Unternehmens-
steuerreform III –
Botschaft des
Bundesrates
Webcast
9. Juni 2015
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Vorschriften zur
Aufdeckung
stiller Reserven
und Übergangs-
bestimmungen
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Innovationen:
Patentbox und F&E-
Inputförderung
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Sonstige
Massnahmen
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Aufgehobene
Massnahmen
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19© 2015 KPMG AG ist eine Konzerngesellschaft der KPMG Holding AG und Mitglied des KPMG Netzwerks unabhängiger Mitgliedsfi...
Ausblick und
unsere Position
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Unternehmenssteuerreform III - Botschaft des Bundesrates

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    1. 1. Unternehmens- steuerreform III – Botschaft des Bundesrates Webcast 9. Juni 2015
    2. 2. 1© 2015 KPMG AG ist eine Konzerngesellschaft der KPMG Holding AG und Mitglied des KPMG Netzwerks unabhängiger Mitgliedsfirmen, der KPMG International Cooperative (“KPMG International”), einer juristischen Person schweizerischen Rechts. Alle Rechte vorbehalten. Herzlich willkommen zu unserem Webcast! Hintergrund der Unternehmenssteuerreform III Botschaft vom 5. Juni 2015 mit Gesetzesentwurf Was hat sich seit dem 22. September 2014 geändert? Vorschriften zur Aufdeckung stiller Reserven und Übergangsbestimmungen (Step-up-Mechanismus) Innovationen: Patentbox und F&E-Inputförderung Sonstige Massnahmen Aufgehobene Massnahmen Ausblick und unsere Position Ihre Kontaktpersonen
    3. 3. 2© 2015 KPMG AG ist eine Konzerngesellschaft der KPMG Holding AG und Mitglied des KPMG Netzwerks unabhängiger Mitgliedsfirmen, der KPMG International Cooperative (“KPMG International”), einer juristischen Person schweizerischen Rechts. Alle Rechte vorbehalten. Hintergrund Entwurf vom 5. Juni 2015 Haupt- unterschiede Step-up Innovationen Sonstige Massnahmen Aufgehobene Massnahmen Position von KPMG Ihre Kontaktpersonen Hintergrund der Unternehmenssteuerreform III Seit 2005 Diskussionen mit der EU über die Schweizer Steuerregime 2007: Kritik am Ring-Fencing, Verletzung des Freihandelsabkommens EU-Verhaltenskodex für die Unternehmensbesteuerung 2012: Beginn des Dialogs mit der EU 2013: Berichte über die Unternehmenssteuerreform III Bereitschaft zur Abschaffung von fünf Steuerregimen Auf kantonaler Ebene: Regime zu den Holding-, den Domizil- und den gemischten Gesellschaften Auf Bundesebene: Regime zu den Prinzipalgesellschaften Regime zur Swiss Finance Branch Neue Massnahmen im Einklang mit den OECD-Grundsätzen Keine Vergeltungsmassnahmen durch die EU-Mitgliedstaaten 22. September 2014: Gesetzesentwurf zur Unternehmenssteuerreform III 5. Juni 2015: Botschaft zur Unternehmenssteuerreform III mit Gesetzesentwurf
    4. 4. 3© 2015 KPMG AG ist eine Konzerngesellschaft der KPMG Holding AG und Mitglied des KPMG Netzwerks unabhängiger Mitgliedsfirmen, der KPMG International Cooperative (“KPMG International”), einer juristischen Person schweizerischen Rechts. Alle Rechte vorbehalten. Hintergrund Entwurf vom 5. Juni 2015 Haupt- unterschiede Step-up Innovationen Sonstige Massnahmen Aufgehobene Massnahmen Position von KPMG Ihre Kontaktpersonen Juni 2015: Botschaft zur Unternehmenssteuerreform III (1/2) Erhöhung der internationalen Akzeptanz der Schweizer Unternehmenssteuergesetze Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der Schweiz als attraktiver Unternehmensstandort Gewährleistung angemessener Steuereinnahmen zur Finanzierung öffentlicher Aufgaben Ziel der Reform
    5. 5. 4© 2015 KPMG AG ist eine Konzerngesellschaft der KPMG Holding AG und Mitglied des KPMG Netzwerks unabhängiger Mitgliedsfirmen, der KPMG International Cooperative (“KPMG International”), einer juristischen Person schweizerischen Rechts. Alle Rechte vorbehalten. Hintergrund Entwurf vom 5. Juni 2015 Haupt- unterschiede Step-up Innovationen Sonstige Massnahmen Aufgehobene Massnahmen Position von KPMG Ihre Kontaktpersonen Juni 2015: Botschaft zur Unternehmenssteuerreform III (2/2) Der Gesetzesentwurf auf einen Blick Einführung neuer Regelungen für bestimmte, durch mobile Aktivitäten generierte Erträge Senkung kantonaler Gewinnsteuersätze Abbau bestimmter Steuerlasten zur weiteren Stärkung der Standortattraktivität der Schweiz
    6. 6. 5© 2015 KPMG AG ist eine Konzerngesellschaft der KPMG Holding AG und Mitglied des KPMG Netzwerks unabhängiger Mitgliedsfirmen, der KPMG International Cooperative (“KPMG International”), einer juristischen Person schweizerischen Rechts. Alle Rechte vorbehalten. Hintergrund Entwurf vom 5. Juni 2015 Haupt- unterschiede Step-up Innovationen Sonstige Massnahmen Aufgehobene Massnahmen Position von KPMG Ihre Kontaktpersonen Was hat sich seit dem 22. September 2014 geändert? Vergleich auf übergeordneter Ebene Gesetzesentwurf vom 22. September 2014 Lizenzbox Aufhebung der kantonalen Steuerstatus, der Besteuerungspraxis von Prinzipalgesellschaften und des Finance-Branch-Regimes Step-up-Mechanismus Vorschriften zur Aufdeckung stiller Reserven Patentbox F&E-Inputförderung Keine NID Reduzierte Anzahl ZusatzmassnahmenEine Reihe von Zusatzmassnahmen Zinsbereinigte Gewinnsteuer (NID) Aufhebung der kantonalen Steuerstatus, der Besteuerungspraxis von Prinzipalgesellschaften und des Finance-Branch-Regimes Botschaft vom 5. Juni 2015
    7. 7. Vorschriften zur Aufdeckung stiller Reserven und Übergangs- bestimmungen
    8. 8. 7© 2015 KPMG AG ist eine Konzerngesellschaft der KPMG Holding AG und Mitglied des KPMG Netzwerks unabhängiger Mitgliedsfirmen, der KPMG International Cooperative (“KPMG International”), einer juristischen Person schweizerischen Rechts. Alle Rechte vorbehalten. Hintergrund Entwurfvom 5. Juni 2015 Haupt- unterschiede Step-up Innovationen Sonstige Massnahmen Aufgehobene Massnahmen Position von KPMG Ihre Kontaktpersonen Übergangsbestimmung (Art. 78g StHG) Verlegung in die Schweiz (Art. 24b StHG) Für wen gilt die Übergangsbestimmung?  Für Unternehmen, die derzeit von den Regimes zu den Holding- gesellschaften, den gemischten Gesellschaften oder den Domizilgesellschaften profitieren. Sie gilt NICHT für das Regime zu den Prinzipalgesellschaften (siehe Verlegung in die Schweiz).  Alle Kantone müssen diese Bestimmung zwingend einführen. Wie funktioniert es?  Die stillen Reserven in Vermögenswerten bzw. insbesondere der Goodwill sind (gemäss Best Practice) zu bewerten und von der Veranlagungsbehörde mittels Verfügung zu bestätigen.  Der ermittelte Step-up-Betrag wird über einen Zeitraum von höchstens fünf Jahren mittels eines „gesonderten“, tieferen Steuersatzes besteuert.  Optionale Regelung für die Steuerpflichtigen. Vereinfachtes Beispiel  Laut einer durchgeführten Bewertung und gemäss Best Practice belaufen sich der Goodwill und alle sonstigen stillen Reserven von Unternehmen A auf 500.  Die Unternehmensgewinne des Unternehmens betragen ab 2020 110 p.a.  Vom Unternehmensgewinn werden 10 zum üblichen Kantons-/ Gemeindesteuersatz von 6% („Korb A“) besteuert. Auf 100 könnte der „gesonderte“, tiefere Steuersatz („Korb B“) von 2% angewandt werden (vorbehaltlich einer Einigung mit der Veranlagungsbehörde).  Über den Fünfjahreszeitraum können höchstens 500 dem „Korb B“ zugerechnet werden.  Es muss kein DBA berücksichtigt werden! Dank des Step-up-Übergangsmechanismus können Unternehmen, die derzeit von einem besonderen Steuerregime profitieren, während fünf Jahren nach Inkrafttreten des Gesetzes zum selben Steuersatz besteuert werden. Zwei unterschiedlich angewandte Step-up-Mechanismen Was fällt unter den Begriff „Verlegung in die Schweiz“?  Jegliche Übertragung von Funktionen, Risiken, Geschäfts- bereichen usw. wird als Verlegung in die Schweiz betrachtet. Wie funktioniert es?  Ist der Buchwert der übertragenen Vermögenswerte / des übertragenen Goodwills niedriger als der durchschnittliche Marktwert, kann der Steuerpflichtige eine steuerneutrale Erhöhung der Bemessungsgrundlage beantragen („Step-up in basis“).  Der Step-up-Betrag lässt sich gemäss den allgemeinen Abschreibungsregeln steuerwirksam abschreiben. Goodwill kann über 10 Jahre abgeschrieben werden.  Dieser Step-up-Mechanismus gilt auch für Prinzipalgesell- schaften. Vereinfachtes Beispiel  Die B-Gruppe fasst die globalen Funktionen und Risiken ihres Beschaffungswesens global in der Schweiz zusammen.  Der Gesamtwert der in die Schweiz übertragenen Funktionen und Risiken übersteigt die Summe der individuell bewerteten Funktionen und Risiken. Daraus resultiert eine Differenz zwischen dem Buch- und dem Marktwert, auf deren Grundlage ein steuerneutraler Step-up beantragt werden kann (z.B. 100).  Die künftigen Unternehmensgewinne belaufen sich auf 40 p.a. Über einen Zeitraum von zehn Jahren kann die Gesellschaft zusätzlich 10 abschreiben. Somit beträgt der steuerpflichtige Gewinn 30 p.a.  Ein allfälliges Doppelbesteuerungsabkommen muss im 1. Jahr berücksichtigt werden.
    9. 9. Innovationen: Patentbox und F&E- Inputförderung
    10. 10. 9© 2015 KPMG AG ist eine Konzerngesellschaft der KPMG Holding AG und Mitglied des KPMG Netzwerks unabhängiger Mitgliedsfirmen, der KPMG International Cooperative (“KPMG International”), einer juristischen Person schweizerischen Rechts. Alle Rechte vorbehalten. Hintergrund Entwurfvom 5. Juni 2015 Haupt- unterschiede Step-up Innovationen Sonstige Massnahmen Aufgehobene Massnahmen Position von KPMG Ihre Kontaktpersonen Unternehmenssteuerreform III: Innovationen in der Wertschöpfungskette von Unternehmen erleichternund den Standort Schweiz fördern Beschaffung OperativeExzellenz Logistik& Vertrieb Produktion F&E Marketing Verkauf Primaryactivities InnovationensinddietreibendeKraftentwickelterVolkswirtschaften MehrAktivitätendurchdieZentralisierungvonGeschäftsmodellenundhohe Wertschöpfung AnhaltenderTrendhinzuinnovationsfreundlichenSteuerregimen BewahrungdesWettbewerbsvorteils EmpfehlungenderOECD gegendieAushöhlungderSteuerbasisunddie Gewinnverlagerung(„OECD-BEPS“,Aktionspunkt5!) Massgebliche Faktoren für die internationale Steuerlandschaft Vereinfachter Überblick über dieWertschöpfungskette eines innovationsorientierten Unternehmens 100% Profitabilität
    11. 11. 10© 2015 KPMG AG ist eine Konzerngesellschaft der KPMG Holding AG und Mitglied des KPMG Netzwerks unabhängiger Mitgliedsfirmen, der KPMG International Cooperative (“KPMG International”), einer juristischen Person schweizerischen Rechts. Alle Rechte vorbehalten. Hintergrund Entwurfvom 5. Juni 2015 Haupt- unterschiede Step-up Innovationen Sonstige Massnahmen Aufgehobene Massnahmen Position von KPMG Ihre Kontaktpersonen Innovationsförderung durch Angleichung an den internationalen Steuerstandard Grundlagenforschung Machbarkeitsnachweis Entwicklung Freigabe Verbesserungen Potenzielle Inputförderung Potenzielle Outputförderung Inputförderung: Hebt in erster Linie auf die Kostenstruktur eines Unternehmens ab. Outputförderung: Konzentriert sich auf den wirtschaftlichen Nutzen, der aus der F&E gezogen wird. DieKombinationausInput-undOutputförderungistgängigePraxis inkonkurrierendenJurisdiktionenundkanndieWettbewerbspositionderKantoneinnerhalbder(inter)nationalen Steuerlandschaftzusätzlichstärken. Lebenszyklus einer Innovation
    12. 12. 11© 2015 KPMG AG ist eine Konzerngesellschaft der KPMG Holding AG und Mitglied des KPMG Netzwerks unabhängiger Mitgliedsfirmen, der KPMG International Cooperative (“KPMG International”), einer juristischen Person schweizerischen Rechts. Alle Rechte vorbehalten. Hintergrund Entwurfvom 5. Juni 2015 Haupt- unterschiede Step-up Innovationen Sonstige Massnahmen Aufgehobene Massnahmen Position von KPMG Ihre Kontaktpersonen Vorschlag vom 5. Juni 2015über eine Patentbox Haupt- merkmale HauptmerkmalederPatentbox  FürdiePatentboxqualifizierensichErträgeaus PatentenUND Erträge,diedurchvergleichbareImmaterialgüterrechtegeneriertwerden.  UmsetzungdesModifiziertenNexus-Ansatzes  AnwendungaufKantonsebene(füralleKantoneobligatorisch)undRechtsform-Unabhängigkeit  Befreiungssystem(aufBasisdesNettoertrags),EntlastungimErmessendesKantons,jedochmaximal 90%  DerEintrittvonderzeitunterdas RegimedergemischtenGesellschaftenfallendenUnternehmenindiePatentboxsollsteuerneutralerfolgen.  BeizurzeitordentlichbesteuertenUnternehmenwerdendieF&E-AufwendungenvordemEintrittindiePatentboxzuSteuerzweckenaktiviertundordentlichbesteuert.Sie könnenjedochinnerhalbderBoxwiederabgeschriebenwerden.  Es solleineinternationalakzeptierte,kombinierteSteuerbelastung(Bund,KantonundGemeinde)von10% erreichtwerden. ModifizierterNexus-Ansatz (Aktionspunkt5 derOECD-BEPS)  DerNexus-AnsatzschreibteinedirekteVerknüpfungzwischendenSteuergutschriftenunddenF&E-Aufwendungenvor(Ziel:proportionalerAnsatz).  ImRahmendesModifiziertenNexus-AnsatzeskanneinZuschlag(sogenannter„Uplift“)von30% desqualifizierendenAufwandsvorgesehenwerden,deraus bei verbundenenGesellschaftenausgelagertenF&E-AufwendungenundAufwendungenfürdenErwerbimmateriellerWirtschaftsgüterherrührt.  DadurchsolldemUmstandRechnunggetragenwerden,dass dieGewinnevonUnternehmenim RahmenderbestehendenRegimezudenimmateriellenWirtschaftsgütern deutlichgesenktwerdenkönnen,wenndieimmateriellenWirtschaftsgüterinanderenUnternehmenseinheitenangesiedeltsindals injenen,diedieF&E-Aufwendungen tatsächlichtragen,oderwenndembetreffendenUnternehmenerheblicheKostenfürdenErwerbvonimmateriellenWirtschaftsgüternentstandensind.  Es wirderwartet,dass dieOECDim Juni2015 weitereRichtlinienzudenBedingungenderpraktischenUmsetzungdesAnsatzes(NachverfolgungundDokumentationder qualifizierendenAufwendungen,RichtliniendesForumsgegenschädlicheSteuerpraktiken[FHTP])erlässt.Dabeidürfteesdarumgehen,derunangemessenenNutzungvon Grandfathering-VorschriftenentgegenzuwirkenunddetaillierteRichtliniendarüberzu erlassen,wasalsqualifizierenderVermögenswertgilt. Modifizierter Nexus-Ansatz (Aktionspunkt 5 derOECD- BEPS)
    13. 13. 12© 2015 KPMG AG ist eine Konzerngesellschaft der KPMG Holding AG und Mitglied des KPMG Netzwerks unabhängiger Mitgliedsfirmen, der KPMG International Cooperative (“KPMG International”), einer juristischen Person schweizerischen Rechts. Alle Rechte vorbehalten. Hintergrund Entwurfvom 5. Juni 2015 Haupt- unterschiede Step-up Innovationen Sonstige Massnahmen Aufgehobene Massnahmen Position von KPMG Ihre Kontaktpersonen Vorschlag vom 5. Juni 2015über eine Patentbox Gesamtgewinn -/- Erfolg ausserhalb der Box -/- Erfolg aus Routinefunktionen -/- Erfolg aus Markenentgelt Für die Patentbox qualifizierender Erfolg Zuschlag (Uplift) von max. 30% des qualifizierenden Aufwands (Auslagerungs- und Akquisitionskosten verbundener Gesellschaften) Qualifizierende Kosten zur Entwicklung eines Immaterialgutes --------------------------------------------------- Gesamtkosten zur Entwicklung eines Immaterialgutes X Gesamterfolg aus einem Immaterialgut = Für die Patentbox anrechenbarer Erfolg aus einem Immaterialgut Modifizierter Nexus-Ansatz Residualmethode unter Anwendung des modifizierten Nexus-Ansatzes Jahr -2 Jahr -1 Jahr 0 Jahr 1 Jahr 2 Jahr 3 F&E-Kosten beim Eintritt: 120 Patenterfolg p.a.: 90 / Gesamterfolg p.a.: 100 Gesamtkosten zur Entwickl. des Imm.-gutes Total qualif. Kosten zur Patententwicklung Max. Uplift laut Modifiziertem Nexus (30%) 160 120 36 Gesamtgewinn Jahr 1* -/- nicht qualifizierender Erfolg Erfolg aus der Patentbox (inkl. Abschr.)* 100 -10 90 * Einschliesslich der Abschreibung des (nach aktueller Lesart des Entwurfs) in der Box verbleibenden Patents Getragene qualifizierende F&E-Aufwendungen Einmal-Besteuerung zur Nutzung der Patentbox Jährlicher Erfolg aus der Patentbox: 156/160 x 90 = 88 Steuerermässigung auf Erfolg aus der Patentbox (90% Ermäss.) = Steuerbarer Erfolg aus der Patentbox (90 -/- 79) Erfolg ausserhalb der Box Steuerbarer Erfolg Jahr 1: Steuerbarer Erfolg Jahr 2: 120 120 88 79 11 10 141 21
    14. 14. 13© 2015 KPMG AG ist eine Konzerngesellschaft der KPMG Holding AG und Mitglied des KPMG Netzwerks unabhängiger Mitgliedsfirmen, der KPMG International Cooperative (“KPMG International”), einer juristischen Person schweizerischen Rechts. Alle Rechte vorbehalten. Hintergrund Entwurfvom 5. Juni 2015 Haupt- unterschiede Step-up Innovationen Sonstige Massnahmen Aufgehobene Massnahmen Position von KPMG Ihre Kontaktpersonen UnternehmenssteuerreformIII: Innovationendurch Inputförderungerleichtern Hauptmerkmal e HauptmerkmalederangestrebtenInputförderung  BeieinerInputförderunghandeltessichumSteueranreize,dieprimäranderKostenstruktureinesUnternehmensansetzen.  EinzusätzlichersteuerlicherAbzugfürqualifizierendeF&E-AufwendungenaufKantonsebeneliegtimErmessenderKantone(keineAuswirkungenauf denvertikalenRessourcenausgleich).  EinzusätzlichersteuerlicherAbzugistauchfürAufwendungenimZusammenhangmitSchweizerAuftragsforschungund-entwicklungmöglich(derSteueranreizkannnureinmalin Anspruchgenommenwerden–diesgeschiehtinderRegelaufEbenedesKäufersderF&E-Dienstleistungen).  NichtaufpatentierteImmaterialgüterrechtebeschränkt(potenziellbreiterAnwendungsbereich),zielteheraufF(orschung)alsauf E(ntwicklung)ab.  ImFokusstehtdieProduktionderImmaterialgüter,wobeidieMassnahmeaufdenim InlandtätigenSchweizerAuftraggeberderF&E-Aktivitätenundnichtauf denAuftragnehmerabzielt.  Das SystembedientsichgrundsätzlichdemInstrumentder(zusätzlichen)steuerlichenAbzüge(imGegensatzzudenSteuergutschriften).  IneinerVerlustsituationwirddieFörderunggestrichen(keineBarausschüttung).  DieUmsetzungistimRahmendesStHGvorgesehen.
    15. 15. Sonstige Massnahmen
    16. 16. 15© 2015 KPMG AG ist eine Konzerngesellschaft der KPMG Holding AG und Mitglied des KPMG Netzwerks unabhängiger Mitgliedsfirmen, der KPMG International Cooperative (“KPMG International”), einer juristischen Person schweizerischen Rechts. Alle Rechte vorbehalten. Bestehende Regeln angleichen und ergänzen Ausgewogene Steuerbelastung von Anlageerträgen erreichen Optionale Anpassung der Kapitalsteuer Abschaffung der Emissionsabgabe Änderungen bei den pauschalen Steuergutschriften Senkung der Kantonssteuersätze Hintergrund Entwurfvom 5. Juni 2015 Haupt- unterschiede Step-up Innovationen Sonstige Massnahmen Aufgehobene Massnahmen Position von KPMG Ihre Kontaktpersonen Massnahmen zur Verbesserung der Unternehmensbesteuerung Änderung der Teilbesteuerung von Beteiligungserträgen Ausserhalb der USR III: Einführung eines Zahlstellensystems für Quellensteuerzwecke
    17. 17. Aufgehobene Massnahmen
    18. 18. 17© 2015 KPMG AG ist eine Konzerngesellschaft der KPMG Holding AG und Mitglied des KPMG Netzwerks unabhängiger Mitgliedsfirmen, der KPMG International Cooperative (“KPMG International”), einer juristischen Person schweizerischen Rechts. Alle Rechte vorbehalten. Hintergrund Entwurfvom 5. Juni 2015 Haupt- unterschiede Step-up Innovationen Sonstige Massnahmen Aufgehobene Massnahmen Position von KPMG Ihre Kontaktpersonen Aufgehobene Massnahmen Zinsbereinigte Gewinnsteuer Steuerliche Verlustvorträge Beteiligungsabzug Kapitalgewinnsteuer auf privat gehaltene Wertpapiere Weitere (im Rahmen der Vernehmlassungsvorlage noch nicht diskutierte) Massnahmen, die bei der Erarbeitung des Botschaftsentwurfs erörtert worden sind, werden nicht vorgeschlagen: • Tonnage Tax • Änderungen am Kapitaleinlageprinzip
    19. 19. 18© 2015 KPMG AG ist eine Konzerngesellschaft der KPMG Holding AG und Mitglied des KPMG Netzwerks unabhängiger Mitgliedsfirmen, der KPMG International Cooperative (“KPMG International”), einer juristischen Person schweizerischen Rechts. Alle Rechte vorbehalten. Fokus auf die zinsbereinigte Gewinnsteuer (Notional Interest Deduction, NID) (1/2) Hintergrund Entwurfvom 5. Juni 2015 Haupt- unterschiede Step-up Innovationen Sonstige Massnahmen Aufgehobene Massnahmen Position von KPMG Ihre Kontaktpersonen NID auf „überdurchschnittlich hohem“ Eigenkapital im Rahmen der Vernehmlassung vorgeschlagen  Keine NID auf das sogenannte „Kernkapital“; Eigenkapital, welches das Kernkapital übersteigt und somit als „überdurchschnittlich hohes“ Eigenkapital betrachtet wird, soll der NID unterliegen.  Definition des Kernkapitals und des anwendbaren Zinssatzes:  Vorgeschlagene Berechnung des Kernkapitals anhand fester Quoten für die einzelnen Ver- mögenskategorien (z.B. Barmittel 0%/15%, Forderungen gegenüber Dritten 40%, Imma- terialgüter 55%, Anlagen 100%), die von den Behörden in einem Rundbrief veröffentlicht werden sollen  Vorgeschlagener Zinssatz: Von den Behörden veröffentlichter Safe-Harbour-Zinssatz (z.B. langfristiger Zinssatz auf Anleihen der Eidgenossenschaft +0,5%), Mindestsatz 2%; es wurde kein erhöhter Satz auf Grundlage einer Verrechnungspreisstudie akzeptiert  Der Bundesrat entschied sich dagegen, in der Bot- schaft die Einführung einer NID vorzuschlagen:  Gegen die NID sprachen sich vor allem die Kantone aus (Rückgang der Steuereinahmen)  Zudem wurde die internationale Akzeptanz teilweise angezweifelt Die NID ist noch immer in der Diskussion …  Die NID wird weiter diskutiert. Ihre Einführung könnte im Rahmen der Parlamentsdebatte erneut vorgeschlagen werden.  In diesem Fall würde die NID modifiziert, um die in der Vernehmlassung geäusserten Einwände zu berücksichtigen.  Folgende Änderungen werden erörtert:  Keine NID auf Vermögenswerte ohne geschäftlichen Bezug  Keine NID im Zusammenhang mit konzern- internen Darlehen, die aufgrund des konzern- internen Verkaufs von Beteiligungen oder fremdfinanzierten Dividenden vergeben werden  Kein Mindestzinssatz, sondern mehr Flexibi- lität, um bei der Vergabe von Darlehen an Konzerngesellschaften einen höheren markt- gerechten Zinssatz anzuwenden (d.h. bei Konzernfinanzierung Besteuerung einer Zinsspanne)  Insbesondere durch einen flexiblen Zinssatz sollte sichergestellt werden, dass nach der Abschaffung der Swiss-Finance-Branch-Praxis ein konkurrenz- fähiges einkommensteuerliches Umfeld für Konzern- finanzierungsaktivitäten geboten werden kann.
    20. 20. 19© 2015 KPMG AG ist eine Konzerngesellschaft der KPMG Holding AG und Mitglied des KPMG Netzwerks unabhängiger Mitgliedsfirmen, der KPMG International Cooperative (“KPMG International”), einer juristischen Person schweizerischen Rechts. Alle Rechte vorbehalten. Hintergrund Entwurfvom 5. Juni 2015 Haupt- unterschiede Step-up Innovationen Sonstige Massnahmen Aufgehobene Massnahmen Position von KPMG Ihre Kontaktpersonen Aktiven Passiven 100 Barmittel 150 Fremdkapital 100 Forderung ggü. Dritten 100 Immaterialgüter 250 Eigenkapital 100 Anlagen Kernkapitalquoten Kernkapital 15% Barmittel* 15 40% Forderung ggü. Dritten 40 55% Immaterialgüter 55 100% Anlagen 100 210 Kernkapital (keine NID) 210 Der NID unterliegendes EK 40 Total Eigenkapital 250 Der NID unterliegendes EK 40 X (angenommener) Zins x 3% NID 1,2 * Annahme: Barmittel mit Geschäftsbezug, ansonsten 100% Rechenbeispiel Fokus auf NID (2/2)
    21. 21. Ausblick und unsere Position
    22. 22. 21© 2015 KPMG AG ist eine Konzerngesellschaft der KPMG Holding AG und Mitglied des KPMG Netzwerks unabhängiger Mitgliedsfirmen, der KPMG International Cooperative (“KPMG International”), einer juristischen Person schweizerischen Rechts. Alle Rechte vorbehalten. Hintergrund Entwurf vom 5. Juni 2015 Haupt- unterschiede Step-up Innovationen Sonstige Massnahmen Aufgehobene Massnahmen Position von KPMG Ihre Kontaktpersonen Zu erwartende Zeitachse bis zur Umsetzung c 2019 - … Veröffentlichung des Gesetzes- entwurfs 22.9.2014 Entscheid des Bundesrats Ausarbeitung der Botschaft April 2015 Inkrafttreten des Gesetzes (1.1.2017, sofern kein Referendum abgehalten wird)* Beginn des Ver- nehmlassungs- verfahrens Umsetzung in Kantonsrecht* Veröffentlichung der Botschaft Beginn der parlamentarischen Dabatten in den Ausschüssen und Kammern 5.6.2015 Endgültiger Parlaments- entscheid Beginn der Referendums- phase Ende des Vernehm- lassungs- verfahrens 31.1.2015 20172016 201820152014 *Kommt es zu einem Referendum bzw. einer Volksabstimmung, tritt das Gesetz erst ein Jahr später in Kraft.
    23. 23. 22© 2015 KPMG AG ist eine Konzerngesellschaft der KPMG Holding AG und Mitglied des KPMG Netzwerks unabhängiger Mitgliedsfirmen, der KPMG International Cooperative (“KPMG International”), einer juristischen Person schweizerischen Rechts. Alle Rechte vorbehalten. Hintergrund Entwurf vom 5. Juni 2015 Haupt- unterschiede Step-up Innovationen Sonstige Massnahmen Aufgehobene Massnahmen Position von KPMG Ihre Kontaktpersonen Zusammenfassung und unsere Position Es ist richtig, sich an international akzeptierten Standards zu orientieren. Die USR III zielt auf Zukunftssicherheit ab, um so eine nachhaltige Lösung zu erreichen. Wir begrüssen die Regelungen der Patentbox – und insbesondere die Ausweitung ihres Anwendungsbereichs von „nur Patente“ auf „Patente UND vergleichbare Immaterialgüterrechte“. Die Vorschriften zur Aufdeckung von stillen Reserven und die Step-up-Übergangsbestim- mungen bilden wichtige Eckpfeiler der Steuerreform. Die Reform stellt für die Schweiz eine grossartige Chance dar, um ihre Attraktivität als Unternehmensstandort nachhaltig zu erhöhen. Jetzt kommt es auf eine schnelle Umsetzung an, um Rechts- und Investitionssicherheit zu schaffen. Leider werden derzeit keine neuen Lösungen für Handelsaktivitäten vorgelegt. Die Senkung der Gewinnsteuersätze könnte als Unterstützungsmassnahme dienen. Die NID sollte im Rahmen der Parlamentsdebatte neu diskutiert werden. Die F&E-Inputförderung stellt eine begrüssenswerte Gelegenheit dar und wird derzeit international nicht angefochten.
    24. 24. 23© 2015 KPMG AG ist eine Konzerngesellschaft der KPMG Holding AG und Mitglied des KPMG Netzwerks unabhängiger Mitgliedsfirmen, der KPMG International Cooperative (“KPMG International”), einer juristischen Person schweizerischen Rechts. Alle Rechte vorbehalten. Hintergrund Entwurf vom 5. Juni 2015 Haupt- unterschiede Step-up Innovationen Sonstige Massnahmen Aufgehobene Massnahmen Position von KPMG Ihre Kontaktpersonen Ihre Kontaktpersonen ► Bitte wenden Sie sich bei Fragen an CH-FMctr3@kpmg.com Peter Uebelhart Partner Head of Tax Stefan Kuhn Partner Head of Corporate Tax Hans Mies Director Corporate Tax Olivier Eichenberger Senior Manager Corporate Tax

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