Geschäftsmodelle im Internet der Dinge

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Geschäftsmodelle im Internet der Dinge
Tim Gutsche, Julius-Maximilians-Universität Würzburg
IT2Industry 2015 Open Conference #IT2I15 | München, 13.11.2015 (Vortrag Tag 4)

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  • Semantik - systematischer Denkansatz rund um die Präsentation, Organisation, Speicherung und den Austausch von Informationen von intelligenten Dingen.
    Semantik: Bedeutungslehre
  • Um neben abstrakten Definitionen eine Idee einer IoT Anwendung zu bekommen hier ein Beispiel an einer Lampe
  • Analyse: Sensordaten: gesammelt, gespeichert, überprüft, eingestuft -> Nutzerverhalten
    Essenziell: Anpassung der Schichten aufeinander ergibt gute Lösung.
  • Wechselwirkung, einfach und gesamtheimlich
  • IoT-Technologie hat nur Low-End Hardware und kann nicht mit den Bandbreiten des Internets mithalten
    Verwaltung und Erreichbarkeit von sowohl Internet als auch Objekten getrennt sicherzustellen
  • Sensortechnologie und M2M ist nur das eine, das worauf es ankommt ist die Anwendung.
    Eigenschaften sind nur das eine aber wie lassen sich diese nutzen?
    Wie lässt sich daraus Wert schöpfen?
    Es werden 5 Werbetreiber vorgestellt
  • Zeit/Kosten sparen
    Sicherheit: RFID mit komplexerer Speicherstruktur und Sicherheitsmerkmalen.
    Sicherheit -> Kostensparen und Vertrauensbasis
  • Geschwindigkeit, Genauigkeit, Einfachheit. Kosten/Zeit Einsparung
  • die ersten vier ausschließlich M2M
    Das IoT als Nervensystem mit Milliarden Nervenenden.
    Kapitalisierung von IoT-Daten mit wichtigster Faktor für Unternehmen.
    -> Analysen, Prognosemethoden, neuen Diensten, Prozessoptimierung
    Zahllose Awendungen
    Maschinen treffen Entscheidungen -> Qualität, Effizienz, Effektivität
  • einfacher Ton/LED.
    Smartphone als Schnittstelle wegen Last-Mile Bottleneck. individualisierte Informationen
    bahnbrechend: Neue Produkte, Wearables Kühlschrank
  • es gibt nahezu unendlich viele Möglichkeiten für Geschäftsmodelle.
    IoT potentiell für jeden Schritt in der Wertschöpfungskette relevant.
    Echtzeitmanagement
    Früher: Wettbewerb um Features und Preiskämpfe.
    Heute: neue Funktionen durch Updates.
  • physical Freemium: phys Objekt mit kostenlosen dig. Service. Kostenpflichtige Zusatzdienste
    Digital Add-On: günstiges Gut und viele kostenpflichtige Zusatzleistungen.
    Lock-in: nur orginalteile sind kompatibel, keine Drittanbieter.
    PoS: Produkte werden Werbeträger oder bieten digitale Dienst über Apps an.
    O-selfS: selbstständige Bestellungen: Real-Time Company, Kühlschrank
  • physical Freemium: phys Objekt mit kostenlosen dig. Service. Kostenpflichtige Zusatzdienste
    Digital Add-On: günstiges Gut und viele kostenpflichtige Zusatzleistungen.
    Lock-in: nur orginalteile sind kompatibel, keine Drittanbieter.
    PoS: Produkte werden Werbeträger oder bieten digitale Dienst über Apps an.
    O-selfS: selbstständige Bestellungen: Real-Time Company, Kühlschrank
  • Dienstleistung lässt sich ständig verbessern. Wettbewerbsvorteile.
    Produkt-orientiert:Geschäftsmodell auf der Bereitstellung von Produkten basiert, denen Dienste zugefügt werden
    Use-oriented: Leasing Miete, Ertragsmechanik nicht durch verkauf sondern Benutzung
    Result-oriented: Realisierung eines Kundenspezifisches Nutzerversprechen steht im Vordergrund
  • Sicherheit wichtig aber bisher nicht relevant genug für UN, es gibt nur ein Richard Cornish: „Daten-Tschernobyl“
    IoT-Daten sind das Gut der Zukunft // Sensoren - Daten - Wissen - Aktionen
    Ökosystem / Standarts
  • Geschäftsmodelle im Internet der Dinge

    1. 1. 1 Business Models im Internet of Things Tim Gutsche 13.11.2015
    2. 2. Tim Gutsche • 24 Jahre alt • Student der Wirtschaftsinformatik an der Julius- Maximilians-Universität Würzburg • Beschäftigung mit Internet of Things im Zuge einer Seminararbeit tim.gutsche@icloud.com Kontakt: 2
    3. 3. 3 4 5 25 0 5 10 15 20 25 30 2013 2014* 2015* 2020* installierteGeräteinMilliarden Die Anzahl installierter IoT Geräte von 2013 - 2020 (Gartner 2014) 3
    4. 4. .75 8.1 0 2.5 5 7.5 10 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 2020 ErtraginMilliardenEuro Erwirtschafteter Ertrag durch das IoT (PAC 2010) 4
    5. 5. • Was ist das Internet of Things? • Was kann das Internet of Things? • IoT im wirtschaftlichen Kontext. • Welchen Wert hat diese Technologie für Unternehmen? Fragestellung 5
    6. 6. Das Internet of Things Vom physischen Objekt zum digitalen Service Das Prinzip eines Geschäftsmodells Eigenschaften von „Dingen“ Wertschöpfung durch das Internet der Dinge Wertnutzung mit Hilfe von Product-Service Systems Ein Geschäftsmodell 6
    7. 7. Das Internet der Dinge 7
    8. 8. (Tarkoma et al. 2011) Was ist das Internet der Dinge? • Globale Netzwerk- und Service-Infrastruktur • Variable Dichte und Konnektivität • Selbstkonfigurierende Fähigkeiten • Basiert auf kompatiblen Standard- Protokollen und Formaten • Besteht aus heterogenen Dingen • Dinge haben Identitäten, physische und virtuelle Attribute • Ding sind nahtlos und sicher in das Internet integriert 8
    9. 9. Vom physischen Objekt zum digitalen Service 9
    10. 10. / Sensor / Aktor Physikalisches Ding Physisch Lokal Digitaler Service Analyse Konnektivität Customer Value Digital Global DigitaleWeltphysischeWelt (Fleisch et al. 2014) 10
    11. 11. Das Prinzip eines Geschäftsmodells 11
    12. 12. Was bieten wir den Kunden an? Wie stellen wir die Leistung her? Wie wird Wert erzielt? Wer sind unsere Zielkunden? WertschöpfungsketteErtragsmechanik Nutzenversprechen (Gassmann et al. 2013) 12
    13. 13. Eigenschaften von „Dingen“ 13
    14. 14. Teil eines Netzwerks Generieren von Daten durch Sensoren Auslösen von Funktionalitäten mittels Aktuatoren Geringfügiges Speichern von Daten Eindeutige Identität (CERP-IoT 2009; Fleisch et al. 2010; Oriwoh et al. 2013) Eigenschaften von „Dingen“ 14
    15. 15. Probleme - Potentiale Last-Mile Bottleneck: Die Bandbreite der Endgeräte kann nicht mit denen des Netzwerks mithalten. Standart-Protokoll: Es wird ein globales Standardprotokoll benötigt, mit dem alle Funktionalitäten abgebildet werden können. ONS anstatt DNS: Intelligente Dinge sollten getrennt von Internetdiensten verwaltet werden um Erreichbarkeit sicherzustellen. Vorschlag: Object Name System (ONS) anstatt eines Domain Name Systems (DNS) Identifizierung und Adressierung: die Low-end Hardware benötigt neuartige Protokolle. Bisherige Protokolle verbrauchen zu viel Kapazität 15
    16. 16. Wertschöpfung durch das Internet der Dinge 16
    17. 17. Einfacher manueller Nahfeldauslöser. • Einfache Zugangskarten • NFC Automatische Produktsicherheit • Zugangskarten mit speziellen Sicherheitsmerkmalen https://www.youtube.com/watch?v=0foF9B_PRbQ 17
    18. 18. Automatischer Nahfeldauslöser. • Bulk Abfertigung • Sicherheitsetiketten https://www.youtube.com/watch?v=_q9gxn-3EWk 18
    19. 19. Automatisches Auslösen durch Sensorik. • Lichtautomatik im Auto • Scheibenwischerautomatik im Auto https://www.youtube.com/watch?v=itcvCB5d7iE 19
    20. 20. Nutzerfeedback in verschiedenen Formen: • LED Anzeige • Augmented Reality • Wearables (Fitness Tracker) • Echtzeitanalysen https://www.youtube.com/watch?v=N98OR74fYbU 20
    21. 21. Wertnutzung mit Hilfe von Product-Service Systems 21
    22. 22. Physical Freemium Digital Add-On Digital Lock-In Product as PoS Physisches Objekt mit kostenlosem digitalen Service und kostenpflichtigen Zusatzdiensten. Günstiges Gut und viele kostenpflichtige Zusatzleistungen. Nur Originalteile sind mit dem System kompatibel. Drittanbieter werden ausgeschlossen. Physische Produkte werden Werbeträger oder bieten digitale Dienste an. 22
    23. 23. Das Objekt sorgt für sich selber, in dem es bspw. selbstständig Bestellungen aufgibt. Dinge liefern Echtzeitdaten über Status oder Nutzung. Objekte sammeln Daten, die verarbeitet werden können. Object self- service Remote Usage and Condition Monitoring Sensor as a Service 23
    24. 24. Wert in Produkt Wert durch Dienst- leistung Product-Service Systems Produkt Dienst- leistung Ergebnis- orientiert Nutzungs- orientiert Produkt- orientiert (Tukker 2004) Bezahlen pro Ausdruck Kauf eines Druckers Mieten/Leasing eines Druckers Dienstleistungsanhalte (nicht greifbar) ProduktInhalte (greifbar) 24
    25. 25. Ein Geschäftsmodell 25
    26. 26. Physical Freemium (canary.is) Haus/Wohnungsbesitzer - Jeder Sicherheitssystem mit verschiedenen Sicherheitsplänen Einmaliger Preis und zusätzlichen monatliche Gebühren für Sicherheitspläne Umfangreiches Nutzerfeedback Auslösen durch Sensorik 26
    27. 27. Was wird aus dem Internet of Things in der Zukunft? • Sicherheit ist wichtig. Denn es gibt nur ein „Daten-Tschernobyl“ • Daten sind das Gut der Zukunft. Sensoren - Daten - Wissen - Aktionen • Das Internet of Things braucht Standards 27
    28. 28. Atzori, L. et al. (2010): The Internet of Things: A survey. In: Computer Networks, 54, S. 2787- 2805. Baines, T. S. (2007): State-of-the-art in product-service systems. In: Journal of Engineering Manufacture, 221 Part B, S. 1543-1552. Barnaghi, P. et al. (2012): Semantics for the Internet of Things: early progress and back to the future. In: International Journal on Semantic Web & Information Systems, 8, S. 1-21. Bullinger, H.-J.; Hompel, M. t. (2007): Internet der Dinge. Springer-Verlag Berlin, Heidelberg. Busch, O. (2006): Hype: Was ist wirklich neu am Web 2.0? Vom Sparmodus zum Hype. In: Marketingjournal , Sonderheft Web 2.0, S. 6. Casadesus-Masanell, R., & Ricard, J. E. (2010): From Strategy to Business Models and onto Tactics. In: Long Range Planning , 43, S. 195-215. CASAGRAS. (2009): Final Report: RFID and the inclusive Model for the Internet of Things. In: http://www.grifs-project.eu/data/File/CASAGRAS%20FinalReport%20(2).pdf, zugegriffen am 01.04.2015 CERP-IoT. (2009): Internet of Things Strategic Research Roadmap. Cluster of European Projects, Brüssel. Cocca, A. (2005): RFID-Anwendungen bei der Volkswagen AG - Herausforderungen einer modernen Ersatzteillogistik. In Fleisch E.; Mattern F. (Hrsg.): Das Internet der Dinge - Ubiquitous Computing und RFID in d EPoSS. (2008): Internet of things in 2020: Roadmap for the future. Continental Automated Building Association (CABA), Brüssel. Espíndola, D. et al. (2012): Internet of Things to Provide Scalability in Product-Service Systems. In: UBICOMM 2012, S. 214-221 Fleisch, E. (2010): What is the Internet of Things? An Economic perspective. Auto-ID Lab, St. Gallen Fleisch, E. et al. (2005): Die betriebswirtschaftliche Vision des Internets der Dinge. In Fleisch E.; Mattern F. (Hrsg.): Das Internet der Dinge - Ubiquitous Computing und RFID in der Praxis. Berlin, S 3-39. Fleisch, E. et al. (2014): Business Models and the Internet of Things. Bosch Internet of Things & Services Lab, St. Gallen. Gartner (2014): The Internet of Things (IoT)* units installed base by category from 2013 to 2020 (in millions). In: http://www.statista.com/statistics/370350/internet-of-things-installed- base-by-category/, zugegriffen a Gassmann, O. et al. (2013): Geschäftsmodelle entwickeln: 55 innovative Konzepte mit dem St. Galler Business Model Navigator. Hanser, München. Glaser, A. (2014): Smart Services and Internet of Things Business Model Innovation. In: http://harborresearch.com/smart-services-and-internet-of-things-business-model-innovation/, zugegriffen am: 01.03.2015 Haq, H. (2013): Rio de Janeiro brings QR codes to its streets. In: http://www.bbc.com/travel/story/20130129-rio-de-janeiro-brings-qr-codes-to-its-streets, zugegriffen am 25.03.2015 Hui, G. (2014): How the Internet of Things Changes Business Models. In: https://hbr.org/2014/07/how-the-internet-of-things-changes-business-models, zugegriffen am 02.02.2015 ITU. (2005): The Internet of Things. ITU Report, Genf. Itzkovitch, A. (2013): The Internet of Things and the Mythical Smart Fridge. In: http://uxmag.com/articles/the-internet-of-things-and-the-mythical-smart-fridge, zugegriffen am 30.03.2015 Lampe, M. et al. (2005): Einführung in die RFID-Technologie. In: Fleisch E., Mattern F. (Hrsg.) Das Internet der Dinge - Ubiquitous Computing und RFID in der Praxis. Heidelberg. S 60-86. Lampe, M. et al. (2007): Integrating Interactive Learning Experiences into Augmented Toy Environments. In: Workshop on Pervasive Learning, S. 1-9. 28
    29. 29. Tim Gutsche Xing LinkedIn tim.gutsche@icloud.com 29

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