Social Media und die Energiewende

1.872 Aufrufe

Veröffentlicht am

Veröffentlicht in: Gesundheit & Medizin
0 Kommentare
0 Gefällt mir
Statistik
Notizen
  • Als Erste(r) kommentieren

  • Gehören Sie zu den Ersten, denen das gefällt!

Keine Downloads
Aufrufe
Aufrufe insgesamt
1.872
Auf SlideShare
0
Aus Einbettungen
0
Anzahl an Einbettungen
255
Aktionen
Geteilt
0
Downloads
69
Kommentare
0
Gefällt mir
0
Einbettungen 0
Keine Einbettungen

Keine Notizen für die Folie

Social Media und die Energiewende

  1. 1. Agenda Wie kann die Energiewende mit Social Media kommuniziert werden? Entwicklung einer Social Media Strategie Ansprache unterschiedlicher Zielgruppen All business is local – Stadtwerke im Social Web Kostenrahmen und Zeitaufwand
  2. 2. Mediennutzung der Deutschen 2012 55 % der Deutschen sind Mitglied in einem sozialen Netzwerk. Bei den 14- bis 29-Jährigen sind es sogar 91 %. Die Entwicklung des mobilen Internets ist ähnlich erfolgreich: 37 % der Deutschen sind mit ihrem Smartphone online. Soziale Medien sind der Motor für die wachsende PopularitätSocial Media und mobiles Internet sind keine “Nice to des mobilen Internets. have”-Faktoren mehr für den Vertrieb oder Kundenservice. Sie müssen heute zentraler Bestandteil eines integrativen Marketingansatzes sein.
  3. 3. „Die Interaktionsmöglichkeiten des Social Web beeinflussen die Gesellschaftund damit auch Unternehmen. Die kritische Rolle der Öffentlichkeit spieltdabei eine entscheidende Rolle.Gerade kritische Verbraucher beeinflussen schon jetzt und werden zukünftigimmer stärker beeinflussen, wie Unternehmen (...) definiert werden - nichtmehr die Marketingabteilungen. Deshalb ist das Social Web auch Teil unsererUnternehmensstrategie. Wir suchen den offenen Dialog mit denVerbrauchern.“Christian Friege, Vorstandsvorsitzender des Ökostromanbieters Lichtblick AGQuelle: http://www1.wdr.de/themen/digital/lichtblick102.html
  4. 4. Deutsche Energieversorger im Social Web = Ökostromanbieter
  5. 5. Deutsche Energieversorger im Social WebQuelle: Keylens, April 2012
  6. 6. Energieversorger auf Facebook • Kommentarquote = Anzahl der anfallenden Kommentare/Quartal (Wert in Klammern) durch die Anzahl der Fans • Kommentarintensität als Qualitätsmerkmal, insgesamt eher gering, die wenigsten Fans werden in Form eines Kommentars aktiv. • In den Top 10 sind 7Quelle: Keylens Management Consultants, „Energieversorger auf Facebook“, April 2012 Stadtwerke vertreten
  7. 7. Energieversorger bei Twitter • Je größer die Anzahl Followings, umso größer ist tendenziell die Anzahl der Follower. • Die Differenz aus beiden ist daher ein sinnvolles Relevanzmaß. • Werte in Deutschland verglichen mit internationalen Anbietern noch gering Quelle: Keylens
  8. 8. Energieversorger bei YouTube
  9. 9. Status Quo: Energieversorger im SocialWeb• Low-Involvement-Branchen wie Energieversorger entdecken Social Media gerade erst, ein strategischer Einsatz ist meist noch nicht erkennbar• Rund 140 Stadtwerke tummeln sich laut www.stadtwerke- blog.de zurzeit im Social Web, das Motto lautet derzeit aber noch: „Dabei sein ist alles!“• Im Gegensatz zu Twitter und YouTube wird Facebook bereits häufiger eingesetzt. Bereits etwa 30 deutsche Energieversorger nutzen derzeit Facebook aktiv für ihr Marketing, hauptsächlich Ökostrom-Versorger und Stadtwerke• Von den großen Vier der Branche sind bisher nur EnBW und RWE in Facebook aktiv, e.on und Vattenfall haben bisher keinen AccountFazit: Es ist noch nicht zu spät, aber es wird Zeit!• 2012 wird jedoch mit deutlich gestiegenen Budgets auch eine Professionalisierung einsetzen
  10. 10. Agenda Ausgangslage Entwicklung einer Social Media Strategie Ansprache unterschiedlicher Zielgruppen All business is local – Stadtwerke im Social Web Kostenrahmen & Zeitaufwand
  11. 11. "Die Energiewende dauert mit Sicherheit länger, als das somanch einer jetzt im Überschwang des Augenblicks hofft. Aberdas ist auch gut. Denn packen viele mit an, könnte diese Wendeauch Energien bei den Bürgern freisetzen.Einige Unternehmen haben bereits begriffen, dass sie dazunicht nur mehr Ingenieure, sondern auch mehrKommunikationsprofis brauchen werden, (…).”Süddeutsche Zeitung - "Atomausstieg in Deutschland - Neue Energie für die Demokratie", 16.04.2011
  12. 12. Erfolgreiche Social Media sind...• KEIN reines PR-Sprachrohr für die 1:N-Kommunikation, sondern ein Instrument, um mit den Kunden zu kommunizieren und in den Dialog zu treten• KEIN billiger Vertriebskanal• KEIN Ersatz für Ihre sonstigen Marketing- und Kommunikationsmaßnahmen, sondern ist ein Kontaktangebot zur Kundenansprache• NICHT vollständig kontrollierbar und darf NICHT zensiert werden• KEINE Plattform, die man nebenbei betreut, sondern ein Langzeitprojekt, in das man Zeit, Geld und Manpower investieren sollte• KEIN Fun-Tool, sondern muss einen klaren Mehrwert besitzen
  13. 13. Funktionen von Social Media• Themenplattform: EVUs beweisen Kompetenz über ihre Produkte hinaus, Profilierung• Wissensaustausch: Informationsaustausch, Wissensweitergabe oder – vermittlung• Produkt: Imagebildung, bestehende Kundenkontakte verbessern, neue Kunden durch Mundpropaganda gewinnen, Produkte mithilfe der Follower/Fans verbessern.• Kundenservice: aktualisierte Produktinformationen, Hintergründe, Chance zur Reklamation und für Verbesserungsvorschläge• Customer Relationship: subjektive Beiträge aus der Mitarbeiterperspektive schaffen Nähe zum Kunden, Gemeinschaftsgefühl, Vertrauensaufbau beim Kunden.• Krise: kurzfristig aktivierbar als Instrument des Krisenmanagements, ermöglicht Gegendarstellungen und Dialoge mit Betroffenen, Kunden
  14. 14. Akzeptanz von Social Media als KontaktmediumQuelle: Keylens Management Consultants, „Kundenerwartungen im Social Web“, Dezember 2011
  15. 15. Nachholbedarf bei Relevanz/InformationsgehaltQuelle: Keylens Management Consultants, „Kundenerwartungen im Social Web“, Dezember 2011
  16. 16. Wie kommen User zum Social Media Auftritt?Quelle: Keylens Management Consultants, „Kundenerwartungen im Social Web“, Dezember 2011
  17. 17. Nutzererwartungen• Das initiale Interesse der Verbraucher für das Thema Energie(wende) ist relativ gering und muss durch geeignete Inhalte erst hervorgerufen werden• Social Media als weiteres Kontaktangebot für den Kunden(service), muss in die Kommunikation über andere Kanäle eingebunden werden• Der Themenfokus zum Thema Energiewende muss ausgeweitet, darf aber nicht beliebig werden, Zukunftsthemen wie Elektromobilität, Smart Metering/Smart Home, Energieeffizienz, Energieeinsparung müssen besetzt werden• Glaubwürdigkeit und Authentizität bei der Themenwahl sind wesentlich• Lokale Aspekte der Energiewende sind von besonderer Relevanz• Relevanz und Nutzwert der Informationen müssen im Mittelpunkt
  18. 18. Thematische Aspekte der Energiewende Energielexikon E-Mobility-Angebote vor Ort Lokale Events Energiepolitik &Wirtschaft Smart Meter Technologien BürgerenergieKundenservice NahverkehrKlima & Nachhaltigkeit Information E-Mobility Lokale Perspektive Wir & unser Angebot Energieeffizienz Lokale Mitmachaktionen Lokale InfosAnreizsysteme zum Veranstaltungen Newsletter Beiträge v. Gastautoren Stromsparen Tarifrechner & Störungsstelle Sponsoring Angebote zum Download Verleih v. Fragen an Experten Bürgerforum Energiemessgerä Energiespartipps ten Gewinnspiele Energieberatung Kommentare Umfragen Initiative Aktionstage Lob & Kritik Dialog Beratungs-Chat Energieausweis Thermografie- Angebot Kundencenter Bürgerbeteiligung anKinder- und Jugendaktionen Infrastrukturprojekten Förderprogramme Energie-Erziehung
  19. 19. Agenda Ausgangslage Wie kann die Energiewende mit Social Media kommuniziert werden? Ansprache unterschiedlicher Zielgruppen All business is local – Stadtwerke im Social Web Kostenrahmen & Zeitaufwand
  20. 20. Fehlende Social Media Strategie• Jedes zweite Unternehmen in Deutschland betreibt bereits Social Media-Marketing• Aus dieser Gruppe verfügen aber lediglich 40,4 % über eine entsprechende Social Media Strategie• 8,5 % der Befragten haben keine Kenntnis darüber, ob es in ihrem Unternehmen überhaupt eine Social Media Strategie gibt Quelle: GfK im Auftrag der Agentur Webguerillas, 2012, befragt wurden rund 300 Marketing-Entscheiderzur Nutzung Alternativer Werbeformen im Internet
  21. 21. 4-Phasen-Modell der Social Media Strategie Social Media 2. Auf welche Ziele soll 1. Welches ist das Strategie die Social Media übergeordnete Strategie konkretUnternehmensleitbild? einzahlen? Durchführung & Erfolgskontrolle Leitbild Ziele Instrumente und Inhalte Umsetzung Konzept 4. Wie kann man den 3. Mit welchen Mitteln Erfolg der (kreativen) sollen die Ziele und die Umsetzung messen? Zielgruppen erreicht werden? Quelle: Keylens
  22. 22. Exkurs: Steuerung vonMeinungsbildungsprozessen Kooperationen, Kampf um Kampf um Begründen Dialog Lösungen Konsens und Erklären anregen Kampf um Engagement und Kampf um Aufmerksamk Beachtung Reaktion Positionen eit erreichen herausfordernZur Steuerung von Meinungsbildungsprozessen sind vier grundlegendeKommunikations-Funktionen abzudecken: “Beachtung erreichen”,“Engagement für den eigenen Standpunkt erreichen”, “Kooperation anregen”,“Begründen”.Quelle: Heinz W. Droste, „Erfolgsformel für Social Media Strategien entdeckt?“, 2012
  23. 23. Exkurs: Strategie-Modell für Social Media Blogs Online-Communities Begründ Kooperationen, en Dialog erklären anregen Videoportale Microblogs Beachtung Engagement, erreichen Reaktion herausfordernDies erfordert passende Social Media-Kanäle und deren adäquate inhaltlicheAusgestaltung.Wesentlich für den Erfolg von Social Media ist die Zuordnung von passendenInhalten und Funktionen zu den verschiedenen Social Media-Kanälen. Werden dieindividuellen Kommunikations-Bedürfnisse nicht passgenau angesprochen, bleibtdie gewünschte Wirkung im Meinungsbildungsprozess aus.Quelle: Heinz W. Droste, „Erfolgsformel für Social Media Strategien entdeckt?“, 2012
  24. 24. Social Media Strategie zur Energiewende• Ziel: Social Media als Instrument, um Bestandskunden zum Thema Energiewende zu informieren und an sich zu binden• Unternehmensbereiche: Vertrieb, HR, Marketing & PR, Service, ggf. Krisenkommunikation• Zielgruppen: Wer soll wie und mit welchen Inhalten wann angesprochen werden?• Procedere: Gestaltung der internen Redaktions- und Abstimmungsprozesse• Evaluation: Welche internen und externen Ressourcen sollen für Social Media zur Verfügung stehen?• Erfolgskontrolle und Zielabgleich: Social Media Monitoring, Kommentare als Erfolgsmesser• Gesamtstrategie: Social Media muss in die Unternehmenskommunikation
  25. 25. Der Redaktionsplan…• …schafft das Grundgerüst aus Terminen und Themen, die gepostet werden sollen• …ist Grundvoraussetzung für den Erfolg von Social Media und wichtiges Instrument für die Arbeitsplanung, gerade wenn mehrere Abteilungen und/oder Externe involviert sind• …beantwortet optimalerweise die Fragen, wer (Autor), was (Themen), wie (Form, Medium), wo (Plattform), wann (Zeitpunkt) veröffentlicht• …muss nicht nur parallel stattfindende Offline-Aktionen und Events (Messen, Veranstaltungen, etc.) berücksichtigen, sondern auch mit den anderen Marketing- und Kommunikationsaktivitäten synchronisiert sein.• …legt fest, wie mit den Zielgruppen kommuniziert werden soll: Anrede, Inhalte/Themen, Mischungsverhältnis der behandelten Themengebiete, Medieneinsatz, etc.• …sollte eine gewisse Flexibilität für spontane Reaktionen beinhalten
  26. 26. Agenda Ausgangslage Wie kann die Energiewende mit Social Media kommuniziert werden? Entwicklung einer Social Media Strategie All business is local – Stadtwerke im Social Web Kostenrahmen & Zeitaufwand
  27. 27. Ansprache unterschiedlicher Zielgruppen Privatkunden Geschäftskunden Schulen/Jugend Energiewende ÖPNV Kunden Vereine/Sport Hauseigentümer
  28. 28. Energiewende: Beispiele für Social MediaContent• Information: Förderprogramme EE, Energiepolitik, Status Quo EE der Stadtwerke, Energieeffizienz, Infografiken, Stadtwerke in Zahlen, Fachbegriffe EE, Veranstaltungen• Service: Energieberatung, ÖPNV (Änderungen im Fahrplan), Stromspartipps, Schulungen, Energiesparpakete, Ausstellungen, FAQ, etc.• Vermarktung: Ökostrom, Finanzierung von PV/Solarthermie, Fernwärme, etc.• Personal: Employer Branding, Offene Stellen, Erfahrungsberichte, Azubi- Chat,• Dialog: Chat-Foren, Feedback, Bürgerbeteiligung, Begleitung lokaler Offline-Veranstaltungen• Aktionen: Gewinnspiele, Umfragen, (Foto-)Wettbewerbe, Thermografie, Mobilitätsaktionen, Umwelterziehung für Kinder, Malwettbewerb, etc.
  29. 29. Kanäle, Zielgruppen und Tools zum ThemaEnergiewende Marketing & Vertrieb Service HR PR • Öko-Tarife • Smartmetering • Bürgerbeteiligu • Pressespiegel • Energieeffizienz ng • FotogaleriePrivat-Kunden • Thermografie • Feedback • Aktuelle News • Energiespartipp fordern • Imagevideo s • Gewinnspiele • Produktinformat • Chat mit Azubis ion • Pressespiegel • Schulungen • Events & Gewerbl. • Fernwärme • Fotogalerie • Energieeffizienz Aktionen Kunden • CO2- • Aktuelle News • Sprechstunde • Fotogalerie Emissionen • Imagevideo • Imagefilm • Kosten/Nutzen • Infografiken ÖPNV • Pressespiegel • Fahhrradaktion • ÖPNV-Netz, • Fotogalerie en & Tarife • Aktuelle News • Aktuelle Mobility • Informationen • Imagevideo Störungen • CO2-Rechner • E-Mobility Facebook Twitter •YouTubeoffenen Tag d Tür • Informationen • Pressespiegel • Energiesparpak • Praktika Schulen & • CO2-Rechner • Fotogalerie ete • Erfahrungsberic Bildung • Jugendaktionen • Aktuelle News • Schulungen hte (Sport, Kultur) • Imagevideo • Umweltschutz
  30. 30. Agenda Ausgangslage Wie kann die Energiewende mit Social Media kommuniziert werden? Entwicklung einer Social Media Strategie Ansprache unterschiedlicher Zielgruppen Kostenrahmen & Zeitaufwand
  31. 31. All business is local – Stadtwerke im Social WebStadtwerke haben zahlreiche Vorteile gegenüber nationalen/globalenMarken:• Möglichkeiten und Erfahrungsschatz vor Ort: Was bewegt/interessiert die Menschen (zum Thema Energiewende) vor Ort? Was sind ihre Nutzungsanlässe? Welchen lokalen Nutzen erwarten die User?• Stimulierung sozialer Interaktion nicht nur im Web, sondern auch im realen Leben (z.B. Aktionsgruppen, Chatter-Treffs, Real-Life-Events, Carrotmobs)• Emotionalisierung der Marke durch lokales gesellschaftliches Engagement (Sportvereine, Schulen/Kindergärten, Sozialprojekte, Kultur etc.) setzt sich im Web fort• Bestandskundenbindung durch nachhaltige Erhöhung der Kontaktfrequenz auf lokaler Basis (Veranstaltungshinweise, Einladungen, Real-Life-Aktionen vor Ort zum Thema Energiewende)Ziel: Stadtwerke sind der zentrale lokale Ansprechpartner inSachen Energiewende
  32. 32. Breite Zustimmung zur Energiewende, aber… • 94% der Bundesbürger halten den Ausbau der Erneuerbaren Energien für wichtig • In der Umgebung ihres Wohnorts akzeptieren 65% der Befragten EE-Anlagen • D.h. im Umkehrschluss, dass mehr als ein Drittel der Befragten dies ablehnt oder keine Meinung dazu hat.Fazit: Die Energiewende muss auch lokal kommuniziert werden!
  33. 33. Community Relations - Bürgerengagement• Wissensdefizite, Unsicherheiten und Ängste der Gesellschaft lösen Konflikte und Grundsatzdebatten aus und lähmen die Energiewende (Nimby = not in my backyard,• “Wutbürger”) Betreiber müssen deshalb in der Öffentlichkeit frühzeitig um Akzeptanz werben. Es gilt, die Infrastrukturprojekte, ihre Kosten und Auswirkungen transparent zu machen und so das Vertrauen der Bürger zu gewinnen• Social Media erlauben einen dialog- und konsensorientierten Austausch zwischen allen Interessensgruppen, denn sie sind gekennzeichnet durch Kooperation, Transparenz, Partizipation und Authentizität
  34. 34. Community Relations - Bürgerengagement• Social Media erlauben einen Dialog der Interessensgruppen auf Augenhöhe, jeder kann Sender und Empfänger zugleich sein• Vertrauensaufbau durch eine glaubwürdige Kommunikation mit allen gesellschaftlichen Interessengruppen von Anfang an, auch Kritikern Pro Stuttgart 21: 179.000 Fans, Argumente der Anhänger,• Neben Zeitpunkt und Form der rege Diskussion Kommunikation müssen auch die Botschaften und Argumente genau geplant und auf Verständlichkeit überprüft werden.
  35. 35. Lokalisiertes Marketing & Services• Mit Google, Facebook, Foursquare, Qype, Groupon & Co. lokal werben und Kunden aktivieren• Derzeit noch eine Nische in Deutschland, aber mit starkem Wachstum• Nutzer kommunizieren via Smartphone ihren Aufenthaltsort an Freunde/Follower, geben Tipps, laden Fotos hoch und kommentieren – zur Belohnung bekommen sie Rabatte/spezielle Angebote vom Anbieter• Ziel: Kundenbindung stärken, Kundenverhalten analysieren, Mund-zu- Mund-Propaganda und damit den Absatz fördern
  36. 36. Agenda Ausgangslage Wie kann die Energiewende mit Social Media kommuniziert werden? Entwicklung einer Social Media Strategie Ansprache unterschiedlicher Zielgruppen All business is local – Stadtwerke im Social Web
  37. 37. Aufwand für Social Media?Der Zeit- und Kostenaufwand für Social Media ist abhängig vonzahlreichen Faktoren, z.B.:• Anzahl der Social Media Plattformen des Unternehmens• Gesetzte Ziele (was soll mit Social Media erreicht werden?)• Verantwortlichkeiten und Freigabeprozesse• Aktivitätsgrad der Fans, Follower, Kontakte, Anzahl der Feedbacks• Umfang der Inhalte• Erfahrung und RoutineEine pauschale Aussage über die Kosten ist deshalb nicht möglich
  38. 38. Social Media ist ein LangzeitprojektIn der Fachpresse werden folgende Richtwerte genannt, die sich jenach Gewichtung entsprechend verändern können: Beobachten Promoten Dialog Publizieren Communityauf bauSocial Media Informationen Interaktion und Erstellung und CommunityMonitoring, was und Kommunikation Publizieren von Buildingschreiben die Links/Quellen mit den Content auf dem und Socialanderen über weitergeben, Followern eigenen Blog, in Networking viadas teilen, In facebook, YouTube, facebook,Unternehmen?, z.B. via Twitter, Twitter, Flickr, etc. XING,Google Alerts, YouTube, etc., relativ LinkedIn, etc.etc., relativkaum Aufwand Kanter, How much time does social media marketing take? Quelle: Gigacom, Beth niedriger niedriger zeitintensiv hoher Aufwand Aufwand Zeitaufwand 15 Min./Tag 20 Min./Tag etwa 30 Min./Tag 20 Std. /Woche Std./Woche 3-5 5-10 Std./WocheQuelle: Gigacom, Beth Kanter, How much time does social media marketing take?
  39. 39. Kostenaufwand von Social Media Marketing• Interne Kosten: Personalkosten für Social Media Manager sowie die Mitarbeiter des Unternehmens, die mit Erstellung und (täglicher!) Pflege befasst sind• Externe Kosten: Aufwendungen für Agenturen, die z.B. die Konzeption, technische Umsetzung oder das Design eines Social Media Auftritts übernehmen, Kosten z.B. für Textgestaltung und ggf. für Pflege/Support/Social Media Monitoring• Laufende Social Media Kosten: Dazu zählen indirekte Kosten, die z.B: für das Community Management, das Sourcing, Monitoring, Tracking etc. anfallen können. Entweder auf Tool-Ebene oder als Ausgaben für weitere Zulieferer.• Werbekosten: Kosten für begleitende Werbemaßnahmen, z.B. Google-Adwords, Facebook-Ads zur begleitenden Bewerbung der Social Media Kampagne auf den relevanten Kanälen
  40. 40. ReferenzbeispieleThe Question is NOT whether we do SocialMedia, it’s about how well we do it…!Eric Qualman, US-Autor und Experte für Social Media –“Socialnomics: How Social Media Transforms the Way We Live and Do Business”
  41. 41. Best Practise: LichtBlick-Blog• breit gefächertes und interessant ausgewähltes Themenspektrum• Blogautoren aus dem Unternehmen (inkl. Management) schreiben regelmäßig, bringen ihre speziellen Perspektiven aus ihren Arbeitsgebieten ein• Gastautoren berichten aus der Außenperspektive• Kommentare werden sofort beantwortet, so entsteht Dialog mit den Lesern• Twitter und Facebook werden zur ergänzenden Kommunikation http://www.lichtblickblog.de/ weitergehender Infos und Links genutzt.• Insgesamt interessante Informationsquelle, nicht nur über das Unternehmen selbst, sondern insgesamt für die Thematik der Energiewende.
  42. 42. Best Practise: Stadtwerke Bamberg• Hohe Fan-Zahl: über 1.200 „Gefällt mir“-Angaben• Sehr dialogorientierte Strategie – hoher Grad an Feedback, aber auch eigener Einträge von Fans• Bunte Themenmischung mit klar lokaler Ausrichtung• Umwelt- und Energiethemen bilden einen klaren Schwerpunkt, daneben Sport (Basketball, STWB sind Sponsor der BroseBaskets)• Verknüpfung von Online- und Offline- https://www.facebook.com/Stadwerke.Bam berg Events, Veranstaltungskalender/Einladungen• Multimedial: Fotostrecken, Videos, Links• Insgesamt hoher lokaler Nutzwert und
  43. 43. Best Practice: Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm• SW Ulm in Q1/12 auf Platz 1 der Stadtwerke mit dem höchsten Feedbackanteil• Klare thematische Ausrichtung auf Umwelt und Energie• Multimedial: interessante Fotostrecken, Videos, SWU-Song, Video-Podcast, Links• Service-Seite für den Nahverkehr in und um Ulm• Gute Themenmischung mit Fokus auf Energiesparen, Mobilität, aber auch Alltag in der Stadt https://www.facebook.com/swu.de• Einfordern von feedback der Fans, z.B. Umfrage zu einer SWU-App und was sie können sollte.• Zahlreiche Videos auf YouTube, aber noch kein gebrandeter SWU-Channel
  44. 44. Worst Practise: Stadtwerke Düsseldorf• Fotos und Videos lieblos und ohne thematische Ordnung eingestellt• Karriereseite: Text, Film, kein Feedback• Vertrieb: Naturrheinstrom und –Gas• HeimatStadt: 2 Videos zu Düsseldorfer Locations• Wettbewerb „Ihre Energiewende“: Energieprojekte können offenbar vorgeschlagen und mit „Gefällt mir“ bewertet werden – keine weiteren Infos, kein Feedback, kein Link zum Webauftritt der Stadtwerke http://www.facebook.com/swdag• Verknüpfungen zur Website und manche Videos funktionieren nicht, kaum Dialogmöglichkeiten• Insgesamt ohne Strategie und ohne Nutzwert
  45. 45. Best Practise: Stadtwerke Duisburg• Bereits seit Mai 2009 eigener Twitter-Account• Über 200 Tweets und fast 700 Follower• Themen aus den Bereichen Energie und Umwelt, aber auch zum Unternehmen, zu Freizeit, lokalen Events, Nahverkehr, etc.• Relativ geringe Häufigkeit von Tweets, nur alle paar Tage http://www.facebook.com/swdag• Bisher keine Bilder oder Videos getweetet
  46. 46. Best Practise: Stadtwerke Potsdam
  47. 47. Grüne Welle Kommunikation Portfolio Grüne Welle Kommunikation Die Agentur Grüne Welle Kommunikation mit Sitz in München wurde Anfang 2011 von Frank Brodmerkel gegründet. Die Kommunikationsagentur ist spezialisiert auf die Bereiche Nachhaltigkeitskommunikation, Community Relations und Social Media Relations und richtet sich vor allem an Unternehmen aus den Bereichen Cleantech, Erneuerbare Energien, e- Mobilty, Umwelt, ITK und Industrie/B2B.
  48. 48. Frank Brodmerkel• Gründer und Inhaber der Agentur Grüne Welle Kommunikation. Er lebt mit Frau und Sohn in München• Über 15 Jahre Berufserfahrung als Kommunikationsberater bei Top-Agenturen im Technologie- und IT-Umfeld• Studium der Kommunikationswissenschaft, Markt- und Werbepsychologie sowie Medienrecht an der LMU in München• Journalistische Erfahrung als freier Redakteur für Fach- und Publikumszeitschriften ebenso wie als Buchautor, zuletzt bei der Internetplattform MM - Erneuerbare Energien des Vogel Business Media Verlags• Privat engagiert sich Frank Brodmerkel ehrenamtlich bei Green City e.V., München in der Öffentlichkeitsarbeit
  49. 49. Vielen Dank für Ihr Interesse! Bei Fragen stehe ich Ihnen gerne auch telefonisch oder per E-Mail zur Verfügung.Grüne Welle KommunikationNotburgastr. 3 E-Mail: kontakt@gruenewellepr.de80639 München Internet: www.gruenewellepr.deTel: 089-178 761 65 Facebook: http://www.facebook.com/frank.brodmerkelMobil: 0173-369 53 07 Twitter: https://twitter.com/#!/GrueneWellePR© Grüne Welle Kommunikation

×