Sozialisationsinstanzen Familie & Schule
Sozialisationsinstanz Familie
Inhalt <ul><li>Theoretische Ansätze  </li></ul><ul><li>Bedeutung der Familien in unserer Gesellschaft </li></ul><ul><li>Fo...
Freud <ul><li>Werte und Normen der Eltern bei Aufbau innerpsychischer Repräsentanzen übernommen </li></ul><ul><li>-> Bildu...
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Sozialisationsprobleme <ul><li>Alleinerziehende Eltern </li></ul><ul><li> Stieffamilien </li></ul><ul><li>Stiefvaterfam. ...
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Sozialisationsinstanz Familie und Schule

  1. 1. Sozialisationsinstanzen Familie & Schule
  2. 2. Sozialisationsinstanz Familie
  3. 3. Inhalt <ul><li>Theoretische Ansätze </li></ul><ul><li>Bedeutung der Familien in unserer Gesellschaft </li></ul><ul><li>Formen des Zusammenlebens </li></ul><ul><li>Mutterrolle </li></ul><ul><li>Vaterrolle </li></ul><ul><li>Scheidung </li></ul><ul><li>Allgemeines zur Familie in Deutschland </li></ul><ul><li>Sozialisationsprobleme in den verschiedenen Familienformen </li></ul>
  4. 4. Freud <ul><li>Werte und Normen der Eltern bei Aufbau innerpsychischer Repräsentanzen übernommen </li></ul><ul><li>-> Bildung des Über-ichs </li></ul><ul><li>Werden in Handlungen als triebsteuernde Elemente wirksam </li></ul><ul><li>Eltern bei intrapsychischen Entwicklung DIREKT wirksam, da sie als Introjekte und Identifikationspersonen dauerhaften Einfluss haben </li></ul>
  5. 5. Parsons <ul><li>GANZE Familie ist Rollen- & Funktionsträger </li></ul><ul><li>Ort, wo Kultur, Werte, Tradition vermittelt wird </li></ul><ul><li>Vermittlung von biologischen und kulturellen Handlungsmuster </li></ul><ul><li>Subsystem in Gesellschaft </li></ul><ul><li>Vier Funktionen: </li></ul><ul><ul><li>Adaption: Anpassung </li></ul></ul><ul><ul><li>Goal attainment: Zielerreichung </li></ul></ul><ul><ul><li>Pattern maintenance </li></ul></ul><ul><ul><li>Integration </li></ul></ul>
  6. 6. Hess & Handel <ul><li>Familie von innen betrachtet </li></ul><ul><li>Dimensionen: Verbundenheit, Getrenntheit </li></ul><ul><li>„ images“ = Vorstellungen </li></ul><ul><li>„ Familienthema“ = Rahmen, Leitmotiv </li></ul><ul><li>Auswirkung der Familienstruktur auf kognitive und affektive Entwicklung </li></ul><ul><ul><li>Umfang </li></ul></ul><ul><ul><li>Wahrhaftigkeit </li></ul></ul><ul><ul><li>Flexibilität </li></ul></ul>
  7. 7. Bedeutung der Familien in unserer Gesellschaft <ul><li>Familie (lat.: Hausgenossenschaft; Dienerschaft) </li></ul><ul><li>Grundlage: Ehe bzw. ein häuslich eheähnliches Zusammenleben </li></ul><ul><li>Primäre Sozialinstanz des Kindes </li></ul><ul><li>Aufgaben: - Aufziehen der Kinder </li></ul><ul><ul><ul><ul><ul><li>- Versorgung und Sozialisation ihrer Mitglieder </li></ul></ul></ul></ul></ul><ul><ul><ul><ul><ul><li>- Integration in die Gesellschaft </li></ul></ul></ul></ul></ul>
  8. 8. Formen des Zusammenlebens <ul><li>1995 in Deutschland </li></ul><ul><li>Von 36,9 Mio. Haushalte  52% Ehepaare </li></ul><ul><li>4,8% der Haushalte sind nicht verheiratete Paare </li></ul><ul><li>8,9 Mio. Paare sind verheiratet ohne Kinder </li></ul><ul><li>7,8 Mio. Frauen und 5,1 Mio. Männer führen in Deutschland ein Single-Dasein </li></ul><ul><li>1,9 Mio. sind alleinerziehend </li></ul>
  9. 9. Mutterrolle <ul><li>Erwerbstätigkeit von Müttern am höchsten bei den Müttern mit nur einem Kind </li></ul><ul><li>Mit steigender Kinderzahl nimmt die Erwerbstätigkeitsquote ab </li></ul><ul><li>Gewandeltes Rollenverständnis führt zu veränderten Grundeinstellung gegenüber Ehe, Familie und Kinder </li></ul>
  10. 10. Vaterrolle <ul><li>Mit der Veränderung im Rollenverständnis der Frau wird auch die typische Männer- und Vaterrolle in Frage gestellt </li></ul><ul><li>Verantwortlich für Haushalt und Kindererziehung </li></ul>
  11. 11. Scheidung <ul><li>170 000 Ehen wurden im Jahr 1995 geschieden </li></ul><ul><li>55% davon waren Kinder mit betroffen </li></ul><ul><li>Insgesamt 142 292 Scheidungskinder </li></ul><ul><li>In West-Deutschland ist die Tendenz steigend </li></ul><ul><li>In Ost-Deutschland sinkt die Scheidungsrate </li></ul>
  12. 12. Allgemeines <ul><li>Kinder bis 18 J. in Kernfamilien: </li></ul><ul><ul><li>87,5 % in den alten Bundesländern </li></ul></ul><ul><ul><li>82 % in den neuen Bundesländern </li></ul></ul><ul><li>Eheschließungen früher: </li></ul><ul><ul><li>BRD: wegen externen Gründen </li></ul></ul><ul><ul><li>DDR: weniger, da Vergünstigungen für Alleinstehende </li></ul></ul><ul><li>Heute: </li></ul><ul><ul><li>Abnahme von Eheschließungen, obwohl erklärte Sozialisationsinstanz für Kinder </li></ul></ul>
  13. 13. Sozialisationsprobleme <ul><li>Alleinerziehende Eltern </li></ul><ul><li> Ledige Mutterschaft: </li></ul><ul><li>Suchen eher, schneller, öfter Beratungs-stelle auf </li></ul><ul><li>Negativauswirkungen auf Kind nicht zwingend  Hintergründe?! </li></ul><ul><li>i. d. R. mehr Außenkontakte </li></ul><ul><li>Armutsrisiko v. a. bei Frauen am höchsten </li></ul>
  14. 14. Sozialisationsprobleme <ul><li>Alleinerziehende Eltern </li></ul><ul><li> Mutterfam. a. G. v. Trennung/ Scheidung </li></ul><ul><li>Belastend für Kind sind ständige Auseinandersetzungen </li></ul><ul><li>Einzelkinder – Geschwisterkinder </li></ul><ul><li>Reaktion der Kinder abhängig von Alter, Geschlecht, Entwicklung </li></ul>
  15. 15. Sozialisationsprobleme <ul><li>Alleinerziehende Eltern </li></ul><ul><li> Vaterfamilien: </li></ul><ul><li>Väter fühlen sich häufig als Opfer </li></ul><ul><li>15 % Vater-, 85 % Mutterfamilien </li></ul><ul><li>Überwiegend in höheren soz. Schichten </li></ul><ul><li>Wegen fehlenden Rollenerwartungen ambivalente Einstellung der Öffentlichkeit </li></ul>
  16. 16. Sozialisationsprobleme <ul><li>Alleinerziehende Eltern </li></ul><ul><li> Durch Verwitwung </li></ul><ul><li>Nur 1,4 % der Kinder > 18 J. mit Tod </li></ul><ul><li>Witwen eher in soziale Isolierung </li></ul><ul><li>Witwer eher auslösen v. Hilfsbereitschaft </li></ul>
  17. 17. Sozialisationsprobleme <ul><li>Alleinerziehende Eltern </li></ul><ul><li> Stieffamilien </li></ul><ul><li>Stiefvaterfam. : Stiefmutterfam. = </li></ul><ul><li>80 : 20 </li></ul><ul><li>In Stiefmutterfam.: 0,6 % d. Kinder </li></ul><ul><li>Hoffmann-Riem: `Normalisierung als ob` ist Trugschluss mit Negativ-Folgen </li></ul><ul><li>Evtl. schockierendes Erlebnis für Kind </li></ul><ul><li>Rollenambiguität des Stiefelternteils wg. fehlender Rollendefinition </li></ul>

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