GRANATAPFELSAFT AUS SPANIEN
Antioxidative Eigenschaften des Punicalagins im
Saft und Extrakt des Granatapfels, in der funk...
In mir sind viele Welten verborgen.
Möchten Sie sie kennenlernen?
Das hängt allein von Ihnen ab.
1.	 Einführung									
1.1.	 Herkunft des Granatapfels	 	 	 	 	 	 	 	   
1.2.	 Wirtschaftliche Bedeutung in Spanien	 	 	 ...
Die gruppe für lebensmittel qualität und-sicherheit und der granatapfel
Die Forschungsgruppe für Lebensmittelqualität und ...
Die Säfte von Granatum Plus haben die wenigsten Minuspunkte für unerwünschte Eigen-
schaften und die höchsten Pluspunkte f...
Um unserer Zukunft entgegenzugehen, müssen wir meistens zuerst einen Blick auf unsere
Vergangenheit werfen.  
Ein eindeuti...
1.1. Herkunft des Granatapfels
Der Granatapfelbaum (Punica granatum L.) ist ein Obstbaum, dessen Anbau schon seit dem
Alte...
1.2. Wirtschaftliche Bedeutung des Granatapfels
Gegenwärtig wird der Granatapfel in Ländern wie in Spanien, den USA, im Ir...
1.3. Der Granatapfel Mollar de Elche
Der Granatapfel ist traditionell eine hoch geschätzte Frucht und wurde von zahlreiche...
Die Untersuchung der bioaktiven Bestandteile des Granatapfels und seiner positiven Wir-
kung auf die Gesundheit des Mensch...
2.1. Chemische Zusammensetzung des Granatapfels
Der Granatapfel besitzt zahlreiche chemische und biologisch sehr wertvolle...
Ferner liefern die Kerne des Granatapfels Lipide, denn die Samen enthalten Fettsäuren in
Höhe von 12 % bis 20 % ihres Gesa...
Tabelle 1. Nährstoffzusammensetzung des essbaren Teils (USDA, 2007).
In der heutigen Zeit wird die positive Wirkung von Obst und Gemüse aufgrund des hohen
Anteils an bioaktiven Wirkstoffen al...
2.2.	Phenole
2.2.1.	 Phenole mit niedrigem Molekulargewicht
Die Phenole können in einfache und polymere Moleküle mit einem...
2.2.2.	Phenole mit hohem Molekulargewicht
Die Tannine sind die charakteristischsten Polyphenole mit hohem Molekulargewicht...
Bei den funktionalen Lebensmitteln ragen hervor: (i) Lebensmittel, die bestimmte Minerale,
Vitamine, Fettsäuren oder Balla...
Besonders wichtig ist die Zusammensetzung der
essenziellen Fettsäuren (Linolsäure, Linolensäure
und Arachidonsäure), insbe...
-  Starke antioxidative Wirkung.
-  Krebshemmende Wirkung.
-  Schutz des Herz-Kreislauf-Systems.
Die wichtigsten funktiona...
Diese oxidativen Reaktionen finden in den Mitochondrien statt; das sind Strukturen im Zyto-
plasma der Zellen, wo das scho...
Die reaktiven Sauerstoffspezies, die in den Zellen entstehen, enthalten Wasserstoffperoxid
(H2O2), das Hydroxyl-Radikal (-...
CO2+ NH3+ Licht ====> Kohlehydrate
freien Radikalen widersetzen kann, die Entwicklung zahlreicher Krankheiten, insbesonder...
Der Granatapfel (Punica granatum L.)
ist eine alte, mystische und beson-
dere Frucht, die im Altertum schon in
mehreren Sc...
Die potenziell therapeutischen Eigenschaften des Grana-
tapfels sind sehr umfassend und schließen Behandlungen
und Vorbeug...
Die antioxidative Hilfe ist immer erforderlich, insbesondere wenn unser Organismus eine
schwierige Stoffwechseletappe durc...
So wurde eindeutig die tumorhemmende Wirkung der Gra-
natapfelderivate bei Prostatakrebs nachgewiesen.
Kohno et al. (2004)...
Folglich scheinen die Granatapfelschalenextrakte, die diese Inhaltstoffe (Ellagsäure und Pu-
nicalagine) reichlich besitze...
Quelle: Dr. Gilberto E. Chéchile Toniolo (2011). II. Internationales Symposium über den Granatapfel,
Madrid, Spanien.
Tabe...
3.2. Verhütung von Herz- und Gefäßerkrankungen
Einer der größten Risikofaktoren für die Entwicklung von
Herzkrankheiten si...
Dabei waren der Polyphenolgehalt und die antioxidative Kraft bei Granatapfelwein höher als
bei Rotwein. Durch beide Weinso...
3.3. Entzündungshemmende Eigenschaften
Die Entzündung, die erste physiologische Abwehr des menschlichen Körpers, kann uns ...
De Nigris et al. (2007) wiesen nach, dass die Verabreichung von Granatapfelsaft und Granat-
apfelextrakten an fettleibige ...
3.4. Der Granatapfel und seine 	
antidiabetischen Eigenschaften
Die Diabetes ist die geläufigste Stoffwech-
selkrankheit i...
Mcfarlin et al. (2009) untersuchten die Wir-
kung des Samenöls des Granatapfels auf die
Anhäufung von Fett bei Mäusen und ...
3.5. Vorbeugung von Oxidationsschäden
Der Oxidationsschaden ist ein brandaktuelles Thema. Das zeigt sich eindeutig darin, ...
Redoxreaktion, denn die hydroxylen Gruppen der Phenolmoleküle gäben den Reduktions-
mitteln einen Wasserstoff ab. Andere A...
durch Einnahme von Derivaten der Granatapfelschale und des Samens
reduziert werden.
Alle diese wissenschaftlichen Beweise ...
Die Verwendung chemischer und synthetischer Substanzen mit
einer beträchtlichen antimikrobiologischen Aktivität als mikro-...
Im Allgemeinen wird die hohe Hemmkraft des Granatapfels und seiner Derivate den hoch
konzentrierten Inhaltstoffen wie Poly...
Es gibt weniger Referenzen zur Wirkung des Granatapfels und seiner Derivate auf Erkrankun-
gen der Zähne und der Mundhöhle...
Tabelle 5. Untersuchungen in vivo zur Beurteilung der gesundheitsfördernden Wirkungen des Granatapfels
bei Labortieren und...
Der Samen dient hauptsächlich zur Fortpflanzung, denn er ist das „Vehikel“, mit dem die Sper-
mien zum weiblichen Fortpfla...
Bzgl. der erektilen Dysfunktion bzw. erektiven Impotenz, d. h. des wiederholten Unvermö-
gens, eine sexuell ausreichende E...
Tabelle 6. Untersuchungen zur Beurteilung der Wirkung des Granatapfels und seiner Extrakte
	      auf Fettleibigkeit in vi...
Adams LS, Seeram NP, Aggarwal BB, Takada Y, Sand D y Heber D. 2006. Pomegranate juice, to-
tal pomegranate ellagitannins a...
Althunibat OY, Al-Mustafa AH, Tarawneh K, Khleifat KM, Ridzwan BH y Qaralleh HN. 2010.
Protective role of Punica granatum ...
Aviram  M y Dornfeld L. 2001. Pomegranate juice consumption inhibits serum angiotensin
converting enzyme activity and redu...
Bagri P, Ali M, Aeri V, Bhowmik M y Sultana S. 2009. Antidiabetic effect of Punica granatum
flowers: effect on hyperlipide...
Cerdá B, Ceron JJ, Tomás-Barberán FA y Espin JC. 2003. Repeated oral administration of high
doses of pomegranate ellagitan...
Davidson y Zivanovic. 2003. Food antimicrobials. In: Davidson, P. M., Sofos, J. N. and Branen.
A. L. Antimicrobials in foo...
Esmaillzadeh A, Tahbaz F, Gaieni I, Alavi-Majd H y Azadbakht L. 2006. Cholesterol-lowering
effect of concentrated pomegran...
Fuhrman B, Volkova N y Aviram M. 2010. Pomegranate juice polyphenols increase recombi-
nant paraoxonase-1 binding to high-...
Hajimahmoodi M, Oveisi MR, Sadeghi N, Jannat B y Nateghi M. 2009. Antioxidant capacity of
plasma after pomegranate intake ...
Hounsome N, Hounsome B, Tomos D y Edward-Jones G. 2008. Plant metabolites and nutritio-
nal quality of vegetables. J Food ...
Khan GN, Gorin MA, Rosenthal D, Pan Q, Wei Bao L et al. 2007. Pomegranate Fruit Extract
Impairs Invasion and Motility in H...
Larrosa M, Tomás-Barberán FA y Espín JC. 2006. The dietary hydrolysable tannin punicalagin
releases ellagic acid that indu...
MARM. 2010. Ministerio de Medio Ambiente y Medio Rural y Marino, Anuario de Estadística
2010.
McCarrell EM, Gould SWJ, Fie...
Murthy KNC, Jayaprakasha GK y Singh RP. 2002. Studies on antioxidant activity of pomegrana-
te (Punica granatum) peel extr...
Olapour S, Mousavi E, Sheikhzade M, Hoseininezhad O y Najafzadeh H. 2009. Evaluation an-
tidiarrheal effects of pomegranat...
Reddy MK, Gupta SK, Jacob MR, Khan SI y Ferreira D. 2007. Antioxidant, antimalarial and
antimicrobial activities of tannin...
Seeram NP, Henning SM, Zhang Y, Suchard M, Li S y Heber D. 2006. Pomegranate Juice Ella-
gitannin Metabolites Are Present ...
Toklu HZ, Sehirli O, Sener G, Dumlu MU, Ercan F, Gedik N y Gökmen V. 2007. Pomegranate
peel extract prevents liver fibrosi...
Viuda-Martos M, Ruiz-Navajas Y, Fernández-López J y Pérez-Álvarez JA.2011a. Spices as
functional foods: a review. Crit Rev...
Granatapfelsaft aus spanien
Granatapfelsaft aus spanien
Granatapfelsaft aus spanien
Granatapfelsaft aus spanien
Granatapfelsaft aus spanien
Granatapfelsaft aus spanien
Granatapfelsaft aus spanien
Granatapfelsaft aus spanien
Nächste SlideShare
Wird geladen in …5
×

Granatapfelsaft aus spanien

33 Aufrufe

Veröffentlicht am

http://granatherapy.com/de
Granatapfelsaft aus spanien

Veröffentlicht in: Lebensmittel
0 Kommentare
0 Gefällt mir
Statistik
Notizen
  • Als Erste(r) kommentieren

  • Gehören Sie zu den Ersten, denen das gefällt!

Keine Downloads
Aufrufe
Aufrufe insgesamt
33
Auf SlideShare
0
Aus Einbettungen
0
Anzahl an Einbettungen
4
Aktionen
Geteilt
0
Downloads
0
Kommentare
0
Gefällt mir
0
Einbettungen 0
Keine Einbettungen

Keine Notizen für die Folie

Granatapfelsaft aus spanien

  1. 1. GRANATAPFELSAFT AUS SPANIEN Antioxidative Eigenschaften des Punicalagins im Saft und Extrakt des Granatapfels, in der funktio- nalen Ernährung der Zukunft. Ing. Ángel Calín Sánchez Dr. Ángel A. Carbonell Barrachina UNIVERSITÄT MIGUEL HERNÁNDEZ, Abt. Lebensmitteltechnik
  2. 2. In mir sind viele Welten verborgen. Möchten Sie sie kennenlernen? Das hängt allein von Ihnen ab.
  3. 3. 1. Einführung 1.1. Herkunft des Granatapfels 1.2. Wirtschaftliche Bedeutung in Spanien 1.3. Der Granatapfel Mollar Elche 2. Funktionale Granatapfelderivate und ihre vollständige Nutzung 2.1. Chemische Zusammensetzung des Granatapfels 2.2. Phenole 2.2.1. Phenole mit niedrigem Molekulargewicht 2.2.2. Phenole mit hohem Molekulargewicht 2.3. Der Granatapfel als funktionales Lebensmittel 2.4. Oxidation vs. Antioxidation 3. Der Granatapfel und die Gesundheit 3.1. Krebs- und tumorhemmende Eigenschaften 3.2. Verhütung von Herz- und Gefäßerkrankungen 3.3. Entzündungshemmende Eigenschaften 3.4. Der Granatapfel und seine antidiabetischen Eigenschaften 3.5. Vorbeugung von Oxidationsschäden 3.6. Vorbeugung von Hautschäden 3.7. Antimikrobielle Eigenschaften des Granatapfels und seiner Derivate 3.8. Wirkung des Granatapfels auf die Gesundheit der Zähne und der Mundhöhle 3.9. Sonstige gesundheitsfördernde Eigenschaften des Granatapfels 3.9.1. Der Granatapfel und seine Wirksamkeit gegen Durchfall 3.9.2. Der Granatapfel und seine Wirkung auf die Qualität des Sperma und der erektilen Dysfunktion 3.9.3. Wirkung des Granatapfels auf Fettleibigkeit 4. Bibliografie
  4. 4. Die gruppe für lebensmittel qualität und-sicherheit und der granatapfel Die Forschungsgruppe für Lebensmittelqualität und –sicherheit (CSA) der Abteilung Lebens- mitteltechnologie der Universität Miguel Hernández in Elche hat mehrere Studien über die organoleptische Qualität und die funktionalen Eigenschaften des Granatapfelsaftes und der Granatapfelderivate (Schalenextrakt, dehydrierter Granatapfel usw.) durchgeführt. Eins der Forschungsprojekte wurde vom Unternehmen Antioxidantes Naturales del Mediter- ráneo S.L. finanziert und die Forschung konzentrierte sich darauf, die unterschiedlichen Gra- natapfelsäfte, die auf dem spanischen Markt verfügbar sind, unter den Aspekten der funkti- onalen Eigenschaften und der Verbraucherakzeptanz miteinander zu vergleichen. Außerdem hat die CSA-Forschungsgruppe gemeinsam mit der Staatlichen Universität von Kansas (USA) eine Studie über die Annahme verschiedener Granatapfelsaftarten auf weltweiter Ebene durchgeführt. In dieser Studie wurde der Granatum Plus als Muster für 100 % natürlichen Saft ausgewählt. Schlussfolgerungen der durchgeführten Untersuchungen Die Ergebnisse aus der 2010 durchgeführten Analyse der in Spanien vermarkteten Granat- apfelsäfte zeigen, dass die Produkte der Marke Granatum Plus mehr Polyphenole, natürli- che Antioxidantien des Granatapfels, haben als die übrigen untersuchten Produkte. Bei einer Untersuchung der Preise der verschiedenen Granatapfelderivate des Marktes wurde festge- stellt, dass auch die Produkte Granatum Plus ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis aufwei- sen als die anderen untersuchten Produkte der Gruppe.
  5. 5. Die Säfte von Granatum Plus haben die wenigsten Minuspunkte für unerwünschte Eigen- schaften und die höchsten Pluspunkte für Attribute wie Süße, Granatapfelaroma und Farbe erzielt. Grown in Spanien Dieselbe Studie hat gezeigt, dass die Kapseln „Granatum Plus“ ca. 30 % Punicalagin und ins- gesamt fast 50 % Polyphenole besitzen. Das Produkt enthält außerdem noch ca. 84 % Granatapfelextrakt. Die Einnahme einer Kapsel Granatum Plus entspricht 250 ml Saft, der aus den Arillen derselben Sorte ausgepresst wird. Diese Forschung zeigt zusammen mit anderen Untersuchungen, die in den letzten Jahren von renommierten Universitäten in der ganzen Welt durchgeführt wurden, dass die Antioxida- tionskraft der Granatapfelschale 10 Mal höher ist als der essbare Teil. AuchdieHinweiseaufdenSchildernderProdukteüberdiegeo- grafische Herkunft der Granatäpfel und die verwendete Sorte wurde für sehr empfehlenswert gehalten. Wir heben hervor, dass Granatum Plus aus der Liste der spanischen analysierten Produkte die einzige Handelsmarke ist, die ihre Verbraucher über die geografische Herkunft des Granatapfelanbaus (Spani- en) und die verwendete Sorte (Mollar de Elche) unterrichtet.
  6. 6. Um unserer Zukunft entgegenzugehen, müssen wir meistens zuerst einen Blick auf unsere Vergangenheit werfen. Ein eindeutiges Beispiel ist der Granatapfel, eine der ersten Pflanzungen des Menschen, de- ren Präsenz in der spanischen Kultur und Geschichte selbst in Wappenzeichen wie dem des Königreichs Granada unter der Herrschaft der Katholischen Könige zu sehen ist. Ein weiteres Beispiel für die Beziehung zwischen dem Granatapfel, Spanien und der Forschung ist das Emblem des Obersten Rates für Wissenschaftliche Forschung (CSIC), auf dem ein Granatap- felbaum abgebildet ist (Bild 1). Bild 1. Blühender Granatapfelbaum und Emblem des Obersten Rates für Wissenschaftliche Forschung (CSIC). 1. Einführung Mit diesem Dossier sollen die große Bedeutung und Produktion des Granatapfels in Spanien sowie die guten Eigenschaften dieser Frucht und ihrer Derivate für die Ernährung des Men- schen bekannt gemacht werden.
  7. 7. 1.1. Herkunft des Granatapfels Der Granatapfelbaum (Punica granatum L.) ist ein Obstbaum, dessen Anbau schon seit dem Altertum bekannt ist. Es handelt sich um eine der biblischen Obstpflanzen wie den Wein- stock, den Olivenbaum oder die Palme. Nicolai Wawilow zufolge gehört der Granatapfel zum Zentrum IV: Genzentrum des Nahen Ostens (Kleinasien, Transkaukasische Staaten, Iran und die Hochebenen von Turkmenistan). Der Granatapfelbaum (Punica granatum L.) ist ein Laub abwerfender kleiner Baum, der wild wachsend maximal eine Höhe von 8 m erreicht. Es ist ein Obstbaum, der für viele Gegen- den der Welt, insbesondere in trockenen und halbtrockenen Gebieten, sehr interessant ist, - obwohl er eigentlich nicht so bedeutend ist wie andere Obstbäume -, denn er kann sich an verschiedene Zonen anpassen, in denen viele der heutzutage wichtigsten Pflanzen keine rentable Produktion erzeugen könnten (Melgarejo und Salazar, 2003). Der Granatapfel ist wie folgt systematisch klassifiziert: Abteilung: Blütenpflanzen. Sorte: Haloragaceae–Phytolaccaceae. Untersorte: Choripetalie. Ordnung: Myrtales. Familie: Punicaceae. Gattung: Punica. Art: Granatum.
  8. 8. 1.2. Wirtschaftliche Bedeutung des Granatapfels Gegenwärtig wird der Granatapfel in Ländern wie in Spanien, den USA, im Iran, der Türkei, Indien, Israel, China, in den Ländern der nordafrikanischen Küste u. a. angebaut. Spanien ist der wichtigste Erzeuger in Europa. In erster Linie wird der Granatapfel in der autonomen Re- gion Valencia, Andalusien und in der Region Murcia angebaut (Grafik 1). Hauptsächlich stammt die spanische Produktion in Höhe von 22.311 t (MMARM, 2010) aus der Provinz Alicante (90 %). Hier wird der Granatapfel vor allem in drei Gemeinden ange- baut: Elche, Albatera und Crevillente (Aufzählung nach Wichtigkeit). Diese hohe Konzentra- tion zeigt deutlich die enorme sozioökonomische Bedeutung des Granatapfels für diese drei Orte und ihre Umgebung Grafik 1. Spanische autonome Regionen, in denen Granatäpfel angebaut werden. [Produktion (t); Navarra, Aragon, Katalonien, Balearen, Kastilien La Mancha, Autonome Region Valencia, Murcia, Andalusien, Kanarische Inseln]
  9. 9. 1.3. Der Granatapfel Mollar de Elche Der Granatapfel ist traditionell eine hoch geschätzte Frucht und wurde von zahlreichen Zivili- sationen bewundert. Die Granatapfelbäume sind neben den Palmen die charakteristischsten Bäume des Gebietes Campo de Elche. Außerdem sind sie seit Menschengedenken bekannt. In Spanien ist der Granatapfel Mollar de Elche (Bild 2) die populärste Sorte, die sich von den übrigen absetzt und in Spanien sicherlich am meisten angebaut wird. - Großformatige bzw. sehr großformatige Früchte. - Kräftiger, schnell wachsender Baum. - Große Früchte. - Dicke, dunkelrote Kerne und sehr kleine weiche Samen. - Reifung zwischen Oktober und November. - Mollar de Elche hat eine höhere Qualität, ein größeres Kaliber und ist produktiver als die valencianischen Granatapfelgruppe, die an zweiter Stelle in der spanischen Produktion steht. Die wichtigsten Merkmale der Granatäpfel Mollar de Elche sind: Bild 2
  10. 10. Die Untersuchung der bioaktiven Bestandteile des Granatapfels und seiner positiven Wir- kung auf die Gesundheit des Menschen ist ein hoch aktuelles und sehr interessantes For- schungsgebiet. Mit mehreren wissenschaftlichen Studien wurde festgestellt, dass sowohl der Granatapfel als auch seine Derivate zahlreiche Wirkstoffe haben, die zur Vorbeugung von Krankheiten und zur Erhaltung der Gesundheit dienen können (Larrosa et al., 2006; Sartip- pour et al., 2008; Koyama et al., 2010). Der Granatapfel wird im Allgemeinen frisch verzehrt. Jedoch besitzt ein großer Teil der Ernte nicht die ausreichende visuelle Qualität für den frischen Verzehr, da seine Akzeptanz durch den Verbraucher sehr niedrig wäre. Aber die Qualität des essbaren Teils ist ähnlich wie derje- nigen der Exemplare mit guter Akzeptanz für den frischen Verzehr. Für diesen Teil der Ernte, der für den frischen Verzehr nicht geeignet ist, muss eine Verkaufsalternative in Form einer gewerblichen Nutzung gesucht werden. Die wichtigsten, industriell entwickelten Derivate des Granatapfels sind: - Granatapfelsaft oder Grenadine: Er wird umfassend in den USA vermarktet und hat ein großes Potenzial in Spanien. - Arillen (Samenmäntel) in Skala IV. - Marmelade. - Wein, Essig und Likör. - Dehydrierte Arillen (Samenmäntel). - Nutrazeutika, hergestellt aus Schalenextrakt. - Lebensmittelgewürz. - Kosmetika: Creme, Öl, Gel usw. 2. Funktionale granatapfelderivate und ihre vollständige nutzung
  11. 11. 2.1. Chemische Zusammensetzung des Granatapfels Der Granatapfel besitzt zahlreiche chemische und biologisch sehr wertvolle Wirkstoffe in: der Schale, den weißen Häutchen, den Arillen und den Samen (Bild 3). Das wichtigste Gra- natapfelprodukt ist der Saft, der sicherlich mit seinen unzähligen Referenzen sowohl in der spanischen als auch in der internationalen wissenschaftlichen Literatur das meist untersuch- te Erzeugnis ist. Bild 3. Der Granatapfel und seine verschiedenen Teile. Ca. 50 % des Gesamtgewichts des Granatapfels entspricht der Schale und den weißen Häut- chen, die eine ganz wichtige Quelle bioaktiver Stoffe sind wie Polyphenole, Flavonoide, El- lagsäuren, kondensierte Tannine und Mineralien wie Kalium, Stickstoff, Kalzium, Phosphor, Magnesium und Natrium. Daher können die Nutrazeutika und Lebensmittelgewürze, die aus Extrakten der Schale und weißen Häutchen hergestellt werden, eine wichtige Quelle für alle diese Inhaltstoffe sein, wenn sie ordnungsgemäß verarbeitet werden. if in a proper way have been processed.
  12. 12. Ferner liefern die Kerne des Granatapfels Lipide, denn die Samen enthalten Fettsäuren in Höhe von 12 % bis 20 % ihres Gesamtgewichts (Trockengewichts). Die Fettsäuren zeichnen sich durch einen hohen Anteil an ungesättigten Fettsäuren aus wie Linolensäure, Linolsäure, Punicinsäure, Ölsäure, Stearinsäure und Palmitinsäure. Der essbare Teil des Granatapfels stellt ca. 50 % seines Ge- samtgewichts dar und besteht aus 80 % Arillen (fleischiger Teil) und 20 % Samen (holziger Teil). Die Kerne der Granatapfels bestehen aus: Wasser (85 %); Zucker (10 %), hauptsächlich Fruktose und Glukose; organi- schen Säuren (1,5 %), hauptsächlich Ascorbinsäure, Zitrus- säure und Apfelsäure; bioaktiven Stoffen wie Polyphenolen und Flavonoiden (hauptsächlich kondensierten Tanninen).
  13. 13. Tabelle 1. Nährstoffzusammensetzung des essbaren Teils (USDA, 2007).
  14. 14. In der heutigen Zeit wird die positive Wirkung von Obst und Gemüse aufgrund des hohen Anteils an bioaktiven Wirkstoffen allgemein angenommen. Die vorhandenen, vorstehend genannten Wirkstoffe (Tabelle 2) garantieren den hohen Nährwert des Granatapfels. Tabelle 2. Mineralien des essbaren Teils (USDA, 2007) und des Granatapfelsaftes mit Fruchtfleisch (Andreu-Sevilla et al., 2008).
  15. 15. 2.2. Phenole 2.2.1. Phenole mit niedrigem Molekulargewicht Die Phenole können in einfache und polymere Moleküle mit einem höheren Molekularge- wicht eingeteilt werden. Zu den erstgenannten gehören die Flavonoide als wichtigste Wirk- stoffe dieser Untergruppe, wobei die Antocyane die repräsentativsten Stoffe sind, die für die charakteristische Farbe des Granatapfels verantwortlich sind. Innerhalb der Phenole mit niedrigem Molekulargewicht ragen die Phenolsäuren und bei diesen wiederum die Gallus- säure und die Ellagsäure hervor (Bild 4). Bild 4. Phenole mit niedrigem Molekulargewicht
  16. 16. 2.2.2. Phenole mit hohem Molekulargewicht Die Tannine sind die charakteristischsten Polyphenole mit hohem Molekulargewicht. Die Schale des Granatapfels ist reich an hydrolisierbaren Tanninen, hauptsächlich an Punicalin, Pedunculagin und Punicalagin (Bild 5). Bild 5. Molekularstruktur des Punicalagin
  17. 17. Bei den funktionalen Lebensmitteln ragen hervor: (i) Lebensmittel, die bestimmte Minerale, Vitamine, Fettsäuren oder Ballaststoffe enthalten; (ii) Lebensmittel, denen biologisch aktive Wirkstoffe zugefügt wurden wie phytochemische Substanzen oder Antioxidantien; (iii) pro- biotische Lebensmittel, die lebende Kulturen von vorteilhaften Mikroorganismen enthalten. Nach den Darstellungen und den verschiedenen Untersuchungen über die chemische Zu- sammensetzung des Granatapfels und neueren Studien über die gesundheitsfördernde Wir- kung können wir erachten, dass der Granatapfel ein funktionales Lebensmittel ist (Melgarejo, 2010). Die Antocyane sind die Wirkstoffe, die für die rote Farbe der Granatäpfel verantwortlich sind; die Bedeutung dieser Phenole beruht auf ihrer antioxidativen Wirkung, die vor den freien Radikalen schützt und den Alterungsprozess der Zellen verzögert. Die Fähigkeit dieser Flavo- noide, die freien Radikalen aufzufangen, wurde in mehreren Studien bewiesen, z. B. in der von Espín et al. (2000). Es wird geschätzt, dass 10 % der antioxidativen Wirkung des Granat- apfelsaftes auf diesen Polyphenolen, den Antocyanen, beruht (Gil et al., 2000). Der Begriff des funktionalen Lebensmittels ist komplex und kann sich sowohl auf die Frage beziehen, ob seine Wirkstoffe Nährstoffe sind oder nicht, als auch darauf, ob sie den Orga- nismus positiv beeinflussen oder ob sie einen physiologischen bzw. psychologischen Effekt über die nährende Wirkung hin- aus liefern. (Viuda-Martos et al., 2011a). 2.3. Der Granatapfel als funktionales Lebensmittel
  18. 18. Besonders wichtig ist die Zusammensetzung der essenziellen Fettsäuren (Linolsäure, Linolensäure und Arachidonsäure), insbesondere durch ihren mehrfach ungesättigten Fettsäuregehalt. Die mehr- fach ungesättigten Fettsäuren spielen eine wichti- ge Rolle bei der Vorbeugung von Herzkrankheiten und einigen anderen Herzproblemen, da diese Art von Fettsäuren den HDL-Cholesterinspiegel (das schlechte Cholesterin) erheblich senken. Die Pu- nicinsäure hat antiatherogenetische Wirkung. Die Ellagtannine können in Urolathine verwandelt werden; das Urolathin A könnte der aktivste entzündungshemmende Wirkstoff beim Verzehr des Granatapfels sein. Im Grimmdarm könnten die entzündungshemmenden Prozesse auf der nicht metabolisier- ten Spaltung der Ellagtannine beruhen (Larrosa et al., 2010). Das Punicalagin ist das Polyphe- nol mit dem höchsten bekannten Molekulargewicht, das in Ellagsäure hydrolisiert und im Darmtrakt metabolisiert wird und damit Urolithine erzeugt. Die Punicalagine sind die Substanzen mit der höchsten antioxidativen Wirkung, d. h. sie kön- nen die meisten freien Radikalen auffangen. Auf ihnen beruht ca. 50 % dieser Wirkung des Granatapfelsaftes, gefolgt von anderen hydrolisierbaren Tanninen (33 % der Gesamtwirkung) und im geringeren Maße von der Ellagsäure (3 %) (Gil et al., 2000; García-Viguera et al., 2004). Die antioxidative Wirkung des Granatapfelsaftes ist dreimal so hoch wie die des Rotweins oder des grünen Tees (Gil et al., 2000).
  19. 19. - Starke antioxidative Wirkung. - Krebshemmende Wirkung. - Schutz des Herz-Kreislauf-Systems. Die wichtigsten funktionalen Eigenschaften der Puncalagine sind (Sánchez, 2009): 2.4. Oxidation vs. Antioxidation Die lebenden Organismen brauchen Energie und diese er- halten sie von den unmittelbaren Substanzen (Kohlehydra- ten, Fetten und Proteinen). Diese Energie kann mit chemischen Reaktionen mit oder ohne Sauerstoff erzielt werden, d. h. man kann einen aero- ben und einen anaeroben Stoffwechsel feststellen. Natürlich erlangt die Zelle mehr Energie, wenn der Sauers- toff die Grundlage ihres Stoffwechsels bildet. Mit dem Sauerstoff kann die Zelle mehr ATP aus den Nahrungsmitte- ln (Kohlehydraten, Fetten und Proteinen) gewinnen. Ohne Sauerstoff erlangt sie ca. 20 % weniger ATP (Energiequelle). C6H12O6 + 6 O2 ====> 6 CO2 + 6 H2O + 38 ATP
  20. 20. Diese oxidativen Reaktionen finden in den Mitochondrien statt; das sind Strukturen im Zyto- plasma der Zellen, wo das schon in zwei Brenzsäuremoleküle (3 Kohlenstoffatome) geteil- te Zuckermolekül (6 Kohlenstoffatome) oxidiert und Elektronen und Protonen freisetzt, das schließlich den Sauerstoff annimmt und sich in Wasser, Kohlendioxid verwandelt und Energie in Form von Triphosphat-Verknüpfungen (ATP) lagert. O2 + 4 H+ 4 e- ====> 2 H2O Die Moleküle aus der Oxidation der Glu- kose oxidieren weiter und der Sauerstoff verringert sich, denn er absorbiert die Elektronen und Protonen; jedes Sauerst- offmolekül nimmt vier Elektronen und vier Protonen auf und bildet somit 2 Wasser- moleküle. Dieser Vorgang wird als Te- trareduktion des Sauerstoffs bezeichnet. Aber nicht immer tritt es so genau ein und es wird geschätzt, dass zu 5 % Mono- und Bireduktionen entstehen und kein Wasser und CO2 erzeugt werden, welche leicht über die natürlichen Wege der Ausscheidungsorgane (Niere, Lunge, Haut) entfernt werden können; ferner können schädliche reaktive Sauerstoffs- pezies (ROS) erzeugt werden, die der Gesundheit schaden, denn sie halten die Oxidation un- seres gesunden Gewebes aufrecht und verursachen Krankheiten. Diese 5 % sind sozusagen der „Ruß“ des „Stoffwechselkamins“, durch den wir mit der Zeit erkranken oder schneller altern, wenn wir ihn nicht entfernen. Die am meisten davon betroffenen Systeme sind der Blutkreislauf, das Nervensystem oder das Immunsystem.
  21. 21. Die reaktiven Sauerstoffspezies, die in den Zellen entstehen, enthalten Wasserstoffperoxid (H2O2), das Hydroxyl-Radikal (-OH) und das Hyperoxid-Anion (O2•−). Mit dem Sauerstoff auf der Erde verschwanden Arten, die auf die Oxidation nicht eingestellt waren. Diejenigen, die den Einfluss des Sauerstoffs überlebten, konnten ein System entwi- ckeln, das sie schützt: das Antioxidationssystem. Die Oxidation wird als der „Raub” von Elektronen der letzten elektronischen Schichten von Atomen oder Molekülen definiert, durch die sie zu Ionen mit Ladung werden. Die Substan- zen, die diese Elektronen herausziehen, heißen Oxidatoren, die beim Oxidieren reduziert werden. Wenn diese „oxidierten” Ionen, die zu den sogenannten freien Radikalen werden, nicht durch ein anderes Element (Reduktionsmittel) neutralisiert werden, das die eigenen Elektronen oder Protonen bietet (H+), irren sie weiterhin im Organismus herum, bis sie es schaffen, sie anderen Substraten, die oxidieren, zu stehlen; die Zellmembranen werden da- von am meisten betroffen. Die „unkontrollierte“ Oxidation in den Geweben unseres Organis- mus bedeutet Alterung, Degeneration und natürlich Krankheit. Wir müssen sie bekämpfen, sofern wir überleben wollen. Die Kontrolle an überschüssigen FR oder ROS, die durch unseren eigenen Organismus entste- hen, entspricht der normalen Funktionsweise unseres enzymatischen Antioxidationssystems der Zellen: Diese drei Enzyme bilden den höchsten Schutz gegen die Radikalen in den Zellen. Wir müssen berücksichtigen, dass ein Überschuss an freien Radikalen (Oxidantien) oder eine Störung in unserem enzymatischen Schutz, durch den sich der Organismus nicht den überschüssigen - Superoxid-Dismutase (SOD) - Katalase (CAT) - Glutathion-Peroxidasen (GPx) ... und andere
  22. 22. CO2+ NH3+ Licht ====> Kohlehydrate freien Radikalen widersetzen kann, die Entwicklung zahlreicher Krankheiten, insbesondere degenerativer Art, zufolge hat: Alzheimer, Parkinson, Arthrose usw. Die Alterung ist einzig und allein ein Ungleichgewicht zugunsten der Oxidationsmechanismen, da die antioxidativen Schutzsysteme schwach oder ineffizient werden. Aber mit unserem heutigen Lebensrhythmus gibt es weitere „oxidative“ Angriffe aus unserer Umgebung, die das vorstehend genannte (enzymatische) antioxidative Schutzsystem über- sättigen. Wir beziehen uns dabei auf die Verschmutzung, den Tabak, die Strahlungen, die unzähligen Konservierungsmittel in unserer Ernährung usw. Wir können uns jedoch mit Substanzen versorgen, die zur Bekämpfung der Oxidation beitra- gen. Wir beziehen uns dabei auf bestimmte wasserlösliche Vitamine (Vitamin B1, B6, B12, C) und fettlösliche Vitamine (Vitamin E, A), Biokarotinoide, Polyphenole. In den Pflanzen entstehen die reaktiven Sauerstoffspezies bei der Fotosynthese (Energiege- winnung durch das Sonnenlicht). Wir können sagen, dass die Pflanzen sich genau so wie wir schützen müssen, um die hohe Lichtstärke auszuhalten, die Oxidationen hervorruft. Für diese Funktion gibt es die Karotino- ide, Bioflavonoide und andere Wirkstoffe, die die Pflanzen vor den Oxidationen schützen. Jedermann weiß, dass Tomaten, Brokkoli, Orangen oder Äpfel sich ohne Antioxidantien nicht halten würden, sondern einfach verderben würden. Wenn wir also diese Nährstoffe in un- sere Ernährung aufnehmen, stärken wir unser Antioxidationssystem und mindern den soge- nannten oxidativen „Stress“.
  23. 23. Der Granatapfel (Punica granatum L.) ist eine alte, mystische und beson- dere Frucht, die im Altertum schon in mehreren Schriften wie der Bibel, der jüdischen Thora und dem Talmud von Babylon als heilige Frucht hoch gelobt wurde, da sie Fruchtbarkeit, Überfluss und Glück bedeutete. Sie ragte auch bei mehreren Zeremonien, in der Kunst und Mythologie der Ägypter und Griechen heraus und war das persönliche Emblem des römischen Kaisers Maximus. Abgesehen von diesen historischen Verwendungen wird der Granatapfel auch bei der Behandlung vielfältiger Krankheiten in mehreren Medizinarten eingesetzt. Die Ayurveda-Medizin (indische Medizin) hält den Granatapfel für ein Arzneimittel, das für die Behandlung von Parasiten, Durchfall, Geschwüren geeignet ist und den Organismus reinigt. Der Granatapfel dient auch als Heilmittel für die Diabetes in der Unani-Medizin, die in Indien ausgeübt wird. Das große Interesse der heutigen Zeit an den medizinischen und ernährungswissenschaftlichen Vorteilen des Grana- tapfels hat im Jahre 2000 begonnen. Seitdem wurden über 200 Referenzen erstellt, in denen die wohltuende Wirkung des Granatapfels und seiner Derivate auf die Gesundheit beschrieben werden. In der Zeit zwischen 1950 und 1999 wurden hingegen nur 25 wissenschaftliche Publikationen über dieses Thema geschrieben. 3. Der granatapfel und die gesundheit
  24. 24. Die potenziell therapeutischen Eigenschaften des Grana- tapfels sind sehr umfassend und schließen Behandlungen und Vorbeugung von Krebs, Herzkrankheiten, Alzheimer, entzündlichen Krankheiten, Krankheiten der Mundhöhle und der Haut, Fettleibigkeit, erektiler Dysfunktion oder Durchfall ein. Nachfolgend präsentieren wir ausführlich die wichtigsten Ergebnisse einer bibliografischen Revision der bestehe- nden wissenschaftlichen Literatur bis 2011, in der die ver- schiedenen, vorstehend aufgezählten therapeutischen An- wendungen des Granatapfels beschrieben werden. Es gibt zahlreiche Studien zur Beurteilung der Wirksamkeit des Granatapfels und seiner De- rivate, die mit einer großen Antioxidationstätigkeit ausgestattet sind; sie wirken wachstum- shemmend, antiinvasiv und pro-apoptotisch in kranken Zellen und Tiermodellen (Lansky und Newman 2007); Syed et al., 2007; Hong et al., 2008; Hamad y Al-Momene 2009). Hong et al. (2008) zeigten, dass der Saft und die Extrakte des Granatapfels das Zellwachstum ernorm hemmten, sie waren sogar stärker als manche einzeln betrachtete Polyphenole und wirkten synergetisch mit den Phytochemikalien des Granatapfels und seiner Extrakte. Ein Granatapfelextrakt, der als Vorbehandlung äußerlich angewandt wurde, reduzierte das Vorkommen eines Tumors bei Mäusen von 100 % auf 30 % und verlangsamte die Entwicklung des Tumors von 9 auf 14 Wochen (Afaq et al., 2005). Albretch et al. (2004) untersuchten die Wirkung des Granatapfelöls, der Polyphenole in der Schale und den weißen Häutchen und der Polyphenole des gegorenen Saftes bei Prostatakrebs. Alle diese Wirkstoffe hemmten ein- zeln voneinander die Vermehrung der Krebszellen in vitro bei menschlichen Zellen des Typs LNCaP, PC-3 und DU 145. 3.1. Krebs- und tumorhemmende Eigenschaften
  25. 25. Die antioxidative Hilfe ist immer erforderlich, insbesondere wenn unser Organismus eine schwierige Stoffwechseletappe durchläuft wie z. B. bei körperlicher Überanstrengung (Schwangerschaft, Wachstum, Wettbewerben usw.) oder wenn er eine Entzündung überwin- den, sich von einer Operation erholen muss bzw. wenn er einfach nur in eine bestimmte regressive „Etappe“ (Meno- oder Andropause) tritt. Deshalb sollte möglichst nach antioxidativen Nährstoffen aus Obst und Gemüse gesucht wer- den, die dem Einfluss der Lichtenergie durch die Sonne am besten widerstehen. Wenn die Konzentration an Antioxidantien in reifem Obst oder Gemüse besonders hoch ist, sollten wir es verzehren. Die attraktiven Farben sind ein guter Hinweis auf die hohe Konzentration anti- oxidativer Wirkstoffe wie Karotin, Polyphenol, Resveratrol usw. Insbesondere müssen wir den Granatapfel erwähnen, denn er besitzt mehr Antioxidantien als sonstiges Obst, das eine hohe Antioxidationskraft haben soll, wie Zitrusfrüchte oder Hei- delbeeren; der Granatapfel hat sogar noch mehr Antioxidantien als grüner Tee oder Rotwein. Dr. José Faus Vitoria (Nr. der Ärztekammer: 9582-Valencia) Fachmann für Ozontherapie, Homoöpathie, Manuelle Medizin) Republica Argentina, 52, 2º, 3ª. 46700-Gandia Telefon: 96 2870827 http://www.doctorfaus.com
  26. 26. So wurde eindeutig die tumorhemmende Wirkung der Gra- natapfelderivate bei Prostatakrebs nachgewiesen. Kohno et al. (2004) zeigten, dass die Verabreichung von Öl aus den Granatapfelsamen in der Diät das Vorkommen und die Vermehrung der Grimmdarmkarzinome bei Ratten hemmt. Die Hemmung der Grimmdarmtumore mit dem Samenöl wird mit den erhöhten Linolensäuren im Grimm- darmschleim und in der Leber in Verbindung gesetzt. Es gibt wissenschaftliche Belege, dass der Granatapfelsaft die TNF- induzierte CIX-2 Expression, den NF-κB Signalweg und die Aktivierung von Akt hemmt. Bestimmte bioaktive Inhaltstoffe des Granatapfelsaftes wie kondensierte Tanni- ne und Flavonoide können für die erhöhte wachstumshem- mende Tätigkeit der Krebszellen verantwortlich sein (Adams et al., 2006). Seeram et al. (2005b) beschrieben die große wachstumshemmende Wirkung des Granata- pfelsaftes (zwischen 30 und 100 %) bei verschiedenen Tumorzellenlinien. Der Granatapfel- saft, die Ellagsäure und das Punicalagin induzierten die Apoptose (Art des Zelltodes, der ge- netisch geregelt ist) der Grimmdarmzellen HT-29; aber bei den Grimmdarmzellen HCT116 trugen nur die Ellagsäure und die Puncalagine zur Apoptose und nicht der Granatapfelsaft bei (Seeram et al., 2005b).
  27. 27. Folglich scheinen die Granatapfelschalenextrakte, die diese Inhaltstoffe (Ellagsäure und Pu- nicalagine) reichlich besitzen, die Darmkrebsbehandlung der Zukunft zu sein. Lansky et al. (2005b) behaupteten, bestimmte Inhaltstoffe des Granatapfels hemmten wesentlich das Ein- dringen von Krebszellen bei der Prostata in vitro (Zellen PC-3). Fjaeraa und Nanberg (2009) bewiesen, dass die Ellagsäure die Apoptose durch Spaltung und Veränderung der DNA im Zellkreislauf induziert. González-Sarrías et al. (2009) meinten, die Ellagsäure und ihre Metaboliten wie Urolithin A und B könnten zur Vorbeugung von Darm- krebs beitragen. Hong et al. (2008) zeigten, dass der Granatapfelsaft und –extrakt das Zell- wachstum ernorm hemmten und die Apoptose der Krebszellen in der Prostata stimulieren konnten. Vor Kurzem haben Koyama et al. (2010) gezeigt, dass eine Behandlung der Zellen LAPC4 in der Prostata mit Granatapfelextrakt mit stabilisiertem Ellagtanningehalt (Punicala- gin) das Zellwachstum um 37 % hemmen und zur Apoptose führen. Nach den Darstellungen der vorstehenden Absätze kann geschlussfolgert werden, dass der Granatapfel und seine Derivate aufgrund seines hohen Gehalts an Inhaltstoffen wie konden- sierten Tanninen, Ellagsäure und Punicalagin eine positive Wirkung auf Krebs- und Tumorer- krankungen haben. Außerdem wurde bei jedem der untersuchten Fälle die unterschiedli- che Geeignetheit der Granatapfelderivate und extrakte sowie die individuelle oder separate Verabreichung der verantwortlichen Inhaltstoffe gezeigt. Folglich hängt die Verwendung des Granatapfels und seiner Derivate in hohem Maβe von der Art der Erkrankung ab.
  28. 28. Quelle: Dr. Gilberto E. Chéchile Toniolo (2011). II. Internationales Symposium über den Granatapfel, Madrid, Spanien. Tabelle 4. Die wichtigsten tumorhemmenden Wirkungen des Granatapfels. - Wachstumshemmend: Stoppt das Wachstum von Tumoren. - Induziert die Apoptose: Induzierter Zelltod (Selbstmord). - HemmtdenKernfaktorĸB(NF-ĸB):ReguliertdenAusdruckvonüber200Genen (Immunsystem, Zellwachstum, Tumorinvasion, Metastasen). - Angiogenese hemmend: Bildung neuer Blutgefäße. - Hemmt die Tumorinvasion (Metallproteinasen). Es ist wichtig darauf hinzuweisen, dass bei allen untersuchten Fällen von Vorbeugung und Be- handlung und zu keinem Zeitpunkt von Heilung des Krebs oder der Tumore gesprochen wird. Der Granatapfel und seine Derivate sind aufgrund ihrer phytochemischen Zusammensetzung für die Vorbeugung und Behandlung von Krebs sehr zu empfehlen. Als Letztes fassen wir die wichtigsten tumorhemmenden Wirkungen des Granatapfels und seiner Derivate bei den verschiedenen Krebskrankheiten (Brust-, Darm-, Prostatakrebs usw.) zusammen.
  29. 29. 3.2. Verhütung von Herz- und Gefäßerkrankungen Einer der größten Risikofaktoren für die Entwicklung von Herzkrankheiten sind ist die Fettstoffwechselstörun- gen, die sich durch einen hohen LDL-Cholesterinspiegel (niedriger Dichte) und/oder einem niedrigen HDL-Cho- lesterinspiegel (hoher Dichte) auszeichnen (Esmaillzadeh y Azadbakht 2008). Das Cholesterin wird in zwei Arten unterteilt: das Cholesterin niedriger Dichte (LDL oder schlechtes Cholesterin) und in die Lipoproteine hoher Di- chte (HDL oder gutes Cholesterin). Das HDL-Cholesterin wird als gut bezeichnet, da die An- nahme besteht, es trage zur Senkung des Cholesterin- spiegels im Blut bei; das HDL-Cholesterin wird von dem eigenen Organismus auf natürliche Weise produziert, beseitigt das Cholesterin an den Arterienwänden und führt es zur Leber zurück. Das schlechte Cholesterin setzt sich an den Arterienwänden fest und bildet eine Schicht, die die Zirkulation des Blutes, das in Richtung Herz fließt, erschwert. Bei einem zu ho- hen LDL-Cholesterinspiegel erhöht sich daher das Risiko, an Herzkrankheiten zu erleiden. Die Oxidation des LDL-Cholesterins soll zu Atherosklerose und Herzkrankheiten beitragen (Hei- necke 2006).Es wurden mehrere in-vitro-Untersuchungen über die Verhütung und Linderung der Atherosklerose und der Oxidation des LDL-Cholesterins an Tieren und Menschen mit ver- schiedenen Produkten des Granatapfels und seiner Zusammensetzung durchgeführt (Aviram et al., 2000; Sezer et al., 2007; Basu und Penugonda 2009; Davidson et al., 2009; Fuhrman et al., 2010). Aviram et al. (2000) analysierten, wie der Granatapfelsaft bei gesunden Männern auf die Oxidation des LDL-Cholesterins wirkt, und stellten fest, dass das LDL gesunken und die Wirkung des HDL-Cholesterins um ca. 20 % angestiegen war. Seezer et al. (2007) vergli- chen den gesamten Polyphenolgehalt und die antioxidative Kraft von Granatapfelwein und Rotwein.
  30. 30. Dabei waren der Polyphenolgehalt und die antioxidative Kraft bei Granatapfelwein höher als bei Rotwein. Durch beide Weinsorten war der LDL-Cholesterinspiegel gesunken, aber er war beim Granatapfelwein aufgrund seiner höheren antioxidativen Kraft mehr (24 %) als beim Rotwein (14 %) gesunken. Esmaillzadeh et al. (2006) verabreichten 8 Wochen lang Diabe- tikern und Patienten mit Hyperlipidämie (hohem Cholesterin- und Triglyceridspiegel) 40 g konzentrierten Granatapfelsaft. Am Ende der Studie hatten sich der Triglycerid- und der HDL- Spiegel nicht verändert. Aber der gesamte Cholesterinspiegel (5,43 %), der LDL (9,24 %), der Quotient des gesamten HDL-Cholesterins (7,27 %) und der Quotient des LDL/HDL-Cholester- ins (11,76 %) waren gesunken. Laut Basu und Penugonda (2009) kann der Hauptmechanismus des Granatapfelsaftes als Antiatherogen mit den folgenden Aus- sagen zusammengefasst werden: Auf diese Weise wirkt sich die Einnahme von Granatapfelsaft positiv auf eine fortschreitende Atherosklerose und folglich auch auf die Entwicklung von Herzkrankheiten aus. Dr. Aviram führte mehrere Tests mit gesunden Personen und Patienten mit hohem Blutdruck durch, indem er ihnen in verschiedenen Zeiträumen Granatapfelsaft verabreichte. Diese Tests ergaben, dass der Blutdruck nach einer zweiwöchigen Behandlung mit Granatapfelsaft bis zu 36 % gesunken war, was der hohen antioxidativen Kraft der Polyphenole im Granatapfel zu- geschrieben wurde (Aviram und Dornfeld, 2001; Aviram et al., 2004). - Er erhöht die antioxidative Kraft des Blutserums und redu ziert die Plasmalipide und die Lipid-Peroxidation. - Er reduziert die Oxidation des LDL. - Er reduziert die Bereiche mit Atherosklerose-Verletzungen. - Er senkt den systolischen Blutdruck.
  31. 31. 3.3. Entzündungshemmende Eigenschaften Die Entzündung, die erste physiologische Abwehr des menschlichen Körpers, kann uns vor Verletzungen schützen, die durch Wunden oder Vergiftungen verursacht werden. Dieses Abwehrsystem kann mit entzündlichen Mikroorganismen fertig werden, Reizungen besei- tigen und die physiologischen Funktionen ganz normal aufrechterhalten. Aber eine übermäßige Aussetzung dieser Entzündungen kann zu physio- logischen Dysfunktionen wie Asthma und Arthritis führen (Lee et al., 2010). Es gibt zahlreiche wis- senschaftliche Beweise über die entzündungs- hemmende Wirkung des Granatapfels und sei- ner Derivate (Lansky y Newman, 2007; Shukla et al., 2008; Larrosa et al., 2010; Lee et al., 2010). Manche Granatapfelextrakte, insbesondere der Extrakt aus kaltgepressten Samen, hemmen in vi- tro die Wirkung der Enzyme Cyclooxygenase und Lipoxygenase Die Cyclooxygenase ist ein bei der Umwandlung von Arachidonsäure in Pros- taglandine sehr wichtiges Enzym (wichtige Entzündungsmediatoren), das durch die Einnah- me von Granatapfelextrakten wesentlich unterdrückt wird. Die Lipoxygenase greift bei der Umwandlung von Arachidonsäure in Leukotrienen (andere Entzündungsmediatoren) ein und wird auch durch die Extrakte der Granatapfelsamen gehemmt (Tomás-Barberán, 2010). Boussetta et al. (2009) zeigten in vivo , dass die Punicinsäure, eine konjugierte Fettsäure im Granatapfelsamenöl, entzündungshemmend wirkt und demnach die Lipid-Peroxidation einschränkt. Lee et al. (2010) analysierten vier hydrolisierbare Tannine, u. a. auch Punicalagin und Punicalin, jeweils getrennt vom Granatapfel. Bei in-vitro-Studien verursachte jeder die- ser Wirkstoffe in verschiedenen Dosierungen eine wesentliche Unterdrückung der Stickstoff- monoxid-Produktion (NO) und wirkte somit entzündungshemmend.
  32. 32. De Nigris et al. (2007) wiesen nach, dass die Verabreichung von Granatapfelsaft und Granat- apfelextrakten an fettleibige Ratten das Erscheinen bestimmter Chromosomenmarker mit Einfluss auf die kardiovaskuläre Entzündung erheblich reduziert. Später erzielten Romier-Crouzet (2009) ähnliche Ergebnisse mit Granatapfelsaft und -extrak- ten und beobachteten, dass infolge ihres hohen Ellagsäuregehalts Entzündungen verhütet wurden. Zum Schluss stellten Larrosa et al. (2010) fest, dass die Verabreichung von Granat- apfelextrakten aufgrund des hohen Ellagsäuregehalts die Prostaglandine im Grimmdarm- schleim reduzierte.
  33. 33. 3.4. Der Granatapfel und seine antidiabetischen Eigenschaften Die Diabetes ist die geläufigste Stoffwech- selkrankheit in der Welt, unter der Millionen Menschen leiden. Dem Internationalen Dia- betesverband zufolge werden im Jahre 2025 voraussichtlich 333 Millionen Personen Diabe- tiker sein. Die Diabetes ist nach den Herz- und Krebserkrankungen die drittstärkste Krankheit der Menschen. Hier können der Granatapfel und seine Derivate eine ganz wichtige Rolle spielen, denn es gibt zahlreiche wissenschaftliche Beweise ihrer antidiabetischen Eigenschaften (Huang et al., 2005; Li et al., 2005; Katz et al., 2007; Parmar y Kar, 2007; Li et al., 2008; Bagri et al., 2009). Die Diabetes wird mit einem erhöhten oxidativen Stress und der Entwicklung der Atheroskle- rose assoziiert und es ist offensichtlich, dass die antioxidativen Inhaltstoffe des Granatapfels die Diabetes wesentlich beeinflussen können. Zum Beispiel wiesen Katz et al. (2007) die hypoglykämische Aktivität von Blüten, Samen und Säften des Granatapfels nach. Noch sind die Mechanismen unbekannt, mit denen der Gra- natapfel und seine Derivate diese Wirkung ausüben. Aber trotz der zahlreichen Hypothesen über die Mechanismen scheinen alle auf die Hemmung bestimmter Chromosomenmarker und auf bestimmte Inhaltstoffe hinzuweisen, die den oxidativen Stress induzieren. Zum Bei- spiel gaben Li et al. (2005) die Unterdrückung des Enzyms -Glukosidase als Mechanismus für die Reduktion von Diabetes durch Blütenextrakte des Granatapfels an. Pamar und Kar (2007) wiesen nach, dass die Verabreichung von Granatapfelschalenextrakt die negativen Wirkungen eines Inhaltstoffes normalisiere, das die Diabetes bei Mäusen induzierte.
  34. 34. Mcfarlin et al. (2009) untersuchten die Wir- kung des Samenöls des Granatapfels auf die Anhäufung von Fett bei Mäusen und stellten eine verbesserte Sensibilität für Insulin fest. Alle diese Beweise sowie diejenigen bzgl. der Herzerkrankungen weisen auf eine wohltu- ende Wirkung des Granatapfels und seiner Derivate auf die Diabetes hin sowie auf zahl- reiche Herzerkrankungen bei Diabetikern, da seine positive Wirkung auf Herzerkrankungen ebenso nachgewiesen ist. Die wichtigsten Bestandteile mit antidiabeti- schen Eigenschaften sind die Polyphenole. Sie wirken der Glykämie über zahlreiche Mecha- nismen entgegen, mit denen die Absorption von Glukose über den Darm oder die periphe- ren Gewebe gehemmt wird. Der wahrscheinlichste Mechanismus für die Reduktion der Diabetes ist die hemmende Wir- kung des Enzyms -Glukosidase. Andere Mechanismen weisen auf die Unterdrückung der Glykämie durch Absorption der Glukose über die peripheren Gewebe und nicht über den Darm hin (Scalbert et al., 2005).
  35. 35. 3.5. Vorbeugung von Oxidationsschäden Der Oxidationsschaden ist ein brandaktuelles Thema. Das zeigt sich eindeutig darin, dass die Aktivität von Obst und Gemüse beim Oxidationsschaden (durch die zahlreichen antioxi- dativen Inhaltstoffe) eine der Eigenschaften oder Beschaffenheiten ist, die die Verbraucher am meisten schätzen. Im Allgemeinen kann ein Antioxidationsmittel als ein natürlicher oder künstlicher Wirkstoff definiert werden, der ein biologisches System angesichts der freien Ra- dikalen wie denen des Sauerstoffs, Stickstoffs und der Lipide neutralisieren und schützen kann (Cano und Arnao, 2004). Durch diese antioxidativen Eigenschaften sind Obst und Gemüse so gut für die Gesundheit, denn sie schützen vor bzw. vermindern das Risiko, degenerative Krankheiten zu erleiden (Brandt et al., 2004; Chen et al., 2007). Daher ist der Inhalt an Antioxidantien ein ganz wich- tiger Parameter für die Qualität von Obst und Gemüse. Bei den antioxidativen Inhaltstoffen ragen die kondensierten Tannine und andere Phenole (Espín et al., 2007, Dorais et al., 2008), Karotinoide (Perera und Yen, 2007) und die Vitamine A, C und E (Hoursome et al., 2008) her- aus. Die Inhaltstoffe, die für die hohe antioxidative Kraft des Granatapfels und seiner Derivate ver- antwortlich sind, wurden von zahlreichen Autoren sowohl in vitro als auch in vivo untersucht. Die antioxidative Aktivität in vitro des Granatapfels und seiner Derivate wurde von mehreren Autoren beurteilt (Naveena et al., 2008; Cam et al., 2009; Mousavinejad et al., 2009; Tezcan et al., 2009). Tzulker et al. (2007) setzten fest, dass die hohe antioxidative Wirkung des Gra- natapfels und seiner Derivate auf den Punicalaginen in ihrer Zusammensetzung beruht und nicht auf den kondensierten Tanninen, wie früher angenommen wurde. Die Mechanismen der antioxidativen Aktivität in vivo sind nicht eindeutig, obwohl es bekannt ist, dass diese Mechanismen auf eine ganz komplexe Weise auf die biologischen Matrizen wirken. Madrigal-Carballo et al. (2009) meinten, die Phenole des Granatapfels erlitten eine
  36. 36. Redoxreaktion, denn die hydroxylen Gruppen der Phenolmoleküle gäben den Reduktions- mitteln einen Wasserstoff ab. Andere Autoren (Amarrowicz et al., 2004) beschrieben, dass die antioxidative Aktivität der phenolhaltigen Inhaltstoffe auf ihrer Fähigkeit beruhe, die frei- en Radikalen und die Metall-Chelat-Komplexe aufzufangen. 3.6. Vorbeugung von Hautschäden Das Altern der Haut durch Sonnenlichteinwirkung führt zu molekularen und strukturalen Hautschäden wie Entzündung, verminderter Collagensynthese, Verdickung oder Erhöhung der Epidermis (Oberflächenhaut), unvollständigem Abbau von Collagenfragmenten und Oxi- dation von Proteinen. Alle diese Veränderungen zeigen sich klinisch in einer dünnen Haut, in Falten, in einer veränderten gelblichen Hautfarbe mit weißen ovalen oder runden Flecken oder unregelmäßigen dunklen Flecken und Gefäßreisern (sichtbaren kleinen Äderchen) u. a. Ferner treten gutartige Verletzungen ein wie seborrhoische Keratosen (Alterswarzen) oder Lentigos (kaffeebraune Altersflecken), talgartige Hyperplasien und prämaligne Verletzungen wie aktinische Keratosen. Die Haut wird durch die natürliche Alterung geschädigt, aber die Sonnenbestrahlung indu- ziert noch größere Hautschäden. Die verlängerte UV-Bestrahlung kann zahlreiche negative Auswirkungen wie Hautkrebs haben. Laut Untersuchungen mit verschiedenen Granatapfelextrakten (Aslam et al., 2006) fördern die Extrakte aus der Granatapfelschale die Zellerneuerung der Dermis, während die Extrakte aus dem Samenöl die Epidermis regenerieren. Pacheco-Palencia et al. (2008) beschrieben die schützenden Eigenschaften der Granatapfel- extrakte gegen die UVA- und UVB-Strahlen, da weniger Sauerstoffspezies (ROS) produziert werden. Afaq et al. (2009) meinten, der durch UVB-Strahlen induzierte Hautschaden könne
  37. 37. durch Einnahme von Derivaten der Granatapfelschale und des Samens reduziert werden. Alle diese wissenschaftlichen Beweise machen die hervorragenden Ei- genschaften der Extrakte aus der Schale und den Samen des Granatap- fels für den Schutz der Haut deutlich. 3.7. Antimikrobielle Eigenschaften des Granatapfels und seiner Derivate Viele Techniken zur Konservierung von Lebensmitteln, von denen manche schon seit langer Zeit eingesetzt werden, schützen die Lebensmittel vor Veränderungen durch Mikororganis- men. So können die Mikroorganismen durch Kühlung, geringere Wasseraktivität, Säuern, ver- änderte Verpackungsatmosphäre, nicht thermische Behandlungen oder durch Zusatz antimi- krobieller Stoffe gehemmt werden. Die antimikrobiellen Lebensmittelprodukte sind chemische Zusammensetzungen, die in den Lebensmitteln entweder vorhanden sind oder noch hinzugefügt werden, das Wachstum bzw. das Absterben der Mikroorganismen verursachen und somit die Resistenz gegen Verände- rungen der Qualität bzw. Sicherheit erhöhen. Die antimikrobiellen Wirkstoffe greifen haupt- sächlich die Mikroorganismen an, die zu Lebensmittelvergiftungen führen (infektiöse Sub- stanzen, die Toxine produzieren) und die die Lebensmittel verändern, deren metabolische Endprodukte (Kataboliten) oder Enzyme üblen Geruch, unangenehmen Geschmack, Textur- probleme, veränderten Farbton und/oder ein Gesundheitsrisiko verursachen (Davidson und Zivanovic, 2003).
  38. 38. Die Verwendung chemischer und synthetischer Substanzen mit einer beträchtlichen antimikrobiologischen Aktivität als mikro- bieller Wachstumshemmer ist eine der ältesten Techniken für die Kontrolle des mikrobiellen Wachstums und daher eine ge- eignete Konservierungstechnik (Viuda-Martos et al., 2008). In der heutigen Zeit besteht die Tendenz, diese chemischen Wirkstoffe durch mögliche natürliche Behandlungen zu erset- zen, indem die Substanzen in Obst, Gemüse und Kräutern ver- wendet werden. Die wichtigsten natürlichen, antimikrobiellen Wirkstoffe sind die essenziellen Kräuter- und Gewürzöle. Die essenziellen Pflanzenöle sind für ihre hohe mikrobielle Aktivi- tät gegen zahlreiche Bakterien und Pilze bekannt und fördern obendrein noch die antioxidative Aktivität der behan delten Produkte (Ayala-Zavala et al., 2005). Die mikrobielle Aktivität des Granatapfels und seiner Derivate wurde in zahlreichen Studien gezeigt, in denen die Hemmung der Aktivität zahlreicher Mikroorganismen bewiesen wurde (Reddy et al., 2007; McCarrell, 2008; Al-Zoreky 2009; Choio et al., 2009; Gould et al., 2009). Reddy et al. (2007) zeigten, dass verschiedene Granatapfelextrakte in unterschiedlichen Lö- sungsmitteln (Wasser, Ethanol usw.) eine bedeutende antimikrobielle Aktivität gegen E. coli, Pseudomonas aeruginosa, Candida albicans, Cryptococcus neoformans y S. aureus aufwei- sen. Al-Zoreky (2009) zeigte, dass die Granatapfelextrakte ein starker Wachstumshemmer für Listeria monocytogenes, S. aureus, E. coli y Yersinia enterocolitica sind. Choi et al. (2009) untersuchten in vivo und in vitro die Wirkung verschiedener Konzentrationen von Granatap- felextrakten, um das Salmonellenwachstum zu hemmen,, und stellten fest, dass die Mindest- dosierung 62,5 mg/L betrug.
  39. 39. Im Allgemeinen wird die hohe Hemmkraft des Granatapfels und seiner Derivate den hoch konzentrierten Inhaltstoffen wie Polyphenolen, Tanninen und kondensierten Tanninen zu- geschrieben. Neuesten Studien zufolge sichert der Einsatz von Derivaten und Unterproduk- ten als Lebensmittelgewürz nicht nur eine bessere antioxidative Wirkung, sondern auch eine vollständige Unschädlichkeit, da der Granatapfel und seiner Extrakte ein starker Wachstums- hemmer für die Mikroorganismen ist, durch die die Lebensmittel verderben. Optimal gesunde Zähne sind nicht nur für die Erhaltung der äußeren Erscheinung und der Funktion der Zähne wichtig, sondern auch, um uns gegen Herzerkrankungen zu schützen. Heutzutage erkennt die Wissenschaft an, dass die chronische Parodontose eng mit der Vers- chlechterung von Herzerkrankungen verbunden ist (Dumitrescu, 2005). Di Silvestro et al. (2009) zeigten, dass ein Mundwasser auf der Grundlage von Granatapfe- lextrakten die Anzahl der Mikroorganismen im Zahnbelag effektiv reduziert. Diese positive Wirkung wird hauptsächlich dem Einfluss der Polyphenole und Flavonoide des Extraktes auf die Entwicklung der Gingivitis zugeschrieben. Die Gingivitis ist eine bakterielle Erkrankung in der Mundhöhle, bei der das Zahnfleisch sich durch Essensreste zwischen den Zähnen entzün- det und blutet. Menezes et al. (2006) untersuchten die Wirkung des Granatapfelextraktes auf die Mikroorga- nismen des Zahnbelags. Diese Autoren konnten eine hohe Wirksamkeit feststellen, denn die Mikroorganismen wurden um 84 % reduziert. Sastravaha et al. (2005) zeigten die Wirksamkeit eines Gels, das Granatapfelextrakte enthielt, als Zusatzbehandlung, um die üblichen Parodontose-Therapien zu vervollständigen. Badria undZidan(2004)bewiesen,dassdieFlavonoidedesGranatapfelseineantibakterielleWirkung gegen die Mikroorganismen, die für die Gingivitis verantwortlich sind, in vitro haben. 3.8. Wirkung des Granatapfels auf die Gesundheit der Zähne und der Mundhöhle
  40. 40. Es gibt weniger Referenzen zur Wirkung des Granatapfels und seiner Derivate auf Erkrankun- gen der Zähne und der Mundhöhle als Referenzen, die auf Krankheiten wie Krebs oder Her- zerkrankungen verweisen. Die vorstehend gezeigten Fälle sind die neuesten Forschungsbeis- piele zu diesem Thema. Der Verzehr von Granatäpfeln als frisches Produkt, Derivat oder Extrakt ist aufgrund des köst- lichen Geschmacks nicht nur ein Genuss , sondern auch ein perfektes Heilmittel für eine angemessene Gesundheit der Zähne und der Mundhöhle. Tabelle 5 stellt eine Zusammenfassung von einigen der relevantesten Untersuchungen dar.
  41. 41. Tabelle 5. Untersuchungen in vivo zur Beurteilung der gesundheitsfördernden Wirkungen des Granatapfels bei Labortieren und Menschen.
  42. 42. Der Samen dient hauptsächlich zur Fortpflanzung, denn er ist das „Vehikel“, mit dem die Sper- mien zum weiblichen Fortpflanzungstrakt befördert werden. Auch wenn der Samenerguss mit Orgasmus und Lust einhergeht, werden die Erektion und der Orgasmus von unabhängi- gen Mechanismen kontrolliert, daher ist die Samenausschüttung für das sexuelle Vergnügen nicht wesentlich. Bei Einnahme von Granatapfelsaft wurde die Konzentration der Spermien im Nebenhoden erhöht und eine höhere Mobilität und Dichte der Samenzellen festgestellt; ferner sank die Menge minderwertiger Spermien im Vergleich mit der Referenz- oder Kontrollgruppe (Türk et al., 2008). In einer neueren Studie hat dieselbe Forschungsgruppe darauf hingewiesen, dass die Ellag- säure eine schützende Wirkung auf die Testikel und die Spermatozoen hat. Dieser Effekt kann mit der hohen Wirkung der Ellagsäure auf den oxidativen Stress zusammenhängen (Türk et al., 2010). 3.9.2. Der Granatapfel und seine Wirkung auf die Qualität des Sperma und der erektilen Dysfunktion Es gibt nur zwei neuere Studien, in denen die vorbeugende Wirkung der Extrakte der Gra- natapfelschale auf Durchfall nachgewiesen wird. Beide Experimente wurden an Laborrat- ten durchgeführt und zeigten, dass nach Anwendung eines Extraktes auf der Grundlage der Granatapfelhaut/-schale die Anzahl und die Menge der Stuhlgänge geringer wurde. Die Un- tersuchungen wurden von Qnais et al. (2007) und Olapour et al. (2009) durchgeführt. Letzte- re schlugen für die Behandlung von Durchfall eine Dosierung von 400 mg/kg des Körperge- wichts vor. 3.9. Sonstige gesundheitsfördernde Eigenschaften des Granatapfels 3.9.1. Der Granatapfel und seine Wirksamkeit gegen Durchfall
  43. 43. Bzgl. der erektilen Dysfunktion bzw. erektiven Impotenz, d. h. des wiederholten Unvermö- gens, eine sexuell ausreichende Erektion zu erzielen oder zu behalten, wurde bei einer Un- tersuchung von Forest et al. (2007) festgestellt, dass die Patienten nach einer vierwöchigen Einnahme von Granatapfelsaft eine bessere erektile Aktivität hatten als andere Patienten, denen ein Placebo verabreicht worden war. Die Fettleibigkeit ist eine chronische Krankheit, die auf zahlreichen Faktoren beruht und sich durch eine übermäßige Fettansammlung oder allgemeine Hypertrophie des Fettgewebes im Körper auszeichnet. Das heißt: Wir können von Fettleibigkeit sprechen, wenn die natürlichen als Körperfett gespeicherten Energiereserven der Menschen und anderer Säugetiere so an- steigen, dass sie mit zahlreichen Komplikationen wie bestimmten Gesundheitsbedingungen oder Erkrankungen und einer höheren Sterblichkeit verbunden sind. Laut der WHO (Weltgesundheitsorganisation) liegt Fettleibigkeit vor, wenn der BMI oder Body-Mass-Index (Berechnung zwischen Körpergröße und Gewicht des Einzelnen) 30 kg/m2 oder mehr beträgt. Ferner wird ein Bauchumfang ab 102 cm (Männer) bzw. 88 cm (Frauen) als Zeichen für Fettleibigkeit angesehen. Die Fettleibigkeit gehört zum Stoffwechselsyndrom und ist ein bekannter Risikofaktor, d. h. die Fettleibigkeit kann verschiedene Krankheiten aus- lösen, insbesondere Herzerkrankungen, Diabetes mellitus des Typs 2, durch Schlaf induzierte Apnoe, Iktus, degenerative Gelenkerkrankungen, bestimmte Krebsarten und Erkrankungen der Haut und des Magen-Darmtrakts. Auch wenn Fettleibigkeit ein klinischer Zustand des Individuums ist, so ist sie doch zu einem ernsthaften Problem der öffentlichen Gesundheit geworden; sie wächst nämlich stetig und der WHO zufolge „hat die Fettleibigkeit weltweit epidemische Ausmaße erlangt und jedes Jahr sterben mindestens 2,6 Millionen Menschen, weil sie fettleibig bzw. übergewichtig sind. Auch wenn diese Krankheit früher als ein Problem reicher Länder erachtet wurde, herrscht sie heute auch in Ländern mit niedrigem oder mittlerem Einkommensniveau vor.“ 3.9.3 Wirkung des Granatapfels auf Fettleibigkeit
  44. 44. Tabelle 6. Untersuchungen zur Beurteilung der Wirkung des Granatapfels und seiner Extrakte auf Fettleibigkeit in vivo.
  45. 45. Adams LS, Seeram NP, Aggarwal BB, Takada Y, Sand D y Heber D. 2006. Pomegranate juice, to- tal pomegranate ellagitannins and punicalagin suppress inflammatory cell signalling in colon cancer cells. J Agric Food Chem 54: 980–985. Adiga S, Tomar P y Rajput RR. 2010. Effect of punica granatum peel aqueous extract on nor- mal and dexamethasone suppressed wound healing in wistar rats. Int J Pharma Sci Rev Res 5(2): 34-37. Afaq F, Saleem M, Krueger CG, Reed JD y Mukhtar H. 2005. Anthocyanin and hydrolyzable tannin-rich pomegranate fruit extract modulates MAPK and NF-kappa B pathways and inhi- bits skin tumorigenesis in CD-1 mice. Int J Cancer 113: 423–433. Afaq F, Zaid MA, Khan N, Dreher M y Mukhtar H. 2009. Protective effect of pomegranate-de- rived products on UVB-mediated damage in human reconstituted skin. Exp Dermatol 18(6): 553–561. Albrecht M, Jiang W, Kumi-Diaka J, Lansky EP, Gommersall LM, Patel A, Mansel RE, Neeman I, Geldof AA y Campbell MJ. 2004. Pomegranate extracts potently suppress proliferation, xeno- graft growth, and invasion of human prostate cancer cells. J Med Food 7(3): 274–283. 4. Bibliografie
  46. 46. Althunibat OY, Al-Mustafa AH, Tarawneh K, Khleifat KM, Ridzwan BH y Qaralleh HN. 2010. Protective role of Punica granatum L. peel extract against oxidative damage in experimental diabetic rats. Process Biochem 45(4): 581–585. Al-Yahya MA. 2005. Preliminary phytochemical and pharmacological studies on the rind of pomegranate (Punica granatum L.) Paki J Biol Sci 8(3): 479-481. Al-Zoreky NS. 2009. Antimicrobial activity of pomegranate (Punica Granatum L.) fruit peels. Int J Food Microbiol 134: 244–248. Amarowicz R, Pegg RB, Rahimi-Moghaddam P, Barl B y Weil JA. 2004. Free-radical scavenging capacity and antioxidant activity of selected plant species from the Canadian prairies. Food Chem 84:551–62. Andreu-Sevilla AJ, Signes-Pastor AJ, Carbonell-Barrachina AA. 2008. La granada y su zumo. Producción, composición y propiedades beneficiosas para la salud. Al Eq Tec 234: 36-39. Aslam MN, Lansky EP y Varani J. 2006. Pomegranate as a cosmeceutical source: Pomegranate fractions promote proliferation and procollagen synthesis and inhibit matrix metalloprotei- nase-1 production in human skin cells. J Ethnopharmacol 103: 311–318.
  47. 47. Aviram M y Dornfeld L. 2001. Pomegranate juice consumption inhibits serum angiotensin converting enzyme activity and reduces systolic blood pressure. Atherosclerosis 158(1): 195- 198. Aviram M, Dornfeld L, Rosenblat M, Volkova N, Kaplan M, Coleman R, Hayek T, Presser D y Fuhrman B. 2000. Pomegranate juice consumption reduces oxidative stress, atherogenic modifications to LDL, and platelet aggregation: studies in humans and in atherosclerotic apo- lipoprotein E-deficient mice. Am J Clinl Nutr 71: 1062–1076. Aviram M, Rosenblat M, Gaitini D, Nitecki S, Hoffman A, Dornfeld L, Volkova N, Presser D, Attias J, Liker H y Hayek T. 2004. Pomegranate juice consumption for 3 years by patients with carotid artery stenosis reduces common carotid intima-media thickness, blood pressure and LDL oxidation. Clin Nutr 23(3): 423–433. Aviram M, Dornfeld L, Kaplan M, Coleman R, Gaitini D, Nitecki S, Hofman A, Rosenblat M, Volkova N,Presser D, Attias J, Hayek T y Fuhrman B. 2002. Pomegranate juice flavonoids inhi- bit low-density lipoprotein oxidation and cardiovascular diseases: studies in atherosclerotic mice and in humans. Drugs Und Exp Clinic Res 28(2-3): 49-62. Ayala-Zavala JF, Wang SY, Wang CY y González-Aguilar GA. 2005. Methyl jasmonate in con- junction with ethanol treatment increases antioxidant capacity, volatile compunds and postharvest life of strawberry fruit. Eur Food Res Tech 221: 731-738. Badria FA y Zidan OA. 2004. Natural products for dental caries prevention. J Med Food 7: 381–384.
  48. 48. Bagri P, Ali M, Aeri V, Bhowmik M y Sultana S. 2009. Antidiabetic effect of Punica granatum flowers: effect on hyperlipidemia, pancreatic cells, lipid peroxidation and antioxidant enzy- mes in experimental diabetes. Food Chem Toxicol 47: 50–54. Barwal SB, Sunil AN, Dhasade VV, Patil MJ, Pal SC y Subhash CM. 2009. Antihistaminic effect of various extracts of Punica granatum Linn. flower buds. Pharmacognosy 1(4): 322-325. Basu A y Penugonda K. 2009. Pomegranate juice: a heart-healthy fruit juice. Nutr Rev 67(1): 49–56. Boussetta T, Raad H, Letteron P, Gougerot-Pocidalo MA, Marie JC, Driss F y El-Benna J. 2009. Punicic acid, a conjugated linolenic acid, inhibits TNFα-induced neutrophil hyperactivation and protects from experimental colon inflammation in rats. PLoS One 4(7):6458. Available from: www.plosone.org Brandt K, Christensen LP, Hansen-Moller J, Hansen SL, Haraldsdottir J, Jespersen L, Purup S, Kharazmi A, Barkholt V, Frokiaer H y Kobaek-Larsen M. 2004. Health promoting compounds in vegetables and fruits: A systematic approach for identifying plant components with impact on human health. Trends Food Sci Technol 15: 384-393. Cam M, Hısıl Y y Durmaz G. 2009. Classification of eight pomegranate juices based on antio- xidant capacity measured by four methods. Food Chem 112: 721–726. Cano A y Arnao MB. 2005. Hydrophylic and lipopohilic antioxidant activity in different leaves of three lettuce varieties. Int J Food Prop 8: 521-528. Carpenter LA, Conway CJ y Pipkin FB. 2010. Pomegranates (Punica granatum) and their effect on blood pressure: a randomised double-blind placebo-controlled trial. Proc Nutr Soc 69.
  49. 49. Cerdá B, Ceron JJ, Tomás-Barberán FA y Espin JC. 2003. Repeated oral administration of high doses of pomegranate ellagitannin punicalagin to rats for 37 days is not toxic. J Agric Food Chem 51: 3493–3501. Chéchile Toniolo GE. 2011. Utilidad de la Granada en el cáncer de próstata. En: II Symposium Internacional sobre el Granado, Madrid, España. Chen L, Vigneault C, Raghavan GSV y Kubow S. 2007. Importance of the phytochemical cont- nent of fruits and vegetables to human health. Stewart Postharvest Rev. 3: 20-32. Choi JG, Kang OH, Lee YS, Chae HS, Oh YC, Brice OO, Kim MS, Sohn DH, Kim HS, Park H, Shin DW, Rho JR y Kwon DY. 2009. In vitro and in vivo antibacterial activity of Punica granatum peels ethanol extract against salmonella. Evid Based Compl Alter Med 17: 1–8. Choi JG, Kang OH, Lee YS, Chae HS,Oh YC, Brice OO, Kim MS, Sohn DH, Kim HS, Park H, Shin DW, Rho JR yKwon DY. 2011. In Vitro and In Vivo Antibacterial Activity of Punica granatum Peel Ethanol Extract against Salmonella. Evid-Based Complem Alter Med Article ID 690518, 8 pages doi:10.1093/ecam/nep105. Das S y Sama G. 2009. Antidiabetic Action of Ethanolic Extracts of Punica granatum Linn. in Alloxan-induced Diabetic Albino Rats. Stam J Pharma Sci. 2(1): 14-21. Davidson MH, Maki KC, Dicklin MR, Feinstein SB, Witchger MS, Bell M, McGuire DK, Provos JC, Liker H y Aviram M. 2009. Effects of consumption of pomegranate juice on carotid intima- media thickness in men and women at moderate risk for coronary heart disease. Amer J Cardiol 104(7): 936–942.
  50. 50. Davidson y Zivanovic. 2003. Food antimicrobials. In: Davidson, P. M., Sofos, J. N. and Branen. A. L. Antimicrobials in foods: CRC press USA. De Nigris F, Balestrieri ML, Williams-Ignarro S, D’Armiento FP, Fiorito C, Ignarro LJ y Napoli C. 2007. The influence of pomegranate fruit extract in comparison to regular pomegranate juice and seed oil on nitric oxide and arterial function in obese Zucker rats. Nitric Oxide 17: 50–54. Devipriya N, Sudheer AR, Vishwanathan P y Menon VP. 2008. Modulatory potential of ellagic acid, a natural plant polyphenol on altered lipid profile and lipid peroxidation status during alcohol-induced toxicity: A pathohistological study. J Biochem Mol Toxicol 22(2): 101–112. Di Silvestro RA, Di Silvestro DJ y Di Silvestro DJ. 2009. Pomegranate extract mouth rinsing effects on saliva measures relevant to gingivitis risk. Phytother Res 23: 1123–1127. Dikmen M, Ozturk N y Ozturk Y. 2011. The Antioxidant Potency of Punica granatum L. Fruit Peel Reduces Cell Proliferation and Induces Apoptosis on Breast Cancer. J Med Food 14(12): 1638-1646. Dorais M, Ehret DL y Papadopoulus AP. 2008. Tomato (Solanum lycopersicum) health compo- nents: from the seed to the consumer. Phytochem Rev 7: 231-250. Dumitrescu AL. 2005. Influence of periodontal disease on cardiovascular diseases. Rom J Inern Med 43(1-2): 9-21. Esmaillzadeh A y Azadbakht L. 2008. Food intake patterns may explain the high prevalence of cardiovascular risk factors among Iranian women. J Nutr 138(8): 1469–1475.
  51. 51. Esmaillzadeh A, Tahbaz F, Gaieni I, Alavi-Majd H y Azadbakht L. 2006. Cholesterol-lowering effect of concentrated pomegranate juice consumption in type II diabetic patients with hy- perlipidemia. Int J Vit Nutr Res 76(3): 147-151. Espín JC, García-Conesa MT y Tomás-Barberán FA. 2007. Nutraceuticals. Facts and ficiton. Phytochemistry 68: 2986-3008. Espín JC, Soler-Rivas C, Wichers HJ y García-Viguera C. 2000. Anthocyanin-based natural co- lorants: A new source of antiradical activity for foodstuff. J Agric Food Chem 48: 1588-1592. Faria A, Monteiro R, Azevedo I y Calhau C. 2007. Pomegranate Juice Effects on Cytochrome P450s Expression: In Vivo Studies. J Med Food 10(4)643-649. Faria A, Monteiro R, Mateus N, Azevedo S y Calhau C. 2007. Effect of pomegranate (Punica granatum) juice intake on hepatic oxidative stress. Eur J Nutr 46(5): 271–278. Figueroa JM, Peña Nuñez BR y Oropesa S. 2006. Actividad antiviral del extracto de Punica granatum L. (BLBu) en el modelo experimental de gripe en ratones de la línea Balb/C. Rev CENIC Cien Biol 37(2): 105-109. Fjaeraa C y Nanberg E. 2009. Effect of ellagic acid on proliferation, cell adhesion and apopto- sis in SH-SY5Y human neuroblastoma cells. Biomed Pharmacother 63: 254–261. Forest CP, Padma-Nathan H y Liker HR. 2007. Efficacy and safety of pomegranate juice on improvement of erectile dysfunction in male patients with mild to moderate erectile dys- function: a randomized, placebo-controlled, double-blind crossover study. Int J Impot Res 19(6): 564–567.
  52. 52. Fuhrman B, Volkova N y Aviram M. 2010. Pomegranate juice polyphenols increase recombi- nant paraoxonase-1 binding to high-density lipoprotein: studies in vitro and in diabetic pa- tients. Nutr 26(4): 359–366. García-Viguera C y Pérez-Vicente A. 2004. La granada. Alimento rico en polifenoles antioxi- dantes y bajo en calorías. Alim Nutr Salud 11(4): 113-120. Gil MI, Tomás-Barberán FA, Hess-Pierce B, Holcroft DM y Kader AA. 2000. Antioxidant activity of pomegranate juice and its relationship with phenolic composition and processing. J Agric Food Chem 48: 4581-4589. González-Sarrías A, Espín JC, Tomás-Barberán FA y García-Conesa MT. 2009. Gene expression, cell cycle arrest and MAPK signaling regulation in Caco-2 cells exposed to ellagic acid and its metabolites, urolithins. Mol Nutr Food Res 53(6): 686–698. Gould SWJ, Fielder MD, Kelly AF y Naughton DP. 2009. Anti-microbial activities of pomegrana- te rind extracts: enhancement by cupric sulphate against clinical isolates of S. aureus, MRSA and PVL positive CA-MSSA. BMC Comple Alter Med 9: 23-29. Grossmann ME, Mizuno NK y Schuster T. 2010. Punicic acid is an ω-5 fatty acid capable of inhibiting breast cancer proliferation. Int J Onco 36(2): 421-426. Guno C. 2008. Analgesic activity of various extracts of Punica granatum (Linn) flowers. Int J Green Pharm 2(3): 145-146. Guo C, Wei J, Yang JJ, Xu J, Pang W y Jiang YG. 2008. Pomegranate juice is potentially better than apple juice in improving antioxidant function in elderly subjects. Nutr Res 28: 72–77.
  53. 53. Hajimahmoodi M, Oveisi MR, Sadeghi N, Jannat B y Nateghi M. 2009. Antioxidant capacity of plasma after pomegranate intake in human volunteers. Acta Med Iran 47(2): 125–132. Hamad AW y Al-Momene W. 2009. Separation and purification of crude ellagic acid from white flesh of pomegranate fruits as a potent anti-carcinogenic. New Biotechnol 25(1): 286. Hasan R, Hossain M, Akter R, Jamila M, Mazumder MEH, Islam I, Faruque A, Ghani A y Rah- man F. 2009. Antioxidant, Antidiarrhoeal and Cytotoxic Properties of Punica granatum Linn. Latin Amer J Pharma 28(5): 783-788. Hashemi M, Kelishadi R, Hashemipour M, Zakerameli A et al. 2010. Acute and long-term effects of grape and pomegranate juice consumption on vascular reactivity in pediatric meta- bolic syndrome. Card In Young 20: 73-77. Heinecke JW. 2006. Lipoprotein oxidation in cardiovascular disease: chief culprit or innocent bystander? J Exp Med 203(4): 813–816. Hong MY, Seeram NP y Heber D. 2008. Pomegranate polyphenols down-regulate expression of androgen-synthesizing genes in human prostate cancer cells over-expressing the androgen receptor. J Nut Biochem 19: 848–855. Hora JJ, Maydew ER, Lansky EP y Dwivedi C. 2004. Chemopreventive Effects of Pomegranate Seed Oil on Skin Tumor Development in CD1 Mice. J Med Food 6(3): 157-161. Hossin FLA. 2009. Effect of pomegranate (Punica granatum) peels and its extract on obese hypercholesterolemic rats. Pak J Nutr 8(8): 1251-1257.
  54. 54. Hounsome N, Hounsome B, Tomos D y Edward-Jones G. 2008. Plant metabolites and nutritio- nal quality of vegetables. J Food Sci 73: 48-65. Huang T, Yang Q, Harada M, George Q, Yamahara J, Roufogalis B y Li Y. 2005. Pomegranate Flower Extract Diminishes Cardiac Fibrosis in Zucker Diabetic Fatty Rats: Modulation of Car- diac Endothelin-1 and Nuclear Factor-kappaB Pathways. J Card Pharm 46(6): 856-862. Huang THW, Peng G, Kota BP, Li GQ, Yamahara J, Roufogalis BD y Li Y. 2005. Anti-diabetic ac- tion of Punica granatum flower extract: activation of PPAR-g and identification of an active component. Toxicol App Pharmacol 207: 160–169. Ilbey YO, Ozbek E, Simsek A, Cekmen M, Somay A y Tasci AI. 2009. Effects of Pomegranate Juice on Hyperoxaluria-Induced Oxidative Stress in the Rat Kidneys. Renal Fail 31(6): 522-531. Kaplan M, Hayek T, Raz A, Coleman R, Dornfeld L, Vaya J y Aviram M. 2001. Pomegranate Juice Supplementation to Atherosclerotic Mice Reduces Macrophage Lipid Peroxidation, Cellular Cholesterol Accumulation and Development of Atherosclerosis. J Nutr 131: 2082-2089. Kasai K, Yoshimura M, Koga T, Arii M, Kawasaki S. 2007. Effects of oral administration of ellagic acid-rich pomegranate (Punica granatum) extract on ultraviolet-induced pigmentation in the human skin. J Nutr Sci Vitamin 52(5): 383-388. Katz SR, Newman RA y Lansky EP. 2007. Punica granatum: heuristic treatment for diabetes mellitus. J Med Food 10(2): 213–217. Khalil EAM. 2004. Antidiabetic effect of an aqueous extract of Pomegranate (Punica granatum L.) peels in normal and alloxan diabetic rats. Egyp J Hosp Med 6: 92-99.
  55. 55. Khan GN, Gorin MA, Rosenthal D, Pan Q, Wei Bao L et al. 2007. Pomegranate Fruit Extract Impairs Invasion and Motility in Human Breast Cancer. Integ Cancer Thera 8(3): 242-253. Khan N, Afaq F, Kweon MH, Kim KM y Mukhtar H. 2006. Pomegranate fruit extract inhibits prosurvival pathways in human A549 lung carcinoma cells and tumor growth in athymic nude mice. Carcinogenesis 28(1): 163-173. Koyama S, Cobb LJ, Mehta HH, Seeram NP, Heber D, Pantuck AJ y Cohen P. 2010. Pomegrana- te extract induces apoptosis in human prostate cancer cells by modulation of the IGF-IGFBP axis. Gro Horm IGF Res 20: 55-62. Kumar S, Maheshwari KK y Singh V. 2009. Protective Effects of Punica Granatum Seeds Extract Against Aging and Scopolamine Induced Cognitive Impairments in Mice. Afr J Tradit Compl- ment Altern Med 6(1): 49-56. Lansky EP y Newman RA. 2007. Punica granatum (pomegranate) and its potential for preven- tion and treatment of inflammation and cancer. J Ethnopharmacol 109: 177–206. Lansky EP, Harrison G, Froom P y Jiang WG. 2005b. Pomegranate (Punica granatum) pure chemicals show possible synergistic inhibition of human PC-3 prostate cancer cell invasion across MatrigelTM. Invest New Drugs 23: 121–122. Larrosa M, González-Sarrías A, Yáñez-Gascón MJ, Selma MV, Azorín-Ortuño M, Toti S, Tomás- Barberán F, Dolara P y Espín JC. 2010. Anti-inflammatory properties of a pomegranate extract and its metabolite urolithin-A in a colitis rat model and the effect of colon inflammation on phenolic metabolism. J Nut Biochem 21(8): 717–725.
  56. 56. Larrosa M, Tomás-Barberán FA y Espín JC. 2006. The dietary hydrolysable tannin punicalagin releases ellagic acid that induces apoptosis in human colon adenocarcinoma Caco-2 cells by using the mitochondrial pathway. J Nutr Biochem 17: 611-625. Lee CJ, Chen LG, Liang WL y Wanga CC. 2010. Anti-inflammatory effects of Punica granatum Linne in vitro and in vivo. Food Chem 118: 315–322. Lei F,Zhang XN, Wang W, Xing DM, Xie WD, Su H y Du LJ. 2007. Evidence of anti-obesity effects of the pomegranate leaf extract in high-fat diet induced obese mice. Int J Obe 31: 1023-1029. Li Y, Qi Y, Huang THW, Yamahara J y Roufogalis BD. 2008. Pomegranate flower: a unique tradi- tional antidiabetic medicine with dual PPAR-α/-γ activator properties. Diab Obes Meta 10(1): 10–17. Li Y, Wen S, Kota BP, Peng G, Li GQ, Yamahara J y Roufogalis BD. 2005. Punica granatum flower extract, a potent alpha-glucosidase inhibitor, improves postprandial hyperglycemia in Zucker diabetic fatty rats. J Ethnopharmacol 99: 239–244. Louis Jeune MA, Kumi-Diaka J y Brown J. 2005. Anticancer Activities of Pomegranate Extracts and Genistein in Human Breast Cancer Cells. J Med Food 8(4): 469-475. Madrigal-Carballo S, Rodriguez G, Krueger CG, Dreher M y Reed JD.2009. Pomegranate (Puni- ca granatum L.) supplements: authenticity, antioxidant and polyphenol composition. J Funct Foods 1: 324–329. Manoharan S, Kumar RA, Mary AL, Singh RB, Balakrishnan S y Silvan S. 2009. Effects of Punica granatum Flowers on Carbohydrate Metabolizing Enzymes, Lipid Peroxidation and Antioxi- dants Status in Streptozotocin Induced Diabetic Rats. Open Nutr J 2: 113-117.
  57. 57. MARM. 2010. Ministerio de Medio Ambiente y Medio Rural y Marino, Anuario de Estadística 2010. McCarrell EM, Gould SWJ, Fielder MD, Kelly AF, El-Sankary W y Naughton DP. 2008. Antimi- crobial activities of pomegranate rind extracts: enhancement by addition of metal salts and vitamin C. BMC Comple Alter Med 8: 64-71. McFarlin BK, Strohacker KA y Kueht ML. 2008. Pomegranate seed oil consumption during a period of high-fat feeding reduces weight gain and reduces type 2 diabetes risk in CD-1 mice. Brith J Nutr 102: 54-59. Mehta R, Lansky, EP. 2004. Breast cancer chemopreventive properties of pomegranate (Pu- nica granatum) fruit extracts in a mouse mammary organ culture. Eur J Cancer Prev 13(4): 345-348. Melgarejo P y Salazar DM. 2003. Tratado de Fruticultura para zonas áridas y semiáridas, (Mundi-Prensa, Madrid). Melgarejo P. 2010. El granado, su problemática y usos. En: I Jornadas nacionales sobre el gra- nado, 7-27 Octubre 2010, Elche, España (CD-ROM). Menezes SM, Cordeiro LN y Viana GS. 2006. Punica granatum (pomegranate) extract is active against dental plaque. J Herb Pharmacother 6(2): 79–92. Menezes SMS, Nunes Cordeiro L y Viana SB. 2006. Punica granatum (Pomegranate) Extract Is Active Against Dental Plaque. J Herb Pharma 6(2): 79-92.
  58. 58. Murthy KNC, Jayaprakasha GK y Singh RP. 2002. Studies on antioxidant activity of pomegrana- te (Punica granatum) peel extract using in vivo models. J Agric Food Chem 50(17): 4791–4795. Mori-Okamoto J, Otawara-Hamamoto Y, Yamato H y Yoshimura H. 2004. Pomegranate extract improves a depressive state and bone properties in menopausal syndrome model ovariecto- mized mice. J Ethnopharm 92(1): 93-101. Mohan M, Patankar P, Ghadi P y Kasture S. 2010. Cardioprotective potential of Punica grana- tum extract in isoproterenol-induced myocardial infarction in Wistar rats. J Pharmacol Phar- macother. 1(1): 32-37. Nagata M, Hidaka M, Sekiya H, Kawano Y, Yamasaki K, Okumura M y Arimori K. 2007. Effects of Pomegranate Juice on Human Cytochrome P450 2C9 and Tolbutamide Pharmacokinetics in Rats. Drug Metab Dispos 2: 302-305. Najafzadeh H, Aghel N, Hemmati AA y Oulapour S. 2011. Effect of Hydro Alcoholic extract of peel of Punica granatum on experimental diabetes mellitus by streptozotocin in rats. Phar- mac Sci 16(4): 239-248. Navarro P, Nicolas TS, Gabaldon JA, Mercader-Ros MT, Calín-Sánchez Á, Carbonell-Barrachi- na, ÁA y Pérez-López AJ. 2011. Effects of Cyclodextrin Type on Vitamin C, Antioxidant Activity, and Sensory Attributes of a Mandarin Juice Enriched with Pomegranate and Goji Berries. J Food Sci 76(5): 319-324. Naveena BM, Sen AR, Kingsly RP, Singh DB y Kondaiah N. 2008. Antioxidant activity of pome- granate rind powder extract in cooked chicken patties. Int J Food Sci Technol 43: 1807–1812.
  59. 59. Olapour S, Mousavi E, Sheikhzade M, Hoseininezhad O y Najafzadeh H. 2009. Evaluation an- tidiarrheal effects of pomegranate peel extract. J Iran Chem Soc 6(Nov): 115–143. Pacheco-Palencia LA, Noratto G, Hingorani L, Talcott ST y Mertens-Talcott SU. 2008. Protec- tive effects of standardized pomegranate (Punica Granatum L.) polyphenolic extract in ultra- violet-irradiated human skin fibroblasts. J Agric Food Chem 56: 8434–8441. Pantuck AJ, Leppert JT, Zomorodian N, Aronson W, Hong J, Barnard RJ, Seeram N, Liker H, Wang H, Elashoff R, Heber D, Aviram M, Ignarro L y Belldegrun A. 2006. Phase II Study of Po- megranate Juice for Men with Rising Prostate-Specific Antigen following Surgery or Radiation for Prostate Cancer. Clinic Cancer Res 12(13): 4018-4026. Park KT, Shim SY, y Chun SS. 2008. Inhibitory Effects of Punica granatum L. Extracts on De- granulation in Human Basophilic KU812F Cells. Kor J Food Sci Tech 40(6): 702-706. Parmar HS y Kar A. 2007. Antidiabetic potential of Citrus sinensis and Punica granatum peel extracts in alloxan-treated male mice. BioFac 31(1): 17–24. Perera CO y Yen GM. 2007. Functional properties of carotenoids in human health. Int J Food Prop 10: 201-230. Qnais EY, Elokda AS, Abu-Ghalyun YY y Abdulla FA. 2007. Antidiarrheal activity of the aqueous extract of Punica granatum (pomegranate) peels. Pharma Biol 45(9): 715–720.
  60. 60. Reddy MK, Gupta SK, Jacob MR, Khan SI y Ferreira D. 2007. Antioxidant, antimalarial and antimicrobial activities of tannin-rich fractions, ellagitannins and phenolic acids from Punica granatum L. Planta Med 73: 461–467. Romier-Crouzet B, Walle JV, During A, Joly A, Rousseau C, Henry O, Larondelle Y y Schneider YJ. 2009. Inhibition of inflammatory mediators by polyphenolic plant extracts in human intes- tinal Caco-2 cells. Food Chem Toxicol 47: 1221–1230. Sánchez, F. 2009. Granado: Perspectivas y Oportunidades de un Negocio Emergente: Alterna- tivas agroindustriales del granado. Fundación Chile. Santiago de Chile. Sartippour MR, Seeram NP, Rao JY, Moro A, Harris DM, Henning SM, Firouzi A, Rettig MB, Aronson WJ, Pantuck AJ y Heber D. 2008. Ellagitannin-rich pomegranate extract inhibits an- giogenesis in prostate cancer in vitro and in vivo. Int J Oncol 32: 475-480. Sastravaha G, Gassmann G, Sangtherapitikul P y Grimm WD. 2005. Adjunctive periodontal treatment with Centella asiatica and Punica Granatum extracts in supportive periodontal therapy. J Int Acad Periodontol 7: 70–79. Seeram NP, Adams LS, Henning SM, Niu Y, Zhang Y, Nair MG y Heber D. 2005. In vitro anti- proliferative, apoptotic and antioxidant activities of punicalagin, ellagic acid and a total po- megranate tannin extract are enhanced in combination with other polyphenols as found in pomegranate juice. J Nut Biochem 16: 360–367. Scalbert A, Manach C, Morand C, Rémésy C y Jiménez L. 2005. Dietary polyphenols and the prevention of diseases. Crit Rev Food Sci Nut 45: 287–306.
  61. 61. Seeram NP, Henning SM, Zhang Y, Suchard M, Li S y Heber D. 2006. Pomegranate Juice Ella- gitannin Metabolites Are Present in Human Plasma and Some Persist in Urine for Up to 48 Hours. J Nutr 136: 2481-2485. Sezer ED, Akcay YD, Ilanbey B, Yıldırım HK y Sözmen EY. 2007. Pomegranate wine has greater protection capacity than red wine on low-density lipoprotein oxidation. J Med Food 10(2): 371–374. Shukla M, Gupta K, Rasheed Z, Khan KA y Haqqi TM. 2008. Consumption of hydrolyzable tannins-rich pomegranate extract suppresses inflammation and joint damage in rheumatoid arthritis. Nutr 24: 733–743. Soni H, Nayak G, Patel SS, Mishra K, Singhai AK, Swarnkar P y Pathak AK. 2011. Synergistic effect of polyherbal suspension of punica granatum and coleus aromaticus in evaluation of wound healing activity. J Herb Med Toxicol 5(1): 111-115. Summer MD, Elliot-Eller M, Weidner G, Daubenmier JJ, Chew MH, Marlin R, Raisin CJ y Ornish D. 2005. Effects of Pomegranate Juice Consumption on Myocardial Perfusion in Patients With Coronary Heart Disease. Am J Cardio 96(6): 810-814. Syed DN, Afaq F y Mukhtar H. 2007. Pomegranate derived products for cancer chemopreven- tion. Sem Cancer Biol 17: 377–385. Tezcan F, Gültekin-Özgüven M, Diken T, Özçelik B y Erim FB. 2009. Antioxidant activity and total phenolic, organic acid and sugar content in commercial pomegranate juices. Food Chem 115: 873-877.
  62. 62. Toklu HZ, Sehirli O, Sener G, Dumlu MU, Ercan F, Gedik N y Gökmen V. 2007. Pomegranate peel extract prevents liver fibrosis in biliary-obstructed rats. J Pharm Pharmaco 59(9): 1287- 1295. Toklu HZ, Sehirli O, Özyurt H, Mayadagli , Çetinel S, Şahin S, Yegen BC, Ulusoylu dumlu M, Gökmen V y Şener G. 2009. Punica Granatum Peel Extract Protects Against Ionizing Radia- tion-Induced Enteritis And Leukocyte Apoptosis In Rats. J Rad Res 50(4): 345-353. Tomás-Barberán FA. 2010. Granada y salud: Aspectos farmacológicos y terapéuticos de la granada. En: I Jornadas nacionales sobre el granado, 7-27 Octubre 2010, Elche, España (CD- ROM). Türk G, Sönmez M, Aydin M, Yüce A, Gür S, Yüksel M, Aksu EH y Aksoy H. 2008. Effects of pomegranate juice consumption on sperm quality, spermatogenic cell density, antioxidant activity and testosterone level in male rats. Clin Nut 27(2): 289–296. Türk G, Sönmez M, Ceribasi AO, Yüce A y Atessahin A. 2010. Attenuation of cyclosporine A- induced testicular and spermatozoal damages associated with oxidative stress by ellagic acid. Int Immunopharmacol 10(2): 177–182. Tzulker R, Glazer I, Bar-Ilan I, Holland D, Aviram M y Amir R. 2007. Antioxidant activity, po- lyphenol content, and related compounds in different fruit juices and homogenates prepared from 29 different pomegranate accessions. J Agric Food Chem 55: 9559-9570. USDA (United States Department of Agriculture). 2007. Nutrient data laboratory. http://www.nal.usda.gov
  63. 63. Viuda-Martos M, Ruiz-Navajas Y, Fernández-López J y Pérez-Álvarez JA.2011a. Spices as functional foods: a review. Crit Rev Food Sci Nut 51(1): 13-28. Viuda-Martos M, Ruiz-Navajas Y, Fernández-López J y Pérez-Álvarez JA. 2008. Antifungal ac- tivity of lemon (Citrus lemon L.), mandarin (Citrus reticulata L.), grapefruit (Citrus paradisi L.) and orange (Citrus sinensis L.) essential oils. Food Control 19: 1130–1138. Viuda-Martos M, Ruiz-Navajas Y, Fernández-López J, Sendra E, Sayas-Barberá, E y Pérez-Álva- rez JA. 2011b. Antioxidant properties of pomegranate (Punica granatum L.) bagasses obtai- ned as co-product in the juice extraction. Food Res Int 44: 1217-1223. West T, Atzeva M y Holtzman DM. 2007. Pomegranate polyphenols and resveratrol protect the neonatal brain against hypoxic-ischemic injury. Dev Neurosci 29(4-5): 363-372. Yoshimura M, Watanabe Y, Kasai K, Yamakoshi J y Koga T. 2005. Inhibitory effect of an ellagic acid rich pomegranate extract on Tyorosine activity and Ultraviolet-induced pigmentation. Biosci Biotechnol Biochem 69(12): 2368-2373.

×