Leitbildgestützte Roadmap:
Mobile Kommunikation.
BMBF-Projekt Nachhaltige
Informationsgesellschaft
Mario Diegel, MatrNr.: ...
Inhaltsverzeichnis
1. Begriffsklärung
2. Ablauf
3. Akteure/ Teilnehmer
4. Ziele
5. Anwendungsbereiche
6. Methodik
7. Handl...
1. Begriffsklärung
1.1 Was ist NIK
1.2 Was ist Nachhaltigkeit
1.3 Was ist mobile Kommunikation
1.4 Bezugspunkte des Leitbi...
1.1 Was ist NIK
 NIK: Nachhaltige Informations- und
Kommunikationstechnik
 2001: Rahmenkonzept für die Roadmaps
 Fokust...
1.2 Nachhaltigkeitsverständnis des NIK
 Traditioneller Ansatz:
Ausgewogenheit von
– ökonom. Wachstum,
– ökolog. Tragfähig...
1.3 Mobile Kommunikation
 Weitgefasste Definition:
 Technische Realisierung sowie funktionales und inhaltliches
Angebot ...
1.4 Bezugspunkte des Leitbilds
 Nachhaltige Gestaltung und
 Nachhaltige Nutzung von:
– Technologien
– Produkten
– Dienst...
2. Ablauf
2.1 Zeitraum
2.2 Charakteristika
2.1 Zeitraum
 Zeitraum des Fokusthemas
– 2002 bis Sommer 2003:
– Dialog zw. Teilnehmern auf mehreren Treffen
– Informatio...
2.2 Charakteristika
 Offener Dialogprozess
 Mehrere Treffen
 Moderation durch das Fraunhofer Instituts für
Zuverlässigk...
3. Akteure/ Teilnehmer
 System-und Endgerätehersteller
– Zulieferer für Mobilfunk-Systemtechnik und Endgeräte
• Siemens A...
4. Ziele
4.1 Ziele des NIK Projektes
4.2 Gestaltungsziele der Mobilen
Kommunikation unter dem
Nachhaltigkeitsaspekt
4.1 Ziele des NIK Projektes
 Nachhaltige Gestaltung von Technologien, Produkten und Dienstleistungen
 Nachhaltige Nutzun...
4.1 Ziele des NIK Projektes
„Anzustrebendes Ziel ist es jetzt, zu verbindlichen
Selbstverpflichtungen bezüglich
− konkrete...
4.2 Gestaltungsziele der
Mobilen Kommunikation
 Steigerung der Ökoeffizienz im Bereich der
Technik und Produktentwicklung...
5. Anwendungsbereiche
5.1 Systemtechnik (Infrastruktur)
5.2 Endgeräte (Mobiltelefone)
5.3 Mobile Dienste
5.1 Systemtechnik (Infrastruktur)
 Basisstationen
– Minimierung des Strombedarfs
 Systemtechnikgestaltung
– Nachhaltige ...
5.2 Endgeräte (Mobiltelefone)
 Design mobiler Endgeräte
– Kosten im Produktlebenszyklus
 Ökoeffizienz
– Nutzung regenera...
5.3 Mobile Dienste
 Kostentransparenz und Fairness
– Kundenschutz
 Kundennutzen und Sicherheit
– Steigerung der Kundenzu...
6. Methodik
6.1 Methodik
6.2 Integriertes Roadmapping
6.1 Methodik
 Die Methode „Branchen-Roadmaps“ zur Erstellung der
internen Roadmaps
 Unternehmensspezifisches Echtzeit-De...
6.2 Integriertes Roadmapping
 Erweiterung des
Produkt-
roadmapping und
Technologie-
roadmapping um
die sozialen
Faktoren
...
7. Handlungsempfehlungen
7.1 Aufgaben
7.2 Handlungsempfehlung für Systemtechnik
7.3 Handlungsempfehlung für Endgeräte
7.1 Aufgaben
 Verbesserung der Energieeffizienz des Mobilfunks
 Industrie soll Energieeffizienz in Systemen
verbessern
...
7.2 Handlungsempfehlungen
„Systemtechnik“
Handlungsempfehlungen im Bereich „Systemtechnik“
Wirtschaft Wissenschaft Politik...
7.3 Handlungsempfehlungen
„Endgeräte“
Handlungsempfehlungen im Bereich „Endgeräte“
Wirtschaft Wissenschaft Politik
Fokus: ...
8. Ergebnisse
 Initiierung eines Dialog- und Lernprozesses
 Industrie und Wissenschaft setzten sich mit dem
Leitbild der...
8. Ergebnisse
 Schlussfolgerungen und Ausblick
– Bestehende Beziehungen nutzen:
• Betreiber, Hersteller und Politik zur O...
9. Vergleich mit anderen
Fokusthemen des NIK
 Fokusthema Displays
– Gemeinsamkeiten:
• Oberziel der Nachhaltigkeit von Re...
Literatur
 Behrendt, Lorenz 2006: Integriertes Technologie-
Roadmapping zur Unterstützung nachhaltigkeitsorientierter
Inn...
Literatur
 Griese et. al. 2004: Fokusthema Mobile Kommunikation-Die
nächste Stufe des Ökodesigns von der Produktoptimieru...
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Leitbildgestützte Roadmap: Mobile Kommunikation. BMBF-Projekt Nachhaltige Informationsgesellschaft

  1. 1. Leitbildgestützte Roadmap: Mobile Kommunikation. BMBF-Projekt Nachhaltige Informationsgesellschaft Mario Diegel, MatrNr.: 21214639 Johannes Mikhaldyko, MatrNr.: 23230983 Hilger Schneider, MatrNr.: 98104617 Martin Wagner, MatrNr.: 23227462 07.07.2009 Präsentation im Seminar: Roadmapping: Innovation, Strategie und Struktur Dozent: PD Dr. habil. Ralf Isenmann
  2. 2. Inhaltsverzeichnis 1. Begriffsklärung 2. Ablauf 3. Akteure/ Teilnehmer 4. Ziele 5. Anwendungsbereiche 6. Methodik 7. Handlungsempfehlungen 8. Ergebnisse (9. Vergleich zu anderen Fokusthemen)
  3. 3. 1. Begriffsklärung 1.1 Was ist NIK 1.2 Was ist Nachhaltigkeit 1.3 Was ist mobile Kommunikation 1.4 Bezugspunkte des Leitbilds
  4. 4. 1.1 Was ist NIK  NIK: Nachhaltige Informations- und Kommunikationstechnik  2001: Rahmenkonzept für die Roadmaps  Fokusthemen: – Mobile Kommunikation – Displays – Öffentliche Beschaffung  Anfang 2002: Gründung der Fokusgruppe Mobile Kommunikation Vgl. Griese et. al. 2004, S. 6 Vgl. Behrendt, Lorenz 2006, S. 25 Vgl. NIK 2002, S. 3 Vgl. Dompke et. Al. 2002. S. 136f.
  5. 5. 1.2 Nachhaltigkeitsverständnis des NIK  Traditioneller Ansatz: Ausgewogenheit von – ökonom. Wachstum, – ökolog. Tragfähigkeit und – soz. Gerechtigkeit  Erweitert um Technologie als gleichberechtigtes Handlungsfeld Vgl. Griese et. al. 2004, S. 9f.
  6. 6. 1.3 Mobile Kommunikation  Weitgefasste Definition:  Technische Realisierung sowie funktionales und inhaltliches Angebot drahtloser Nachrichten  Luftschnittstelle zwischen Sender und Empfänger  Mobiles Gerät hat autonome Energieversorgung  Stationäres Gerät ist mit dem Festnetz verbunden  W-LAN vs. zellularer Mobilfunk Vgl. Griese et. al. 2004, S. 8
  7. 7. 1.4 Bezugspunkte des Leitbilds  Nachhaltige Gestaltung und  Nachhaltige Nutzung von: – Technologien – Produkten – Dienstleistungen Vgl. Griese et. al. 2004, S. 18
  8. 8. 2. Ablauf 2.1 Zeitraum 2.2 Charakteristika
  9. 9. 2.1 Zeitraum  Zeitraum des Fokusthemas – 2002 bis Sommer 2003: – Dialog zw. Teilnehmern auf mehreren Treffen – Information der industriellen Entscheidungsträger  Mai 2002 Präsentation erster Ergebnisse  2003 Zusammenfassung des Dialogprozesses in Roadmaps  Februar 2004: Veröffentlichung des Fokusthemas Vgl. Griese et. al. 2004, S. 55f. Vgl. NIK 2002, S. 3. Vgl. Behrendt, Lorenz 2006, S. 25
  10. 10. 2.2 Charakteristika  Offener Dialogprozess  Mehrere Treffen  Moderation durch das Fraunhofer Instituts für Zuverlässigkeit  Konstruktiver Charakter des Dialogs  Förderung des Gedankenaustausches Vgl. Griese et. al. 2004, S. 6f. und S. 55
  11. 11. 3. Akteure/ Teilnehmer  System-und Endgerätehersteller – Zulieferer für Mobilfunk-Systemtechnik und Endgeräte • Siemens AG, Alcatel SEL AG, Lucent Technologies Network Systems, Motorola CMRC • Information an Nokia über die Ergebnisse der Fokusgruppentreffen  Netzwerkbetreiber – T-Mobile Deutschland – Vodafone D2 – E-Plus Mobilfunk GmbH  Wissenschaft und Politik – Teilnehmer aus betrieblichem Umweltschutz – Technologieentwicklung Vgl. Griese et. al. S.55 ff.
  12. 12. 4. Ziele 4.1 Ziele des NIK Projektes 4.2 Gestaltungsziele der Mobilen Kommunikation unter dem Nachhaltigkeitsaspekt
  13. 13. 4.1 Ziele des NIK Projektes  Nachhaltige Gestaltung von Technologien, Produkten und Dienstleistungen  Nachhaltige Nutzung von Technologie, Produkten und Dienstleistungen Vgl.: Isenmann 2005 in Isenmann 2009, S. 38 Zielidee der Nachhaltigkeit als Ausrichtung für ein leitbildgestütztes Technologie-Roadmapping IKT Nachhaltigkeit Normatives Konzept (Gerechtigkeit) Informationsgesellschaft Normative Implikationen (politische Visionen) Gerichtete Entwicklung (Leitbild)
  14. 14. 4.1 Ziele des NIK Projektes „Anzustrebendes Ziel ist es jetzt, zu verbindlichen Selbstverpflichtungen bezüglich − konkreter Ziele, − Maßnahmen und − Fristen zu kommen, um für Unternehmen einen − verlässlichen Orientierungsrahmen zu schaffen, − die Planungssicherheit zu erhöhen und eine − ökologische Richtungssicherheit zu erreichen.“ Quelle: Rede des Parlamentarischen Staatssekretärs im Bundesministerium für Bildung und Forschung, Wolf-Michael Catenhusen.
  15. 15. 4.2 Gestaltungsziele der Mobilen Kommunikation  Steigerung der Ökoeffizienz im Bereich der Technik und Produktentwicklung – Systemtechnologie – Endgeräte – Mobile Dienste  Formulierung der gemeinsamen Ziele, die mit konkreten Maßnahmen hinterlegt werden mussten Vgl. Dompke et. al. 2002, S. 139f.
  16. 16. 5. Anwendungsbereiche 5.1 Systemtechnik (Infrastruktur) 5.2 Endgeräte (Mobiltelefone) 5.3 Mobile Dienste
  17. 17. 5.1 Systemtechnik (Infrastruktur)  Basisstationen – Minimierung des Strombedarfs  Systemtechnikgestaltung – Nachhaltige Umwelt- und sozialverträgliche Lösungen  Standortmanagement – Austausch zwischen Mobilfunkbetreibern und Systemherstellern  Vergleich von Basisstationen – Berücksichtigung von Umweltschutzanforderungen bzw. Nachhaltigkeits-Indikatoren Vgl. Griese et. al. S. 63ff.
  18. 18. 5.2 Endgeräte (Mobiltelefone)  Design mobiler Endgeräte – Kosten im Produktlebenszyklus  Ökoeffizienz – Nutzung regenerativer Energiequellen – Steigerung der Energieeffizienz  Technologiemanagement – Nachhaltigkeit von Technologien  Erfassungs- und Recyclingsysteme – Rücknahme, Recycling und Re-Use sowie Entsorgungsstrategien im Kontext der Nachhaltigkeit Vgl. Griese et. al. S.68ff.
  19. 19. 5.3 Mobile Dienste  Kostentransparenz und Fairness – Kundenschutz  Kundennutzen und Sicherheit – Steigerung der Kundenzufriedenheit – Schutz der Privatsphäre Vgl. Griese et. al. S. 62ff.
  20. 20. 6. Methodik 6.1 Methodik 6.2 Integriertes Roadmapping
  21. 21. 6.1 Methodik  Die Methode „Branchen-Roadmaps“ zur Erstellung der internen Roadmaps  Unternehmensspezifisches Echtzeit-Delphi zur Deckung des technologischen Informationsbedarfs  Umfassende bibliometrische Analysen zur frühzeitigen Identifikation der Technologietrends  Zur Generierung der Roadmaps werden im Team umfassende geschäftsbereichsspezifische Szenarien erarbeitet  239 Mitglieder des Roadmapping-Teams Strategy Canvas geben in einer visuellen Form Aufschluss über Optionen einer aktiven Zukunftsgestaltung und bestehende Gaps
  22. 22. 6.2 Integriertes Roadmapping  Erweiterung des Produkt- roadmapping und Technologie- roadmapping um die sozialen Faktoren  Darstellung der Innovationspfade von ökonomischen Potenzialen der Informations- und Kommunikations- technik und der ökologischen Anforderungen des Leitbildes Nachhaltiger Entwicklung Vgl. Behrendt, Lorenz 2006, S. 38 Heute Zukunft Kurzfristig Mittelfristig Langfristig Einflussfaktoren Sozio-ökonomische/ sozial-ökologische Trend- und Bedarfsanalyse Leitbild-Assesement Bedürfnisfeldanalyse Anwender- und Stakeholderintegration Innovative Technikfolgenabschätzung Globalisierung Politik Ökonomie Umwelt Technologie Wissenschaft Gesellschaft Kunden Extrapolation IST-Analyse Trendanalyse Wirkungsanalyse Nachhaltigkeitsorientiertes Roadmapping – die Methode Roadmap Richtungssicherheit Orientierungswissen Unternehmen
  23. 23. 7. Handlungsempfehlungen 7.1 Aufgaben 7.2 Handlungsempfehlung für Systemtechnik 7.3 Handlungsempfehlung für Endgeräte
  24. 24. 7.1 Aufgaben  Verbesserung der Energieeffizienz des Mobilfunks  Industrie soll Energieeffizienz in Systemen verbessern  Forschungsaufgaben für die Wissenschaft  Industrie- und Forschungspolitik stärken Vgl. Griese et. al. S.75
  25. 25. 7.2 Handlungsempfehlungen „Systemtechnik“ Handlungsempfehlungen im Bereich „Systemtechnik“ Wirtschaft Wissenschaft Politik Fokus: Optimierung der Energieeffizienz der Basisstationen  Vermeidung aktiver Kühlmethoden im System bzw. Optimierung der Kühlkonzepte  bedarfsgerechte Zu- und Abschaltung von RTs  Entwicklung Benchmark- Methodik zur Bewertung des Strombedarfs in Abhängigkeit der Funktionalität (System)  Entwicklung verlustarmer Filter u. Antennen  Prüfung der Nutzung niedriger Frequenzbänder   Fokus: Human- und umweltgerechtes Design der Basisstationen  Periodische Überprüfung und Erweiterung von DFE- u. EMV/U Anforderungen auf Basis neuster wissenschaftl. Erkenntnisse  Fortführung 3G Greenbook  Entwicklung einer Methodik zur Erstellung eines sgn. Ökologischen Profils nach EuP  Konzepte zur sinnvollen Dematerialisierung  Forschungsförderung im Bereich der EMV/U  Umweltlabel für Basistationen  Förderung 3G Greenbook Fokus: Energieeffizientes Standortmanagement  Periodische Überprüfung von Standortspezifischen Wartungserfordernissen (Feedback an Hersteller)  Verstetigung von Best Practice über interne Schulungen  Entwicklung von Fernwartung  Restlebensdauerabschätzung von Systemkomponenten  Zuverlässigkeit bei höheren Betriebstemperaturen prüfen  Förderung der Umweltberichterstattung  Vgl. Griese et. al. S.76 Vermeidung aktiver Kühlmethoden im System bzw. Optimierung der Kühlkonzepte Restlebensdauerabschätzung von SystemkomponentenForschungsförderung im Bereich der EMV/U
  26. 26. 7.3 Handlungsempfehlungen „Endgeräte“ Handlungsempfehlungen im Bereich „Endgeräte“ Wirtschaft Wissenschaft Politik Fokus: Optimierung der Ökoeffizienz der Endgeräte  Ablösung konv. Ladegeräte  Standardisierung von Schnittstellen/ Ladegeräten  Just in Time Power durch integrierte Hard- und Softwareoptimierung  FuE für intelligente Ladegeräte/ Schaltnetzteile  FuE für energieoptimierte SDR- Technologie  FuE für hybride Stromversorgungssysteme (RE)  Umweltlabel für Endgeräte unter Berücksichtigung von Systemparametern  Förderung der Schulung von Kindern u. Jugendlichen im Umgang mit mobilen Endgeräten Fokus: Nachhaltigkeitsorientiertes Technologiemanagement  Technologiebasierte Assistenz zur Unterstützung einer effizienten Gerätenutzung  Verschärfung von umweltoptimierten Zulieferanforderungen  Nachhaltigkeitswerte als positive Lifestyleattribute im Marketing  Weiterentwicklung von Methoden und Tools zur schnellen u. kostengünstigen Umweltbewertung von Produkten  Integration von Nachhaltigkeit in Technologie- Roadmaps  Forschungsförderung zur Erweiterung der umweltbezogenen Materialdaten  Forschungsförderung zur Modellierung nachhaltigkeits- orientierter Technologie- Roadmaps Fokus: Schaffung qualifizierter Erfassungs- und Recyclingsysteme  Periodische Überprüfung von Rücknahme- und Recycling Modellen  Qualitätssicherung für ReUse  Erforschung optimaler Stoffströme für spezifische EoL- Optionen  Smarte Produktinfo- Label  Datenbank zum Altgeräteaufkommen  Förderung von Reuse Vgl. Griese et. al. S.76 Standardisierung von Schnittstellen/ Ladegeräten FuE für intelligente Ladegeräte/Schaltnetzteile Umweltlabel für Endgeräte unter Berücksichtigung von Systemparametern
  27. 27. 8. Ergebnisse  Initiierung eines Dialog- und Lernprozesses  Industrie und Wissenschaft setzten sich mit dem Leitbild der Nachhaltigkeit auseinander  Problem der fehlenden gesellschaftlichen Verankerung  Potential der Nachhaltigkeit wird positiv wahrgenommen Vgl. Griese et. al. S.77
  28. 28. 8. Ergebnisse  Schlussfolgerungen und Ausblick – Bestehende Beziehungen nutzen: • Betreiber, Hersteller und Politik zur Optimierung heranziehen – Ganzheitliche Systembetrachtung – Steigerung der Ökoeffizienz – Politik und Wissenschaft haben die Aufgabe Rahmenbedingungen und Methoden/Werkzeuge zu entwickeln – Roadmapping zeigt den Ansatz auf! verbindlichen Selbstverpflichtungen konnten bisher nicht erreicht werden Lernen und Kommunikation als herausragende Punkte Vgl. Griese et. al. S.77
  29. 29. 9. Vergleich mit anderen Fokusthemen des NIK  Fokusthema Displays – Gemeinsamkeiten: • Oberziel der Nachhaltigkeit von Ressourceneffizienz – Unterschiede: • Berücksichtigung verschiedener Szenarien in der Roadmap  Fokusthema öffentliche Beschaffung – Gemeinsamkeiten: • Oberziel der Nachhaltigkeit (im Beschaffungsprozess) – Beschaffungskosten – Nachhaltigkeit von Arbeit und Gesellschaft – Unterschiede: • Roadmap hat empfehlenden Charakter Vgl. Dompke et. al. S. 133-139
  30. 30. Literatur  Behrendt, Lorenz 2006: Integriertes Technologie- Roadmapping zur Unterstützung nachhaltigkeitsorientierter Innovationsprozesse – Werkstattbericht Nr. 84 in Endbericht des Projektes Innovationspfade für eine nachhaltige Informationsgesellschaft im Rahmen der Sozial-ökologischen Forschung (SÖF) des BMBF 07IFS03A Berlin, Oktober 2006 ISBN 978-3-929173-84-0 2006 IZT  Dompke et. al. 2002: Roadmapping – Eine Methode für den IKT Bereich? Das Projekt „Nachhaltige Informations- und Kommunikationstechnik (NIK)Technikfolgenabschätzung", Nr. 3 / 4, 11. Jahrgang- Roadmapping - Eine Methode für den IKT Bereich?, http://www.itas.fzk.de/tatup/023/doua02a.htm, 26.06.2009
  31. 31. Literatur  Griese et. al. 2004: Fokusthema Mobile Kommunikation-Die nächste Stufe des Ökodesigns von der Produktoptimierung zur Systemgestaltung, http://www.ibwl.uni-kassel.de/weissenberger- eibl/lehre/SS09/Roadmapping/BMBF%20RoadmapMobileKomm%2004.pdf, 20.05.2009  NIK 2002: 2. Expertenforum im Projekt NIK: Entwürfe von Roadmaps für nachhaltige Informations- und Kommunikationstechnik (IKT), Protokoll der Veranstaltung von Donnerstag dem 16. Mai 2002 im Maritim proArte Hotel Berlin  Isenmann 2005: Abbildung: in Isenmann 2009: Vorlesungsunterlagen Veranstaltung im SS 2009: Roadmapping (2) vom 28. April 2009

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