Lampenfieber - Dein bester Freund

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Die Angst, vor einer Gruppe zu sprechen, ist weit verbreitet. Um Lampenfieber abzubauen, ist es hilfreich, etwas über die Hintergründe zu erfahren. Davon finden Sie einiges in dieser Präsentation. Einige Tipps und Tricks für den gelungenen Auftritt sind natürlich auch im Angebot. Wirlich weiter bringt Sie aber nur die Erfahrung in einem Training, das müssen Sie wissen. In meinen Trainings führe ich die Teilnehmer langsam an die Herausforderungen öfffentlichen Redens heran, erst mit 30 Sekunden-Beiträgen, mit drei Minuten am Flipchart und schließlich fünf Minuten freiem Vortrag. Kontinuierliche Rückmeldung ist zur Überwindung der Redeangst wichtig und erprobte Modelle, an denen man sich orientieren kann. Mit zunehmender Übung gewinnen Sie an Sicherheit so dass Sie keine Angst mehr haben müssen vor einem Blackout, vor technischen Pannen oder überkritischen Fragestellern. Die Nervosität, die übrigbleibt, hilft Ihnen dabei, richtig gut zu sein. Dann ist Lampenfieber wirklich Ihr Freund. Machen Sie den Test in einem Training und beseitigen Sie den Grund, warum sich die Anderen vor einer ruppe gut präsentieren und Sie nicht.

Dirk Hannemann, Berlin
Trainer für Kommunikation und Persönlichkeitsentwicklung
www.hannemann-training.de

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Lampenfieber - Dein bester Freund

  1. 1. Lampenfieber, Dein bester Freund
  2. 2. … zuverlässig da, wenn es wichtig wird Dilemma des Lampenfiebers Schwierigkeit  Gefühl wie unter einem Brennglas: jede Schwäche scheint zehn Mal stärker sichtbar Im Fokus  Dilemma: Wenn es um viel geht und man besonders gut aussehen muss, gerade dann fühlt man sich der Aufgabe am wenigsten gewachsen Dirk Hannemann, Berlin 2
  3. 3. Was ist Lampenfieber?
  4. 4. Hürde Lampenfieber Angst vor öffentlichem Reden größte Furcht Dirk Hannemann, Berlin 4
  5. 5. Unterschiedliche Kennzeichen Jeder spürt Nervosität anders Merkmale  Feuchte Hände  Feuchte Stirn  Zittern mit den Händen  Tigern auf der Bühne  Weiche Knie  Herzklopfen  Pulsrasen  Atemlosigkeit  „Mixer im Bauch“ Dirk Hannemann, Berlin 5
  6. 6. Fünf Phasen der Nervosität Empfinden zeitlich unterschiedlich Phasen Wenn der Auftrag erteilt wird Während der Vorbereitung In den Sekunden vor dem Vortrag Während des Sprechens Nach dem Auftritt Dirk Hannemann, Berlin 6
  7. 7. Wie entsteht Lampenfieber? Page  7
  8. 8. Lampenfieber: Erfolgsrezept des homo sapiens Biologische Erklärung Hormonelle Reaktion des Körpers  Bei Gefahr schüttet Amygdala (Erbse im Gehirn) Stresshormon Adrenalin aus  Erfolgsstrategie der Evolution für „zwölf Augenpaare blicken mich an“  Gefühl unwillkürlich – jeder zeigt diese Reaktion, nicht zu beeinflussen  Atem wird flacher, damit „Raubtiere“ uns nicht sehen – Sauerstoff geht verloren  Blut weicht aus dem Hirn in die Beine, um Flucht zu verbessern  Angriff, Flucht, Totstellen – Erfolgsrezepte der Savanne nicht mehr zeitgemäß für Meetings Dirk Hannemann, Berlin 8
  9. 9. Selbstwertgefühl ─ zwei Bestandteile Psychologische Erklärung Selbstvertrauen “Ich kann das” Selbstbewusstsein “Ich bin wertvoll” Dirk Hannemann, Berlin 9
  10. 10. Falscher Glaubenssatz im Unterbewusstsein Relikt aus der frühen Jugend Dirk Hannemann, Berlin 10
  11. 11. Aufschiebeverhalten bei Perfektionisten Anspruch 120 % führt zum Ergebnis 60 % Nervosität kann vom inneren Antreiber „sei perfekt“ herrühren. Das Rad neu erfinden Perfektionisten schieben die Arbeit lange auf, sind dann schlecht vorbereitet und darum doppelt nervös. Angst vor Fehlern ist größer, denn „Versagen“ vor Publikum ist fatal für ein Selbstbild als „Mr. 1000 %“. Aufschieben als Selbstschutz Dirk Hannemann, Berlin Das Beste ist gerade gut genug Fehler machen bedeutet Versagen Copyright Dirk Hannemann Berlin 11
  12. 12. Wichtig: Optimismus! Erlernte Hilflosigkeit Martin Seligman – drei Strategien, mit Defiziten umzugehen, wie z.B. Pannen bei der Präsentation intern / extern „Das war meine Ungeschicklichkeit“ oder erkenne ich, dass Technik fehleranfällig ist? stabil / unstabil „Das war mal wieder typisch für mich“ oder „das wird mir sich nicht mehr passieren“? global / spezifisch „Ein Symbol für meine verpatzte Karriere“ oder „wie schön, mein Pech braucht sich auf“?
  13. 13. Gutes Lampenfieber, schlechtes Lampenfieber Eine Hälfte ist nützlich Übertriebene Nervosität kann abgebaut werden durch Übung und gute Vorbereitung. Etwas Aufregung darf gerne erhalten bleiben. 50% Störende Nervosität Beschäftigt uns mit uns selbst, wenn wir uns lieber auf den Inhalt und unser Publikum konzentrieren wollen. 50% Hilfreiche Nervosität Energieschub, wenn wir aufmerksam sein wollen und mit Leidenschaft für unsere Sache eintreten. Dirk Hannemann, Berlin 13
  14. 14. Was tun gegen Lampenfieber?
  15. 15. Angst vorm Reden ─ Furcht vor Pannen Rezept: Diffuse Angst zur konkreten Furcht machen Faden verloren Technik fällt aus Angriff auf die Person Dirk Hannemann, Berlin Kritik am Verhalten 15
  16. 16. Vorbereitung I: Auftragsklärung Vor der Zusage Beim Auftraggeber erfragen  Warum fiel die Wahl auf mich?  Welche Vorkenntnisse hat das Publikum?  Zweck der Rede?  Informieren: fachlich-objektiver Bericht  Überzeugen: entschiedene These  Unterhalten: Anekdoten  Lernkanal der Zuhörer?  Juristen und Stabsmitarbeiter: genaue Textauslegung und definierte Begriffe  Naturwissenschaftler und Ingenieure: exakte Zahlen und Demonstrationen zum Anfassen  Kreative und Strategen: Bilder und Heldenstories Dirk Hannemann, Berlin 16
  17. 17. Vorbereitung II: Technikfallen vermeiden Vorsicht mit Powerpoint-Versionen Vor der Veranstaltung prüfen  Laptop und Beamer kompatibel? o Adapter für Anschlüsse o Extra USB-Stick mit Dateien  Powerpoint Versionen 2007, 2010 und 2013 laufen nicht auf Version 2003. Vorbeugen: Tipp: pdf + hardcopy o Datei doppelt speichern: als Version 2010 (.pptx) und als Version 2003 (.ppt) o Format .pdf geht immer  Handout auf Papier für den Notfall: Folien kopieren in Notizenseiten-Ansicht  Videos? Bild und Ton testen Dirk Hannemann, Berlin 17
  18. 18. Vorbereitung III: Die Bühne herrichten Meine Zeit, mein Raum - meine Wünsche Publikum steht auf Deiner Seite Medien dirigieren  Rednerpult?  Mikrophon? Headset? Ersatz?  Funkmaus? Pointer? Dirk Hannemann, Berlin 18
  19. 19. Vorbereitung IV: Testlauf vor Kollegen Feedback einholen, aber Ratschläge filtern Fragen  Einfache Sprache ohne Fachjargon?  These deutlich?  Appell klar?  Aufbau straff?  Argumentation nachvollziehbar?  Belege treffend?  Foliendesign einfach?  Alle Informationen enthalten? Dirk Hannemann, Berlin 19
  20. 20. Vorbereitung V: Kurz vor dem Termin Tipps und Tricks Zeit zum Ankommen Sport Früher im Raum sein, Stimmung aufnehmen, Räumlichkeiten kennenlernen, Standort klären Joggen am Tag des Auftritts baut überflüssige Stresshormone ab Wand durchbrechen Atmen Räumliche Distanz zum Publikum aufbrechen: Gespräch mit Zuhörer, etwas erledigen im Bereich des Publikums, wie Fenster öffnen Dirk Hannemann, Berlin Bewusst tief atmen sendet dem Körper das Signal „Fehlalarm“ und lässt ihn entspannen 20
  21. 21. Pannen
  22. 22. Pannenhilfe für Redner Was tun beim Blackout? Menschlich Satz wiederholen Perfektion macht aggressiv Grundregel Kleine Zusammenfassung, in Zwischenzeit zum Manuskript Notfallsatz Leute nehmen Fehler nur so peinlich, wie der Redner Dirk Hannemann, Berlin So, jetzt habe ich den Faden verloren 22
  23. 23. Sicherheit beim Vortrag
  24. 24. Auswendig können Dirk Hannemann, Berlin 24
  25. 25. ERSTER SATZ Dirk Hannemann, Berlin 25
  26. 26. LETZTER SATZ Dirk Hannemann, Berlin 26
  27. 27. VORSTELLUNG EINS Von ‘STEINE ZWEI IM FLUSS‘ DREI Dirk Hannemann, Berlin 27
  28. 28. Tricks im Umgang mit Nervosität Energie in geordnete Bahnen lenken Abschreiten der Bühne Statt unruhigem Tigern geordnet die Bühne abgehen - Sachen erledigen, links und rechts Laserpointer weglassen, wenn Hände zittern 100 Karten Statt einem wackligen Blatt Papier lieber 100 schwere Karten aus Karton in der Hand halten, auch wenn nur eine gebraucht wird – 250 g zittern nicht mit Dirk Hannemann, Berlin NLP-Technik Fragenort „Kraftort“ bestimmen, an dem die Rednerin immer souverän spricht An ihrem „Fragenort“ lässt die Vortragende sich „in Frage stellen“ Am Fragenort die Fragen anhören mit der Mimik „kluges Gesicht“ Wenn sie die Antwort kennt, geht die Rednerin zum Kraftort zurück Beim Zurückgehen legt sie sich die Antwort zurecht Länge der Antwort kurz oder lang ganz nach Interesse des Publikums : bei Zuhörern auf Körpersprache achten 28
  29. 29. Dein bester Freund
  30. 30. Nervöse Redner sind die überzeugendsten … wenn der Schuster bei seinen Leisten bleibt  Beim gewandten Redner vermutet das Publikum manipulative Techniken und misstraut dem guten Eindruck  Bei nervösen Rednern, die nüchtern die Fakten präsentieren, wissen die Zuhörer, dass der Vortrag keinen doppelten Boden hat  Besser unterhalten wird das Publikum vom launigen Redner, kaufen tut es beim Fachmann Dirk Hannemann, Berlin 30
  31. 31. Schema F Einfache Regeln für wirkungsvolle Reden Inhalt  Das ist meine These  Diese Fakten stützen meine Argumentation  Das ist meine Empfehlung Form  Lernkanäle bedienen: hören, sehen, anfassen  Pro Folie eine Aussage in 5 Zeilen von 7 Worten  Aussage unterstützt durch Visualisierung Dirk Hannemann, Berlin 31
  32. 32. Resumée  Normale körperliche Reaktion  Vorbereitung beseitigt übergroße Nervosität  Adrenalin als Energieschub  Sport gegen Stress und tiefe Atmung  Aus Angst wird Furcht  Nervöse Redner präsentieren effektiv Dirk Hannemann, Berlin 32
  33. 33. Viel Erfolg! Kontakt Dirk Hannemann Trainer für Kommunikation und Persönlichkeitsentwicklung Adresse Scharnweberstraße 48 10247 Berlin Email: dirk.hannemann@gmx.de Homepage www.hannemann-training.de Dirk Hannemann, Berlin 33
  34. 34. Rhetorik-Seminare Berlin 2014 “Wirksam vortragen” Berlin, 17./18.02.2014 “Karriererhetorik – Erfolg mit einem authentischem Stil” Berlin, 03.-07.03.2014 “Bootcamp Präsentieren PR, Marketing, Social Media” Berlin, 05.-09.05.2014 “Werkzeugkoffer Soft Skills” Berlin, 12.-16.05.2014 “Souverän präsentieren vor Kunden und Kollegen” Berlin, 22.-23.05.2014 “Professionell präsentieren auf den Punkt” Berlin, 24./25.05.2014
  35. 35. Rhetorik-Seminare Frankfurt a.M. 2014 “Karriererhetorik” Frankfurt a.M., 05./06.04.2014 “Werkzeugkasten Soft Skills” Frankfurt a.M., 10.-14.03.2014 “Storytelling Workshop” Frankfurt a.M., 08./09.02.2014 “Werkzeugkasten Soft Skills” Frankfurt a.M., 31.3.-4.4.2014 “Storytelling Workshop” Frankfurt a.M., 21/22.06.2014 “Werkzeugkasten Soft Skills” Frankfurt a.M., 23.-27.06.2014
  36. 36. Weitere Seminare “Verhandeln, Diskutieren, Argumentieren” Berlin, 19.-21.02.2014 “Ziele erreichen in Verhandlungen” Frankfurt a.M., 29./30.3.2014 “Besprechungen erfolgreich moderieren” Berlin, 19.-21.05.2014 “Starke Persönlichkeit – schlagfertig und souverän” Frankfurt a.M., 15./16.3.2014 “Mauerblümchen? Selbstmarketing mit Charme.” Berlin, 22./23.02.2014 “Small Talk und Networking” Berlin, 22./23.05.2014
  37. 37. Dirk Hannemann, Trainer aus Berlin www.hannemann-training.de Seit 2005 Trainings und Coachings für Präsentationen und Gesprächsführung sowie für Persönlichkeitsentwicklung. Dozent für Personalmanagement bei WBS TRAINING AG (Klett Verlag) und Industrie- und Handelskammer Berlin (2007-2013). Lehrtrainer für „Dozent in der Erwachsenenbildung (IHK)“. Change Management bei PricewaterhouseCoopers (19971999), externes Change Management für Capgemini (20002005), Projekte bei Daimler, Siemens, Aventis, SAP usw. Politologe Frankfurt am Main (1997), Personalreferent. Journalist und TV-Moderator, Öffentlichkeitsarbeit (bis 1990). Kontakt Mail Phone dirk.hannemann@gmx.de +176 76246098

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