Bereit für das
Jahr 2014?
Unternehmenssteuerreform III
Rechnungslegungsrecht
30-Tage Fristen
Hartwig Hoffmann
Unternehmenssteuerreform III
Agenda Steuern
Unternehmenssteuerreform III
Zeitplan

3

Senkung der Gewinnsteuersätze in den Kantonen

4

Ersatzmassnahme...
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7. Mai 2013: Zwischenbericht der Projektorganisation „Massnahmen zur Stärkung der st...
Senkung der
Gewinnsteuersätze in den
Kantonen
Unternehmenssteuerreform III
Senkung der Gewinnsteuersätze in den Kantonen

■ Die Kantone können frei über ihre Gewinnsteu...
Unternehmenssteuerreform III
Geschätzte jährliche Gewinnsteuereinnahmen nach Steuerstatus
in Mio. CHF
2500

8.27%

2000
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Ersatzmassnahmen
Unternehmenssteuerreform III
Kriterien für die Ersatzmassnahmen
Im Hinblick auf die internationale Akzeptanz haben die
Ers...
Unternehmenssteuerreform III
Ersatzmassnahmen (1/4)

Innovationsboxen

■ Teilfreistellung von Lizenzeinnahmen im Bereich F...
Unternehmenssteuerreform III
Ersatzmassnahmen (2/4)
Förderung von Finanzierungsneutralität (1/2)
■ Einführung einer Eigenk...
Unternehmenssteuerreform III
Ersatzmassnahmen (3/4)
■ Modifizierte Anwendung des Massgeblichkeitsprinzips
– Einbringung ei...
Unternehmenssteuerreform III
Ersatzmassnahmen (4/4)
■ Übrige Massnahmen zur Stärkung des Steuerstandorts Schweiz
– Anpassu...
Steuerliche Auswirkungen
des neuen
Rechnungslegungsrechts
Agenda Steuern
Das neue Rechnungslegungsrecht
Prinzipien

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Einzel- vs. Gruppenbewertung

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Eigene Aktien

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Neues Rechnungslegungsrecht
Prinzipien

Steuerneutralität des neuen Rechnungslegungsrechts

Massgeblichkeitsprinzip

Vorsi...
Einzel-/Gruppenbewertung
Neues Rechnungslegungsrecht
Einzel- vs. Gruppenbewertung

Aktiven und Verbindlichkeiten sind in der Regel einzeln zu bewer...
Neues Rechnungslegungsrecht
Steuerfolgen
Die X HOLDING AG hält die Beteiligungen A und B. Sie hat für die Beteiligungen bi...
Eigene Aktien
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Eigene Aktien
Werden nicht mehr als Aktivum erfasst. Zwecks Ausgleich der Bilanz muss im Eigen...
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Steuerfolgen
… im Geschäftsjahr t+4 veräussert die X HOLDING AG die eigenen
Aktien (Kaufpreis ...
30-Tage-Fristen bei der
Verrechnungssteuer
30-Tage-Fristen bei der Verrechnungssteuer
Formulare
Dividenden
Ordentliche Dividende
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Ihr Ansprechpartner Hartwig Hoffmann

Hartwig Hoffmann ist Rechtsanwalt und Eidg.Dipl. Steuerexperte.

Hartwig Hoffmann
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  1. 1. Bereit für das Jahr 2014? Unternehmenssteuerreform III Rechnungslegungsrecht 30-Tage Fristen Hartwig Hoffmann
  2. 2. Unternehmenssteuerreform III
  3. 3. Agenda Steuern Unternehmenssteuerreform III Zeitplan 3 Senkung der Gewinnsteuersätze in den Kantonen 4 Ersatzmassnahmen 7 © 2013 KPMG AG/SA, a Swiss corporation, is a subsidiary of KPMG Holding AG/SA, which is a subsidiary of KPMG Europe LLP and a member of the KPMG network of independent firms affiliated with KPMG International Cooperative (“KPMG International”), a Swiss legal entity. All rights reserved. The KPMG name, logo and “cutting through complexity” are registered trademarks or trademarks of KPMG International. 2
  4. 4. Unternehmenssteuerreform III Zeitplan 7. Mai 2013: Zwischenbericht der Projektorganisation „Massnahmen zur Stärkung der steuerlichen Wettbewerbsfähigkeit (Unternehmenssteuerreform III)“ 16./17. Mai 2013 Unterstützung des Berichts durch die Finanzdirektorenkonferenz 18. Juni – 31. August 2013: Diskussion, Konsultation kantonaler Steuerbehörden und gesamtschweizerische Wirtschaftsdachverbände 20./21. Juni 2013: Unterstützung des Berichts durch die Konferenz der Kantonsregierungen 30. Oktober 2013: Bundesrat nimmt Konsultationsbericht zur Kenntnis Dezember 2013: Schlussbericht wird erwartet, BR entscheidet über das weitere Vorgehen Sommer 2014: Erwartete Botschaft des Bundesrat z.Hd. der eidgenössischen Räte mit anschliessender Behandlung im Parlament Umsetzung über 5-7 Jahre © 2013 KPMG AG/SA, a Swiss corporation, is a subsidiary of KPMG Holding AG/SA, which is a subsidiary of KPMG Europe LLP and a member of the KPMG network of independent firms affiliated with KPMG International Cooperative (“KPMG International”), a Swiss legal entity. All rights reserved. The KPMG name, logo and “cutting through complexity” are registered trademarks or trademarks of KPMG International. 3
  5. 5. Senkung der Gewinnsteuersätze in den Kantonen
  6. 6. Unternehmenssteuerreform III Senkung der Gewinnsteuersätze in den Kantonen ■ Die Kantone können frei über ihre Gewinnsteuertarife bestimmen resp. diese senken, um wettbewerbsfähig zu bleiben ■ Dies geschieht somit auch unabhängig von allfälligen Ersatzmassnahmen gem. DBG oder StHG ■ Einfluss auf die finanzielle Situation der Kantone und Gemeinden ■ Kompensation der Einbussen auf kantonaler Ebene durch Erhöhung des Anteils der Kantone an der direkten Bundessteuer? © 2013 KPMG AG/SA, a Swiss corporation, is a subsidiary of KPMG Holding AG/SA, which is a subsidiary of KPMG Europe LLP and a member of the KPMG network of independent firms affiliated with KPMG International Cooperative (“KPMG International”), a Swiss legal entity. All rights reserved. The KPMG name, logo and “cutting through complexity” are registered trademarks or trademarks of KPMG International. 5
  7. 7. Unternehmenssteuerreform III Geschätzte jährliche Gewinnsteuereinnahmen nach Steuerstatus in Mio. CHF 2500 8.27% 2000 Gemischte Gesellschaften 1500 DomizilGesellschaften 27.61% 1000 57.49% HoldingGesellschaften 29.2% 3.64% Ordentlich besteuerte Gesellschaften 1.66% 12.22% 55.13% 500 8.73% 15.95% 17.18% 27.55% 43.02% 2.16% 5.88% 16.98% 34.48% 0.77% 2.51% 17.86% 0 BS GE VD ZG ZH TI NE LU SH BL SG SZ FR BE GR AG SO TG VS AI Geschätzte jährliche Gewinnsteuereinnahmen der Kantone und ihrer Gemeinden nach Steuerstatus inkl. Kantonsanteil DBSt juristische Personen, Durchschnitt 2007-2009, Anzahl Prozent für Gemischte-, Domizil-und Holdinggesellschaften kumuliert Quelle: Eidgenössisches Finanzdepartement: Massnahmen zur Stärkung der steuerlichen Wettbewerbsfähigkeit http://www.efd.admin.ch/themen/steuern/02720/index.html © 2013 KPMG AG/SA, a Swiss corporation, is a subsidiary of KPMG Holding AG/SA, which is a subsidiary of KPMG Europe LLP and a member of the KPMG network of independent firms affiliated with KPMG International Cooperative (“KPMG International”), a Swiss legal entity. All rights reserved. The KPMG name, logo and “cutting through complexity” are registered trademarks or trademarks of KPMG International. 6
  8. 8. Ersatzmassnahmen
  9. 9. Unternehmenssteuerreform III Kriterien für die Ersatzmassnahmen Im Hinblick auf die internationale Akzeptanz haben die Ersatzmassnahmen folgende Kriterien zu erfüllen. ■ Sie beinhalten kein „ring-fencing“, d.h. keine bevorzugte Besteuerung aufgrund der Herkunft der Einkünfte; ■ Sie führen nicht zu einer doppelten internationalen Nicht-Besteuerung; und ■ Sie sind steuersystematisch begründbar oder mit einer Massnahme vergleichbar, die in mindestens einem EU-Mitgliedstaat Anwendung findet. Die Schweiz braucht innovative Lösungen, um diesen Standards gerecht zu werden, attraktiv zu bleiben UND ihren Finanzhaushalt dennoch im Griff zu haben. © 2013 KPMG AG/SA, a Swiss corporation, is a subsidiary of KPMG Holding AG/SA, which is a subsidiary of KPMG Europe LLP and a member of the KPMG network of independent firms affiliated with KPMG International Cooperative (“KPMG International”), a Swiss legal entity. All rights reserved. The KPMG name, logo and “cutting through complexity” are registered trademarks or trademarks of KPMG International. 8
  10. 10. Unternehmenssteuerreform III Ersatzmassnahmen (1/4) Innovationsboxen ■ Teilfreistellung von Lizenzeinnahmen im Bereich Forschung und Entwicklung („Output“-Förderung) ■ Grosszügiger Abzug für Forschungs- und Entwicklungsaufwand („Input“-Förderung) ■ Bisher in der Schweiz nur im Kanton Nidwalden und im Kanton Jura ■ Im Ausland auch bereits verbreitet: GB, Irland, Frankreich, Spanien, Luxemburg, Belgien, Niederlande © 2013 KPMG AG/SA, a Swiss corporation, is a subsidiary of KPMG Holding AG/SA, which is a subsidiary of KPMG Europe LLP and a member of the KPMG network of independent firms affiliated with KPMG International Cooperative (“KPMG International”), a Swiss legal entity. All rights reserved. The KPMG name, logo and “cutting through complexity” are registered trademarks or trademarks of KPMG International. 9
  11. 11. Unternehmenssteuerreform III Ersatzmassnahmen (2/4) Förderung von Finanzierungsneutralität (1/2) ■ Einführung einer Eigenkapitalverzinsung („Notional Interest Deduction“) – Kein Zins auf Eigenkapital juristischer Personen – Idee: Schaffung von fiktiven Zinsen auf Eigenkapital → geschäftsmässig begründeter Aufwand / Reduktion des steuerbaren Gewinns – Beseitigung der steuerlichen Privilegierung des Fremdkapitals – Idee aus Belgien und wird auch in anderen EU-Staaten angewendet – Auf gesamtem Eigenkapital, auf neu geschaffenem Eigenkapital, auf Nominalkapital und Kapitaleinlagereserven oder auf Sicherheitseigenkapital ■ Branchenunabhängige Förderung ■ Zusätzlicher Vorteil von „Notional Interest Deduction“: Anreiz, Eigenkapital zu schaffen. © 2013 KPMG AG/SA, a Swiss corporation, is a subsidiary of KPMG Holding AG/SA, which is a subsidiary of KPMG Europe LLP and a member of the KPMG network of independent firms affiliated with KPMG International Cooperative (“KPMG International”), a Swiss legal entity. All rights reserved. The KPMG name, logo and “cutting through complexity” are registered trademarks or trademarks of KPMG International. 10
  12. 12. Unternehmenssteuerreform III Ersatzmassnahmen (3/4) ■ Modifizierte Anwendung des Massgeblichkeitsprinzips – Einbringung eines Wirtschaftsgutes unter dessen Verkehrswert: Praxis besagt, dass verdeckte Kapitaleinlagen innert einem Jahr buchmässig realisiert werden müssen → steuerbarer Aufwertungsgewinn ■ Reform: Steuerliche Privilegierung durch Nichtberücksichtigung dieses Aufwertungsgewinns – Verdeckte Kapitaleinlagen bei nicht aktivierbaren Leistungen: Die Praxis lässt die erfolgsneutrale Aufdeckung des Zuschusses i.d.R. gar nicht zu ■ Steuerliche Privilegierung durch steuerfreie Aufwertung im Gewinn © 2013 KPMG AG/SA, a Swiss corporation, is a subsidiary of KPMG Holding AG/SA, which is a subsidiary of KPMG Europe LLP and a member of the KPMG network of independent firms affiliated with KPMG International Cooperative (“KPMG International”), a Swiss legal entity. All rights reserved. The KPMG name, logo and “cutting through complexity” are registered trademarks or trademarks of KPMG International. 11
  13. 13. Unternehmenssteuerreform III Ersatzmassnahmen (4/4) ■ Übrige Massnahmen zur Stärkung des Steuerstandorts Schweiz – Anpassung bei der Kapitalsteuer (z.B. vollständige Abschaffung) – Abschaffung der Verrechnungssteuer auf Konzernfinanzierungsaktionen – Anpassung der pauschalen Steueranrechnung – Verbesserungen bei der Verlustverrechnung – Einführung der Zahlstellensteuer – Einführung des Prinzips der dynamischen Rechtsfortentwicklung – Anpassungen/Verbesserungen beim Beteiligungsabzug – Abschaffung der Emissionsabgabe – Einführung einer Tonnage Tax © 2013 KPMG AG/SA, a Swiss corporation, is a subsidiary of KPMG Holding AG/SA, which is a subsidiary of KPMG Europe LLP and a member of the KPMG network of independent firms affiliated with KPMG International Cooperative (“KPMG International”), a Swiss legal entity. All rights reserved. The KPMG name, logo and “cutting through complexity” are registered trademarks or trademarks of KPMG International. 12
  14. 14. Steuerliche Auswirkungen des neuen Rechnungslegungsrechts
  15. 15. Agenda Steuern Das neue Rechnungslegungsrecht Prinzipien 15 Einzel- vs. Gruppenbewertung 16 Eigene Aktien 19 © 2013 KPMG AG/SA, a Swiss corporation, is a subsidiary of KPMG Holding AG/SA, which is a subsidiary of KPMG Europe LLP and a member of the KPMG network of independent firms affiliated with KPMG International Cooperative (“KPMG International”), a Swiss legal entity. All rights reserved. The KPMG name, logo and “cutting through complexity” are registered trademarks or trademarks of KPMG International. 14
  16. 16. Neues Rechnungslegungsrecht Prinzipien Steuerneutralität des neuen Rechnungslegungsrechts Massgeblichkeitsprinzip Vorsichtsprinzip Delkredere, Warendrittel und Einmalabschreibung ■ Einzel- oder Gruppenbewertung für Steuerwecke? ■ Verlust auf eigenen Aktien steuerlich abziehbar? © 2013 KPMG AG/SA, a Swiss corporation, is a subsidiary of KPMG Holding AG/SA, which is a subsidiary of KPMG Europe LLP and a member of the KPMG network of independent firms affiliated with KPMG International Cooperative (“KPMG International”), a Swiss legal entity. All rights reserved. The KPMG name, logo and “cutting through complexity” are registered trademarks or trademarks of KPMG International. 15
  17. 17. Einzel-/Gruppenbewertung
  18. 18. Neues Rechnungslegungsrecht Einzel- vs. Gruppenbewertung Aktiven und Verbindlichkeiten sind in der Regel einzeln zu bewerten. Gesamtbewertung Bet 1 Einzelbewertung Bet 1 Bet 2 Bet 1 Bet 2 Bet 3 Bet 2 Bet 3 Hist. Wert Bet 1 Bet 2 Bet 3 Bet 3 Abschreibung Bisher ■ Einzelbewertung galt für Steuerzwecke grds. schon bisher ■ Aufgrund des Massgeblichkeitsprinzips wurde Gesamtbewertung jedoch akzeptiert Künftig ■ Massgeblichkeitsprinzip gilt auch weiterhin ■ Da handelsrechtlich die Einzelbewertung zum Regelfall wird, sind zukünftig vermehrt Beteiligungsabschreibungen zu erwarten © 2013 KPMG AG/SA, a Swiss corporation, is a subsidiary of KPMG Holding AG/SA, which is a subsidiary of KPMG Europe LLP and a member of the KPMG network of independent firms affiliated with KPMG International Cooperative (“KPMG International”), a Swiss legal entity. All rights reserved. The KPMG name, logo and “cutting through complexity” are registered trademarks or trademarks of KPMG International. 17
  19. 19. Neues Rechnungslegungsrecht Steuerfolgen Die X HOLDING AG hält die Beteiligungen A und B. Sie hat für die Beteiligungen bisher das Konzept der Gesamtbewertung angewendet. Bei einer Einzelbewertung müsste die Beteiligungen A um 100 abgeschrieben werden. Die Beteiligung B zahlt jährlich eine Dividende von 50. Gesetzliche Grundlage ■ DBG 62 IV / entsprechende kantonale Bestimmungen Wertberichtigungen und Abschreibungen auf den Gestehungskosten von Beteiligungen [von mindestens 10%] werden dem steuerbaren Gewinn zugerechnet, soweit sie nicht mehr begründet sind. ■ SSK: Für Beteiligungen (und Liegenschaften) gilt neu die Einzelbewertung Erfolgsrechnung X Holding (t0) Dividende B ./. Wertberichtigung Beteiligung A Reingewinn Verlustvorträge Erfolgsrechnung X Holding (t+8) 50 -100 -50 -50 Grds. steuerfreie Dividendenerträge werden mit Verlustvorträgen verrechnet Dividende B Werterholung Beteilgung A Reingewinn 50 100 Verjährung nach 150 7 Jahren Verlustvorträge Beteiligungsabzug Dividende Steuerbarer Gewinn 0 -50 100 Steuerliche Aufrechnung unabhängig von Verbuchung © 2013 KPMG AG/SA, a Swiss corporation, is a subsidiary of KPMG Holding AG/SA, which is a subsidiary of KPMG Europe LLP and a member of the KPMG network of independent firms affiliated with KPMG International Cooperative (“KPMG International”), a Swiss legal entity. All rights reserved. The KPMG name, logo and “cutting through complexity” are registered trademarks or trademarks of KPMG International. 18
  20. 20. Eigene Aktien
  21. 21. Neues Rechnungslegungsrecht Eigene Aktien Werden nicht mehr als Aktivum erfasst. Zwecks Ausgleich der Bilanz muss im Eigenkapital ein Minusposten in derselben Höhe ausgewiesen werden. Die X HOLDING AG hat eigene Beteiligungsrechte im Wert von 100 am Kapitalmarkt zurückgekauft… X Holding (bisher) Beteiligung A 500 Beteiligung B 1,000 Eigene Aktien 100 1,600 600 100 200 100 600 1,600 Fredmkapital Beteiligung A Aktienkapital Beteiligung B KER* KER* für eigene Aktien Freie Reserven X Holding (neu) 500 1,000 1,500 600 100 300 -100 600 1,500 Fredmkapital Aktienkapital KER* KER* Rückkauf Freie Reserven * KER = Kapitaleinlagereserven Verrechnungssteuerfolgen: unveränderte Praxis zur Teilliquidation ■ ■ ■ ■ Rückkauf zur Tilgung Rückkauf > 10%* (gesetzliches Maximum) Rückkauf < 10%*: 6-Jahres-Frist Fristenstillstand bei Anleihen und Mitarbeiterbeteiligungen Verbuchung über Kapitaleinlagereserven / GV Beschluss *20% bei vinkulierten Beteiligungsrechten / <10% x < 20%: 2-Jahres-Frist © 2013 KPMG AG/SA, a Swiss corporation, is a subsidiary of KPMG Holding AG/SA, which is a subsidiary of KPMG Europe LLP and a member of the KPMG network of independent firms affiliated with KPMG International Cooperative (“KPMG International”), a Swiss legal entity. All rights reserved. The KPMG name, logo and “cutting through complexity” are registered trademarks or trademarks of KPMG International. 20
  22. 22. Neues Rechnungslegungsrecht Steuerfolgen … im Geschäftsjahr t+4 veräussert die X HOLDING AG die eigenen Aktien (Kaufpreis 100) zum Marktpreis von 80 X Holding (bisher) Beteiligung A Beteiligung B Eigene Aktien Cash 500 1,000 80 1,580 600 100 300 600 -20 1,580 Fredmkapital Aktienkapital KER KER für eigene Aktien Freie Reserven Verlust X Holding (neu) Beteiligung A Beteiligung B Cash 500 1,000 80 1,580 600 100 300 600 -20 1,580 Fredmkapital Aktienkapital KER KER Rückkauf Freie Reserven Freie Reserven Erfolgsrechnung (bisher) Verlust Verkauf eigene Akttien 20 20 Jahresverlust 20 20 ■ Massgeblichkeitsprinzip ■ Gewinne und Verluste aus der Veräusserung sind steuerbar resp. abzugsfähig ■ SSK: Sofern Kursverluste auf eigenen Kapitalanteilen handelsrechtlich verbucht wurden, gelten sie steuerrechtlich wie bisher als geschäftsmässig begründeter Aufwand. Allfällige Kursgewinne sind im Zeitpunkt der handelsrechtlichen Verbuchung steuerbar. © 2013 KPMG AG/SA, a Swiss corporation, is a subsidiary of KPMG Holding AG/SA, which is a subsidiary of KPMG Europe LLP and a member of the KPMG network of independent firms affiliated with KPMG International Cooperative (“KPMG International”), a Swiss legal entity. All rights reserved. The KPMG name, logo and “cutting through complexity” are registered trademarks or trademarks of KPMG International. 21
  23. 23. 30-Tage-Fristen bei der Verrechnungssteuer
  24. 24. 30-Tage-Fristen bei der Verrechnungssteuer Formulare Dividenden Ordentliche Dividende Ausserordentliche Dividende Geldwerte Leistung Gratisaktien- / Naturaldiv. / Rückkauf eig. Aktien Keine steuerbare Leistung 30-Tage-Frist 103 / 110 102 nach Fälligkeit nach Fälligkeit sofort (bei Offensichtlichkeit), ansonsten 31. Januar des Folgejahres 102 102 103 / 110 zu CHF 0 nach Fälligkeit 30 Tage nach Genehmigung JR durch GV; spätestens 30. Juli des Folgejahres; sofern - Bilanzsumme > CHF 5m, oder - Holding, Verwaltungs- und Domizilgesellschaften, oder - DBA Beanspruchung Meldeverfahren Schweiz Internat. 106 108 / 823 106 108 / 823 108 (112) / 106 (112) 823 108 (105) / 106 (105) 823 Kapitaleinlagen Ausschüttungen/Rückzahlung Kapitalerhöhung Ausschüttungen und Erhöhungen Stempelabgaben Emissionsabgabe Umsatzabgabe 170 30 Tage nach GV oder spätestens 30 Tage nach Rückzahlung 30 Tage nach Genehmigung JR durch GV laufende Deklaration, d.h. unterjährig bei jeder Ausschüttung 3 9 nach Kapitalerhöhung quartalsweise / 31. Jan. des Folgejahres 170 170 ■ Bei nicht-Einhaltung ist vermehrt mit Bussen zu rechnen ■ Verspätete Einreichung: Aberkennung des Meldeverfahrens / Verzugszinsen (5%) ■ Auch wenn keine steuerbare Leistung vorliegt (Formular 103 / 110) ■ IKS / Checklisten entsprechend anpassen (Dividenden, Kapitalerhöhungen, GV-Beschlüsse, etc) © 2013 KPMG AG/SA, a Swiss corporation, is a subsidiary of KPMG Holding AG/SA, which is a subsidiary of KPMG Europe LLP and a member of the KPMG network of independent firms affiliated with KPMG International Cooperative (“KPMG International”), a Swiss legal entity. All rights reserved. The KPMG name, logo and “cutting through complexity” are registered trademarks or trademarks of KPMG International. 23
  25. 25. Ihr Ansprechpartner Hartwig Hoffmann Hartwig Hoffmann ist Rechtsanwalt und Eidg.Dipl. Steuerexperte. Hartwig Hoffmann Partner KPMG AG Badenerstrasse 172 8026 Zürich Telefon +41 58 249 34 99 Fax +41 58 249 44 18 hartwighoffmann@kpmg.com Er ist seit 2001 in der Steuerabteilung der KPMG tätig und hat in dieser Zeit umfangreiche Erfahrungen im nationalen und internationalen Steuerrecht gesammelt. Er berät sowohl Schweizer Konzerne als auch Tochtergesellschaften ausländischer Gruppen in schweizerischen und grenzüberschreitenden Steuerfragen. Als Verantwortlicher für den Bereich Tax Management Services leitet er die Bereiche Tax Audit and Accouting sowie Tax Technology. In dieser Funktion ist er im Rahmen der Abschlussprüfung diverser Schweizer Konzerne für die Prüfung der Steuerpositionen verantwortlich und berät Unternehmensgruppen bei der Berechnung und Präsentation von laufenden und latenten Steuerpositionen im konsolidierten Jahresabschluss. © 2013 KPMG AG/SA, a Swiss corporation, is a subsidiary of KPMG Holding AG/SA, which is a subsidiary of KPMG Europe LLP and a member of the KPMG network of independent firms affiliated with KPMG International Cooperative (“KPMG International”), a Swiss legal entity. All rights reserved. The KPMG name, logo and “cutting through complexity” are registered trademarks or trademarks of KPMG International. 24
  26. 26. The information contained herein is of a general nature and is not intended to address the circumstances of any particular individual or entity. Although we endeavor to provide accurate and timely information, there can be no guarantee that such information is accurate as of the date it is received or that it will continue to be accurate in the future. No one should act on such information without appropriate professional advice after a thorough examination of the particular situation. Die hierin enthaltenen Informationen sind allgemeiner Natur und beziehen sich daher nicht auf die Umstände einzelner Personen oder Rechtsträger. Obwohl wir uns bemühen, genaue und aktuelle Informationen zu liefern, besteht keine Gewähr dafür, dass diese die Situation zum Zeitpunkt der Herausgabe oder eine zukünftige Sachlage widerspiegeln. Die genannten Informationen sollten nicht ohne eingehende Abklärungen und eine professionelle Beratung als Entscheidungs- oder Handlungsgrundlage dienen.

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