127. Versammlung GDNÄ       Göttingen, 17. September 2012 Von Antigenen zu klinischen Studien.Die Entwicklung therapeutisc...
Jede Zelle ist eine komplexe Einheit, in derStoffwechsel, Signalverarbeitung, Erhalt dergenetischen Information sowie die ...
Da kann einiges schiefgehen
Anhäufung von               Mutationen,               die das               Zellwachstum               beeinflussen,      ...
Kann das Immunsystem Krebszellen erkennen?
: www.amuseum.de/medizin/ htm/ehrlich.htm
Einschub:Eine kurze Betrachtung des Immunsystems
Die drei Säulen des ImmunsystemsBarrierenz. B. Haut, Salzsäure im Magen„angeborenes“ Immunsystemz. B. Fresszelle. Festgele...
Antikörper erkennen    freies, natives       Antigen. T-Zellen erkennen Antigen nur,    wenn es als Fragment aufzellständi...
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Das gilt für alle                       Genprodukte,                       auch für die ganzAntigenpräsentation    normale...
Das gilt für alle                       Genprodukte, auch                       für die fremdenAntigenpräsentation    (z.B...
Kostimulation:Eine neue T-Zelle braucht 2 Signale, umzum ersten Mal aktiviert zu werden:Signal 1, das geht über den T-Zell...
Nur Signal 1(über den TCR):es passiert nichts
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Kann das Immunsystem Krebszellen erkennen?
Tumoren unterscheiden sich immer inmehreren Genen von normalen Zellen.Zwei verschiedene Tumoren enthaltenimmer unterschied...
Krebszellen unterscheiden sich von normalen Zellen    z. B. in der GenexpressionDiese Unterschiede können vom Immunsystema...
3 Klassen von Tumorantigenen
Tumorantigen 1. Wahl: Nur auf Tumorzellen
Tumorantigen 2. Wahl: Auf Tumorzellen und aufNormalzellen, aber auf Tumorzellen mehr davon
Tumorantigen 3. Wahl: Auf Tumorzellen undNormalzellen gleichermaßen, jedoch beschränkt aufeine Zellsorte, die nicht unbedi...
Krebszellen unterscheiden sich von normalen Zellen   z. B. in der GenexpressionDas kann von Antikörpern erkannt werden –ab...
Krebszellen unterscheidensich von normalen Zellenz. B. in der GenexpressionDas kann von T-Zellen erkanntwerden - egal in w...
Das gilt auch für                       tumorassoziierte                       Genprodukte,Antigenpräsentation    auch für...
Krebszellen unterscheiden sich vonnormalen Zellenz. B. in der Genexpression Das kann von T-Zellen erkannt werden - egal in...
Kategorie 1            Kategorie 2          Kategorie 3für Mutationennur möglich im          z.B. Onkogen    z.B. Rituxan,...
Solche Tumor-assoziierten Peptidebzw. Antigene müssten geeigneteZielstrukturen für antigenspezifischeKrebsimmuntherapien s...
Klinische Studien
Provenge® in metastatic Prostate Cancer (PAP)                                          Kantoff et al. NEJM 2010
PROSTVAC in metastatic Prostate Cancer (PSA)                                Kantoff et al. J. Clin. Oncol. 2010
Die aktive Immunisierung mit Krebsantigenen istvielversprechend - bei geringen NebenwirkungenAllerdings sollte man nicht n...
PatientNiere mit Tumor     Unsere Strategie zurTumor      Identifizierung von               Normalgewebetumorassoziierten ...
Isolation of Naturally Presented HLA-LigandsDaniel Kowalewski, Armin Rabsteyn
Peptide preparation                 Andy Weinzierl• Protein A affinity chromatography  using W6/32-antibody• elution with ...
Beispiele für solche Peptide aus Nierenzellkarzinomen     A*02                  SVASTITGV     A*03                  SLLTSS...
Adipophilin in Normal Human Tissues
Tumorantigen 2. Wahl: Auf Tumorzellen und aufNormalzellen, aber auf Tumorzellen mehr davon
Done by these people:(all University of Tübingen)  Dept. Immunology                           Dorothee Wernet   Toni Weins...
Immuntherapiestudien, die aus unserer Forschung hervorgingen
immatics biotechnologies GmbH   CureVac GmbH  Paul-Ehrlich-Str. 15            Paul-Ehrlich-Str. 15  72076 Tübingen        ...
Multipeptidvakzinierung beim Nierenzellkarzinom
immatics-StudieNature Medicine, July 29th, 2012
Multipeptidvakzinierung beim Nierenzellkarzinom
52         IMA901-202: Renal Cell Cancer Phase 2 Study         Schedule and Assessments                       Screening   ...
53                                     PFS and OS (CY vs non-CY)                                     Follow-up as of Febru...
54     Overall survival in 2nd line post cytokine group     Nexavar® as historical control*                               ...
55     Overall survival in 2nd line post cytokine group                                           IMA901 plus Cy (n=20)   ...
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immatics biotechnologies GmbHIMA910 for Colorectal Cancer                       Phase 2 Results            reported at ASC...
60                        IMA910-101 vs. COIN – Overall Survival Benefit                               Overall survival (r...
61     IMA910-101 vs. COIN     Overall Survival vs. Immune Response (Class I and II)                    Overall survival o...
Warum mutierte Antigene noch bessere     Zielstrukturen sein müsstenTowards patient-specific tumor antigen selection for v...
Kategorie 1            Kategorie 2          Kategorie 3für Mutationennur möglich im          z.B. Onkogen    z.B. Rituxan,...
1. Neue T-Zellen, die den Thymus verlassen   bevor der Tumor auftritt, sollten keineToleranz gegen tumorspezifische Mutati...
Im Thymus findetdie Erziehung derT-Zellen statt.    Dabei werden die    nützlichen ausgewählt+   (Positive Selektion)    u...
Klonale Selektion
Klonale Selektion
Reife T-Zellen,          Kostimulation vorhandenTCR                                 TCR       Selbst-                     ...
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Tumorspezifisches                     PeptidTCR       Mutation in       einer HLA   Aminosäure       starke       Aktivier...
Tumorspezifisches                                 PeptidTCR       Neues Peptid, das durch größere       Mutationen zustand...
2. T-Zellen, die spezifisch für tumorspezifische Mutationen sind, solltenkeinerlei Kreuzreaktivität mit Selbstpeptidenhabe...
TransLim                                            m            Die Mutationen sind aber            bei jedem Krebspatien...
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Genom/Exom/Transcriptom-                          Genom/Exom/Transcriptom-Sequenzierung                                   ...
CCC IND-01, Genome sequencing and prediction of mutated HLA-ligands by SYFPEITHIKCNJ12 239E/K QLIKPRVTK, HLA-A*03, score 3...
CCC IND-01, Genome sequencing and prediction of mutated HLA-ligands by SYFPEITHICMPK1 8G/R SRLLHVLGL, HLA-B*14, score 33  ...
CCC IND-01, Genome sequencing and prediction of mutated HLA-ligands by SYFPEITHI88 unique mutated peptide sequences in tum...
Prediction of HLA Ligands by SYFPEITHI from mutations sequenced on         DNA and RNA level in primary and metastatic tum...
Für jeden Patienten extra zu tun:Wähle 5 - 15 Peptide aus, die den mutierten HLA-präsentierten Peptiden entsprechen, synth...
Immuntherapie  mit solchen Peptiden -  aber auf effiziente WeiseKombination mit geeigneten Adjuvantien undImmunmodulatoren...
Acknowledgements   Dept. Immunology                                            University HospitalMolecular immunology Imm...
Wir denken, dass dieTumorimmuntherapie mitMutationen als Zielantigenenwesentlich besser wirken wird alsdas was wir bisher ...
Problem:Diese Peptide und weitere neueSubstanzen müssen nach dem AMGhergestellt werden -das geht nur in einer GMP-Einricht...
Herstellung von GMP-Peptiden                                           Synthese und 1.                                    ...
Eine neue Synthesemaschine
Neue Geräte (> 400,000.- €)Installation QualificationOperational QualificationPerformance QualificationServiceverträgeHand...
GMP-ZentrumBau: Finanziert durch MWK und UKT Betrieb: Anfinanziert durch MWK und Med. Fak.
Sterilfiltration  Im neuenGMP-Zentrum
3. Erteilung des Zertifikats fürWirkstoffpeptidherstellung 7. März 20124. Antrag auf Arzneimittelherstellung aus diesenWir...
Wir denken, dass dieTumorimmuntherapie mitMutationen als Zielantigenenwesentlich besser wirken wird alsdas was wir bisher ...
Unser Ziel:                         Von der                    Mutationsanalyse                          bis zur          ...
GDNÄ 2012: Prof. Rammensee über die Entwicklung therapeutischer Krebsimpfstoffe
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GDNÄ 2012: Prof. Rammensee über die Entwicklung therapeutischer Krebsimpfstoffe

  1. 1. 127. Versammlung GDNÄ Göttingen, 17. September 2012 Von Antigenen zu klinischen Studien.Die Entwicklung therapeutischer Krebsimpfstoffe Hans-Georg Rammensee IFIZ, Abteilung Immunologie
  2. 2. Jede Zelle ist eine komplexe Einheit, in derStoffwechsel, Signalverarbeitung, Erhalt dergenetischen Information sowie die Teilung derZelle reguliert werden müssen.
  3. 3. Da kann einiges schiefgehen
  4. 4. Anhäufung von Mutationen, die das Zellwachstum beeinflussen, kann zu Krebs führenFigure 20-11 Molecular Biology of the Cell (© Garland Science 2008)
  5. 5. Kann das Immunsystem Krebszellen erkennen?
  6. 6. : www.amuseum.de/medizin/ htm/ehrlich.htm
  7. 7. Einschub:Eine kurze Betrachtung des Immunsystems
  8. 8. Die drei Säulen des ImmunsystemsBarrierenz. B. Haut, Salzsäure im Magen„angeborenes“ Immunsystemz. B. Fresszelle. Festgelegte Rezeptoren für Erregerstrukturenadaptives ImmunsystemAdaptierbare Rezeptoren (Antikörper, T-Zellrezeptoren)
  9. 9. Antikörper erkennen freies, natives Antigen. T-Zellen erkennen Antigen nur, wenn es als Fragment aufzellständigen Molekülen (den sog. HLA- Molekülen) präsentiert wird.
  10. 10. das kann von T-Zellen erkannt werden Proteinfragment = PeptidAntigenpräsentationdurch HLA-Molekül Antigenprozessierung HLA: human leukocyte antigen MHC: major histocompatibility complex
  11. 11. Das gilt für alle Genprodukte, auch für die ganzAntigenpräsentation normalendurch HLA-MolekülAntigenprozessierung
  12. 12. Das gilt für alle Genprodukte, auch für die fremdenAntigenpräsentation (z.B. von Virendurch HLA-Molekül oder Bakterien)Antigenprozessierung
  13. 13. Kostimulation:Eine neue T-Zelle braucht 2 Signale, umzum ersten Mal aktiviert zu werden:Signal 1, das geht über den T-ZellrezeptorSignal 2, geht über einen„Kostimulationsrezeptor“ und liegtmeistens nur im Falle einer Infektion vor
  14. 14. Nur Signal 1(über den TCR):es passiert nichts
  15. 15. Signal 1 reicht zur AktivierungKostimulationssignal Infektion kann durch ein „Adjuvans“ ersetzt werden
  16. 16. Kann das Immunsystem Krebszellen erkennen?
  17. 17. Tumoren unterscheiden sich immer inmehreren Genen von normalen Zellen.Zwei verschiedene Tumoren enthaltenimmer unterschiedliche Muster vonVeränderungen.Tumoren enthalten 200 - 1000Mutationen! Each tumor will generally contain a different set of genetic lesions. (APC): adenomatous polyposis coli
  18. 18. Krebszellen unterscheiden sich von normalen Zellen z. B. in der GenexpressionDiese Unterschiede können vom Immunsystemals Tumorantigene erkannt werden, und zwardurch Antikörper oder durch T-Zellen
  19. 19. 3 Klassen von Tumorantigenen
  20. 20. Tumorantigen 1. Wahl: Nur auf Tumorzellen
  21. 21. Tumorantigen 2. Wahl: Auf Tumorzellen und aufNormalzellen, aber auf Tumorzellen mehr davon
  22. 22. Tumorantigen 3. Wahl: Auf Tumorzellen undNormalzellen gleichermaßen, jedoch beschränkt aufeine Zellsorte, die nicht unbedingt lebensnotwendig ist
  23. 23. Krebszellen unterscheiden sich von normalen Zellen z. B. in der GenexpressionDas kann von Antikörpern erkannt werden –aber nur, wenn das unterschiedlich exprimierteGenprodukt auf der Zelloberfläche sitzt.
  24. 24. Krebszellen unterscheidensich von normalen Zellenz. B. in der GenexpressionDas kann von T-Zellen erkanntwerden - egal in welchemZellkompartiment das unterschiedlichexprimierte Genprodukt vorkommt
  25. 25. Das gilt auch für tumorassoziierte Genprodukte,Antigenpräsentation auch für die 200 -durch HLA-Molekül 1000 Mutationen!Antigenprozessierung
  26. 26. Krebszellen unterscheiden sich vonnormalen Zellenz. B. in der Genexpression Das kann von T-Zellen erkannt werden - egal in welchem Zellkompartiment das unterschiedlich exprimierte Genprodukt vorkommt. Die Auswahl ist dabei sehr groß, allerdings in jedem Patienten anders.
  27. 27. Kategorie 1 Kategorie 2 Kategorie 3für Mutationennur möglich im z.B. Onkogen z.B. Rituxan,individualisierten ProvengeAnsatzmutiertes oder überexprimiertes gewebsspezifischesvirales (neues) körpereigenes Antigen Antigen Antigen
  28. 28. Solche Tumor-assoziierten Peptidebzw. Antigene müssten geeigneteZielstrukturen für antigenspezifischeKrebsimmuntherapien sein.Wichtige derzeit verfolgte Strategien:- Immuntherapie mit (neuen) Antikörpern- Vakzinierung mit Proteinen- Vakzinierung mit Viruskonstrukten- Vakzinierung mit Peptiden- Vakzinierung mit mRNA- Adoptiver T-Zelltransfer
  29. 29. Klinische Studien
  30. 30. Provenge® in metastatic Prostate Cancer (PAP) Kantoff et al. NEJM 2010
  31. 31. PROSTVAC in metastatic Prostate Cancer (PSA) Kantoff et al. J. Clin. Oncol. 2010
  32. 32. Die aktive Immunisierung mit Krebsantigenen istvielversprechend - bei geringen NebenwirkungenAllerdings sollte man nicht nur ein Antigennehmen, sondern mehrere, damit der Tumor sichnicht so leicht anpassen kann (indem er dasAntigen verliert)
  33. 33. PatientNiere mit Tumor Unsere Strategie zurTumor Identifizierung von Normalgewebetumorassoziierten Peptiden Peptidanalyse, Genanalyse Kandidatenpeptide für Evaluation, ob die Vakzinierung: zur Vakzinierung geeignet Solche, die im Tumor vorhanden sind, im Normalgewebe nicht.
  34. 34. Isolation of Naturally Presented HLA-LigandsDaniel Kowalewski, Armin Rabsteyn
  35. 35. Peptide preparation Andy Weinzierl• Protein A affinity chromatography using W6/32-antibody• elution with citrate buffer, pH 3
  36. 36. Beispiele für solche Peptide aus Nierenzellkarzinomen A*02 SVASTITGV A*03 SLLTSSKGQLQK A*03 TSALPIIQK A*68 MAGDIYSVFR A*68 MTSALPIIQK B*07 IARNLTQQL
  37. 37. Adipophilin in Normal Human Tissues
  38. 38. Tumorantigen 2. Wahl: Auf Tumorzellen und aufNormalzellen, aber auf Tumorzellen mehr davon
  39. 39. Done by these people:(all University of Tübingen) Dept. Immunology Dorothee Wernet Toni Weinschenk Sebastian Haen Peter Brossart Cécile Gouttefangeas Christian Reichle Lothar Kanz Melanie Wiedenmeyer Florian Obermayr Arnulf Stenzl Steffen Walter Markus Schirle Markus Kuczyk Oliver Schoor Dominik Maurer Susan Feyerabend Steve Pascolo Claudia Lemmel Karin Klingel Thea Nastke Wieland Keilholz Olaf Riess Maik Häntschel Jörn Dengjel Jörg Hennenlotter Margret Müller Stefan Stevanovic Nina Hillen Andi Weinzierl Supported by GK 794, Tobias Krüger Deutsche Krebshilfe, Hans-Georg Rammensee Heinrich Griesemann SFB 685, CRI, and EU
  40. 40. Immuntherapiestudien, die aus unserer Forschung hervorgingen
  41. 41. immatics biotechnologies GmbH CureVac GmbH Paul-Ehrlich-Str. 15 Paul-Ehrlich-Str. 15 72076 Tübingen 72076 Tübingen Peptide RNA AntikörperSynimmune GmbHAuf der Morgenstelle 1572076 Tübingen
  42. 42. Multipeptidvakzinierung beim Nierenzellkarzinom
  43. 43. immatics-StudieNature Medicine, July 29th, 2012
  44. 44. Multipeptidvakzinierung beim Nierenzellkarzinom
  45. 45. 52 IMA901-202: Renal Cell Cancer Phase 2 Study Schedule and Assessments Screening CY Induction Period Maintenance Period 7 vacc within 5 weeks 10 vacc within 30 weeks (-28 – 4) (-3)Informed ConsentRandomization xCyclophosphamide i.v. infusion of Cyclophosphamide in 50% randomized patientsVACCINATION 1 . 2 .3 4 5 6 7 8GM-CSFIMA901CT or MRI chest,abdomen, pelvisCT or MRI brainCellularimmunomonitoringincl. Treg analysisAntibodies / HLA-TUMAP complexesImmune inhibitorymolecules (serum)Safety Exams Only in patients randomized to receive CY
  46. 46. 53 PFS and OS (CY vs non-CY) Follow-up as of February, 2010 100 100Percent progression-free 90 90 80 80 Percent survival 70 70 60 60 50 50 40 40 30 30 20 20 10 10 p = 0.086 0 0 0 50 100 150 200 250 300 0 100 200 300 400 500 600 700 800 900 Days Days • Kaplan-Meier curves of progression-free survival (PFS, left) and overall survival (OS, right). Patients randomized to the two arms were well balanced with regards to baseline characteristics, risk factors, and pre-treatments.
  47. 47. 54 Overall survival in 2nd line post cytokine group Nexavar® as historical control* *Escudier et al., NEJM 2007
  48. 48. 55 Overall survival in 2nd line post cytokine group IMA901 plus Cy (n=20) IMA901 (n=40) *Escudier et al., NEJM 2007
  49. 49. 56 Immunomonitoring – Operational Success IMA901-202: Successful logistic chain for 361 of 362 PBMC samples (99.7%) 64 of 68 patients evaluable for T-cell responses (94%)
  50. 50. Die Multipeptidvakzinierung beim Nierenzellkarzinom brachtealso - bei sehr geringen Nebenwirkungen - einen erheblichenÜberlebensvorteil, jedoch nur bei den Patienten, die eine guteImmunantwort zeigten.
  51. 51. immatics biotechnologies GmbHIMA910 for Colorectal Cancer Phase 2 Results reported at ASCO 2012 This is a non-confidential presentation. © January 2012 immatics biotechnologies GmbH. Not for further reproduction or distribution.
  52. 52. 60 IMA910-101 vs. COIN – Overall Survival Benefit Overall survival (relative to first CT after initial chemotherapy) → 1:1 matching of IMA910-101 patients with HLA-A*02 positive COIN patients O v e r a ll s u r v iv a l r e la tiv e to b a s e lin e /1 2 w e e k s tu m o r a s s e s s m e n t, b y p r o to c o l (P P p o p u la tio n ) m a tc h in g o n ly w ith H L A *A 02 p o s itiv e C O IN p a tie n ts (fix e d 1 :1 r a tio ) 1 .0 Median Overall Survival (days) IMA910: 507 (CI 405.0-832.0) 0.8 COIN: 428 (CI 314.0-510.0) HR 0.675 (CI 0.458-0.995) Overall Survival p=0.0404 (LogRank) 0.6 0.4 0.2 0.0 0 2 00 400 600 800 1 000 1 2 00 D a y s s in c e b a s e lin e /1 2 w e e k s tu m o r a s s e s s m e n t IMA910 = = 82) IM A (N (n 82 ) C O IN (N = 82 ) COIN (n = 82) Company Information │ Pipeline │ Partnering Information │ IMA910 │ Summary
  53. 53. 61 IMA910-101 vs. COIN Overall Survival vs. Immune Response (Class I and II) Overall survival of IMA910 multi TUMAP responders (Class I and II) → 1:1 matching of IMA910-101 patients with HLA-A*02 positive COIN patients 110 100 N=71 COIN matched patients COIN matched patients IMA >=2 responder responder IMA ≥ 2 TUMAP Overall survival % 90 N=24 80 N=47 IMA other TUMAP responder IMA 0-1 responder 70 60 50 40 HR=0.45 p=0.02 >=2 responder vs COIN HR=0.76 p=0.23 other responder vs COIN 30 p-values from Log Rank statistics; HR from 20 Cox prop. hazards model 10 Overall survival (Follow up 1) relative to 0 baseline or 12 week tumor assessment for IMA910-101 or COIN patients respectively 0 250 500 750 1000 1250 Per Protocol population Days Patients responding to multiple IMA910 Class I and II TUMAPs have increased overall survival compared to specifically matched COIN patients Company Information │ Pipeline │ Partnering Information │ IMA910 │ Summary
  54. 54. Warum mutierte Antigene noch bessere Zielstrukturen sein müsstenTowards patient-specific tumor antigen selection for vaccination.Rammensee HG, Weinschenk T, Gouttefangeas C, Stevanović S.Immunol Rev. 2002 Oct;188:164-76.
  55. 55. Kategorie 1 Kategorie 2 Kategorie 3für Mutationennur möglich im z.B. Onkogen z.B. Rituxan,individualisierten ProvengeAnsatzmutiertes oder überexprimiertes gewebsspezifischesvirales (neues) körpereigenes Antigen Antigen Antigen
  56. 56. 1. Neue T-Zellen, die den Thymus verlassen bevor der Tumor auftritt, sollten keineToleranz gegen tumorspezifische Mutationen aufweisen In Krebspatienten wurden bereits effizente T-Zellantworten gegen Mutationen gefunden (Thomas Wölfel)
  57. 57. Im Thymus findetdie Erziehung derT-Zellen statt. Dabei werden die nützlichen ausgewählt+ (Positive Selektion) und die schädlichen, selbstreaktiven,- abgetötet (Negative Selektion)
  58. 58. Klonale Selektion
  59. 59. Klonale Selektion
  60. 60. Reife T-Zellen, Kostimulation vorhandenTCR TCR Selbst- Virus Peptid peptid Aktivierung HLA keine oder HLA nur geringe Aktivierung im Menschen
  61. 61. Tumor-assoziiertes (also Selbst-) PeptidTCR Selbst- Peptid HLA keine oder nur geringe Aktivierung
  62. 62. Tumorspezifisches PeptidTCR Mutation in einer HLA Aminosäure starke Aktivierung
  63. 63. Tumorspezifisches PeptidTCR Neues Peptid, das durch größere Mutationen zustande kommt sehr starke Aktivierung HLA
  64. 64. 2. T-Zellen, die spezifisch für tumorspezifische Mutationen sind, solltenkeinerlei Kreuzreaktivität mit Selbstpeptidenhaben - daher werden keine Nebenwirkungen erwartet.
  65. 65. TransLim m Die Mutationen sind aber bei jedem Krebspatienten anders - unsere Konsequenz: Individualisierter AnsatzFoto: Stefan Löb
  66. 66. OPHLA- NormaleTypisierung Zellen Tumor- zellen
  67. 67. Genom/Exom/Transcriptom- Genom/Exom/Transcriptom-Sequenzierung SequenzierungMassenspektrometrie Massenspektrometrie mutierte Peptide Vergleich: Suche die Mutationen im Tumor Finde die passenden Peptide, die auf den HLA-Molekülen dieses Patienten präsentiert werden (Bioinformatik + Massenspektrometrie)
  68. 68. CCC IND-01, Genome sequencing and prediction of mutated HLA-ligands by SYFPEITHIKCNJ12 239E/K QLIKPRVTK, HLA-A*03, score 33HGC6.3 128M/V VVTPTASSF, HLA-A*03, score 25(Bold: anchor; underlined: auxillary anchor AA)
  69. 69. CCC IND-01, Genome sequencing and prediction of mutated HLA-ligands by SYFPEITHICMPK1 8G/R SRLLHVLGL, HLA-B*14, score 33 PDPR 375V/L GESPALQGY HLA-B*44, score 25 (Bold: anchor; underlined: auxillary anchor AA)
  70. 70. CCC IND-01, Genome sequencing and prediction of mutated HLA-ligands by SYFPEITHI88 unique mutated peptide sequences in tumortissue fitting to the patients HLA-Type:● 40 fit to HLA*A03● 26 fit to HLA*B14● 22 fit to HLA*B44 67 stem from SNV and 21 from InDel Mutations
  71. 71. Prediction of HLA Ligands by SYFPEITHI from mutations sequenced on DNA and RNA level in primary and metastatic tumor tissue (IND-01; cholangiocellular CA) and validated by SANGER Sequencing Single SYFPEITHI SYFPEITHI Gene name; Wild type Mutated Nucleotide Score Score HLA-Allele Peptide (WT) WT Peptide (Mut) Mut Variant (SNV) HLA A*031 MED7 KLEDLKLLF 21 KLEDVKLLF 22 L112V2 C1RL ILTAAHTIY 21 ILAAAHTIY 22 T280A HLA A*243 RTP2 QFSFLSPAF 16 QFSFLRPAF 16 S221R4 SCN4A AYLTEFVDL 23 VYLTEFVDL 25 A204V HLA B*145 IKZF3 YRCDHCRVL 22 YRCDHCHVL 22 R363H HLA B*446 MED7 EEKLEDLKL 25 EEKLEDVKL 25 L112V(Bold: anchor; underlined: auxillary anchor AA)
  72. 72. Für jeden Patienten extra zu tun:Wähle 5 - 15 Peptide aus, die den mutierten HLA-präsentierten Peptiden entsprechen, synthetisierediese und formuliere sie zu einem Multipeptidimpfstoff
  73. 73. Immuntherapie mit solchen Peptiden - aber auf effiziente WeiseKombination mit geeigneten Adjuvantien undImmunmodulatoren, mit Antikörpern, mit Chemo/Radiotherapie.
  74. 74. Acknowledgements Dept. Immunology University HospitalMolecular immunology Immunomonitoring Urology SurgeryStefan Stevanovic Cécile Gouttefangeas Arnulf Stenzl Alfred KönigsrainerAndi Weinzierl Karoline Laske Jens Bedke Stefan LöbNina Hillen Annemarie Dröge Susan Feyerabend Markus LöfflerOliver Drews Melanie Widenmayer Jörg Hennenlotter Philipp HorvathMarc Günder Heinrich GriesemannMathias Walzer Bioinformatics PathologyArmin Rabsteyn Falko Fend Oliver KohlbacherDaniel Kowalewski Mathias WalzerHeiko Schuster Human Genetics immatics Olaf RiessChristina KyzirakosChristoph Grabenbauer Harpreet Singh Peter BauerThomas Feger Toni Weinschenk Michael BoninChristian Hotz Steffen Walter Christopher SchröderFelix DinglerMathias Walzer Support: SFB 685, GK 794, BMBF, EU, Krebshilfe, fortüne, AKF
  75. 75. Wir denken, dass dieTumorimmuntherapie mitMutationen als Zielantigenenwesentlich besser wirken wird alsdas was wir bisher sehen - beigeringsten Nebenwirkungen.
  76. 76. Problem:Diese Peptide und weitere neueSubstanzen müssen nach dem AMGhergestellt werden -das geht nur in einer GMP-Einrichtung.GMP: Good Manufacturing Practice
  77. 77. Herstellung von GMP-Peptiden Synthese und 1. Qualitätskontrolle in der Abt. Immunologie im Reinraum Klasse D1. Antrag auf Erteilung einer Herstellungserlaubnis fürPeptide nach AMG Anfang 20082. Antrag auf Erteilung einer Herstellungserlaubnis fürPeptide nach AMG Anfang 2011 Sterilfiltration, Konfektionierung und Endkontrolle im GMP- Zentrum
  78. 78. Eine neue Synthesemaschine
  79. 79. Neue Geräte (> 400,000.- €)Installation QualificationOperational QualificationPerformance QualificationServiceverträgeHandbücherTrennung Produktion/QC
  80. 80. GMP-ZentrumBau: Finanziert durch MWK und UKT Betrieb: Anfinanziert durch MWK und Med. Fak.
  81. 81. Sterilfiltration Im neuenGMP-Zentrum
  82. 82. 3. Erteilung des Zertifikats fürWirkstoffpeptidherstellung 7. März 20124. Antrag auf Arzneimittelherstellung aus diesenWirkstoffen Mai 2012
  83. 83. Wir denken, dass dieTumorimmuntherapie mitMutationen als Zielantigenenwesentlich besser wirken wird alsdas was wir bisher sehen - beigeringsten Nebenwirkungen.
  84. 84. Unser Ziel: Von der Mutationsanalyse bis zur Peptidformulierung zur Vakzinierung des Patienten in 8 Wochen!Foto: Stefan Löb

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