Asthmatherapie im Zeitverlauf

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Immer mehr Menschen erkranken an Asthma, aus verschiedenen Gründen: Neben einer genetischen Disposition wirkt sich die zunehmende inhalative Schadstoffbelastung der Umwelt in Form von Chemikalien, Ozon und Stickoxiden negativ aus. Außerdem gehen Wissenschaftler davon aus, dass es auch durch eine zu saubere Umwelt zum Fehlverhalten des Immunsystems kommt und Allergien und Asthma entstehen. Schließlich können Virusinfektionen der Atemwege vor allem in der frühen Kindheit Asthma auslösen.

Entnehmen Sie dieser Infografik eine Daten und Fakten zum Aufkommen und zur Behandlung von Asthma.

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Asthmatherapie im Zeitverlauf

  1. 1. @IMSHealthDE IMS Health | www.imshealth.de | info@de.imshealth.com © 2015 IMS Health Incorporated or its affiliates. All rights reserved. 2014 678 2.985 2013 646 2.965 2012 623 2.845 2011 606 3.000 2010 629 2.766 2009 588 2.768 2008 560 2.521 2007 561 2.736 2006 554 2.542 2005 561 2.412 391 Mio. € (+10 %) 550 Mio. € (+/-0 %) Asthmatherapie im Zeitverlauf Die Häufigkeit der Diagnose Asthma ist nach Analysen von IMS Health in den letzten zehn Jahren deutlich gestiegen:1 Allgemeinärzte/Praktiker/Internisten: +24 % (3 Mio. Patienten in 2014) Kinder- und Jugendärzte: +21 % (678 Tsd. Patienten in 2014) Im Kindesalter leiden Jungen 1,5- bis 2-mal häufiger an Asthma als Mädchen. Mit zu- nehmendem Alter lässt die Überempfindlichkeit bei Jungen eher nach als bei Mädchen. Tritt die Erkrankung erstmals im Erwachsenenalter auf, sind Frauen häufiger betroffen als Männer.3 Anzahl Patienten bei Kinder- und Jugendärzten Anzahl Patienten bei Allgemeinärzten/Praktikern/Internisten Patienten bei Allgemein- ärzten/Praktikern/Internisten1 Patienten bei Kinder- und Jugendärzten1 61 % Patienten männlich 39 % Patienten weiblich 44 % Patienten männlich 56 % Patienten weiblich Die Therapie von Asthma ruht auf zwei Säulen. Zum einen wird die chronische Entzündung der Bronchien mithilfe eines inhalativen Kortikoids in Dauertherapie kontrolliert (sog. Controller). Zusätzlich inhaliert der Patient bei Bedarf atemwegserweiternde Substanzen (sog. Reliever). Der vermehrte Einsatz von kombinierten Präparaten, die beide Arten von Wirkstoffen enthalten, dämpft die Mengenentwicklung. Patienten erhalten nur noch einen Inhalator anstelle von zwei Präparaten. Trotz steigender Patientenzahlen wächst der Absatz nach Packungen gering (+4 %). Der Anteil der Kombinationspräparate erhöht sich um knapp 2 Prozentpunkte.4 28,7 9,4 +4 % 20142013 28,6 9,0 2012 27,7 8,6 2011 27,8 8,4 AnzahlPackungen(Mio.Units) 27,9 8,2 2009 27,5 8,2 2008 26,7 7,8 2007 27,7 7,9 2006 27,4 7,6 2005 27,7 7,5 2010 KombinationspräparateMonopräparate Im Jahr 2014 gingen 29 Mio. Packungen Asthmapräparate an Patienten (+1 %).4 Quellen: 1 IMS® Disease Analyzer; Anzahl Praxen in der Grundgesamtheit: API (Allgemeinärzte/Praktiker/Internisten) = 448; Kinder- und Jugendärzte = 67 2 WHO, ENHIS fact sheet No. 3.1, Prevalence of asthma and allergies in children 3 www.lungeninformationsdienst.de 4 IMS PharmaScope®; Basis: Umsatz im Apothekenmarkt zum Abgabepreis des pharmazeutischen Unternehmers (ApU); Absatz in Anzahl Packungen Marktsegmente 33 %22 % 45 % GenerikaGeschützte Präparate Nicht mehr geschützte Präparate 1,3 Mrd. Euro für Asthmapräparate (+1,3 %) Beta-2-Stimulantien plus Kortikoid als Kombinationspräparate Beta-2-Stimulantien plus Anticholinergikum als Kombinationspräparate Beta-2-Stimulantien (als Monopräparate) Die führenden drei Präparatekategorien im Asthmamarkt im Jahr 2014:4 135 Mio. € (-9 %) Warum immer mehr Menschen an Asthma erkranken, hat verschiedene Gründe. Neben einer genetischen Disposition wirkt sich die zunehmende inhalative Schadstoffbelastung der Umwelt in Form von Chemikalien, Ozon und Stickoxiden negativ aus. Außerdem gehen Wissenschaftler davon aus, dass es auch durch eine zu saubere Umwelt zum Fehlverhalten des Immunsystems kommt und Allergien und Asthma entstehen. Außerdem können Virus- infektionen der Atemwege vor allem in der frühen Kindheit Asthma auslösen.2

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