GW Nachhaltigkeitsbericht 2012

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Der Nachhaltigkeitsbericht für das Jahr 2012 von Gebrüder Weiss.

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GW Nachhaltigkeitsbericht 2012

  1. 1. Nachhaltigkeitsbericht 2012
  2. 2. 3 4 6 16 22 26 36 48 51Vorwort Berichtsinhalte Unternehmensleitbild CSRimFokus Kommunikation Menschen Ökologie Compliance Mitgliedschaften
  3. 3. Vorwort
  4. 4. 3 Arbeitsteilige Wirtschaft braucht Transportleistungen – je besser geplant, umso weniger. Und genau das ist unser Geschäftsmodell als Spedition. Damit verfolgen wir per se einen nachhalti- gen Geschäftszweck. Natürlich ist dies sehr stark vereinfacht. Auch kann man die Notwendigkeit manchen Warenaustausches selbst in Frage stellen. GW verfolgt daher den Ansatz – und das unterstreicht auch dieser Bericht – offen und ehrlich mit den Fragestellungen und Konflikten dieses Themas umzugehen, unsere Leistung möglichst res- sourcenschonend zu produzieren und unseren Kunden die Information zum Ressourceneinsatz zu übermitteln. Wir stoßen jedoch an Grenzen, denn die Handlungsoptionen sind durch die Vorgaben unserer Kunden limitiert. Wenn alternative Transportwege (Schiene, Schiff etc.) nicht akzeptiert werden, können wir in diesem höchst kompetitiven Markt und mit der Verantwortung gegenüber unseren Mitarbeitern und Eigentümern auch nicht auf herkömmliche Lösungen verzichten. Ent- sprechend optimiert werden wir sie – dem Kundenwunsch entsprechend – anbieten. Dennoch haben wir zahlreiche Gestaltungsspielräume und diese gilt es klar zu besetzen. Daher werden wir Elemente der GRI auch in unser Standard-Reporting übernehmen, um dem Thema mehr Kraft und Transparenz zu geben. In diesem Bericht nähern wir uns auch durchaus kritisch verschiedenen Aspekten. Wir stellen die Situation differenziert dar und möchten damit – intern wie extern – Denkanstöße geben. Veränderung beginnt im Kopf. „Far from being perfect“ verspricht Gebrüder Weiss aber ehrlich, offen und überzeugt das nachhaltige Wirtschaften sowie den sensiblen Ressourceneinsatz wei- ter zu fokussieren. Als Leitfaden dienen uns dabei auch die 10 Prinzipien des UN Global Com- pact und unser Verhaltenskodex, der uns in diversen Ausschnitten durch diesen Nachhaltigkeits- bericht begleiten wird. Mag. Wolfram Senger-Weiss, MBA Mitglied des Vorstands Gebrüder Weiss Holding AG wolfram.senger-weiss@gw-world.com
  5. 5. Berichtsparameter Seit 2008 erstellt Gebrüder Weiss jährlich ei- nen Nachhaltigkeitsbericht, seit 2009 erfolgt dies nach zertifiziertem GRI-Standard. Der vorliegende Nachhaltigkeitsbericht bezieht sich auf den Berichtszeitraum 2012. Die Dar- stellung der Daten erfolgt auf Basis der An- forderungen des GRI-Berichtslevels B+. Die Berichtsinhalte wurden auf Basis der Unter- nehmenswerte sowie den Erwartungen der definierten Stakeholder ausgewählt. Die vor- liegenden Informationen beziehen sich auf die ISO-zertifizierten Niederlassungen und Standorte in Europa, mit Ausnahme der Um- weltkennzahlen, bei denen die Air & Sea-An- mietungen an Flughäfen sowie der Standort Wels nicht mit eingeschlossen sind. Die Da- ten werden zentral im Bereich HSEQ erfasst, gesammelt und verifiziert. Eine Ausdehnung der Berichtsgrenzen ist angedacht: Unser Ziel ist es, bis 2016 alle Standorte weltweit in das Nachhaltigkeitsreporting einzubeziehen. Neue Aspekte im Nachhaltigkeitsbericht 2012 sind die Einbindung des im Berichtszeitraum verabschiedeten Verhaltenskodex und erste Auswertungen des jüngst implementierten CO2 -Rechners. Um den Lesefluss zu erleichtern, verzich- ten wir im Nachhaltigkeitsbericht auf eine gendergerechte Schreibweise (Mitarbeiter, MitarbeiterIn). Gemeint und angesprochen sind natürlich immer beide Geschlechter. Als Ansprechpartner rund um das Thema Nachhaltigkeit bei Gebrüder Weiss steht Arnd Hoppe, Leitung HSEQ (arnd.hoppe@gw- world.com), zur Verfügung. Berichtsinhalte 1.1 / 2.9 / 3.1 - 3.11
  6. 6. Zahlen – Daten – Fakten 2012 Gebrüder Weiss Gesellschaft m. b. H. Hauptsitz: Lauterach, Österreich Eigentümer: 100 Prozent in Privatbesitz der Familien Senger-Weiss und Jerie Geschäftsführung: Wolfgang Niessner, MBA; Mag. Peter Kloiber, Mag. (FH) Heinz Senger- Weiss; Mag. Wolfram Senger-Weiss, MBA Aufsichtsrat: 8 von den Eigentümern bestellte unabhängige Mitglieder und 4 Arbeitnehmer- vertreter Umsatz: EUR 1,15 Milliarden Mitarbeiter: 6.000 Lehrlinge: 170, in Österreich, Deutschland und der Schweiz Standorte: Das globale GW-Netzwerk umfasst 162 firmeneigene Niederlassungen, Betriebs- stätten und Standorte in Österreich, Deutsch- land, der Schweiz, Italien, Ungarn, Tschechien, der Slowakei, Slowenien, Kroatien, Bosnien- Herzegowina, Serbien, Rumänien, Bulgarien, Mazedonien, Montenegro, Ukraine, den Verei- nigten Arabischen Emiraten, Indien, der Volks- republik China, Hongkong, Singapur, Taiwan, Thailand, Japan, Georgien, der Türkei, den USA und Kanada. 111 der Standorte befinden sich in Europa, davon 43 in Österreich. Leistungsspektrum: Nationale und internationale Transporte (Straße, Schiene, Luft- und Seefracht) Logistiklösungen (Fulfillment-Lösungen, Be- schaffung, Lagerlogistik, Distribution, indi- viduelle Kundenlösungen, Supply Chain Ma- nagement) Branchenlösungen (High-Tech-Logistik, auto- motive logistics, leisure and sports, fashionet, Messe- und Umzugslogistik) Gebrüder Weiss Paketdienst, Mitgesellschaf- ter des österreichischen DPD Töchter: xvise Logistikberatung inet-logistics (Transportmanagement- Softwarelösungen – TMS) WOAC (Weiss Ocean + Air Cargo GmbH Hamburg) dicall (Callcenter, auf die Logistikbranche spezialisiert) Gebrüder Weiss RailCargo (Bahntransporte) Joint Ventures: Weiss-Röhlig (Luft- und Seefracht in Übersee) Brigl Weiss (Air & Sea Joint Venture in Italien) GW – Honold (Reifenlogistik) Auszeichnungen: „Great Place To Work“ Österreich, dazu Son- derpreis als bester Arbeitgeber für Lehrlinge Silbernes Siegel „Career’s Best Recruiters“ Jungspediteur des Jahres (1. und 2. Platz) „European Families in Business Awards“: Wolfgang Niessner ist „Top Non-Family Di- rector of the Year“ „HP Supplier of the Year Award“: „Regional Logistics Supplier of the Year“ Tranzit Magazin Rumänien: 2. Platz der „Er- folgreichsten Transportunternehmen in Ru- mänien“ (2012). DPD: „Österreichs kundenorientiertester Dienst- leister 2012“ 5Gebrüder Weiss im Überblick 2.1 - 2.8 / 2.10 / 4.1 / 4.2 / 4.3
  7. 7. Unternehmensleitbild
  8. 8. Der Orange Combi Cargo (OCC) von Gebrüder Weiss ist ein beeindruckendes Beispiel für die Marktfähigkeit nachhaltiger Logistiklösun- gen. Seit Januar 2008 pendelt der Zug täglich zwischen Vorarlberg und Wien – und ersetzt seither rund 12.000 LKW-Fahrten pro Jahr. Durch die Verlagerung dieser Verkehre auf die Schiene wurden bislang CO2 -Emissionen von über 40.000 Tonnen eingespart. Diese visionäre Alternative im österreichi- schen Ost-West-Verkehr wissen nicht nur Kunden zu schätzen: Verschiedene Initiativen zeichneten Gebrüder Weiss mit dem Öster- reichischen Staatspreis, dem Vorarlberger Klimaschutzpreis und dem TRIGOS Award für herausragendes soziales und ökologisches Engagement aus. Der OCC ist nach der in- ternationalen Umweltmanagementnorm ISO 14001 zertifiziert.
  9. 9. Nachhaltigkeit als logistischer Erfolgsfaktor Ausgehend von den Heimatmärkten, der Alpen- Donau-Region sowie Asien und Nordamerika entwickelt Gebrüder Weiss branchen- sowie kundenspezifische Transport- und Logistiklö- sungen, die eine nahtlose Verzahnung von Produktions-, Geschäfts- und Transportpro- zessen ermöglichen. Dabei geht es schon lange nicht mehr nur da- rum, den Verkehr auf der Straße zu regulie- ren. Intelligente Logistik beginnt stets bei der Analyse der kompletten Beschaffungs- und Verteilungsprozesse der Kunden. Wir über- denken bestehende Lieferketten und wählen die individuell geeigneten Transportmittel aus. Wenn Logistikketten optimal aufeinander ab- gestimmt sind, greift ein Rädchen ins andere. Synergien werden genutzt, der CO2 -Ausstoß gesenkt und die Wirtschaftlichkeit erhöht. Nachhaltiges Handeln ist daher nicht nur eine gesellschaftliche Notwendigkeit. In der Lo- gistik ist Nachhaltigkeit der Schlüssel zu un- ternehmerischem Erfolg. Das wiederum ist der Nährboden für weiteren Fortschritt: Nur bei der Sicherstellung einer ausreichenden Profitabilität können ökologische und soziale Aspekte im großen Umfang realisiert werden. Ökonomie – Ökologie – Soziales: Im Selbstver- ständnis von Gebrüder Weiss ist dies seit jeher ein sich gegenseitig bedingender Dreiklang. Wir denken in Generationen Gebrüder Weiss blickt auf eine mehr als 500-jährige Geschichte zurück. Ein Erbe, das zu Weitsicht, Tradition und Innovation verpflichtet. Wir denken nicht in Quartalen, sondern in Generationen. Als unabhängiges Unternehmen mit einer guten Kapitalaus- stattung, einer geringen Abhängigkeit von Banken und einem breiten Leistungsportfo- lio versucht Gebrüder Weiss stets nachhal- tig, verantwortungsvoll und wirtschaftlich zu handeln. Die Gebrüder Weiss-Vision baut auf dieser Unabhängigkeit auf. Unser Ziel: Wir wollen der beste, nicht der größte Transport- und Logistikdienstleister sein. „Wir bewegen uns mit unseren Kunden in die Zukunft, mit fortschrittlichem Handeln und innovativen Ideen.“ Code of Conduct – Kapitel 1: Werthaltung Ökönomie Ökologie Soziales Unternehmensleitbild DMA EC / 4.7 / 4.8
  10. 10. Anhaltendes Wachstum und Investitionen Gebrüder Weiss blieb auch 2012 im Aufwärts- trend. Mit einem Plus von rund acht Prozent im Vergleich zum Vorjahr erzielten wir rund 1,15 Milliarden Euro Umsatz. Somit hat sich der Jahresumsatz des Unternehmens im vergangenen Jahrzehnt in etwa verdoppelt. Die hohe Eigenkapitalquote – sie hält sich mit 58 Prozent auf dem Niveau des Vorjah- res – machte Investitionen auch 2012 nahe- zu unabhängig von Kreditinstituten möglich. Fast 50 Mio. Euro gaben wir für die gezielte Weiterentwicklung unseres Netzwerks aus. Zu den Schwerpunkten zählte der Bau einer 10.000 Quadratmeter umfassenden Logistik- anlage in Georgien, die Eröffnung eines gro- ßen Standorts in Tschechien sowie die Über- nahme der Speditionen Sprenger und Diehl in Süddeutschland. Neben dem Ausbau der rein physischen Präsenz hat man auch in großem Umfang in moderne Technologien sowie die Kompetenz der Mitarbeiter investiert. Un- sere Verantwortung gegenüber der Gesell- schaft übernehmen wir auch im Rahmen zu entrichtender Abgaben. So bezahlt Gebrüder Weiss seine Steuern leistungsgerecht in je- nen Ländern, in welchen die verantwortliche Unternehmenseinheit ihren Sitz hat. Eine Ver- schiebung von Gewinnen oder Arbeitsplätzen in Länder mit niedriger Abgabenquote findet nicht statt. 2002 2004 2006 2008 2003 2005 2007 2009 2010 2012 2011 573,9 607,2 708,3 789,3 871,3 948,6 985,1 830,2 976,0 1065,6 1146,6 9 2.9 NettoumsatzinMillionenEuro
  11. 11. Unternehmensleitbild Vier Eckpfeiler der orangen Werte Gebrüder Weiss zeichnet sich durch eine star- ke Unternehmenskultur aus. Vier definierte Kernwerte bilden dabei die Säulen, die über die heimatlichen Landesgrenzen hinaus die Cor- porate Identity des Unternehmens stützen, die Menschen miteinander verbinden und gleich- zeitig das Leitbild des täglichen Tuns schärfen. The orange way of Independence Gebrüder Weiss blickt auf eine lange Ge- schichte als unabhängiges inhabergeführtes Unternehmen zurück, steht auf einem soliden Fundament und entwickelt sich konsequent weiter. Unsere Unabhängigkeit ermöglicht uns, Richtung und Geschwindigkeit unserer Entwicklung selbst zu bestimmen. Langjähri- ge Partnerschaften ergänzen das eigene Netz- werk. Im Fokus des Unternehmens stehen aktuelle und zukünftige Anforderungen der Kunden, die sich auf die Leistungsfähigkeit von Gebrüder Weiss verlassen. The orange way of Sustainability Um durch Investitionen und Innovationen un- sere Wettbewerbsfähigkeit sicherzustellen, braucht Gebrüder Weiss nachhaltigen finan- ziellen Erfolg. Gleichzeitig nehmen wir unse- re hohe Verantwortung im sensiblen Bereich Transport und Logistik wahr, um ressourcen- schonende und nachhaltige Systeme auf dem neuesten Stand der Technik zu entwickeln und anzuwenden. The orange way of Commitment Das unverwechselbare Unternehmensprofil von Gebrüder Weiss ist intern und extern spür- bar. Hohe Professionalität zeigt sich durch überdurchschnittliches Engagement, Verbind- lichkeit und Respekt gegenüber den Kunden und Mitarbeitern. Die außergewöhnliche Iden- tifikation der Belegschaft mit dem Unterneh- men ist durch Loyalität, Lernbereitschaft und Vertrauen geprägt. The orange way of Service Excellence Unser Ziel ist es, Kunden durch hervorragen- den Service und erstklassige Beratung für Mo- bilität zu begeistern. Deshalb ist die Basis der täglichen Arbeit herausragende Servicequa- lität. Mit einer nahtlosen Organisation über Ländergrenzen hinweg hat Gebrüder Weiss die besten Voraussetzungen dafür geschaffen. Unsere Mitarbeiter überzeugen durch Kompe- tenz und Lösungsorientierung, wobei ständige Verbesserungen und proaktives Gestalten den obersten Stellenwert einnehmen. 4.8 / 5 „Gebrüder Weiss ist seinen Eigentümern und Mitarbeitern verpflichtet, deren Einsatz und Vertrauen für die Zielerreichung unabdingbar sind.“ Code of Conduct – Kapitel 5: Vertrauen
  12. 12. 11 Code of Conduct Auf Basis unserer vier Kernwerte haben wir 2012 einen Verhaltenskodex unternehmens- weit implementiert. Verbindlich legen wir da- rin die ethischen und gesellschaftlichen An- forderungen fest, die für uns selbst, unsere Mitarbeiter und unsere Partner gelten. Das Dokument zeigt praxisnah auf, wie unsere Werte im Geschäftsleben zu berücksichtigen sind. Die umfassende Bekanntmachung des Ver- haltenskodex ist keine Garantie für eine lü- ckenlose Einhaltung, aber es ist ein wichtiger Schritt, um unbewusste Verstöße zu reduzie- ren, die aus mangelnder Kenntnis internati- onaler Gesetze und Regelungen resultieren. Wir sind davon überzeugt, dass die Einhal- tung dieser Vorgaben die Beziehung inner- halb der Belegschaft und zu unseren Part- nern erleichtert. Mithilfe einer Meldefunktion bei Verstößen können wir Fehlverhalten rasch und unbürokratisch korrigieren. „Do what is right and others will follow your example.“ (Richard G. Scott) Es ist die Aufgabe eines jeden GW-Mitarbei- ters, einen vorbildlichen Einfluss auf seine Umwelt auszuüben und damit das Fundament für die nachhaltige Entwicklung unseres Un- ternehmens zu stärken. Wir verfolgen daher das Ziel einer vollständigen Durchdringung unserer Wertekultur und des Verhaltenskodex. 2013 finden dazu weitere Schulungen in zahl- reichen europäischen Niederlassungen statt. Der Verhaltenskodex steht auf unserer Homepage in allen Landessprachen von Gebrüder Weiss zur Verfügung und wird in Auszügen an diversen Stellen dieses Nach- haltigkeitsberichts zitiert. 4.8 Der Verhaltenskodex von Gebrüder Weiss
  13. 13. Unternehmensleitbild Qualität sichtbar machen Schnelle Laufzeiten, Sicherheit und Pünkt- lichkeit sind die entscheidenden Qualitäts- kriterien einer jeden Transportleistung. Im Rahmen unseres Programms zur kontinuier- lichen Verbesserung unserer Prozesse (KVP) erfassen wir unsere Key-Performance-Indika- toren fortlaufend und werten diese nach Ver- besserungspotenzialen aus. Dabei stellen wir hohe Anforderungen an uns selbst und haben bereits vor vielen Jahren ein entsprechendes Bonus-Malus-System im Unternehmen einge- führt, mit dem wir Transparenz herstellen und die Qualität weiter erhöhen können. Im Berichtszeitraum lagen die Messergebnis- se der Gesamtorganisation bei den Qualitäts- kennzahlen der Ausgangsqualität (Anzahl der fehlerhaften Sendungen), der Statusqualität (Anzahl der Sendungen mit korrekten Sen- dungsstatusinformationen), der Mobilkom- durchdringung (Anzahl der mit Scanner aus- gestatteten Fahrzeuge im Nahverkehr) und der Mobilkomscannung (Anzahl der mit den Scannern erfassten Sendungen) über den ge- setzten Zielanforderungen. Lediglich in den Bereichen Eingangsqualität (zeitgerechtes Entladen der Sendungen) und Hauptlaufqualität (zeitgerechtes Eintreffen der Sendungen beim Partner) wurden die ho- hen internen Zielsetzungen 2012 noch nicht erreicht. Eine Bemerkung zur Eingangsqualität: Das für uns noch unbefriedigende Ergebnis in diesem Bereich ist begründet durch eine nach wie vor unter der Zielsetzung liegende Partnerein- gangsqualität von 98,05 Prozent. Im Bereich der Mobilkom-Messungen wurde das Ziel der Durchdringung wieder übertroffen und auch die Scannung beim Kunden liegt mittlerweile (im Gegensatz zum Vorjahr) über der Zielsetzung. Im Qualitätsmanagement wurden im zertifi- zierten Bereich der ISO 9001 und 14001 im Be- wertungszeitraum 2012 insgesamt 34 interne und externe Audits durchgeführt und dabei neun Nebenabweichungen dokumentiert, welche alle innerhalb der definierten Fristen erfolgreich geschlossen werden konnten. DMA PR / 4.8 „Unser Ziel ist Kundenbegeisterung, weshalb herausragende Servicequalität die Basis unserer täglichen Arbeit ist.“ Code of Conduct – Kapitel 3: Geschäftspartner
  14. 14. 13 Ausgangsqualität 98,50 99,33 99,33 Eingangsqualität 98,50 98,38 98,43 Hauptlaufqualität 95,00 88,00 88,11 Statusqualität 99,00 99,67 99,74 Mobilkomdurchdringung 95,00 97,32 96,53 Mobilkomscannung 90,00 92,12 90,52 Zielsetzung % Erfüllungsgrad1.HJ2012 % Erfüllungsgrad2012 % Messbereich
  15. 15. Speziallösungen von Gebrüder Weiss Unternehmensleitbild Konsumentensicherheit Als global operierender Dienstleister im B2B- und B2C-Bereich kommen wir täglich der Aufgabe nach, eine wachsende Anzahl an Vorschriften und Normen in unsere eigenen Prozesse und Richtlinien zu integrieren. Vor allem Branchen wie die Chemie-, Pharma- oder Lebensmittelindustrie entwickeln zu- sätzlich zu den vorhandenen Rechtssystemen eigene Branchenstandards, um den strengen Sicherheits-, Gesundheits- und Umweltvor- schriften im Sinne ihrer Konsumenten gerecht zu werden. Indem wir Logistiklösungen auch unter Berücksichtigung dieser branchenin- dividuellen Standards anbieten, kommen wir den spezifischen Belangen unserer Kunden nach und bauen gleichzeitig unsere Position als Qualitätsführer in der Branche weiter aus. Datensicherheit Die Sicherheit von Informationen über Kun- den, Mitarbeiter, Wettbewerber und andere Geschäftspartner ist uns ein zentrales Anlie- gen und wird von über 120 Mitarbeitern un- serer zentralen IT in Kennelbach, Österreich, weltweit sichergestellt. Alle Daten werden mit höchster Vertraulichkeit behandelt. Eine Weitergabe an Dritte bzw. eine Nutzung für private Zwecke erfolgt nicht. Im Berichtsjahr 2012 gab es keine Diebstähle oder Verletzun- gen des Schutzes von Kundendaten. PR 8
  16. 16. 15 Ein kritischer Blick auf die Branche Auch wenn unsere Branche in den vergan- genen Jahren viel unternommen hat, um den Begriff der „Grünen Logistik“ mit Leben zu erfüllen, bleibt es eine Tatsache, dass über 20 Prozent der Treibhausgase durch Trans- portleistungen, inkl. Personenverkehre, er- zeugt werden. Eine weitere Reduktion der Emissionen liegt aber nur zum Teil in der Ver- antwortung der Dienstleister: Transportwege und -möglichkeiten sind die Lebensadern un- seres Wirtschaftslebens. „Ökologisiert“ sich der Transport weiter oder zu rasch, so wirkt sich dies immer auf die Wirtschaftlichkeit verschiedener Geschäftszweige und Regio- nen dieser Erde aus. Es kommt zu Preisan- stiegen, die Konsumenten nur bedingt mittra- gen. Hier sind die größeren Transport- und Logistikanbieter – darunter auch wir – in der Pflicht, den Verbrauchern die Bedingungen, die Auswirkungen und auch die hohe Bedeu- tung von Transportleistungen in einem globa- len Wirtschaftsumfeld noch klarer zu vermit- teln. Nur wenn Konsumenten auch ein Gefühl für die Logistik hinter der Ware bekommen, entsteht Wertigkeit und auch Wertschätzung. Nur auf diesem Boden können sich ökologi- sche Transportmöglichkeiten nachhaltig am Markt durchsetzen. Gebrüder Weiss versucht, dieser Aufgabe durch zahlreiche Maßnahmen der Unternehmenskommunikation (S. 22 ff.) gerecht zu werden. Verbesserungspotenzial vorhanden Ein reibungsloser Warenaustausch ist und bleibt die Drehscheibe unseres Wirtschafts- lebens. Auch Gebrüder Weiss versteht sich als Dienstleister einer differenzierten, glo- balisierten Gesellschaft. In diesem Umfeld leisten wir als Logistikanbieter bereits einen Beitrag zur Ökologisierung von Transporten. Durch multimodale Verkehrskonzepte sowie die Konsolidierung von Sendungen unter- schiedlicher Empfänger an 162 Standorten weltweit werden viele Transporte geringen Umfangs zu einer größeren Sendung zusam- mengefasst und somit die Anzahl der Trans- porte reduziert. Dennoch: Eine kontinuierliche Optimierung von Prozessen und Transport- routen sowie der Einsatz energieeffizienter Technologien muss unser Handeln weiterhin bestimmen. Verbesserungspotenzial ist, ge- rade wenn es um den Schutz unserer Umwelt geht, immer noch reichlich vorhanden.
  17. 17. CSR im Fokus
  18. 18. Wind ist weltweit und dauerhaft verfügbar und birgt im Vergleich zur Nutzung fossiler Ener- gieträger kaum Umweltrisiken. Um diese uner- schöpfliche und saubere Energiequelle eben- falls zu erschließen, investierte Gebrüder Weiss 2011 in einen eigenen Windpark. Die gekauften Windenergieanlagen mit einer Nabenhöhe von 108 Metern sind getriebelos, wartungsarm und kosteneffizient. Sie pro- duzieren jährlich rund 20 Gigawattstunden sauberen Strom, was den Verbrauch des ge- samten Unternehmens mehr als abdeckt, und speisen ihn direkt ins Netz ein. So konnten auch 2012 CO2 -Emissionen von rund 12.000 Tonnen vermieden werden.
  19. 19. CSR im Fokus DMA SO / 4.9 Strategie: Verantwortungsvolle Gewinne „Corporate Social Responsibility“ bezieht sich bei Gebrüder Weiss nicht nur auf einzel- ne Bereiche oder Mitarbeiter. Wir verstehen CSR als eine Verpflichtung, die für unser ge- samtes Unternehmen und in allen Ländern, in denen Gebrüder Weiss tätig ist, gilt. Im Mit- telpunkt unserer Maßnahmen stehen neben der Realisierung sozialer und ökologischer Maßnahmen auch die Sicherung wirtschaftli- cher Effizienz und die Einhaltung internatio- naler Gesetzgebungen. CSR bedeutet für uns eine verantwortungsvolle Gewinnerzielung unter Berücksichtigung sämtlicher morali- scher, ökologischer und gesetzlicher Richt- linien. Daher streben wir die volle Integration von CSR in unser Kerngeschäft an. CSR be- rührt bei Gebrüder Weiss Bereiche der Sup- ply-Chain-Optimierung genauso wie das Fa- cility Management, die Personalentwicklung oder die Unternehmenskommunikation, die bei Gebrüder Weiss für einen transparenten Stakeholderdialog verantwortlich zeichnet. Ressourcen: Experten an allen Standorten Koordiniert werden die einzelnen CSR-Aktivi- täten von einer eigens eingerichteten HSEQ- Stabsstelle, die direkt an den Vorstand von Gebrüder Weiss berichtet. Regelmäßig tagen- de Querschnittsgremien stellen die Durch- dringung aller Unternehmensbereiche mit dem Thema CSR sicher. Anhand von Analysen und Empfehlungen werden Maßnahmen für die einzelnen Funktionsbereiche entwickelt. Der Planungshorizont beträgt dabei in der Regel fünf Jahre. Konkrete Handlungsemp- fehlungen geben unseren Entscheidungsträ- gern greifbare Vorgaben zu den angepeilten Zielen, den geforderten Maßnahmen und dem sinnvollen Umgang mit Ressourcen. Mittels kurzfristiger Budgetierung werden diese Ziele in detaillierte ökonomische Plan- größen umgewandelt, die sich an der jewei- ligen Leistungsfähigkeit der Bereiche und Abteilungen orientieren. CSR-Ansprechpart- ner in den Bereichen und Standorten ste- hen allen Mitarbeitern beratend zur Seite. „Wir haben den Anspruch, ökonomisch wie ökologisch sinnvoll zu agieren und dabei un- sere soziale Verantwortung aktiv zu leben.“ Code of Conduct – Kapitel 2: Soziale Verantwortung
  20. 20. 19 Umsetzung und Investitionen in CSR Neben entsprechenden Zuständigkeiten in der Organisationsstruktur arbeitet das Un- ternehmen kontinuierlich an strategischen Richtlinien und am Aufbau von Kommuni- kationssystemen. Ein Kernelement unserer CSR-Strategie ist die Förderung der Arbeits- sicherheit und die Einhaltung der geltenden Arbeitsschutzgesetze. Durch die laufende Risikobeurteilung identifizieren wir Gefähr- dungen rechtzeitig und treffen proaktive Prä- ventionsmaßnahmen zur Unfallverhütung. Da die Wirksamkeit unseres Unfallschutzes auch vom Verantwortungsbewusstsein eines jeden einzelnen unserer Mitarbeiter abhängig ist, finden laufend Schulungen statt. Auch Maßnahmen zur Förderung der Mit- arbeitergesundheit setzen wir laufend an verschiedenen Standorten um. Regelmäßig stattfindende Gesundheitstage und kostenlo- ses Obst aus der Region unterstützen unsere Mitarbeiter bei einer gesunden Lebensfüh- rung. Vorsorgeuntersuchungen am Arbeits- platz werden bei Gebrüder Weiss ermöglicht, Impfungen finanziert. Durch die Unterstützung gemeinnütziger Or- ganisationen leisten wir einen Beitrag zur po- sitiven Entwicklung des sozialen Umfeldes. Daher ist jede einzelne Niederlassung von Gebrüder Weiss dazu verpflichtet, einen ge- wissen Anteil des Umsatzes in soziale Projek- te fließen zu lassen. Spenden, Sponsorings, Investitionen in Bildung, Blut- und Knochen- markspendeaktionen sowie die Unterstüt- zung von Hilfsorganisationen machen nur einen Teil der karitativen Aktivitäten in der orangen Welt aus. Schwerpunkt Bildung Interne Maßnahmen werden durch die Un- terstützung externer Initiativen von Nicht- regierungsorganisationen (NGOs) ergänzt. Bei der Auswahl dieser Projekte achten wir besonders darauf, dass wir durch unsere Mittel eine nachhaltig positive Entwicklung des Umfeldes begünstigen. Projekte zur För- derung von Integration und Bildung werden dabei bevorzugt, da diese den Teilnehmern einen höheren Lebensstandard und bessere Chancen am Arbeitsmarkt ermöglichen. Für Schüler bieten sich immer wieder interes- sante Möglichkeiten, bei Gebrüder Weiss pra- xisnahe Erfahrungen zu sammeln. An mehre- ren Standorten in Österreich kooperieren wir mit unterschiedlichen Bildungseinrichtungen und ermöglichen vielen Klassen den Einblick in den Betriebsalltag der Transport- und Logistik- branche. Ein besonderes Projekt wurde zusam- men mit einer Industrieschule in der Slowakei realisiert. Gebrüder Weiss unterstützt hier mit Know-how und finanziellen Mitteln beim Auf- bau eines neuen Logistikbereichs. Im Zuge der Kooperation haben Lehrer die Gebrüder Weiss- Niederlassungen in Maria Lanzendorf (Nieder- österreich) und Senec (Slowakei) besucht und an fachspezifischen Trainings teilgenommen. Damit ist Gebrüder Weiss Slowakei nicht nur ein Beispiel für die hohe Bedeutung sozialer Verantwortung im orangen Unternehmen, son- dern trägt auch seinen Teil zu einer Zukunft mit qualifizierten Fachkräften in der Logistikbran- che bei.
  21. 21. CSR im Fokus 4.5 / 4.9 / 4.10 Messung und Steuerung von CSR Zur Weiterentwicklung des Unternehmens wie auch unserer CSR-Aktivitäten wurde vom Vorstand die „Strategie 2020“ erarbeitet. Die schrittweise Umsetzung dieser Leitlinie wird durch jährliche Zielvorgaben sichergestellt, welche im Vorfeld der Budgetierung kom- muniziert werden. Neben ökonomischen und qualitätsorientierten Zielen werden dabei auch ökologische und soziale Maßnahmen definiert. Das Erreichen von ökologischen und sozialen Zielsetzungen fließt in die Bewertung der Unternehmenseinheiten ein. Variable Ge- haltsbestandteile werden nicht mehr anhand der ökonomischen Ergebnisse berechnet, sondern nach individuell vereinbarten Jah- reszielen. Somit kann auch bei der Vergütung dem Aspekt der verantwortungsvollen Unter- nehmensführung Rechnung getragen werden. Die Überwachung der Leistung erfolgt im Rahmen des lokalen und zentralen Be- richtswesens. Regelmäßige Messungen und Abweichungsanalysen gewährleisten das Erreichen der Ziele. Ergänzt werden die- se Maßnahmen durch interne Audits. Die Abteilung HSEQ bei Gebrüder Weiss über- prüft dabei Umsetzung und Wirksamkeit des integrierten Managementsystems und die Einhaltung der qualitäts- und umwelt- sichernden Maßnahmen. Die interne Revi- sion überwacht systematisch und unabhän- gig die Effektivität des Risikomanagements, der Kontrollen sowie der Führungsprozesse. Bewusst ökologisch seit den 70ern Bereits in den 70er Jahren hatte CSR bei Gebrüder Weiss einen besonderen Stellen- wert. Die damalige Unternehmensführung un- ter Heidi und Paul Senger-Weiss hat großen Wert darauf gelegt, alle Umschlaganlagen mit Gleisanschluss auszustatten, wenngleich das mit erheblichen Mehrkosten verbunden war. Weitere Umweltprojekte, wie z. B. die Ins- tallation einer Erdwärmeheizung und andere Maßnahmen, folgten in den 80er Jahren. Das konkrete Aufgabengebiet Umweltschutz exis- tiert im Unternehmen seit 1993. Bereits zehn Jahre später erfolgte die erste Zertifizierung einzelner Niederlassungen nach der interna- tionalen Umweltmanagementnorm ISO 14001. Von den Anfängen bis heute hat sich die Zahl der Umweltbeauftragten in den Niederlas- sungen verfünffacht. Heute kommen mehr als 35 Zuständige von Basel bis Taiwan zu den mehrtägigen Treffen, die ganz im Zeichen von Erfahrungsaustausch und Wissenstransfer stehen. Die Umweltbeauftragten tragen den „grünen Gedanken“ tiefer in die Organisation und setzen immer wieder neue Schritte, um im Berufsalltag Energie und Treibhausgase einzusparen.
  22. 22. 21 1.2 Chancen und Risiken von CSR Als Transport- und Logistikdienstleister be- wegt sich Gebrüder Weiss in einem energie- intensiven Wirtschaftsumfeld. Die Folge ist eine starke Abhängigkeit von fossilen Energie- trägern. Die zunehmende Volatilität der Ener- giepreise bedeutet für uns ein ökonomisches Risiko, da Faktoren wie der Ölpreis einen di- rekten Einfluss auf unsere Geschäftstätigkeit haben. Schwankende Raten wirken unmittel- bar auf den Einkaufspreis von Frachtraum, wohingegen im Vertrieb konstante Preise für eine bessere Planbarkeit gefordert werden. Diesem Zielkonflikt kann kurzfristig nur ge- ringfügig durch die weitere Optimierung von Prozessen entgegengewirkt werden. Um den Bedarf nach knappen Ressourcen und damit ebenfalls das Abhängigkeitsverhältnis und die Kosten langfristig reduzieren zu können, bedarf es neuer Technologien und Transport- konzepte sowie der laufenden Optimierung von Transporten und Routen. Demografischer Wandel Im sozialen Umfeld müssen vor allem demo- grafische Veränderungen betrachtet werden. Das zunehmende Alter der Bevölkerung in un- seren Kernmärkten wird zu einem stärkeren Wettbewerb um qualifizierte Arbeitskräfte füh- ren. Um Talente zu gewinnen und fähige Mit- arbeiter halten zu können, müssen wir unser Profil als attraktiver Arbeitgeber weiter stär- ken. Durch Maßnahmen zur Mitarbeiterbin- dung halten wir Know-how im Unternehmen.
  23. 23. Kommunikation
  24. 24. Was tut sich in der Welt von Gebrüder Weiss? Wo sind die Publikationen des Unternehmens sowie seiner Töchter zu finden? Was passiert in den diversen Social Media-Kanälen? Der neue Newsroom lässt kaum eine Frage offen. Mit dem Informationsportal stellen wir unse- ren Content auf einer digitalen Plattform dyna- misch und zeitnah zur Verfügung. Journalisten und Medienbetreiber können sich auf der Seite direkt zum Presseverteiler anmel- den und so automatisch immer auf dem neu- esten Stand bleiben. Mitarbeitern, Partnern, Kunden oder der interessierten Öffentlichkeit steht dafür der RSS Feed zur Verfügung. Der Newsroom ging 2012 online. Mit diesem Por- tal bekennen wir uns einmal mehr zum Prinzip größtmöglicher Transparenz in der Unterneh- menskommunikation.
  25. 25. Kommunikation Transparenz als Haltung Information und Transparenz sind die Grund- bedingungen für eine gesellschaftliche und un- ternehmerische Weiterentwicklung. Aus dieser Überzeugung heraus pflegt Gebrüder Weiss eine proaktive Kommunikation mit den wich- tigsten Bezugsgruppen, insbesondere Kunden, Partnern, Lieferanten, Mitarbeitern und Eigen- tümern. Unsere offene, von gegenseitiger Wert- schätzung geprägte Kommunikationskultur befördert den Wissensaustausch und schafft Vertrauen sowohl bei internen als auch bei ex- ternen Stakeholdern. Dabei befolgen wir keine One-Voice-Policy: Wir möchten eigenverantwortliche Mitarbeiter, die auch nach Feierabend zu den Zielen und Maßnahmen ihres Unternehmens stehen. Wir vermitteln stets das Warum, die Hintergründe einer Entscheidung. Und sichern so die lang- fristige Motivation unserer Mitarbeiter sowie das hervorragende Image unseres Unterneh- mens. Aufgrund dieser konsequenten Haltung wurden unsere Kommunikationsverantwort- lichen zum wiederholten Mal im Berichtszeit- raum von führenden Wirtschaftsjournalisten unter die Top-20 der österreichischen Presse- sprecher gewählt. Dialog mit Stakeholdern Mit unseren Kunden pflegen wir den persönli- chen Austausch. Dieser erfolgt schwerpunkt- mäßig im Rahmen des Kundenbetreuungs- konzepts durch unsere Vertriebsmitarbeiter im Innen- und Außendienst. Ergänzt wird dieser Dialog durch regelmäßige Marktfor- schungen, insbesondere Abfragen der Kun- denzufriedenheit. Eine groß angelegte und repräsentative Kundenumfrage im vergange- nen Geschäftsjahr ergab, dass 96 Prozent un- serer Kunden uns weiterempfehlen würden. Unsere Mitarbeiter bringen ihre Ideen über den kontinuierlichen Verbesserungsprozess (KVP) an der jeweils verantwortlichen Stel- le ein. Alternativ können Vorschläge direkt an Vorgesetzte oder an unser Management adressiert werden. Anliegen unserer Mitar- beiter werden auch durch die Arbeitnehmer- vertretung vorgebracht. Ein konstruktives Gesprächsklima zwischen Arbeitnehmer- vertretung und dem Management ist für uns selbstverständlich. Die Eigentümer fühlen sich der langfristigen Stabilität des Unternehmens verpflichtet und haben eine Unternehmensphilosophie ge- prägt, welche in einer starken Kapitalaus- stattung resultiert. Die Gesellschafter haben entsprechend der Satzung und dem Gesetz im Rahmen der jährlichen Hauptversammlung die Möglichkeit, Empfehlungen oder Anwei- sungen an den Aufsichtsrat zu richten. Zu- sätzlich ist ein Informationsaustausch jeder- zeit auch auf informellem Wege möglich, da die Eigentümerfamilien sowohl im Aufsichts- rat als auch im Management vertreten sind. 4.4 / 4.14 - 4.17
  26. 26. 25 Zielgruppenspezifische Information Auf über 60 Kanälen informiert der Bereich Cor- porate Marketingservice & Communications (MAKOM) Mitarbeiter, Partner, Kunden und wei- tere Anspruchsgruppen über aktuelle Gescheh- nisse rund um das Unternehmen. Die Informati- onen in den verschiedenen Kanälen werden von den insgesamt 16 Mitarbeitern des Bereichs zielgruppenspezifisch aufbereitet und ergänzen sich gegenseitig. Der Informationsfluss mit den Stakeholdern wird als permanenter, wechsel- seitiger Kommunikationsprozess verstanden. Zur internen Kommunikation nützt Gebrüder Weiss vor allem das tagesaktuelle Intranet. Im Be- richtszeitraum haben die GW-Redakteure allei- ne in der Rubrik News 158 Artikel zu aktuellen Ereignissen publiziert. Weitere Infos und Hin- tergründe liefern wir in unserer regelmäßig er- scheinenden Mitarbeiterzeitung, die wir in deut- scher und englischer Sprache herausgeben. Im Zentrum unserer externen Kommunikation stehen regionale und überregionale Pressemit- teilungen zu allen aktuellen Themen des Unter- nehmens. Im vergangenen Geschäftsjahr 2012 hat das Team Unternehmenskommunikation über 30 Pressemitteilungen verfasst und auch in den jeweils benötigten Landessprachen an ausgewählte Journalistenkontakte versendet. Zahlreiche Presse- und Interviewanfragen wur- den sorgfältig und zugleich zügig beantwortet. Im jährlichen Jahres- und Finanzbericht in- formieren wir über das Unternehmen und seine Entwicklung. Seit 2009 veröffentlicht Gebrüder Weiss seinen Nachhaltigkeits- bericht nach GRI-Standard. In einigen Re- gionen und Ländern erscheinen regelmäßig Kundenzeitungen mit lokal relevanten Infor- mationen. Im Berichtszeitraum 2012 wurde damit begonnen, diese sukzessive von Print- produkten auf elektronische Kundeninforma- tionen umzustellen. Dies gewährleistet eine schnellere und ökologischere Distribution. Digitale Kommunikation Externe Bezugsgruppen wie Partner, Kunden und Lieferanten können sich auf der Unter- nehmenshomepage www.gw-world.com bzw. auf newsroom.gw-world.com über aktuelle Entwicklungen, Facts & Figures und das Leis- tungsportfolio des Unternehmens informieren. 14 Landesorganisationen pflegen mit Unter- stützung der MAKOM eigene Webseiten in den jeweiligen Landessprachen. Auf unserer Web- site stellen wir auch die Tochterunternehmen von Gebrüder Weiss vor. Mittels sozialer Netzwerke wie Facebook, Twit- ter und Co. führen wir den direkten Dialog mit bestehenden und potenziellen Mitarbeitern so- wie der interessierten Öffentlichkeit und dem Fachpublikum. Daher liegt der Schwerpunkt der Berichterstattung via Social Media auf The- men wie Mitarbeiterstories, Unternehmensge- schichte, Produktneuheiten, Eventberichten und CSR-Themen, deren Inhalte in der regulä- ren Pressekommunikation oftmals keinen Platz finden, aber ein plastisches und lebhaftes Bild der Arbeit im Unternehmen liefern. Der Erfolg gibt uns recht: Zum Ende des Berichtszeitraums gehörten bereits über 2000 Fans auf Facebook zu regelmäßigen Lesern dieser Nachrichten. Ein für B2B-Unternehmen hervorragender Wert, den wir bis Ende 2013 verdoppeln wollen. 4.16 Die Unternehmensseite www.gw-world.com
  27. 27. Menschen
  28. 28. Seit 1997 verbringen jährlich zwischen 20 und 30 Schulkinder aus radioaktiv belasteten Ge- genden rund um Tschernobyl einen mehrwö- chigen kostenlosen Erholungsaufenthalt in Vorarlberg. GW-Mitarbeiter aus Lauterach, Kennelbach und der Zentrale helfen über die Sozialkasse, ein Spendentopf, in dem Gewin- ne aus diversen Betriebsaktionen gesammelt werden. Davon werden auch dringend benö- tigte Güter des täglichen Lebens für die Schü- ler erworben, darunter Schuhe, Schulsachen oder auch speziell angepasste Brillen.
  29. 29. Menschen LA 12 2,6 Mio Euro für die Aus- und Weiterbildung Kompetente Mitarbeiter sind der wichtigs- te Erfolgsfaktor eines Dienstleistungsunter- nehmens – das ist auch bei Gebrüder Weiss der Fall. Ganz im Sinne des gegenseitigen Forderns und Förderns bieten wir ein breit- gefächertes Aus- und Weiterbildungsangebot in den unterschiedlichsten Fachgebieten an. Den finanziellen Grundstein dazu haben wir bereits 1988 mit der Einrichtung des Ferdi- nand-Weiss-Fonds (FWF) zur Finanzierung von Bildungsmaßnahmen gelegt. Aus dessen Mitteln finanziert Gebrüder Weiss eine Vielzahl an inner- und außerbetrieblichen Seminaren. Über das GW-eigene Orange College konnten unsere Mitarbeiter im Berichtszeitraum aus insgesamt über 200 Weiterbildungsmöglich- keiten wählen. Im Geschäftsjahr 2012 haben wir rund 2,6 Millionen Euro in die Aus- und Weiterbildung unserer Mitarbeiter investiert. 55 Prozent mit Leistungsbeurteilung Kontinuierliches und ehrliches Feedback zwi- schen Vorgesetzten und Mitarbeitern ist Teil unserer offenen Kommunikationskultur und trägt wesentlich zu einem guten Betriebskli- ma und dem Erfolg des Unternehmens bei. Im Rahmen strukturierter Mitarbeitergespräche vermitteln wir unseren Mitarbeitern den Sinn ihres Tuns, erörtern Entwicklungspotenziale und bereiten sie gleichzeitig auf die aktuellen und künftigen Anforderungen im Unterneh- men und auf dem Markt vor. 2012 erhielten 55 Prozent (Vorjahr: 52 Prozent) unserer Mitar- beiter eine Leistungsbeurteilung. Diesen Wert wollen wir in den kommenden Jahren konti- nuierlich steigern.
  30. 30. 29 2011 2012 Arbeiter Angestellte Lehrlinge Gesamtstunden Aus-undWeiterbildungsstundennachMitarbeiterkategorie 5.299 34.255 7.151 46.884 6.514 46.068 4.206 58.241 LA 10
  31. 31. EC 3 / LA 4 Menschen Arbeitspraktiken und Sozialschutz 2012 betrugen die Aufwendungen von Gebrüder Weiss für freiwillige Sozialleistun- gen und Sachzuwendungen rund 1,6 Millio- nen Euro (exklusive Altersvorsorge) – im Vor- jahr waren es 1,5 Millionen Euro. Damit die lokalen gesetzlichen und kulturellen Gege- benheiten Berücksichtigung finden, werden die Maßnahmen von den jeweiligen Landes- gesellschaften umgesetzt. Gefördert wird vor allem die Gesundheitsvorsorge, darunter die Beschäftigung von Betriebsärzten, Impfun- gen und sportliche Aktivitäten. Eine regel- mäßige Organisation von Betriebsausflügen soll das Gemeinschaftsgefühl stärken. Zu besonderen Anlässen (Hochzeiten, Geburten, Weihnachten, Jubiläen etc.) erhalten unsere Mitarbeiter Gutscheine oder Geldgeschenke. Ebenso können Zuschüsse für die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel und zur privaten Altersvorsorge gewährt werden. Im Berichtsjahr wurde das Pensionsvorsor- gemodell bei Gebrüder Weiss in Österreich neu ausgerichtet. Das neu gewählte Produkt bietet durch eine Kapitalgarantie und eine ga- rantierte Mindestverzinsung ein hohes Maß an Sicherheit für das angesparte Guthaben unse- rer Mitarbeiter. Im Rahmen der Einführung die- ses neuen Modells wurde auch die Beitrittsbe- rechtigung neu geregelt. Seit November 2012 können Mitarbeiter bereits nach einem Jahr Firmenzugehörigkeit von den Vorteilen der be- trieblichen Vorsorge profitieren, bisher waren drei Jahre nötig. Entgelte über Mindestlohn Abseits der finanziellen Sozialleistungen se- hen wir es als Selbstverständlichkeit an, dass für jeden Mitarbeiter ein den gesetzlichen Anforderungen entsprechendes Beschäfti- gungsverhältnis begründet wird. Angemesse- ne Arbeitsbedingungen sowie die Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften kontrollieren wir kontinuierlich. Zusätzlich bieten wir un- seren Mitarbeitern nach Möglichkeit flexible Arbeitsmodelle – wie Bildungskarenz, Tele- working und Wechsel von Vollzeit auf Teilzeit und zurück. Für die erbrachte Leistung wer- den existenzsichernde Entgelte bezahlt. Eine Unterschreitung des Mindestlohns wird durch die Systeme der Personalverrechnung ausge- schlossen.
  32. 32. EB CA D Verteilung der Austritte nach Geschlecht A Männer 69,5 % B Frauen 30,5 % Verteilung der Austritte nach Altersgruppen C unter 30 Jahre 46,1 % D 30 bis 50 Jahre 44,7 % E über 50 Jahre 9,2 % Abwesenheitstage pro Kopf nach Regionen DE 16,0 CZ 13,5 AT 10,4 CH 8,8 HR 6,8 RO 6,2 HU 6,1 SK 4,9 SI 4,8 BG 3,9 RS 2,3 DE CZ AT CH HR RO HU SK SI BG RS 31 Mitarbeiterfluktuation sinkt 2012 konnten wir die Mitarbeiterfluktuation weiter reduzieren: von 20,0 Prozent auf 18,9 Prozent. Die Statistik beinhaltet weiterhin auch Mitarbeiter, die ihre Pension antraten oder de- ren befristeter Dienstvertrag ausgelaufen ist. Bereinigt man die Berechnung um diese Wer- te, so beträgt die Fluktuation 16,0 Prozent. Den höchsten Anteil an Austritten verzeichnen Män- ner aus der Altersgruppe unter 30 Jahren. Das vorwiegende Motiv dabei ist die Weiterentwick- lung in einem anderen Unternehmen. Bei Be- trachtung der Landesgesellschaften weist die Slowakei die höchste Fluktuation aus, was auf die noch andauernden Konsolidierungs- und Optimierungsmaßnahmen zurückzuführen ist. Abwesenheitstage steigen leicht Die Abwesenheitszeiten sind im Vergleich zum Vorjahr angestiegen, von 9,6 Tagen auf 10,2 Tage pro Mitarbeiter und Jahr. Die Stei- gerung lässt sich auf die Übernahme der Spe- dition Diehl in Baden-Württemberg, Deutsch- land, zurückführen. Hier kam es kurzfristig zu einer signifikanten Erhöhung der Abwe- senheitstage im Unternehmen. Nachdem der notwendige Change-Prozess und die Integration des Unternehmens nun weitge- hend abgeschlossen ist, kann mit einer Ver- besserung dieses Wertes gerechnet werden. LA 2 / LA 7
  33. 33. Mitarbeiter nach Regionen Die Mitarbeiterverteilung nach Regionen blieb in etwa konstant. Die größte Steigerung ver- zeichnete Rumänien, wo wir zum Jahresende aufgrund der Akquisition eines Großkunden eine dreistellige Anzahl von Mitarbeitern an- stellen konnten. Regionale Mitarbeiter im Management Das Verständnis der Kultur ist ein wichtiger Be- standteil zur Erfüllung von Führungsaufgaben, weshalb knapp 90 Prozent unseres Manage- ments lokal besetzt wurden. Gebrüder Weiss ist in einer traditionell von Männern dominier- ten Branche tätig, das spüren wir bei der An- zahl von Frauen in Führungspositionen, aber auch bei möglichen Aufstiegskandidatinnen. Eine Frauenquote einzuführen ist nicht ange- dacht. Kompetenz soll somit weiterhin als allei- nige Entscheidungsgrundlage für Beförderun- gen dienen. CZ DE RO CH HU SK RS HR BG SIAT Mitarbeiteranteil nach Regionen AT 61,9 % CZ 7,0 % RO 6,3 % DE 5,4 % CH 4,9 % HU 4,4 % SK 3,5 % RS 2,9 % HR 1,8 % BG 1,0 % SI 0,9 % AB Beschäftigung lokaler Arbeitnehmer im erweiterten GW-Management-Team A lokal 87,5 % B nicht lokal 12,5 % davon Frauen 7,1 % Menschen LA 1 / EC 7
  34. 34. 33 Arbeiter Angestellte Lehrlinge Gesamtbeschäftigte MitarbeiternachBeschäftigungsverhältnissen WertegebendendurchschnittlichenPersonalstandan(FTE).InderBerichtsperiodewaren93,8ProzentderMitarbeitervollzeitbeschäftigt(VJ92,9Prozent). 1.418 2.651 1.472 2.758 167 4.236 170 4.401 2011 2012 LA 1
  35. 35. Menschen DMA HR / HR 4 Einhaltung der Menschenrechte Die Einhaltung der internationalen Menschen- rechte und der Menschenwürde schreiben wir in unserem Verhaltenskodex eindeutig und verbindlich fest. Innerhalb unserer Organi- sation konnten wir kein erhöhtes Risiko der Verletzung von politischen, wirtschaftlichen, sozialen oder kulturellen Rechten identifi- zieren. Bedingt durch unsere internationa- le Tätigkeit und den Einsatz einer größeren Anzahl von Zulieferern besteht allerdings in unseren Lieferketten ein Risiko von Men- schenrechtsverletzungen. Als erste Maßnah- me zur Vermeidung einer möglichen Mittä- terschaft wurde der Verhaltenskodex auch Bestandteil unserer AGB. Damit verpflich- ten wir unsere Lieferanten auf vertraglicher Basis zur Einhaltung der Menschenrechte. Einen besonders schwerwiegenden Verstoß gegen die Menschenrechte stellt für uns Kin- derarbeit sowie jede Form von Zwangs- oder Pflichtarbeit dar. Eine Verletzung dieser Rech- te sehen wir im Rahmen unserer operativen Tätigkeit, auch bei Zulieferern, als unwahr- scheinlich an. Ein Risiko besteht allerdings beim Einkauf diverser Produkte, insbeson- dere Arbeitskleidung. Auch hier binden wir als ersten Schritt unsere Vertragspartner an unseren Verhaltenskodex. Weitere Maßnah- men, wie die Integration in die Lieferanten- bewertung beziehungsweise die Durchfüh- rung von Lieferantenaudits, sind angedacht. Kulturelle Vielfalt Die kulturelle Vielfalt in unserem Unterneh- men sehen wir als Bereicherung, die Diskri- minierung einzelner Personen oder Perso- nengruppen wird nicht geduldet. Die für den Unternehmenswettbewerb „Great Place to Work“ durchgeführte Befragung der Beleg- schaft hat ergeben, dass sich unsere Mit- arbeiter unabhängig von ihrer ethnischen Herkunft und sexuellen Orientierung fair be- handelt fühlen. Im Dezember 2012 erreichte uns eine Meldung über einen möglichen Fall von Diskriminierung, welcher derzeit noch bearbeitet wird. Verbesserungspotenzial gibt es bei der Ein- stellung von Arbeitnehmern mit Behinderung. Die in Österreich geforderte Quote wird noch nicht erreicht, wobei es auch Standorte gibt, die den gesetzlich vorgeschriebenen Anteil übertreffen. Hierzu gibt es eine klare Weisung des Vorstands, die das Erreichen der gesetz- lichen Quote vorschreibt. „Kulturelle Vielfalt wird im Konzern als Bereicherung angesehen, die Diskriminierung einzelner Personen oder Personengruppen wird nicht geduldet.“ Code of Conduct – Kapitel 2: Soziale Verantwortung
  36. 36. 35 DMA LA / 4.12 / LA 4 / HR 5 Grundlegende Prinzipien und Rechte Das Recht auf Versammlungsfreiheit sowie Kol- lektivverhandlungen wird bei Gebrüder Weiss gefördert. Dies zeigt auch die Teilnahme un- seres Vorstands und unseres Betriebsrates an den jährlichen Kollektivvertragsverhand- lungen der Speditionsbranche in Österreich. Tarifverträge sind uns ein Anliegen, da diese einen institutionellen Rahmen schaffen, wel- cher zur Verbesserung der Sozialbedingun- gen beiträgt. Obwohl alle in der Berichtsgrenze einbezoge- nen Länder die entsprechenden ILO-Konven- tionen ratifiziert haben, fallen bislang nur 75,7 Prozent (Vorjahr 70,3 Prozent) unserer Mitar- beiter in Tarifverträge. Anderen Mitarbeitern sichern wir schriftlich ihre Rechte im Rahmen des Arbeitsverhältnisses zu. Im Berichts- jahr wurde gleichwohl keine Gefährdung des Rechtes auf Vereinigungsfreiheit und Tarif- verhandlungen festgestellt. Gelebte soziale Verantwortung Gebrüder Weiss engagiert sich seit vielen Jahren für soziale Projekte. Unser besonde- res Augenmerk legen wir hier seit jeher auf notleidende Kinder. GW-Mitarbeiter setzen sich dabei etwa für Kinder aus dem weißrus- sischen Dorf Chatovna unweit des Katastro- phen-AKW von Tschernobyl ein. Gebrüder Weiss Serbien fördert die „No- wak Stiftung“, die Weihnachtsgeschenke für Waisenkinder und behinderte Kinder in Hei- men und Flüchtlingslagern organisiert. Auch Gebrüder Weiss Kroatien engagiert sich für bedürftige Kinder. Zwei große österreichische Sozialorgani- sationen unterstützen wir schon seit vielen Jahren: Als Partner der SOS-Kinderdörfer be- teiligt sich das Unternehmen daran, Kindheit auch in noch so schwierigen Fällen positiv zu gestalten. Gebrüder Weiss greift außerdem bedürftigen Familien unter die Arme. Viele dieser Projekte werden in Zusammenarbeit mit dem Hilfswerk Austria organisiert. Zu den weiteren Projekten, die Gebrüder Weiss un- terstützt, gehören die „Schmetterlingskinder“ der DEBRA Austria oder die „Sonneninsel“, das Nachsorgezentrum der Österreichischen Kinder-Krebshilfe in Seekirchen. „Gebrüder Weiss betrachtet seine Mitarbeiter als das größte Unternehmenskapital, ihre Sicherheit und Zufriedenheit steht für uns an erster Stelle.“ Code of Conduct – Kapitel 4: Verantwortung unserer MitarbeiterInnen
  37. 37. Ökologie Sonnenenergie Sofern nicht bereits beim Bau Solaranlagen installiert werden, wird für eine spätere Nachrüs- tung vorgesorgt. Die statische Konstruktion der Dachflächen wird daher grundsätzlich um 30 kg/m² überdimensio- niert. LED-Technologie Für die Beleuchtung der Hallen und Umschlagsflächen ver- wenden wir LED-Lampen mit Präsenzmelder. Gleisanschluss Seit den 70er Jahren wer- den Niederlassungen von GW an das Eisenbahn- netz angeschlossen, was den Einsatz multimodaler Verkehrskonzepte deut- lich erleichtert. Fuhrpark Bei Neuanschaffungen werden konzernweit nur LKW der aktuell höchsten Fahrzeugklas- sen berücksichtigt. Bei der Umschlag- und Fördertechnik kommen vorrangig Elektrostapler zum Einsatz.
  38. 38. Baumaterialien Verwendete Klebstoffe und Farben dürfen keine gesundheitsgefährden- den Ausdünstungen aufweisen. Die Dachhaut und Verkabelung werden wenn möglich ohne PVC verkleidet. Haustechnik Zur energetisch opti- malen Steuerung der Haustechnik werden entsprechende Leitsysteme installiert. Heizung, Kühlung Wir setzen Erdwärme- und Fernwärmeheizun- gen, entsprechende Wär- me- und Kälteisolierungen sowie Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung und Freecooling-Funktion für umweltschonende Temperaturregelung ein. Schon bei der Planung neuer Standorte wer- den verschiedenste Umwelt- und Energie- aspekte der zukünftigen Anlagen berücksichtigt.
  39. 39. Ökologie DMA EN / 4.11 / EN 30 Umweltstrategie und Vorsorgeansatz Die Überarbeitung der Health-, Security-, En- vironment- und Quality-Politik des Unterneh- mens im Geschäftsjahr 2012 ging auch mit einer stärkeren Fokussierung unserer ökolo- gischen Zielsetzungen einher: Wir bekennen uns zu einem verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen und begreifen das Thema Umweltschutz als langfristige Herausforde- rung und lohnendes Ziel für Investitionen. In Übereinstimmung mit der Legal Compliance und dem Gebrüder Weiss-Verhaltenskodex wurden die identifizierten Umweltaspekte und deren Auswirkungen systematisch durch lo- kale Umweltteams an den Standorten erfasst und durch eine Risikoanalyse bewertet. Wir wagen uns vermehrt auf neue Wege und setzen uns mit aller Kraft dafür ein, unsere Umweltauswirkungen zu verbessern. Intelli- gente Plattformlösungen, erneuerbare Ener- gieformen, eine moderne Infrastruktur, inte- grierte Frächter sowie Dienstleister und vor allem unsere gut ausgebildeten Mitarbeiter eröffnen uns neue ökologische Möglichkeiten. Investitionen Insgesamt ließ sich Gebrüder Weiss seine Umweltschutzmaßnahmen im Jahre 2012 rund eine Million Euro kosten. Die Investiti- onen beinhalten Schulungen und Abfallent- sorgung, moderne LED-Beleuchtung und um- weltfreundliche Ladegeräte in Lagerhallen, tageslichtabhängige Lichtsteuerung mit Be- wegungsmeldern, wasserlose Urinale in den WC-Anlagen sowie Lüftungsanlagen mit Wär- merückgewinnung in Bürogebäuden. Unser ständiges Streben nach Verbesserung und der ernsthafte wie kritische Diskurs in- nerhalb des orangen Unternehmens bestätigt unsere Linie, bewusst den Ankauf von CO2 - Zertifikaten als Mittel zur Verbesserung der CO2 -Bilanz zu vermeiden. „Umweltschutz sehen wir als Heraus- forderung, für die es sich lohnt, heute und in Zukunft Ressourcen bereitzustellen.“ Code of Conduct – Kapitel 2: Soziale Verantwortung
  40. 40. 39 Einführung der ISO 14001 Gebrüder Weiss hat im Jahr 2012 alle Stand- orte der Landverkehre in Deutschland, Ös- terreich und der Schweiz nach dem ISO 14001-Standard zertifiziert. Das stellt für uns einen wesentlichen Schritt zu einem integ- rierten Qualitätsmanagementsystem sowie einem verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen dar. Eine der wesentlichen Herausforderungen während dieser Einführungsphase war die Identifizierung der rechtlichen Anforderun- gen im Umwelt-, Arbeitssicherheits- und Ab- fallrecht in den länderübergreifenden Organi- sationseinheiten. Der Umfang der rechtlichen Normen machte es erforderlich, in diesem Bereich ein Rechts- managementprogramm als Ergänzung zu den bestehenden Vertrags- und Compliancepro- grammen einzuführen. Nach entsprechenden Vorarbeiten wird nun die vollständige Bewer- tung der einzelnen Normen auf Paragrafen- ebene erfolgen. Anschließend werden Ver- antwortlichkeiten innerhalb der Organisation zugeordnet. Diese IT-Lösung ermöglicht Gebrüder Weiss eine noch schnellere und rechtskonforme Entwicklung neuer Produkte und dient somit auch der Risikominimierung der verantwortli- chen Personen in einem komplexen Netz in- ternationaler Gesetze und Normen. Die Bewertung der identifizierten Umweltas- pekte unterstützte die beteiligten Mitarbeiter bereits darin, neue Erkenntnisse in den Berei- chen Ökologie und Risikoanalyse zu gewin- nen. Nach anfänglicher Skepsis konnte das Bewusstsein der Mitarbeiter im Umgang mit Ressourcen und Prozessen geschärft werden. Das Thema Gefahrenabwehr und Notfallvor- sorge im Umweltbereich wurde im Rahmen des bereits vorhandenen Krisenkommunika- tionsprozesses umfassend betrachtet und soll nun zu einem Krisenmanagementsystem ausgebaut werden.
  41. 41. EN 4 Ökologie Ökologischer Fuhrpark Vorgaben seitens der Unternehmensleitung stellen sicher, dass auch bei der Erweiterung des eigenen Fuhrparks ökologische Kriterien stärker zum Tragen kommen. Unternehmens- weit gilt die Vorschrift, bei Neuanschaffun- gen ausschließlich LKW der aktuell höchsten Fahrzeugklasse „EURO 5 bzw. 6“ oder „EEV“ zu berücksichtigen. Auch bei der Umschlag- und Fördertechnik kommen vorrangig Elek- trostapler zum Einsatz. Ein durchdachtes Wartungskonzept und regelmäßige Kontrol- len der Akkumulatoren tragen das Ihre dazu bei, dass der Stromverbrauch in diesem Be- reich langfristig gesenkt wird. Durch die Inbetriebnahme des ersten Dual- Fuel-Gas-LKW am Standort Maria Lanzendorf im Jahr 2011 setzte Gebrüder Weiss Maßstä- be in Sachen ökologisches Fuhrparkmanage- ment. Bedingt durch die höheren Kosten und feh- lende Förderungen hat sich diese Technolo- gie leider bislang am Markt nicht durchsetzen können. CO2 -Reduktionsziele und CO2 -Rechner Seit 2012 erfassen wir die CO2 -Emissionen der von uns durchgeführten und fremdvergebenen Transporte mit dem CO2 -Rechner von EcoTran- sIT. Wir können nun den sogenannten ökologi- schen Fußabdruck für jede einzelne Sendung bzw. auch pro Kunde oder Standort ermitteln. Die Tabelle weist die Ergebnisse für das Ge- samtunternehmen, über die Berichtsgrenze hi- naus, aus. Angeführt sind die Transportleistung in Tonnenkilometern (eine Kennzahl, welche das transportierte Gewicht in Verbindung mit der zurückgelegten Distanz ausdrückt) und die dadurch entstandene Umweltbelastung (CO2 - Emissionen in Tonnen). Den tatsächlichen Werten stellen wir einen theoretisch erlaubten CO2 -Ausstoß (Allo- wance/Erlaubnisgrenze) gegenüber. Diese Allowance basiert auf dem 2-Grad-Ziel der Politik, wonach weltweit bis zum Jahr 2050 maximal 750 Gigatonnen CO2 ausgestoßen werden dürfen. Auf Basis des relativen An- teils der Transportbranche an der weltweiten Bruttowertschöpfung wurde unserer Branche ein erlaubter CO2 -Ausstoß zugewiesen. Unse- re spezifische Allowance wird derzeit mit der Zeppelin-Universität Friedrichshafen berech- net. Unsere momentan erreichten Werte liegen durch die gemischte Produktion innerhalb der vorläufigen Erlaubnisgrenzen.
  42. 42. Aufgrund unseres hohen Transportvolumens im Bereich Seefracht, dem nachhaltigsten Transportträger, liegen wir deutlich unter un- serer firmeninternen Erlaubnisgrenze. Im Sin- ne einer weiteren Bilanzverbesserung ist es daher unser Ziel, zusätzliche Mengen über den Seeweg zu transportieren. Allerdings muss vermehrt darauf geachtet werden, dass bei Transporten von Asien nach Europa der kurze Weg über den Suezkanal gewählt wird. Die günstigere, aber dafür längere Route über Afrika führt absolut betrachtet zu einem hö- heren CO2 -Ausstoß. Es gilt nun, alle internen und externen Einflussfaktoren auf die Ergeb- nisse der Auswertung zu evaluieren, um dann konkrete Handlungsanweisungen an unsere operativen Einheiten zu übermitteln. Leider ist im europäischen und nationalen Landverkehr der Transport zu Wasser bis- lang nur sehr eingeschränkt möglich. Auch die Bahnstrecken stoßen an ihre Kapazitäts- grenzen. Ein Wechsel des Transportmedi- ums ist bislang nur für geringe Anteile des Gütertransports möglich. Entsprechend ist Gebrüder Weiss gefordert, eine weitere Erhö- hung der Auslastung im Landverkehr zu errei- chen und neue Antriebstechnologien zu tes- ten und einzusetzen. Es ist unser Ziel, unseren KundenauchimLandverkehrökologischnach- haltige Transportmöglichkeiten anzubieten. Landverkehr 187.788 3.560 52,7 Luftfracht 124.235 249 499,7 Seefracht 108.335 10.052 10,8 Gesamt 420.358 13.861 30,3 Allowance 45,7 CO2 eTank2WheelinTonnen TransportleistunginMillionenTonnenkilometer(tkm) CO2 eTank2Wheelingprotkm ErgebnisseCO2 -Rechner 41
  43. 43. BA C EN 4 Grafik: Indirekter Energieverbrauch aufgeschlüsselt nach Primärenergieträgern (53.438 GJ) A Kernkraft 14,5 % (VJ 29,6%) B Fossile Energieträger 32,2 % (VJ 43,2%) C Erneuerbare Energien 53,3 % (VJ 27,2%) Ökologie Ökologischer Strommix Wie die Legende der aktuellen Grafik verdeut- licht, konnte der Anteil der Energie aus erneu- erbaren Quellen im Vergleich zum Vorjahr ver- doppelt werden. Diese positive Entwicklung resultiert aus dem Kauf eines ökologischen Strommixes österreichischer Herkunft. Durch die Produktion des eingekauften Stroms ent- standen CO2 -Emissionen in Höhe von 3.464 Tonnen und 6,6 kg radioaktive Abfälle. Messbare Umweltziele Als integrierter Bestandteil unserer Corporate Targets sind drei Ziele aus dem Bereich Umwelt fest definiert: Reduktion des Stromverbrauchs je Mitarbeiter in kWh im Vergleich zum Vorjahr um fünf Prozent. Reduktion des Papierver- brauchs je Sendung in Blatt im Vergleich zum Vorjahr um fünf Prozent. Reduktion des Papier- verbrauchs je Mitarbeiter in Blatt im Vergleich zum Vorjahr um fünf Prozent. Im Berichtszeitraum konnten alle drei Ziele nicht erreicht worden. Die stärkste Abweichung wurde im Bereich des Stromverbrauchs je Mit- arbeiter mit +4,17 Prozent gemessen. Dieser Mehrverbrauch war ein Folge der Mengen- und Volumensteigerungen und der damit verbunde- nen Notwendigkeit, bestehende Anlagenteile zu erweitern oder neue Gebäude insbesondere in Österreich und der Slowakei in Betrieb zu neh- men. Der Papierverbrauch hat sich innerhalb der Be- richtsgrenzen um 2,9 Prozent erhöht. Dieser Entwicklung kann gegenübergestellt werden, dass sich die Sendungsanzahl im gleichen Zeit- raum um 2,65 Prozent und der Personalstand in den von der Umweltdatenbank umfassten Standorten um 2,41 Prozent erhöht hat. Durch die Sendungssteigerung ist der Papier- verbrauch pro Mitarbeiter um 0,83 Prozent gestiegen. Um dieser Entwicklung entgegen- zuwirken und die Verwaltung effizienter zu ge- stalten, wurden spezifische Maßnahmen wie die Optimierung des Archivierungsprozesses umgesetzt. Unterstützend wird sich auch die teilweise Umstellung auf eine papierlose in- terne Verrechnung von Sendungen auswirken. Weiters die Möglichkeit, direkt auf den PC zu faxen. Die Umweltziele werden derzeit neu de- finiert.
  44. 44. 43 2011 2012 Stromverbrauch/MAinkWh +4,17% Papierverbrauch/MAinStk +0,83% Papierverbrauch/SendunginStk +0,25% Umweltkennzahlen 3.777,9 13.743,6 4,6 3.935,3 13.857,7 4,6
  45. 45. EN 11 / EN 22 / EN 28 Modernisierungen erzeugen Abfall Im Zuge erheblicher Investitionen in die Infra- struktur fand im Berichtsjahr 2012 eine um- fangreiche Erweiterung und Modernisierung der Logistikanlagen statt. Im Zuge unserer Bautätigkeiten wurden größere Mengen an Bauschutt, Stahl und anderen festen Stof- fen sowie nicht mehr verwendbaren, zum Teil potenziell umweltschädlichen Arbeitsmitteln entsorgt. Die daraus resultierenden Mengen- steigerungen bilden sich in den Kennzahlen entsprechend ab. Gebrüder Weiss war stets bestrebt, die entstehenden Umweltbelas- tungen auf ein Minimum zu reduzieren, und konnte in anderen Bereichen der Abfallver- meidung Verbesserungen erzielen. Keine der für den Nachhaltigkeitsbericht re- levanten Logistikanlagen von Gebrüder Weiss befindet sich in oder angrenzend an ein Schutzgebiet, sondern vielmehr ausschließ- lich an infrastrukturell günstig gelegenen Standorten. Wir halten die regional geltenden Umweltauflagen und -gesetze konsequent ein und mussten daher keine Bußgelder entrich- ten. Standorte mit Kunden in der Farben- und Lackproduktion (z.B. in Linz und Innsbruck) weisen erhöhte Mengen flüssiger Abfallstoffe auf, die primär durch Transportschäden verur- sacht werden. Die anfallende Menge von 775,3 kg aus Schadensfällen war im Berichtszeit- raum gemessen an den transportierten Men- gen sehr gering. Gefährliche feste Stoffe, wie Öl-, Luftfilter, öl- verschmutzte Betriebsmittel oder verunreinig- tes Bindemittel (Säuren, Laugen, Treibstoffe etc.), fallen hauptsächlich im Servicebereich an. Durch den Reparatur- und Serviceintervall der Arbeitsmittel und das geringere Auftreten von Notfällen, welche die Verwendung von Bindemittel notwendig machten, wurden diese Abfälle 2012 deutlich reduziert. Altfarben, Lack, Farbverdünner, schwermetall- haltige Reste, Ölabscheider und Ölschlamm entstehen hauptsächlich an Standorten mit integrierten Tankstellen, Werkstätten oder Waschanlagen. Diese gefährlichen flüssigen Stoffe entsorgen wir als pflichtbewusster Be- treiber ordnungsgemäß. Eine größere Menge an gefährlichen Geräten, wie Monitore, Scanner, Stapler, Drucker, Kar- tuschen und dergleichen, wurde im Berichts- zeitraum aufgrund von Lagerauflösungen und Ausmusterungen von Arbeitsmitteln entsorgt. Besonders an den Standorten in der Slowakei, Lauterach und Altenrhein führte dies zu signi- fikanten Steigerungen der Abfallmengen. Ökologie
  46. 46. AufschlüsselungAbfallarten EN 8 45 2011 2012 FesteStoffeinkg +37,4% FlüssigeStoffeinkg +29,0% GefährlichefesteStoffeinkg -69,1% GefährlicheflüssigeStoffeinkg -14,0% GefährlicheGeräteinkg +114,6% EntsorgteGeräteundFahrzeugeinkg -13,2% 2.197.378,0 601,0 3.018.626,9 775,3 1.385,0 112.702,0 6.470,0 12.908,0 428,5 96.868,4 13.885,6 11.200,0
  47. 47. „Wir verpflichten uns zur Qualitätssicherung und zum umweltgerechten bzw. nachhaltigen verantwortungsvollen Handeln.“ Code of Conduct – Kapitel 2: Soziale Verantwortung DMA EN / EN 8 Gesunkener Heizbedarf Der Heizbedarf war bei einem Großteil der Standorte rückläufig. Die kontinuierliche Verbesserung der Anlagen beziehungswei- se der Umzug in moderne Gebäude zeigen hier positive Effekte. Besonders auffällig ist der Rückgang des Fernwärme- und Gasver- brauchs in der Slowakei, wo drei veraltete Außenstandorte im Zuge einer Prozessop- timierung aufgelassen wurden. In Wolfurt (Österreich) wurde die Ölheizung durch eine moderne Gastherme ersetzt. Einen erhöh- ten Verbrauch gab es an zwei Standorten, wo aufgrund des langen Winters zusätzlicher Heizbedarf im Periodengleich notwendig war. Der gestiegene Wasserverbrauch begrün- det sich in der mangelnden Datenqualität für 2011. In der Vorperiode waren für Serbien le- diglich die Monate November und Dezember erfasst worden. Bereinigt um diese Landes- gesellschaft ergibt sich eine Reduktion des Wasserverbrauchs von rund sieben Prozent. Informationen zum Stromverbrauch siehe Seite 42 und folgende. Ökologie
  48. 48. 47 2011 2012 elektrischerStrominMWh +6,3% FernwärmeinMWh -16,6% Gasin1000m3 -3,3% Heizölin1000l -5,9% Papierin1000Stk +2,9% *Wasserin1000m3 +1,5% *UnserGesamtwasserverbrauchwurdezu79,9%durchkommunaleWasserversorgerundzu19,9%durchGrundwasserabgedeckt,derRestverteiltsichaufdieNutzungvonOberflächen-undRegenwasser. KennzahlenRessourcenverbrauch 13.963,1 1.347,8 1.143,1 112,3 50.796,3 14.844,0 1.124,5 1.105,7 105,7 52.271,3 51,3 52,1
  49. 49. Compliance
  50. 50. Im Herbst 2012 fand die Grundsteinlegung unserer neuen Firmenzentrale statt. Dabei haben wir uns einmal mehr auch zu unseren moralischen Fundamenten bekannt. Sicher in einer Edelstahlbox verstaut haben wir dem Grundstein des neuen Gebäudes ein entspre- chend unterzeichnetes Dokument beigelegt.
  51. 51. Compliance DMA HR / 4.6 Richtlinien der Partnerauswahl Wir erbringen Leistungen in über 100 Ländern. Um Kundenbedürfnisse auch außerhalb unse- res direkten Einflussbereiches erfüllen zu kön- nen, arbeiten wir mit unabhängigen Dienst- leistern zusammen. Bei der Auswahl dieser Partner achten wir darauf, dass Werte, Fir- menphilosophie und Leistungsvermögen den hohen Anforderungen von Gebrüder Weiss entsprechen. Finanzielle Stabilität und Rentabilität sind das Fundament unserer Zukunftssicherung und die Basis einer jeden nachhaltigen Unterneh- mensstrategie. Die Vergabe von Transport- aufträgen wird daher in der Regel auf Basis des Preises, aber innerhalb einer umfassend geprüften Gruppe an Dienstleistern entschie- den. Unsere Ansprüche in puncto Qualität, Ökologie und Einhaltung von gesetzlichen Bestimmungen sowie Compliance-Richtlinien stellen daher keine Vergabekriterien, sondern eine Mindestanforderung an unsere Dienst- leister dar. Diese Kriterien sind im Frächter- und Fahrerhandbuch festgeschrieben, das von jedem neuen Subunternehmer anzuer- kennen und zu unterfertigen ist. Transparente Vergabeverfahren Auch beim Einkauf von nicht speditionellen Gütern und Dienstleistungen werden ökolo- gische, soziale und qualitative Aspekte nach Möglichkeit berücksichtigt. Eine Entschei- dung auf Basis des Preises ist ökonomisch sinnvoll, aber nur dann, wenn auch die von uns geforderte Qualität erbracht wird. Es ist uns wichtig, dass bei der Vergabe von Aufträ- gen Interessenskonflikte vermieden werden. Vergabeentscheidungen sind daher transpa- rent zu dokumentieren und zu begründen, wenn eine Vergabe nicht an den Bestbieter erfolgt. „Als Familienunternehmen sieht sich Gebrüder Weiss traditionell in der Verantwortung, Werte als Grundlage für den Umgang mit organisationsinternen und externen Personen zu definieren.“ Code of Conduct – Kapitel 4: Verantwortung unserer MitarbeiterInnen
  52. 52. 51 SO 2 / SO 7 Weiterentwicklung Lieferantenmanagement Zusätzlich wird 2013/2014 das Lieferanten- management weiterentwickelt, da diese in unserem Namen handeln und entsprechend auch unsere Werthaltung einhalten müssen. Vor diesem Hintergrund wurden genaue Risi- kobewertungen für die von uns eingesetzten Lieferanten und Dienstleister definiert. Im Ab- schlussjahr haben wir knapp 30 Prozent unse- rer Geschäftseinheiten durch interne Revisi- onsprozesse auf Korruptionsrisiken überprüft. Förderung des fairen Wettbewerbs Korruption hat negative Auswirkungen auf den fairen Wettbewerb und die Gesellschaft, insbesondere auf die ärmsten Bevölkerungs- gruppen. Um dieses Risiko zu reduzieren, arbeiten wir kontinuierlich an einer Verbes- serung unserer Prozesse und haben im Be- richtszeitraum ein umfassendes Compliance- Programm ins Leben gerufen. Wir fördern den fairen Wettbewerb und halten uns an kartellrechtliche Vorschriften. Wettbewerbs- beschränkende Vereinbarungen und Preis- absprachen werden nicht geduldet. Dies ist in unserem Leitfaden zu Kartellrechts-Com- pliance seit 2008 verbindlich festgeschrieben und wurde geschult. Als Mitglied des renommierten Anti-Korrup- tionsnetzwerks Transparency International und des Global Compact der Vereinten Na- tionen legten wir auch 2012 unseren Fokus auf die weitere Bekämpfung der Korruption. Im Zuge unserer internationalen Tätigkeit ha- ben wir ständig Kontakt zu Amtsträgern, ins- besondere im Zollwesen. Dies stellt für uns und unsere Kunden ein erhöhtes Risiko dar. Unsere Maßnahmen beinhalten vor allem Be- wusstseinsbildung bei unseren Mitarbeitern mithilfe von Schulungen und regelmäßigen Informationen. In Bezug auf einen Zeitraum vor 2008 hat Gebrüder Weiss gemeinsam mit 42 weiteren heimischen Speditionen im Jahre 2010 ei- nen Geldbußenantrag der österreichischen Bundeswettbewerbsbehörde (BWB) erhalten. Dieser wurde vom Kartellgericht im Febru- ar 2011 mangels Verschuldens abgewiesen. Damit konnte das Verfahren in erster Instanz gewonnen werden. Erwartungsgemäß haben sowohl die BWB als auch der Bundeskartell- anwalt einen Rekurs beim OGH als Kartell- obergericht eingebracht. Eine Entscheidung wird nicht vor Ende 2013 erwartet.
  53. 53. Mitgliedschaften UN Global Compact Im November 2011 trat Gebrüder Weiss dem UN Global Compact bei. Damit bekennen wir uns zu der UNO-Zielsetzung, gemeinsam den Herausforderungen der Globalisierung zu be- gegnen sowie die weltweit vernetzten Märkte sozialer und ökologischer zu gestalten. „Global tätige Unternehmen sind heutzuta- ge mehr denn je gefordert, ihre soziale und ökologische Verantwortung wahrzunehmen. In Zeiten komplexer gesetzlicher Rahmenbe- dingungen stellt der UN Global Compact ein international anerkanntes Regelwerk dar, an dem sich Unternehmen orientieren können, um ihre Performance in den Bereichen Men- schenrechte, Arbeitsnormen, Umwelt sowie Korruptionsbekämpfung zu verbessern. Als Teilnehmer des UN Global Compact setzt sich Gebrüder Weiss proaktiv mit diesen Themen auseinander und ist bemüht, entsprechende Prozesse in das Kerngeschäft zu integrieren.“ Bettina Steinbrugger, UN Global Compact Austria
  54. 54. Mitgliedschaften 4.12 / 4.13 / SO 5 Gemeinsam für eine bessere Zukunft Durch unser Engagement in zahlreichen Ver- einen und Verbänden versuchen wir unsere Interessen in den Bereichen Ökonomie, Öko- logie und Soziales weiter zu stützen. Wir sind davon überzeugt, dass nachhaltiges Handeln auch zu einer nachhaltigen Stärkung unseres Wirtschaftsstandorts führt und möchten die öffentliche Aufmerksamkeit noch stärker auf diese Themen lenken. Auch die Rahmenbedin- gungen für einen fairen Wettbewerb sollen so gestaltet und im Sinne aller gefördert werden. ZV Spedition & Logistik Der Zentralverband Spedition & Logistik ist eine Interessensvertretung auf freiwilliger Basis für die österreichischen Unternehmen mit Speditionskonzession. Zweck des ZV ist es, einen Schulterschluss zwischen Industrie und Wirtschaftskammer (WKO) zu erreichen, und so die Interessen der eigenen Mitglie- der bestmöglich zu vertreten. Als Mitglied der internationalen Dachorganisation FIATA setzt sich der ZV auch grenzüberschreitend für die Speditions- und Logistikbranche ein. Gleichzeitig bekennen sich die Mitglieder zu fairen Geschäftspraktiken, gewissenhaftem Umgang mit Information und Kommunikation, Korruptionsbekämpfung, Compliance sowie Menschen- und Freiheitsrechten. Im November 2012 übernahm Vorstandsmit- glied Wolfram Senger-Weiss das Amt des ZV-Präsidenten. Zu den Zielen seiner Amts- periode gehören die Förderung nationaler und internationaler Kooperationen sowie das Vorantreiben nachhaltiger Verkehrskonzepte, wie des Lang-LKW. Die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen für die Branche sollen langfristig verbessert und der Wettbewerb gefördert werden. Im Rah- men dieser Kommunikations- und Qualitäts- offensive spielt auch die Unterstützung von Fortbildungsprojekten eine zentrale Rolle.
  55. 55. 55 4.12 / 4.13 „Als führende Unternehmensplattform für Cor- porate Social Responsibility und nachhaltige Entwicklung in Österreich begrüßen wir das Engagement der heimischen Unternehmen und insbesondere von Gebrüder Weiss als langjährigem respACT-Mitglied außerordent- lich. Mit zahlreichen Aktivitäten im Bereich der Green Logistics nimmt Gebrüder Weiss eine Vorreiterrolle ein.“ Daniela Knieling, respACT-Geschäftsführerin respACT respACT ist die führende Unternehmensplatt- form für CSR und nachhaltige Entwicklung in Österreich. Die Mitgliedsunternehmen be- kennen sich zur Verbindung von marktwirt- schaftlichem Denken und Handeln mit ökolo- gischen sowie sozialen Kriterien und machen nachhaltige Entwicklung und CSR zu einem Bestandteil ihrer Unternehmensstrategie. Als langjähriges respACT-Mitglied unterstüt- zen auch wir die Grundsätze des Vereins, der auch Focal Point des österreichischen UN Global Compact-Netzwerkes ist. Transparency International Durch unsere Mitgliedschaft bei Transparen- cy International leisten wir einen Beitrag zur Verbesserung der institutionellen Rahmenbe- dingungen in Österreich – auch in Bezug auf die Erhöhung der Transparenz und Bekämp- fung der Korruption. GreenFreight Europe Gebrüder Weiss ist Mitglied der Initiati- ve „GreenFreight Europe“. Die 2009 unter dem Arbeitstitel „SmartWay Europe Working Group“ ins Leben gerufene Gemeinschaft von Unternehmen ist ein freiwilliges und unab- hängiges Programm zur Evaluierung und Ver- besserung der Umweltperformance von Stra- ßentransporten in Europa. EcoTransIT Die Mitgliedschaft bei „EcoTransIT“ unter- streicht unsere ökologische Verantwortung. Das freiwillige Programm verfolgt ebenfalls den Zweck, Kohlendioxid- und Abgasemis- sionen messbar zu machen und durch diese Quantifizierung die Basis zur laufenden Ver- besserung zu schaffen.
  56. 56. Strategie und Analyse 1.1 Berichtsinhalt 4 Vollständig 1.2 Auswirkungen, Risiken und Chancen 21 Vollständig Organisationsprofil 2.1 Name des Unternehmens 5 Vollständig 2.2 Wichtigste Marken, Produkte und Dienstleistungen 5 Vollständig 2.3 Geschäftsbereiche und Unternehmensstruktur 5 Vollständig 2.4 Hauptsitz des Unternehmens 5 Vollständig 2.5 Länder mit Geschäftstätigkeitsschwerpunkt 5 Vollständig 2.6 Eigentümerstruktur 5 Vollständig 2.7 Märkte 5 Vollständig 2.8 Größe des Unternehmens 5 Vollständig 2.9 Signifikante Änderungen im Berichtszeitraum 4; 9 Vollständig 2.10 Auszeichnungen im Berichtszeitraum 5 Vollständig Berichtsparameter 3.1 Berichtszeitraum 4 Vollständig 3.2 Datum des letzten Berichts 4 Vollständig 3.3 Berichtszyklus 4 Vollständig 3.4 Ansprechpartner für Fragen zum Bericht 4 Vollständig 3.5 Vorgehensweise zur Auswahl der Berichtsinhalte 4 Teilweise 3.6 Bilanzierungsgrenzen des Berichts 4 Vollständig 3.7 Einschränkungen des Berichtsumfangs 4 Vollständig 3.8 Joint Ventures, Tochterunternehmen, Outsourcing 4 Vollständig 3.9 Datenerfassung 4 Vollständig 3.10 Änderungen bei der Darstellung von Informationen im Vergleich zu früheren Berichten 4 Vollständig 3.11 Änderungen des Umfangs, der Berichtsgrenzen oder der Messmethoden 4 Vollständig 3.12 GRI Content Index 56; 57 Vollständig 3.13 Externe Verifizierung von Aussagen 58 Vollständig Governance, Verpflichtungen und Engagement 4.1 Führungsstruktur 5 Vollständig 4.2 Unabhängigkeit der Aufsichtsratsvorsitzenden 5 Vollständig 4.3 Kontrollorgan bzw. unabhängige Mitglieder der Unternehmensführung 5 Vollständig 4.4 Mechanismen der Aktionärs- und Mitarbeiterempfehlungen an den Vorstand 24 Vollständig 4.5 Verknüpfung der Vorstandsvergütung mit der Unternehmensleistung 20 Vollständig 4.6 Mechanismen zur Vermeidung von Interessenskonflikten 50 Vollständig 4.7 Expertise der Leitungsgremien im Bereich Nachhaltigkeit 8 Vollständig 4.8 Leitbilder, Unternehmenswerte und Verhaltenskodizes 8; 10; 11 Vollständig 4.9 Verfahren auf Vorstands- / Aufsichtsratsebene zur Überwachung der Nachhaltigkeitsleistung 18; 20 Vollständig 4.10 Verfahren zur Beurteilung der Leistungen des Vorstandes 20 Vollständig 4.11 Umsetzung des Vorsorgeprinzips 38 Vollständig 4.12 Unterstützung externer Initiativen 35; 54; 55 Vollständig GRI Anwendungsebene B+ GRI CONTENT INDEX 3.12 Kompletter GRI Content Index: www.gw-world.com/gri-content-index-2012 Berichtsparameter ErfüllungsgradSeiten
  57. 57. 4.13 Mitgliedschaften in Verbänden und Interessensgruppen 54; 55 Vollständig 4.14 Einbezogene Stakeholdergruppen 24 Vollständig 4.15 Auswahl der Stakeholder 24 Vollständig 4.16 Ansätze für den Stakeholderdialog (Art/Häufigkeit) 24; 25 Vollständig 4.17 Stellungnahme zu zentralen Anliegen der Stakeholder 24 Vollständig 5 Managementansatz 10 Vollständig Ökonomische Indikatoren DMA EC Managementansatz 8 Vollständig EC3 Betriebliche soziale Zuwendungen 30 Vollständig EC7 Beschäftigung lokaler Arbeitnehmer in Führungspositionen 32 Vollständig Umwelt DMA EN Managementansatz 38; 42 Vollständig EN4 Indirekter Energieverbrauch nach Primärenergiequellen 42 Vollständig EN8 Gesamtwasserverbrauch nach Quellen 45 Vollständig EN11 In Schutzgebieten genutzte Flächen 44 Vollständig EN22 Abfall nach Art und Entsorgungsmethode 45 Vollständig EN28 Bußgelder wegen Nichteinhaltung von Umweltauflagen 44 Vollständig EN30 Umweltschutzausgaben und -investitionen 38 Vollständig Menschenrechte DMA HR Managementansatz 34; 50 Vollständig HR4 Vorfälle von Diskriminierung und ergriffene Maßnahmen 34 Vollständig HR5 Geschäftstätigkeit mit Gefährdung des Rechtes auf Vereinigungsfreiheit oder Kollektivverhandlungen 35 Vollständig Arbeitspraktiken und menschenwürdige Beschäftigung DMA LA Managementansatz 35 Vollständig LA1 Mitarbeiter nach Beschäftigungsverhältnissen und Regionen 32; 33 Vollständig LA2 Mitarbeiterfluktuation nach Altersgruppen, Geschlecht und Regionen 31 Vollständig LA4 Mitarbeiter in Tarifverträgen 30; 35 Vollständig LA7 Verletzungen, Abwesenheiten und Todesfälle 31 Vollständig LA10 Aus- und Weiterbildungsstunden nach Mitarbeiterkategorien 29 Vollständig LA12 Anteil der Mitarbeiter, die regelmäßig eine Leistungsbeurteilung erhalten 28 Vollständig Gesellschaft DMA SO Managementansatz 18 Vollständig SO2 Untersuchung von Geschäftsbereichen auf Korruptionsrisiko 51 Vollständig SO5 Positionen und Teilnahme an der politischen Willensbildung und Lobbying 54 Vollständig SO7 Kartellrechtsklagen 51 Vollständig Produktverantwortung DMA PR Managementansatz 12 Vollständig PR8 Verletzung des Schutzes von Kundendaten 14 Vollständig ErfüllungsgradSeiten GRI Anwendungsebene B+ 57
  58. 58. 3.13
  59. 59. 59
  60. 60. Impressum Gebrüder Weiss Gesellschaft m.b.H. Bundesstraße 110 6923 Lauterach Österreich Projektleitung Frank Haas Peter Koller Redaktion Martin Begle Markus Boisits Frank Haas Arnd Hoppe Peter Koller Fotografie/Bildnachweis UN Photo/Eskinder Debebe (Seiten 52/53) Alle anderen Fotos: GW-Archiv Gestaltung Andreas Haselwanter Lektorat Martin Johler Druck Buchdruckerei Lustenau
  61. 61. Gebrüder Weiss Gesellschaft m.b.H. Bundesstraße 110 6923 Lauterach Österreich T +43.5574.696.0 F +43.5.9006.2609 service@gw-world.com

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