Infografik Rheumatoide Arthritis

616 Aufrufe

Veröffentlicht am

Die rheumatoide Arthritis ist die häufigste chronisch verlaufende Gelenkentzündung. Entnehmen Sie der Infografik Details zu Lebenszeitprävalenz, Arzneimittelverordnungen und vielem mehr.

Veröffentlicht in: Gesundheitswesen
0 Kommentare
0 Gefällt mir
Statistik
Notizen
  • Als Erste(r) kommentieren

  • Gehören Sie zu den Ersten, denen das gefällt!

Keine Downloads
Aufrufe
Aufrufe insgesamt
616
Auf SlideShare
0
Aus Einbettungen
0
Anzahl an Einbettungen
41
Aktionen
Geteilt
0
Downloads
0
Kommentare
0
Gefällt mir
0
Einbettungen 0
Keine Einbettungen

Keine Notizen für die Folie

Infografik Rheumatoide Arthritis

  1. 1. @IMSHealthDE IMS Health | www.imshealth.de | info@de.imshealth.com © 2015 IMS Health Incorporated or its affiliates. All rights reserved. 5% Rheumatoide Arthritis Risikofaktoren für die Erkrankung an Rheuma:1 ● weibliches Geschlecht ● höheres Lebensalter ● Umweltfaktoren wie z.B. Rauchen ● genetische Faktoren 7% Rheumatische Erkrankungen, im Volksmund kurz "Rheuma" genannt, umfassen über 100 verschiedene Krankheitsbilder, die durch Entzündungen oder Stoffwechselstörungen hervorgerufen werden und die vorwiegend das Bewegungssystem betreffen. Die rheumatoide Arthritis ist die häufigste chronisch verlaufende Gelenkentzündung. Lebenszeitprävalenz für Rheuma2 23 81 401 582 147 47 142 776 1.222 45880 plus 60-79 Jahre 40-59 Jahre 20-39 Jahre 0-19 Jahre Arzneimittelverordnungen bei rheumatoider Arthritis (in Tausend) pro Patientenaltersgruppe und Geschlecht. 3 Im Behandlungsfokus der rheumatoiden Arthritis steht die Steigerung der Lebensqualität. Das Voranschreiten der Erkrankung soll verlangsamt und die Schmerzen des Patienten gelindert werden. Im Jahr 2014 wurden durch niedergelassene Ärzte in Deutschland insgesamt 9,3 Mio. Arzneimittelverordnungen getätigt – Tendenz steigend (+3 %). Davon waren: 3 Mit Ausnahme der Gruppe NSAR verbuchen alle Therapiebereiche im Jahr 2014 ein Plus. Zweistellig wachsen spezifische Antirheumatika (+12 %) und Anti-TNF Produkte (+12 %). 3 23 % 20 % 19 % 9 % 2 % Systemische Kortikoide Spezifische Antirheumatika Nichtsteroidale Antirheumatika (NSAR) Analgetika Anti-TNF Produkte (Biologika) Die meisten Arzneimittelverordnungen bei rheumatoider Arthritis tätigt die am weitesten verbreitete Fachgruppe der Hausärzte/Allgemeinärzte/Praktiker/ Internisten (68 %). Nur ein Viertel aller Arzneimittelverordnungen werden von Internisten mit Schwerpunkt Rheumatologie getätigt. Mit einigem Abstand sind Orthopäden die Facharztgruppe mit dem drittgrößten Verordnungsanteil (6 %). Nur 1 % der Arzneimittelverordnungen entfallen auf die Fachgruppe der Kinder- und Jugendärzte. Die Verordnungshäufigkeit ist dagegen beim Rheumatologen mit 1,9 Tsd. Verordnungen pro Verordner deutlich höher als beim Hausarzt/Allgemeinarzt/Praktiker/Internisten (93 Verordnungen pro Verordner). Deutlich mehr Arzneimittel gegen rheumatoide Arthritis verordnen im Jahr 2014 Internisten mit Schwerpunkt Rheumatologie (+ 17%) und Kinder- und Jugendärzte (+18 %): 3 Hinsichtlich des Verordnungsspektrums unterscheiden sich die einzelnen Fachgruppen nur wenig. Allerdings verordnen beispielsweise Rheumatologen deutlich häufiger bestimmte Arzneimitteltherapien als Hausärzte, wenn sie die Diagnose rheumatoide Arthritis stellen. Beispiel: Die Häufigkeit der Verordnung spezifischer Antirheumatika 3 +17 +18 +4 Kinder- und Jugendärzte OrthopädenSchwerpunkteHAPI -2 Alle +3 Internisten mit Schwerpunkt Rheumatologie Kinder- und Jugendärzte Orthopäden Hausärzte/Allgemeinärzte/Praktiker /Internisten Quellen: 1 Oliver, Silman 2009; RKI 2010; Raychaudhuri 2010 2 Faktenblatt zu GEDA 2012: Ergebnisse der Studie »Gesundheit in Deutschland aktuell 2012« 3 IMS VIP®, bezogen auf das Kalenderjahr 2014. Der IMS VIP® Verschreibungsindex für Pharmazeutika ist eine kontinuierliche, quartalsweise Marktstudie von IMS Health über das Diagnose- und Verordnungsverhalten im niedergelassenen Bereich in Deutschland. Therapiekosten ohne Abzug von Rabatten jeglicher Art. 42 % 23 % 19 % 13 % Spezifische Antirheumatika gelten als Basistherapie. Wenn der Therapieerfolg trotzdem ausbleibt oder auch therapiebegleitend werden Biologika (Anti-TNF Produkte) eingesetzt. Diese Präparate sollen die Entzündung durch den gezielten Eingriff in die Regulation immunologischer Reaktionen bekämpfen. Im Jahr 2014 entfielen mehr als die Hälfte der Therapiekosten für rheumatoide Arthritis auf Anti- TNF Produkte.3 Anti-TNF Produkte Spezifische Antirheumatika Nichtsteroidale Antirheumatika Systemische Kortikoide Analgetika Übrige 29% 58% 485 Mio. Euro (+18 %)

×