Geschaeftsmodelle heinold

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Der Vortrag "Digitale Geschäftsmodelle = neue Geschäftsmodelle?", gehalten auf dem E:Publish-Kongress 2012, zeigt, dass die Entwicklung digitaler Geschäftsmdelle eine Reihe von neuen Herausforderungen stellt, die einen deutlichen Change erfordern. ..

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Geschaeftsmodelle heinold

  1. 1. Digitale Geschäftsmodelle = neue Geschäftsmodelle? Round Table Round Table „Digitale Geschäftsmodelle“ © Ehrhardt F. Heinold Seite 1 Kurze Vorstellungsrunde  Ich…  Ich arbeite bei…  …mit digitalen Geschäftsmodellen habe ich folgendes zu tun… Round Table „Digitale Geschäftsmodelle“ © Ehrhardt F. Heinold Seite 2 1
  2. 2. GESCHÄFTSMODELLTYPEN Round Table „Digitale Geschäftsmodelle“ © Ehrhardt F. Heinold Seite 3 Ausgangspunkte für Geschäftsmodelle Erlösmodell Produktformen Geschäftsmodell Unternehmenskonzept Round Table „Digitale Geschäftsmodelle“ © Ehrhardt F. Heinold Wertschöpfungsmodell Seite 4 2
  3. 3. Die sechs Wertschöpfungsmode Medienmarke / Markencontent Tools für Nutzer Serviceprovider für Nutzer Aggregatoren Plattform Serviceprovider für Werbekunden Round Table „Digitale Geschäftsmodelle“ © Ehrhardt F. Heinold Seite 5 Modell Beschreibung Erlösmodelle Beispiele Medienmarken • Medium als Marke • Unique Content als Kernkompetenz • Redaktion bzw. Autor als Kern des Modells • Paid Content • Werbung (Reichweite) • • • • • Tools • Lösung für Arbeitsprozesse • Content ist Zusatz • Aggregation • Paid Content • Paid Service • Jurion • Haufe Serviceprovider Werbekunden • • • • • • • Werbung • Service • IDG • Vogel Serviceprovider Nutzer • Content als Grundlage für ECommerce • Gut für UGC • Werbung • Service • E-Commerce • Focus • Holidaycheck Aggregator • Aggregiert Content • Kunde im Mittelpunkt • Paid Content • Werbung • DocCheck Plattform • Vernetzt Marktteilnehmer • Servicegebühren • Provisionen • Ebay • Traktorpool Seite 6 Content als SEO-Futter Aggregation Anzeigenkunde im Mittelpunkt Service wie Agentur Reichweite Performance und Lead Generierung Round Table „Digitale Geschäftsmodelle“ © Ehrhardt F. Heinold nwb Beck Heise Spiegel Dfv 3
  4. 4. Ein einfaches Modell GESCHÄFTSMODELLE Round Table „Digitale Geschäftsmodelle“ © Ehrhardt F. Heinold Seite 7 Leitfragen  Was ist ein Geschäftsmodell?  Gibt es durch die Digitalisierung „neue“ Geschäftsmodelle für Verlage? Vorbemerkung:  „Geschäft“ = Umsatz! Geschäftsmodelle betrachten die Erstellung unternehmerischer Leistungen aus der Umsatz- und Erlösperspektive Round Table „Digitale Geschäftsmodelle“ © Ehrhardt F. Heinold Seite 8 4
  5. 5. Wozu?  Die Arbeit mit dem Modell „Geschäftsmodell“ verspricht eine ganzheitliche und übergreifende Betrachtung für eine Konzeption von neuen Geschäftskonzepten: • Ganzheitlich bedeutet: Ein Geschäftsmodell ist mehr als eine Checkliste für die Produktentwicklung, denn es möchte alle unternehmerischen Aspekte beleuchten. • Übergreifend bedeutet: Ein Geschäftsmodell ist mehr als ein Produktentwicklungsverfahren, da es auch für die Neukonzeption ganzer Unternehmen mit vielen Produkten und Services geeignet ist. Round Table „Digitale Geschäftsmodelle“ © Ehrhardt F. Heinold Seite 9 Modelle  Bernd W. Wirtz: Business Model Management. Gabler 2010  Alexander Osterwalder, Yves Pigneur: Business Model Generation. Ein Handbuch für Visionäre, Spieleveränderer und Herausforderer. Campus 2011 Round Table „Digitale Geschäftsmodelle“ © Ehrhardt F. Heinold Seite 10 5
  6. 6. Round Table „Digitale Geschäftsmodelle“ © Ehrhardt F. Heinold Seite 11 Die Kernelemente  CS: Kundensegmente  VP: Wertangebote, die Kundenprobleme lösen  CH: Kommunikations-, Distributions- und Verkaufskanal  CR: Customer Relationship je Kundensegment  RS: Einnahmequellen  KR: Schlüsselressourcen werden zum Erstellen und Vertrieben der Wertangebote benötigt. Es gibt: Physische, Intellektuelle, menschliche und finanzielle Schlüsselressourcen. Round Table „Digitale Geschäftsmodelle“ © Ehrhardt F. Heinold Seite 12 6
  7. 7. Kernelemente  KA: Schlüsselaktivitäten werden in drei Bereichen kategorisiert: • Produktion: z.B. Verlagsprodukte) • Problemlösung: Dienstleistung wie z.B. Consulting) • Plattform / Netzwerk: z.B. Ebay  KP: Schlüsselpartnerschaften bestehen aus dem Netzwerk von Lieferanten und Partnern  CS: Kostenstruktur: beschreibt alle Kosten, die anfallen Round Table „Digitale Geschäftsmodelle“ © Ehrhardt F. Heinold Seite 13 Wichtige Unterscheidung  Geschäftsmodell: Geschäftskonzept eines Produkt, eines Bereiches oder auch eines Unternehmens, z.B. Zeitschriftenverlag, Zielgruppen-Verlag  Erlösmodell: Modell zur Erzielung von Erlösen z.B. durch Bezahlinhalte, Werbung, Sponsoring, E-Commerce  Ein Geschäftsmodell kann verschiedene Erlösmodelle beinhalten Round Table „Digitale Geschäftsmodelle“ © Ehrhardt F. Heinold Seite 14 7
  8. 8. Erlösmodell  Erlösmodelle sind wesentliche Bestandteile, dürfen aber mit Geschäftsmodell nicht gleichgesetzt werden.  Es gibt im Medienbereich unterschiedliche Erlösmodelle, die mit einem Geschäftsmodell erzielt werden können.  Im Medienbereich gibt es vier verschiedene Erlösarten: • • • • Round Table „Digitale Geschäftsmodelle“ © Ehrhardt F. Heinold Rezipientenerlöse Werbeerlöse Lizenzerlöse Serviceerlöse Seite 15 Erlösarten  Rezipientenmarkt: Erlöse aus der Nutzung von Medienprodukten, Services  Werbekundenmarkt: Erlöse aus Werbung  Lizenzmarkt: Erlöse aus der Vermarktung von Rechten und Lizenzen  Dienstleistermarkt: Erlöse aus der Erstellung von Dienstleistungen Round Table „Digitale Geschäftsmodelle“ © Ehrhardt F. Heinold Seite 16 8
  9. 9. Erlösmodell / Angebotsform  Erlösmodell: Grundlegendes Modell zur Erzielung von Erlösen  Angebotsform: Einzelne Leistung innerhalb eines Modells  Beispiel: Erlösmodell Werbung  Angebotsformen • • • • • • Anzeigen Beilagen Kleinanzeigen Banner Microsites Videoads Neue Angebotsform innerhalb eines „alten“ Erlösmodells und eines neuen Geschäftsmodells (Newsportal) Round Table „Digitale Geschäftsmodelle“ © Ehrhardt F. Heinold Seite 17 Medienmarken: Beispiel Zeitschrift Eine Zeitschriftenmarke kann alle vier genannten Erlösarten haben:  Rezipientenmarkt: Abo, Einzelverkauf, Events  Werbekundenmarkt: Erlöse aus Werbung, Lead-Generierung, Events  Lizenzmarkt: Erlöse aus der Vermarktung von Rechten und Lizenzen  Dienstleistermarkt: Corporate Publishing, Events Round Table „Digitale Geschäftsmodelle“ © Ehrhardt F. Heinold Seite 18 9
  10. 10. Ebene Beschreibung Unternehmensmodell: • Unternehmenszweck • Unternehmensziele • Unternehmensstrategie • Wofür / für wen sind wir da? • Wohin wollen wir? • Wie wollen wir das erreichen? Geschäftsmodelle • Contentprovider für eine Zielgruppe • Buchverlag (gleichartige Produkte für verschiedene Zielgruppen) Produktkategorien • Bücher • Zeitschriften • App • Dienstleistungen Erlösmodelle • Werbung • Rezipientenbezahlung • Dienstleistungen (B2B) • Rechte Angebotsformen • Werbung: Anzeigen, Beilagen, Banner, Microsite, Texteintrag • Paid: Ganzes Produkt, einzeln, als Reihe / Abo, Aufsätze / Archiv, E-Commerce, Service Abrechnungsformen • Werbung: Reichweite, Performance Round Table „Digitale Geschäftsmodelle“Paid: Produkt, Abonnement • © Ehrhardt F. Heinold Seite 19 Neue Geschäftsmodelle  Ein neues Geschäftsmodell liegt vor, wenn die Parameter der Strategieebene sich ändern.  Der Wechsel des Geschäftsmodells hat oft Konsequenzen in allen Segmenten des Canvas-Modells.  Beispiel: Aus einem Buchverlag wird ein mehrmedialer Contentprovider. Round Table „Digitale Geschäftsmodelle“ © Ehrhardt F. Heinold Seite 20 10
  11. 11. Diskussion Auf Basis von Canvas - Unterschiede von:  Printbuch  E-Book  App Fragen:  Ein Produkt – ein Geschäftsmodell?  Oder drei Produkte – drei Geschäftsmodelle? Round Table „Digitale Geschäftsmodelle“ © Ehrhardt F. Heinold Seite 21 Einschätzung Produktverlag = Ein Medientyp (z.B. Buch oder Zeitschrift) für verschiedene Zielgruppen Beispiele: Taschenbuchverlag, Buchverlag, Zeitschriftenverlag Round Table „Digitale Geschäftsmodelle“ © Ehrhardt F. Heinold Zielgruppenverlag = Verschiedene Medien und Services für eine Zielgruppe Beispiele: Fachverlage, Kinderbuchverlage Seite 22 11
  12. 12. Vom Produkt zum Kunden  Immer mehr Verlage entdecken die Kunden, und die Neuen Medien…  Als erste haben die Fachverlage begonnen, Kundengruppen mit unterschiedlichen Leistungen (z.B. Medien, Events und Dienstleitungen) zu bedienen.  Sie wechselten von einem produktzentrierten zu einem kundenorientierten Geschäftsmodell. Round Table „Digitale Geschäftsmodelle“ © Ehrhardt F. Heinold Seite 23 E-Books: Mehr als ein neuer Vertriebskanal „Die Versuchung ist groß, E-Books einfach als ein weiteres Format oder einen zusätzlichen Vertriebskanal zu klassifizieren, tatsächlich aber haben die neuen digitalen Lesegewohnheiten Auswirkungen auf nahezu alle Bereiche innerhalb eines Verlags“ Carolyn E. Reidy, CEO Simon & Schuster Quelle: Buchreport.magazin 10/2012, S. 33 Round Table „Digitale Geschäftsmodelle“ © Ehrhardt F. Heinold Seite 24 12
  13. 13. Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! Ehrhardt F. Heinold Heinold Spiller & Partner Unternehmensberatung GmbH Behringstraße 28a 22765 Hamburg Telefon: + 49 40 3986620 Fax: + 49 40 39866232 Internet: www.hspartner.de Blog: http://publishing-business.blogspot.com E-Mail: ehrhardt.heinold@hspartner.de Round Table „Digitale Geschäftsmodelle“ © Ehrhardt F. Heinold Seite 25 13

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