Medienfachwirte Nov. 09 Vol. 01

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Medienfachwirte Nov. 09 Vol. 01

  1. 1. Geprüfte/-r Medienfachwirt/-in Freitag, 13. November 2009 Fast am Ende ? Digitaldruck - Weiterverarbeitung - Veredelung © 2003 - 2009 Jörg Friedrich http://www.booklet83.com
  2. 2. Geprüfte/-r Medienfachwirt/-in Freitag, 13. November 2009 Agenda 1. Kurze Vorstellungsrunde 2. Weiterverarbeitung 3. Digitaldruck 2.1. Einführung in das Thema 3.1. Digitale Drucksysteme 2.2. Prozesskette bis zur Weiterverarbeitung 3.2. Einsatzgebiete 2.3. Produkte 3.3. Papier- und Verbrauchsmaterialien 2.4. Voraussetzungen für die Weiterverarbeitung 3.4. Wirtschaftlichkeit 2.5. „Das Lohnsteuerheft“ 3.5. Personalisieren, Individualisieren 2.6. Schneiden, Stanzen, Bohren 3.6. „4-Minuten Terrine“ 2.7. Falzen, Rillen, Nuten/Fräsen, Perforieren 3.7. Was sonst noch geht ... 2.8. Sammelheften, Zusammentragen 2.9. Rückstichheftung 2.10. Klebebindung 4. Fragen, Wünsche, Anregungen ... Immer 2.11. Inlineverarbeitung 2.12. Fadensiegeln, Fadenheftung 2.13. Beschnitt, Fräsrand 2.14. Bundzuwachs 2.15. Was sonst noch geht ... 2.16. CIP-4, JDF © 2003 - 2009 Jörg Friedrich http://www.booklet83.com
  3. 3. Geprüfte/-r Medienfachwirt/-in Freitag, 13. November 2009 1. Kurze Vorstellung Jörg Friedrich Geschäftsführer von Booklet83 - Agentur für kreative Medienproduktion Gmund a. Tegernsee und Miesbach 1990 Ausbildung zum Druckvorlagenhersteller (Reproretusche) 1998 Trainer für digitale Workflows und Softwareintegration in der Print- u. Publishingindustrie 2000 Weiterbildung zum Fachkaufmann für Marketing 2001 Dozent und Trainer für Marketingstrategien und kreative Medienproduktion Stationen: Bayreuth - Gent, Belgien - Stuttgart - Hamburg - München Wirtschaftsbereiche: Verlags- und Versandhäuser, Print- und Publishingunternehmen, Werbeagenturen Referenzen: Jung v. Matt, Greenhouse Publishing, Heye & Partner,Volkswagen, bauwerk Parkett, Premiere, arte, Serviceplan, velvet Media, Premiere, Media Markt, BMW AG, Saturn, Linux New Media, as young mediahouse ... © 2003 - 2009 Jörg Friedrich http://www.booklet83.com
  4. 4. Geprüfte/-r Medienfachwirt/-in Freitag, 13. November 2009 2. Definition Druckweiterverarbeitung (Postpress, Finishing) Die Druckweiterverarbeitung umfasst alle Arbeitsschritte, die nach dem Bedrucken von Papier oder anderen Materialien bis zur Fertigstellung des jeweiligen Druckerzeugnisses durchgeführt werden. So vielfältig wie die Arten der hergestellten Druckerzeugnisse sind auch die Prozesse der Druckweiterverarbeitung, je nachdem, ob es sich z. B. um ein Buch, eine Zeitung, eine Faltschachtel oder eine Etikettengarnitur handelt. Prozesse wie Schneiden, Falzen, Zusammentragen und Binden sind wichtige Weiterverarbeitungstechniken zur Erzeugung eines fertigen Druckprodukts. Die klassische Buchbinderei, die Herstellung von Büchern mit Festeinband, bildet heute nur noch einen kleinen Teil des Gesamtvolumens der Weiterverarbeitung. Auch die Druckweiterverarbeitung wurde in den letzten Jahren mehr und mehr automatisiert, jedoch längst nicht in dem Maße wie der Druck und die Druckvorstufe. Aufgrund der vielen unterschiedlichen Prozesse und der Komplexität der mechanischen Abläufe sind noch weit mehr manuelle Eingriffe in die Prozeßabläufe notwendig als in den beiden anderen Bereichen (eine Ausnahme bildet z.B. das Inline-Finishing an Rollenrotationsmaschinen). Deshalb werden auch im Bereich der Weiterverarbeitung verstärkte Anstrengungen zur Implementierung von CIM (Computer Integrated Manufacturing) unternommen, damit die Weiterverarbeitung nicht zum „Nadelöhr“ bei der Produktion von Druckerzeugnissen wird. Objekt ab Seite Kompendium: 584 IHK Textband: 103 © 2003 - 2009 Jörg Friedrich http://www.booklet83.com
  5. 5. Geprüfte/-r Medienfachwirt/-in Freitag, 13. November 2009 2.1 Einführung Jeder Beteiligte im Prozess der Printmedienproduktion muss mit den technischen Bedingungen und Abläufen der Druckweiterverarbeitung vertraut sein. Das Wissen über den technischen und organisatorischen Arbeitsablauf und die daraus abgeleiteten Anforderungen an den Produktionsprozess ermöglichen erst eine sinnvolle partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen den am Auftrag Beteiligten. Im Blick muss immer das Endprodukt stehen! Zur Vermeidung von Fehlern, Unstimmigkeiten oder gar Reklamationen sollte es grundsätzlich vor Produktionsbeginn eine Abstimmung über die technischen und wirtschaftlichen Anforderungen geben. Objekt ab Seite Kompendium: 584 IHK Textband: 103 © 2003 - 2009 Jörg Friedrich http://www.booklet83.com
  6. 6. Geprüfte/-r Medienfachwirt/-in Freitag, 13. November 2009 2.2 Prozesskette Bei welchen Teilbereichen spielt das Finishing eine tragende Rolle? Strategie Prepress Print Veredelung Logistik Konzeption Publishing Finishing Qualitätskontrolle Kreation Objekt ab Seite Kompendium: 584 IHK Textband: 103 © 2003 - 2009 Jörg Friedrich http://www.booklet83.com
  7. 7. Geprüfte/-r Medienfachwirt/-in Freitag, 13. November 2009 2.3 Produkte Werbedrucksachen: Prospekte, Plakate, Mailings, Kataloge, Aufkleber ... Broschüren, Bücher: Hefte, Taschenbücher, Festschriften, Geschäftsberichte, Telefonbücher, Fach- und Sachbücher, Bildbände, Reisebücher, Lexika ... Zeitschriften: Fach- und Publikumszeitungen, Firmenzeitschriften Zeitungen: Tages- und Wochenzeitungen, Anzeigenblätter, Amtsblätter Objekt ab Seite Kompendium: 584 IHK Textband: 104 © 2003 - 2009 Jörg Friedrich http://www.booklet83.com
  8. 8. Geprüfte/-r Medienfachwirt/-in Freitag, 13. November 2009 2.3 Produkte Geschäftsdrucksachen: Briefbogen, Rechnungen, Formulare (einzeln oder in Sätzen), Endlosformulare,Visitenkarten, Briefmarken ... Außenwerbung: Aufsteller, Displays, Plakate, Buswerbung, Ambient Medien, Guerilla Medien ... Objekt ab Seite Kompendium: 584 IHK Textband: 104 © 2003 - 2009 Jörg Friedrich http://www.booklet83.com
  9. 9. Geprüfte/-r Medienfachwirt/-in Freitag, 13. November 2009 2.3 Produkte Sonstiges: Kalender, Ansichtskarten, Atlanten, Landkarten, Werbemittel, Booklets, Beihefter, Warenproben, Verpackungen ... Objekt ab Seite Kompendium: 584 IHK Textband: 104 © 2003 - 2009 Jörg Friedrich http://www.booklet83.com
  10. 10. Geprüfte/-r Medienfachwirt/-in Freitag, 13. November 2009 2.4 Voraussetzungen für die Weiterverarbeitung Papiertechnische Voraussetzung: * 1. Richtige Laufrichtung*: Bei gefalzten und zu klebenden Produkten muss die Laufrichtung immer parallel zum letzten Falz bzw. Bund verlaufen, da sonst verarbeitungstechnische Schwierigkeiten (Wellenbildung, Falten, ...) nicht zu vermeiden sind und die Seiten schlechter aufgeschlagen werden können. 2. Rechtwinkliger Schnitt 3. Druckformat mit ausreichend Beschnitt; besonders bei zu falzenden Produkten 4. Kantengleich gestabelt (bei Transport oder Lagerung auf Paletten) 5. Beschädigungsfreie Seiten der Druckbogen 6. Planlage der Druckbogen (z. B. Randwelligkeit durch falsches Klima) Drucktechnische Voraussetzung: www.papierbotschaft.de 1. Rechtwinkliger, korrekter Stand der Seiten auf dem Druckbogen 2. Exakter Stand an der Druckanlage: Druck- und Falzanlage müssen identisch sein (Anlagewinkel), richtiges Ausschießen nach Vorgabe der Druckweiterverarbeitung 3. Trockene, scheuerfeste Druckfarben, Lacke,Veredelungen 4. Mitdrucken von Hilfszeichen für die Druckweiterverarbeitung wie Schneidemarken, Falzzeichen, Flattermarken, Bogensignatur und Bogennorm (Kurzbezeichnung des Werkes) 5. Drucktechnisch einwandfreie Bogen (keine Makulatur) 6. Zuschuß entsprechend der Druckweiterverarbeitung in entsprechender Menge Objekt ab Seite Kompendium: 584, 605 IHK Textband: 104 © 2003 - 2009 Jörg Friedrich http://www.booklet83.com
  11. 11. Geprüfte/-r Medienfachwirt/-in Freitag, 13. November 2009 2.5 Aufgabe: „Das Lohnsteuerheft“ Produzieren Sie das Lohnsteuerheft für eine Werbekampagne in der Auflage 1.000 Ex. nach. Das Ergebnis muss dem Original so nahe wie möglich kommen. © 2003 - 2009 Jörg Friedrich http://www.booklet83.com
  12. 12. Geprüfte/-r Medienfachwirt/-in Freitag, 13. November 2009 2.6 Schneiden, Stanzen, Bohren Schneiden: Trennen eines Bohren ist ein Verfahren, das in Werkstoffs oder Abtrennen von Teilen industriellen Buchbindereien zum eines Werkstücks Einsatz kommt und dazu dient, große Mengen von Papier in Form von losen Stanzen: Das Stanzen ist ein Blättern oder gebundenen und Trennverfahren. Es ist zur Herstellung gehefteten Broschüren mit Löchern von Faltschachteln,Verpackungen, zu versehen. Die Löcher dienen in der Displays, Etiketten, Beuteln u. ä. nicht Regel der Aufbewahrung und rechtwinklig aus dem Druckbogen zu Befestigung (Abheften), seltener schneidender Produkte erforderlich. dekorativen Zwecken. Das Material wird an gestanzten Stellen so getrennt, daß der größte Teil durch die Stanzlinie vollständig getrennt wird. Objekt ab Seite Kompendium: 586 IHK Textband: 122 © 2003 - 2009 Jörg Friedrich http://www.booklet83.com
  13. 13. Geprüfte/-r Medienfachwirt/-in Freitag, 13. November 2009 2.7 Falzen, Rillen, Nuten/Fräsen, Perforieren Falzen: Scharfkantiges, genaues Rillen: Verformung eines Nuten/Fräsen: Herausheben Umlegen von Papier entlang einer Werkstoffes entlang einer Linie um eines Spanes aus einem Werkstoff geraden Linie. Dabei wird das Papier ein Gelenk zu erzeugen (z.B. bei entlang einer Linie. In der so stark umgeformt, dass es nach Broschur-Umschlägen). Das Rillen Buchbinderei und Druckweiter- dem Falzen nicht wieder darf nicht mit dem Nuten verarbeitung werden dicke Werk- zurückfedert. Die entstandene verwechselt werden, da beim Rillen stoffe wie z.B. Graupappe genutet Falzlinie nennt man Falzbruch. das Material durch Eindrücken einer um ein Gelenk zu erzeugen. Beim abgerundeten Metallkante nur Nuten wird Material entfernt, der verformt wird, jedoch kein Material Werkstoff aber nicht verformt. (Ab entfernt wird. (Ab ca. 120 g/qm bei ca. 170 g/qm bei Kunstdruckpapieren) Kunstdruckpapieren) Schwertfalz Taschenfalz Objekt ab Seite Kompendium: 585 IHK Textband: 122 © 2003 - 2009 Jörg Friedrich http://www.booklet83.com
  14. 14. Geprüfte/-r Medienfachwirt/-in Freitag, 13. November 2009 2.7 Falzen, Rillen, Nuten/Fräsen, Perforieren Objekt ab Seite Kompendium: 588 IHK Textband: 122 © 2003 - 2009 Jörg Friedrich http://www.booklet83.com
  15. 15. Geprüfte/-r Medienfachwirt/-in Freitag, 13. November 2009 2.7 Falzen, Rillen, Nuten/Fräsen, Perforieren Hinweis für die Praxis: Die Anzahl der technisch möglichen Falzbrüche ist abhängig von der Dicke (Bogenhöhe) des zu falzenden Papiers sowie von der Art der vorhandenen Falzmaschinen. Dabei sollten folgende Anhaltswerte beachtet werden: Falzart Kreuzbruch - 2-Bruch bis Papierdicke von etwa 130 g/m² - 3-Bruch bis Papierdicke von etwa 120 g/m² - 4-Bruch bis Papierdicke von etwa 80 g/m² Falzart Parallelbruch (Wickel und Zickzackfalz) - 1-Bruch bis Papierdicke von etwa 240 g/m² - 2-Bruch bis Papierdicke von etwa 150 g/m² - 3-Bruch bis Papierdicke von etwa 130 g/m² - 4-Bruch bis Papierdicke von etwa 110 g/m² - 5-Bruch bis Papierdicke von etwa 90 g/m² Falzart kombiniert (Parallel- und Kreuzbruch) - 2-Bruch bis Papierdicke von etwa 130 g/m² - 3-Bruch bis Papierdicke von etwa 110 g/m² - 4-Bruch bis Papierdicke von etwa 90 g/m² Objekt ab Seite - 5-Bruch bis Papierdicke von etwa 70 g/m² Kompendium: 588 IHK Textband: 122 Mit zunehmender Dicke des Papiers und zunehmender Zahl der Falzbrüche erhöht sich die Gefahr, dass beim Falzen auf einer Falzmaschine Quetschfalten auftreten. Dieser Gefahr kann man durch Einbau von Nut- bzw. Perforierrollen entgegen- wirken. Sie ermöglichen durch das Nuten oder Perforieren im Rückenfalz bzw. im Kopfsteg, dass die Luft entweichen kann. © 2003 - 2009 Jörg Friedrich http://www.booklet83.com
  16. 16. Geprüfte/-r Medienfachwirt/-in Freitag, 13. November 2009 2.8 Sammelheften und Zusammentragen Sammelheften Zusammentragen Objekt ab Seite Kompendium: 589 IHK Textband: 123 © 2003 - 2009 Jörg Friedrich http://www.booklet83.com
  17. 17. Geprüfte/-r Medienfachwirt/-in Freitag, 13. November 2009 2.9 Rückstichheftung Bei der Rückstichheftung unterscheidet man unter der sehr gebräuchlichen Klammerheftung im Rücken einer Broschüre und einer Ringösenheftung. Ringösengeheftete Broschüren können in einem Ordner abgelegt werden. Die normale Rückstichheftung wird bei einer Vielzahl von Broschüren verwendet, von der einfachen Gebrauchsanleitung bis zum anspruchsvollen Modemagazin. Die Klammerheftung oder Drahtrückstichheftung ist ein Verfahren zur Bindung von Broschüren, bei denen alle Bogen ineinandergesteckt sind. Alle Bogen und der Umschlag werden dabei durch den Mittelfalz mit 2, bei größeren Formaten auch 3 Drahtklammern miteinander verbunden. Eine Sonderform ist die Klammerösenheftung. Dabei ist der Rücken der Klammer zu einer runden Öse gebogen. Die Heftung erfolgt mit 2 Klammerösen im Normabstand von Lochungen und Heftvorrichtungen mit den Ösen nach außen. So geklammerte Broschüren können ohne gelocht zu werden in Ordnern abgeheftet werden. Objekt ab Seite Kompendium: 590 IHK Textband: 123 © 2003 - 2009 Jörg Friedrich http://www.booklet83.com
  18. 18. Geprüfte/-r Medienfachwirt/-in Freitag, 13. November 2009 2.10 Klebebindung Die Klebebindung sorgt für den festen Verbund zwischen den einzelnen Seiten von Druckprodukten. Während des Bindens trägt eine Maschine Klebstoff auf den Rücken der einzelnen Blattkanten eines Buch- oder Broschürenblocks auf. Entscheidend für die Qualität ist dabei unter anderem, welcher Klebstoff für die Bindung eingesetzt wird. Objekt ab Seite Kompendium: 590 IHK Textband: 129 © 2003 - 2009 Jörg Friedrich http://www.booklet83.com
  19. 19. Geprüfte/-r Medienfachwirt/-in Freitag, 13. November 2009 2.10 Klebebindung Dispersions- und Hotmeltklebstoffe Polyurethan-Klebstoffe (PUR) Polyurethan- oder PUR-Klebstoffe vereinen beste Eigenschaften und Dispersionsklebstoffe bestehen aus feinen Kunstharzteilchen, die werden deshalb seit einigen Jahren immer mehr in der in einer Flüssigkeit, meist Wasser, schwimmen. Nach dem Druckweiterverarbeitung verwendet. Auftragen werden sie getrocknet. Dadurch entweicht das Ähnlich wie bei Hotmelt-Klebstoffen wird der Klebeeffekt durch Wasser und die Kunstharzteilchen verbinden sich zu einem Erhitzen in Gang gesetzt, allerdings ist dafür eine weniger hohe festen Film. Dispersionskleber eignet sich für viele Temperatur erforderlich, sodass sowohl Papier als auch Druckfarbe Einsatzzwecke und Papiersorten. Er ist recyclingfreundlich, geschont werden. Die Moleküle verbinden sich unter der Einwirkung trocknet allerdings relativ langsam. Hotmelt-Klebstoff liegt in von Luft- und Papierfeuchtigkeit nach dem Auftragen zu einem fester Form vor und bestehen ebenfalls aus Kunstharzen. besonders stabilen Klebefilm. Deshalb lassen sich mit Polyurethan- Werden die Hotmelts erwärmt, gehen sie in den flüssigen Klebern auch problematische, schwere oder gestrichene Papiersorten Zustand über, in dem sie auch auf den Buch- oder und sogar Folien verarbeiten. Broschürenblock aufgetragen werden. Anschließend härten sie aus. Im Gegensatz zu Dispersionskleber binden Hotmelts Vollständig belastbar sind die gebundenen Produkte schnell ab und verfügen über eine rasche Anfangshaftung. nach 24 Stunden: Dann können sie auch extremen Temperaturen Allerdings gelten sie als hitzesensibel und weniger geeignet für und Feuchtigkeit ausgesetzt werden, ohne an Festigkeit zu verlieren. gestrichenes Papier. Da der Klebefilm besonders stabil ist, fällt Weitere Vorteile der PUR-Klebebindung: Da der Klebstoff nur sehr das flache Aufschlagen der Bindung manchmal schwer. dünn aufgetragen werden muss, lassen sich die gebundenen Produkte leichter öffnen und bis in den Bund aufschlagen. Zusätzlich sorgt der sehr dünne Klebeauftrag dafür, dass Druckprodukte mit PUR- Klebebindung ohne Probleme dem Recycling zugeführt werden können. Objekt ab Seite Kompendium: 590 IHK Textband: 129 © 2003 - 2009 Jörg Friedrich http://www.booklet83.com
  20. 20. Geprüfte/-r Medienfachwirt/-in Freitag, 13. November 2009 2.11 Inline-Verarbeitung Man spricht von Inline-Verarbeitung, wenn der Prozess direkt in der Druckmaschine stattfindet oder die für den Arbeitsschritt erforderlichen Module fest mit der Druckmaschine verkettet sind. Dies kann zum Beispiel bei Geräten fürs Lackieren, Falzen, Heften oder zur Qualitätskontrolle der Fall sein. Objekt ab Seite Kompendium: 586 IHK Textband: 99, 108 © 2003 - 2009 Jörg Friedrich http://www.booklet83.com
  21. 21. Geprüfte/-r Medienfachwirt/-in Freitag, 13. November 2009 2.12 Fadensiegeln, Fadenheften Fadensiegeln Fadenheften Objekt ab Seite Kompendium: 590 IHK Textband: 123 © 2003 - 2009 Jörg Friedrich http://www.booklet83.com
  22. 22. Geprüfte/-r Medienfachwirt/-in Freitag, 13. November 2009 2.12 Fadensiegeln, Fadenheften Fadensiegeln ist ein Bindeverfahren, das eine Fadenheften ist ein Bindeverfahren, bei dem die einzelnen Zwischenstellung zwischen Fadenheften und Falzbogen (Lagen) eines Buches oder einer Broschur mit Klebebinden einnimmt. Das Fadensiegeln erfolgt bereits Heftfaden verbunden werden. Der Heftfaden hat hauptsächlich in der Falzmaschine. Dort werden vor dem letzten Bruch die Aufgabe, die Lagen in sich zusammen zu halten. Bei Fadenstücke in Form von Klammern von innen nach mehrlagigen Produkten werden die Lagen untereinander durch außen durch den Falzbogen gestochen. Die nach außen das Ableimen verbunden. heraus stehenden Fadenenden werden mit einer heißen Beim handwerklichen F. wird auf Heftbünde geheftet, die die Metallschiene umgelegt und an den Bogen angeklebt Querverbindung der Lagen herstellen sollen. Dabei wird der (gesiegelt). Dabei wird der Kunststoff-Anteil im Faden Heftfaden durch jede Lage geführt, läuft außen um die angeschmolzen, und der Faden verklebt mit dem Papier. Heftbänder und wechselt an den äußeren Heftbünden Anschließend wird der letzte Falzbruch ausgeführt, so („Fitzbünde“) in die nächste Lage (Durchausheftung). dass die Fadenklammern genau im Rücken des Im Unterschied dazu wird in der Fadenheftmaschine mit Falzbogens liegen. mehreren Heftabschnitten gearbeitet, die gleichmäßig über den Der große Vorteil des Fadensiegeln ist, dass dieses Buchblock-Rücken verteilt sind. In jedem Heftabschnitt wird ein Bindeverfahren bereits durch eine Zusatzeinrichtung in Heftfaden von der Nähnadel zur Hakennadel geführt. Bei der Falzmaschine ausgeführt werden kann. Die Falzbogen mehrlagigen Produkten entsteht durch die Weiterführung des müssen anschließend lediglich zusammengetragen und Heftfadens an der Nähnadel und durch die Bildung einer abgeleimt werden. Die Festigkeitswerte sind sehr hoch, Schlaufe an der Hakennadel eine Querverbindung der Lagen. da wie beim Fadenheften gefalzte Lagen verarbeitet Aus diesem Grund erfolgt das maschinelle F. heute meistens werden. Es gibt zwar keine Fadenverbindung der Lagen ohne Heftbünde. untereinander, was sich jedoch bei einer guten Im Vergleich zu anderen Bindeverfahren ist das Fadenheften die Hinterklebung und weiteren Verarbeitung kaum beste und haltbarste Technik, jedoch auch die teuerste. nachteilig auswirkt. Objekt ab Seite Kompendium: 590 IHK Textband: 123 © 2003 - 2009 Jörg Friedrich http://www.booklet83.com
  23. 23. Geprüfte/-r Medienfachwirt/-in Freitag, 13. November 2009 2.13 Beschnitt, Fräßrand Unter Beschnitt versteht man einen Bei der Klebebindung muss der Rücken des Blockes verarbeitungstechnisch notwendigen Papierrand, der angefräst werden. über das Endformat hinaus geht. Diese Zugabe über das Da die meisten Kleber nicht auf bedruckten oder Endformat ermöglicht ein an allen Seiten sauber veredelten Papieren halten müssen diese Bereiche geschnittenes Produkt. farbfrei sein. Wichtig ist die Bildzugabe, da sich die so gebundenen In der Regel werden 3 mm Beschnittzugabe verwendet Produkte nicht bis zum Bund aufschlagen lassen. Rückenfräsung Bei Fadenheftung     0 mm Bei Einzelblättern  1-2 mm Bei Falzbogen       2-3 mm Objekt ab Seite Kompendium: 590 IHK Textband: 122 © 2003 - 2009 Jörg Friedrich http://www.booklet83.com
  24. 24. Geprüfte/-r Medienfachwirt/-in Freitag, 13. November 2009 2.14 Bundzuwachs Spricht man in der Druckbranche vom "Bundzuwachs" ist damit der Effekt gemeint, der durch die Papierdicke beim Zusammenlegen und Binden  einer Broschüre  mit Rückenstich- oder Ringösenbindung verursacht wird. Faltet man viele Papierbogen ineinander, liegt nach dem Endschnitt durch den Buchbinder der Seiteninhalt der inneren Bogen dichter an der offenen Broschürenseite als bei den äußeren Bogen. Dieser Effekt kann bei einer geringen Seitenzahl vernachlässigt werden. Ab einem Seitenumfang von ca. 48 Seiten aber kann man das "Wandern" des Satzspiegels bemerken, so dass die Zugabe eines Bundzuwachses wichtig wird. Was bedeutet das in der Praxis? In der Praxis geht man jedoch eher umgekehrt vor. In der Regel minimiert man den Bund von außen nach innen. Entweder nutzt man hierzu ein spezielles Ausschießprogramm, das den Satzspiegel auf jeder Seite etwas nach innen zum Bund rückt oder man geht manuell vor. In der Regel wird ein Bundzuwachserst ab 36-48 Seiten angepasst, je nach Papierstärke. Zur Berechnung des Bundzuwachses ist eigentlich die Papierdicke notwendig. Nachfolgend finden Sie aber eine Liste, aus der Sie Rückschlüsse über die Grammatur bei verwendeten Standardpapieren ziehen können. Bitte beachten Sie dabei, dass es sich nur um Zirka-Werte handelt, da das Volumen von Papieren deutlich variieren kann: 80 g/qm Naturpapier = 0,12 mm 115 g/qm Bilderdruck matt = 0,11 mm 115 g/qm Bilderdruck glänzend = 0,095 mm 135 g/qm Bilderdruck matt = 0,13 mm 135 g/qm Bilderdruck glänzend = 0,11 mm 150 g/qm Bilderdruck matt = 0,15 mm 150 g/qm Bilderdruck glänzend = 0,13 mm Objekt ab Seite Kompendium: 585 IHK Textband: 104 © 2003 - 2009 Jörg Friedrich http://www.booklet83.com
  25. 25. Geprüfte/-r Medienfachwirt/-in Freitag, 13. November 2009 2.14 Bundzuwachs Beispielberechnung aus der Praxis: Bei einem matt gestrichenem Papier mit z.B. 135 g/qm haben wir also eine Papierdicke von ungefähr 0,13 mm. Pro 4 Seiten kommt die Papierdicke bei einer Broschüre im Bund zum Tragen. Also rechnet man z.B. bei einer 96-seitigen Broschüre 96 Seiten durch 4 Seiten = 24 Bogen abzüglich des Umschlags, da dieser keine Verschiebung braucht. Das macht 23 Bogen x 0,13 mm = 2,99 mm Bundzuwachs. Für Sie bedeutet dieses Ergebnis, dass von der äußeren Seite jetzt immer Vorder- und Rückseite eines jeden Blattes nach innen theoretisch immer um 0,13 mm verschoben werden müsste. Letzendlich ist dann die innerste Seite um 2,99 mm nach innen verschoben: 1. Blatt (Seite 1+2)  = Umschlag ohne Verschiebung  2. Blatt (Seite 3-4) = 0,13 mm 3. Blatt (Seite 5+6) = 0,26 mm 4. Blatt (Seite 7+8) = 0,39 mm 5. Blatt (Seite 9+10) = 0,52 mm .... 23. Blatt (Seite 45+46) = 2,86 mm 24. Blatt (Seite 47+48) = 2,99 mm 25. Blatt (Seite 49+50) = 2,86 mm 26. Blatt (Seite 51+52) = 2,73 mm .... 46. Blatt (Seite 91+92) = 0,26 mm 47. Blatt (Seite 93+94) = 0,13 mm 48. Blatt (Seite 95+96) = Umschlag ohne Verschiebung Objekt ab Seite Kompendium: 560 IHK Textband: 104 © 2003 - 2009 Jörg Friedrich http://www.booklet83.com
  26. 26. Geprüfte/-r Medienfachwirt/-in Freitag, 13. November 2009 2.15 Was sonst noch geht ... Schweizer Broschur Bohrung und Buchbinderschraube © 2003 - 2009 Jörg Friedrich http://www.booklet83.com
  27. 27. Geprüfte/-r Medienfachwirt/-in Freitag, 13. November 2009 2.15 Was sonst noch geht ... © 2003 - 2009 Jörg Friedrich http://www.booklet83.com
  28. 28. Geprüfte/-r Medienfachwirt/-in Freitag, 13. November 2009 2.15 Was sonst noch geht ... © 2003 - 2009 Jörg Friedrich http://www.booklet83.com
  29. 29. Geprüfte/-r Medienfachwirt/-in Freitag, 13. November 2009 2.16 CIP-4, JDF Die International Cooperation for the Integration of Processes in Prepress, Press and Postpress (CIP4) ist ein Zusammenschluss von Herstellern, Beratern und Anwendern aus der Druckindustrie, mit dem Ziel, auf Basis allgemein anerkannter Standards, die Prozessautomatisierung in der Grafischen Industrie voranzubringen. Fast alle international namhaften Hersteller aus dem Bereich der Grafischen Industrie sind Mitglied bei CIP4. Hierbei sind alle Bereiche des Grafischen Workflow vertreten, von Design über Druckvorstufe, Digital- und konventionelle Druckverfahren bis zur Weiterverarbeitung. Job Definition Format (JDF) ist ein offenes Dateiformat, das sich als Industrie-Standard für die grafische Branche durchsetzen soll. Es basiert auf XML und ermöglicht den direkten Datenaustausch zwischen verschiedenen EDV-Systemen und den dahinterliegenden Maschinen, angefangen vom Produkt-Design über Vorstufe, Druck, Weiterverarbeitung bis zu e-Business- Anwendungen und den Management-Informationssystemen (MIS). Mittels JDF werden Management- und Produktionsdaten zusammengeführt. Auftragsbezogene Daten werden gespeichert und zwischen allen Bereichen des Herstellungsprozesses ausgetauscht. JDF beinhaltet die Funktionen der bisherigen Formate Portable Job Ticket Format (PJTF), Print Production Format (PPF) und IFRAtrack und vernetzt die horizontalen (produktionsorientierten) und vertikalen (kaufmännischen) Prozesse. JDF besteht im Wesentlichen aus der Spezifikation des Job-Tickets, das die Auftragsdaten enthält, einem Format für den Nachrichtenaustausch (Job Messaging Format, JMF) und ein Protokoll für den Nachrichtenaustausch. Der Informationsaustausch erfolgt bidirektional: Einstelldaten werden von der Kontrollinstanz zum ausführenden Gerät übermittelt und Ist-Werte werden vom Gerät zur Kontrollinstanz zurückübermittelt. Zur Zeit liegt der Standard in der Version 1.4 vor. Im Vergleich zur Version 1.3 wurden zusätzlich zu zahlreichen Detailerweiterungen, sichere JMF Nachrichten, Stanzformerstellung mit CAD und automatisiertes Ausschiessen im Digitaldruck hinzugefügt. Objekt ab Seite Zuständig für Spezifikation und Dokumentation ist das CIP4-Konsortium. Kompendium: I 766 IHK Textband: 112 © 2003 - 2009 Jörg Friedrich http://www.booklet83.com
  30. 30. Geprüfte/-r Medienfachwirt/-in Freitag, 13. November 2009 3 Digitaldruck - Non Impact Printing (NIP) Beim Digitaldruck braucht man keinen physisch festen Druckkörper (so genanntes Non Impact Printing, NIP), auf den man die zu druckende(n) Farbe(n) aufbringt. Damit erspart man sich die bei anderen Druckverfahren teils aufwändigen Vorbereitungsarbeiten und Einrichtungen. Auch kann so mit relativ wenig Aufwand jeder Bogen anders bedruckt werden. Gerade bei kleinen Stückzahlen (ab 1 Exemplar) oder personalisierten Dokumenten ist das unschlagbar. Das Druckverfahren beim Digitaldruck kommt regelmäßig ohne festen Druckkörper aus. Damit ist es NIP-Verfahren (Non Impact Printing). Dazu rechnen etwa auch Tintenstrahldruck (Inkjetdruck), Thermodruck (Thermosublimation und Thermotransfer) oder aber auch der moderne Fotodruck. Im Detail finden verschiedene Methoden je nach gewünschtem Ergebnis und erforderlicher Auflage Anwendung. Für hohe Auflagen wird meist ein Laserdruckverfahren verwendet, für großformatige Drucke setzt man eher auf Tintenstrahltechnik. Beim Laserdruckverfahren wird eine Kopie aus elektrischen Ladungen erzeugt, mit Hilfe dessen selektiv Farbe auf das Druckobjekt aufgetragen wird, um das genaue Abbild der Kopie zu erzeugen (Prinzip der Elektrofotografie). Bei der Tintendrucktechnik (Inkjetdruck) werden farbige Tintentropfen gezielt auf das Druckobjekt geschossen. Objekt ab Seite Kompendium: 528 IHK Textband: 90 © 2003 - 2009 Jörg Friedrich http://www.booklet83.com
  31. 31. Geprüfte/-r Medienfachwirt/-in Freitag, 13. November 2009 3.1 Digitale Drucksysteme Digitaldruck bezeichnet eine Gruppe von Druckverfahren, bei denen das Druckbild direkt von einem Computer in eine Druckmaschine übertragen wird, ohne dass eine statische Druckform benutzt wird. Bei dem Drucksystem handelt es sich meist um ein elektrofotografisches Drucksystem wie einen Laserdrucker, der für hohe Auflagenzahlen konstruiert ist. Auch andere Verfahren finden Verwendung, beispielsweise Tintenstrahldruck für großformatige Plakate und Poster. Klassische Druckprodukte: HP Indigo: Bogendruck mit Flüssigtoner Xeikon: Rollendruck mit Trockentoner Xerox: Bogendruck mit Trockentoner Dokumentenmanagement: OCE Konika/Minolta Canon Großformatig: Scitex HP Objekt ab Seite Kompendium: 528 IHK Textband: 90 © 2003 - 2009 Jörg Friedrich http://www.booklet83.com
  32. 32. Geprüfte/-r Medienfachwirt/-in Freitag, 13. November 2009 3.2 Einsatzgebiete Short-Run-Printing (Kleinauflagen) Version-Printing (eine Grundgestaltung, verschiedene Varianten) Personalized Printing (Name/Ansprache, Adresse des Empfängers) Individualized Printing (Gestaltung & Inhalt richten sich nach Zielmensch) Customized Printing (selbsterstellter/-ausgewählter Inhalt) Digitaler Druck ist für kleinere Auflagenzahlen kostengünstiger als Offsetdruck. Personalisierte Drucke sind wirtschaftlich überhaupt nur im Digitaldruck möglich, mitunter werden z.B. bei der Katalogproduktion Digitaldruck einerseits und Offset- bzw. Tiefdruckverfahren andererseits kombiniert. Da inzwischen im Digitaldruck günstige Fertigungskosten erzielbar sind, erscheinen heute bereits viele Bücher (noch) unbekannter Autoren - teilweise auf eigenes Risiko oder über kleine Verlage - zu marktfähigen Preisen und in handelsüblicher Qualität. Mit dem Herausbringen von solchen digital gedruckten Kleinauflagen hat man zwar höhere Stückkosten, aber kann bei z.B. unter 100 Büchern mit wesentlich weniger Investition in einen Markttest der Auflage auskommen. Ein neues Feld für den Digitaldruck bietet auch ein personalisiertes Buch (Einzelanfertigung für und über eine bestimmte Person zu einen bestimmten Anlass). Einen Boom erlebt der Digitaldruck derzeit durch Digitalfotografie. Fotobücher, Kalender, Grußkarten und so weiter werden millionenfach direkt von Konsumenten hergestellt. Objekt ab Seite Kompendium: 528 IHK Textband: 90 © 2003 - 2009 Jörg Friedrich http://www.booklet83.com
  33. 33. Geprüfte/-r Medienfachwirt/-in Freitag, 13. November 2009 3.3 Papier und Verbrauchsmaterialien Muster, Muster, Muster ... Es gibt fast nichts mehr was es nicht gibt! © 2003 - 2009 Jörg Friedrich http://www.booklet83.com
  34. 34. Geprüfte/-r Medienfachwirt/-in Freitag, 13. November 2009 3.4 Wirtschaftlichkeit © 2003 - 2009 Jörg Friedrich http://www.booklet83.com
  35. 35. Geprüfte/-r Medienfachwirt/-in Freitag, 13. November 2009 3.4 Wirtschaftlichkeit © 2003 - 2009 Jörg Friedrich http://www.booklet83.com
  36. 36. Geprüfte/-r Medienfachwirt/-in Freitag, 13. November 2009 3.5 Personalisieren, Individualisieren Cases Cicero,VW Prüfungsunterlagen, Jolie © 2003 - 2009 Jörg Friedrich http://www.booklet83.com
  37. 37. Geprüfte/-r Medienfachwirt/-in Freitag, 13. November 2009 3.6 „4-Minuten Terrine“ Aufgabe: Wie lässt sich dieses Mailing in der Auflage 200 Ex. realisieren? © 2003 - 2009 Jörg Friedrich http://www.booklet83.com
  38. 38. Geprüfte/-r Medienfachwirt/-in Freitag, 13. November 2009 Was kommt morgen! 1. Druckveredelung 1.1. Lackieren und Kaschieren 1.2. Stahlstichdruck, Foliendruck, Reliefdruck 1.3. Prägen, Stanzen 2. Kalkulation/Kosten 3. Projektabwicklung 4. Versand/Logistik 5. Qualitäts- und Reklamationsmanagement © 2003 - 2009 Jörg Friedrich http://www.booklet83.com
  39. 39. Ausarbeitung & Präsentation: Booklet83 - Agentur für kreative Medienproduktion Simon-Schmid-Straße 6, 83714 Miesbach, Germany Booklet83 - Backoffice & Accounting Miesbacher Straße 67, 83703 Gmund a. Tegernsee, Germany Direkt + 49 (0) 8025 - 9917403 Backoffice + 49 (0) 8022 - 8682071 Fax + 49 (0) 8022 - 8684850 Skype Booklet83 Jörg Friedrich Mail info@booklet83.com Managing Director Homepage http://www.Booklet83.com Mobil + 49 (0) 151 - 27053638 Webblog http://blog.booklet83.com Mail j.friedrich@booklet83.com Twitter http://twitter.com/booklet83 © 2003 - 2009 Jörg Friedrich http://www.booklet83.com

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