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EinleitungDer rheinlandpfälzische Ministerpräsident Kurt Beck war vom 30.09. – 02.10.2004mit einer offiziellen Delegation ...
Während der Delegationsreise hatten die Unternehmer Gelegenheit, ihre Produkteund Dienstleistungen, speziell in den Marktf...
2. Weitere Schritte zwischen MUF RLP und China:   2.1. Zwischen Anfang und Ende April 2005 werden sechs Chinesen nach RLP ...
siehe Reports:   -   Seeds of Change – anlässlich der Teilnahme von IP (b) und TIP Team       Siemens AG NL Frankfurt an d...
Kurt Beck (SPD)MinisterpräsidentRheinland-Pfalz* 5.2.1949 in Bad Bergzabern; kath.; verh., 1 Sohn.1955/63 Volksschule1963/...
Margit ConradMinisterin für Umwelt und ForstenRheinland-PfalzGeboren am 30.9.1952 in Kusel/Rheinland-Pfalz, verheiratet, e...
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Dr. Gottfried JungMinisterialdirigentLeiter Abfallwirtschaft, Ministerium für Umwelt und ForstenRheinland-PfalzLAGA-Vorsit...
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Report about German Delegation to China . Who ? Why ?

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  1. 1. IP-Building Report Statements | Notes | Press Clippings Einladung zu Kooperationen mit dem Ministerium für Umwelt und Forsten, Rheinland Pfalz China-Projekte in Partnerprovinz FujianeZine & Consultingwww.ip-building.de
  2. 2. Impressumip-building ReportEinladung zu Kooperationen mit dem Ministerium für Umwelt undForsten, Rheinland PfalzChina-Projekte in Partnerprovinz Fujian© 2005ip-building,Berger Strasse 108-110,D-60316 Frankfurt am Main,Tel.: 069 48 98 79 0Fax: 069 48 98 79 10www.ip-building.deAutorenDr. Astrid WinterWinter@ip-building.deGeorg von NesslerNessler@ip-building.deWir bitten die Geheimhaltungspflicht von Geschäfts- und Betriebsgeheimnissen sowie die Belangedes Datenschutzes zu beachten.Der Inhalt dieser Fachdokumentationen ist ausschließlich zur persönlichen Information bestimmt. KeinTeil darf in irgendeiner Form (Fotokopie, Druck, Mikrofilm, Online, Multimedia-Präsentation oder ineinem anderen Verfahren) ohne ausdrückliche schriftliche Genehmigung reproduziert, adaptiert oderunter Verwendung von elektronischen Systemen verarbeitet, vervielfältigt oder verbreitet werden.Weitergabe oder Vervielfältigung ohne schriftliche Genehmigung verstößt gegen das Urheberrecht. Seite 2 von 11
  3. 3. EinleitungDer rheinlandpfälzische Ministerpräsident Kurt Beck war vom 30.09. – 02.10.2004mit einer offiziellen Delegation in China.IP-Building, Beratung und Fachinformation, wurde mit einem Report zu Ziel undZweck der Reise beauftragt ( vgl. IP Building – Report „China-Reise desMinisterpräsidenten Beck“ ).Ziel der Reise war der Besuch der Partner-Region Fujian, die gegenüber vonTaiwan, zwischen Shanghai und Hongkong an der Küste liegt, um mit demwichtigsten Wirtschaftspartner von Rheinland Pfalz in Asien u.a. den Einsatzmoderner Umwelttechnologie zu fördern.Die Delegation bestand aus: - Kurt Beck, Ministerpräsident von Rheinland Pfalz - offiziellen Vertretern der Wirtschaft - offiziellen Vertretern der Presse - offiziellen Vertretern der Wissenschaft. Darunter: - Prof. Dr. Peter Heck, Geschäftsführender Direktor von IfaS und Projektleiter des Kompetenznetzwerkes Umwelttechnik RLP (Umwelt-Campus Birkenfeld)Aus dem Ministerium für Umwelt und Forsten: - Margit Conrad, Ministerin für Umwelt und Forsten und approbierte Ärztin - Ministerialdirigent Dr. Gottfried Jung, Leiter der Abteilung 7 - Dipl.-Ing. Hans-Bernd Ellwart, Leiter der Abteilung 3 - Dr. Dirk Grünhoff, Leiter des Referats 1071 aus der Abteilung 7IP-Building-Ansprechpartner für die Inhalte der Reise und geplanten Kooperationenwar Ministerialrat Gundolf Schrenk, Leiter des Referats 1026 aus der Abteilung 2 für „Nachhaltigkeit, Ökoeffizienz, internationale Umweltpolitik“, hier Bereich A: „Nachhaltigkeitsindikatoren, Kooperationsvereinbarungen, Bildung für Nachhaltigkeit, internationale Umweltpolitik“Im Nachgang zu diesem Report erfolgte eine Einladung des Ministeriums für Umweltund Forsten durch Herrn Gundolf Schrenk zu einem persönlichen Gespräch über dieErgebnisse der China-Reise und möglichen Kooperationen zwischen IP-Building als Moderatoren und Berater für Technologiemarketing mit dem Schwerpunkt Nachhaltigkeit, den TIP Teams der Siemens AG und dem Land Rheinland Pfalz.1. Ergebnisse:Die Macht in China geht von den Industriezentren aus. Den KMUs von RLP wurdendurch den politischen Einfluß Kontakte nach China eröffnet und Public PrivatePartnerships angestoßen. Seite 3 von 11
  4. 4. Während der Delegationsreise hatten die Unternehmer Gelegenheit, ihre Produkteund Dienstleistungen, speziell in den Marktfeldern Recycling und Stoffströme undRessourceneffizienz anzubieten.Die vier folgenden Projekte sollen Modellprojekte einer Zusammenarbeit zwischendem Land RLP, dem rlp MUF sowie rlp mittelständischen Unternehmen werden. DiePräsentation der Projekte ist für die Umweltkonferenz von China und der BRDAnfang 2006 geplant: 1.1. “Construction of Qingkou Automobile Eco-industry Park“, Fuzhou, Fujian Province ( auf Anforderung: Report „Seeds of Change III“ ). Inhalt: Ein umfassendes Stoffstrommanagement für einen Industriepark der Automobilindustrie zu installieren. Wie Stoffströme ideal vernetzt werden können: von der Containerlogistik im Hafen bis zum Abfallkonzept. Beteiligt sind Daimler- Chrysler, BASF, die eine Ökoeffizienzanalyse einbringen. Weitere 56 Zuliefererfirmen werden erwartet. 1.2. “Construction of Mawei Eco-industry Park”, Fuzhou, Fujian Province ( auf Anforderung: Report „Seeds of Change III“ ). Inhalt: Der Elektronikstandort Mawei soll mit den Werften, der Sonderabfall- Deponie etc. als Industriepark derart vernetzt werden, dass er autark arbeiten kann. 1.3. “Pollution Treatment and Biomass Utilization in Domestic Animal Breeding and Poultry Farming at Luxia Town”, Yanping District, Nanping, Fujian ( Anforderung: Report „Seeds of Change III“ ). Inhalt: Wie Biomasse und die Abfälle aus der Massentierhaltung energetisch zu nutzen sind. Einige rlp mittelständische Firmen, denen das MUF RLP Kontakte nach China eröffnet hat, sind bereits auf eigene Kosten in dieses Projekt eingestiegen. 1.4. “Programming of Gulanyu Recycling Economy Experiment Zone”, Xiamen, Fujian Province ( auf Anforderung: Report „Seeds of Change III“ ). Inhalt: “Gulan Isle” liegt an der südöstlichen Küste von Fujian und wird jährlich von ca. 3 Millionen Touristen besucht. Ziel ist die Umsetzung einer Logistik für eine abfallfreie Insel. 1.5. Weitere anvisierte Projekte sind: - eine Sondermüllverbrennungsanlage. - Entsorgung der infektiösen Abfälle (Ergebnis der Besuche der Ministerin Conrad in den chinesischen Krankenhäusern). Seite 4 von 11
  5. 5. 2. Weitere Schritte zwischen MUF RLP und China: 2.1. Zwischen Anfang und Ende April 2005 werden sechs Chinesen nach RLP kommen. Ein chinesischer Gast ist von Daimler-Chryler eingeladen, ein weiterer wird bei BASF vor Ort Schulungen zu Ökoeffizienz am Beispiel Lacke und Farben erhalten. 2.2. Die Partnerschaft zwischen RLP und China, Provinz Fujian, soll auch in Form von Workshops weitergeführt werden. Workshops in RLP und in China zu den genannten Themen sind schon in Planung. 2.3. Im April / Mai 2005 wird ein Treffen mit den Chinesen zusammen mit dem BMU auf dem Campus Birkenfeld stattfinden. Hier legt man speziell auf Teilnahme von IP (b) und einem TIP Team der Siemens AG wert. 2.4. Die Chinese Seite verpflichtete sich, von allen Projekten Daten zu liefern und auf ihren Wunsch hin ist man bereit, Masterpläne für die vier Projekte bis spätestens Juni 2005 zu erstellen. Aufgrund des überaus engen Zeitrahmens können diese nur sehr „abgespeckt“ und „grob“ ausfallen. An eine Beteiligung von IP-Building ist gedacht ( auf Anforderung: Report „Seeds of Change III“ ).3. Einzuleitende Maßnahmen zur erfolgreichen Etablierung von TIP Best Practice Beispielen in der VR China:Das Ministerium für Umwelt und Forsten hat einen großen Bedarf an Unterstützung,insbesondere im Bereich der Elektronikindustrie und der Energieversorgung.Georg von Nessler berichtete von unseren Erfahrungen in China: a) Energieversorgungsprobleme b) Mangel an qualifizierten Fachkräften in den Küstenregionen c) Die Leiter der Industriezonen kommen machtpolitisch „Bürgermeistern“ gleich.Gemeinsam entwickelte Vision:Zusammenführung von Biomasse als Primärenergieträger zum Betrieb von Wärme-Kraft-Kopplungs-Anlagen zur größeren Dezentralisierung der Energieversorgung(siehe Projekt 1.3.: “Pollution Treatment and Biomass Utilization in Domestic AnimalBreeding and Poultry Farming at Luxia Town”; wie Biomasse und die Abfälle aus derMassentierhaltung energetisch zu nutzen sind.)Konkret hat IP-Building dem Ministerium angeboten: 3.1. Beratung und Unterstützung in der Realisierung von „Best Practice Beispielen“ zu folgenden Themen: 3.1.1. Stoffkreislaufmanagement 3.1.2. Verwertung von Bioabfällen in Wärme-Kraft-Kopplungs-Anlagen 3.1.3. Etablierung von TIP Dialogforen nach dem „Frankfurter Modell“ Seite 5 von 11
  6. 6. siehe Reports: - Seeds of Change – anlässlich der Teilnahme von IP (b) und TIP Team Siemens AG NL Frankfurt an der UNESCO Konferenz „Urban Biosphere & Society: Partnership of Cities Conference.“ - Urban Biosphere & Society Partnership of Cities, Annals of the New York Academy of Sciences Vol. 1023, 2004. 3.2. Bildung eines KMU-Konsortiums mit Beteiligung von Siemens TIP Technologien und Konzepten. 3.3. Strategie-Entwicklungen für die oben erwähnten Masterpläne auf einer Metaplanungsebene. 3.4. Etablierung des Themas Krankenhaus unter Stoffstrommanagement, Energieeffizienz und TIP Gesichtspunkten (auf Anforderung: Report „Seeds of Change III“ und 5. TIP Dialogforum Frankfurt am Main).4. Einstieg in bestehende Projekte und neue Kooperationen: 4.1. Das Ministerium würde einen Einstieg von IP-Building Beratung und Fachinformation, auch gemeinsam mit TIP Teams der Siemens AG in bestehende Projekte begrüßen (siehe Korrespondenz und Report „Seeds of Change III).Auf Anforderung:Projektbeschreibungen der 4 Projekte China – RLPReport 3 „Seeds of Change III”Abkürzungen:KMU: Klein und Mittelständische UnternehmenMUF: Ministerium für Umwelt und Forsten des Bundeslandes Rheinland PfalzRLP: Rheinland Pfalzrlp: rheinlandpfälzisch Seite 6 von 11
  7. 7. Kurt Beck (SPD)MinisterpräsidentRheinland-Pfalz* 5.2.1949 in Bad Bergzabern; kath.; verh., 1 Sohn.1955/63 Volksschule1963/68 Ausbildung zum Elektro-Mechaniker der Fachrichtung Elektronik1969/72 Realschulabschluß auf dem zweiten Bildungsweg1968/69 Bundeswehrzeit1969/72 berufliche Tätigkeit als Funkelektroniker1972/85 Personalrats- und BezirkspersonalratsvorsitzenderSeit 1972 Mitglied der SPDSeit 1979 MdL Rheinland-Pfalz1985/91 Parlamentarischer Geschäftsführer1989/94 Ortsbürgermeister in Steinfeld1991/94 Vorsitzender der SPD-LandtagsfraktionSeit Dezember 1993 Vorsitzender der SPD Rheinland-PfalzSeit Oktober 1994 Ministerpräsident des Landes Rheinland-PfalzSeit Oktober 1994 Vorsitzender der Rundfunkkommission der LänderJanuar 1999 bis Dezember 2002 Bevollmächtigter der BundesrepublikDeutschland für kulturelle Angelegenheiten im Rahmen des Vertragesüber die deutsch-französischen ZusammenarbeitSeit August 1999 Vorsitzender des ZDF-VerwaltungsratesJanuar 2000 bis Dezember 2001 Präsident des BundesratesSeit November 2003 Stellvertretender SPD-VorsitzenderAuszeichnungen:BundesverdienstkreuzGroßoffizier der EhrenlegionKommandeur des Ordens der Künste und der Literatur der französischen RepublikVerdienstorden des Senats der Republik ChileEhrenbürger der Woiwodschaft Oppeln/PolenVerleihung der Ehrendoktorwürde der Francis Marion Universität in South Carolina Seite 7 von 11
  8. 8. Margit ConradMinisterin für Umwelt und ForstenRheinland-PfalzGeboren am 30.9.1952 in Kusel/Rheinland-Pfalz, verheiratet, ein Kind.1972 Abitur in Kusel, anschließend von 1972 bis 1981 Studium der Medizin und Soziologie an derUniversität des Saarlandes.1981 Approbation als Ärztin1982 bis 1986 Facharztausbildung in der Inneren Medizin in Völklingen und Fachkundenachweis fürNotfallmedizin.Sommer 1986 USA - Stipendium des German Marshall Fund Program1987 bis 1990 Mitglied des Deutschen Bundestages, dort tätig im Ausschuss für Umwelt, Naturschutzund Reaktorsicherheit, im Haushaltsausschuss und der Enquetekommission „Gefahren von Aids undwirksame Wege zu ihrer Eindämmung"1990 bis 1991 Mitglied des saarländischen Landtages, Vorsitzende des Ausschusses für Arbeit undFrauen und Vorsitzende des Ausschusses für Wissenschaft und Kultur.September 1991 bis September 2001 Bürgermeisterin der Landeshauptstadt Saarbrücken,davon 1991 bis 1999 Dezernentin für Umwelt, Gesundheit und Recht,ab Januar 2000 Dezernentin für Finanzen, Beteiligungen, Gesundheit und Recht.zusätzlich:Verbandsvorsteherin des Zweckverbandes Kommunale EntsorgungVerbandsvorsteherin des Zweckverbandes ÖPNV im Stadtverband Saarbrücken.Am 20. September 2001 zur Staatsministerin für Umwelt und Forsten Rheinland-Pfalz ernannt.Seit 1978 Mitglied der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands.Ministerium für Umwelt und ForstenKaiser-Friedrich-Straße 155116 MainzPostfach 31 6055021 MainzTelefon (Zentrale) 06131/16-0Telefax 06131/16 46 46Mail: Poststelle@muf.rlp.de Seite 8 von 11
  9. 9. Seite 9 von 11
  10. 10. Dr. Gottfried JungMinisterialdirigentLeiter Abfallwirtschaft, Ministerium für Umwelt und ForstenRheinland-PfalzLAGA-VorsitzenderDie Länderarbeitsgemeinschaft Abfall (LAGA) wurde am 2. Juli 1963 gegründet. Zielsetzung derLAGA ist die Sicherstellung eines möglichst einheitlichen Vollzugs des Abfallrechts in derBundesrepublik Deutschland.Der Länderarbeitsgemeinschaft (LAGA) gehören die Abteilungsleiter der oberstenAbfallwirtschaftsbehörden der Länder an. Der Bund wirkt beratend mit.Die LAGA ist ein Arbeitsgremium der Umweltminsterkonferenz (UMK).Der Vorsitz wechselt alle zwei Jahre. Der LAGA-Vorsitz obliegt Rheinland-Pfalz von 2003 bis 2004. Seite 10 von 11
  11. 11. Pressemeldung:http://presse.rlp.de/meldung-druck.do?id=7792Staatskanzlei30.09.2004OstasienreiseEhrenbürgerwürde für Ministerpräsident Kurt BeckAls erster europäischer Politiker wurde Ministerpräsident Kurt Beck zum Ehrenbürger von Fujianernannt. In einem Festakt in der Hauptstadt Fuzhou würdigte Gouverneur LU Zhan?gong denbesonderen Beitrag von Ministerpräsident Kurt Beck zur Förderung der Zusammenarbeit und desAustauschs von Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur. LU Zhan?gong: "Fujian hat Rheinland-Pfalz vielzu verdanken."Der Ministerpräsident dankte für die Auszeichnung durch die Volksregierung von Fujian "in derGewissheit, dass es sich lohnt, die Partnerschaft lebendig zu halten". Seit 15 Jahren besteht diePartnerschaft zwischen Rheinland-Pfalz und der südchinesischen Provinz, die über 34 MillionenEinwohner hat. Die Feierstunde wurde von jungen Künstlerinnen und Künstlern aus beiden Länderngestaltet. Für Rheinland-Pfalz traten Schülerinnen und Schüler des Musikgymnasiums Montabaursauf.Zum Jubiläumsjahr der Partnerschaft wurde eine Reihe von Vereinbarungen unterzeichnet. "DieProjekte sind konkret und nützen beiden Seiten", sagte Ministerpräsident Kurt Beck. So wird derFachbereich Medizin der Johannes-Gutenberg Universität Mainz mit der Fujian-Universität fürTraditionelle Chinesische Medizin wissenschaftlich kooperieren. Diese Initiative ist die erste imdeutschsprachigen Raum. Ein "Innovationszentrum für berufliche Fortbildung und Beratung" solleröffnet werden. Von einem rheinland-pfälzischen Unternehmen wird in Fujian ein Windpark errichtet,da die Energieversorgung in China ein großes Problem darstellt. Um einen stärkeren Austausch vonSchülerinnen und Schülern sowie Lehrerinnen und Lehrern zu ermöglichen, hat dasLandesmusikgymnasium Montabaur eine Vereinbarung unterschrieben. In einem "Memorandum füreine gemeinsame Entwicklung" sind weitere Kooperationen geplant, zunächst die Vermittlung vonDeutschunterricht an der Universität Fuzhou. Umweltministerin Margit Conrad unterzeichnete einumweltpolitisches Abkommen.Am Vormittag hat Ministerpräsident Kurt Beck vor Repräsentanten aus Wirtschaft und Politik inFuzhou gesprochen. Er präsentierte Rheinland-Pfalz als Kultur-, Wissenschafts- und Wirtschaftsland,das für chinesische Touristen, Studenten, Forscher und Unternehmer attraktiv sei. Rheinland-Pfalzliege zentral in Europa , die Verkehrsinfrastruktur sei ausgezeichnet. Gouverneur LU Zhan?gong wiesdarauf hin, dass bereits einige Unternehmen aus Fujian in Deutschland investiert hätten. Fujian isteine der Boomregionen Chinas.Ministerpräsident Kurt Beck betonte: "China ist für Rheinland-Pfalz der wichtigste Wirtschaftspartner inAsien." Das Handelsvolumen ist in den letzten fünf Jahren um rund 75 Prozent auf 1,2 Milliarden Eurogestiegen. Auch die Zahl der chinesischen Studierenden in Rheinland-Pfalz nimmt zu. DieTouristenzahlen erhöhen sich von Jahr zu Jahr; so kommen zum Beispiel zehn Prozent derausländischen Touristen in Trier aus China. Darum fehlte bei der Präsentation in Fujian auch dieErinnerung an Karl Marx nicht.In der Delegation des Ministerpräsidenten sind Landtagsabgeordnete aller Fraktionen sowieRepräsentanten von Kultur, Wissenschaft, Wirtschaft und Gewerkschaften. Seite 11 von 11

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