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KanAm USA XXII und KanAm USA Real Estate Partners I : "Meadowland Xanadu" gescheitert - Schadenersatz für Anleger

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Große Visionen von einem Einkaufs-, Sport- und Freizeitzentrum vor den Toren New Yorks sollten mit dem KanAm Fonds USA XXII und KanAm USA Real Estate Partners I auf einem großen Wiesen- und Marschland realisiert werden. Für die deutschen Fondsanleger wurde der amerikanische Traum zum Alptraum. Sie haben zusammen rund 430 Mio. US-Dollar Eigenkapital in das im Jahr 2010 gescheiterte Großprojekt investiert.

Im Zuge der Finanzkrise geriet das Projekt in erhebliche wirtschaftliche Schwierigkeiten, sodass das finanzierende Bankenkonsortium die von der Projektgesellschaft aufgenommenen Kredite am 9. August 2010 fällig stellte und somit die Kontrolle über "Meadowlands Xanadu" übernahm. Zwischenzeitlich wurde ein neuer Investor gefunden, der das Projekt unter neuem Namen weiterführt. Für die Fondsgesellschafter bedeutet dies, dass sie weitere Rückflüsse aus den Fonds nicht erwarten können.

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KanAm USA XXII und KanAm USA Real Estate Partners I : "Meadowland Xanadu" gescheitert - Schadenersatz für Anleger

  1. 1. KanAm USA XXII und KanAm USA Real Estate Partners I :„Meadowland Xanadu“ gescheitert – Schadenersatz für Anleger28. September 2012 - Große Visionen von einem Einkaufs-, Sport- und Freizeitzentrum vorden Toren New Yorks sollten mit dem KanAm Fonds USA XXII und KanAm USA Real EstatePartners I auf einem großen Wiesen- und Marschland realisiert werden. Für die deutschenFondsanleger wurde der amerikanische Traum zum Alptraum. Sie haben zusammen rund430 Mio. US-Dollar Eigenkapital in das im Jahr 2010 gescheiterte Großprojekt investiert.Im Zuge der Finanzkrise geriet das Projekt in erhebliche wirtschaftliche Schwierigkeiten,sodass das finanzierende Bankenkonsortium die von der Projektgesellschaftaufgenommenen Kredite am 9. August 2010 fällig stellte und somit die Kontrolle über„Meadowlands Xanadu“ übernahm. Zwischenzeitlich wurde ein neuer Investor gefunden, derdas Projekt unter neuem Namen weiterführt. Für die Fondsgesellschafter bedeutet dies, dasssie weitere Rückflüsse aus den Fonds nicht erwarten können.Gute Chancen für die Durchsetzung von SchadenersatzansprüchenFür geschädigte Anleger bestehen gute Chancen, Schadenersatzansprüche gegen dieberatenden Banken durchzusetzen. In zahlreichen Gesprächen mit Fondsanlegern haben wirfestgestellt, dass die Beratung zumeist die bestehenden Risiken völlig ausgeblendet hat.Hinzu kommt, dass auch über die Zusammenhänge der Fondskonstruktion, diebeispielsweise beim KanAm USA XXII höchst komplex sind, sowohl in denBeratungsgesprächen, als auch im Prospekt nur völlig unzureichend informiert wurde.Undurchsichtiges Geflecht von Beteiligungen und VergünstigungenDie Fondsgesellschaft hat nämlich nicht direkt in das Projekt investiert sondern sichgemeinsam mit zwei US-amerikanischen Unternehmen an einer „Joint-Venture-Gesellschaft“beteiligt, die ihrerseits die Anteile an der Projektgesellschaft hält. Die Projektgesellschaft istdas Unternehmen, das die eigentliche Entwicklung des Großprojekts betrieben hat.Dabei sind die Beteiligungen an der Joint-Venture Gesellschaft für die US-Partner miterheblichen Begünstigungen verbunden wie der Anrechnung von mit bestimmen Beträgenbezifferten Vorleistungen als Gesellschaftskapital oder Vorweg-Entnahmeberechtigungenoder Vergütungen für diverse Leistungen, die zwar in den textlichen Erläuterungen zumProspekt dargestellt werden, die aber nicht in einem Gesamt-Investitionsplan übersichtlichaufgeführt sind. Sie waren also weder für die Berater, noch für die Anleger zu erkennen.Bezeichnender Weise hat aber auch in keinem uns bekannten Fall ein Berater auf diesevöllig intransparenten Umstände hingewiesen.Tatsächliche Mittelverwendung bei Joint-Venture- und Projektgesellschaft unklar
  2. 2. Der im Prospekt abgedruckte Investitions- und Finanzierungsplan bezieht sich ausschließlichauf den Fonds selbst. Wofür die in der Mittelverwendung mit „Erwerb, Erschließung undBebauung“ bezeichnete Ausgabenposition aber auf der Ebene der Joint-Venture-Gesellschaft und der Projektgesellschaft tatsächlich verwendet werden soll, bleibt völligoffen, ebenso, welcher Anteil hiervon tatsächlich Erwerbs-, Erwerbsnebenkosten, Bau- undBaunebenkosten und sonstige Kosten darstellt. In den uns bekannten Beratungen wurdeweder auf diesen Umstand, noch auf die auch für den Berater bei Prüfung mit banküblicherSorgfalt erkennbaren Umstand hingewiesen.Die Mittelverwendung auf der Ebene der Joint-Venture-Gesellschaft und derProjektgesellschaft bleibt auch nach der Lektüre des Prospekts gänzlich intransparent.Hinzu kommt, dass im Prospekt dargestellt wird, dass die weder betragsmäßigausgewiesenen, noch im Beratungsgespräch genannten Zinsen für die Bauzeitfinanzierungwährend der Bauphase „Bestandteil des Baubudgets“ sind. Bei den gesondertauszuweisenden Bauzwischenfinanzierungszinsen handelt es sich weder um Herstellungs-,noch um Herstellungsnebenkosten. Sie hätten daher nicht in die Herstellungskosteneingerechnet werden dürfen. Für den Anleger ist infolgedessen auch aus dem insoweitfehlerhaften Prospekt nicht erkennbar, welcher Teil des von ihm aufgebrachten Kapitalsinvestiven Zwecken zufließt.Keine Aufklärung über fehlenden Zweitmarkt für geschlossene FondsFerner wurde keiner der Anleger, mit denen wir gesprochen haben, darüber informiert, dasses keinen geregelten Zweitmarkt für geschlossene Fondsbeteiligungen gibt und eineMöglichkeit zur Veräußerung des Fondsanteils daher höchst unwahrscheinlich ist und derAnleger zudem regelmäßig ganz erhebliche Preisabschläge hinnehmen muß.Keine Aufklärung über KickbacksWurde der Anleger der beiden Fonds KanAm USA XXII L.P. und KanAm USA Real EstatePartners I L.P. durch eine Bank oder Sparkasse beraten, hätte diese nach der kickbackRechtsprechung des Bundesgerichtshofs ausdrücklich darauf hinweisen müssen, dass undin welcher Höhe sie Provisionen für den Vertrieb des Fonds - so genannte kickbacks –erhält. Auch dies ist, glaubt man den Berichten unserer Mandanten, regelmäßig nichtgeschehen.Geschlossene Fonds als Altersvorsorge ungeeignetManchem Anleger wurde die Beteiligung an dem Fonds als Altersvorsorge empfohlen.Fondsbeteiligungen sind aber riskante unternehmerische Beteiligungen mit erheblichenVerlustrisiken, die bis zum Totalverlust gehen können und daher als Altersvorsorge völligungeeignet, wie zahlreiche Gerichte inzwischen festgestellt haben.Sind auch Sie „Meadowland Xanadu“ – geschädigt? Wollen auch Sie wissen, ob SieChancen zur Durchsetzung von Schadenersatzansprüchen haben?Rufen Sie uns an, wir wissen, wir verhelfen Ihnen gerne zu Ihrem Recht!Ihr AnsprechpartnerMathias Nittel, Rechtsanwalt | Fachanwalt für Bank- und KapitalmarktrechtTino Ebermann, Rechtsanwalt | Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht
  3. 3. Heidelberg:Hans-Böckler-Straße 2 A, 69115 HeidelbergTel.: 06221 - 915770 | Fax: 06221 – 9157729München:Residenzstraße 25, 80333 MünchenTel.: 089 – 25549850 | Fax: 089 – 25549855Hamburg:Dörpfeldstraße 6, 22609 HamburgTel.: 040 - 53799042 | Fax: 040 - 53799043Berlin:Rotherstraße 19, 10245 BerlinTel.: 030 - 95999280 | Fax: 030 - 95999279www.nittel.coinfo@nittel.coArtikellink: http://www.nittel.co/kanzlei/aktuell/kanam-usa-xxii-und-kanam-usa-real-estate-partners-i-meadowland-xanadu-gescheitert.htmlMehr Informationen zu Nittel | Kanzlei für Bank- und Kapitalmarktrecht finden Sie im Internet unterwww.nittel.co oder www.schiffsfonds-anleger.de.

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