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Die Europäische1951/52               1957/58                                        Integration EGKS           EWG        ...
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§Rechtsgrundlagen der EU (I)Primärrecht   Pariser Vertrag (EGKS)   Römische Verträge (EWG/Euratom)   Einheitliche Europ...
Rechtsgrundlagen der EU (II)    Sekundärrecht                                        §       Verordnung •gilt unmittelbar...
Ablauf des Gesetzgebungsverfahrens Politische Maßnahmen im Vorfeld zu EUGesetztesinitiativen    •   Grünbücher: Konsultat...
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Ep basic 2012

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  1. 1. Das Europäische Parlament im institutionellenGefüge der Europäischen Union Wolfgang Greif Leiter der Abt. Europa, Konzerne, Internationale Beziehungen Mitglied im Europä ischen W irtschafts- und Sozialauschuss (EW SA) wolfgang.greif@ gpa-djp.at
  2. 2. Die Europäische1951/52 1957/58 Integration EGKS EWG EURATOM 1965/67Europäische Gemeinschaften (EG) 1986/87Einheitliche Europäische Akte (EEA) 1991/93 1952 6 EGKS- Gründerstaaten Europäische Union (EU) 1973 6 Beitritts- runden 1997/99 1981 Vertrag von Amsterdam 1986 2000/02 1995 27 EU-Mitglieder 2004 Aufnahme von 10 neuen Mitgliedsstaaten Vertrag von Nizza 2007 2007/09 Vertrag von Lissabon
  3. 3. Wer ist „die EU“? •Verordnung •Richtlinie •Parlament•Kommission •ARegio •WSA •Rat •EuGH
  4. 4. Europäischer Rat Europäischer Rat EU (ER) (ER) Europäisches Europäisches Europäische Europäische Rat der Europäischen Rat der Europäischen Parlament Parlament Kommission Kommission Union Union (EP) (EP) (EK) (EK) (Rat) (Rat)Die Institutionen der EU Europäischer Europäischer Europäischer Europäischer Europäischer Europäischer Ausschuss Ausschuss Wirtschafts- und Wirtschafts- und Gerichtshof Gerichtshof Rechnungshof Rechnungshof der Regionen der Regionen Sozialausschuss Sozialausschuss (EuGH) (EuGH) (EuRH) (EuRH) (AdR) (AdR) (EWSA) (EWSA) Europäische Europäische Europäisches System der Europäisches System der Investitionsbank Investitionsbank Dezentrale Dezentrale Zentralbanken Zentralbanken (EIB) (EIB) Gemeinschaftseinrichtungen Gemeinschaftseinrichtungen (ESZB) (ESZB) --------------------------- --------------------------- (z.B. Europol) (z.B. Europol) ---------------------------- ---------------------------- Europäischer Europäischer Europäische Zentralbank Europäische Zentralbank Investitionsfonds Investitionsfonds (EZB) (EZB) (EIF) (EIF) Agenturen Beratende Ausschüsse Einrichtungen mit Sonderstatus
  5. 5. Das institutionelleDreieck der EU Europäische Kommission Europäisches Parlament Ministerrat
  6. 6. Europäische Kommission• Aufgaben: – (alleiniges) Inititiativrecht in der Rechtsetzung – Hüterin der Verträge – starke Rolle in Wettbewerbspolitik – vertritt Europäisches Allgemeininteresse• Zusammensetzung: – 27 unabhängige KommissarInnen – ernannt auf 5 Jahre im Zusammenwirken von Rat und EP• Beschlussfassung: – mit absoluter Mehrheit
  7. 7. Der Rat• Aufgaben: – Hauptrechtsetzungsorgan – fordert Kommission zur Initiative auf – Ernennt Mitglieder wichtiger EU-Organe• Zusammensetzung: – ein Regierungsmitglied pro Mitgliedstaat (Σ 27) (Wettbewerbsfähigkeitsrat, Verkehrsministerrat ...) – Sonderform: Europäischer Rat – Vorsitz wechselt halbjährlich• Beschlussfassung: – bei „weniger heiklen“ Fragen: einfache Mehrheit – bei „besonders heiklen“ Fragen: Einstimmigkeit – häufig: qualifizierte Mehrheit
  8. 8. Das Europäische Parlament• Aufgaben: – Rechtsetzung (nur eingeschränkt) – fordert Kommission zur Initiative auf – politische Kontrolle der Kommission• Zusammensetzung: – 785 Abgeordnete (MEPs) – Direktwahl durch Bevölkerung auf 5 Jahre – grenzüberschreitende Fraktionen• Beschlussfassung: – regelmäßig absolute Mehrheit – Misstrauensvotum gegen Kommission: 2/3-Mehrheit
  9. 9. Das Europäische Parlament ist die einzig direkt gewählte Institution der EU Als solche vertritt es dieAufgaben des EP Interessen der Bürgerinnen und Bürger der EU-LänderEG-Gesetzgebung + Mitwirkung EG-BudgetHaushaltsbehörde Demokratische Kontrolle Die Kommission Der Ministerrat vertritt vertritt die Interessen derAußenbeziehungen das Gemeinschaftsinteresse MitgliedsstaatenZustimmungspflich t
  10. 10. Deutschland 99 Italien 72 UK 72 Frankreich 72 Spanien Polen 50 50 Rumänien 33 Niederlande 25 Ungarn 22 Tschechien 22 Portugal 22Griechenland 22 Belgien 22 Schweden Die Sitzverteilung im 18 Österreich 17 Bulgarien 17 Europäischen Parlament Slowakei 13 Sitzverteilung: Finnland 13 Dänemark 13 Litauen 12 Irland 12 Lettland Seit Juli 2009: 736 Sitze 8 Slowenien 7 Zypern 6 Luxemburg 6 Estland Ab Inkrafttreten von Lissabon: 754 6 - Österreich post-Lissabon: 19 Sitze Malta 5
  11. 11. §Rechtsgrundlagen der EU (I)Primärrecht  Pariser Vertrag (EGKS)  Römische Verträge (EWG/Euratom)  Einheitliche Europäische Akte  Vertrag über die Europäische Union
  12. 12. Rechtsgrundlagen der EU (II) Sekundärrecht §  Verordnung •gilt unmittelbar in allen Teilen verbindlich  Richtlinie •muss in nationales Recht umgesetzt  EntscheidungZiel verbindlich •für Empfänger in allen Teilen  Empfehlung verbindlich •unverbindlich  Stellungnahme •unverbindlich
  13. 13. Ablauf des Gesetzgebungsverfahrens Politische Maßnahmen im Vorfeld zu EUGesetztesinitiativen • Grünbücher: Konsultationspapiere der EU-Kommission zu einzelnen Politikfeldern • Weissbücher: Ankündigung konkreter Legislativmaßnahmen auf EU Ebene Vorschlag der Kommission • Initiativrecht für EU Gesetze (Richtlinien und Verordnungen) liegt immer bei Kommission Mitentscheidungsverfahren • Keine Entscheidung ohne Zustimmung des Ministerrates und des EP • Stellungnahmerecht des EWSA und des AdR Behandlung des Dossiers im EU-Parlament • Ausschüsse  Plenum  1. Lesung (Abstimmung) • Bei Einigung mit Ministerrat (1. Lesung)  Gesetz / sonst 2. Lesung ggf zu neuem Kommissionsvorschlag Behandlung und politische Entscheidungsfindung im Rat • Ratsarbeitsgruppen  Beschluss im Rat (gem. Standpunkt)  1. Lesung • Ringen um gemeinsamen Standpunkt ggf zu neuem Kommissionsvorschlag Nach 2. Lesung / Vermittlungsausschuss: Rat-EP • Zustimmung in EP und Ministerat notwendig /sonst Gesetzesinitiative gescheitert
  14. 14. •Das Verfahren der Mitentscheidung •Parlament 1. Lesung •Wenn Übereinstimmung: •Ministerrat 1. Lesung •Europäisches Gesetz •Gemeinsame •Wenn Übereinstimmung: •Parlament 2. Lesung •Europäisches Gesetz r •Standpunkt •Wenn Übereinstimmung: •Ministerrat 2. Lesung •Europäisches Gesetz •Vermittlungsausschuss •Parlament 3. Lesung •Ministerrat 3. Lesung •Wenn Übereinstimmung: •Europäisches Gesetz•Keine Richtlinie ohne EP-Zustimmung!
  15. 15. Europawahl 2009Wahlergebnis vom 11. Juni 2009 Sitze 2004- Fraktion Anzahl der Sitze Ergebnis in % 2009 EPP 264 35.9 288 PES 161 21.9 217 ALDE 80 10.9 100 GREENS/EFA 53 7.2 43 UEN 35 4.8 44 GUE/NGL 32 4.3 41 IND/DEM 18 2.4 22 Others 93 12.6 30•EPP : Fraktion der Europäischen Volkspartei (Christdemokraten)•PES : Sozialdemokratische Fraktion im Europäischen Parlament•ALDE : Fraktion der Allianz der Liberalen und Demokraten für Europa•UEN : Fraktion Union für das Europa der Nationen•GREENS/ EFA : Fraktion der Grünen/Freie Europäische Allianz•GUE/ NGL : Konföderale Fraktion der Vereinigten EuropäischenLinken/Nordische Grüne Linke•IND/ DEM : Fraktion Unabhängigkeit/Demokratie•Others : Andere
  16. 16. Europawahlen in Österreich Gesamtergebnis vom 15. Juni 2009 Politische Partei Prozent % Anzahl der MandateSPÖ 23.81 (-9.59%) 4 (-3) / + 1 in 2011ÖVP 29.97 (-2.72%) 6 (+/-0)Martin 17.74 (+3.69%) 3 (+1)GRÜNE 2 (+/-0)FPÖ 12.78 (+6.4%) 2 (+1)BZÖ 4.59 (-) 0 /+ 1 in 2011KPÖ 0.66 (-0.12%) •Quelle: BMI -JuLis 0.71 (-) -

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