Übertragung von HIV 
Wo Gefahr besteht 
und wo nicht 
Immer noch existieren Unwissen 
und Vorurteile, wenn es um mögliche ...
WO EIN HOHES RISIKO BESTEHT 
SEX OHNE KONDOM 
Bei Geschlechtsverkehr (anal und vaginal) ohne Kondom ist das Risiko sehr ho...
WO EIN HOHES RISIKO BESTEHT 
GEMEINSAME BENUTZUNG VON SPRITZEN UND NADELN 
Die Verwendung derselben Nadel und Spritze durc...
WO EIN HOHES RISIKO BESTEHT 
SCHWANGERSCHAFT BEI EINER HIV-POSITIVEN FRAU 
Eine HIV-positive werdende Mutter kann ihr Kind...
WO NUR EIN EXTREM MINIMALES RISIKO BESTEHT 
BLUT- UND BLUTPLASMA 
Jede Blutkonserve wird mit zwei unabhängigen Testverfahr...
WO KEIN RISIKO BESTEHT 
KÜSSEN, ZUNGENKÜSSE, UMARMEN, KÖRPERKONTAKTE 
Bei Zungenküssen ist ein minimales Risiko zwar theor...
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ZUSAMMENLEBEN 
Niemand kann sich anstecken, auch wenn er 
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GESCHIRR, KLEIDUNG, WÄSCHE 
Die gemeinsame Benutzung von Essgeschirr birgt 
keine Gefahr. Auch Kle...
WO KEIN RISIKO BESTEHT 
ARZT, ZAHNARZT, KRANKENHAUS 
Bei Beachtung der üblichen Hygienevorschriften (Benutzung von Einwegm...
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FRISEUR, TÄTOWIEREN, MANIKÜRE, PIERCING, OHRLOCH STECHEN 
Kein Risiko besteht, wenn die bestehende...
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Weltaidstag: Was Sie ueber die Uebertragung des Virus wissen muessen

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Welches Verhalten gefaehrlich ist - und wo keine Ansteckungsgefahr mit dem HI-Virus besteht.

Mehr zum Thema unter http://kurier.at/gesundheit

Veröffentlicht in: Gesundheit & Medizin
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Weltaidstag: Was Sie ueber die Uebertragung des Virus wissen muessen

  1. 1. Übertragung von HIV Wo Gefahr besteht und wo nicht Immer noch existieren Unwissen und Vorurteile, wenn es um mögliche Ansteckungsgefahren mit dem HI-Virus – dem Erreger der Immunschwächekrankheit Aids – geht. Infografik Christa Schimper Quellen: KURIER, Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, Köln Foto: Fotolia HI-Virus
  2. 2. WO EIN HOHES RISIKO BESTEHT SEX OHNE KONDOM Bei Geschlechtsverkehr (anal und vaginal) ohne Kondom ist das Risiko sehr hoch – auch ohne Samenerguss. Geringer ist das Risiko bei Oralsex, aber nur dann, wenn kein Sperma oder Blut in den Mund kommt. Infografik Christa Schimper Knapp 80 % der Infektionen erfolgen über ungeschützten Geschlechtsverkehr (ohne Kondom).
  3. 3. WO EIN HOHES RISIKO BESTEHT GEMEINSAME BENUTZUNG VON SPRITZEN UND NADELN Die Verwendung derselben Nadel und Spritze durch mehrere Personen birgt eine sehr große Gefahr. Nadel und Spritzen deshalb nie mit anderen Menschen teilen! Infografik Christa Schimper Der Großteil der restlichen 20 % der Infektionen erfolgt über geteilte Nadeln und Spritzen.
  4. 4. WO EIN HOHES RISIKO BESTEHT SCHWANGERSCHAFT BEI EINER HIV-POSITIVEN FRAU Eine HIV-positive werdende Mutter kann ihr Kind vor, während und nach der Geburt (Stillen) anstecken. Eine Behandlung mit HIV-Medikamenten kann hingegen das Infektionsrisiko des Kindes sehr stark senken. Infografik Christa Schimper
  5. 5. WO NUR EIN EXTREM MINIMALES RISIKO BESTEHT BLUT- UND BLUTPLASMA Jede Blutkonserve wird mit zwei unabhängigen Testverfahren untersucht. Allerdings ist Erbsubstanz des Virus erst ein bis zwei Wochen nach der Infektion nachweisbar („Diagnostisches Fenster“). Infografik Christa Schimper Das Restrisiko liegt bei 1:2,5 bis 1:3 Millionen – theoretisch ist also eine von zweieinhalb bis drei Millionen Blutkonserven virusverseucht. Pro Jahr werden in Österreich 500.000 Blutkonserven getestet. In Österreich gab es 2013 einen derartigen Ausnahmefall.
  6. 6. WO KEIN RISIKO BESTEHT KÜSSEN, ZUNGENKÜSSE, UMARMEN, KÖRPERKONTAKTE Bei Zungenküssen ist ein minimales Risiko zwar theoretisch nicht hundertprozentig auszuschließen, aber weltweit in keinem einzigen Fall als Übertragungsweg nachgewiesen. Beide Partner müssten offene Wunden im Mund haben. Infografik Christa Schimper Kein Risiko besteht bei Haut- und Körperkontakten wie Händeschütteln, Umarmen, Streicheln und Schmusen.
  7. 7. WO KEIN RISIKO BESTEHT ZUSAMMENLEBEN Niemand kann sich anstecken, auch wenn er mit einem Menschen mit HIV in einer Familie oder einer Wohngemeinschaft auf engem Raum zusammenlebt. Infografik Christa Schimper ANHUSTEN, ANNIESEN Durch Übertragung durch die Luft wie zum Beispiel Anhusten oder Niesen kann man nicht mit HIV angesteckt werden.
  8. 8. WO KEIN RISIKO BESTEHT GESCHIRR, KLEIDUNG, WÄSCHE Die gemeinsame Benutzung von Essgeschirr birgt keine Gefahr. Auch Kleidung oder Wäsche von Menschen mit HIV muss nicht gesondert gewaschen werden. Infografik Christa Schimper SCHWIMMBAD, TOILETTEN HIV kann bei der gemeinsamen Benutzung von Gemeinschafts-einrichtungen nicht übertragen werden.
  9. 9. WO KEIN RISIKO BESTEHT ARZT, ZAHNARZT, KRANKENHAUS Bei Beachtung der üblichen Hygienevorschriften (Benutzung von Einwegmaterial, sicher keimfrei gemachte Spritzen) besteht kein Risiko durch medizinische Maßnahmen. HIV kann zudem nur über deutlich sichtbare Blutmengen übertragen werden, da es bei weitem nicht so infektiös wie andere Virusarten ist. Infografik Christa Schimper Auch (Nadelstich-)Verletzungen bei medizinischem Personal stellen nur ein sehr geringes Risiko dar. „Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Polizist in Ausübung seines Dienstes stirbt, ist wesentlich höher, als dass sich ein Mediziner mit HIV infiziert“, sagt die Aids-Spezialistin Judith Hutterer.
  10. 10. WO KEIN RISIKO BESTEHT FRISEUR, TÄTOWIEREN, MANIKÜRE, PIERCING, OHRLOCH STECHEN Kein Risiko besteht, wenn die bestehenden Hygieneregeln eingehalten werden. Alle stechenden oder schneidenden Gegenstände, die mit Blut in Kontakt kommen können, immer nur einmal benutzen oder wirksam desinfizieren. Infografik Christa Schimper INSEKTENSTICHE Kein Infektionsrisiko gibt es bei Stichen von Insekten aller Art.

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