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Der Weg zu einem erfolgreichen Intranet
Strategisches
Intranet Projekt-
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Zürich
02.09.2014
Stephan Schillerwei...
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AgendadesSeminars Zeit Beschreibung
09:00 – 09:30 Vorstellung und Tagesüberblick
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About Stephan Schillerwein
 Extensive experience (15+ years) in Digital Media and Information
Management, specializing ...
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Was Sie in diesem Seminar erwartet
• Übersicht darüber, wie man ein erfolgreiches Intranet-Projekt
durchführt:
• Befähig...
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UM WAS GEHT ES
EIGENTLICH … ?
Die Aufgabe des Intranets und die
Weiterentwicklung zum Digital Workplace
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Wenn sich ein Intranet durch seine heutige
Nutzung definieren würden, dann wäre es …
Picture Credits: http://www.colosse...
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Das Intranet ist bis heute praktisch nur eine
Informationsablage …
Quelle: IntraNET Studie 2013, add-all AG, www.intrane...
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Unausweichliche Probleme in «Kantinenplan-
Intranets»
Akzeptanz und
Nutzung
Bedeutung für die
Organisation
Budget und
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Welche fundamentalen Ursachen stehen
hinter diesen Symptomen?
Falsche Definition
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News und Informationsbereitstellung reichen
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Intranet and Digital Workplace Evolution
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«Design, by very
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Schlussfolgerung …
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«Leseliste»
• Whitepaper: «The Digital Workplace – Redefining Productivity in the
Information Age», Infocentric Researc...
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PROJEKT-STRUKTUR
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Intranet & Digital Workplace Projekt-Strukturplan
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Veranschaulichung des Detailierungsgrades:
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AP 1-1
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Erweiterte TP-Teams
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ANFORDERUNGEN
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• Basis: Probleme & Potentiale aus dem Vorprojekt
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Vielen Dank für ihre
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viel Erfolg !
Digital * Work * Design
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Vorschau zum Seminar "Strategisches Intranet-Projektmanagement" [DE]

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Auch im Jahr 2014 finden wieder mehrere Intranet-Seminare mit Stephan Schillerwein im Rahmen der Kongress Media Akademie statt. Einen kleinen Vorgeschmack auf die spannenden Inhalte des Seminars gibt diese Präsentation.
Aktualisierte Version nach inhaltlicher Anpassung des Seminars (Stand 07/2014)

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Vorschau zum Seminar "Strategisches Intranet-Projektmanagement" [DE]

  1. 1. 1 Der Weg zu einem erfolgreichen Intranet Strategisches Intranet Projekt- management Zürich 02.09.2014 Stephan Schillerwein stephan@schillerwein.net www.schillerwein.net www.intranet-matters.de @IntranetMatters Offices: - CH – Klingnau (AG) - CH – S. Antonio (TI) Ein Seminar der Kongress Media Akademie
  2. 2. 2 AgendadesSeminars Zeit Beschreibung 09:00 – 09:30 Vorstellung und Tagesüberblick 09:30 – 10:30 Die Aufgabe des Intranets 10:30 – 10:45 Kaffeepause 10:45 – 11:00 Vorstellung der Projekt-Struktur 11:00 – 11:45 Vor-Projekt: Business Case und Projektausrichtung 11:45 – 12:00 Projekt-Initialisierung 12:00 – 12:30 Analyse und Geschäftsanforderungen 12:30 – 13:45 Mittagsessen 13:45 – 14:30 Vision & Strategie 14:30 – 15:30 Spezifikation – Teil 1: Roadmap und Lösungskonzeption 15:30 – 15:45 Kaffeepause 15:45 – 16:15 Spezifikation – Teil 2: Organisationskonzept (Governance, Rollenmodell, Leistungsindikatoren) 16:15 – 16:45 Spezifikation – Teil 3: Veränderungskonzept (Kultur, Change Management und «Adoption») 16:45 – 17:00 Systemevaluation 17:00 – 17:30 Fragen und Abschlussdiskussion
  3. 3. 3 About Stephan Schillerwein  Extensive experience (15+ years) in Digital Media and Information Management, specializing in Intranets, Social Collaboration, the Digital Workplace and Digital Work Design  Worked for organizations of all sectors & sizes  Formerly Online and Intranet Manager at several large enterprises and Director at the Intranet Benchmarking Forum  Business computer scientist – speaks language of “both sides”  Author, conference speaker, seminar trainer, blogger, …  Partner of the Worldwide Intranet Challenge for DACH-region Intranet & Digital Workplace Advisor 100+Projects 50+Companies 1large, international Partner Network 0contracts with Software Vendors Project Focus:  Knowledge Work Design  Vision & Strategy  Coaching & Enabling  System evaluation  Lean Intranet Projects  360 Intranet Assessment  Findability & Semantic  Change & Adoption
  4. 4. 4 Was Sie in diesem Seminar erwartet • Übersicht darüber, wie man ein erfolgreiches Intranet-Projekt durchführt: • Befähigung zum Erkennen, Verstehen und Lösen von Problemen auf Basis von erprobten «Rezepten» – keine vorgefertigten Lösungen, Fertigbackmischungen oder «todsichere 10 Punkte- Listen» • Sensibilisierung für a) das Spektrum und b) die wichtigsten Punkte – eine Behandlung aller Details ist nicht möglich • Technologie und Features bleiben weitgehend aussen vor • Zusammengefasste Erfahrung aus vielen Praxisprojekten – diese Verdichtung erscheint manchmal wie Theorie, ist es aber im Gegensatz zu «Einzelerfahrungen» nicht • Übungen, die zum Nachdenken über wichtige Themen mit jeweils konkreten Bezug auf die eigene Situation anregen
  5. 5. 5 UM WAS GEHT ES EIGENTLICH … ? Die Aufgabe des Intranets und die Weiterentwicklung zum Digital Workplace
  6. 6. 6 Wenn sich ein Intranet durch seine heutige Nutzung definieren würden, dann wäre es … Picture Credits: http://www.colosseum-werbung.ch/werbegestaltungen.html
  7. 7. 7 Das Intranet ist bis heute praktisch nur eine Informationsablage … Quelle: IntraNET Studie 2013, add-all AG, www.intranetberater.de Basierend auf 279 Unternehmen
  8. 8. 8 Unausweichliche Probleme in «Kantinenplan- Intranets» Akzeptanz und Nutzung Bedeutung für die Organisation Budget und Ressourcen Nutzen und Return on Investment Konkurrenzierung und Abgrenzung Steuerbarkeit Inhaltliche Qualität Relevanz, Auffindbarkeit, ... …
  9. 9. 9 Welche fundamentalen Ursachen stehen hinter diesen Symptomen? Falsche Definition Falsche Herangehensweisen & «Bad Practise» Fehlendes Problembewusstsein
  10. 10. 10 News und Informationsbereitstellung reichen nicht aus Meine Arbeit System A System B System C Das alte, informations-zentrierte Intranet Das neue Aufgaben-fokussierte Intranet / Digital Workplace
  11. 11. 11 Intranet and Digital Workplace Evolution LevelofWorkOptimisation &BusinessValue Time&Maturity Stage 1: Basic Intranet Stage 2: Extended Intranet Stage 3: Digital Workplace Stages 4+: Evolving Work Design Information Work (generic processes) Enterprise Stephan Schillerwein, version 1.0 – Licensed under a Creative Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Unported License Work (specific processes) News, Information, Phone Directory, Static Navigation, Intranet Search Personalisation, Dynamic System-wide IA, Context & Semantic, Enterprise Search Workspaces, Communities, Profiles, Admin Processes, Basic Applications & Integration Advanced Social Collaboration, Decission Support, Project Management, … … … … … Business Processes, Applications, Integration e.g.: Innovation, Customer Relationship, Product Leadership, Employee Relationship, Operational Excellence, Portfolio Management, …
  12. 12. 12 The «Solutioneering» problem «Design, by very definition, is the act of solving problems. In order for anything to be designed well, we must first identify the problems we are trying to solve and the goals we are trying to reach. … “Solutioneering” … means putting solutions before problems. In technical fields like web design and development, solution- eering is especially prevalent. However, this approach rarely yields good results.» Quote by Jeff Croft, http://jeffcroft.com/blog/2008/jan/10/solutioneering-or-putting-solutions-problems/
  13. 13. 13 Intrinsische Motivation, Bedeutung Wissensarbeit – der immer noch verkannte Erfolgsfaktor Nr. 1 in einer hoch-technisierten und globalisierten Welt «Handarbeit» «Sacharbeit» «Wissensarbeit» 3Art von Arbeit 60% Plan- & Steuerbarkeit, Prozesse, Wiederholbarkeit, Standardisierbarkeit Selbstorganisation, Autonomie, Empowerment, Vernetzung Kreativität, Lösungsfindung, Soft Skills         Prozessfokus / automatisierbare Arbeit Personen    Kontrolle, Mikro-Management, Zeit * Durchsatz= Leistung    Heute: Effizienz / Umsatz Zukunft: Veränderung & Innovation
  14. 14. 14 Der Produktivitätsverlust in der Wissensarbeit ist mindestens …
  15. 15. 15 Schlussfolgerung … Picture credit: «Superman frente al espejo» by Greenog, http://www.flickr.com/photos/greenog/5458540501/ Das Intranet ist universellste Arbeitsinstrument, das ihr Unternehmen je hatte!
  16. 16. 16 «Leseliste» • Whitepaper: «The Digital Workplace – Redefining Productivity in the Information Age», Infocentric Research http://www.infocentric.ch/research/get-your-copy • eBook: «Digital Workplace Technology Roadmap», Guido Stevens, Cosent http://cosent.nl/en/resources/digital-workplace-technology-roadmap • Buch: «The Digital Workplace – how Technology is liberating Work», Paul Miller, ISBN 978-0-578-10050-0 http://www.amazon.de/Digital-Workplace-Technology-Liberating- English-ebook/dp/B00818R042 • Whitepaper: «The Digital Workplace Manifesto», Sam Marshall, ClearBox Consulting http://www.clearbox.co.uk/digital-workplace-manifesto/
  17. 17. 17 VORSTELLUNG DER PROJEKT-STRUKTUR
  18. 18. 18 Intranet & Digital Workplace Projekt-Strukturplan Betrieb: ”Go Live”, Benutzung & Unterhalt Phase 3: Implementierung Stream a: Technologie Stream b: Inhalte & Strukturen Stream c: Organisation Stream d: Veränderung Phase 2: Vorbereitung & Spezifikation Roadmap Lösungskonzept Organisationskonzept Veränderungskonzept Systemevaluation Phase 1: Analyse & Vision Analyse Vision & Strategie Geschäftsanforderungen Phase 0: Initialisierung des Projekts Scope des Projekts Projekt-Setup Vorprojekt: Business Case & Strategische Ausrichtung xPhaseA:Projekt-&Erwartungsmanagement xPhaseB:Veränderungsmanagement xPhaseC:Kommunikation Stephan Schillerwein, version 2.1 – Licensed under a Creative Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Unported License
  19. 19. 19 Veranschaulichung des Detailierungsgrades: Stufe Arbeitspaket  Schritte
  20. 20. 20 Veranschaulichung des Detailierungsgrades: Stufe Schritte  Aufgaben
  21. 21. 21 VOR-PROJEKT: BUSINESS CASE UND PROJEKTAUSRICHTUNG
  22. 22. 22 Phase -1: Vor-Projekt Übersicht der Arbeitspakete (AP) Vor-Projekt Umfeld-Betrachtung Erste Aufnahme des Ist- Zustands Assessment der strategischen Ausrichtung Lösungsskizze Kosten-/Nutzen-Schätzung Sicherstellen der Trägerschaft Erstellung des Projektauftrags  Meilenstein 
  23. 23. 23 Die 4 Schritte zur Bestimmung der strategischen Projektausrichtung 1 Bewertung der heutigen Fähigkeiten und Produktivitätsverluste in der Wissensarbeit 2 Identifikation der Probleme und Potentiale (“Value Drivers”) 3 Ableitung von strategischen Anforderungen aus bestehenden Strategien, Leitbildern, Werten, … 4 Skizzierung der kritischen Erfolgsfaktoren und Hindernisse (Erfolgs-/Misserfolgsszenarien)
  24. 24. 24 PROJEKT-INITIALISIERUNG
  25. 25. 25 Projekt oder Produkt? Es war einmal… Intranet Projekt … und sie lebten glücklich … Entwicklungs- schritt 1 Entwicklungs- schritt 2 Entwicklungs- schritt 3 … Fokus
  26. 26. 26 Phase 0: Initialisierung des Projekts Übersicht der Arbeitspakete (AP) • Inhaltliche Definition des Projekts AP 0-1: Scope des Projekts • Durchführungs- und Steuerungsmechanismen des Projekts AP 0-2: Projekt-Setup
  27. 27. 27 Praxisbeispiel: Lieferobjekte der Konzeptionsphasen AP 1-1 Analyse AP 1-2 Vision & Strategie AP 2-1 Geschäfts- anforderungen AP 2-2 Roadmap AP 2-3 Lösungskonzept AP 2-4 Organisations- konzept AP 2-5 Systemevaluation Analysebericht Ist-Zustand Intranet Strategie Anforderungs- katalog Roadmap- Planung Lösungs- konzept Organisations- konzept System- entscheid Content- Inventory Ist- Situation Strategie Kultur, Stake- holder, Abhängig- keiten, … Anforderungs -matrix Personas Schlüssel- Aufgaben Roadmap Informations- architektur Modell Nicht/Funkt- ionale Konzeption Migrations- Konzept Layouts, Mockups, … Machbarkeits -Analyse Governance Redaktions- konzept Rollenmodell KPI’s Trainings- konzept Lastenheft Auswahl- empfehlung Vertrag Kommunikationsplan Change Enablement Plan
  28. 28. 28 Generische Projektorganisation Erweiterte TP-Teams Teilprojekt-Kernteams Fachliche Leitung Projektleitung Steuerungsausschuss Auftraggeber Sponsor Auftraggeber, Vertreter Management, Fachbereiche, Dienstleister, ... Projekt-Steuerung Qualitäts-& Risiko- Manager Fach- Projektleiter Leiter Strategie & Konzeption Mitarbeiter Kernteam Weitere Projekt-MA, Ansprechpartner Fachbereiche, ... Leiter Inhalte & Struktur ... ... Leiter Technik ... ... Leiter Change & Organisation … … Sounding Board
  29. 29. 29 Projekt-Cockpit: Steuerungsmechanismen Element Beschreibung Status aktuell -1 -2 -3 Erklärung von Abweichungen und Bemerkungen Scope Ist der Projekt-Scope unverändert und gültig? l Kosten Externe Kosten l Gemachter Fortschritt Im Vergleich zum Projektplan l Erwarteter Fortschritt Auf Basis der Verfügbarkeiten der nächsten 4 Wochen l Qualität Qualität der Lieferobjekte im Vergleich zur Spezifikation l Risiken Status der identifizierten und bewerteten Projektrisiken l Selbsteinschätzung der Leistung Einschätzung der Leistung, Motivation, … durch das Projektteam l Entscheidungen Anstehende Entscheidungen sind identifiziert und die entsprechenden Zuständigkeiten geklärt l Änderungsanträge Änderungsanträge sind dokumentiert und ihre Auswirkungen analysiert l Zielorientierung Status bzgl der Erreichbakeit der Projektziele (und Aufgleisung allfàlliger Massnahmen) l Erwartungsmanagement Projekt steht in Kommunikation mit den Stakeholders und die Erwartungen sind bekannt und dokumentiert l G E S A M T S T A T U S : n
  30. 30. 30 ANALYSE UND GESCHÄFTS- ANFORDERUNGEN
  31. 31. 31 Phase 1: Analyse & Vision Übersicht der Arbeitspakete (AP) • Verständnis für den Ist-Zustand herstellen AP 1-1: Analyse • (Fern-) Ziel und Weg skizzieren AP 1-2: Vision & Strategie • Vertiefung von Problemen und Potentialen und “Übersetzung” in Anforderungen AP 1-3: Geschäftsanforderungen
  32. 32. 32 «Wenn ich die Menschen gefragt hätte, was sie wollen, hätten sie gesagt schnellere Pferde» - Henry Ford
  33. 33. 33 Empfehlenswerte Techniken für die Bedürfnisanalyse • Basis: Probleme & Potentiale aus dem Vorprojekt • Online-Umfrage: breite Abstützung, generelle Ausrichtung, wenig Details, ggf. Benchmarking • World Cafés (gruppenbasiert): Behandlung von wichtigen Detailfragen, Alternativ: Interviews • Arbeitsbeobachtung: für fortgeschrittene Intranets, wenn es auf ein tiefes Verständnis des Ist-Zustands ankommt
  34. 34. 34 Befragungen: auf den Inhalt (die richtigen Fragestellungen) kommt es an Wichtige Themen • Heutige Nutzung und Arbeitsweise • Aufwand, Zeitverlust, Probleme, etc. • Arbeitstypen (Produktions-, Sach-, Wissensarbeit) • Auswirkungen zukünftiger Möglichkeiten • Voraussetzungen und Hindernisse Spezifische Ausrichtungen • Apreciative Inquiry – Herausfinden, was heute am Besten funktioniert und übertragen auf zukünftige Möglichkeiten • Excellence-focused Inquiry – Was müsste gegeben sein, um exzellente Ergebnisse erzeugen zu können? • «Value proposition»-focused Inquiry – Welcher Mehrwert könnte geschaffen werden, wenn keine Hindernisse bestehen würden?
  35. 35. 35 Personas: Verstehen, wer der Benutzer ist You are not the User! • Personas erstellen, die realen Benutzer-/Mitarbeiter-Typen möglichst gut entsprechen (dazu Daten-basiert vorgehen) • Überschaubarkeit und Abgrenzbarkeit sind wichtig • Ziel: relevante Inputs für Entscheidungen liefern, Subjektivität rausnehmen • Einsatzeignung hängt ab von: • Wie gut kennen Sie ihre «Kunden» (v.a. qualitativ)? • Objektivität im Projektteam • Möglichkeiten für Zielgruppen-spezifische Lösungen
  36. 36. 36 Praxisbeispiel: Personas (Melbourne Water) Source: Rebecca Jackson, http://rebeccajacksonblogs.wordpress.com/2013/09/19/diy-intranet-personas/
  37. 37. 37 VISION & STRATEGIE
  38. 38. 38 Die inhaltlichen Bausteine der Strategie •Ideal- & Erfolgszustand in der Zukunft – der (langfristig stabile) Leitstern (der aber gleichzeitig Raum für Veränderungen und Unsicherheiten bietet) •Unabhängig von Ist-Situation, Kultur, Restriktionen, etc. - und genau deswegen so wichtig! Vision •Daseinsberechtigung, der «Business Case», der «Platz des Intranets» im Unternehmen; der Grund wofür die Mitarbeiter es schätzen werden •Skizziert vor allem das «Warum» und «für Wen» (inkl. Value Drivers) Mission •Dauerhafte Handlungsmaximen, skizziert das “Woran orientiert sich unser Handeln” •3 bis 5 Stichwörter zur Orientierung für die Umsetzung der VisionPrinzipien •Beantwortung der strategisch wichtigen Fragestellungen. Beschreibung der aus der Umsetzung resultierenden Performance-Steigerung des Unternehmens und der Messung dieser Ziele. •Skizziert, wie die Vision umgesetzt werden kann (unter Berücksichtigung der Rahmenbedingungen) Strategie •Voraussetzungen in der Unternehmenskultur zur Umsetzung der Vision/Strategie •Skizziert die anzustrebende Soll-Kultur, erforderlichen Verhaltensänderungen und Schritte dorthin Kultur & Verhalten
  39. 39. 39 2. Aufgabe: Skizzieren Sie die Strategie für ihr Intranet Vision: «Unser Intranet … Mission: «Dadurch erreichen wir … Strategische Ziele: «Was zu folgenden, konkreten Verbesserungen führt …
  40. 40. 40 SPEZIFIKATION – TEIL 1 LÖSUNGSKONZEPT - Roadmap - Lösungskonzept
  41. 41. 41 Phase 2: Vorbereitung & Ausgestaltung Übersicht der Arbeitspakete (AP) • Paketierung in Szenarien und Ableitung möglicher Fahrpläne AP 2-1: Roadmap • Spezifikation der Lösungsbausteine AP 2-2: Lösungskonzept • Spezifkation der organisatiorischen Bausteine AP 2-3: Organisationskonzept • Planung der Veränderungs- und Akzeptanz-stiftenden Massnahmen AP 2-4: Veränderungskonzept • Auswahl von Systemen und Lösungspartnern AP 2-4: Systemevaluation
  42. 42. 42 Roadmap
  43. 43. 43 Praxisbeispiel: Roadmap basiert auf Priorisierung der Szenarien Nutzenpotential Voraussetzungengeringhoch gering hoch Admin- Prozesse Archiv Aus- tausch Basis Com- munity Content Kommuni- kation Meta- daten News Personal IM Profile & Networking Projekte Projekt Portfolio Sonstige Prozesse Struktur- ierte Infos Suche Wissens- Mngt Zusam- menarbeit Portal 1 2 3 4 5 1 2 3 4 5
  44. 44. 44 Erreichte Ziele Infrastruktur & übergreifende Funktionen Personal Dashboard Meine Intranet Roadmap Release 1.0: … Release 3.0: … Release 2.0: … Q_ / 201_ Q_ / 201_ Q_ / 201_ Release-unabhängige Weiterentwicklung … Haupt-Release … Sub-Release Zielgruppen Abdeckung Organisation 1-2 1-1 0-2 0-3 2-4 2-3 2-2 2-1 3-3 3-2 3-1 4-1 Generische Funktionsbausteine Spezifische 0-1
  45. 45. 45 Lösungskonzeption (Funktionale Konzeption)
  46. 46. 46 Beware of «Featuritits»!
  47. 47. 47 Praxisbeispiel: Die Mobiliar © Schweizerische Mobiliar Versicherungsgesellschaft AG / Die Screenshots dürfen ohne ausdrückliche Genehmigung der Schweizerischen Mobiliar Versicherungsgesellschaft AG nicht kopiert, weiterverwendet oder reproduziert werden. Case Study unter: http://www.contentmanager.de/magazin/das_intranet_redesign_projekt_der_mobiliar.html
  48. 48. 48 SPEZIFIKATION – TEIL 2 ORGANISATIONSKONZEPT - Governance - Rollenmodell - Leistungsindikatoren
  49. 49. 49 Rollenmodell: Übersicht der Rollen Fachlich: • Strategie • Organisation • Budget • Weiterentwicklung • Inhalte • Informations- architektur • Fachlicher Support Intranet Management • Auftraggeber • Intranet-Gremien • Intranet Koordinatoren (z.B. auf Bereichs- und/oder Länderebene) • Rechtsdienst • Arbeitnehmervertretung Steuerung & Koordination • Intranet-Chefredaktion • Content Manager (z.B. auf Bereichs- und/oder Länderebene) • Autoren (<> Redakteure) • Reviewer • Inhaltlich Verantwortliche (Content Owner, Topic Owner, Subsite Owner) • Bild- und Multimedia-Redakteure Content & News • Community-Moderatoren • Fachexperten / Mitglieder • Kommentar-Moderatoren • «Akivisten» (Advocates, Ambassadors, Champions, …) • Workplace-Coaches / Guides (TtT) • … «Enabling» & Moderation Stephan Schillerwein, version 2.3 – Licensed under a Creative Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Unported License Technisch: • Betrieb & Unterhalt • Technischer Support • Weiterentwicklung
  50. 50. 50 Intranet Policies & Guidelines Design Content Social & Collaboration Require- ments Applications & Integration Technology Security & Compliance Stephan Schillerwein, version 2.0 – Licensed under a Creative Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Unported License Ausgestaltung grafischer Elemente Farbe, Schriften, Icons, Bilder, … Redaktionelle Richtlinie, regelt den Lebenszyklus und die Ausgestaltung (z.B. Qualität) der Inhalte Verhalten in interaktiven, wenig formalisierten Prozessen und Funktionen Weiterentwicklung des Intranets Gesamtsteuerung aller Systeme des digitalen Arbeitsplatzes Accessibility, Browser, Standard-Bildschirm- auflösung, Hardware, … Datenschutz, Informationssicherheit, Revisionssicherheit
  51. 51. 51 Was man eben so misst …
  52. 52. 52 Kombination der Wirkungsebenen ist entscheidend für die Aussagekraft Z i e l e Faktoren, die aufgrund von Intranet-Daten gemessenen werden Faktoren, die ausserhalb des Intra- nets gemessen werden Bereich Art Web Analytics • Basis / Weiterführend • System-übergreifend Search Analytics • Basis / Weiterführend Custom Reports • In Kernsystem • System-übergreifend Kombinationen • Excel-/ DB-basiert Befragungen, Testing, Produktivitäts- messungen, … ~20% ~80% Nutzung & Performance («Output») Wahrnehmung & Nutzen («Outcome & Outflow»)
  53. 53. 53 SPEZIFIKATION – TEIL 3 VERÄNDERUNGSKONZEPT  Unternehmenskultur  Change Management  «Adoption»
  54. 54. 54 Kultur wird im Intranet sichtbar
  55. 55. 55 «Culture is the by-product of consistent behavior.» Jason Fried, David Heinemeier, Founders of 37signals Leandro Herrero, Author of “Viral Change” «Most […] change management systems fail because they do not deliver behavioural change in the individuals.»
  56. 56. 56 Ausgangslage für «Change Enablement» • Es geht um Verhaltens- und Einstellungsänderungen • Widerstand dagegen kann organisatorisch und/oder individuell sein • Widerstand ist v.a. emotional, nicht rational! • Kommunikation ist nur ein Teil der Lösung • Befähigung und Vorleben ist ein wesentlicher Teil der Lösung • Die Anpassung der organisa- torischen Rahmen- bedingungen ist entscheidend Sollen Wollen Kennen & Können Kennen, nicht können Nicht kennen
  57. 57. 57 Example of a Change Mangement Plan Explore & Envision Prepare & Design Build & Implement Use & Sustain 1 3 4 5 2 Real-time involvement through an open, collaborative project platform Define what behavioural changes will be necessary, define gaps and actions Involve users by creating (simple) prototypes early to validate solution approaches, iterate and test again Multiple pilots, including Senior Management to demonstrate both the will for change and the future solution Specify and roll-out of a multi-level workplace-coach program
  58. 58. 58 SYSTEMEVALUATION
  59. 59. 59 Intranet-Systeme sind keine eigenes Marktsegment IntranetCMS All-in-One Portals Intranet Suites Collaboration Suites Cloud Collaboration ECM … Jeder Bereich enthält dutzende bis hunderte Systeme!!!
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  61. 61. 61 Choosing a System is a different Game now Intranet (CMS-based) Digital Workplace («Ecosystem») Front-end Functionality & Interaction Design low High Scope singular & isolated multi-dimensional & integrated Power-Users few all Stakeholders few all Investment on top of Licences Low high Market Maturity ok Low
  62. 62. 62 «Der eigentliche Zweck des Lernens ist nicht das Wissen, sondern das Handeln.» - Herbert Spencer: “Essays on Education and Kindred Subjects”, 1861
  63. 63. 63 Vielen Dank für ihre Teilnahme und viel Erfolg ! Digital * Work * Design

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