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32 unternehmenswert teil 2

  1. 1. Was ist mein Unternehmen wert? Teil 2AK Nord 1 / Wiebke BudwaschControlling norddeutsch – Kurs halten29. Oktober 2011, Stade
  2. 2. Was ist mein Unternehmen wert?Teil 2 Wiebke Budwasch Leitung Controlling/Rechnungswesen UMS United Medical Systems International AG www.umsag.com Folie 2
  3. 3. Was ist mein Unternehmen wert?Beurteilungsmaßstäbe• Kapitalwertorientierte Verfahren - DCF - Ertragswert• Marktpreisorientierte Verfahren - Analyse von Marktpreisen (insb. Börsenkurse) des Unternehmens - Multiplikatoren (Umsatz, EBITDA, EBIT, Jahresergebnis) vergleichbarer Unternehmen und Transaktionen Folie 3
  4. 4. Was ist mein Unternehmen wert?Analyse von Marktpreisen• Einfache Berechnung … volumengewichteter Durchschnittskurs der Aktie (z.B. über 3 Monate) € 5,00 Anzahl Aktien 1.000.000 Stück „Wert des Eigenkapitals“ € 5.000.000 Buchwert des Fremdkapitals € 1.500.000 Unternehmenswert € 6.500.000• ... aber - Marktpreise häufig nicht verfügbar - Möglicherweise sehr volatile Datenbasis - „Einpreisung“ des allgemeinen Börsenumfelds Folie 4
  5. 5. Was ist mein Unternehmen wert?Multiplikatormethode• Die Unternehmensbewertung erfolgt mit Hilfe von Multiplikatoren auf wesentliche finanzielle Erfolgsgrößen, zum Beispiel - Umsatz - EBIT - EBITDA - Jahresergebnis• Die Multiplikatoren werden idealerweise aus vergleichbaren Unternehmen („Peer Group“) und Transaktionen abgeleitet• Ergebnis ist der Unternehmenswert (nicht der Wert des Eigenkapitals) Folie 5
  6. 6. Was ist mein Unternehmen wert?Anwendung von „Multiples“• Einfacher Berechnung (z.B. Umsatzmultiplikator 1,25) …Normalisierter Umsatz € 6.000.000 Umsatzmultiplikator 1,25Unternehmenswert € 7.500.000 ./. Buchwert des Fremdkapitals € 1.500.000 Wert des Eigenkapitals € 6.000.000• ... aber - Welche Erfolgsgröße? - Historisch? Pro Forma? Erwartet? - Welcher Multiplikator? Folie 6
  7. 7. Was ist mein Unternehmen wert?Ermittlung des Multiplikators• Multiplikatoren werden idealerweise von Unternehmen mit vergleichbarem Geschäftmodell und vergleichtbarem Branchenfokus individuell abgeleitet• Hilfsweise gibt es auch öffentliche Quellen … Experten-Multiples Small Cap Mai 2011* EBIT Multiple Umsatz Multiple von bis von bis Transport, Logistik, Touristik 4,9 6,9 0,53 0,94 Fahrzeugbau und Zubehör 4,8 6,4 0,39 0,68 Pharma 6,1 8,5 0,74 1,32 …. * Quelle: … und das „Bauchgefühl“ des Inhabers. Finance Magazin, Juni 2011 Folie 7
  8. 8. Was ist mein Unternehmen wert?Erfolgsgrößen• Üblich sind Umsatz, EBIT, EBITDA und Jahresergebnis – auch in Abhängigkeit davon, welcher Multiplikatoren objektiv ermittelbar sind• Grundlage ist das Rechnungswesen, häufig wird einer „Normalisierung“ oder „pro-forma“ Rechnung vorgenommen, um Sondereffekte zu eliminieren• Zukunfsgrößen (Planjahr oder Mittelwert der Planjahre) oder Vergangenheitsgrößen (z.B. „LTM – last twelve month“) sind denkbar Folie 8
  9. 9. Was ist mein Unternehmen wert?Stärken und Schwächen von „Multiples“• Einfach und intuitiv nachvollziehbar• Geeignet für die Erstbewertung z. B. in der Frühphase eines Projekts• Ergibt häufig Bandbreiten für ein angemessenes Ergebnis und ist zur Plausibilisierung kapitalwertorientierter Verfahren einsetzbar• Schwierigkeit liegt in der Ermittlung wirklich vergleichbarer Unternehmen für die Ableitung von aussagekräftigen Multiplikatoren Folie 9
  10. 10. Was ist mein Unternehmen wert? Resumée Folie 10
  11. 11. Resumée Resumée Bewerten heißt vergleichen Ermittlung der Datenbasis vs  Plausibilisieren  Unternehmenswert könnte im Bsp zwischen 3,0 und 3,5 Mio € liegen Weitere Vergleich anstellen, z.B:  Wie schnell amortisiert sich die Investition für den Käufer?  Angenommen er kann 400 T€ p.a. nach Steuern an Cashflow generieren würde sich seine Investition innert 7 ½ und 8 ¾ Jahren amortisiert haben.  Was würde ein Käufer akzeptieren? 3 Jahre könnten ein kurzer, 10 Jahre ein eher langer Zeitraum sein. Folie 11
  12. 12. Resumée Resumée “Managers and investors alike must understand that accounting numbers are the beginning, not the end, of business valuation” Warren Edward Buffett Und das Geld fließt und fließt Was man hat, Was man das hat man hat, das hat man Irgendein Simpel hat Weichspüler in das Badewasser geschüttet Folie 12
  13. 13. Resumée Resumée Gute Basis Hierauf können wir aufbauen! Folie 13
  14. 14. Danke für Ihre Aufmerksamkeit Folie 14

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