Diabetes: eine weltweit verbreitete und sich ausdehnende Volkskrankheit

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In dieser Infografik hat IMS Health Deutschland zum Weltdiabetestag am 14. November 2015 einige aktuelle Daten und Fakten zum Thema Diabetes zusammengestellt. Besondere Bedeutung kommt einer Versorgungsforschungsstudie zu, die ergeben hat, dass Typ-2-Diabetiker häufiger unter Frakturen leiden als Nicht-Diabetiker. Hierzu gibt es auch eine Medieninformation mit mehr Details: http://www.imshealth.de/de_DE/about-us/News-and-Events/ims-health-versorgungsforschung-ergibt

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Diabetes: eine weltweit verbreitete und sich ausdehnende Volkskrankheit

  1. 1. @IMSHealthDE IMS Health | www.imshealth.de | info@de.imshealth.com © 2015 IMS Health Incorporated or its affiliates. All rights reserved. Globaler Markt 936.511 Mio. US$ 1 2 3 Diabetes: eine weltweit verbreitete und sich ausdehnende Volkskrankheit Prognosen besagen, dass es 2035 rund 591,9 Mio. Diabetiker weltweit geben wird – 2014 waren es 386,7 Mio. Das entspricht einer Prävalenz von 10,1 % respektive 8,3 %.1,2 Quellen: 1 International Diabetes Federation. IDF Diabetes Atlas, 6th edn. Brussels, Belgium: International Diabetes Federation, 2013. 2 International Diabetes Federation. IDF Diabetes Atlas update poster, 6th edn. Brussels, Belgium: International Diabetes Federation, 2014. 3 W. Rathmann, T. Tamayo: Epidemiologie des Diabetes in Deutschland; Deutscher Gesundheitsbericht Diabetes 2014, 8-15 4 C. Heidemann, Y. Du, I. Schubert, W. Rathmann, C. Scheidt-Nave: Prävalenz und zeitliche Entwicklung des bekannten Diabetes mellitus. Ergebnisse der Studie zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland (DEGS1); Bundesgesundheitsblatt - Gesundheitsforschung - Gesundheitsschutz 2013,  56:668–677 5 M. Burger, F. Tiemann (2005): Diabetes mellitus in Deutschland. Eine Bestandsaufnahme nach Daten des telefonischen Gesundheitssurveys 2003. Bundesgesundheitsbl – Gesundheitsforsch – Gesundheitsschutz 48(11): 1242–1249 6 Anonymisierte longitudinale Daten von deutschen Hausarztpraxen aus der IMS® Disease Analyzer Datenbank wurden herangezogen: 299.104 Typ-2-Diabetes-Patienten aus 1.072 Praxen, die während des Zeitraums Januar 2000 bis Dezember 2013 eine Erstdiagnose erhielten, verglichen mit gleich großer Kontrollgruppe. Mehr Informationen in der IMS Health Medieninformation „IMS Health Versorgungsforschung ergibt: Patienten mit Typ-2-Diabetes erleiden häufiger Frakturen als Nicht-Diabetiker“ vom 11.11.2015: www.imshealth.de/pressroom 7 IMS PharmaScope®, Basis: Umsatz in € zu AVP (Apothekenverkaufspreis) abzgl. von Herstellerabschlägen und Einsparungen aus Erstattungsbeträgen und Apothekennachlässen im GKV-Markt, abzgl. von Herstellerabschlägen im PKV- Markt 8 IMS Health MIDAS®, Dezember 2014 Anzahl der Diabetiker nach Weltregionen im Jahr 2014 (in Mio.)2 Afrika: 21,5 Europa: 52,0 Nordamerika und Karibik: 38,8 Naher Osten und Nordafrika: 36,8 Süd- und Zentral- amerika: 24,8 Südost-Asien: 75,0 In Deutschland leiden etwa 6 Mio. Menschen an Dia- betes, wobei ca. 95 % mit Typ-2-Diabetes diagnostiziert sind, der meist im höheren Lebensalter auftritt.3 Die Prävalenz von Diabetes ist nicht nur abhängig vom Alter, sondern z. B. auch vom Sozialstatus, also u.a. von schulischer und beruflicher Ausbildung, beruflicher Stellung sowie Haushaltsnetto- einkommen: Für beide Geschlechter zusammen gilt, dass die Häufigkeit von Diabetes mit steigendem sozialen Status abnimmt.4 Lebenszeitprävalenz von Diabetes in Deutschland nach Geschlecht und sozialem Status im Jahr 2011.4 11,6% 10,1% 10,9% 7,4% 6,1% 6,8% 3% 6,2% 4,8% Frauen Männer Gesamt Lebenszeitprävalenz Niedriger Sozialstatus Mittlerer Sozialstatus Hoher Sozialstatus Die Stoffwechselkrankheit führt zu hohem Blutzuckerspiegel und dieser wiederum oftmals zu organischen Schädigungen. Folge- schäden sind beispielsweise Herzkomplikationen oder diabetische Augenerkrankung.5 Häufigkeit von Komplikationen bei deutschen Erwachsenen mit diagnostiziertem Diabetes nach Geschlecht.5 20,6% 13,9% 11,6% 9,2% 7,4% 2,6% 2,3% 26% 15,5% 14,7% 11,8% 6,5% 1,4% 4,6% Herzkomplikationen Diabetische Augenerkrankung Schwere Unterzuckerung Diabetisches Nervenleiden Diabetischer Fuß Amputation Diabetische Nierenerkrankung Anteil der betroffenen Diabetiker Männer Frauen Apothekenmarkt in Mio. Euro zu AVP real.7 Eine Versorgungsforschungs-Studie von IMS Health hat jüngst ergeben, dass Typ-2-Diabeter außerdem häufiger an Frakturen leiden als Nicht-Diabetiker: 10 Jahre nach Erstdiagnose haben sie ein um 36 % erhöhtes Risiko, sich Brüche v.a. an Oberarm, Schulter und Hüfte zuzuziehen.6 Bei der Betrachtung von Antidiabetika im Apothekenmarkt zeigt sich, dass die Ausgaben in den letzten Jahren stetig ange- stiegen sind: Für Januar bist Ende September 2015 kann ein Umsatz von 2.418 Mio. Euro verzeichnet werden.7 2.4182.3322.1682.027 2013 12-Monatswert endend September 2015 2012 +7,6% 2014 +6,9% Die Ausgaben für Antidiabetika verteilen sich wie folgt auf die einzelnen Präparategruppen:7 12-Monatswert endend mit September 2015 – nur Apothekenmarkt. Prozent in Klammern entspricht Entwicklung zu Vorjahreszeitraum (MAT Sep/2014).7 57,3% 24,6% 5,8% 5,7% 2,4% 1,8% 1,3% 0,5% 0,3% 0,3% A10C HUMANINSULIN UND ANALOA (+4,1 %) A10N DPP-IV INHIBITOREN ANTIDIABTIKA (+6,7 %) A10J BIGUANIDE ANTIDIABETIKA (-1,9 %) A10S GLP-1 AGONISTEN ANTIDIABETIKA (+15,2 %) A10P SGLT2-HEMMER ANTIDIABETIKA (+104,9 %) A10H SULFONYLHARNSTOFFE ANTIDIABETIKA (-13,4 %) A10M GLINIDE ANTIDIABETIKA (-2,6 %) A10X SONSTIGE ANTIDIABETIKA (-8,6 %) A10L ALPHAGLUKOSE INHIBITOREN (-16,8 %) A10K GLITAZONE ANTIDIABETIKA (-23,1 %) 2,4 Mrd. Euro (+5,5 %) Weltweit zählt Diabetes mit einem Umsatz von 63.573 Mio. US$ zu den Top-3-Therapiegebieten.8 Onkologie 74.449 Mio. US$ Diabetes 63.573 Mio. US$ Schmerz 59.786 Mio. US$ Westpazifischer Raum: 137,8

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