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Es gibt immer 2 Möglichkeiten … „ T U N“ NEIN JA Info implizit vorhanden? NEIN JA
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Es gibt immer 2 Möglichkeiten … Ein Projekt ist begrenzt JA NEIN Ein Projekt ist einmalig NEIN JA
Projekterfolg - prinzipiell Ähnlich GfWM e.V. und Probst Anwenden / Wert schöpfen. „ T U N“ Ergebnis Information  Informat...
Tätigkeitenbild zum Informationskreislauf Prozess erzeugen  innovieren anwenden  speichern  verteilen  beschaffen struktur...
Einordnung, Nachhaltigkeit Prozess erzeugen  innovieren anwenden  speichern  verteilen  beschaffen strukturieren übersetze...
Der Weg der Information - prinzipiell Artefakte
Wechsel des Ansatzes A A A A A R R L L L L K K K A R L K Autor Redakteur Leser Knowledge Worker Vgl. PM3 der GPM <ul><li>D...
Informationskompetenz Ergänzend zu ICB3.0: Kompetenz „50“ oder „0“ oder „i“) <ul><li>Informationskompetente Mitarbeiter … ...
Web 2.0-Baustein „Social Networking“ Wir brauchen Menschen … <ul><li>Meine Kompetenzen: </li></ul><ul><li>Elektro-Ing., MS...
Web 2.0 Baustein „Wiki“ Wiki Wirksamkeit durch Kontext   … ich (er)kenne … Assoziation   … erinnert an … Klassifikation   ...
Das klassische Artefakt. Feuerwerkbuch  (ca. 1420) „…  darumb wann der stuck sovil sind die ein yetlicher guetter püchsenm...
Wie ordnen wir unsere Informationen? A Z
Wie ordnen wir unsere Informationen ? <ul><li>Beispiel  : </li></ul><ul><ul><li>Markt </li></ul></ul><ul><ul><li>Kunden </...
Woraus besteht Projektwissensmanagement? Menschen     Sprache     Struktur Projektteam     Glossar     69901  (PMBok, ...
Welche Informationselemente treten wann auf? <ul><li>Über Projekte / über  das  Projekt </li></ul><ul><li>Im Projekt </li>...
Beispielprozess
Strukturelemente Einordnung zu Nachbarn innere Ordnung Identifikation
Beteiligte
Informationen  über  den Prozess
Informationen  im  Prozess, Ergebnisse! Freitextbereich
Wie steht es um unsere Einstellung und wieviel Aufwand erzeugen wir? <ul><li>Macchiavelli: </li></ul><ul><li>„ Nur wer Inf...
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3. PM-Tag Karlsruhe, Projektwissensmanagement

  1. 1. Projektwissensmanagement oder: Der Umgang mit Projektwissen Referat zum PM-Tag in Karlsruhe Verfasser: Stefan Landwehr (Abacus alpha GmbH) Leiter der gleichnamigen Fachgruppe der GPM
  2. 2. Es gibt immer 2 Möglichkeiten … „ T U N“ NEIN JA Info implizit vorhanden? NEIN JA
  3. 3. Unser Problem ?  Unsere Motivation ! Zusammenhang in der 7. Potenz! Bereits bei 8% Fehlinformation ist die Mitarbeiter-Leistung halbiert !
  4. 4. Es gibt immer 2 Möglichkeiten … Ein Projekt ist begrenzt JA NEIN Ein Projekt ist einmalig NEIN JA
  5. 5. Projekterfolg - prinzipiell Ähnlich GfWM e.V. und Probst Anwenden / Wert schöpfen. „ T U N“ Ergebnis Information Informations-Vorrat Information mitnehmen. Geordnet ablegen.
  6. 6. Tätigkeitenbild zum Informationskreislauf Prozess erzeugen innovieren anwenden speichern verteilen beschaffen strukturieren übersetzen zuordnen schützen (extern, intern) konfigurieren, schulen, administrieren … befüllen mitnehmen finden schieben ziehen
  7. 7. Einordnung, Nachhaltigkeit Prozess erzeugen innovieren anwenden speichern verteilen beschaffen strukturieren übersetzen zuordnen schützen (extern, intern) konfigurieren, schulen, administrieren … befüllen mitnehmen finden schieben ziehen Novapedia wiki-web Prozessabbild Rechtevergabe Dashboard, Portal Terminologie DMS Semantik Apps
  8. 8. Der Weg der Information - prinzipiell Artefakte
  9. 9. Wechsel des Ansatzes A A A A A R R L L L L K K K A R L K Autor Redakteur Leser Knowledge Worker Vgl. PM3 der GPM <ul><li>Der „value stream“ muss verbessert werden. </li></ul><ul><li>Die Nutzer müssen kompetent sein. </li></ul>
  10. 10. Informationskompetenz Ergänzend zu ICB3.0: Kompetenz „50“ oder „0“ oder „i“) <ul><li>Informationskompetente Mitarbeiter … </li></ul><ul><li>… erkennen und formulieren ihren Informationsbedarf und bestimmen Art </li></ul><ul><li>und Umfang der benötigten Informationen </li></ul><ul><li>… verschaffen sich effizient Zugang zu den benötigten Informationen </li></ul><ul><li>… bewerten die gefundenen Informationen und Quellen und wählen sie für </li></ul><ul><li>ihren Bedarf aus </li></ul><ul><li>… verarbeiten die gewonnenen Erkenntnisse effektiv </li></ul><ul><li>… sind sich ihrer Verantwortung bei der Informationsnutzung und </li></ul><ul><li>Informationsweitergabe bewusst. </li></ul><ul><li>… vermitteln sie angepasst an die jeweilige Zielgruppe und mit geeigneten </li></ul><ul><li>technischen Mitteln </li></ul>Aus dem Bibliothekswesen
  11. 11. Web 2.0-Baustein „Social Networking“ Wir brauchen Menschen … <ul><li>Meine Kompetenzen: </li></ul><ul><li>Elektro-Ing., MSR-Technik, Projektleiter, Berater, Planer, Kraftwerke, Key Account Management </li></ul><ul><li>Aktuelle Projekte : </li></ul><ul><li>Leitung Fachgruppe der GPM „Prozessorientiertes </li></ul><ul><li>Projekt-Wissensmanagement“ </li></ul><ul><li>Nutzerkreis „Unternehmenswikis mit MediaWiki“, </li></ul><ul><li>Pilotprojekt des FIR an RWTH Aachen „ProWIM“- </li></ul><ul><li>Prozessmodellierung inkl. DMS und Wiki </li></ul><ul><li>Alte Projekte : </li></ul><ul><li>Carmel I (Sénégal), Saga Petroleum (Norwegen), Meckhé (Sénégal), Ras Djebel (Tunesien), Montevideo (Uruguay), Hofuf WTS (Saudi-Arabien) </li></ul>
  12. 12. Web 2.0 Baustein „Wiki“ Wiki Wirksamkeit durch Kontext … ich (er)kenne … Assoziation … erinnert an … Klassifikation … gehört zu … 3 von 4 WM-Methoden (laut Fraunhofer) benötigen eine Dokumentation (vgl. http://shop.prowis.net) Wir brauchen Informations-Artefakte
  13. 13. Das klassische Artefakt. Feuerwerkbuch (ca. 1420) „… darumb wann der stuck sovil sind die ein yetlicher guetter püchsenmaister künden soll und on die geschrift nie gedenken kann, darumb stat hernach geschrieben alles das man notturftig ist.“ Artefakte benötigen Ordnung …
  14. 14. Wie ordnen wir unsere Informationen? A Z
  15. 15. Wie ordnen wir unsere Informationen ? <ul><li>Beispiel : </li></ul><ul><ul><li>Markt </li></ul></ul><ul><ul><li>Kunden </li></ul></ul><ul><ul><li>Wettbewerb </li></ul></ul><ul><ul><li>Lieferanten </li></ul></ul><ul><ul><li>Technologie </li></ul></ul><ul><li>Beispiel : </li></ul><ul><ul><li>Prozesse </li></ul></ul><ul><ul><li>Produkte </li></ul></ul><ul><ul><li>Werkzeuge </li></ul></ul><ul><ul><li>Technologie </li></ul></ul><ul><ul><li>Aufgaben </li></ul></ul><ul><ul><li>Dokumente </li></ul></ul><ul><ul><li>Standorte </li></ul></ul><ul><li>„ Intersubjektive Wissensordnung“  jeder macht es anders! </li></ul><ul><li>Kontext  Sachverhalt, Anwendungsfall, Koordinaten </li></ul><ul><li>Lösungsansätze: </li></ul><ul><li>Kontrolliertes Vokabular  Terme </li></ul>OBFriZ = Oberbefehlshaber in Friedenszeiten Aus Krcmar: Wissensmanagement
  16. 16. Woraus besteht Projektwissensmanagement? Menschen  Sprache  Struktur Projektteam  Glossar  69901 (PMBok, Prince)
  17. 17. Welche Informationselemente treten wann auf? <ul><li>Über Projekte / über das Projekt </li></ul><ul><li>Im Projekt </li></ul><ul><li>Aus dem Projekt </li></ul>erzeugen vorher – während - nachher „ T U N“ erzeugen anwenden „ T U N“ „ T U N“
  18. 18. Beispielprozess
  19. 19. Strukturelemente Einordnung zu Nachbarn innere Ordnung Identifikation
  20. 20. Beteiligte
  21. 21. Informationen über den Prozess
  22. 22. Informationen im Prozess, Ergebnisse! Freitextbereich
  23. 23. Wie steht es um unsere Einstellung und wieviel Aufwand erzeugen wir? <ul><li>Macchiavelli: </li></ul><ul><li>„ Nur wer Informationen gibt, wird auch welche bekommen.“ </li></ul><ul><li>Haben wir die Einstiegspunkte und Navigation durchdacht? </li></ul><ul><li>Erkennen wir Informations-Ergebnisse bevorraten diese richtig? </li></ul><ul><li>Steht die Technologie mit den Menschen und deren „T U N“ im Einklang? </li></ul><ul><li>Sind wir offen für Neues? </li></ul><ul><li>Verfolgen wir die richtigen Ansätze? </li></ul>

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