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Artikel Hauke Disselbeck Facility Manager 11.2012

  1. 1. Herr Disselbeck, bitte skizzierenSie kurz Ihre Ausbildung und Ihrenberuflichen Werdegang.Nach Abschluss meines Bauingenieur­studiums in Leipzig habe ich verschiedeneStationen durchlaufen, angefangen von derBauwirtschaft über eine Unternehmens­beratung bis hin zum Facility Management.Parallel dazu habe ich nebenberuflich einenMBA-Studiengang mit dem SchwerpunktReal Estate Management absolviert.Bevor ich zu Rolls-Royce wechselte, war ichmehrere Jahre bei der Infraserv Höchst,zunächst im Vertrieb von FM-Dienst-leistungen, danach in der Immobilien­verwaltung des Industrieparks Höchstbeschäftigt.Wann haben Sie beiRolls-Royce angefangen?Ich bin seit 2011 bei der Rolls-Royce Deutschland Ltd. & Co. KGbeschäftigt.Können Sie sich noch daran erinnern, wie der genaueTitel für Ihre Stelle in der Stellenanzeige lautete?Die Bezeichnung lautete: Head of Facility Management.Was sind Ihre genauen Aufgaben?Ich verantworte die Themen Planen, Bauen und Betreiben für alleStandorte des Konzerns in Kontinentaleuropa – ohne das „Mutter­-land“ Großbritannien und ohne Skandi­navien – mit Schwerpunkt in Deutschland.Wer ist Ihr direkter Vorgesetzter?Ich berichte an zwei Vorgesetzte.In Deutschland berichte ich über den HRDirector direkt an die GeschäftsleitungRolls-Royce Deutschland. Darüber hinaus istmeine Abteilung Bestandteil der globalenOrganisation „Group Property”, die weltweitsämtliche Immobilienaktivitäten steuert; dasbedeutet rund 280 Standorte in mehr als 50Ländern. Hier berichte ich an den Head ofFacility Management EMEA mit Sitz in UK.Wie viele m² BGF liegen in IhrerVerantwortung? Wie vielenArbeitsplätzen entspricht das?Ich verantworte rund 167.000 m² BGF, diesich über 12 Standorte in sechs Ländernverteilen. Bei den Standorten handelt es sich um reine Bürostandortebis hin zu komplexen Industriestandorten unserer drei SpartenLuftfahrt, Marine und Energie. Die beiden mit Abstand größtenStandorte befinden sich in Deutschland, und zwar in Dahlewitzund Oberursel. Insgesamt sind rund 4.500 Mitarbeiter in allenStandorten beschäftigt.Wie viele feste Mitarbeiter (inkl. Ihnen) hat IhreAbteilung?Insgesamt fokussieren wir uns bei Rolls-Royce konsequent auf unse­re Kernprozesse. Dementsprechend haben wir global keine eigenenPraxis34 November 2012 www.facility-manager.deFACILITY MANAGER IM PORTRAIT„Arbeitsproduktivität undKapitalrentabilität steigern“In unserer Serie Facility Manager im Portrait stellen wir Ihnen dieses Mal Hauke Disselbeck vor. Er istHead of Facilities Germany & Central Europe der Rolls-Royce Deutschland Ltd. & Co. KG, die in den dreiSparten Luftfahrt, Marine und Energie tätig ist.Hauke Disselbeck verantwortet als Head ofFacilities Germany & Central Europe derRolls-Royce Deutschland Ltd & Co KG dieThemen Planen, Bauen und Betreiben füralle Standorte des Konzerns inKontinentaleuropa (ohne Skandinavien)mit Schwerpunkt in Deutschland.Bild:Rolls-RoyceDeutschland(4)
  2. 2. Mitarbeiter auf operativer Ebene im Bereich Facility Management.Mein Team setzt sich aus insgesamt fünf Mitarbeitern zusammen.Sämtliche Dienstleistungen sind an einen Dienstleister auf europäi­scher Ebene vergeben. Mit diesem ist ein garantierter Maximalpreisvereinbart.In welchen Zeitabständen schreiben Sie diesenVertrag neu aus bzw. verhandeln ihn neu?Bei dem aktuellen Vertrag handelt es sich um einen sogenannten„Evergreen-Vertrag“, d. h. solange keine der beiden Vertragsparteienkündigt, läuft er ohne zeitliche Begrenzung weiter.Welche sind für Sie die wichtigsten Kriterien bei derEntscheidung für einen Dienstleister?Partnerschaft auf Augenhöhe,Verständnis der Kernprozesse desKunden und die Bereitschaft zur Übernahme von Teilen des wirt­schaftlichen Risikos.Erfolgt eine interne Rechnungsstellung der von IhrerAbteilung erbrachten Leistung?Es erfolgt eine interne Rechnungsstellung auf Standortebene.Welche Software-Tools setzen Sie ein?Wir arbeiten mit SAP, Maximo und Miworld.Welche Key Performance Indicators verwenden Sie,um den Leistungsstand Ihrer Abteilung zu beurteilen?www.facility-manager.deRolls-Royce Deutschland ist nach eigenen Angaben der einzigebehördlich genehmigte Triebwerkshersteller Deutschlands mitEntwicklungs-, Herstellungs- und Instandhaltungsbetriebs­zulassung für zivile und militärische Turbinentriebwerke.Marktübersicht derFacility ServicesAnbieterDeutschland201292 Seiten,33 Anbieter,45 EuroBestellen Sie Ihr Exemplar!Einfach ausfüllen und losfaxen an: 08233/381-212Hiermit bestelle ich zum Preis von EUR 45,– (inkl. MwSt. zzgl. EUR 3,30 Porto)ein Exemplar der „Marktübersicht der Facility ServicesAnbieter – Deutschland 2012“Name, Vorname FirmaStraße OrtTelefonE-MailDatum und 1. UnterschriftWiderrufsrecht: Ich weiß, dass ich die Bestellung innerhalb einer Frist von einer Wochegegenüber der FORUM Zeitschriften und Spezialmedien GmbH, Abt. Kundenservice,Mandichostraße 18, 86504 Merching, widerrufen kann. Zur Wahrung der Frist genügt dasrechtzeitige Absenden des Widerrufs.Datum und 2. UnterschriftBestellannahme: 08233/381-361E-Mail: andrea.siegmann@forum-zeitschriften.deEine komplette Doppelseite pro Unternehmen:1 Seite Unternehmenskennzahlen –1 Seite detailliertes Leistungsspektrum.
  3. 3. Wir steuern unsere Dienstleister ausschließlich über vereinbarteService Level Agreements und eine Vielzahl an Key PerformanceIndicators, sodass wir gänzlich auf ein Leistungsverzeichnis im her­-kömmlichen Sinne verzichtet haben. Eine Darstellung der Key Per­formance Indicators im Einzelnen würde diesen Rahmen sprengen.Haben Sie sich bereits mit dem Thema Gebäude­zertifizierung auseinandergesetzt (LEED, BREEAM,DGNB), was halten Sie davon?Selbstverständlich habe ich mich bereits damit beschäftigt, wobeidiese Thematik bei Rolls-Royce aktuell nicht im Fokus liegt. UnsereSchwerpunkte liegen in der Optimierung der Energieverbräuchevon Bestandsgebäuden sowie der Kernprozesse des Unternehmens.Dies steuern wir über globale Vorgaben hinsichtlich der Energie­kostenreduzierung. Gebäudezertifizierungen sind in Anbetracht desVerhältnisses Bestand zu geplanten Neubauten eher Nebensache.Was sind Ihre derzeit wichtigsten Projekte?Der Neubau eines neuen Triebwerkprüfstands für unsere Trent XWB-Triebwerke sowie die Planung für ein neues Bürogebäude für rund1.000 Mitarbeiter am Standort Dahlewitz.Was erachten Sie generell als die größtenHerausforderungen in Ihrem Job?Die Fokussierung auf die wirklich wichtigen Themen undAufgabenstellungen.Sind Sie in Berufs- bzw. Fachverbänden tätig?Ich bin Professional Member of the Royal Institution of CharteredSurveyors (MRICS).Unabhängig von den Definitionen der Verbände:Was ist für Sie „Facility Management“?Facility Management ist ein Wertschöpfungsprozess im Unter­nehmen, der neben einem optimalen Betreiben der Immobiliendie Arbeitsproduktivität der Mitarbeiter in diesen erhöhen und zurSteigerung der Kapitalrentabilität beitragen muss.Welche Fachveranstaltungen besuchen Sie?Ich besuche jedes Jahr die Expo Real in München sowie in regel­mäßigen Abständen die FACILITY MANAGEMENT sowie die Light +Building in Frankfurt am Main und bei Bedarf weitere verschiedeneFachmessen bundesweit.Verwenden Sie für sich selbst die Berufsbezeichnung„Facility Manager“?Nein, ich verstehe mich selbst als Real Estate Manager, da ichüber das „gebräuchliche“ Facility Management weiterführendeThemen wie Baumanagement und Property bzw.Asset Managementverantworte.Martin Gräber n36 November 2012 www.facility-manager.dePraxisHauke Disselbecks derzeit wichtigstes Projekt ist der Neubaueines neuen Triebwerkprüfstands für Trent XWB-Triebwerkesowie die Planung eines neuen Bürogebäudes für rund 1.000Mitarbeiter am bestehenden Standort Dahlewitz (siehe Foto).Am Standort Dahlewitz befindet sich die Entwicklung undEndmontage aller BR700-Triebwerke. Als Kompetenzzentrum fürZweiwellentriebwerke innerhalb der Rolls-Royce Group ist derStandort Dahlewitz außerdem für die Triebwerksbaureihen Tay,Spey und Dart verantwortlich.Am Standort Oberursel werden High-Tech-Komponenten fürzahlreiche Rolls-Royce-Triebwerksprogramme hergestellt. DerStandort ist zudem Wartungszentrum für Kleingasturbinen fürzahlreiche militärische Anwendungen, wie zum Beispiel T53, T56,Gnome, Tornado SPS oder Gem42.

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