Der ANDERE Dialog. Gleichstellung: Wer                       behindert wen?          12. Dezember 2011 in Wien
   Journalistin und Unternehmerin   Studium der Politikwissenschaft an der Uni    Hamburg   Redakteurin bei dpa   Broa...
• Diskriminierung vonMenschen mit Behinderung istin allen Lebensbereichenverboten• Seit 1995 gibt es einAntidiskriminierun...
• Vereint Gleichstellungsgesetze ineinem Gesetz• Es darf nicht diskriminiert werdenaufgrund von Alter, Behinderung,Transse...
“Eine Person hat eineBehinderung wenn sie einephysische oder psychischeBeeinträchtigung hat unddiese Beeinträchtigungwesen...
• Direkte Diskriminierung• Indirekte Diskriminierung• Durch die Behinderunginitiierte Diskriminierung• Weigerung verhältni...
Alle!• Serviceeinrichtungen undöffentliche Einrichtungen• Besitzer von Geschäften• Arbeitgeber• Bildungsträger• Verbände• ...
Schadenersatzund Anspruch aufBeseitigung!
HSBC Bankfiliale WestfieldShopping Centre
Parkhaus Westfield ShoppingCentre London
Drogeriekette Boots
Park Gate Inn Pub Kent
• Diskriminierung istgesellschaftlich nicht akzeptiert• Soziales Modell von Behinderungist Basis•Behinderte Menschen sind ...
• Barrierefreiheit wird normal• Kaum nicht-arbeitsrechtlicheKlagen• Medien berichten gerne überDiskriminierung (schlechte ...
• Prozesskostenhilfe nur fürArbeitslose, Anwälte sehr teuer• Längst nicht alle Unternehmenverhalten sich rechtskonform• Wa...
• Gleichberechtigte Teilhabe vonMenschen mit Behinderungen wirdin vielen Bereichen verbessert• Bessere Jobchancen fürbehin...
   Christiane Link   christiane@ortegalink.com   www.ortegalink.com – Ortegalink Ltd   www.behindertenparkplatz.de - B...
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Aus den Erfahrungen Großbritanniens lernen? - eine Bestandsaufnahme

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Präsentation im Rahmen der Veranstaltung "Gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen" und Menschen mit Behinderungen, organisiert von ÖZIV und Netzwerk Soziale Verantwortung, 12. Dezember 2011 in Wien

Veröffentlicht in: News & Politik
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Aus den Erfahrungen Großbritanniens lernen? - eine Bestandsaufnahme

  1. 1. Der ANDERE Dialog. Gleichstellung: Wer behindert wen? 12. Dezember 2011 in Wien
  2. 2.  Journalistin und Unternehmerin Studium der Politikwissenschaft an der Uni Hamburg Redakteurin bei dpa Broadcast Journalist bei BBC Gründung von “The German Link” 2008 Disability equality trainer für europäische Airlines In Deutschland geboren und aufgewachsen Seit 2006 in Großbritannien
  3. 3. • Diskriminierung vonMenschen mit Behinderung istin allen Lebensbereichenverboten• Seit 1995 gibt es einAntidiskriminierungsgesetzfür Menschen mit Behinderung(DDA)• Seit 2010 Equalities Actersetzt DDA
  4. 4. • Vereint Gleichstellungsgesetze ineinem Gesetz• Es darf nicht diskriminiert werdenaufgrund von Alter, Behinderung,Transsexualität, Heirat oder zivilerPartnerschaft, Schwangerschaft,Herkunft, Religion, Geschlecht undsexuelle Orientierung.• Es gelten ähnliche Rechte für alleGruppen mit einigen besonderenRegelungen für Menschen mitBehinderungen
  5. 5. “Eine Person hat eineBehinderung wenn sie einephysische oder psychischeBeeinträchtigung hat unddiese Beeinträchtigungwesentliche und langanhaltende negativeAuswirkungen darauf hat, wiedie Person normaleAlltagsaktivitäten bewältigt.”
  6. 6. • Direkte Diskriminierung• Indirekte Diskriminierung• Durch die Behinderunginitiierte Diskriminierung• Weigerung verhältnismäßigeAnpassungen vorzunehmen• Belästigung• Schikane (z. B. Mobbing)• Empfundene / mittelbareDiskriminierung
  7. 7. Alle!• Serviceeinrichtungen undöffentliche Einrichtungen• Besitzer von Geschäften• Arbeitgeber• Bildungsträger• Verbände• Transportunternehmen• Verwaltung
  8. 8. Schadenersatzund Anspruch aufBeseitigung!
  9. 9. HSBC Bankfiliale WestfieldShopping Centre
  10. 10. Parkhaus Westfield ShoppingCentre London
  11. 11. Drogeriekette Boots
  12. 12. Park Gate Inn Pub Kent
  13. 13. • Diskriminierung istgesellschaftlich nicht akzeptiert• Soziales Modell von Behinderungist Basis•Behinderte Menschen sind Kundennicht Bittsteller (Kaufkraft: £80Milliarden / Jahr)• Starke Behindertenbewegung,professionelle Organisationen mitklarer politischer Ausrichtung
  14. 14. • Barrierefreiheit wird normal• Kaum nicht-arbeitsrechtlicheKlagen• Medien berichten gerne überDiskriminierung (schlechte PRdroht)• Führen Bewerbungsstatistikenzu Bewerbereigenschaften• In manchen Branchen direkteAnsprache potenzieller Kundenmit Behinderung (Hotellerie,Versicherungen)
  15. 15. • Prozesskostenhilfe nur fürArbeitslose, Anwälte sehr teuer• Längst nicht alle Unternehmenverhalten sich rechtskonform• Was ist „angemessen“?• Viele Menschen kennen ihreRecht nicht
  16. 16. • Gleichberechtigte Teilhabe vonMenschen mit Behinderungen wirdin vielen Bereichen verbessert• Bessere Jobchancen fürbehinderte Menschen• Erschließung neuerKundengruppen• Schulische Integration• Stärkt die Emanzipation vonbehinderten Menschen
  17. 17.  Christiane Link christiane@ortegalink.com www.ortegalink.com – Ortegalink Ltd www.behindertenparkplatz.de - Blog Twitter: @Christiane Skype: Ortegalink Diese Präsentation ist verfügbar unter www.slideshare.net/Handifem

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