GründerBasics: Recht, Steuern & BWLMünchen, 14./15.11.2012
AGENDA1 Überblick2 Bankengespräch & Finanzierung3 Businessplan und BWL4 Projektberatung für Gründer: Investorenrunde4 Proj...
AGENDA6 Markenrecht – Flagge zeigen mit der Marke7 Fallstricke im Sozialrecht8 Prozesse im Start-upFragen / DiskussionFrag...
1 ÜberblickHolger KockSteuerberater / Wirtschaftsprüferwww.esteuerpartner.deHarald ZanklSteuerberater / Rechtsanwaltwww.es...
Gründung: Aktuelleso 2011: Neugründungen durch 835.000 Personen (18 – 65 Jahre)o Vollerwerbsgründer: konstant bei ca. 392....
Gründung: Aktuelleso 2/3 der Gründer setzen Finanzmittel ein, 2/3 davon Fremdkapitalo 50 % der Mittel sind „normale“ Bankd...
Gründung: Die 10 häufigsten Stolpersteine1. Fehler in Businessplan und Geschäftsmodell2. Selbst und ständig: Ziele und Kom...
Gründung: Die 10 häufigsten Stolpersteine6. Kundenorientierung fehlt7. Falscher Umgang mit Investoren8. Mitbewerber ignori...
4 Gründungsphasen1 2 3 4Seite 101 2 3 4Vorplanung Setup LaufendesGeschäftErweiterung,Anpassung
2 Bankengespräch & FinanzierungThomas FürstLeiter ExistenzgründungsCenterStadtsparkasse MünchenStadtsparkasse MünchenSeite...
Bankengesprächund FinanzierungThomas FürstLeiter ExistenzgründungsCenterStadtsparkasse München München, 18. Juli 2012
Vielen Dank für IhreAufmerksamkeitThomas FürstLeiter ExistenzgründungsCenterStadtsparkasse MünchenTel.: 089/2167-11261E-Ma...
3 Strategie: Businessplan und BWLHolger KockSteuerberater / Wirtschaftsprüferwww.esteuerpartner.deHarald ZanklSteuerberate...
3 Strategie: Businessplan und BWLSeite 15
o BWL im Businessplano Zweck und Inhalt eines Businessplanso Muster-Gliederung eines Businessplanso Finanzwirtschaftliche ...
o Grundregeln der Physik: e = m * c2, v = s / t …o Betriebswirtschaftliche Grundregeln:o Umsatz = Preis * Mengeo Kosten = ...
3 Strategie: Wie läuft die Profit Engine?Seite 18Wo liegt der BEPBreak-Even-Point?
3 Strategie: Verläufe in der PraxisStrukturen sindnicht linear!Seite 19
o Zwecke:o Darstellung Geschäftsidee (auch in Zahlen: Validierung & Tragfähigkeit)o Voraussetzung für Förderung & Finanzie...
„Planung bedeutet, Zufall durch Irrtum zu ersetzen“Albert Einstein / Winston Churchill3 Strategie: Businessplan„Solide Pla...
1. Zusammenfassung2. Geschäftsidee und Produkte / Dienstleistungen3. Markt, Wettbewerb und Vertriebskonzept4. Organisation...
o Was wollen Sie wo und wie zu welchen Kosten anbieten?o Welche Produkte/Dienstleistungen?o Welche Stückzahlen sind wann a...
1. Mindestgewinn2. Gründungskosten / Investitionen3. Umsatzplanung4. Erfolgsplanung5. Cashflow Planung3 Strategie: Finanzw...
o Ziel des Unternehmens? Nebenerwerb, Haupterwerb, New SAP/Googleo Welcher Gewinn muss mindestens erzielt werden?3 Strateg...
3 Strategie: Gründungskosten / Investitionen€Gewerbeanmeldung, Handelsregister, Notar, Berater, MarkenschutzMiete, Makler,...
Phase 1: Umsatzplanung – Bsp. Beratung / FreiberuflerMonat 1 Monat 2 Monat…Werktage 22- Urlaub und Krankheit -3- Fortbildu...
Jahr 1 Jahr 2 Jahr …Umsatz (aus der Umsatzplanung) V 100.000 300.000- Wareneinsatz V -50.000 -150.000= Rohgewinn V 50.000 ...
3 Strategie: Planung der Finanzierung = CashflowMonat 1 Monat 2 Monat 3Bestand liquide Mittel + freier Kreditrahmen am 1. ...
3 Strategie: The name of the game: CASHFLOWpositiverCashflowCF in €Seite 30Finanzierungs-bedarf!
Vorlagen und Beispieleo eSteuerPartner: http://www.esteuerpartner.de/gruender/links-infoso IHK München (pdf und Excel):htt...
Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!Vielen Dank!Seite 32
4 Projektberatung für Gründer: InvestorenrundeAlexander NagelVorstand ProjektsupportAcademy Consult München e.V.Seite 33
Projektberatung für Gründer: InvestorenrundeSTRENG VERTRAULICH UND RECHTLICH GESCHÜTZTEine Verwendung dieser Unterlagen oh...
AgendaStudenten beraten Unternehmen.Wer sind wir? Was tun wir? und für wen?ProjektablaufBest PracticeAcademy Consult || Gr...
Durch Interdisziplinäre Teams entsteht eine kreative Arbeitsatmosphäre und ein Problemwird aus verschiedensten Blickwinkel...
AgendaStudenten beraten Unternehmen.Wer sind wir? Was tun wir? und für wen?ProjektablaufBest PracticeAcademy Consult || Gr...
Langjährige Erfahrung in der Durchführung von professionellen Beratungsprojektenin 3 KompetenzbereichenStudenten beraten U...
AgendaStudenten beraten Unternehmen.Wer sind wir? Was tun wir? und für wen?ProjektablaufBest PracticeAcademy Consult || Gr...
Erstellung einer Investorenpräsentation für ein amerikanisches SicherheitsunternehmenDas UnternehmenNextAlarm AG, full ser...
Die eigentliche Erstellung der Powerpointpräsentation erfolgt zuletzt!Projektablauf1. Entwicklung der „Storyline":Definiti...
Effektive Erstellung einer InvestorenpräsentationBest PracticeZiel der Präsentation festlegenPräsentationsinhalt sind Antw...
Vielen Dank für IhreAufmerksamkeitAlexander NagelVorstand ProjektsupportTel.: +49 176 420 23060a.nagel@academyconsult.de
5 Basisthemen aus Recht & SteuerHarald ZanklSteuerberater / Rechtsanwaltwww.esteuerpartner.deHolger KockSteuerberater / Wi...
4 Gründungsphasen: Phase 11 2 3 4Seite 451 2 3 4Vorplanung Setup LaufendesGeschäftErweiterung,Anpassung
Vorplanungo Versicherungsstatus klären: Krankenversicherung, Rentenversicherung,Haftpflicht, Berufsunfähigkeit, ggf. Recht...
4 Gründungsphasen: Phase 21 2 3 4Seite 471 2 3 4Vorplanung Setup LaufendesGeschäftErweiterung,Anpassung
Überblicko Vorprüfung: Tätigkeit gewerblich / freiberuflich? Erlaubnis notwendig?o Rechtsformwahl, ggf. Gesellschaftsstruk...
Gewerblich vs. Freiberuflicho Gewerberecht gilt weitestgehend nicht für Freiberuflero Freiberufler: Keine IHK-Zwangsmitgli...
Gewerbeo Gewerbeanmeldung bei der Gewerbeaufsicht (München: KVR)o Seltener: ‚echte‘ Erlaubnis notwendig (z.B. Immobilien- ...
Überblick wichtige Punkte im Fragebogeno Empfehlung: Lastschriftverfahreno Angaben zu Vorauszahlungeno Gewinnermittlungsar...
Phase 2: Setup – Fragebogen Finanzamt 2Seite 52Empfehlung: realistische Angaben,keine „Bugwelle“ erzeugen!
Phase 2: Setup – Fragebogen Finanzamt 3Seite 53
Phase 2: Setup – BuchführungspflichtBuchführungs-/Bilanzierungspflicht:o Kapitalgesellschaften (GmbH/UG/AG)o Alle Kaufleut...
Phase 2: Setup – UmsatzsteuerÜberblick Umsatzsteuero Steuerpflichtig ist der ‚Unternehmer‘ muss Umsatzsteuer „einziehen“o ...
Phase 2: Setup – UmsatzsteuerBeispiel Umsatzsteuer/Vorsteuero Preiskalkulation des Unternehmers ergibt:„Mein Produkt soll ...
Phase 2: Setup – Umsatzsteuer 2Umsatzsteuer – Ausnahme: Kleinunternehmerregelungo Umsatz (Einnahmen) ≤ 17.500 Euroo Dann k...
Phase 2: Setup – Fragebogen Finanzamt 4Seite 58
Phase 2: Setup – Umsatzsteuer 3Umsatzsteuer – Soll- vs. Istversteuerungo Standard: Sollo Im Monat der Rechnungsstellung: Z...
Phase 2: Setup – Umsatzsteuer 3oderoderSeite 60oder
Rechtsformwahl wird beeinflusst durch…o Tätigkeit: u.U. Rechtsform nicht zulässigo Wie viele Personen gründen?o Umfang des...
Phase 2: Setup – RechtsformwahlMindestkapital Haftung Kosten AufwandEinzelunternehmen - voll gering geringGbR, oHG, KG - v...
Anmerkungen zur Steuerbelastung im Vergleicho Bei Gewinnen ist Steuerbelastung weitgehend gleich strukturierbaro z.B. GmbH...
Sog. GmbH/UG-ModellPhase 2: Setup – RechtsformwahlOperative GmbHGesellschafter:UG 1Gesellschafter:UG 250 % 50 %Auch möglic...
Belastungsvergleich: Gewerbesteuer München und UmlandgemeindenPhase 2: Setup – Rechtsformwahl 6HebesätzeMünchen 490 %Olchi...
Rechtsformwahl – Hinweiseo Eigenkapital einer GmbH: 25.008 Euroo Eigenkapital einer UG: z.B. 1.008 Euro (nicht zu niedrig ...
Phase 2: Setup – VerträgeVerträgeo Gesellschaftsvertrag, Ehevertrag, Mietvertrag, Arbeitsvertrag,GF-Anstellung, AGB, …o Zu...
4 Gründungsphasen: Phase 31 2 3 4Seite 681 2 3 4Vorplanung Setup LaufendesGeschäftErweiterung,Anpassung
Phase 3: Laufendes Geschäft – ProzesseLaufendes Geschäft – Termine & Prozesse einrichteno Monatlich bis zum 10.: USt-VA / ...
4 Gründungsphasen: Phase 41 2 3 4Seite 701 2 3 4Vorplanung Setup LaufendesGeschäftErweiterung,Anpassung
Phase 4: Erweiterung, AnpassungErweiterung, Anpassungo Neuer Innovationszyklus / Umstrukturierungo Neufinanzierung / Exito...
Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!Vielen Dank!Seite 72
6 Markenrecht – Flagge zeigen mit der MarkeDr. Thomas Sonnenhauser, Dipl.-Chem.Deutscher Patent- und MarkenanwaltEuropean ...
Welche Schutzrechte gibt es?o MarkeBeliebig verlängerbarer Schutz für Produkt-/Firmennamen (z.B. Worte,Bilder)o PatentMeis...
Warum ist Markenrecht für Unternehmensgründer wichtig?o Schutzrechte (z.B. Marken) von Wettbewerbern können die eigenenAkt...
Beispiele für Markenformen/GeschmacksmusterTastmarke GeschmacksmusterBildmarke KlangmarkeSeite 76
Was ist eine Marke?o Die Funktion einer Marke ist, einen Hinweis zu geben, dass ein bestimmtesProdukt oder Dienstleistung ...
Was schützt eine Marke und wo entfaltet sie ihre Wirkung?o Eine Marke gewährt ein ausschließliches Recht, die Marke zu ben...
Welchen Schutzumfang hat eine Marke?o Schutz gegen identische und ähnliche Produkt-/Firmennameno Wichtig für die Frage der...
4 Phasen zur eigenen Schutzrechtsstrategie1 2 3 41 2 3 4ZieledefinierenMarkt-/Wettbewerbs-situationanalysierenZiele anpass...
Phase 11 2 3 4ZieleZieledefinierenÜberlegen, welche Waren- und/oder Dienstleistungen man anbieten möchteund welchen Firmen...
Phase 21 2 3 4Suche nach existierenden deutschen Marken:http://register.dpma.de/DPMAregister/marke/einsteigerSuche nach ex...
Phase 31 2 3 4In Hinblick auf das Analyseergebnis aus Schritt 2 ggf. Firmen- undProduktnamen oder Logo anpassen.Ziele anpa...
Phase 41 2 3 4Markenstrategie für eigene Position entwickeln (zusammen mit Patent-/Markenanwalt), ggf. Marke(n) oder ander...
Zusammenfassungo Schutzrechte von Wettbewerbern (z.B. Marken) können die (Weiter-)Verwendung des eigenen Firmennamens oder...
Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!Vielen Dank!Seite 86
7 Fallstricke im SozialrechtOliver PenningerRechtsanwaltFachanwalt für Sozialrecht und MedizinrechtSeite 87
A. Sozialversicherungsstatus des GründersWelche Zweige der Sozialversicherung bestehen?Rentenversicherung (SGB VI)Arbeitsl...
A. Sozialversicherungsstatus des GründersGrundsatz:Versicherungspflicht besteht, wenn eine Beschäftigung gegen Entgelt vor...
A. Sozialversicherungsstatus des GründersBesteht Versicherungspflicht des Arbeitgebers selbst?Seite 90Die Frage nach der S...
A. Sozialversicherungsstatus des GründersObwohl der Geschäftsführer einer GmbH mitunter gegenüberMitarbeitern Arbeitgeberf...
A. Sozialversicherungsstatus des Gründers1. GmbH-Gesellschafter-GeschäftsführerGrundsatz: bei einer Beteiligung am Stammka...
A. Sozialversicherungsstatus des GründersDie Kapitalbeteiligung gibt nur ein erstes Indiz, ob aufgrund einerSperrminorität...
B. Sozialversicherungsstatus der MitarbeiterLiegt bei meinen Mitarbeitern Sozialversicherungspflicht vor ?Wer entscheidet ...
B. Sozialversicherungsstatus der MitarbeiterBeitragspflicht in der Kranken-, Pflege-, Renten- undArbeitslosenversicherung ...
B. Sozialversicherungsstatus der MitarbeiterIn der Rechtsprechung wurden Abgrenzungsmerkmale herausgearbeitet.Es kommt ste...
B. Sozialversicherungsstatus der MitarbeiterUrlaubsanspruchAnspruch auf UrlaubsentgeltEntgeltfortzahlung im Krankheitsfall...
B. Sozialversicherungsstatus der MitarbeiterFallstrick 2:Der Arbeitgeber……muss prüfen, ob der Arbeitnehmer/Auftragnehmerso...
B. Sozialversicherungsstatus der MitarbeiterEine Fehleinschätzung wirkt sich daher finanziell ausschließlich beimArbeitgeb...
B. Sozialversicherungsstatus der MitarbeiterBetriebsprüfungdurch die Rentenversicherung § 28 p SGB IV:Die Rentenversicheru...
B. Sozialversicherungsstatus der MitarbeiterEmpfehlung:Bei Ungewissheit des Sozialversicherungsstatus derBeschäftigten/Auf...
B. Sozialversicherungsstatus der MitarbeiterVorteil:Die Entscheidung der Clearingstellezum Bestehen oder Nichtbestehen ein...
B. Sozialversicherungsstatus der MitarbeiterSeite 103
B. Sozialversicherungsstatus der MitarbeiterDie Entscheidung der Deutschen Rentenversicherung Bund wird der„Einzugsstelle“...
B. Sozialversicherungsstatus der MitarbeiterFallstrick 3:Die Leistungsgesetze der jeweiligen Sozialversicherungsträger reg...
Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!Vielen Dank!Seite 106
8 Prozesse im Start-upMartin SchadeUnternehmensberaterZertifizierter Projektmanagement-FachmannSeite 107
8 Prozesse im Start-up1. Wie bekomme ich das Chaos im Büro und auf dem Schreibtisch in denGriff?Seite 1082. Wie transporti...
8 Prozesse im Start-up1. Wie bekomme ich das Chaos im Büro und auf dem Schreibtisch in denGriff?Seite 1092. Wie transporti...
Vom Chaos zur OrdnungSeite 110
5S-MethodeAussortieren nichtbenötigter Materialien.SortierenSetzen(Anordnen)Selbst-Sicherstellen, dass allesseinen Platz h...
Schlüsselfaktoren für 5S- Vorbildfunktion der Gründer- Integration in den Arbeitsalltag als ständiger Verbesserungsprozess...
8 Prozesse im Start-up1. Wie bekomme ich das Chaos im Büro und auf dem Schreibtisch in denGriff?Seite 1132. Wie transporti...
Was meine ich?Seite 114
Was verstehen die Anderen?Seite 115
Was verstehen die Anderen?Seite 116
Wie transportiere ich meine Idee richtig?- Das Produkt visualisieren- Bewusst machen: „Schritte zum Produkt“- Schnittstell...
Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!Vielen Dank!Seite 118
Anhang: Pflichtangaben RechnungRechnungsstellung: Pflichtangaben Umsatzsteuero Name und Anschrift leistender Unternehmer u...
Anhang: Aufbewahrungspflicht und KleinbetragsrechnungAufbewahrungspflicht 10 Jahreo Betrifft: ein „Doppel“ eigener Rechnun...
Ihre Referenten (Thema 1, 3, 5)Holger KockWirtschaftsprüfer Steuerberaterwww.esteuerpartner.deholger.kock@esteuerpartner.d...
Ihre Referenten (Thema 2)Thomas FürstLeiter ExistenzgründungsCenterStadtsparkasse Münchenthomas.fuerst@sskm.dewww.sskm.det...
Ihre Referenten (Thema 4)Alexander NagelVorstand Projektsupporta.nagel@academyconsult.de0176 / 420 23060www.academyconsult...
Ihre Referenten (Thema 6)Dr. Thomas SonnenhauserPatentanwaltsonnenhauser@wuesthoff.de089 / 62 18 00-0www.wuesthoff.deWUEST...
Ihre Referenten (Thema 7)Oliver PenningerRechtsanwaltmail@kanzlei-penninger.de089 / 23 888 0-0www.kanzlei-penninger.de
Ihre Referenten (Thema 8)Martin SchadeUnternehmensberatermartin.schade@riometa.com0176 / 931 210 96www.riometa.com
Für Ihre Notizen__________________________________________________________________________________________________________...
Für Ihre Notizen__________________________________________________________________________________________________________...
Gründerwoche 2012 - Steuern, Recht und Finanzen für Gründer
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Gründerwoche 2012 - Steuern, Recht und Finanzen für Gründer

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Im Rahmen der Gründerwoche haben Steuerberater, Rechtsanwälte, Wirtschaftsprüfer, Unternehmensberater und Banker eine Infoveranstaltung für Gründer und Startups durchgeführt. Es ging um Themen wie: Gründungsablauf, Finanzierung, Businessplan, Recht und Steuern, Markenrecht, Arbeits- und Sozialrecht und Organisation. Durchgeführt wurde die Veranstaltung von AcademyConsult e.V. München und eSteuerPartner (http://www.esteuerpartner.de)

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Gründerwoche 2012 - Steuern, Recht und Finanzen für Gründer

  1. 1. GründerBasics: Recht, Steuern & BWLMünchen, 14./15.11.2012
  2. 2. AGENDA1 Überblick2 Bankengespräch & Finanzierung3 Businessplan und BWL4 Projektberatung für Gründer: Investorenrunde4 Projektberatung für Gründer: Investorenrunde5 Basisthemen aus Recht & Steuer
  3. 3. AGENDA6 Markenrecht – Flagge zeigen mit der Marke7 Fallstricke im Sozialrecht8 Prozesse im Start-upFragen / DiskussionFragen / Diskussion
  4. 4. 1 ÜberblickHolger KockSteuerberater / Wirtschaftsprüferwww.esteuerpartner.deHarald ZanklSteuerberater / Rechtsanwaltwww.esteuerpartner.deSeite 5
  5. 5. Gründung: Aktuelleso 2011: Neugründungen durch 835.000 Personen (18 – 65 Jahre)o Vollerwerbsgründer: konstant bei ca. 392.000 Personeno Nebenerwerbsgründer: gesunken um 101.000 (2011: 443.000)o 85 % im Dienstleistungsbereich, 4 % verarbeitendes GewerbeSeite 6o 85 % im Dienstleistungsbereich, 4 % verarbeitendes Gewerbe
  6. 6. Gründung: Aktuelleso 2/3 der Gründer setzen Finanzmittel ein, 2/3 davon Fremdkapitalo 50 % der Mittel sind „normale“ Bankdarleheno Anteil der „Entrepreneure“ (= Hauptmotiv ‚Geschäftsidee‘): ca. 14 %Seite 7o Anteil der „Entrepreneure“ (= Hauptmotiv ‚Geschäftsidee‘): ca. 14 %o Anteil der „Self-Employed“ (= Hauptmotiv ‚eigener Chef‘): ca. 86 %o Nach 36 Monaten:o 17 % der Entrepreneure haben aufgegebeno 29 % der Self-Employed haben aufgegebenaus: KfW-Gründungsmonitor 2012
  7. 7. Gründung: Die 10 häufigsten Stolpersteine1. Fehler in Businessplan und Geschäftsmodell2. Selbst und ständig: Ziele und Kompetenzen unklar3. Unzureichende MarktanalyseSeite 83. Unzureichende Marktanalyse4. Kapitalbedarf unterschätzt, Leistungsfähigkeit überschätzt5. Nische zu klein
  8. 8. Gründung: Die 10 häufigsten Stolpersteine6. Kundenorientierung fehlt7. Falscher Umgang mit Investoren8. Mitbewerber ignoriertSeite 98. Mitbewerber ignoriert9. Fehlendes Netzwerk10. „Teilzeitgründung“aus: Markt und Mittelstand 11/2011
  9. 9. 4 Gründungsphasen1 2 3 4Seite 101 2 3 4Vorplanung Setup LaufendesGeschäftErweiterung,Anpassung
  10. 10. 2 Bankengespräch & FinanzierungThomas FürstLeiter ExistenzgründungsCenterStadtsparkasse MünchenStadtsparkasse MünchenSeite 11
  11. 11. Bankengesprächund FinanzierungThomas FürstLeiter ExistenzgründungsCenterStadtsparkasse München München, 18. Juli 2012
  12. 12. Vielen Dank für IhreAufmerksamkeitThomas FürstLeiter ExistenzgründungsCenterStadtsparkasse MünchenTel.: 089/2167-11261E-Mail: Thomas.Fuerst@sskm.de
  13. 13. 3 Strategie: Businessplan und BWLHolger KockSteuerberater / Wirtschaftsprüferwww.esteuerpartner.deHarald ZanklSteuerberater / Rechtsanwaltwww.esteuerpartner.deSeite 14
  14. 14. 3 Strategie: Businessplan und BWLSeite 15
  15. 15. o BWL im Businessplano Zweck und Inhalt eines Businessplanso Muster-Gliederung eines Businessplanso Finanzwirtschaftliche Planungsrechnungen1. Mindestgewinn2. Gründungskosten / Investitionen3 Strategie: Übersicht3. Umsatzplanung4. Erfolgsplanung5. Cashflow PlanungSeite 16
  16. 16. o Grundregeln der Physik: e = m * c2, v = s / t …o Betriebswirtschaftliche Grundregeln:o Umsatz = Preis * Mengeo Kosten = Stückkosten * Menge + Fixe Kosteno Gewinn = Umsatz – Kosten3 Strategie: BWL im BusinessplanKlingt banal istaber WICHTIGo Gewinn = Umsatz – KostenSeite 17
  17. 17. 3 Strategie: Wie läuft die Profit Engine?Seite 18Wo liegt der BEPBreak-Even-Point?
  18. 18. 3 Strategie: Verläufe in der PraxisStrukturen sindnicht linear!Seite 19
  19. 19. o Zwecke:o Darstellung Geschäftsidee (auch in Zahlen: Validierung & Tragfähigkeit)o Voraussetzung für Förderung & Finanzierungo Ermöglicht Controlling der Geschäftsidee im Zeitablaufo Grundsätzliches:o Keine Vorschriften – aber „best practice“3 Strategie: Businessplano Keine Vorschriften – aber „best practice“o Umfang: Zweckadäquato Formulierungen für „unbedarfte Laien“ – keine Fachbegriffeo Der Plan sollte von Ihnen selbst erarbeitet werden – externeUnterstützung für Fachfragen und PlausibilisierungenSeite 20
  20. 20. „Planung bedeutet, Zufall durch Irrtum zu ersetzen“Albert Einstein / Winston Churchill3 Strategie: Businessplan„Solide Planung ist die Grundlage für eine genialeImprovisation“Jean-Paul BlumSeite 21
  21. 21. 1. Zusammenfassung2. Geschäftsidee und Produkte / Dienstleistungen3. Markt, Wettbewerb und Vertriebskonzept4. Organisation und Leitung & Gründerteam5. Risikoanalyse3 Strategie: Muster-Gliederung eines Businessplans5. Risikoanalyse6. Finanzwirtschaftliche Planungen (=„Zahlenteil“)Seite 22
  22. 22. o Was wollen Sie wo und wie zu welchen Kosten anbieten?o Welche Produkte/Dienstleistungen?o Welche Stückzahlen sind wann absetzbar?o Welche Preise können Sie erzielen?o Was ist die USP (Unique Selling Proposition)?o Wie skaliert das Geschäftsmodell?3 Strategie: Geschäftsideeo Wie skaliert das Geschäftsmodell?o z.B. Internet vs. stationärer Einzelhandel: Amazon vs. Karstadt- Marktzugang: Global/unbeschränkt vs. lokal/begrenzt- Öffnungszeiten: 24h vs. fest- Kostenstrukturen: Variabel vs. fixSeite 23
  23. 23. 1. Mindestgewinn2. Gründungskosten / Investitionen3. Umsatzplanung4. Erfolgsplanung5. Cashflow Planung3 Strategie: Finanzwirtschaftliche Planungen5. Cashflow Planung(6. Bilanzplanung)Seite 24
  24. 24. o Ziel des Unternehmens? Nebenerwerb, Haupterwerb, New SAP/Googleo Welcher Gewinn muss mindestens erzielt werden?3 Strategie: Mindestgewinnpro Monat pro JahrLebensunterhalt der Familie 1.000 12.000+ Miete Privatwohnung 1.000 12.000Seite 25+ Soziale Absicherung (KV, RV) 1.000 12.000+ Sonstige vertragliche Verpflichtungen 500 6.000+ Rücklagen (Urlaub, Anschaffungen etc.) 500 6.000+ Einkommensteuer (Achtung!) 1.000 12.000= Mindestgewinn 5.000 60.000
  25. 25. 3 Strategie: Gründungskosten / Investitionen€Gewerbeanmeldung, Handelsregister, Notar, Berater, MarkenschutzMiete, Makler, Provisionen, bauliche ÄnderungenPKW, Maschinen, WerkzeugePC, Netzwerk, Server, Software, Drucker, Telefon, Fax, AnschlüsseSeite 26Website, Logo, Geschäftsunterlagen, VisitenkartenBüroeinrichtung, Tische, Stühle, LampenLagerausstattung….Summe
  26. 26. Phase 1: Umsatzplanung – Bsp. Beratung / FreiberuflerMonat 1 Monat 2 Monat…Werktage 22- Urlaub und Krankheit -3- Fortbildung und Verwaltung -2- Akquise -2Seite 27= max. abrechenbare Tage 15Auftraggeber 1 (Tagessatz X) 500Auftraggeber … (Tagessatz …) …Zahlung im nächsten Monat 2.500Zahlung im übernächsten Monat 5.000
  27. 27. Jahr 1 Jahr 2 Jahr …Umsatz (aus der Umsatzplanung) V 100.000 300.000- Wareneinsatz V -50.000 -150.000= Rohgewinn V 50.000 150.000- Personalkosten F/V -15.000 -20.000- Miete / Raumkosten F -10.000 -10.000- Fahrzeugkosten F -7.000 -7.0003 Strategie: ErfolgsplanungUmsatz- Kosten- Fahrzeugkosten F -7.000 -7.000- Werbekosten (V) -2.000 -1.500- Telefon, Internet F -500 -600- Buchhaltung & Beratung F -3.000 -3.250- Abschreibungen (Umlage Inv.) F -3.000 -3.000- Zinsen F -1.000 0- Sonstige Kosten V/F -14.000 -4.000= Gewinn vor Steuern -5.000 100.000Seite 28- Kosten= GewinnV = variabelF = fix
  28. 28. 3 Strategie: Planung der Finanzierung = CashflowMonat 1 Monat 2 Monat 3Bestand liquide Mittel + freier Kreditrahmen am 1. 1.000 1.500+ Einzahlungen aus +2.000Kundenzahlungen, Bareinnahmen, Sonstige- Auszahlungen für -1.500Kosten: Waren, laufenden Kosten, GehälterSeite 29Kosten: Waren, laufenden Kosten, GehälterInvestitionenZinsen und TilgungenSteuernPrivatentnahmen= Veränderungen (= Einzahlungen – Auszahlungen) +500= Bestand liquide Mittel + freier Kreditrahmen am 30. 1.500Einzahlungen- Auszahlungen= Cashflow
  29. 29. 3 Strategie: The name of the game: CASHFLOWpositiverCashflowCF in €Seite 30Finanzierungs-bedarf!
  30. 30. Vorlagen und Beispieleo eSteuerPartner: http://www.esteuerpartner.de/gruender/links-infoso IHK München (pdf und Excel):http://www.muenchen.ihk.de/mike/ihk_geschaeftsfelder/starthilfe/Unternehmensgruendung/Businessplan/Businessplan.htmlo Beispiel: Seedmatch: Refined Investment GmbHhttps://www.seedmatch.de/startups/refined-investment3 Strategie: Businessplan in der Praxis – Linkshttps://www.seedmatch.de/startups/refined-investmento evobis Handbuch (177 Seiten!):http://www.evobis.de/coaching/handbuch/o Institut für Freie Berufe http://www.ifb.uni-erlangen.de/43.0.htmlo www.kfw.de/gruendero und viele andereFazit Businessplan: Selber machen & extern validieren!Seite 31
  31. 31. Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!Vielen Dank!Seite 32
  32. 32. 4 Projektberatung für Gründer: InvestorenrundeAlexander NagelVorstand ProjektsupportAcademy Consult München e.V.Seite 33
  33. 33. Projektberatung für Gründer: InvestorenrundeSTRENG VERTRAULICH UND RECHTLICH GESCHÜTZTEine Verwendung dieser Unterlagen ohne ausdrückliche Genehmigung durch Academy Consult München e.V. ist streng untersagtEffektive Erstellung einer Investorenpräsentation...Mit Leidenschaft zum Erfolg...
  34. 34. AgendaStudenten beraten Unternehmen.Wer sind wir? Was tun wir? und für wen?ProjektablaufBest PracticeAcademy Consult || Gründer Basics 2012 35
  35. 35. Durch Interdisziplinäre Teams entsteht eine kreative Arbeitsatmosphäre und ein Problemwird aus verschiedensten Blickwinkeln ausgeleuchtet25 Anwärter50 Mitglieder179 AlumniWirtschaftswi.53%Mathematik11%Naturwi.9%Geisteswi.6%Medizin4%Jura3%Aufteilung nach Art der Mitgliedschaft Aufteilung nach StudienrichtungStudenten beraten UnternehmenMitgliederdatenbankAcademy Consult || GründerBasics 2012 36Ingenieurswi.14%11%
  36. 36. AgendaStudenten beraten Unternehmen.Wer sind wir? Was tun wir? und für wen?ProjektablaufBest PracticeAcademy Consult || GründerBasics 2012 37
  37. 37. Langjährige Erfahrung in der Durchführung von professionellen Beratungsprojektenin 3 KompetenzbereichenStudenten beraten UnternehmenControlling & FinanceBusiness Plan erstellenUnternehmensführung Business TechnologyRecruiting undHochschulmarketingMarkt- undProzessmodellierung undOptimierungSoftwarewareberatungMarketinghttp://www.academyconsult.de/unsere-beratung/kompetenzbereiche/Academy Consult || GründerBasics 2012 38ProjektmanagementMarkt- undWettbewerbsanalysenSoftwarewareberatungTechnologiestudienSchulungen & WorkshopsNähe zu Eliteuniversitäten & starkes NetzwerkInterdisziplinäre TeamsKreativer & faktengetriebener Beratungsansatz
  38. 38. AgendaStudenten beraten Unternehmen.Wer sind wir? Was tun wir? und für wen?ProjektablaufBest PracticeAcademy Consult || GründerBasics 2012 39
  39. 39. Erstellung einer Investorenpräsentation für ein amerikanisches SicherheitsunternehmenDas UnternehmenNextAlarm AG, full service alarm monitoring companyDie AusgangslageUnternehmen erwartet hohes UmsatzwachstumUm Expansionsstrategie, Produktentwicklung zu finanzieren versucht Unternehmenin Deutschland Kapital aufzunehmenFeedback von Investoren, dass gewisse Teile der Investorenpräsentation besserStudenten beraten UnternehmenNextAlarm_IP_Angebot-unterschrieben_v1-00_AN, NextAlarm_IP_Doku_v1-00_AN_2011-11-27Academy Consult || GründerBasics 2012 40Referenz / AnsprechpartnerFreigabe Referenz: jaProjektteamAlexander Nagel, PLMoritz Fischer, PMGeorg Hansbauer, PCausgearbeitet werden könnenDas ProjektzielKnapp gehaltene, informative, ansprechende Investorenpräsentation, die potentielleInvestoren überzeugt, in NextAlarm zu investieren
  40. 40. Die eigentliche Erstellung der Powerpointpräsentation erfolgt zuletzt!Projektablauf1. Entwicklung der „Storyline":Definition der Actiontitles aller Slides (= Storyline)Definition der Takeaway-BoxesVorab-Visualisierung des Folieninhalts2. Finalisierung der Präsentation:„Fine-tuning“, Erstellung der Powerpoint-Präsentation2. Abnahme der Investorenpräsentation:NextAlarm_IP_Angebot-unterschrieben_v1-00_AN, NextAlarm_IP_Doku_v1-00_AN_2011-11-27Academy Consult || GründerBasics 2012 412. Abnahme der Investorenpräsentation:Vorstellung der PräsentationFinales KundenfeedbackFragebogen für die Erstellung einer InvestorenpräsentationStoryline InvestorenpräsentationInvestorenpräsentation in PowerPoint & Excel
  41. 41. Effektive Erstellung einer InvestorenpräsentationBest PracticeZiel der Präsentation festlegenPräsentationsinhalt sind Antworten auf die vonden Empfängern gestellten FragenBotschaften / Actiontitle erstellen: Aussageder FolieRolf Hichert Kundeninterview„Was wollen sie mit derPräsentation erreichen?“Empathy Map MBPW AlumniWhiteboard MetaplanwandNextAlarm_IP_Doku_v1-00_AN_2011-11-27Academy Consult || GründerBasics 2012 42Grobe Visualisierung der Folien auf PapierDatenrechercheErstellung der Powerpointfoliender FolieStrg + SHIFT; Strg + YShortcutsDIN A4WhiteboardAC-Folien-MasterMetaplanwandTablet PCeBundesanzeiger, Gartner…
  42. 42. Vielen Dank für IhreAufmerksamkeitAlexander NagelVorstand ProjektsupportTel.: +49 176 420 23060a.nagel@academyconsult.de
  43. 43. 5 Basisthemen aus Recht & SteuerHarald ZanklSteuerberater / Rechtsanwaltwww.esteuerpartner.deHolger KockSteuerberater / Wirtschaftsprüferwww.esteuerpartner.deSeite 44
  44. 44. 4 Gründungsphasen: Phase 11 2 3 4Seite 451 2 3 4Vorplanung Setup LaufendesGeschäftErweiterung,Anpassung
  45. 45. Vorplanungo Versicherungsstatus klären: Krankenversicherung, Rentenversicherung,Haftpflicht, Berufsunfähigkeit, ggf. Rechtsschutzo Finanzierung/Businessplan/Markenrechte!?Phase 1: Vorplanungo Arbeitsagentur: Gründungszuschuss prüfen (Antrag nur vor Selbstständigkeitmöglich), beachte: Gründungszuschuss wurde geändert!o Aktuell: wieder „Entspannung“ beim Gründungszuschusso Steuerlich: vorweggenommene Betriebsausgaben möglich (Anlaufkosten)„ausreichender Zusammenhang mit Gewinnerzielung“Seite 46
  46. 46. 4 Gründungsphasen: Phase 21 2 3 4Seite 471 2 3 4Vorplanung Setup LaufendesGeschäftErweiterung,Anpassung
  47. 47. Überblicko Vorprüfung: Tätigkeit gewerblich / freiberuflich? Erlaubnis notwendig?o Rechtsformwahl, ggf. Gesellschaftsstrukturo notwendige Verträge (AGB, Arbeitsverträge)Phase 2: Setupo notwendige Verträge (AGB, Arbeitsverträge)o Nochmals: betriebliche Versicherungen (Betriebshaftpflicht)Seite 48
  48. 48. Gewerblich vs. Freiberuflicho Gewerberecht gilt weitestgehend nicht für Freiberuflero Freiberufler: Keine IHK-Zwangsmitgliedschaft und keine Gewerbesteuero Gewerbetreibende: Gewerbesteuer ab Gewinn von 24.500 Euro(GmbH/UG: ab 1 Euro Gewinn); IHKPhase 2: Setup – Vorprüfung Tätigkeit(GmbH/UG: ab 1 Euro Gewinn); IHKMeldepflichten unterschiedlich / RechtsformwahlSeite 49
  49. 49. Gewerbeo Gewerbeanmeldung bei der Gewerbeaufsicht (München: KVR)o Seltener: ‚echte‘ Erlaubnis notwendig (z.B. Immobilien- undVersicherungsmakler)o Finanzamt erhält einen „Abdruck“…Phase 2: Setup – Meldepflichteno Finanzamt erhält einen „Abdruck“…o …und schickt FragebogenFreiberuflero Keine Gewerbeanmeldung, aber: Finanzamt benachrichtigen(Meldepflicht § 138 AO)o Finanzamt…o schickt FragebogenSeite 50
  50. 50. Überblick wichtige Punkte im Fragebogeno Empfehlung: Lastschriftverfahreno Angaben zu Vorauszahlungeno Gewinnermittlungsarto Umsatzsteuer I: Kleinunternehmer vs. UnternehmerPhase 2: Setup – Fragebogen Finanzamto Umsatzsteuer I: Kleinunternehmer vs. Unternehmero Umsatzsteuer II: Soll- vs. Ist-Versteuerungo Umsatzsteuer III: DauerfristverlängerungHinweis: Blog-Artikel „GründerBasics I“ zum Thema!(www.esteuerpartner.de -> Blog & Downloads)Seite 51
  51. 51. Phase 2: Setup – Fragebogen Finanzamt 2Seite 52Empfehlung: realistische Angaben,keine „Bugwelle“ erzeugen!
  52. 52. Phase 2: Setup – Fragebogen Finanzamt 3Seite 53
  53. 53. Phase 2: Setup – BuchführungspflichtBuchführungs-/Bilanzierungspflicht:o Kapitalgesellschaften (GmbH/UG/AG)o Alle Kaufleute, aber nicht wenn: max. 500.000 Euro Umsatz / 50.000Euro Gewinn (§ 241a HGB / § 141 AO)o Keine Bf-Pflicht: Freiberufler ( Einnahmenüberschussrechnung)Seite 54o Keine Bf-Pflicht: Freiberufler ( Einnahmenüberschussrechnung)o Ausnahme: freiwillige BuchführungHinweis: Blog-Artikel „GründerBasics IV“ zum Thema EÜR!(www.esteuerpartner.de -> Blog & Downloads)
  54. 54. Phase 2: Setup – UmsatzsteuerÜberblick Umsatzsteuero Steuerpflichtig ist der ‚Unternehmer‘ muss Umsatzsteuer „einziehen“o Unternehmer kalkuliert intern netto, schreibt Rechnungen bruttoo Umsatzsteuer weiter ans Finanzamt zu zahlen:o Eingenommene Umsatzsteuer (aus eigenen Rechnungen) minusSeite 55o Eingenommene Umsatzsteuer (aus eigenen Rechnungen) minuso Gezahlte Umsatzsteuer (= ‚Vorsteuer‘ aus Einkäufen) ergibt Zahllast ans Finanzamto Monatlich/Vierteljährlich: Umsatzsteuervoranmeldungen (‚USt-VA‘)o In der Rechnung: bestimmte Angaben sind Pflicht (z.B. Steuernummer,Leistungsbeschreibung vgl. Übersicht im Anhang)
  55. 55. Phase 2: Setup – UmsatzsteuerBeispiel Umsatzsteuer/Vorsteuero Preiskalkulation des Unternehmers ergibt:„Mein Produkt soll 200 Euro einbringen“ (= netto)o Aber Umsatzsteuerpflicht USt/MwSt. 19 % noch obenaufo Bruttoendpreis ist 238 Euroo 38 Euro müssen ans Finanzamt (Umsatzsteuer)Seite 56Vorsteuero Unternehmer kauft z.B. Festplatte beim Händler für 59,50 Euroo In Händlerrechnung: „50 Euro + 19 % MwSt. = 59,50 Euro“o 9,50 Euro holt sich der Unternehmer vom Finanzamt (Vorsteuer)USt-Voranmeldungo Am Monatsende: „38 Euro Umsatzsteuer minus 9,50 Euro Vorsteuer“o Zu zahlen ans Finanzamt: nur 28,50 Euro
  56. 56. Phase 2: Setup – Umsatzsteuer 2Umsatzsteuer – Ausnahme: Kleinunternehmerregelungo Umsatz (Einnahmen) ≤ 17.500 Euroo Dann keine Umsatzsteuer ans Finanzamt, keine USt-VAo Aber: kein Vorsteuerabzug Nachteil!o Vorteil, wenn Privatkunden (B2C) und wenig VorsteuerSeite 57o Vorteil, wenn Privatkunden (B2C) und wenig Vorsteuero Wichtig: keine Umsatzsteuer in die eigenen Rechnungen schreiben!
  57. 57. Phase 2: Setup – Fragebogen Finanzamt 4Seite 58
  58. 58. Phase 2: Setup – Umsatzsteuer 3Umsatzsteuer – Soll- vs. Istversteuerungo Standard: Sollo Im Monat der Rechnungsstellung: Zahllast ans Finanzamto Liquiditätsfalle!o Istversteuerung = Privileg Zahlung der Umsatzsteuer erst beiSeite 59o Istversteuerung = Privileg Zahlung der Umsatzsteuer erst beiZahlungseingango Voraussetzung: Umsatz Vorjahr ≤ 500.000 Euro (oder Freiberufler)
  59. 59. Phase 2: Setup – Umsatzsteuer 3oderoderSeite 60oder
  60. 60. Rechtsformwahl wird beeinflusst durch…o Tätigkeit: u.U. Rechtsform nicht zulässigo Wie viele Personen gründen?o Umfang des Unternehmens / Marktauftritt / Kapital (UG vs. GmbH)o Kosten der Rechtsform: Buchführung/BilanzenPhase 2: Setup – Rechtsformwahlo Kosten der Rechtsform: Buchführung/Bilanzeno „Steuerungsaufwand“: Vermögenstrennung / Handelsregistereintragungeno Haftungsfragen: juristische Person vs. Personengesellschafteno Achtung: Bürgschaften hebeln Haftungsbeschränkungen aus!o Steuerthemen, z.B. Verlustverrechnung nicht bei GmbH/UGSeite 61
  61. 61. Phase 2: Setup – RechtsformwahlMindestkapital Haftung Kosten AufwandEinzelunternehmen - voll gering geringGbR, oHG, KG - voll gering geringPartnerschaft - (noch) voll gering geringSeite 62Partnerschaft - (noch) voll gering geringGmbH, UG 25.000 / 1 Euro begrenzt mittel(Bilanz)mittelGmbH & Co. KG - begrenzt mittel(Bilanz)mittelAG 50.000 Euro begrenzt eher hoch(Bilanz)eher hoch
  62. 62. Anmerkungen zur Steuerbelastung im Vergleicho Bei Gewinnen ist Steuerbelastung weitgehend gleich strukturierbaro z.B. GmbH + Geschäftsführergehalt vs. Personengesellschaft vs.Einzelunternehmen (für laufendes Einkommen!)o Wichtig aber: Exit-Strategie bei Unternehmensverkaufo Veräußerung von Anteilen durch Körperschaft ‚an einer Körperschaft‘ istPhase 2: Setup – Rechtsformwahlo Veräußerung von Anteilen durch Körperschaft ‚an einer Körperschaft‘ istzu 95 % steuerfrei (es gibt Ausnahmen)o z.B. UG hält GmbH-Anteil und verkauft dieseno Ebenso wichtig: ‚Entry-Strategie‘ bei GründungSeite 63
  63. 63. Sog. GmbH/UG-ModellPhase 2: Setup – RechtsformwahlOperative GmbHGesellschafter:UG 1Gesellschafter:UG 250 % 50 %Auch möglich: UGSeite 64UG 1 UG 2Gesellschafter:Person 1Gesellschafter:Person 2100 % 100 %Vorteil: GmbH-Anteilsverkauf zu 95 % steuerfrei(aber lfd. diskutiert: Abschaffung für Beteiligungen < 10 %)Nachteil: 3 Gesellschaften statt einer, genauere Steuerplanung notwendig, daGewinn zunächst in den UGs steckt
  64. 64. Belastungsvergleich: Gewerbesteuer München und UmlandgemeindenPhase 2: Setup – Rechtsformwahl 6HebesätzeMünchen 490 %Olching 330 %Unterföhring 330 %Pullach 260 %Grünwald 240 %Seite 65Grünwald 240 %Grasbrunn 290 %Anrechnung von GewSt auf ESt nur bis max. 380 %,d.h. ‚unter dem Strich‘ bis dahin keine GewSt-Belastungbei Personengesellschaften und EinzelunternehmenDie GewSt dient vorrangig derSteuerverteilung an die Gemeinden, echteBelastung aber für Kapitalgesellschaften
  65. 65. Rechtsformwahl – Hinweiseo Eigenkapital einer GmbH: 25.008 Euroo Eigenkapital einer UG: z.B. 1.008 Euro (nicht zu niedrig wählen)o Teilbarkeit durch 2, 3, und 4Phase 2: Setup – Rechtsformwahl 7o Teilbarkeit durch 2, 3, und 4o Thema Sozialversicherung des GmbH/UG-Geschäftsführers (…)o Achtung: ‚Registergauner‘ schicken irreführende Angebote oder falscheRechnungen für Handels- und UnternehmensregistereinträgeSeite 66
  66. 66. Phase 2: Setup – VerträgeVerträgeo Gesellschaftsvertrag, Ehevertrag, Mietvertrag, Arbeitsvertrag,GF-Anstellung, AGB, …o Zum Gesellschaftsvertrag:Seite 67„Persönliche Probleme lassen sich nicht vertraglich lösen“„Eine Gesellschaft ist wie eine Ehe – nur ohne Kinder“
  67. 67. 4 Gründungsphasen: Phase 31 2 3 4Seite 681 2 3 4Vorplanung Setup LaufendesGeschäftErweiterung,Anpassung
  68. 68. Phase 3: Laufendes Geschäft – ProzesseLaufendes Geschäft – Termine & Prozesse einrichteno Monatlich bis zum 10.: USt-VA / Lohnsteueranmeldungo Heißt: Buchführung Belegablage (gescannte Belege!?)o Controlling über Auswertungen der Buchführung (BWA / SUSA)o Grundsätzlich: bis Ende Mai Gewinnermittlung & Steuererklärungen fürSeite 69o Grundsätzlich: bis Ende Mai Gewinnermittlung & Steuererklärungen fürVorjahr (Praxis? ) Dauerfristverlängerung für Steuerberatero Aufbewahrungspflicht für Dokumente: grds. 10 Jahre
  69. 69. 4 Gründungsphasen: Phase 41 2 3 4Seite 701 2 3 4Vorplanung Setup LaufendesGeschäftErweiterung,Anpassung
  70. 70. Phase 4: Erweiterung, AnpassungErweiterung, Anpassungo Neuer Innovationszyklus / Umstrukturierungo Neufinanzierung / Exito Notfallplan & Vorsorge:o Vollmachten (und Login-Daten)Seite 71o Vollmachten (und Login-Daten)o Testamento Patientenverfügungo Versicherungen (BU, Krankentagegeld)
  71. 71. Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!Vielen Dank!Seite 72
  72. 72. 6 Markenrecht – Flagge zeigen mit der MarkeDr. Thomas Sonnenhauser, Dipl.-Chem.Deutscher Patent- und MarkenanwaltEuropean Patent / Trademark and Design AttorneySeite 73
  73. 73. Welche Schutzrechte gibt es?o MarkeBeliebig verlängerbarer Schutz für Produkt-/Firmennamen (z.B. Worte,Bilder)o PatentMeist auf max. 20 Jahre begrenzter Schutz vor Nachahmung vontechnischen Innovationen (Gegenstände, Verfahren)o GebrauchsmusterAuf max. 10 Jahre begrenzter Schutz vor Nachahmung von technischenInnovationen (Gegenstände)o GeschmacksmusterAuf max. 25 Jahre begrenzter Schutz von ProduktgestaltungenSeite 74
  74. 74. Warum ist Markenrecht für Unternehmensgründer wichtig?o Schutzrechte (z.B. Marken) von Wettbewerbern können die eigenenAktivitäten behindern (z.B. eigene Produktbezeichnung darf nicht verwendetwerden) – dies ist umso schlimmer, je mehr sich das neue Unternehmenschon etabliert hat und je mehr Aufwand bereits getätigt wurdeo Wettbewerber können Schadenersatz verlangen (z.B. Umsatzeinbußen,o Wettbewerber können Schadenersatz verlangen (z.B. Umsatzeinbußen,Rufschädigung)o Man kann mit eigenen Marken gegen neue/jüngere Marken vonWettbewerbern vorgehen (Widerspruchsverfahren vor dem Patentamt) unddamit die eigenen Position/Goodwill verteidigenSeite 75
  75. 75. Beispiele für Markenformen/GeschmacksmusterTastmarke GeschmacksmusterBildmarke KlangmarkeSeite 76
  76. 76. Was ist eine Marke?o Die Funktion einer Marke ist, einen Hinweis zu geben, dass ein bestimmtesProdukt oder Dienstleistung von einem bestimmten Unternehmen stammt (bessereAbgrenzung von der Konkurrenz)SchutzvoraussetzungenWas ist eine Marke? Was sind die Schutzvoraussetzungen?Schutzvoraussetzungeno Unterscheidungskraft („eon®“ für Strom vs. StarTape für Klebebänder)o Kein Freihaltebedürfnis (soll nicht beschreibend für Produkte sein, z.B. Best Icefür Speiseeis)o Keine Irreführung, keine Hoheitszeichen (keine Deutschlandflagge)o Keine ähnlichen bereits bestehenden Marken (Mixery ./. MYSTERY)Seite 77
  77. 77. Was schützt eine Marke und wo entfaltet sie ihre Wirkung?o Eine Marke gewährt ein ausschließliches Recht, die Marke zu benutzenund Dritten zu untersagen, dieselbe oder eine ähnliche Marke fürgleiche oder ähnliche Waren und/oder Dienstleistungen wie diejenigen,für welche die Marke geschützt ist, zu benutzen.o Eine Gemeinschaftsmarke gilt in der gesamten Europäischen Union,eine deutsche Marke in Deutschland.Eine Marke gilt zehn Jahre und kann danach unbeschränkt jeweils umo Eine Marke gilt zehn Jahre und kann danach unbeschränkt jeweils umweitere Zeiträume von zehn Jahren verlängert werden.Seite 78
  78. 78. Welchen Schutzumfang hat eine Marke?o Schutz gegen identische und ähnliche Produkt-/Firmennameno Wichtig für die Frage der „Ähnlichkeit“ ist der Gesamteindruck derMarken, d.h. Wort- und Bildbestandteile.o Umso mehr Bestandteile eine Marke hat, umso enger derSchutzbereich: z.B. Schutzbereich von BMW ohne Bild (Wortmarke) istgrößer als von BMW mit Bild (Wort-/ Bildmarke)o Aber: Bildbestandteil kann notwendig sein, damit MarkeUnterscheidungskraft besitzt, siehe „Bio Markt“.BMWSeite 79
  79. 79. 4 Phasen zur eigenen Schutzrechtsstrategie1 2 3 41 2 3 4ZieledefinierenMarkt-/Wettbewerbs-situationanalysierenZiele anpassen/abändernMarkenstrategieentwickelnSeite 80
  80. 80. Phase 11 2 3 4ZieleZieledefinierenÜberlegen, welche Waren- und/oder Dienstleistungen man anbieten möchteund welchen Firmennamen und welche Produktnamen oder Logos mandafür gerne hätte.Seite 81
  81. 81. Phase 21 2 3 4Suche nach existierenden deutschen Marken:http://register.dpma.de/DPMAregister/marke/einsteigerSuche nach existierenden Gemeinschaftsmarken:http://oami.europa.eu/CTMOnline/Markt-/Wettbewerbs-situationanalysierenAnalyse des Umfelds hinsichtlichbestehender Marken,Unternehmensnamen, Produktnamen,Logos etc.Seite 82
  82. 82. Phase 31 2 3 4In Hinblick auf das Analyseergebnis aus Schritt 2 ggf. Firmen- undProduktnamen oder Logo anpassen.Ziele anpassen/abändernSeite 83
  83. 83. Phase 41 2 3 4Markenstrategie für eigene Position entwickeln (zusammen mit Patent-/Markenanwalt), ggf. Marke(n) oder andere Schutzrechte anmelden, Benutzungder Marke planen..Strategieentwickeln undLaunchSeite 84
  84. 84. Zusammenfassungo Schutzrechte von Wettbewerbern (z.B. Marken) können die (Weiter-)Verwendung des eigenen Firmennamens oder eigener Produktnamen bzw.Produktdesigns verhinderno Eigene Schutzrechte helfen den Goodwill der Firma zu vergrößern und zubewahren.o Es empfiehlt sich die Entwicklung einer Markenstrategie, basierend aufo Es empfiehlt sich die Entwicklung einer Markenstrategie, basierend aufeiner Analyse der Wettbewerbssituation und des Marktes, in der frühenPlanungsphase der Firmao Zudem sollte eine kontinuierliche Überwachung der Aktivitäten vonWettbewerbern erfolgenSeite 85
  85. 85. Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!Vielen Dank!Seite 86
  86. 86. 7 Fallstricke im SozialrechtOliver PenningerRechtsanwaltFachanwalt für Sozialrecht und MedizinrechtSeite 87
  87. 87. A. Sozialversicherungsstatus des GründersWelche Zweige der Sozialversicherung bestehen?Rentenversicherung (SGB VI)Arbeitslosenversicherung (SGB III)Seite 88Arbeitslosenversicherung (SGB III)Krankenversicherung (SGB V)Unfallversicherung (SGB VII)Pflegeversicherung (SGB XI)
  88. 88. A. Sozialversicherungsstatus des GründersGrundsatz:Versicherungspflicht besteht, wenn eine Beschäftigung gegen Entgelt vorliegtSeite 89Rentenversicherung § 1 S.1 Nr. 1 SGB VIArbeitslosenversicherung § 24 Abs. 1 SGB IIIKrankenversicherung § 5 Abs.1 Nr. 1 SGB VUnfallversicherung § 2 Abs.1 Nr. 1 SGB VII
  89. 89. A. Sozialversicherungsstatus des GründersBesteht Versicherungspflicht des Arbeitgebers selbst?Seite 90Die Frage nach der Sozialversicherungspflicht am Beispiel desGmbH-Geschäftsführers
  90. 90. A. Sozialversicherungsstatus des GründersObwohl der Geschäftsführer einer GmbH mitunter gegenüberMitarbeitern Arbeitgeberfunktionen wahrnimmt,kann im eigenen Belang dennoch eine Arbeitnehmereigenschaft imSinne der Sozialversicherung, und mithin Versicherungspflicht,Seite 91Sinne der Sozialversicherung, und mithin Versicherungspflicht,vorliegen.
  91. 91. A. Sozialversicherungsstatus des Gründers1. GmbH-Gesellschafter-GeschäftsführerGrundsatz: bei einer Beteiligung am Stammkapital in Höhe von50 %, oder Sperrminorität= keine VersicherungspflichtSeite 922. GmbH-FremdgeschäftsführerGrundsatz: keine Beteiligung am Stammkapital= Versicherungsplicht
  92. 92. A. Sozialversicherungsstatus des GründersDie Kapitalbeteiligung gibt nur ein erstes Indiz, ob aufgrund einerSperrminorität ein abhängiges Beschäftigungsverhältnis grundsätzlichausgeschlossen werden kann.Liegt hingegen keine Sperrminorität vor, so können die tatsächlichenSeite 93Liegt hingegen keine Sperrminorität vor, so können die tatsächlichenVerhältnisse dennoch zu der Annahme führen, dass kein abhängigesBeschäftigungsverhältnis vorliegt.„Überlagerung rechtlich bestehender Abhängigkeit durch die tatsächlichenVerhältnisse“
  93. 93. B. Sozialversicherungsstatus der MitarbeiterLiegt bei meinen Mitarbeitern Sozialversicherungspflicht vor ?Wer entscheidet hierüberSeite 94Was passiert bei einer FehleinschätzungWie und wohin werden Gesamtsozialversicherungsbeiträge abgeführt
  94. 94. B. Sozialversicherungsstatus der MitarbeiterBeitragspflicht in der Kranken-, Pflege-, Renten- undArbeitslosenversicherung setzt voraus:Beschäftigungsverhältnis gegen Entgelt (insbes. Arbeitsverhältnis)Seite 95Fallstrick 1:Die Abgrenzung zwischen abhängiger Beschäftigungund Selbständigkeit ist nicht eindeutig gesetzlich geregelt!
  95. 95. B. Sozialversicherungsstatus der MitarbeiterIn der Rechtsprechung wurden Abgrenzungsmerkmale herausgearbeitet.Es kommt stets auf die tatsächlichen Verhältnisse an (Stichwort „Gesamtbild“).Für ein Beschäftigungsverhältnis sprechen hiernach:Seite 96Für ein Beschäftigungsverhältnis sprechen hiernach:Persönliche AbhängigkeitZeit, Dauer, Ort und Art der Arbeitsausführung unterliegen dem Weisungsrecht desArbeitgebersFeste ArbeitszeitenFestes Gehalt
  96. 96. B. Sozialversicherungsstatus der MitarbeiterUrlaubsanspruchAnspruch auf UrlaubsentgeltEntgeltfortzahlung im KrankheitsfallSonn-, Feiertags- & NachtzuschlägeUnselbständigkeit in Organisation und Durchführung der Tätigkeit, insbesondere:Seite 97Unselbständigkeit in Organisation und Durchführung der Tätigkeit, insbesondere:- Kein Unternehmerrisiko (keine eigenen Angestellten)- Keine Unternehmerinitiative- Kein Kapitaleinsatz
  97. 97. B. Sozialversicherungsstatus der MitarbeiterFallstrick 2:Der Arbeitgeber……muss prüfen, ob der Arbeitnehmer/Auftragnehmersozialversicherungspflichtig oder sozialversicherungsfrei istSeite 98sozialversicherungspflichtig oder sozialversicherungsfrei ist…hat die Anmeldung und jede Änderungsmeldung an die Krankenkasse alsEinzugsstelle abzugeben…hat das beitragspflichtige Entgelt sowie denGesamtsozialversicherungsbeitrag zu berechnen und abzuführen…ist Beitragsschuldner des Gesamtsozialversicherungsbeitrags (sowohlArbeitnehmeranteil als auch Arbeitgeberanteil)
  98. 98. B. Sozialversicherungsstatus der MitarbeiterEine Fehleinschätzung wirkt sich daher finanziell ausschließlich beimArbeitgeber aus, und zwar:4 Jahre rückwirkendSeite 994 Jahre rückwirkendoder30 Jahre rückwirkend,bei vorsätzlich vorenthaltenen Beiträgen
  99. 99. B. Sozialversicherungsstatus der MitarbeiterBetriebsprüfungdurch die Rentenversicherung § 28 p SGB IV:Die Rentenversicherung überprüft mindestens alle 4 Jahre, ob der ArbeitgeberSeite 100Die Rentenversicherung überprüft mindestens alle 4 Jahre, ob der Arbeitgeberseine Pflicht im Zusammenhang mit den GesamtsozialversicherungsbeiträgenerfülltAuf Dokumentation achten („Lohnkonto“)Steuerliche Prüfungen gibt es zusätzlich
  100. 100. B. Sozialversicherungsstatus der MitarbeiterEmpfehlung:Bei Ungewissheit des Sozialversicherungsstatus derBeschäftigten/Auftragnehmer empfiehlt sich dasSeite 101Statusfeststellungsverfahrenbei der Clearingstelle derDeutschen Rentenversicherung Bund
  101. 101. B. Sozialversicherungsstatus der MitarbeiterVorteil:Die Entscheidung der Clearingstellezum Bestehen oder Nichtbestehen eines abhängigenSeite 102zum Bestehen oder Nichtbestehen eines abhängigenBeschäftigungsverhältnisses undzur Versicherungspflicht oder Versicherungsfreiheitwirkt zugleich bindend in allen anderen Zweigen der Sozialversicherung
  102. 102. B. Sozialversicherungsstatus der MitarbeiterSeite 103
  103. 103. B. Sozialversicherungsstatus der MitarbeiterDie Entscheidung der Deutschen Rentenversicherung Bund wird der„Einzugsstelle“ für die Sozialversicherungsbeiträge(Krankenkasse) gemeldet.Seite 104(Krankenkasse) gemeldet.Für die monatliche Datenübertragung an die Krankenkasse muss derArbeitgeber geprüfte Lohn- und Gehaltsabrechnungsprogramme verwenden(online für alle möglich via www.sv.net)
  104. 104. B. Sozialversicherungsstatus der MitarbeiterFallstrick 3:Die Leistungsgesetze der jeweiligen Sozialversicherungsträger regeln eineVielzahl von AusnahmenBeispiel: Auch Selbständige können rentenversicherungspflichtig werden (§ 2Nr. 9 SGB VI), wenn diese …Seite 105Nr. 9 SGB VI), wenn diese …überwiegend für einen Auftraggeber tätig sind (= 5/6 der Betriebs-einnahmen eines Jahres)undkeinen eigenen versicherungspflichtigen Arbeitnehmer beschäftigen(mehr als 400 € monatlich)
  105. 105. Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!Vielen Dank!Seite 106
  106. 106. 8 Prozesse im Start-upMartin SchadeUnternehmensberaterZertifizierter Projektmanagement-FachmannSeite 107
  107. 107. 8 Prozesse im Start-up1. Wie bekomme ich das Chaos im Büro und auf dem Schreibtisch in denGriff?Seite 1082. Wie transportiert man als Gründer seine Idee?
  108. 108. 8 Prozesse im Start-up1. Wie bekomme ich das Chaos im Büro und auf dem Schreibtisch in denGriff?Seite 1092. Wie transportiert man als Gründer seine Idee?
  109. 109. Vom Chaos zur OrdnungSeite 110
  110. 110. 5S-MethodeAussortieren nichtbenötigter Materialien.SortierenSetzen(Anordnen)Selbst-Sicherstellen, dass allesseinen Platz hat und leichtzu benutzen ist.Seite 111StandardsSelbst-diziplinReinigen des Arbeitsplatzes.Dokumentieren derArbeitsabläufe alsStandards.
  111. 111. Schlüsselfaktoren für 5S- Vorbildfunktion der Gründer- Integration in den Arbeitsalltag als ständiger Verbesserungsprozess- 5S im eigenen Bewusstsein haltenSeite 1125S als leichter Einstieg in dieProzessoptimierung für Start-ups
  112. 112. 8 Prozesse im Start-up1. Wie bekomme ich das Chaos im Büro und auf dem Schreibtisch in denGriff?Seite 1132. Wie transportiert man als Gründer seine Idee?
  113. 113. Was meine ich?Seite 114
  114. 114. Was verstehen die Anderen?Seite 115
  115. 115. Was verstehen die Anderen?Seite 116
  116. 116. Wie transportiere ich meine Idee richtig?- Das Produkt visualisieren- Bewusst machen: „Schritte zum Produkt“- Schnittstellen zu anderen Bereichen finden und aufzeigenSeite 117Ein „Bild malen“, das jeder versteht!
  117. 117. Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!Vielen Dank!Seite 118
  118. 118. Anhang: Pflichtangaben RechnungRechnungsstellung: Pflichtangaben Umsatzsteuero Name und Anschrift leistender Unternehmer und Leistungsempfängero Steuernummer (leistender Unternehmer) oder USt-ID-Nummero Ausstellungsdatumo Laufende Rechnungsnummer (Zusammensetzung beliebig)z.B. [Jahr]/[Kd.Nr.]/[Rechnungsnr. dieses Kunden]: 2011/5288/0001Seite 119o Menge und Art der gelieferten Gegenstände bzw. Umfang und Art derDienstleistungo Zeitpunkt der Leistung, ggf. „Leistungsdatum entspricht Rechnungsdatum“o Entgelt (= „Nettopreis“)o Steuersatz und Steuerbetrago Nicht vorgeschrieben, aber hilfreich: Bruttobetrag (= „Gesamtpreis“)
  119. 119. Anhang: Aufbewahrungspflicht und KleinbetragsrechnungAufbewahrungspflicht 10 Jahreo Betrifft: ein „Doppel“ eigener Rechnungen und alle EingangsrechnungenKleinbetragsrechnungeno Rechnungen brutto ≤ 150 Euroo Namen und Anschrift (nur) des leistenden UnternehmersSeite 120o Namen und Anschrift (nur) des leistenden Unternehmerso Ausstellungsdatumo Menge/Art gelieferter Gegenstände bzw. Umfang/Art Dienstleistungo Gesamtpreis und Steuersatzo Typisch: Kassenbon
  120. 120. Ihre Referenten (Thema 1, 3, 5)Holger KockWirtschaftsprüfer Steuerberaterwww.esteuerpartner.deholger.kock@esteuerpartner.de089 / 2155 69 24-10151 / 2293 81 77www.esteuerpartner.deHarald ZanklRechtsanwalt Steuerberaterwww.esteuerpartner.deharald.zankl@esteuerpartner.de089 / 2155 69 24-20151 / 2164 39 99
  121. 121. Ihre Referenten (Thema 2)Thomas FürstLeiter ExistenzgründungsCenterStadtsparkasse Münchenthomas.fuerst@sskm.dewww.sskm.dethomas.fuerst@sskm.de089 / 2167-11261
  122. 122. Ihre Referenten (Thema 4)Alexander NagelVorstand Projektsupporta.nagel@academyconsult.de0176 / 420 23060www.academyconsult.de0176 / 420 23060
  123. 123. Ihre Referenten (Thema 6)Dr. Thomas SonnenhauserPatentanwaltsonnenhauser@wuesthoff.de089 / 62 18 00-0www.wuesthoff.deWUESTHOFF&WUESTHOFFSchweigerstraße 281541 München
  124. 124. Ihre Referenten (Thema 7)Oliver PenningerRechtsanwaltmail@kanzlei-penninger.de089 / 23 888 0-0www.kanzlei-penninger.de
  125. 125. Ihre Referenten (Thema 8)Martin SchadeUnternehmensberatermartin.schade@riometa.com0176 / 931 210 96www.riometa.com
  126. 126. Für Ihre Notizen__________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________
  127. 127. Für Ihre Notizen__________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________

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