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MPC Offen Flotte MS "Santa-B Schiffe": Jetzt steht der Totalverlust für die Anleger endgültig fest!

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Mit Schreiben vom 18. Januar 2012 wurden die Anleger der Beteiligungsgesellschaft MS "Santa-B Schiffe" mbH & Co. KG (MPC Offen Flotte) in Kenntnis gesetzt, dass die Beschlüsse zur Sanierung im September 2012 zwar gefasst wurden, die Beteiligung an der Kapitalerhöhung mit rd. 28% aber viel zu gering ausgefallen und damit die Sanierung gescheitert ist. Nunmehr bieten die finanzierenden Banken an, auf die Geltendmachung der Anlegerhaftung zu verzichten, falls ein Beschluss gefasst wird, dass alle 14 Schiffe zu verkaufen seien.

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MPC Offen Flotte MS "Santa-B Schiffe": Jetzt steht der Totalverlust für die Anleger endgültig fest!

  1. 1. MPC Offen Flotte MS „Santa-B Schiffe“: Jetzt steht der Totalverlust für die Anleger endgültig fest!Sanierungskonzept gescheitert, Anleger sollen dem Verkauf zustimmenMit Schreiben vom 18. Januar 2012 wurden die Anleger der Beteiligungsgesellschaft MS „Santa-BSchiffe“ mbH & Co. KG (MPC Offen Flotte) in Kenntnis gesetzt, dass die Beschlüsse zur Sanierung imSeptember 2012 zwar gefasst wurden, die Beteiligung an der Kapitalerhöhung mit rd. 28% aber vielzu gering ausgefallen und damit die Sanierung gescheitert ist. Nunmehr bieten die finanzierendenBanken an, auf die Geltendmachung der Anlegerhaftung zu verzichten, falls ein Beschluss gefasstwird, dass alle 14 Schiffe zu verkaufen seien.Warum wurde das Sanierungskonzept überhaupt beschlossen?Nach dem Protokoll der Beschlussfassung vom 28. September 2012 waren die Verhältnisse wie häufigin solchen Publikumsgesellschaften: rd. 41,5% der Anleger hatten der TreuhandkommanditistinWeisung erteilt, wie abzustimmen sei. 57,5% der Anleger hingegen hatten die TVP gar nicht odernicht ausdrücklich angewiesen. Allein durch die Beteiligung der Treuhandkommanditistin sind solcheBeschlussfassungen überhaupt möglich, denn auch so wird die nötige Teilnahme überhaupt geschafft.Dadurch, dass sich die Treuhandkommanditistin bei der Stimmabgabe enthält, wird eineverhältnismäßig kleine Stimmenzahl maßgeblich für die Beschlussfassung. So war es auch hier, denndie 35% der Gesellschafter, die der Sanierung zustimmten, waren eben die Mehrheit.Nach Meinung von Michael Minderjahn, der die Anleger bei Nittel | Kanzlei für Bank- undKapitalmarktrecht betreut, ist das kein Wunder. Obwohl die Annahmen des Sanierungskonzeptsreichlich optimistisch waren, kann man darüber natürlich geteilter Ansicht sei. Allerdings agieren vieleAnleger verständlicher Weise auch nach dem Prinzip Hoffnung.Der Totalverlust ist nicht mehr abzuwendenFür Minderjahn ist klar: durch den Verkauf der Schiffe wird, sofern er beschlossen werden sollte, nurnoch den finanzierenden Banken geholfen. Kein Anleger sollte sich mehr Hoffnungen machen, dassder Verkauf soviel Erlöse bringe, dass noch irgendetwas zu verteilen wäre. Der organisierte Verkaufder Schiffe hat für die Anleger grundsätzlich keinen Vorteil, dafür sind die vorhandenenDarlehensschulden (per 31.12.2011 waren das rd. 163 Millionen US$ sowie 17,7 Milliarden JPY) zuhoch.Für die finanzierenden Banken bietet er jedoch die Chance einen höheren Preis zu erhalten als beider Zwangsversteigerung. Für die Reederei Claus-Peter Offen bietet der Verkauf die Chance, nocheine Vergütung von „2% des Nettoerlöses“ (so im Emissionsprospekt enthalten) zu bekommen.
  2. 2. Banken bieten Verzicht auf Anlegerhaftung anImmerhin bieten die Banken den Anlegern an, die Beschlussfassung über den Verkauf der Schiffedurch einen Verzicht auf die Anlegerhaftung zu versüßen. Was hat es damit auf sich?Nach der gesetzlichen Regelung (§ 171 Abs. 1 HGB) haftet der Anleger als (Treuhand-) Kommanditistauf seine Einlage. Die Haftung ist beendet, sobald diese geleistet ist. Erhält er später jedochAusschüttungen, die nicht durch Gewinne gedeckt sind, dann handelt es sich umKapitalrückzahlungen, die gem. § 172 Abs. 4 HGB die Haftung wiederaufleben lassen. Gläubiger derFondsgesellschaft oder ein Insolvenzverwalter können die Rückzahlung der Ausschüttungenverlangen.Dem Emissionsprospekt ist zu entnehmen, dass die prognostizierten Ausschüttungen nicht ausGewinnen geleistet werden (können), sondern lediglich aus nicht benötigter Liquidität. Da derJahresabschluss 2007 – ebenso wie schon der für 2006 – einen Verlust auswies, haben die Bankentatsächlich das Recht, die Rückzahlung der einzigen Ausschüttung, die der Fonds überhaupt geleistethat, zu fordern.Sofern die Anleger also dem Verkauf der Schiffe zustimmen, erreichen sie damit, dass sie nicht auchnoch die 4% zurückzahlen müssen, die sie bereits erhalten haben.Anlegeranwalt Minderjahn rät: Nachdem nunmehr also endgültig für die Anleger feststeht, dass siedas eingesetzte Kapital verloren haben, sollten sie spätestens jetzt einen spezialisierten Rechtsanwaltaufsuchen um prüfen zu lassen, ob sie richtig beraten wurden.Mehr Informationen über Beratungsfehler beim MPC Fonds Offen Flotte (Santa B-Schiffe)Haben Sie Fragen zu Ihrer Fondsbeteiligung am MPC "Santa B Schiffe"? Möchten Sie wissen, ob wieIhre Chancen stehen, Schadenersatzansprüche durchzusetzen? Rufen Sie uns an, wir helfen Ihnengerne.Nittel | Kanzlei für Bank- und KapitalmarktrechtIhr AnsprechpartnerMichael Minderjahn, Rechtsanwaltinfo@nittel.coHeidelberg:Hans-Böckler-Straße 2 A, 69115 HeidelbergTel.: 06221 - 915770 | Fax: 06221 - 9157729München:Residenzstraße 25, 80333 MünchenTel.: 089 - 25549850 | Fax: 089 - 25549855Hamburg:Dörpfeldstraße 6, 22609 HamburgTel.: 040 - 53799042 | Fax: 040 - 53799043
  3. 3. Berlin:Rotherstraße 19, 10245 BerlinTel.: 030 - 95999280 | Fax: 030 - 95999279Leipzig:Rosa-Luxemburg-Straße 27 (Listhaus), 04103 LeipzigTel.: 0341 - 21 8296 00 | Fax: 0341 - 21 8296 01Artikellink: http://www.nittel.co/kanzlei/aktuell/mpc-offen-flotte-ms-santa-b-schiffe-jetzt-steht-totalverlust-fuer-anleger-endgueltig-fest.htmlMehr Informationen zu Nittel | Kanzlei für Bank- und Kapitalmarktrecht finden Sie im Internet unterwww.nittel.co oder www.schiffsfonds-anleger.de.

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