Bessere Daten. Bessere Entscheidung.Pharmastandort DeutschlandDie Perspektive eines neutralen DatendienstleistersRoland Le...
Bessere Daten. Bessere Entscheidung.Umbau in schwierigen ZeitenZukunftsausrichtung vs. Kostendruck beiden forschenden Arzn...
Bessere Daten. Bessere Entscheidung.Umbau in schwierigen Zeiten ... Zunächst:  In „einfachen“ Zeiten wird die Notwendigke...
Bessere Daten. Bessere Entscheidung.Market Access: eine neue Bewegung? Der Umbau der pharmazeutischen Industrie ist vor a...
Bessere Daten. Bessere Entscheidung.Versorgungsorientiertes Market AccessThese 1: Arzneimittelentwicklung und –zulassung s...
Bessere Daten. Bessere Entscheidung.Antidiabetika – welche Versorgung ist regional sinnvoll(er)?Wertangaben: Abweichung zu...
Bessere Daten. Bessere Entscheidung.Insulin - was ist die Basis für einen Therapiekostenvergleich?1.400                   ...
Bessere Daten. Bessere Entscheidung.Chroniker – Leitlinienorientierung angebracht?             Alzheimer-Patient, weiblich...
Bessere Daten. Bessere Entscheidung.Fazit: Kein Market Access ohne Versorgungsdaten Potenziale der Versorgungsforschung s...
Bessere Daten. Bessere Entscheidung.          Versorgungsdaten: Basis für solide EntscheidungenKontaktdaten: Roland Leder...
Bessere Daten. Bessere Entscheidung.Generische UnternehmenWachstum unter DruckRoland Lederergeschäftsführender Gesellschaf...
Bessere Daten. Bessere Entscheidung.Wachstum: es werden mehr generische Tabletten verordnet               50  Milliarden  ...
Bessere Daten. Bessere Entscheidung.Marktanteile im GKV-Arzneimittelmarkt nach Verordnungen                               ...
Bessere Daten. Bessere Entscheidung.Entwicklung der Rabattquoten seit 200980%                                             ...
Bessere Daten. Bessere Entscheidung.Situation für Generikahersteller Steigendes Absatzpotenzial Sinkendes Umsatz- und Ge...
Bessere Daten. Bessere Entscheidung.Fazit: „Weiter so wie bisher“ funktioniert nicht Optimale Aufstellung im Rabattvertra...
Bessere Daten. Bessere Entscheidung.          Versorgungsdaten: Basis für solide EntscheidungenKontaktdaten: Roland Leder...
Bessere Daten. Bessere Entscheidung.PharmavertriebTausende müssen gehen,welche Perspektiven und Chancen bieten sich?Roland...
Bessere Daten. Bessere Entscheidung.Entwicklungen der letzten 5 Jahre Erhöhter Margendruck durch Rabattverträge, Zwangsra...
Bessere Daten. Bessere Entscheidung.These 1: Anzahl der Pharmareferenten sinkt weiter                                     ...
Bessere Daten. Bessere Entscheidung.These 2: Ausrichtung der Pharmareferenten wird sich ändernHeute produktorientiert: üb...
Bessere Daten. Bessere Entscheidung.These 3: Transparenz wird wesentlicher Erfolgsfaktor Versorgungsforschung wird verstä...
Bessere Daten. Bessere Entscheidung.Fazit: Die Perspektiven sind gut, wenn ...... das Klagen aufhört und die Chancen aktiv...
Bessere Daten. Bessere Entscheidung.          Versorgungsdaten: Basis für solide EntscheidungenKontaktdaten: Roland Leder...
Nächste SlideShare
Wird geladen in …5
×

Pharmastandort Deutschland: Die Perspektive eines neutralen Datendienstleisters

403 Aufrufe

Veröffentlicht am

Roland Lederer
geschäftsführender Gesellschafter
INSIGHT Health GmbH & Co. KG

Veröffentlicht in: Technologie
0 Kommentare
0 Gefällt mir
Statistik
Notizen
  • Als Erste(r) kommentieren

  • Gehören Sie zu den Ersten, denen das gefällt!

Keine Downloads
Aufrufe
Aufrufe insgesamt
403
Auf SlideShare
0
Aus Einbettungen
0
Anzahl an Einbettungen
1
Aktionen
Geteilt
0
Downloads
3
Kommentare
0
Gefällt mir
0
Einbettungen 0
Keine Einbettungen

Keine Notizen für die Folie

Pharmastandort Deutschland: Die Perspektive eines neutralen Datendienstleisters

  1. 1. Bessere Daten. Bessere Entscheidung.Pharmastandort DeutschlandDie Perspektive eines neutralen DatendienstleistersRoland Lederergeschäftsführender GesellschafterINSIGHT Health GmbH & Co. KGIG BCE-Veranstaltung:„Pharmastandort Deutschland“Berlin, 29.06.2012 © Roland Lederer, INSIGHT Health 29.06.2012
  2. 2. Bessere Daten. Bessere Entscheidung.Umbau in schwierigen ZeitenZukunftsausrichtung vs. Kostendruck beiden forschenden ArzneimittelherstellernRoland Lederergeschäftsführender GesellschafterINSIGHT Health GmbH & Co. KGIG BCE-Veranstaltung:„Pharmastandort Deutschland“Berlin, 29.06.2012 © Roland Lederer, INSIGHT Health 29.06.2012
  3. 3. Bessere Daten. Bessere Entscheidung.Umbau in schwierigen Zeiten ... Zunächst: In „einfachen“ Zeiten wird die Notwendigkeit eines Umbaus häufig nicht erkannt. Das Positive: In schwierigen Zeiten ist die Chance, den Umbau nicht nur anzudenken, sondern auch umzusetzen, deutlicher größer. Allerdings: Die Umbenennung von Abteilungen (in „Market Access“) allein reicht nicht aus. 3 © Roland Lederer, INSIGHT Health 29.06.2012
  4. 4. Bessere Daten. Bessere Entscheidung.Market Access: eine neue Bewegung? Der Umbau der pharmazeutischen Industrie ist vor allem mit dem Wort Market Access verbunden. Oftmals liegt dem Verständnis von Market Access aber noch das alte Pharmamarketingdenken zugrunde. Market Access - als Chance für die Zukunft - benötigt eine Neudefinition, besser noch: ein neues Marktverständnis. 4 © Roland Lederer, INSIGHT Health 29.06.2012
  5. 5. Bessere Daten. Bessere Entscheidung.Versorgungsorientiertes Market AccessThese 1: Arzneimittelentwicklung und –zulassung sollten auf die aktuelle Versorgungssituation resp. den Bedarf abgestimmt seinThese 2: Zur Bewertung neuer Therapieoptionen sind Versorgungs- studien in Ergänzung zu klinischen Studien heranzuziehenThese 3: Das Ziel der bestmöglichen Gesundheitsversorgung muss auf allen Unternehmensebenen verankert seinThese 4: Versorgungsforschung ist wesentlicher Erfolgsfaktor des Market Access 5 © Roland Lederer, INSIGHT Health 29.06.2012
  6. 6. Bessere Daten. Bessere Entscheidung.Antidiabetika – welche Versorgung ist regional sinnvoll(er)?Wertangaben: Abweichung zum Bundesdurchschnitt DDD je Versicherten DPP-IV-Hemmer Sulfonylharnstoffe Wer ist HB besser -48% SH +26% SH versorgt? MV MV HH HH HB HB NI NI BE BE SA BB SA BB WL WL No SN No SN TH TH HE HE RLP RLP +11% -22% SL SL BY BY BW BW RLPQuellen: NVI-KV (INSIGHT Health), 2011; ATC-Gruppe A10N1, A10H; KM6-Mitgliederstatistik (BMG); DDD-Bestimmung auf Basis WHO/WIdO in Abstimmung mit IGES. 6 © Roland Lederer, INSIGHT Health 29.06.2012
  7. 7. Bessere Daten. Bessere Entscheidung.Insulin - was ist die Basis für einen Therapiekostenvergleich?1.400 58 531.200 Lanzetten/Nadeln 412 3521.000 Teststreifen 52 84 OAD 800 Bolusinsulin 600 351 499 Basalinsulin 400 Vergleich der 200 455 316 Hauptmedikation ausreichend? 0 NPH GlarginVgl. Dippel et al.: Insulin glargin: eine kostengünstige Alternative, in: Monitor Versorgungsforschung 06/2009, S. 31-35. 7 © Roland Lederer, INSIGHT Health 29.06.2012
  8. 8. Bessere Daten. Bessere Entscheidung.Chroniker – Leitlinienorientierung angebracht? Alzheimer-Patient, weiblich, 87 Jahre Welche 31 Verordnungen von 16 verschiedenen Wirkstoffen Wirkstoffe Jahreskosten der ambulanten Medikation: 1.187,17 € können/ müssen COPD-Patient, männlich, 51 Jahre gestrichen 37 Verordnungen von 15 verschiedenen Wirkstoffen werden? Jahreskosten der ambulanten Medikation: 1.555,76 € Psoriasis-Patient, weiblich, 43 Jahre 25 Verordnungen von 14 verschiedenen Wirkstoffen Jahreskosten der ambulanten Medikation: 1.046,15 € Onkologie-Patient, männlich, 67 Jahre 98 Verordnungen von 20 verschiedenen Wirkstoffen Jahreskosten der ambulanten Medikation: 14.136,31 €Quelle: Patienten Tracking (INSIGHT Health), 2009. 8 © Roland Lederer, INSIGHT Health 29.06.2012
  9. 9. Bessere Daten. Bessere Entscheidung.Fazit: Kein Market Access ohne Versorgungsdaten Potenziale der Versorgungsforschung stärker nutzen  zur Unterstützung von Kosten-Nutzen-Bewertungen  zur Verbesserung der Entscheidungsgrundlagen  zur wettbewerblichen und zugleich systemdienlichen Differenzierung Neben den gezeigten Datenbeispielen sollten zukünftig vor allem patientenbezogene Outcomes gemessen, analysiert und bewertet werden 9 © Roland Lederer, INSIGHT Health 29.06.2012
  10. 10. Bessere Daten. Bessere Entscheidung. Versorgungsdaten: Basis für solide EntscheidungenKontaktdaten: Roland LedererTel.: 06126/955-12E-Mail: RLederer@insight-health.dewww.insight-health.de © Roland Lederer, INSIGHT Health 29.06.2012
  11. 11. Bessere Daten. Bessere Entscheidung.Generische UnternehmenWachstum unter DruckRoland Lederergeschäftsführender GesellschafterINSIGHT Health GmbH & Co. KGIG BCE-Veranstaltung:„Pharmastandort Deutschland“Berlin, 29.06.2012 © Roland Lederer, INSIGHT Health 29.06.2012
  12. 12. Bessere Daten. Bessere Entscheidung.Wachstum: es werden mehr generische Tabletten verordnet 50 Milliarden 45 40 35 Alle 30 Generika 25 Patente 20 Rest 15 10 5 0 MAT 05/2010 MAT 05/2011 MAT 05/2012Quelle: NVI (INSIGHT Health), abgerechnete Verordnungen nach Standardeinheiten (Tabletten etc.). 12 © Roland Lederer, INSIGHT Health 29.06.2012
  13. 13. Bessere Daten. Bessere Entscheidung.Marktanteile im GKV-Arzneimittelmarkt nach Verordnungen nach Umsatz (AVP) 11,8% 0,0% 6,3% 12,3% 0,3% Patente 15,2% 31,1% keine Gene- rikasituation Generika 25,5% Altoriginale Biosimilars 66,6% 30,9% 2 von 3 verordneten Vermutlich nicht mal jeder Arzneimitteln sind 4. Euro für Generika generischQuelle: NVI (INSIGHT Health), Stand: MAT Mai 2012; Umsatz nach AVP ohne Berücksichtigung von Rabatten und Zuzahlungen. 13 © Roland Lederer, INSIGHT Health 29.06.2012
  14. 14. Bessere Daten. Bessere Entscheidung.Entwicklung der Rabattquoten seit 200980% Konstant hohe70% Rabattquote der Generika60% Generika50% Summe40% Verdopplung der30% Rabattquote der Altoriginale Altoriginale20% Patent10% Starker Anstieg der 0% Rabattquote patent- geschützter ArzneimittelQuelle: NVI-KT (INSIGHT Health), Anteil rabattierter Verordnungen an allen GKV-Verordnungen. 14 © Roland Lederer, INSIGHT Health 29.06.2012
  15. 15. Bessere Daten. Bessere Entscheidung.Situation für Generikahersteller Steigendes Absatzpotenzial Sinkendes Umsatz- und Gewinnpotenzial durch Rabattverträge Rabattvertragsmanagement ersetzt häufig klassischen Pharmaaußendienst 15 © Roland Lederer, INSIGHT Health 29.06.2012
  16. 16. Bessere Daten. Bessere Entscheidung.Fazit: „Weiter so wie bisher“ funktioniert nicht Optimale Aufstellung im Rabattvertragsgeschäft  nur Abgabe strategisch durchkalkulierter Rabattgebote (Voraussetzung: Daten, intelligentes Controlling)  Prüfung neuartiger Kooperationen/Bietergemeinschaften (Voraussetzung: Daten, Offenheit für Neues) Entwicklung neuer Geschäftsansätze jenseits der Rabattverträge  Ausbau/Stärkung des gesundheitspolitischen Außendienstes (Voraussetzung: Daten, neue Rekrutierungsmodelle)  Abschluss indikationsspezifischer Mehrwertverträge (Voraussetzung: Daten, Vertrags-Know-how)  ... 16 © Roland Lederer, INSIGHT Health 29.06.2012
  17. 17. Bessere Daten. Bessere Entscheidung. Versorgungsdaten: Basis für solide EntscheidungenKontaktdaten: Roland LedererTel.: 06126/955-12E-Mail: RLederer@insight-health.dewww.insight-health.de © Roland Lederer, INSIGHT Health 29.06.2012
  18. 18. Bessere Daten. Bessere Entscheidung.PharmavertriebTausende müssen gehen,welche Perspektiven und Chancen bieten sich?Roland Lederergeschäftsführender GesellschafterINSIGHT Health GmbH & Co. KGIG BCE-Veranstaltung:„Pharmastandort Deutschland“Berlin, 29.06.2012 © Roland Lederer, INSIGHT Health 29.06.2012
  19. 19. Bessere Daten. Bessere Entscheidung.Entwicklungen der letzten 5 Jahre Erhöhter Margendruck durch Rabattverträge, Zwangsrabatte, Preismoratorium und zukünftig auch durch das AMNOG Generikahersteller entlassen Pharmaberater, zum Teil den gesamten Außendienst Viele forschende Arzneimittelhersteller bauen den Vertrieb spürbar ab Profiteure sind die Leih-Außendienste, allerdings mit dem Problem teilweise nicht adäquater Qualifikation/Qualität 19 © Roland Lederer, INSIGHT Health 29.06.2012
  20. 20. Bessere Daten. Bessere Entscheidung.These 1: Anzahl der Pharmareferenten sinkt weiter 20 © Roland Lederer, INSIGHT Health 29.06.2012
  21. 21. Bessere Daten. Bessere Entscheidung.These 2: Ausrichtung der Pharmareferenten wird sich ändernHeute produktorientiert: überschneidet sich meist nur zufällig mit Informationsbedürfnissen der LeistungserbringerMorgen problemorientiert: Nöte und Sorgen des Arztes/Apothekers werden aufgegriffen systemorientiert: die Gesundheit des Patienten wird in den Mittelpunkt gerückt zukunftsorientiert: innovative Entwicklungen wie personalisierte Medikation werden Teil der Beratungsgespräche 21 © Roland Lederer, INSIGHT Health 29.06.2012
  22. 22. Bessere Daten. Bessere Entscheidung.These 3: Transparenz wird wesentlicher Erfolgsfaktor Versorgungsforschung wird verstärkt eingesetzt und im Laufe der Zeit von immer mehr Playern aktiv eingefordert Versorgungsstudien werden mit der Zulassung eines neuen Wirkstoffes standardmäßig aufgesetzt Das Problem der Arzneimittelinteraktionen wird proaktiv von Herstellern angegangen Neue diagnostische Möglichkeiten wie DNA-Tests werden verstärkt eingesetzt und verbessern die therapeutischen Chancen 22 © Roland Lederer, INSIGHT Health 29.06.2012
  23. 23. Bessere Daten. Bessere Entscheidung.Fazit: Die Perspektiven sind gut, wenn ...... das Klagen aufhört und die Chancen aktiv verfolgt werden... das klassische Pharmadenken einem systemdienlichen Gesundheitsdenken den Weg frei macht... Versorgungsforschung eine breite Umsetzung erfährt und patientenbezogene Outcomes in den Fokus rücken... alle Beteiligten miteinander auf Augenhöhe kommunizieren 23 © Roland Lederer, INSIGHT Health 29.06.2012
  24. 24. Bessere Daten. Bessere Entscheidung. Versorgungsdaten: Basis für solide EntscheidungenKontaktdaten: Roland LedererTel.: 06126/955-12E-Mail: RLederer@insight-health.dewww.insight-health.de © Roland Lederer, INSIGHT Health 29.06.2012

×