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Unterstützung von Bildungsaktivitäten

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Vortrag beim 100. Bibliothekstag (2011, Berlin) zum Thema "Unterstützung von Bildungsaktivitäten. Grenzen der Bildungswirkungen
Öffentlicher Bibliotheken".

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Unterstützung von Bildungsaktivitäten

  1. 1. Dr. Karsten Schuldt Interdisziplinäres Zentrum für Bildungsforschung der Humboldt-Universität zu Berlin Redaktion LIBREAS. library ideas Unterstützung von Bildungsaktivitäten Grenzen der Bildungswirkungen Öffentlicher Bibliotheken
  2. 2. Axiome <ul>These 1: Bildung ist eine verantwortungsvolle Aufgabe, die das Leben und die Chancen von Menschen betrifft. </ul><ul>These 2: Grenzbestimmungen beschreiben (diskursive) Möglichkeitsräume und erhöhen so die realistische Planbarkeit von Bildungsdienstleistungen. </ul>
  3. 3. Formelles / non-formelles / informelles Bildungssystem Formell Non-Formell Informell Eigenheiten der Bildungs-einrichtungen Staatlich geregelt und organisiert, bedeutungsvolle Zertifikate Außerhalb formeller Einrichtung, Zertifikate zumeist unbedeutsam Individuell organisiert und bestimmt, keine Zertifikate Eigenheiten der Bildungs-prozesse Langfristig und kontinuierlich Zumeist zielbezogen und kurzfristig Zielbestimmung und Evaluation individuell Lehrpersonal Staatlich zertifiziertes Lehrpersonal Zumeist kein staatlich zertifiziertes Lehrpersonal Kein spezifisches Lehrpersonal Ziel-bestimmung Staatlich / gesellschaftlich Einrichtungen bzw. Trägereinrichtungen Individuell Beispiele Schule, Hochschule, Berufsausbildung VHS, Jugendclubs, politische Erwachsenenbildung Autonome Lerngruppen, Sprachenlernen
  4. 4. Thesen <ul>Öffentliche Bibliotheken lassen sich unterschiedlich auf die drei Bereiche des Bildungswesens beziehen. Eigene Bildungsaktivitäten von Öffentlichen Bibliotheken sind Ausnahmen. </ul>
  5. 5. Thesen <ul>Formelles Bildungssystem: <ul><li>Infrastruktur, die Bildungseinrichtungen unterstützt
  6. 6. Bezug auf das Bildungsprogramm der unterstützten Einrichtung
  7. 7. Eigene Aktivitäten in einem Differenzdiskurs begründet </li><ul><li>Schule / Hochschule vermittelt nicht XYZ -> Bibliothek als Lernort für XYZ </li></ul></ul></ul>
  8. 8. Thesen <ul>Non-Formelles Bildungssystem <ul><li>Möglichkeiten unterschiedlich, teilweise Infrastruktur, teilweise räumlicher Lernort
  9. 9. Theoretisch Bildungsberatung (institutionell) </li></ul></ul>
  10. 10. Thesen <ul>Informelle Bildungsprozesse <ul><li>Infrastruktur für individuelle Bildungsprozesse (Bestand und Raum)
  11. 11. Theoretisch Bildungsberatung (institutionell und didaktisch) </li></ul></ul>
  12. 12. Empirie <ul><li>Themen bibliothekarischer Bildungsangebote: </li><ul><li>Leseförderung
  13. 13. Die Bibliothek als Bildungsthema
  14. 14. Recherchefähigkeiten </li></ul></ul>
  15. 15. Praktische Grenzen <ul><li>Freiwilligkeit der Bibliotheksbenutzung verunmöglicht Kontinuität
  16. 16. Einbindung in institutionelle Bildungsprozesse sowie Vorrangstellung individueller Lernprozesse steht gegen Evaluationsversuche
  17. 17. Lerntheoretische Ansätze sind kaum formulierbar </li></ul>
  18. 18. Diskursiver Raum
  19. 19. Schlussthesen I <ul><li>Bildungsangebote Öffentlicher Bibliotheken sollten sich eher an der Museumspädagogik als an der Schulpädagogik orientieren.
  20. 20. Bildungsangebote Öffentlicher Bibliotheken lassen sich kaum evaluieren. </li></ul>
  21. 21. Schlussthesen II <ul><li>Bildungsangebote Öffentlicher Bibliotheken dürfen sich nicht auf Kinder und Jugendliche konzentrieren. (Lernen über den Lebenslauf.)
  22. 22. Öffentliche Bibliotheken müssen das Recht auf selbstbestimmte Bildung verteidigen, um als Bildungseinrichtungen aktiv werden zu können. </li></ul>

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