbarkeit und Verlässlichkeit unserer Bildungs-finanzieller Leistungsfähigkeit, aktiv an unseren An- angebote. Dabei ist jede Musikschule einzigartig, denngeboten zu partizipieren. sie wird von Menschen mit ihren ganz individuellen Fähigkeiten und Stärken geprägt und gestaltet. Diese Vielfalt ist unsere Stärke. 09
  11. 11. Landesverband Niedersächsischer Musikschulen �Jahresbericht 2010 Die niedersächsischen Musikschulen sind Bildungspartner von … A llgemein bildenden Schulen und E inrichtungen der Kinder-, Jugend- und Kindertageseinrichtungen Seniorenhilfe Bläser- und Streicherklassen, Chorklas- Angebote der Musikschulen in allgemein bil- sen und Musik-AGs, Orchester, Rock- und denden Einrichtungen, aber auch in Einrich- Popprojekte und vieles mehr – mehr als tungen der Kinder- und Jugendhilfe und Se- 1.000 Kooperationsprojekte verdeutlichen niorenzentren fördern gezielt die Integration die Vielfalt der Zusammenarbeit und die von Menschen mit Behinderung, von Kindern wachsende Nachfrage seitens der Schulen und Jugendlichen mit Migrationshintergrund und der Eltern. Zahlreiche Angebote der sowie von sozial benachteiligten Menschen. Elementaren Musikerziehung unterstützen Hochschulen und Ausbildungsstätten die frühkindliche Entwicklung und ergänzen für Musikberufe so das Bildungsangebot für Vorschulkinder. Ohne Musikschulbesuch kein Hochschul- Durch die musikpädagogische Qualifizierung studium. In der Studienvorbereitenden von Erzieherinnen sorgen Musikschulen Ausbildung bereiten viele niedersächsische dafür, dass Singen, Musizieren und Tan- Musikschulen jährlich rd. 300 begabte zen wieder ein natürlicher Bestandteil des Schülerinnen und Schüler auf eine künstleri- pädagogischen Angebots in Kitas wird. Das sche oder pädagogische Berufslaufbahn vor. niedersächsische Musikalisierungsprojekt Ausgewählte Musikschulen sind regiona- Wir machen die Musik! baut auf diesen Er- le Standorte der Förderung musikalisch fahrungen auf und stellt so die musikalische besonders begabter Kinder und betreuen Bildung für alle Kinder in Niedersachsen auf Unterrichtspraktika in Kooperation mit der eine solide und breite Basis. Hochschule für Musik und Theater Hannover. M usikvereinen, Chören und Orchestern I nstitutionen und Verbänden des Die Zusammenarbeit mit allen in den Re- Musik- und Kulturlebens gionen aktiven Akteuren des Musiklebens, Durch vernetzte Aktivitäten und Projekte mit insbesondere die musikalische Aus- und Kunstschulen, Volkshochschulen, Theatern, Weiterbildung von Laienmusikern findet Orchestern, Festivals, theaterpädagogi- schwerpunktmäßig in den rund 30 „Kon- schen Einrichtungen, den niedersächsischen taktstellen Musik“ statt. Musikschulen sind Landschaften, Stiftungen sowie Landes- und überall dort, wo es aktive Kontaktstellen gibt, Bundesakademien tragen die niedersäch- die zentralen Anlaufstellen und Partner der sischen Musikschulen zur Profilierung und Laienmusik. Entwicklung des kommunalen und regiona- len Kulturlebens bei. So wird ein optimales Angebot für Veranstalter, Kulturschaffende und Nutzer von Kultureinrichtungen in den Regionen Niedersachsens erreicht.10
  12. 12. Die Landesförderung�3Finanzhilfe • die Entwicklung und Durchführung qualifizierter Unterrichtsangebote für die musikalische Breiten-Das Land Niedersachsen stellte im Jahr 2010 insge- und Spitzenförderungsamt 1.106.000 Euro als Finanzhilfe zur Förderung • die Gründung und Unterhaltung von Chören,der Musikschulen und der Verbandsgeschäftsstelle Orchestern, Bands und Ensembleszur Verfügung. Die Mittelvergabe erfolgte auf der • die Zusammenarbeit mit Schulen, Kindergärten,Rechtsgrundlage des § 18 des Niedersächsischen Musikvereinen undGlücksspielgesetzes (NGlüSpG) in Verbindung mit der • anderen örtlichen Bildungsträgern und mit„Verordnung über die Förderung von niedersächsi- Trägern der Jugendarbeitschen Musikschulen aus Glücksspielabgaben“. • die Durchführung studien- und berufsvorbereiten- der musikalischer AusbildungsgängeDer Haushaltsgesetzgeber hat den Landesverband • die Durchführung musikalischer Wettbewerbe undniedersächsischer Musikschulen ermächtigt, die nach öffentlicher Konzertveranstaltungen§ 14 Abs. 2 Satz 1 Nr. 4 gewährte Finanzhilfe zur • die Qualifizierung der Mitarbeiterinnen undFörderung der musikalischen Bildung in anerkann- Mitarbeiter von Musikschulenten niedersächsischen Musikschulen zu verwenden. • die Beschaffung, Pflege und Instandhaltung vonFörderungswürdige Aufgaben gemäß Absatz 1 Satz 2 Instrumenten und Unterrichtsmaterialien undsind insbesondere: die wissenschaftliche Begleitung der Bildungs- maßnahmen 11
  13. 13. Landesverband Niedersächsischer Musikschulen �Jahresbericht 2010 Einen Teil der Finanzhilfe kann der Landesverband Alle für die Beantragung und Vergabe der Finanz- niedersächsischer Musikschulen auch für eigene hilfe relevanten Bestimmungen und Kriterien sind Maßnahmen und zur Förderung der musikalischen getrennt für jeden der Förderbereiche in den für das Bildung verwenden. Ziel der Musikschulförderung jeweilige Förderjahr gültigen „Fördergrundsätzen und ist es, die Arbeit der anerkannten Musikschulen zu Durchführungsvorschriften des Landesverbandes sichern und sie in die Lage zu versetzen, ein flächen- niedersächsischer Musikschulen“ verbindlich geregelt. deckendes und qualitätvolles musikpädagogisches Alle Antragsunterlagen stehen im Internet unter der Angebot zu sozialverträglichen Bedingungen zu Adresse www.musikschulen-niedersachsen.de zum gewährleisten. Öffentliche gemeinnützige Musikschu- Download zur Verfügung. len können vom Landesverband niedersächsischer Musikschulen e.V. anerkannt und gefördert werden, Förderung der Studienvorbereitenden wenn ihr Hauptzweck darin besteht, das Musizieren Ausbildung durch ein breit gefächertes und qualitätvolles Angebot an Instrumental- und Vokalunterricht sowie durch Einen besonderen Stellenwert in der Landesförderung Ensembles und Chöre zu sozialverträglichen Bedin- nimmt seit jeher die Studienvorbereitende Ausbildung gungen zu fördern. (SVA) an den niedersächsischen Musikschulen ein. Musikschulen, die für diesen Bereich eine Förderung In der begleitenden „Verordnung über die Förderung beantragen, müssen im Vorjahr der Antragstellung von niedersächsischen Musikschulen aus Glücksspiel- Aufnahme- und Zwischenprüfungen nach den jeweils abgaben“ sind u.a. das Verfahren zur Anerkennung gültigen Durchführungsvorschriften ordnungsgemäß von Musikschulen sowie die Aufteilung der Finanzhil- angemeldet und durchgeführt haben. Der Landes- fe geregelt. Von der Finanzhilfe dürfen bis zu 120.000 verband arbeitet in der Sicherung von Qualitätsstan- Euro zur Deckung des Verwaltungsaufwandes des dards eng mit der Hochschule für Musik, Theater und Landesverbandes niedersächsischer Musikschulen Medien Hannover und dem Institut für Musik an der e.V. verwendet werden. Von der verbleibenden Fi- Hochschule Osnabrück zusammen. nanzhilfe werden mindestens 80 % für die Entwicklung und Durchführung qualifizierter Unterrichtsangebote für die musikalische Breiten- und Spitzenförderung und mindestens 15 % für die Durchführung studi- en- und berufsvorbereitender musikalischer Ausbil- dungsgänge verwendet. Im Jahr 2010 hat der Lan- desverband folgende schlüsselmäßige Verteilung der Fördermittel vorgenommen: Mit 448.200 Euro (45 %) wurden die Angebote der Musikschulen im Bereich der Ensemble- und Ergänzungsfächer gefördert, 398.400 Euro (40 %) entfielen auf die Förderung von Schülern der Elementar- und Primarstufe und 149.400 Euro (15%) auf die Förderung der Studienvorbereiten- den Ausbildung. Der anteiligen Mittelzuweisung an Die SVA ist eine Studien- und Berufs vorbereitende die Träger niedersächsischer Musikschulen ging ein Ausbildung, die an einer Musikschule angesiedelt ist. aufwändiges Prüfungsverfahren der qualitativen und Sie hat die Aufgabe, junge Menschen, die ein besonde- quantitativen Voraussetzungen der Antrag stellen- res Interesse und Potenzial erkennen lassen, auf ein den Musikschulen und der von ihnen angemeldeten mögliches künstlerisches bzw. pädagogisches Musik- Schüler und Stundenzahlen voraus. studium oder auch auf eine in Erwägung gezogene, musikbezogene Berufsausbildung vorzubereiten. Insbesondere bei älteren Schülern sollte eine ent- sprechende Eignung und Zielgerichtetheit erkennbar12
  14. 14. sein. In der SVA sollen individuelle Begabungen deraufgenommenen Bewerberinnen und Bewerber sogefördert werden, dass ihr musikalisches Potenzial Eine öffentliche gemeinnützige Musikschule in ­ iedersachsen Nund ihre Leistungsfähigkeit in besonderer Weise zur kann vom Landesverband niedersächsischer MusikschulenEntfaltung gebracht werden und eine gezielte Ausein- e.  V. als förder­ ngswürdig anerkannt werden, wenn: uandersetzung mit einem musikbezogenen Berufszielermöglicht wird. Lehrkräfte an Musikschulen und 1. ie einen kommunalen oder einen als gemeinnützig im Sinne sbegleitende Prüfer einer Musikhochschule tragen des- der Abgabenordnung anerkannten privaten Träger hat undhalb eine große Verantwortung für den musikalischen nicht mit Gewinnerzielungsabsicht betrieben wird,Werdegang der Bewerber bzw. Teilnehmer. Dabei soll- 2. zum Unterrichtten durch entsprechende Angebote der Musikschulen a) Elementare Musikerziehung, Musikalische Früherziehungauch die unterschiedlichen existierenden Studien- und Musikalische Grundausbildung,und Ausbildungsgänge und deren spezifischen Anfor-derungsprofile in angemessener Weise berücksichtigt b) die Unterweisung in mindestens fünf der sechs Katego-werden. Vor der Bewerbung und im Laufe der SVA rien Instrumentalunterricht für Streichinstrumente, für Zupf-sind regelmäßige konstruktive Beratungsgespräche instrumente, für Blasinstrumente, für Schlaginstrumente, fürzwischen Lehrern, Schülern und Eltern ein wichtiger Tasteninstrumente sowie Vokalunterricht,Bestandteil der verantwortungsbewussten Begleitung c) Ensemblefachunterricht, insbesondere für Orchester,der jungen Menschen. Band oder Chor, undIm Jahr 2010 organisierte und betreute der Landes- d) Ergänzungsfachunterricht, insbesondere Musiklehre oderverband insgesamt 29 SVA-Prüfungstage, an denen Hörerziehung, gehört,rund 300 Schülerinnen und Schüler von 26 Musik- 3. Unterricht in einem Umfang von mindestens 50 Jahreswo-schulen eine SVA-Aufnahme- oder -Zwischenprüfung chenstunden erteilt wird, wobei eine Jahreswochenstundeablegten. eine zugeteilte wöchentliche Unterrichtseinheit im Umfang von 45 Minuten ist, die ganzjährig mit Ausnahme der Ferien-Noch im Jahr 2009 hatte eine vom Landesverband zeiten abgehalten wird,eingesetzte Arbeitsgruppe, besetzt mit Prof. ChristophHempel (Hochschule für Musik, Theater und Medien 4. sie von einer hauptamtlich tätigen Fachkraft mit musik-Hannover), Nicola Bodenstein-Polito (Musikschule pädagogischer Hochschulausbildung oder mindestens fünf-Isernhagen Burgwedel), Dirk Kummer (Musikschu- jähriger musikpädagogischer Berufserfahrung geleitet wird,le des Emslandes) und Dr. Hans Krauss (Städtische 5. die Mehrzahl der an der Schule beschäftigten Lehrkräfte einMusikschule Braunschweig) sich mit notwendigen An- musikpädagogisches Studium absolviert hat oder über einepassungen der Fördergrundsätze an sich verändernde gleichwertige musikpädagogische Qualifikation verfügt,Rahmenbedingungen befasst und einen Änderungs-katalog erarbeitet, der mittlerweile in die geltenden 6. die Mehrzahl der Lehrkräfte aufgrund eines schriftlichenFördergrundsätze übernommen worden ist. Arbeitsvertrages beschäftigt ist und 7. die Unterrichtsbedingungen, die Gebühren- oder Entgeltre- gelungen schriftlich festgelegt sind und die Gebühren- oder Entgeltgestaltung soziale Gesichtspunkte berücksichtigt. 13
  15. 15. Landesverband Niedersächsischer Musikschulen �Jahresbericht 2010 4� ktivitäten und Projekte 2010 A Mitgliederversammlung und Jahrestagung Einen schöneren Ausblick konnte es für die diesjäh- rige Mitgliederversammlung und Jahrestagung des Der niedersächsische Minister für Wissenschaft und Landesverbandes niedersächsischer Musikschulen an Kultur, Lutz Stratmann, besuchte die diesjährige einem so sonnigen Wochenende im April nicht geben. Mitgliederversammlung des Landesverbandes nie- Nicht der landschaftlich grandiose Ausblick, sondern dersächsischer Musikschulen in Papenburg, bei der vor allem der Ausblick auf die Themen der Tagung sich alles um das vom Land Niedersachsen geförderte lockte die Leiterinnen und Leiter der Musikschulen in Musikalisierungsprogramm Wir machen die Musik! Niedersachsen zahlreich nach Papenburg: Neben der drehte. Ein neues Corporate Design für das Projekt, die Neuwahl des Vorstandes stand die Vorstellung des Musikschulen und ihren Landesverband mit viel Farbe Projektes „Klasse! Wir singen 2011“ auf dem Pro- und neuen Motiven sorgte für große Überraschung. gramm und mit großer Spannung wurde die Präsen- tation des neuen Corporate Designs für die Musik- schulen in Niedersachsen und ihren Landesverband erwartet. Hauptthema der Tagung war jedoch vor allem das niedersachsenweite Musikalisierungspro- gramm Wir machen die Musik!. Die Verbandspräsidentin Gitta Connemann MdB und der Vorsitzende Ernst Neuhäuser wurden durch die Neuwahlen einstimmig in ihren Ämtern bestätigt und mit großem Beifall für ihren großartigen Einsatz in den letzten Jahren gelobt. Das Abstimmungsergebnis zeigte deutlich, wie zufrieden die rund 60 anwesenden Musikschulvertreter mit der vor 3 Jahren gestarteten strategischen Neuausrichtung des Landesverbandes sind. „Ich freue mich, unsere erfolgreiche Arbeit wei- terführen zu können. Denn jedes Kind hat die Chance verdient, die Welt der Musik zu erfahren“, so Gitta Connemann nach ihrer Wiederwahl im Tagungsraum der Bildungsstätte. Der Tagungsraum in der historisch-ökologischen Bildungsstätte Emsland Dicke Holzbalken stützen diesen Raum und zusam- men mit dem teilweise natur belassenen Wandputz Das noch schwache Sonnenlicht am Morgen und der besticht der Versammlungsort durch seine boden- aufsteigende Dunst des Sees lassen die Umgebung ständige, aber dennoch moderne und offene Atmo- mystisch, fast unwirklich erscheinen. Zwei Schwäne sphäre. Unter der großen Balustrade am Vorstands- ziehen langsam ihre Bahnen über den See und recken tisch sitzt der neu gewählte Vorstand: neben Ernst anmutig ihre langen Hälse nach oben. Bäume und Neuhäuser, Direktor der Musikschule des Emslandes grüne Wiesen umrahmen das verträumte Bild: In die- e.V., sind dies Sigrid Neugebauer-Schettler, ser Idylle liegt die Historisch- ökologische Bildungs- Leiterin der Musik- und Kunstschule Osnabrück, stätte Emsland in Papenburg und die riesige Glasfront Johannes Münter, Stellvertretender Leiter der Kreis- des Haupthauses lässt jeden Besucher auch innen musikschule Diepholz, Mirko Herzberg, Leiter der nicht vergessen, in welch wunderbarer Umgebung er Musikschule der Stadt Salzgitter und Michael Ränger, sich befindet. Leiter der Musikschule Seevetal e.V.14
  16. 16. Präsidentin Gitta Connemann MdB, Minister Lutz Stratmann „Solo Tutti“ vom Vituswerkund Vorsitzender Ernst Neuhäuser unter der Leitung von Marlene BucherIn dem vollbesetzten Saal werden Vorträge gehalten, sogar Achtelgröße, spielten die Kinder der Musikklas-Ideen ausgetauscht und es wird angeregt diskutiert. se auch auf kleinen Fagottini und Klarinetten. WasAuch hier geht es vor allem um das von der nieder- das Musikalisierungsprogramm bewegen kann, zeigtesächsischen Landesregierung geförderte Musikalisie- besonders eindrucksvoll das ausschließlich mit Men-rungsprogramm Wir machen die Musik!. Der Minister schen mit Behinderung besetzte Ensemble „Solo undfür Wissenschaft und Kultur, Lutz Stratmann, der das Tutti“. Mit ihrem Motto „Wir sind immer gut drauf!“Projekt von Beginn an begleitete, wollte sich persön- riss das Musikensemble die Tagungsteilnehmer mitlich über erste Ergebnisse und den Fortschritt der und erntete begeisterten Applaus. Hans Walter vomersten Phase des Programms informieren. Niedersächsischen Kultusministerium gab mit seinem Vortrag über die Singinitiative „Klasse! Wir singen 2011“ einen ebenso spannenden wie viel verspre-In seiner Ansprache betonte der Minister erneut das chenden Ausblick auf das anstehende Großprojekt.hohe Landesinteresse an der frühmusikalischen För- Schon jetzt sei abzusehen, dass weitaus mehr Kinderderung. Er sprach den niedersächsischen Musikschu- als zunächst angedacht bei den großen Liederfestenlen und der Verbandsspitze seinen großen Dank für die mitwirken werden: 130.000 Kinder, 10 Liederfesteengagierte und hoch qualifizierte Bildungsarbeit aus: und gefüllte Hallen. Auf das Ergebnis von „Klasse wir„Mit den öffentlichen Musikschulen kann das Land auf singen! 2011“ darf man gespannt sein.verlässliche und für den Erfolg der Musikalisierungs-initiative unverzichtbare Bildungspartner bauen.“Erste Früchte des Musikalisierungsprogrammswurden den Tagungsteilnehmern durch Kinder einerMusikklasse der Johannes-Gutenberg-Schule Meppenin Kooperation mit der Musikschule des Emslandesvorgestellt. Sie umrahmten mit ihrem begeisterndenSpiel die Rede des Ministers, der schmunzelnd vonseiner Geige spielenden Tochter erzählte und allenKindern dazu riet, immer schön fleißig weiter zu üben.Welch großen Stellenwert die musikalische undinstrumentale Frühförderung für Kinder erreicht hat, Der neu gewählte Vorstand, Minister Stratmann undzeigte sich unter anderem in der Vielfalt der eigens Orchesterklasse Meppenfür Kinder angefertigten Instrumente. Neben denüblichen Streichinstrumenten in halber, viertel und 15
  17. 17. Landesverband Niedersächsischer Musikschulen �Jahresbericht 2010 erfinden und ihm jedes Mal einen neuen Sinn geben. Für den einen heißt es also „Mehr Zauber mit Musik!“, für den anderen vielleicht „Mehr Zufriedenheit mit Musik!“ – hier ist wirklich alles möglich. Freitagabend: Der Reihe nach betreten die Spit- zenköche mit hoch erhobenen Holzkochlöffeln den Speisesaal und schon wandeln sie sich zu coolen Hard-Rockern in schwarzer Kluft mit grünen Gieß- kannen als Schlagwerk. Die Kinder einer Kitagruppe Gießkannen-Perkussion aus dem Emsland unter der Leitung von Marlene Bucher machen die Pausen zwischen den einzelnen Gängen zum eigentli- Ein schwungvoller Bogen durchzieht das Bild, er chen Hauptgang. „Mehr Power mit Musik!“ oder auch erinnert entfernt an einen Notenschlüssel oder doch „Mehr Freude mit Musik!“ und noch so vieles mehr an die Schnecke einer Geige? Viele bunte musikalische würde hier auf die kleinen musikalischen Verwand- Motive ranken sich um den roten Bogen: Ein lila Kon- lungskünstler zutreffen. zertflügel und eine Trompete, eine pinkfarbene Geige und ein kleines Mädchen, das Flöte spielt. Bunt und Wie viel „Mehr“ das Musikalisierungsprogramm noch vielfältig wie die Arbeit der öffentlichen Musikschulen für die Kinder in Niedersachsen erreichen kann, wird in Niedersachsen, so sollte sich auch das neue Er- sich in den nächsten Jahren zeigen. Fest steht: „Je scheinungsbild des Landesverbandes und der Musik- mehr Kinder mit Musik in Berührung kommen, desto schulen präsentieren. Ein Erscheinungsbild, das jede besser!“, freut sich Gitta Connemann auf die künftige Musikschule für sich individuell mit neuen Motiven Entwicklung. und Farbklängen anreichern kann und das dennoch nie die optische Verbindung zu seinem Dachverband Katharina Rupprich verliert. Der Bogen bleibt als verbindendes Element immer erhalten und schafft eine Brücke zwischen dem Das neue Corporate Design Landesverband und den Musikschulen. Aufkleber mit bunten Motiven, große Aufsteller mit Fotos und dem Der Landesverband hat zusammen mit einer Leipziger neuen Design, der Jahresbericht in komplett neuem Gestaltungsagentur ein Corporate Design Konzept Gewand. So vieles gibt es an diesem Nachmittag in für Musikschulen und Landesverband entwickelt Papenburg zu bestaunen. Mit viel Spannung wurde die und dieses im Rahmen der Mitgliederversammlung Präsentation des neuen Corporate Designs erwartet vorgestellt. Ein nach dem Baukastenprinzip entwickel- und die Resonanz auf den vorgestellten Designbau- tes Konzept ermöglicht den Musikschulen die flexible kasten der Firma KOCMOC.NET aus Leipzig war ganz Umsetzung einer umfangreichen Farb- und Motiv- und gar positiv. welt für die künftige Gestaltung aller Medien für die Öffentlichkeitsarbeit. Die Motivwelt ist erweiterungs- Genauso flexibel, wie das neue Design, ist auch der fähig und eröffnet somit die Umsetzung immer neuer neue Claim für die Musikschulen in Niedersachsen. Gestaltungsideen. Die Musikschulen haben sogar die Was ist das besondere am Musizieren? Worin genau Möglichkeit, ein eigenes neues Logo für ihre Musik- besteht der Mehrwert für jeden einzelnen Menschen? schule – basierend auf dem neuen musikalischen Nun, die Antworten hierauf können vielfältig sein und Leitmotiv des Landesverbandes – zu kreieren. keine Antwort ist hier falsch, jede kann Bestandteil des neuen Claims werden: „Mehr…mit Musik!“ lautet Das neue Designkonzept wurde überaus positiv das Grundgerüst und gerade das fehlende Wort kann aufgenommen. Umfrageergebnisse bestätigen, dass den kurzen, einprägsamen Satz immer wieder neu nahezu alle Musikschulen beabsichtigen, das16
  18. 18. Designkonzept in ihre Kommunikationsmedien zu in-tegrieren. Die mit der Konzeptentwicklung verfolgtenMarketingziele können somit erreicht werden: Einefrische, fröhliche, bunte und moderne Bildsprache ver-mittelt der Öffentlichkeit Inhalte und Vielfältigkeit derMusikschularbeit. Die gemeinsame Nutzung unter-streicht die Zusammengehörigkeit der Musikschulenund transportiert übergreifend deren Qualitätsprofil. um m derassab Mehr TschingAufgrund des großen Interesses seitens der Verbands-mitglieder hat sich der Landesverband für einen ik! mit Musinnovativen und zukunftsweisenden Vertriebswegzur Verbreitung des Corporate Designs entschieden.Eine mit finanzieller Unterstützung des Förderver-eines Musikschulen in Niedersachsen entwickeltemultifunktionale Onlineplattform mit dem Namen„ePrint“ ermöglicht den Zugriff auf alle Elementedes Designbaukastens, auf Logos, Schriften und einegroße Auswahl professioneller Fotos. Der Hauptnutzenfür die Musikschulen liegt jedoch in den bereits fertiggestalteten Vorlagen für Plakate, Flyer, Briefbögen,Visitenkarten und der Möglichkeit zur Generierungeines individuellen Musikschullogos. Die Vorlagen kön- ernen in nur wenigen Schritten von den Benutzern online„personalisiert“, d.h. an den vorgesehenen Stellen miteigenen Texten, Bildern und Logos versehen werden. Mehr Za ub !Das Ergebnis sind druckfähige pdf-Dateien, die ohne mit Musikzusätzliche Bearbeitung durch einen professionel-len Grafiker ausgedruckt oder aber an eine Druckereiweitergeleitet werden können. Ein umfangreiches Zwei von insgesamt zehn Postkartenmotiven im neuen DesignHandbuch und viele detaillierte Informationen undTipps setzen keinerlei grafische Vorkenntnisse voraus. Die Plattform wird kontinuierlich mit neuen Design- elementen, Fotos und weiteren Druckvorlagen unter- schiedlicher Formate erweitert. Auch die Printmedien des Landesverbandes können von den Musikschulen heruntergeladen und zum Teil ebenfalls personalisiert werden. Gegen Zahlung einer einmaligen Nutzungs- gebühr erhalten die Musikschulen ihre persönlichen Zugangsdaten und haben damit einen zeitlich unein- geschränkten Zugriff auf das Angebot.Startseite der „ePrint-Onlineplattform“ 17
  19. 19. Landesverband Niedersächsischer Musikschulen �Jahresbericht 2010 Mehr Vielfalt mit Musik! Selbstverständlich gibt es überdies einige Neuerun- gen, die es den Nutzern noch einfacher machen, sich Das neue Erscheinungsbild wird vom neuen Claim des über die Arbeit der Musikschulen in Niedersachsen Landesverbandes komplettiert: Der Slogan „Mehr … umfassend zu informieren. Alle Mitgliedsschulen sind mit Musik!“ soll den Mehrwert, den die Musikschulen mit ihren Kontaktdaten und den wichtigsten Infor- mit ihren vielfältigen Angeboten jedem Einzelnen, mationen über Leitbilder, Unterrichtsangebote und aber auch der Gemeinschaft bieten können, transpor- Projekte auf einer kostenlosen eigenen Unterseite – tieren. Der Claim besteht aus einem festen und einem einer sog. Microsite – vertreten. Auf Wunsch können variablen Teil. Das Grundgerüst „Mehr … mit Musik!“ diese „Visitenkarten“ von den Musikschulen selbst bleibt unverändert. Das fehlende Wort in der Mitte ist gepflegt werden. Aktuelle Nachrichten und Infor- variabel. Mit unterschiedlichen Schlüsselwörtern kann mationen, Veranstaltungstips und Projekte können der Claim auf diese Weise immer neue Bedeutung von registrierten Musikschulen über einen eigenen erlangen. Zugang eingestellt werden und so zu einem wichtigen Teil eines übergreifenden Informationsangebotes des Landesverbandes werden. Mittels einer Verknüpfung mit einem online-Spendensystem haben interessierte Mehr Freude mit Musik! … Mehr Erleben Besucher der Internetseite die Möglichkeit, ausge- mit Musik! … Mehr Zauber mit Musik! wählte Projekte der Musikschulen mit nur wenigen Klicks finanziell zu unterstützen. o der auch: Mehr ... Freunde | Glück | Leidenschaft | Strahl- Über die praktische GoogleMaps-Suche kann sich der kraft | Erfolg | Selbstbewusstsein | Besucher der Internetseite alle Verbandsschulen so- Selbstvertrauen | Einfühlungsvermögen wie deren Kontaktdaten und regionale Zugehörigkeit | Konzentration | Fantasie | Bewegung anzeigen lassen. Die Suche nach einer Musikschule | Sinnlichkeit | Sinn | Power | Kraft | in der Nähe wird durch eine praktische Umkreissuche Energie | Lebenslust | Gemeinschaft | zusätzlich erleichtert. Über alle Konzerte, Festlich- Erlebnisse | Gefühl | Frische | Bildung keiten und Fortbildungen des Landesverbandes und | Spaß | Persönlichkeit | Gesellschaft | seiner Musikschulen informiert der neue übersicht- Integration | Leistung | Gewinn | Integ- liche Veranstaltungskalender. Anmeldungen zu ration | Zufriedenheit | erleben | fühlen Tagungen und Weiterbildungsveranstaltungen sind | verstehen | verzaubern | gestalten | für interessierte Teilnehmer/innen künftig bequem in freuen | gewinnen … nur wenigen Schritten online möglich. Dieser Service mit Musik! steht auch registrierten Musikschulen für die Bewer- bung und Administration eigener Veranstaltungen zur Verfügung. Internetseite Über ein integriertes Newsletter-System informiert www.musikschulen-niedersachsen.de der Landesverband regelmäßig über seine Arbeit und in neuem Design über wichtige Aktivitäten der Musikschulen. In Pla- nung ist auch eine Jobbörse, die Stellenangebote und Auch die Internetseiten des Landesverbandes er- Stellengesuche automatisiert abgleicht und potenziel- strahlen seit Kurzem im neuen Design. Anlässlich le Partner über das Internet zusammenführt. der Neugestaltung des Erscheinungsbildes wurden sowohl die Struktur, als auch die Inhalte der Seiten Der Onlineauftritt des Landesverbandes wird kontinu- überarbeitet und aktualisiert. Zu vielen Themen ierlich ergänzt und erweitert. Musikschulen, die ihre stehen ergänzende Informationen per Download zur eigenen Internetseiten erneuern möchten, können Verfügung. ein weiteres Angebot des Landesverbandes nutzen. Zu finanziell attraktiven Konditionen können sie die18
  20. 20. Nutzungsrechte einer umfassenden und im neuen durch erfahrene Pädagogen der Musikschulen best-Corporate Design gestalteten Musterseite auf Basis möglich zu fördern. Begleitend zum Instrumental-des Content-Management-Systems Typo3 erwerben unterricht, der auch musikschulextern erfolgen kann,und diese dann individuell erweitern. Lediglich Texte sollen insbesondere Kenntnisse in den Bereichenund Bilder müssen von den Musikschulen selbst ein- Gehörbildung, Musiktheorie und Rhythmik vermit-gepflegt werden. Über den Landesverband angebote- telt werden. Ergänzend finden Angebote für Singen,ne Schulungsmaßnahmen ermöglichen interessierten Ensemblespiel und Musik und Bewegung statt. ImMusikschulen die Aneignung des hierfür erforderli- Anschluss an das Förderprogramm „VIFF-Regional“chen technischen Know-Hows. können die Kinder entweder in der Studienvorberei- tenden Ausbildung an den niedersächsischen Mu-„VIFF-Regional“ – Förderung musikalisch sikschulen (SVA) oder am IFF an der Hochschule fürbesonders begabter Kinder in den Musik und Theater Hannover weiter gefördert werden.Regionen Niedersachsens Nach dem erfolgreichen „VIFF-Regional-Treffen“ desin enger Zusammenarbeit mit dem „Institut zur Früh- vergangenen Jahres veranstaltete die Hochschuleförderung musikalisch Hochbegabter an der Hoch- für Musik, Medien und Theater am 18.04.2010 einschule für Musik, Theater und Medien Hannover (IFF)“ weiteres Treffen dieser Art, diesmal in der Landes-wurde im Jahr 2007 ein Programm zur musikalischen musikakademie in Wolfenbüttel. Auch in diesem JahrFrühförderung besonders begabter Kinder mit dem nutzten zahlreiche Musikpädagogen, Eltern und einNamen „VIFF-Regional“ gestartet. Das Programm interessiertes Fachpublikum die Möglichkeit, sich überwird vom Niedersächsischen Kultusministerium im das erfolgreiche Förderprogramm zu informieren undRahmen des Aktionsprogramms Hauptsache: Musik in fachlichen Austausch zu gehen. Besonders auch dieNiedersachsen gefördert. Eingebunden sind die VdM- Kinder selbst profitierten sichtlich davon, einmal mitMusikschulen in Osnabrück, Braunschweig, Oldenburg ihresgleichen aus verschiedenen Regionen Nieder-und Lüneburg. sachsens in Kontakt zu kommen und gemeinsam auf der Bühne zu stehen. Mit einer „VIFF-Regional-Fortbildung mit Konzert“ für alle VIFF-Schülerinnen und -schüler Niedersachsens wurde am 05.06.2010 dem immer wieder geäußerten Bedarf nach weiteren gemeinsamen Veranstaltungen der VIFF-Teilnehmer und verantwortlichen Lehrkräfte Rechnung getragen. Die Veranstaltung fand unter der Leitung von Prof. Martin Brauß und Prof. Bernd Goetzke in der Hochschule für Musik, Theater und Me- dien Hannover statt. Ziel war die Erarbeitung eines für alle VIFF-Regional Standorte verbindlichen Curricu- lums für die musikpädagogische Arbeit mit begabtenDa hohe Begabungen oder ausgeprägte musikalische Kindern.Talente schulisch nicht immer ausreichend gefördertwerden können, muss die schulische Begabungsför- Dem Landesverband niedersächsischer Musikschulenderung durch die Zusammenarbeit mit externen Bil- obliegt die inhaltliche und organisatorische Koordina-dungseinrichtungen wie Musikschulen, Hochschulen tion der vier am Projekt beteiligten Musikschulen. Erund Universitäten eine Ergänzung und Erweiterung verwaltet die vom Niedersächsischen Kultusministe-erfahren. Das seit 2007 kontinuierlich und erfolgreich rium bereit gestellten Fördermittel. Weitere Infos imweiterentwickelte Programm „VIFF-Regional“ hat Internet auf www.iff.hmt-hannover.dedie Aufgabe, Kinder mit besonderem musikalischemPotenzial anzusprechen und nahe an ihrem Wohnort 19
  21. 21. Landesverband Niedersächsischer Musikschulen �Jahresbericht 2010 Musikschulpraktikum und Kompakt- ohne Behinderung statt. Initiatorin der Veranstaltung seminar für Studierende der Hochschule für war Christiane Joost-Plate, niedersächsische Fachspre- Musik, Theater und Medien Hannover cherin für die musikpädagogische Arbeit mit Menschen mit Behinderung. Auf Basis der im Jahr 2004 zwischen dem Landesver- band niedersächsischer Musikschulen und der Hoch- Unter der fachkundigen Leitung von Robert Wagner schule für Musik, Theater und Medien Hannover abge- (Fürth) erarbeiteten die rund 30 Teilnehmerinnen und schlossenen Kooperationsvereinbarung organisiert der Teilnehmer neue Methoden für die musikpädagogi- Landesverband jährlich ein dreiwöchiges Musikschul- sche Arbeit mit integrativen Gruppen. Robert Wagner praktikum für die Studierenden der Studienrichtung arbeitet nach einem Konzept, bei dem eine selbst Musikerziehung. Ziel des Praktikums ist es, den jungen bestimmte Art und Weise der Beteiligung am gemein- Nachwuchspädagogen frühzeitig und umfassend das samen Musikmachen eines jeden Gruppenmitgliedes Arbeitsfeld Musikschule zu erschließen. Von erfahre- eine wichtige Rolle spielt. Das Erarbeiten einer Melodie, nen Musikschullehrkräften betreut, erhalten sie z.B. ausgehend von den Grundtönen der Begleitakkorde Einblick in die aktuellen Anforderungen der Unterricht- („Buchstabenbegleitung“) ermöglicht ein organisches spraxis, in die pädagogische Arbeit mit Ensembles und Aufbauen und wachsen lassen der persönlichen Mög- Großgruppen und in die Organisation von Kooperati- lichkeiten. Schritt für Schritt nehmen die Mitspieler das onsprojekten. Dadurch nehmen sie wertvolle Hinweise Werk in Besitz. „Wie „gemischt“ die Teilnehmerschar und Orientierungshilfen für ihr späteres Berufsfeld mit. eines Ensembles auch ist, es sollte jeder Teilnehmer in jeder Stunde etwas mit nach Hause nehmen. Und zwar Gemäß der Studienordnung absolvieren die Studie- ein gutes Gefühl und einen greifbaren Lernfortschritt. renden des 4. Semesters Musikerziehung ihr Un- Je offener die Unterrichtsvorbereitung sein muss, um terrichtspraktikum an einer VdM-Musikschule. Die der Unterrichtssituation und der Individuallage der ein- theoretischen Grundlagen – Informationen rund um zelnen Ensemblemitglieder gerecht werden zu können, die Musikschule, aktuelle Unterrichtsformen, sich um so klarer müssen gleichzeitig die grundsätzlichen verändernde Rahmenbedingungen der Arbeit als Überlegungen den Unterricht betreffend sein.“ Musiklehrer/in u. v. m. – werden den Praktikantinnen (Robert Wagner) und Praktikanten zuvor in einem vom Landesverband konzipierten und durchgeführten Kompaktseminar durch erfahrene Leiterinnen und Leiter öffentlicher und privater Musikschulen vermittelt. Gastgeberin Ankündigung: der von Ulrich Bernert geleiteten Tagesveranstaltung im Juni 2010 war die Musikschule Laatzen e.V. Rund as „Hannoversche Integrative Sound- D 40 Studentinnen und Studenten der Hochschule für festival“ (HIS) geht am 7. - 9. Oktober Musik, Theater und Medien Hannover nahmen an der 2011 in die zweite Runde. Unter dem Mot- Veranstaltung teil und wurden mit verschiedenen to „Begegnung“ sollen die Möglichkeiten Fachvorträgen sowie mit instrumentenspezifischen integrativen Musizierens und Kooperie- Unterrichtsdemonstrationen auf das Musikschulprak- rens aufgezeigt werden. So werden in der tikum im Herbst vorbereitet. niedersächsischen Landeshauptstadt rund um die Uhr musikalische Beispiele ge- „Jeder Mensch kann Musik machen – zeigt, die auf Nachhaltigkeit angelegt sind Von Anfang an gemeinsam“ (z.B. Schulkooperationen, Musikschule/ Förderschule), integratives Arbeiten pra- Am 5. und 6. November 2010 fand in der Musikschule xisnah vorführen, den musikalisch-künst- der Landeshauptstadt Hannover eine vom Landesver- lerischen Dialog anregen und Musik als band geförderte und viel besuchte Fortbildungsveran- Ausdruck von unverstellter Daseinsfreude staltung für Musikschul- und Förderschullehrkräfte, und Können originär erleben lassen. Musikstudierende und interessierte Menschen mit und20
  22. 22. „Wir machen die Musik!“�5 Das Musikalisierungsprogramm für Das Musikalisierungsprogramm Wir machen die alle Kinder in Niedersachsen Musik! wurde vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur und vom Landesverband „Musik ist ein wichtiger Bestandteil der Bildung. Wir niedersächsischer Musikschulen konzipiert. Mit der werden deshalb mit den Landkreisen und den Umsetzung wurde im Schuljahr 2009/10 begonnen. Kommunen dafür Sorge tragen, dass alle Kinder in Die bundesweit einzigartige Konzeption und Struktur Niedersachsen Zugang zu musikalischer Bildung des Programms ermöglicht es vielen Kindern – unab- erhalten. Die Zusammenarbeit von Musikschulen mit hängig von ihrer sozialen, ethnischen und regionalen Kindergärten und Schulen fördern wir, um möglichst Herkunft – Erfahrungen im gemeinsamen Singen und früh alle Kinder in Niedersachsen zu erreichen.“ Musizieren zu machen. Wir machen die Musik! er- Aus der Regierungserklärung der CDU/FDP-Landesregierung öffnet ihnen so bessere Entwicklungs- und Bildungs- (2008) chancen. Die Kinder erhalten in Kitas und Schulen des Primarbereichs ein elementares musikalisches Angebot. Bis zum Jahr 2016 sollen 80 % aller Kinder in Kindertagesstätten und 30 % der Kinder in Grundschu- len erreicht werden. Hierfür nutzt das Programm die Kompetenz und Infrastruktur der kommunal geförder- ten Musikschulen. 21

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