DARSTELLER

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DARSTELLER

  1. 1. 1
  2. 2. STAB Regie: Harald Sicheritz Drehbuch: Roland Düringer & Harald Sicheritz nach Ideen von Roland Düringer Drehbuchbearbeitung: Ruth Stadler Produzenten: Danny Krausz & Kurt Stocker Herstellungsleitung: Manfred Fritsch Produktionsleitung: Thomas Konrad Kamera: Helmut Pirnat Ton: Walter Amann Schnitt: Ingrid Koller Musik: Lothar Scherpe, Peter Herrmann Sound Design: Philipp Mosser Ausstattung: Florian Reichmann Kostüme: Thomas Oláh Maske: Hannelore Uhrmacher, Claudia Herold, Silke Griesbach Spezialeffekte: Tissi Brandhofer, Vincenc Rammer, Harald Siebler, Christian Schmidt, Cesar Abades Choreographie: Kim Duddy & Cedric Lee Bradley Casting: Barbara Vögel Länge: 99 Minuten Deutsch, Farbe, 35mm, dolby digital Hergestellt mit Unterstützung von: Österreichisches Filminstitut, FilmFonds Wien, ORF (Film/Fernseh-Abkommen) Kinostart: 30. September 2004 Produktion: Dor Film-ProduktionsgmbH, 1170 Wien, Bergsteigg. 36-38 Fon: (+43-1) 42710-0 Verleih: ZORRO FILM GmbH, Herzogstrasse 60, 80803 München Tel: 089-27775218, Fax: 089-27775211 Info@zorrofilm.de Vertrieb: FILMWELT VERLEIHAGENTUR, Herzogstrasse 60, 80803 München Tel: 089-2777520, Fax: 089-27775211 Info@filmweltverleih.de Presse: HORSTMEIER PR, Gudrun Horstmeier, Hochstr. 33/Seiteneingang, 81541 München, Tel: 089-441409-36, Fax: 089-441409-48, gudrun.horstmeier@t-online.de Download: Fotos und Pressemappe: www.filmwelt-verleih.de www.poppitz.at 2
  3. 3. DARSTELLER Roland Düringer Gerry Schartl Marie Bäumer Lena Schartl Nora Heschl Patrizia Schartl Kai Wiesinger Ben Reinhard Nowak Fritz Nowak Oliver Korittke Uwe Schalk Maria Hofstätter Frau Kübel Alfred Dorfer Bertram Klingelmeier Eva Billisich Grete Nowak Sabina Riedel Mercedes Schalk Viktoria Stifter Naomi Schalk Karl Künstler Herr Kübel David Heissig Sohn Kübel Maverick Queck Rezeptionist Antonia Holfelder Doris Özgür Özata Aleadin Sissi Wolf Gabi Vinzenz Kiefer Thorsten Joseph Hannesschläger Oliver Hoppenstädt Sun-Young Spatzek-Yun Mai Li Hoppenstädt Wolfgang Pissecker Martens Andrea Händler Frau Gretz Gerhard Greger Mörtl Erika Mottl Witwe Klingelmeier Peter Lerchbaumer Herr Klingelmeier KURZINHALT So lustig kann nur Urlaub sein... Gerry Schartl (Roland Düringer) ist Autoverkäufer, und die schönste Zeit des Jahres hat für ihn gerade begonnen. Mit Lena, seiner Frau und Patrizia, seiner pubertierenden Tochter sitzt er im Flugzeug nach Cosamera - einer bezaubernden Ferieninsel. Doch seine Gedanken gelten nicht dem bevorstehenden All-Inclusive-Urlaub, sondern drehen sich hartnäckig um seine beruflichen Sorgen. Einschneidende Veränderungen in seiner Firma stehen bevor, und Gerry bangt um seinen Job. Doch was sind die Härten des Berufslebens gegen den Stress, der ihm in den nächsten Tagen bevorsteht. Sein Koffer ist verschwunden, der Bungalow ist eine Zumutung, die Animateure fordern gnadenlos seine Mitarbeit ein, und noch unerträglicher als die österreichischen Urlauber sind die bundesdeutschen Clubgäste. Lena beginnt heftig mit einem arroganten Piefke zu flirten, und Patrizia versucht erst gar nicht, dem Liebeshunger des Animationspersonals zu wiederstehen. Aber Gerry hat ohnehin andere Sorgen: “Poppitz“?! Warum hat Juniorchef Bertram (Gerrys Zweckfreund aus Karrieregründen) in letzter Zeit so oft mit einem Menschen dieses Namens telefoniert? Was hat das zu bedeuten? Und who the fuck is Poppitz? Nach “Hinterholz 8“ ist POPPITZ der lange erwartete neue Kinofilm von Regisseur Harald Sicheritz und Hauptdarsteller Roland Düringer. POPPITZ basiert auf Ideen von Roland Düringer, der auch gemeinsam mit Harald Sicheritz das Drehbuch schrieb. In weiteren Rollen zu sehen: Marie Bäumer (die Wildwestschönheit aus “Schuh des Manitu“), Kai Wiesinger, Alfred Dorfer, Reinhard Nowak, Eva Billisich, Maria Hofstätter, die Entdeckung Nora Heschl, u.v.a. 3
  4. 4. SYNOPSIS Gerry Schartl (Roland Düringer) ist Autoverkäufer und in seinem Beruf ein Ass. Dennoch rangiert er im Verkaufsranking seiner Firma nur im Mittelfeld. Denn Gerry manipuliert die Statistik zugunsten des unfähigen Juniorchefs Bertrams Klingelmeier Und darf sich zum Dank dafür den maximalen Karrieresprung erwarten, sobald der Senior abtritt. Doch der Alte stirbt nicht nur unerwartet, sondern auch im ungünstigsten Augenblick. Gerry tritt nämlich gerade seinen lang gebuchten All-Inclusive-Urlaub mit Frau Lena und Tochter Patrizia an. Und er muss, je länger er nachdenkt, fürchten, vom Junior ausgebootet zu werden und nach seiner Rückkehr arbeitslos zu sein. Doch auch Gerrys Privatleben hat im Moment nichts Erfreuliches zu bieten. Lena und er haben sich nicht mehr viel zu sagen, und die gemeinsame Urlaubsreise ist hauptsächlich ein Versuch, die Ehe zu kitten. Gerry behält also seine Job-Sorgen für sich und versucht tapfer, fröhliche Stimmung vorzutäuschen -was ihm allerdings auf der Ferieninsel Cosamera nur sehr kläglich gelingt. Schwer zu entscheiden, was das Schlimmste ist: der nervtötende Kleinkrieg zwischen öster- reichischen und bundesdeutschen Clubgästen, das schwer bewachte, nur bedingt menschen- würdige Urlaubslager, der von gnadenlosen Animateuren inszenierte Dauerstress, oder die Unverdaulichkeit der Mahlzeiten. Darüber hinaus ist Gerrys Koffer nicht angekommen. Er schafft es nicht, seinen Berufskampf wenigstens telefonisch zu führen. Er muss miterleben, wie sich seine Frau immer mehr ihrer deutschen Wurzeln besinnt und auch noch dem Charme des arroganten Piefkes zu erliegen scheint. Tochter Patrizia beginnt sich zudem noch in der Rolle als Jagdbeute der sexhungrigen Animateure zu gefallen. Gerrys Zukunftsangst schlägt wilde Kapriolen. In immer ärgeren Schreckensszenarien malt er sich seine trostlose Zukunft aus – immer dramatischer werden die Strategien, die er sich ausdenkt, um das Schlimmste zu verhindern. Doch plötzlich gerät Gerry auf die heiße Spur des geheimnisvollen “Poppitz“, mit dem der Juniorchef so oft und so heimlich telefoniert hat. Die Geschichte des Gerry Schartl, der hin- und hergerissen ist zwischen Existenzangst und Urlaubsfreuden, zwischen Überheblichkeit und Unterwürfigkeit, zwischen Zukunftshoffnung und Verzweiflung, hat Roland Düringer erdacht und sich gemeinsam mit Harald Sicheritz auf den Leib geschrieben. Nach “Hinterholz 8“ ist POPPITZ der neue Kinofilm von Roland Düringer (Hauptrolle) und Harald Sicheritz (Regie). Neben Roland Düringer agieren deutsche Stars wie Marie Bäumer, Kai Wiesinger und Oliver Korritke, die heimischen Größen Alfred Dorfer, Reinhard Nowak, Eva Billisich, Maria Hofstätter, die tolle Entdeckung Nora Heschl u.v.a. 4
  5. 5. INTERVIEW MIT ROLAND DÜRINGER (von Peter Blau) Die Situation erscheint mir vergleichbar mit jener, als Du nach dem Erfolg des Programms “Die Benzinbrüder“ Dein neues Solo präsentieren musstest. Mit Deinem letzten Film “Hinterholz 8“ hast Du Dir die Latte ähnlich hoch gelegt. Spürst Du einen Erwartungsdruck? Nicht wirklich. “Poppitz“ sollte ja von Anfang an ein Film werden, der in einer anderen Liga spielt: nämlich in einer internationalen Liga. Ein Film, der auch in Deutschland funktionieren kann. Und da ist mir als Story sofort einmal eingefallen, dass Österreicher in einen dieser All-Inclusive-Clubs auf Urlaub fahren – und dort zwangsläufig auf die Piefkes treffen. Weil genau so ist es ja auch in Wahrheit. Die Österreicher haben ja immer eine Freude damit, wenn über die Piefkes hergezogen wird. Und umgekehrt ist das nicht anders: Die Deutschen freuen sich genau so, wenn wir als die Blöden dastehen. Und im Film kommen ja beide Partien schlecht weg. Hinzu kommt noch, dass “Poppitz“ von seiner ganzen Art her relativ weit weg ist von dem, was “Hinterholz 8“ war. Keine Frage, aber hierzulande wird er doch als “Düringer-Film“ kategorisiert werden. “Hinterholz 8“ war viel mehr ein “Düringer-Film“. Es war meine Geschichte, es war mein Stück, das ich da damals gespielt habe. Das war einfach von vorn bis hinten ich. Diesmal ist es mehr ein Film von Harald Sicheritz und Roland Düringer, denn mit Harald hab ich wieder das Buch geschrieben, und ich spiele die Hauptrolle. So würde ich das sehen. Also es ist nicht so sehr ein “Düringer-Film“ wie es “Hinterholz 8“ war. Üblicherweise behandelst Du ja Themen, zu denen Du eine persönliche Beziehung hast. Bei All-Inclusive-Club kann ich mir das in Deinem Fall nur schwer vorstellen ... Naja, die ersten Erfahrungen habe ich gesammelt, als wir “Kaisermühlen Blues“ gedreht haben. Da gab es ja eine Sequenz in Tunesien. Und weil ich an den Szenen vom “Blues“ ja ein wenig mitgeschrieben habe, war ich vorher unten und hab recherchiert, was in diesen Clubs wirklich passiert. Ich bin dort ziemlich fassungslos mit der Videokamera herumgerannt. Aber prinzipiell weiß ja eh jeder, wie es in einem Urlaub-Club zugeht. Und es geht ja in “Poppitz“ auch nur vordergründig um das, was sich dort alles abspielt. Die wirkliche Geschichte ist ja eigentlich eine ganz ursprünglich menschliche: nämlich, dass jemand das Gefühl hat, etwas bedroht ihn – und er ist machtlos, dagegen etwas auszurichten. Ein Albtraum: Man ist in einem Käfig gefangen – in unserem Fall in einem von der Außenwelt abgeschnittenen Ferien-Club – und kann den Lauf der Dinge daheim nicht beeinflussen. Sonderliches Mitgefühl kommt für die von Dir gespielte Hauptfigur Gerry Schartl aber trotzdem nicht auf. Finde ich nicht. Aber es war mir eine besondere Freude, einen Film zu machen, bei dem ich einmal wirklich ein Arschloch spiele. Eine Figur, die sich gleich in den ersten zehn, fünfzehn Minuten als Super-Arschloch darstellt. Und auch noch stolz darauf ist, ein Arschloch zu sein, weil er bis jetzt damit super gefahren ist. Und auf einmal kommt er woanders hin und dort funktioniert das alles nicht mehr. Er wird zum totalen Würschtel. Plötzlich hat er Schwächen – und dadurch wird er wieder sympathisch. 5
  6. 6. Man hat ja auch fast keine Alternative. Wirkliche Sympathieträger kommen im ganzen Film keine vor. Weil ich eindeutige Sympathieträger in Filmen überhaupt nicht mag. Sympathisch ist mir in “Poppitz“ vor allem die Tochter vom Schartl, die Patrizia. Die ist in Ordnung, finde ich, weil sie nie taktiert, sondern einfach so ist, wie sie ist. Und der Ben, den der Kai Wiesinger spielt: Der ist eigentlich auch ein recht feiner Kerl. Aber sonst sind wirklich ziemlich viel Flaschen beieinander. Schwingen in der Figur der “Patrizia“ eigentlich auch väterliche Sorgen bezüglich der Zukunft Deiner eigenen Tochter mit? Ja, möglicherweise ist das so. Das war aber mir aber beim Schreiben nicht wirklich bewusst. Es war eher so, dass meine Nachbarn eine 14 jährige Tochter haben. Und da weiß ich, was der Papa gerade mitmacht. Aber so etwas in der Art steht mir in 13 Jahren wahrscheinlich auch bevor. Wie hat denn die Zusammenarbeit mit den deutschen Darstellern funktioniert? Das war eine total schöne Erfahrung. Sehr angenehm, weil mal ganz was anderes. Vom Kai Wiesinger, der ja internationale Filme dreht und aus einer ganz anderen Ecken kommt als ich, hat man sehr viel lernen können. Und natürlich war der seinerseits ganz überrascht wie ich vor einer Kamera agiere. Aber ich glaube, am meisten haben die Deutschen geschaut bei der Eva Billisich und dem Reinhard Nowak. Die spielen ein Ehepaar. Und wie die vor der Kamera agiert haben, das haben die deutschen Kollegen nicht ganz gepackt. Weil die können zwar total super exakt alles spielen, was im Buch steht, und natürlich auch Ideen einbringen, aber einfach sagen “Ich bin jetzt die Figur und jetzt fahr ich da durch die Szene wie ich's grad spür“, das können sie nicht so. Da war das Duo Billisich/Nowak einfach ein Wahnsinn. Gedreht habt ihr gewissermaßen in der Höhle des Löwen: in einem All-Inclusive-Club auf Gran Canaria. Wie war das dort? Das waren tatsächlich die ersten Dreharbeiten, die ich nicht als quälend empfunden habe. Obwohl das Pensum groß war und obwohl sehr viel Wind gegangen ist. Aber ich habe zum Beispiel nur drei Schritte von meinem Bungalow zum Set gehabt. Und es gab am Abend immer so eine feine Lagerstimmung: Da ist man durch die Siedlung gegangen, überall sind die Kollegen herumgesessen, man hat sich zusammengesetzt, einen Wein aufgemacht ... Das war irgendwie eine total familiäre Geschichte. Einerseits ist “Poppitz“ also eine Urlaubs-Satire, andererseits geht es um die Paranoia des Gerry Schartl, der sich Sorgen um seine berufliche Zukunft macht. In Zeiten wie diesen bestimmt kein Einzelfall. Ja, da hat sich wirklich massiv was geändert. Als ich in die HTL gegangen bin, hat es in meiner Klasse eine Sache bestimmt nicht gegeben: Existenzangst. Keiner hat sich Sorgen gemacht um seine Zukunft. Und jetzt war ich vor ein paar Jahren wieder in derselben HTL, weil mich meine ehemalige Deutschlehrerin gebeten hat, bei einer Projektwoche mitzumachen. Und ich habe genau gemerkt, die scheißen sich einfach alle davor an, was sein wird, wenn die Schule vorbei ist: kriegen sie einen Job oder kriegen sie keinen. Also, da ist in den letzten Jahren schon eine Entwicklung in eine falsche Richtung passiert. Das ist keine Frage. 6
  7. 7. In “Poppitz“ zeigt sich auch wieder Dein Faible für das Spiel mit verschiedenen Realitäts- ebenen ... Ja, das mach ich überhaupt gerne: Leute auf eine vermeintlich sichere Fährte locken. Die denken dann, super, so ist das also – und dann schwuppdiwupp ein Abbieger. Das war bei den “Benzinbrüdern“ so und auch bei der “Viertelliterklasse“. Das ist ein Spiel, das ich gern mit dem Publikum spiele. Daher ist “Poppitz“ auch bestimmt zu kompliziert, um so etwas zu erreichen wie beispielsweise “Der Schuh des Manitu“. Unser Film ist eher ein bisschen so, wie “Der sechste Sinn“: Weil er es wert ist, ihn sich ein zweites Mal anzuschauen, gerade wenn man das Ende schon kennt. Da entdeckt man dann vieles, was einem vorher vielleicht gar nicht aufgefallen ist. In “Poppitz“ fällt – in Anbetracht des unsäglichen Treibens in dem Ferien-Club – irgendwann der bedrohliche Satz, dass es zu bedenken gilt, dass diese Menschen alle wahlberechtigt sind. Und nicht nur das. Sie dürfen auch Auto fahren und sogar Kinder großziehen. Das muss man immer berücksichtigen. Der Dorfer Fredi hat das in seinem Programm ganz richtig gesagt: er hat nur Angst vor den Depperten. Nicht vor den Rechten oder den Linken, sondern einfach vor den Depperten. Entscheidend sind ja immer die, die wählen. Und darum mach ich nichts über tages- oder parteipolitische Sachen, sondern ich gehe an die Wurzeln: also zu denen, die wählen. Weil einen Westenthaler gäbe es ja normal nicht. Den muss ja wer machen. Dass es eine Geisteshaltung oder eben keine gibt, die so etwas zulässt, das ist das eigentlich Bedenkliche. Wird sich diese Ebene den Betreffenden vermitteln? Also im Gegensatz zur “Viertelliterklasse“ glaube ich schon, dass sich das bei “Poppitz“ ... Obwohl, wahrscheinlich werden das wieder viele nicht überreißen. Vordergründig ist es ja ein lustiger Film. Warum eigentlich ausgerechnet “Poppitz“? Weil ich einen Poppitz kenne: einen Autoverkäufer in St. Pölten. Ein Deutscher, der da bei einem Mitsubishi-Tandler arbeitet. Und Poppitz ist für mich so ein typisch deutscher Name. Einen Poppitz gibt’s bei uns nicht. Ursprünglich war der Arbeitstitel “Cosamera“. Der Name einer fiktiven Insel. Aber “Poppitz“ hat uns dann viel besser gefallen. INTERVIEW MIT HARALD SICHERITZ (von Peter Blau) Der letzte Düringer/Sicheritz-Film “Hinterholz 8“ entstand bei Nässe und Kälte im Wienerwald. Diesmal waren es fünf Wochen auf Gran Canaria. Das klingt nach deutlich erfreulicheren Bedingungen. Auf jeden Fall. Es war ein fünfwöchige Expedition, die eigentlich im Großen und Ganzen ziemlich wundervoll hingehauen hat. Ich sage wundervoll, weil ich jemand bin, der den Zirkus und das Zirkusleben liebt, und so nahe dran wie bei "Poppitz" waren wir – war ich – noch nie in meinem Leben. Wenn fünf Wochen Dreharbeiten im Ausland angesagt sind, reisen die Darsteller und auch der Stab natürlich mit ihren Familien an. Dadurch wachsen Menschen anders zusammen, als wenn sie nur miteinander arbeiten. Eben wie bei einem 7
  8. 8. Wanderzirkus. Ein friedlicher deutsch-österreichischer Wanderzirkus? Ich persönlich habe ja mit diesen traditionell behaupteten Animositäten niemals ein Problem gehabt. Jeder Mensch, der sich für einigermaßen kommunikationsfähig hält, sollte mit Mentalitätsunterschieden umgehen können. Jeweils zur Hälfte deutsche und österreichische Schauspieler zu haben, war für mich auch eine willkommene Herausforderung. Ich habe mit allen unglaublich gern gearbeitet. Es gab höchstens kleine Unterschiede in den Umgangsformen. Zum Beispiel, dass die Österreicher mit dem Konditional verheiratet sind. Das ist einfach so. Meine Anweisung klingen halt lang nicht so scharf und knackig wie in Deutschland üblich. Ich leite sie eben ein mit “Könntest du ...“ oder “Wäre es möglich, dass ...“. Das fanden die deutschen Darsteller anfänglich entweder etwas verwirrend oder zumindest charmant. Wird der Umstand, dass diesmal deutsche Schauspieler wie Kai Wiesinger oder Maria Bäumer mitspielen verhindern, dass “Poppitz“ das Dir so verhasste Etikett “Kabarettfilm“ aufgedrückt wird? Ich würde es so formulieren: Mir geht es in allen meinen Filmen und in “Poppitz“ ganz besonders darum, dass das Milieu authentisch ist. Dass die Menschen genau so sprechen und handeln, wie sie auch in Wirklichkeit sprechen und agieren würden. Und die Darstellung der Wirklichkeit in einem Film hat nichts Kabarettistisches. Ist “Poppitz“ dann in Deinen Augen eine Realsatire? Ich bevorzuge den Begriff Stilleben. Oder Sittenbild. Aber das ist natürlich alles mit der Satire verwandt. Wir haben versucht, eine Situation herzustellen, wo eben Menschen mit derselben Sprache, die sie aber bekanntlich trennt, zusammentreffen. Dieser Film hat ja ein ziemlich strenges Handlungskorsett, auch wenn diesem manchmal gar nicht so leicht zu folgen ist. Das macht meiner Meinung nach auch seinen besonderen Reiz aus: dass man nicht einfach linear von A nach B erzählt, sondern mit Mitteln arbeitet, die wirklich kinogerecht sind. Die Sprünge zwischen den verschiedenen Realitätsebenen? Ja. Oder überhaupt das verschachtelte Erzählen. Beim Sprechen ist es ja ratsam, Visionen vorher anzukündigen. Im Film musst du das nicht. Was ein Mensch im Kopf hat, lässt sich mit einem Film einfach ideal erzählen. Und “Poppitz“ ist ja auch eine Reise im Kopf vom Gerry Schartl. Ein Mensch, der in seinem Urlaub einer beruflichen Paranoia verfällt ... Ja. Der Roland hat einen untrüglichen Instinkt für Themen, die uns alle im Mark treffen. Beruf und Urlaub bilden ein Gegensatzpaar, mit dem wir alle irgendwie umgehen. Ganz egal ob wir jetzt Schüler, Selbstständige oder Erwerbstätige sind. Man muss sich also nicht erst mit einem fremdartigen Problem anfreunden, sondern man steigt unmittelbar in Situationen ein, die jeder von uns kennt – so oder so. Klingt in diesem “so oder so“ das tragikomische Element von “Poppitz“ an? Ja, natürlich. Im Leben, so wie wir alle es täglich führen, folgen ja absurde, komische, tragische und ganz normale Situationen hart aufeinander. Ich bemühe mich darum, keine 8
  9. 9. dieser Dimensionen auszuschließen. Dann entstehen nämlich einseitige Betroffenheiten. Das ist etwas, was ich nicht mag. Wenn man gerade furchtbar heulen muss, weil alles so furchtbar ist, genügt es gelegentlich, ein paar Schritte - in die Totale - zurückzugehen, um zu merken, dass das eigentlich auch furchtbar zum Lachen ist. Und es gibt auch in “Poppitz“ ganz viel zu lachen. Und Momente, in denen man denkt, “Ist mir auch schon passiert“ oder “Passiert mir hoffentlich nie“. Dieses Wechselspiel zwischen “komisch“ und “tragisch“ ist für mich das Reizvollste überhaupt. Und es ist auch das, wo ich mich in der gemeinsamen Arbeit mit Roland Düringer oft und gerne treffe: Wir haben dieses Nebeneinander, eben weil es so wirklichkeitsnah ist, beide sehr gern. Und natürlich auch die Macht, die man mit einem Film fast genauso hat wie mit einem Live-Auftritt: dass man seine Zuschauer “mitnehmen“ kann. Sind das gewissermaßen die Herzstücke Eurer Kongruenz und Kompatibilität? Wahrscheinlich. Wiewohl wir es wahrscheinlich noch nie so formuliert haben. Aber es ist ganz sicher so, dass Roland und ich nicht darüber diskutieren müssen, was jetzt lustig oder richtig ist. Dadurch, dass wir zumindest einen ähnlichen Zugang zum Leben im Allgemeinen haben, ersparen wir uns das. Der von Roland dargestellte Gerry Schartl erzählt seine Geschichte ja zum Teil direkt in die Kamera. Ein etwas eigenwilliges Stilmittel. Es war und ist für mich immer ein unglaublich starker Eindruck, wenn Roland Düringer allein auf der Bühne steht: wie er mit dem Publikum eine Geschichte durchlebt und sie nicht nur wie vom Katheder aus erzählt. Darin liegt eine seiner großen Stärken. Also war der Schritt, der ja mittlerweile im Medium Film immer populärer wird - eben dass derjenige, dessen Geschichte du verfolgst, sie dir auch wirklich erzählt - ein naheliegender. Dadurch, dass er das zum Teil in die Kamera macht, wirst du als Zuschauer noch stärker hineingezogen, weil du ja direkt angesprochen und aufgefordert wirst, mit ihm mitzugehen und mitzuleben. Führt aber nicht gerade diese Erzählweise auch zu einer Distanzierung vom Geschehen? Ich pflichte Dir bei, dass Roland und ich in Kauf nehmen, dass die filmische Illusion nicht zum durchaus schönen Selbstzweck wird. Dass du nicht 90 Minuten in Märchenwelten wegdriftest. Aber ich denke, dass die Geschichte spannend, interessant und betreffend genug ist, dass man dieses Halten der alltäglichen Realität gern hinnimmt. In einem realen Ferienclub auf Gran Canaria zu drehen, hat wahrscheinlich seine ganz besonderen Reize. Ein großer Vorteil war, dass wir vor Ort dauernd die Gelegenheit hatten, zu studieren, wie es wirklich ist. Wir hatten dort täglich Hunderte von Konsulenten – in Gestalt der Urlauber. Für unsere Aufnahmeleiter und meine Regieassistentin war es oft schwierig, unsere Komparsen von den echten Club-Gästen zu unterscheiden. Ein gutes Zeichen. Aber natürlich standen wir auch vor den Herausforderungen einer doch anderen Natur: wir haben 5 Tage Sandsturm gehabt. Vor allem für die Darsteller und die Jungs an der Kamera war das ziemlich hart. Das sieht und spürt man im Film. Und das ist auch gut so. Man wird zwar nicht nachvollziehen können, was es für die Darsteller bedeutet, wenn ihr Gewand im Wind so flattert, dass sie kaum ruhig stehen können, aber es hat zu der Stimmung, die “Poppitz“ in genau diesem Teil haben soll, massiv beigetragen. 9
  10. 10. Auch mit Ungeziefer hattet ihr zu kämpfen. Für die Szenen habt Ihr eigens einen Kakerlaken-Trainer engagiert? Ja, das fanden vor allem die Kinder am Set unglaublich lustig. Der hat unsere Kakerlaken betreut und versucht, sie dazu zu bewegen, vor der Kamera das zu machen, was wir von ihnen gebraucht haben. Das sind aber nicht dressierbare Tiere. Also musste er sich die ganze Zeit mit ihnen beschäftigen. So wie wir alle, die wir daneben gestanden sind und gewartet haben, dass der Kakerlak endlich das richtige macht. Kann man dem Szenario eines typischen All Inclusive Clubs überhaupt noch mit den Mitteln der Satire beikommen? Der Roland hatte das ja schon vorher mit der Videokamera erforscht. Und schon beim ersten Ansehen des erbeuteten Materials war mir klar: Da werden wir es nicht leicht haben, auch nur annähernd an die Wirklichkeit heranzukommen. Alles, was im Film zu sehen ist, trifft die Realität – oder wird von ihr sogar noch übertroffen. Wir haben in diesem Punkt nichts anderes getan, als dass wir das Wahre dramatisch verdichtet haben. Ohne damit diese Art von Urlaub zu werten. Es ist ja nicht so, dass ich einen Film gegen Cluburlaube machen wollte. Es geht mir einfach immer darum, mit welchem Bewusstsein man an die Dinge des Lebens herangeht. Ganz egal, ob das der Job ist, der Urlaub oder die Familie. Und wenn “Poppitz“ außer befreiendem Lachen etwas bewirken kann, dann vielleicht, dass die Menschen mehr darüber nachdenken, wie sie mit sich und ihrem Leben umgehen. FILMOGRAFIE/BIOGRAFIE ROLAND DÜRINGER Geboren am Weltspartag 1963. Bis 1983 keine besonderen Vorkommnisse zu vermelden. 1983 Gründung der Gruppe SCHLABARETT (mit Alfred Dorfer) 1994 Beginn der Solokarriere mit dem Bühnenstück “Hinterholzacht“ Mein Vater war Beamter. Beim Bund. Beim Bundestheaterverband. Im Burgtheater. Garderobier. Er zog also die Schauspieler an und aus. Nicht irgendwelche Schauspieler - nein. Burgschauspieler! Traurig genug, wenn man nicht selbst in die eigene Hose findet. So war ich ein Protektionskind und saß bereits im zarten Knabenalter von vier Lenzen zum ersten Mal drei Reihen hinter den Brettern, die die Welt bedeuten. Lumpazivagabundus. Hörbiger, Weck und Anders. Gute zehn Jahre lang hütete ich zumindest einmal im Monat einen Regieplatz in der dritten Reihe. Danach hatte ich mich damit abgefunden, dass Schauspieler auf der Bühne unnatürlich reden, sich nicht wie Menschen bewegen, mit dem Publikum kokettieren, nur selten Figuren differenzieren - aus lauter Angst, nicht erkannt zu werden und Emotionen vorheucheln, die dann im obligatorischen Schreikrampf enden. Ich beschloss, Maschinenbauingenieur zu werden. Eines Tages wurde ich eines Besseren belehrt. Ein kleiner grauer Pudel betrat, umgeben von zahlreichen Barden und eben so vielen Statisten, die Bühne. Es war ein kurzer, unfairer Kampf. Nach wenigen Sekunden war der Hund der Star der Aufführung. Hatte er die bessere Schauspielschule besucht? Hatte er mehr Bühnenerfahrung? War er bekannt durch Funk und Fernsehen? Nein. Der Hund war einfach Hund geblieben. Er spielte nicht den Hund. Er war Hund. Ich beschloss, “Hund“ zu werden. Seit etlichen Jahren stehe ich nun selbst auf der Bühne. Geschätzte 200 Mal im Jahr. Ich versuche, “Volkstheater“ im wahren Sinn dieses Wortes zu machen. Theater nicht für eine Handvoll selbsternannter Kunstinteressierter, sondern für jedermann. Für jenes “gemeine Volk“, dem auch ich angehöre. Ich möchte meinesgleichen zum Lachen, zum Weinen, zum 10
  11. 11. Ärgern, zum Nachdenken, zum ... Kurz, ich möchte mein Volk unterhalten. Man kann dies auch tun, ohne sich auf Musikantenstadlniveau zu reduzieren. Meine Stücke schreibe ich mir selbst, in einer Sprache, die wir alle verstehen und mit Inhalten, die uns alle betreffen. Mein Theater lebt vom Wiedererkennungseffekt: Sie lachen über Ihren Nachbarn, Ihr Nachbar lacht über Sie. In Wirklichkeit lachen beide über sich selbst. Aus Marketinggründen werden meine Stücke als “Kabarettprogramme“ verkauft. Als “Volksschauspiel“ könnte ich niemanden hinter seinem Ofen hervor-, oder besser, von seinem Satellitenspiegel fortlocken. Diesen Umstand hat sich das Theater selbst zu verdanken. Mein Theater ist in anderen Umständen. 1994 “HINTERHOLZACHT, 20 Jahre Abrechnung“, Kulisse Wien – gewinnt den “Österreichischen Kleinkunstpreis 94 “Muttertag“ (Buch: Schlabarett, Regie: Harald Sicheritz) kommt in die österreichischen Kinos 1995 “SUPERBOLIC“ - das 2. Soloprogramm - Kulisse Wien “FREISPIEL“ (Buch: A. Dorfer/H. Sicheritz, Regie: H. Sicheritz) Rolle: Agenturboss Schindler “KAISERMÜHLEN-BLUES“ - Regie: Harald Sicheritz, Rolle: Joschi Täubler 1997 “DIE BENZINBRÜDER“ - 3. Soloprogramm - Kulisse Wien Autoverleih (Unternehmensgegenstand: “Verborgung amiganischer Straßenzerkreuzer“ Firmenphilosophie: “Besser Hubraum als Wohnraum“) 1998 “HINTERHOLZACHT“ - Der Kinofilm - Start: 18. 9. 1998 - im Jänner 99 die 600.000 Be- sucher-Marke (“Super Golden Ticket“) überschritten. Erfolgreichster österreichischer Film, seit darüber Aufzeichnungen geführt werden. “MA 2412“ - Sitcom nach dem Stück “Mahlzeit“ von Schlabarett. Regie: Harald Sicheritz 1999 Triple Platin für 70.000 verkaufte VHS Cassetten von MA 2412 Goldene Romy für den beliebtesten österreichischen Schauspieler 1998 “DIE BEZINBRÜDER-SHOW“ in der Stadthalle am 28. und 29. April (1. Termin nach 3 Wochen ausverkauft, 2. ebenfalls ausverkauft – in Summe fast 16.000 Zuseher) Die Verkaufsvideos der Benzinbrüdershow (Doppelcassette) und des Filmes Hinterholzacht erreichen kurz nach bzw. bei Veröffentlichung Platinstatus Gründung eines Motocrossteams: “DIE BENZINBRÜDER MOTOXTREME“ mit Fahrer Ronald “RONMAN“ Grosskopf, Designer Knud Tiroch und einer Honda CR 250 2000 “DER ÜBERFALL“ Kinofilm -(R: Florian Flicker) Hauptrolle mit Joachim Bissmeier und Josef Hader – (gewinnen den Brozenen Leoparden der Filmfestspiele von Locarno für die besten männlichen Darsteller) Dreh 3. Staffel “MA 2412“ – Ausstrahlung im Frühjahr 2001 Der “REGENERATIONSABEND“ etabliert sich als eigenständiges Bühnenprojekt. 2001 “250 CCM – DIE VIERTELLITER-KLASSE“ - 4. Soloprogramm Dreh 4. Staffel “MA 2412“ (Ausstrahlung ab 7. 3. 2002) Letzte Staffel! 11
  12. 12. 2001/2002 Beginn der Dreharbeiten für POPPITZ 2002 Aufzeichnung (TV) der Viertelliterklasse im Wiener Burgtheater Wiederaufnahme des Bühnenstücks “Hinterholzacht“ ab 13. 9. 02 im Wiener Gasometer. FILMOGRAFIE/BIOGRAFIE MARIE BÄUMER Film (Auswahl) 1993 5 MILLIONEN UND EIN PAAR ZERQUETSCHTE – Fernsehfilm, ZDF, Polyphon, Regie: Andy Bausch 1994 DAS SCHWEIN - Fernsehfilm, SAT 1, Nostro, Regie: Ilse Hoffmann 1995 MÄNNERPENSION - Kinofilm, Boje Buck Produktion, Regie: Detlev Buck 1996 KALTE FÜSSE - Fernsehfilm, RTL, Blue Screen, Regie: Carl Schenkel SIEBEN MONDE - Kinofilm, Avista Film, Regie: Peter Fratzscher 1998 NEONNÄCHTE - Fernsehfilm, RTL, Blue Screen, Regie: Peter-Ily Huemer LATIN LOVER - Fernsehfilm, RTL, Bioskop Film, Regie: Oskar Roehler 1999 KRIEGER UND LIEBHABER - Fernsehfilm, SWR, Studio Hamburg, Regie: Udo Wachtveitl 2000 DER SCHUH DES MANITU - Kinofilm, Herb X, Regie: Michael Herbig DIE AUFERSTEHUNG - int. TV-Zweiteiler, France 2, Filmtre, Bavaria, Regie: Paolo und Vittorio Taviani SHE – TV-Film, Regie: Timothy Bond 2001 NAPOLEON - internat. TV-Vierteiler, Taurus Film, Regie: Yves Simoneau 2002 POPPITZ - Kinofilm, Dor Film, Regie: Harald Sicheritz DER ALTE AFFE ANGST - Kinofilm, Bioskop Film, Regie: Oskar Roehler Bayr. Filmpreis 2003, Preis der deutschen Filmkritik ADAM & EVA - Kinofilm, box! Film, Regie: Paul Harather 2003 WELLEN – TV Movie – Regie: Vivian Naefe LUISA SANFELICE – TV –Movie, Regie: Paolo und Vittorio Taviani 2004 DER TOTE BRUDER TV Movie – Regie: Stefan Krohmer 12
  13. 13. Theater (Auswahl) MENSCHENHASS + REUE Theater im Zimmer, Hamburg, Regie: Dieter Löbach SILIKON Theater im Kampnagel, Hamburg, Regie: Falk Richter ALLES IN EINER NACHT Kammerspiele Hamburg, Regie: Falk Richter FILMOGRAFIE/BIOGRAFIE KAI WIESINGER Geb. 1966 1992 Bayerischer Filmpreis als Schauspieler in KLEINE HAIE 1997 Bayerischer Filmpreis als Schauspieler in 14 TAGE LEBENSLÄNGLICH und in HUNGER Film (Auswahl) 2004 DER FRAUENFLÜSTERER – TV Tatort, Regie: Kaspar Heidelbach WILLKOMMEN DAHEIM – TV Film – Regie: Ariane Zeller 2003 HUNGER AUF LEBEN – TV Film, - Regie Markus Imboden POW – engl. Tv-Serie – Regie: Roger Gartland CAPPUCCINO ZU DRITT – TV Film – Regie: Klaus Knösel STARHUNTER 2003 – Serie GB/Can – Regie: Roger Gartland 2002 POPPITZ – Kinofilm - DOR Film, Regie HARALD SICHERITZ FALLEN ANGELS - Kinofilm Regie IAN DAVID DIAZ FAHRERFLUCHT – Kinokurzfilm – Regie: Martin Menzel DER ZEHNTE SOMMER – Kinofilm – Regie: Jörg Grünler 2001 AM ENDE DER HOCHZEITSNACHT – TV-Film - Regie OLAF KREINSEN MURDER ON THE ORIENT EXPRESS – TV-Film International – Regie: Carl Schenkel DRACULA - TV Italien/BRD –Regie ROGER YOUNG LATOUCHE, Regie CARL SCHENKEL 2000 EMIL UND DIE DETEKTIVE – Kinofilm - Regie FRANZISKA BUCH 1998 AFTER THE TRUTH – NICHTS ALS DIE WAHRHEIT – Kinofilm - Regie ROLAND SUSO RICHTER HIGHWAY SOCIETY – SEHNSUCHT NACH JACK – TV-Film - Regie MIKA KAURISMÄKI 1997 COMEDIAN HARMONISTS - Kinofilm - Regie JOSEPH VILSMAIER TERROR IN THE MALL – TV-Film International - Regie NORBERTO BARBA 1996 HUNGER - Kinofilm - Regie DANA VAVROVA 14 TAGE LEBENSLÄNGLICH – Kinofilm - Regie ROLAND SUSO RICHTER 13
  14. 14. 1995 STADTGESPRÄCH – Kinofilm - Regie RAINER KAUFMANN THE SUNSET BOYS - Kinofilm BRD/Norwegen/USA - Regie LEIDULF RISAN 1993 FRAUEN SIND WAS WUNDERBARES – Kinofilm - Regie SHERRY HORMANN BACKBEAT - TV Großbritanien/USA/Schweden – Film - Regie IAIN SOFTLEY 1991 KLEINE HAIE – Kinofilm - Regie SÖNKE WORTMANN Bayerischer Filmpreis 1992 als Darsteller Theater 1992 CLAVIGO - Prinzregententheater München - One Night Stand Prinzregententheater Rolle CLAVIGO, Regie GIL MEHMERT 1991 FEGEFEUER IN INGOLSTADT - Bayerisches Staatsschauspiel München Regie EDWIN NOEL ELEKTRA - Bayerisches Staatsschauspiel, Rolle OREST, Regie KIRSTEN ESCH 1990 HAROLD & MAUDE - Teamtheater München, Rolle HAROLD, Regie STEFAN MÄRKI FILMOGRAFIE/BIOGRAFIE NORA HESCHL Geboren 1987 Hobbies: reiten, schwimmen, singen, tanzen – und ihr Hund Ausbildung: Tanzforum Wien 2000/2001 Jugendmusical “X-mas – eine schöne Bescherung“ Show “Stars of tomorrow“ der Kindermusicalcompany 2002 "POPPITZ" – Kino – Regie: Harald Sicheritz 2003 "LUDWIG" – TV – Regie: Claudia Jüptner "TRAUTMANN 5" TV - Regie: Thomas Roth "MEDICOPTER 117" – TV – Regie: Thomas Nikel "DINNER FOR TWO" - Regie: Xaver Schwarzenberger "SUGAR GRANNY" – Regie: Xaver Schwarzenberger 2004 "KOMMISSAR REX – Regie: Christian Görlitz "BELLA FIGLIA" – Regie: Xaver Schwarzenberger "NOVOTNY & MAROUDI" (Pilot) – regie: Leo Bauer "4 Frauen & ein Todesfall" – Regie: Harald Sicheritz Patrizia - die hübsche, früh pubertär aufsässige Tochter von Gerry und Lena Schartl in POPPITZ - zu besetzen, war eine große Herausforderung. Uns war von vornherein bewusst, 14
  15. 15. dass wir uns da auf der Suche nach einer genialen Neuentdeckung befanden. Und wir hatten genau diesen Erfolg! Die 13jährige Oberwarter Gymnasiastin Nora Heschl machte unter mehr als 40 Bewerberinnen im zweiten Casting-Durchlauf (Thema: Rollenimprovisation) überzeugend das Rennen. Und schon bei der Kostümprobe war klar, dass Nora ihre allererste Rolle vor der Kamera so bravourös meistern würde, wie wir es dann beim Drehen erleben durften. - Harald Sicheritz – FILMOGRAFIE/BIOGRAFIE ALFRED DORFER seit 1961 Studium an der Uni Wien (Theaterwissenschaften, Germanistik und Philosophie) 1982 Schauspielstudium bei Seeböck, Tötschinger, Schwarz, Molcho, Pillmann, Ganser..... 1984 Gründung der Kabarettgruppe SCHLABARETT, Programm "Am Tag davor" 1985 "Atompilz von links" SCHLABARETT (Österreichischer Kleinkunstförderungspreis) Salzburger Szene: mit Ghelderodes "Ballade vom großen Makabren" "Sommernachtstraum" (mit H. Seeböck) 1986 "Kultur gegen alle" (SCHLABARETT) 1987 Salzburger Stier für "Kultur gegen alle", Woody Allens "Tod" und "Gott" (SCHLABARETT) 1988 "Sein und Schwein" (SCHLABARETT), "Planlos" (SCHLABARETT) 1989 "Freizeitmesse" mit J. Hader, "Rikiki" (Cami) bei den Wr. Festwochen 1990 "Fröstl" (SCHLABARETT), Regie bei "Educating Rita" mit Seeböck/ Mottl 1991 "Muttertag" (SCHLABARETT), "Indien" mit J. Hader Dieses Stück wird seit 92 an diversen deutschen Theatern gespielt. 1992 "Mahlzeit" (SCHLABARETT) ÖSTERREICHISCHER KLEINKUNSTPREIS für "Indien" 1993 "Alles Gute" Dorfers erstes Soloprogramm mit Band (Peter Herrmann,Günther Paal, Lothar Scherpe). Verfilmung von "Indien" (240.000 Zuschauer) 1994 2. Soloprogramm "Ohne Netz", Verfilmung von "Muttertag“ THOMAS PLUCH DREHBUCHPREIS für "Indien" 1995 Start von "Indien" in deutschen Kinos, Kinofilm "Freispiel" 15
  16. 16. 1996 3. Soloprogramm "Badeschluß" - goldene Romy 1996 (beliebester Schauspieler) 1997 ausgedehnte Bundesländertour mit "Badeschluß", Gastspiele in Deutschland Hauptrolle im Fernsehfilm "Qualtingers Wien" (Buch: Dorfer/Sicheritz) 1998 Sitcom "MA 2412" nach dem SCHLABARETT-Stück "Mahlzeit" mit Roland Düringer. 1999 Triple Platin (70.000 verkaufte Videocassetten) für "MA 2412" Drehbuch und Hauptrolle bei "Wanted" (erfolgreichster österr. Kinofilm 1999) Drehbuch für den Fernsehfilm "Die Jahrhundertrevue" 2000 4. Soloprogramm “heim.at“, goldene Romy 2000 (beliebester Schauspieler) 2001 Frühjahr – “Golden Ticket 2000“ für “Wanted“ als erfolgreichster österreichischer Kinofilm 4. Staffel MA 2412 2002 DEUTSCHER KLEINKUNSTPREIS 2002 in der Sparte Kabarett für “heim.at“, verliehen am 17. 2. im Mainzer Forum-Theater unterhaus. FILMOGRAFIE/BIOGRAFIE EVA BILLISICH 1983 – 86 Schauspielausbildung 1993 – 95 Animationsausbildung TV Aufzeichnung aller Kabarettprogramme mit Schlabarett 1994 Morgenküsse / Regie: Peter Patzak 1996 Kaisermühlenblues / Regie: Harald Sicheritz 1997 Qualtingers Wien / Regie: Harald Sicheritz On the Soap / 6 tlg. TV Serie / Regie: M. Dimali 1998 MA 2412 / Regie: Harald Sicheritz 1999 Jahrhundertrevue / Regie: Harald Sicheritz 2000 Kommissar Rex / Regie: Bodo Fürneis Trautmann / Regie: Harald Sicheritz 16
  17. 17. 2001 MA 2412 / letzte Staffel Dolce Vita / Regie: Claudia Jüptner 2002 Julia / Regie: Walter Bannert Hattrick / Regie: Walter Bannert Kino 1987 E.I.S. / Regie: Mittermeier 1993 MUTTERTAG / Regie: Harald Sicheritz 1994 FREISPIEL / Regie: Harald Sicheritz 1997 HINTERHOLZ 8 / Regie: Harald Sicheritz 1999 WANTED / Regie: Harald Sicheritz 2002 POPPITZ / Regie: Harald Sicheritz Theater/Musical On the Soap, Kindersägen/R: M. Dimali (Drachengasse), Das Fest der Krokodile/R: E.Makepeace (Künstlerhaus), Ballade des großen Makabren/R: R. Tötschinger (Szene Salzburg), Aids-Rettet die Liebe/R: M. Scheday (Bühne im Hof), Frauenschmerzen/R: K. Pieber (Kulisse), Amphitryon-Götterschmerzen/R: u. Brée (Metropol), Charlotte Ringlotte, Popelaks Reise (Theatro piccolo) Theater und Kabarettproduktionen SCHLABARETT: Tod/Gott (Regie: Seeböck), Die Kunst der Komödie (Regie: Seeböck), Planlos (Schlabarett - Regie: Seeliger), Kultur gegen alle (Schlabarett), Fröstl (Schlabarett), Muttertag (Schlabarett – Regie: E. Steinhauer) – in Österreich und Deutschland Autorentätigkeit: 3 Kabarettprogramme zusammen mit Alfred Dorfer und Roland Düringer, 1 Theaterstück zusammen mit Alfred Dorfer, Radio-Sketches mit Dorfer und Düringer, 1 Kabarettprogramm für Reinhard Nowak “Der Nowak-Report 1999“, 3 Kinderbücher (im Dachs-Verlag): Charlotte Ringlotte, Popelaks Reisen, Wedel und Krebsenspeck, Liedtexte für diverse Musicals, 2 Kinderstücke: Charlotte Ringlotte, Wedel und Krebsenspeck Regiearbeiten: Der Flieger und der Wal (Theatro piccolo), Der wilde Max (Simsa/Rosmanith) Kabarettpreis “Salzburger Stier“ 1987 für Kultur gegen alle (Schlabarett – Alfred Dorfer, 17
  18. 18. Roland Düringer) Preis der Deutschen Schallplattenkritik für Charlotte Ringlotte mit dem Theatro piccolo. FILMOGRAFIE/BIOGRAFIE REINHARD NOWAK Geb. 1964 Kino 2002 POPPITZ , Regie: Harald Sicheritz 2000 KOMM, SÜSSER TOD, Regie: Wolfgang Murnberger 1999 ENE MENE MU UND TOT BIST DU, Regie: Houchang Allahyari – Hauptrolle WANTED, Regie: Harald Sicheritz 1997 DAS SIEGEL, Regie: Xaver Schwarzenberger HINTERHOLZ 8, Regie: Harald Sicheritz 1996 SCHWARZFAHRER, Regie: Nikolaus Leytner 1995 FREISPIEL, Regie: Harald Sicheritz 1993 MUTTERTAG, Regie: Harald Sicheritz – Hauptrolle TV (Auswahl) 2001 DOLCE VITA & CO, Regie: Claudia Jüptner 2000 DOLCE VITA & CO, Regie: Erhard Riedlsperger 1999 KOMMISSAR REX, Regie: Bodo Fürneisen JULIA – EINE UNGEWÖHNLICHE FRAU, Regie: Walter Bannert u.a. DIE JAHRHUNDERTREVUE, Regie: Harald Sicheritz FINK FÄHRT AB, Regie: Harald Sicheritz – Hauptrolle 1995/99 KAISERMÜHLENBLUES, Regie: E. Riedlsperger, H. Sicheritz 1998 AUS HEITEREM HIMMEL, Regie: Britte Dresewski 1996/98 DIE KRANKEN SCHWESTERN (Comedy), Regie: Werner Sobotka 1997 QUALTINGERS WIEN, Regie: Harald Sicheritz 1996 18
  19. 19. STOCKINGER, Regie: Hans Werner LIEBLING KREUZBERG, Regie: Vera Loebner LOVERS, Regie: Xaver Schwarzenberger DIE BRÄUTE, Regie: Johannes Fabrick 1995 AUTSCH, Regie: Paul Harather – Hauptrolle SCHNELLSCHUSS, Regie: Thomas Roth DER TOURIST, Regie: Urs Egger EINE KLEINE ERFRISCHUNG, Regie: Thomas Roth – Hauptrolle PARKPLATZ, Regie: Kurt Ockermüller Theater/Kabarett (Auswahl) STATTHEATER “Der Name der Tulpe“/ “Männerschmerzen“/“Wiener Lust“ SCHLABARETT “Atompilz von links“/“Planlos“/“Muttertag“ SEEBÖCKENSEMBLE “Summanochdsdram“/“Irrtum über Irrtum“/“Dr. Jeckill und Mr. Hyde“ Solokabarett “Einer muss der Nowak sein“/“Der Nowakreport“/“Der original Fidele Fritzel“ FILMOGRAFIE/BIOGRAFIE MARIA HOFSTÄTTER Geboren 1964 in Oberösterreich 1983 - 88 diverse Kabarettproduktionen danach freie theaterproduktionen Film INDIEN - Regie: Paul Harather Hinterholz 8, Wanted - Regie: Harald Sicheritz AMEISENSTRASSE - Regie: Michael Glawogger GELBE KIRSCHEN - Regie: Leopold Lummerstorfer HUNDSTAGE - Regie: Ulrich Seidl (Spezialpreis der Jury in Gijon, Spanien, Herbst 2001) WOLFZEIT –Kino - Regie: Michael Haneke POPPITZ – Kino - Regie: Harald Sicheritz DAS HAUS – Regie: Peter Payer SOPHIE SCHOLL – DIE LETZTEN TAGE – Kino – Regie: Marc Rothmund Theater Freie Produktionen "Weiterleben. Eine Jugend" im DieTheaterKonzerthaus - Regie: Nika Sommeregger mit diesem Stück auf Tournee. FILMOGRAFIE/BIOGRAFIE OLIVER KORITTKE Geboren 1968 Ausbildung: Prof. Erika Dannhoff Kino (Auswahl) 2004 MEINE FRAU, MEINE FREUNDE UND ICH, Regie: Detlef Bothe 2002 POPPITZ, Österreich, Regie: Harald Sicheritz TOTE FISCHE SCHWIMMEN OBEN, KURZFILM, REGIE: NEELE LEANA VOLLMAR 2001 DAS JAHR DER ERSTEN KÜSSE, Regie: Kai Wessel 19
  20. 20. OPUS, Kurzfilm HFF München, Regie: Frieda Wittich NO GO, Österreich, Regie: Sabine Hiebler und Gerhard Ertl 2000 DIE MÄNNER IHRER MAJESTÄT, Österreich/USA, Regie: Stefan Ruzowitzky EIN GÖTTLICHER JOB, Regie: Torsten Wettcke EINE HAND VOLL GRAS, Regie: Roland Suso Richter 1999 SUMO BRUNO, Regie: Lenard Krawinkel 1998 BANG, BOOM, BANG - EIN TODSICHERES DING, Regie: Peter Thorwarth SÜDSEE, EIGENE INSEL, Regie: Thomas Bahmann 1997 DAS MERKWÜRDIGE VERHALTEN GESCHLECHTSREIFER GROSSSTÄDTER ZUR PAARUNGSZEIT Regie: Marc Rothemund FÜNF MINUTEN, Kurzfilm, Regie: Britta Krause SARA AMERIKA, Regie: Roland Suso Richter 1996 DIE MUSTERKNABEN, Regie: Ralf Huettner 1995 ROHE OSTERN, Regie: Michael Gutmann 1994 LOOOSERS, Regie: Christopher Roth 1990 KEEP ON RUNNING, Regie: Holm Dressler TV - Auswahl 2004 Tausche Kind gegen Karriere, Regie: Michael Rowitz 2003 Irren ist sexy, Regie: Manfred Stelzer 2003 Ein krasser Deal, Regie: Tina Fürneisen, Daniel Texter 2003 Ihr schwerster Fall, Regie: Patrick Winczewski 2003 Das Schönste aus Bitterfeld, Regie: Matthias Tiefenbacher 2002 Das siebte Foto, Regie: Jörg Lühdorff 2002 Die Musterknaben 3, Regie: Ralf Huettner 2001 Der kleine Mann, Fernsehfilm, BR, Regie: Mathias Steurer 2000 Caroline (AT), Fernsehfilm RTL, Regie: Hannu Salonen 2000 Jenny Berlin – Ende der Angst, Fernsehfilm, ZDF, Regie: Johannes Fabrick 1999 Die Nacht der Engel, Fernsehfilm, RTL, Regie: Michael Rowitz 1999 Der Elefant in meinem Bett, Fernsehfilm, ProSieben, Regie: Mark Schlichter 1998 Ein Mann wie eine Waffe, ProSieben Fernsehfilm, Regie: Michael Rowitz 1998 Doggy Dog – Eine total verrückte Hundeentführung, Fernsehfilm, RTL, Regie: Klaus Knoesel 1998 Der Kuß des Killers, Fernsehfilm, RTL, Regie: Michael Rowitz 1998 Weekend mit Leiche, Ferrnsehfilm, SAT 1, Regie: Sven Severin 1998 Zwei Brüder - Auf Leben und Tod, Fernsehreihe, ZDF, Regie: Martin Weinhart 20
  21. 21. 1998 Dunckel, Fernsehfilm, ZDF, Regie: Lars Kraume 1997/98 Einfach Klasse, 3-Teiler, ZDF, Regie: Michael Rowitz 1997 Die Musterknaben 2, Fernsehfilm, ZDF, Regie: Ralf Huettner 1997 Tut mir leid wegen gestern, Fernsehfilm, SWF, Regie: Anna Justice 1996 Nackt im Cabrio, Fernsehfilm, SAT 1, Regie: Sven Severin 1996 Der Clown, Fernsehfilm, RTL, Regie: Hermann Joha 1996 Rosa Roth - Nirgendwohin, Fernsehfilm, ZDF, Regie: Carlo Rola 1995 Achterbahn, Fernsehfilm, ZDF, Regie: Stefan Neuschäfer 1994/95 Zappek, Fernsehserie, ARD, Regie: Stefan Maier u.a. 1990 Heldenfrühling, Fernsehfilm, ZDF, Regie: Michael Kehlmann 1987 Molle mit Korn, Fernsehfilm, ARD, Regie: Uwe Friessner 1985 Eine Klasse für sich, Fernsehserie, ZDF, Regie: Frank Strecker 1980 Sternensommer, Fernsehfilm, ZDF, Regie: Konrad Sabrautzky 1974 Die 3 Klumberger, Fernsehfilm, ZDF, Regie: Wolfgang Teichert Theater - Auswahl 1992 Volltreffer, Rolle: Andy, Theater Strahl Berlin, Regie Ferry Ettehad 1988 Die 12 Geschworenen, Rolle: NR 5, Frankisches Theater, Regie: Wolfgang Huhne Auszeichnungen 2000 Adolf-Grimme-Preis für "Dunckel" Baden-Badener Tage des Fernsehspiels, Darstellerpreis für "Die Musterknaben" FILMOGRAFIE/BIOGRAFIE HARALD SICHERITZ 2004 "VIER FRAUEN UND EIN TODESFALL" – TV - (3 Folgen) 2003 "MA 2412 - DIE STAATSDIENER Kinofilm, Regisseur, Co-Autor 2002 POPPITZ Kinofilm - Regisseur, Co-Autor MÖBEL LUTZ, VISA TV-Werbekampagnen - Regisseur 2001 ZWÖLFELÄUTEN Historischer TV-Film – Regisseur, Dramaturg Fernsehpreis der Österreichischen Volksbildung 2002 Festivalteilnahmen in Hof, Saarbrücken, Biarritz, Schwerin MA 2412 - 4. Staffel der Sitcom-Serie, 8 Folgen – Regisseur, Co-Autor MÖBEL LUTZ, VISA TV-Werbespots - Regisseur 2000 TRAUTMANN - Pilotfilm der TV-Krimireihe - Regisseur, Co-Autor Goldene Romy für die beste Kamera 2000 an Thomas Kürzl MA 2412 - 3. Staffel der Sitcom-Serie, 8 Folgen – Regisseur, Co-Autor MÖBEL LUTZ, VOLKSBANK, 11 88 99, VISA TV-Werbekampagnen – Regisseur Silberne CCA-Venus für VISA Kinospot 1999 WANTED Kinofilm – Regisseur Österreichischer Filmpreis 2000 Goldene Romy für den erfolgreichsten österreichischen Kinofilm 2000 Festivalteilnahmen in Saarbrücken, San Diego, Moskau, Kalkutta, Ourense JAHRHUNDERTREVUE - TV-Film - Regisseur 21
  22. 22. MA 2412 - 2. Staffel der Sitcom-Serie, 9 Folgen - Regisseur, Co-Autor Platin-Videokassette für mehr als 30.000 verkaufte Exemplare MÖBEL LUTZ TV-Werbekampagne – Regisseur 1998 FINK FÄHRT AB TV-Film - Regisseur, Co-Autor MA 2412 - Staffel der SitCom-Serie, 9 Folgen - Regisseur, Co-Autor Platin-Videokassette für mehr als 30.000 verkaufte Exemplare MÖBEL LUTZ TV-Werbekampagne - Regisseur 1997 HINTERHOLZ 8 Kinofilm - Regisseur, Co-Autor Super Golden Ticket für 600.000 Kinobesucher in Österreich (erfolgreichster Kinofilm, seit in Österreich darüber Aufzeichnungen geführt werden) Österreichischer Filmpreis 1998 Goldene Romy für den erfolgreichsten österreichischen Kinofilm 1999 Österreichischer Schauspielerpreis 1999 an Roland Düringer Platin-Videokassette für mehr als 30.000 verkaufte Exemplare Festivalteilnahme in Saarbrücken QUALTINGERS WIEN - TV-Film - Regisseur, Co-Autor Erich-Neuberg-Regiepreis 1999 Goldene Romy für die beste Kamera 1999 an Helmut Pirnat KIKA, TV-MEDIA TV-Werbekampagnen - Regisseur 1996 KAISERMÜHLEN BLUES 4. Staffel der TV-Serie, 10 Folgen – Regisseur 1995 FREISPIEL Kinofilm - Regisseur, Co-Autor Goldene Romy für den erfolgreichsten österreichischen Kinofilm 1996 Festivalteilnahmen in Minneapolis, Hof, Prag, Shanghai KAISERMÜHLEN BLUES - Staffel der TV-Serie, 10 Folgen - Regisseur mehrere Treatments und dramaturgische Bearbeitungen für Spielfilme und TV-Serien 1993 MUTTERTAG Kinofilm - Regisseur, Co-Autor bis 1993 OTTO PREMINGER - ANATOMY OF A FILMMAKER - Dokumentarfilm USA/Ö - Co-Regisseur, Herstellungsleiter OHNE MAULKORB - TV-Magazin - Gestalter und Redakteur (1982-85) Regisseur und Produktionsleiter von Dokumentarserien, TV-Werbespots, TV-Magazinen und Musikvideos Bildregisseur bei zahlreichen Aufzeichnungen von Kleinkunstprogrammen sonstige Tätigkeiten Lehrbeauftragter für "Film und Musik" an der Abteilung Film und Fernsehen der Universität für Musik und Darstellende Kunst, Wien (1996-2001) Lektor der Lehrredaktion des Instituts für Kommunikationswissenschaft und der Zeitschrift 22
  23. 23. "profil" (1996) Gründer, Texter und Bassist der Musikgruppe WIENER WUNDER - mehrere Tonträger, Filmmusik u.a. für die Filme "Müllers Büro" und "Muttertag" (seit 1980) Theaterregisseur - u.a. bei der freien Produktion ZAPPZARAPP (1987) Feuilletonist bei der "Neuen AZ" (1982-86) Ausbildung Seminare für Filmregie bei Lenore DeKoven am American Film Institute, Los Angeles (1990-91) Seminar für Filmanalyse bei Krysztof Kieslowski (1994) Drehbuch-Workshops bei Inga Karetnikova (1994-95) Studium der Politik- und Kommunikationswissenschaft an der Universität Wien (Dissertation "Wie unterhält das Fernsehen?") 1983 Promotion zum Dr. phil. geboren in Stockholm, Schweden (1958) 23

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