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Was kommt auf Sie zu?           Die Ziele – was soll erreicht werden?       Die Partner und die organisatorische Struktur ...
Die Ziele – was soll erreicht werden?          „Mobiles Lernen in Kliniken – wie ältere Pflegekräfte drei Lern-          H...
Die Ziele► In diesem Projekt werden erfahrene Pflegeexperten 50+ befähigt,  sich die Wissensbestände der Pflegewissenschaf...
Die Themen und ihre VermittlungMicro Learning Einheiten  ► Berufegesetze: Bin ich noch Assistenz des Arztes –     ja/nein ...
Die Themen und ihre VermittlungBlended Learning - Zeitumfang 300 Stunden  ► Evidenz basiertes Handeln in der Pflege (EBN) ...
Die Themen und ihre VermittlungCommunity of Practice  ► Themen generieren sich aus dem Lernprozess  ► Work-Life Balance – ...
Die Partner und die organisatorischeStruktur          „Mobiles Lernen in Kliniken – wie ältere Pflegekräfte drei Lern-    ...
Die Partner und Förderer► Das dreijährige Forschungsprojekt wird von den Partnern   - SRH Fachhochschule für Gesundheit Ge...
Projektstruktur Flexicare50+                                                         Verbundpartner              SRH Fachh...
Kontexte► Berufliche Qualifizierung durch neue Medien –  Förderprogramm des BMBF► Europäische Verständigung über ein Konze...
Die Herausforderungen         „Mobiles Lernen in Kliniken – wie ältere Pflegekräfte drei Lern-         Herausforderungen g...
Die Charakteristika der Pflegearbeit        -Herausforderungen► Orientierung an den individuellen  Unterstützungsnotwendig...
Die Charakteristika der Pflegearbeit        -Herausforderungen► Veränderung der tradierten Berufsrolle durch  eine wissens...
Befragung zur Bestimmung derAusgangslage- Auszug aus den Ergebnissen         „Mobiles Lernen in Kliniken – wie ältere Pfle...
Empirische Erhebung zur    Bestimmung der Ausgangslage► Qualitatives Design► Der Leitfaden umfasste die Themenbereiche:   ...
Festlegung der StichprobenLeitungen Leitungen                                                 Pflegende                   ...
Thematische Zuordnung der Ergebnisse: PFLEGEKRÄFTEZ.1 =Gegenüberstellung der Perspektiven LEITUNG UND PFLEGEKRÄFTE in dies...
Z.1: ZIELGRUPPE 50+:PerspektivenLeitungenund Gesundheits- undKrankenpfleger/innen/ bzw                                  Ch...
Zielgruppe 50+ - Zwei Perspektiven► Für beide Gruppen steht die Wertschätzung der Berufserfahrung  der Pflegenden 50+ im V...
Zielgruppe 50+ - Perspektive der        Leitungen und der Pflegenden► Ältere Pflegekräfte konzentrieren sich stärker auf d...
Zum Lernen                                                                                    3. ZUM LERNEN/              ...
Die Evaluierung - was wissen wir über diePflegekräfte in den Kliniken?          „Mobiles Lernen in Kliniken – wie ältere P...
Wie oft nutzen Sie die folgenden Geräte?                                      Wie oft nutzen Sie die folgenden Geräte?Wie ...
Welche Lernformen nutzen Sie bereits?                                          Welche Lernformen nutzen Sie bereits?      ...
Was möchten Sie über Medien lernen?    Statements mit höchster / niedrigster Zustimmung                                  W...
Erwartungen an das Projekt Flexicare 50+Statements mit höchster / niedrigster Zustimmung                                  ...
Erste Erfahrungen aus einer Partner-Klinik          „Mobiles Lernen in Kliniken – wie ältere Pflegekräfte drei Lern-      ...
Erfahrungen mit der Organisation des             Lernens►   Lernzeit  Arbeitszeitgutschrift►   Akzeptanz durch die Teilne...
Erfahrungen mit den mobilen         Lerntechnologien► Endgeräte benötigen Mobilen Internetzugang,  Netzabdeckung in ländli...
Erfahrungen mit den Lerninhalten► Die EBN Methode ist für viele Mitarbeiter über   50 noch Neuland► Inzwischen lässt sich ...
Beispiele für Flexicare-Lerninhalte           – in der Pause       „Mobiles Lernen in Kliniken – wie ältere Pflegekräfte d...
Empfehlungen für andere Branchen undBerufsgruppen         „Mobiles Lernen in Kliniken – wie ältere Pflegekräfte drei Lern-...
Empfehlungen für andere Branchen und          Berufsgruppen ► Intensive Betreuung durch Tutoren ► Bildung von Lerngruppen ...
Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.Ansprechpartner:MMB-Institut für Medien- und KompetenzforschungDr. Lutz GoertzTelefon:...
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Mobiles Lernen in Kliniken -- Wie ältere Pflegekräfte drei Lern-Herausforderungen gleichzeitig meistern

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Im Vordergrund der Präsentation stehen drei Herausforderungen, mit denen Lerner in einem Unternehmen oder einer Behörde konfrontiert werden können:

1. Neue Anforderungen an die eigene Tätigkeit, z.B. durch die Veränderung der Berufsrolle und/oder durch eine wissenschaftliche Herangehensweise an Probleme im Berufsalltag
2. Lernen parallel zur Arbeit, nachdem man zuvor an reine Präsenzseminare gewöhnt war, die vom Arbeitsalltag entkoppelt waren
3. Umgang mit neuen Medientechnologien.

Ältere Pflegekräfte in deutschen Kliniken müssen zur Zeit diese drei Herausforderungen gleichzeitig meistern. Nachdem sie vor mehr als 20 Jahren einen klassischen Ausbildungsberuf gelernt haben, wird nun von ihnen ein wissenschaftliches Arbeiten bei der Lösung von Problemen verlangt. Dies hat auch Auswirkungen auf das eigene Berufsverständnis. Genau diese Themen können durch Lernangebote vermittelt und reflektiert werden.

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Mobiles Lernen in Kliniken -- Wie ältere Pflegekräfte drei Lern-Herausforderungen gleichzeitig meistern

  1. 1. Mobiles Lernen in Kliniken – wie älterePflegekräfte drei Lern-Herausforderungengleichzeitig meisternLearntec, Messe Konferenz Center, 31.01.2013, KarlsruheProf. Dr. Margot Sieger, SRH-Fachhochschule für Gesundheit GeraDr. Lutz Goertz, MMB-Institut für Medien- und Kompetenzforschung, Essen
  2. 2. Was kommt auf Sie zu? Die Ziele – was soll erreicht werden? Die Partner und die organisatorische Struktur Die Herausforderungen Bestimmung der Ausgangslage - Ergebnisse Die Evaluierung - was wissen wir über die Pflegekräfte in den Kliniken? Erfahrungen aus einer Partnerklinik Empfehlungen für andere Branchen und Berufsgruppen „Mobiles Lernen in Kliniken – wie ältere Pflegekräfte drei Lern- Herausforderungen gleichzeitig meistern“, Special 5, 22 LEARNTEC, Karlsruhe, 31. Januar 2013
  3. 3. Die Ziele – was soll erreicht werden? „Mobiles Lernen in Kliniken – wie ältere Pflegekräfte drei Lern- Herausforderungen gleichzeitig meistern“, Special 5, 33 LEARNTEC, Karlsruhe, 31. Januar 2013
  4. 4. Die Ziele► In diesem Projekt werden erfahrene Pflegeexperten 50+ befähigt, sich die Wissensbestände der Pflegewissenschaft systematisch zu erschließen und in ihr Handeln zu integrieren.► Gelenkt wird dieser Prozess durch das Ziel, die Berufserfahrung im Dialog mit den neuen Wissensbeständen zu bewerten und ihre Wirksamkeit in der Patientenversorgung zu nutzen und weiter zu entwickeln.► Die mediendidaktisch bearbeiteten Lerneinheiten stellen das neue Wissen in den Kontext konkreter Arbeitssituationen, um eine Wechselwirkung zwischen fachlicher, sozialer, personaler und medialer Kompetenzerweiterung zu erreichen.► Durch den Einsatz von Tablet-PCs werden dem individuellen Lerntempo angepasste, zeit- und ortsunabhängige Lernwege eröffnet. „Mobiles Lernen in Kliniken – wie ältere Pflegekräfte drei Lern- Herausforderungen gleichzeitig meistern“, Special 5, 44 LEARNTEC, Karlsruhe, 31. Januar 2013
  5. 5. Die Themen und ihre VermittlungMicro Learning Einheiten ► Berufegesetze: Bin ich noch Assistenz des Arztes – ja/nein – das neue Berufsprofil ► Wege zum neuen Wissen – eigene Anfragen an die Wissenschaft am Beispiel Umgang mit MRSA ► Beratung ► Die Fallbesprechung – drei Perspektiven auf Ziele und Methode „Mobiles Lernen in Kliniken – wie ältere Pflegekräfte drei Lern- Herausforderungen gleichzeitig meistern“, Special 5, 55 LEARNTEC, Karlsruhe, 31. Januar 2013
  6. 6. Die Themen und ihre VermittlungBlended Learning - Zeitumfang 300 Stunden ► Evidenz basiertes Handeln in der Pflege (EBN) ► Aufbau von Lerngemeinschaften - themenspezifisch und damit institutionenübergreifend. „Mobiles Lernen in Kliniken – wie ältere Pflegekräfte drei Lern- Herausforderungen gleichzeitig meistern“, Special 5, 66 LEARNTEC, Karlsruhe, 31. Januar 2013
  7. 7. Die Themen und ihre VermittlungCommunity of Practice ► Themen generieren sich aus dem Lernprozess ► Work-Life Balance – Umgang mit Belastungen ► Tricks und Tipps vom Experten – Austausch und Fragen an die Kolleginnen und Kollegen ► Aufbau von Foren – themenspezifisch und damit institutionenübergreifend. „Mobiles Lernen in Kliniken – wie ältere Pflegekräfte drei Lern- Herausforderungen gleichzeitig meistern“, Special 5, 77 LEARNTEC, Karlsruhe, 31. Januar 2013
  8. 8. Die Partner und die organisatorischeStruktur „Mobiles Lernen in Kliniken – wie ältere Pflegekräfte drei Lern- Herausforderungen gleichzeitig meistern“, Special 5, 88 LEARNTEC, Karlsruhe, 31. Januar 2013
  9. 9. Die Partner und Förderer► Das dreijährige Forschungsprojekt wird von den Partnern - SRH Fachhochschule für Gesundheit Gera, - TÜV Rheinland Akademie und - MMB - Institut für Medien- und Kompetenzforschung durchgeführt.► Gefördert wird das Projekt vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und vom Europäischen Sozialfonds. „Mobiles Lernen in Kliniken – wie ältere Pflegekräfte drei Lern- Herausforderungen gleichzeitig meistern“, Special 5, 99 LEARNTEC, Karlsruhe, 31. Januar 2013
  10. 10. Projektstruktur Flexicare50+ Verbundpartner SRH Fachhochschule MMB-Institut für Medien- TÜV Rheinland Akademie für Gesundheit und Kompetenzforschung Projektleiter Axel Wolpert Projektleiterin Prof. Dr. M. Sieger Projektleiter Dr. L. Goertz Projektsteuerung Prof. Dr. M. Sieger Wiss. BeiratExperten der Wissenschaftliche MitarbeiterInnen wiss. Pflege, HilfskräfteWissen- schaft,Bildung, Medien Projektmanager U. Petersen Kath. Kliniken Klinikum Niederberg Klinikum Arnsberg Bochum Velbert Projektleitung F. Bornemann Projektleitung D. Becker Projektleitung S. Harmke Kooperationspartner „Mobiles Lernen in Kliniken – wie ältere Pflegekräfte drei Lern- Herausforderungen gleichzeitig meistern“, Special 5, 10 10 LEARNTEC, Karlsruhe, 31. Januar 2013
  11. 11. Kontexte► Berufliche Qualifizierung durch neue Medien – Förderprogramm des BMBF► Europäische Verständigung über ein Konzept des „Lifelong Learning“► Orientierung an Kompetenzkonzepten – DQR, EQR► Die Charakteristika der Pflegearbeit, hier im Krankenhaus► Die Perspektive des Projektes auf den Focus „Flexibel und Demografie-sensibel“ „Mobiles Lernen in Kliniken – wie ältere Pflegekräfte drei Lern- Herausforderungen gleichzeitig meistern“, Special 5, 11 11 LEARNTEC, Karlsruhe, 31. Januar 2013
  12. 12. Die Herausforderungen „Mobiles Lernen in Kliniken – wie ältere Pflegekräfte drei Lern- Herausforderungen gleichzeitig meistern“, Special 5, 12 12 LEARNTEC, Karlsruhe, 31. Januar 2013
  13. 13. Die Charakteristika der Pflegearbeit -Herausforderungen► Orientierung an den individuellen Unterstützungsnotwendigkeiten eines Patienten um sich mit Krankheit auseinandersetzen, diese bearbeiten zu können► Das Krankenhaus ist ein hochdifferenziertes arbeitsteilig organisiertes System, in dem Arbeitsprozesse in hohem Maße nach ökonomischen Prämissen gesteuert werden (Sieger 2011). „Mobiles Lernen in Kliniken – wie ältere Pflegekräfte drei Lern- Herausforderungen gleichzeitig meistern“, Special 5, 13 13 LEARNTEC, Karlsruhe, 31. Januar 2013
  14. 14. Die Charakteristika der Pflegearbeit -Herausforderungen► Veränderung der tradierten Berufsrolle durch eine wissenschaftliche Herangehensweise an Probleme im Berufsalltag (Hülsken-Giesler u.a 2011).► Lernen im Kontext von aktuellen Arbeitsprozessen hat Einfluss auf das Selbstverständnis der gesundheitlichen Versorgungssysteme, hier das Krankenhaus► Umgang mit neuen Medientechnologien. „Mobiles Lernen in Kliniken – wie ältere Pflegekräfte drei Lern- Herausforderungen gleichzeitig meistern“, Special 5, 14 14 LEARNTEC, Karlsruhe, 31. Januar 2013
  15. 15. Befragung zur Bestimmung derAusgangslage- Auszug aus den Ergebnissen „Mobiles Lernen in Kliniken – wie ältere Pflegekräfte drei Lern- Herausforderungen gleichzeitig meistern“, Special 5, 15 15 LEARNTEC, Karlsruhe, 31. Januar 2013
  16. 16. Empirische Erhebung zur Bestimmung der Ausgangslage► Qualitatives Design► Der Leitfaden umfasste die Themenbereiche: ► Umgang mit beruflichen Anforderungen ► Zielgruppe ► Lernen: Individuelle und strukturelle Bedingungen ► Lernszenarien ► Medienkompetenz ► Themen „Mobiles Lernen in Kliniken – wie ältere Pflegekräfte drei Lern- Herausforderungen gleichzeitig meistern“, Special 5, 16 16 LEARNTEC, Karlsruhe, 31. Januar 2013
  17. 17. Festlegung der StichprobenLeitungen Leitungen Pflegende Pflegende► Leitungen der Einrichtungen aller ► Pflegende der Einrichtungen Erprobungspartner aller Erprobungspartner: 5 bzw. 8 Interviews pro Einrichtung► Je nach spezifischer Leitungsstruktur: Pflegedirektion, ► Das Verhältnis der zu Geschäftsführung, Leitung Befragenden wird entsprechend Personalentwicklung, Leitungen der prozentualen Vorgabe 80 % von Bildungseinrichtungen Frauen und 20 % Männer festgelegt► N = 12 ► N = 18 „Mobiles Lernen in Kliniken – wie ältere Pflegekräfte drei Lern- Herausforderungen gleichzeitig meistern“, Special 5, 17 17 LEARNTEC, Karlsruhe, 31. Januar 2013
  18. 18. Thematische Zuordnung der Ergebnisse: PFLEGEKRÄFTEZ.1 =Gegenüberstellung der Perspektiven LEITUNG UND PFLEGEKRÄFTE in dieser Kategorie 1. DIE ORDNUNG 2.DIE ARBEIT/ DER ARBEIT ARBEITSPROZESSE 4. ZUM BERUF DER BERUF ES IST NICHT MACHT MIR MEHR MEIN SPASS BERUF STAGNATION Z.1: ZIELGRUPPE 50+: Perspektiven: 3. ZUM LERNEN/ LERNPROZESS Leitungen Gesundheits- und Krankenpfleger/innen/ bzw Kinderkrankenpfleger/innen „Mobiles Lernen in Kliniken – wie ältere Pflegekräfte drei Lern- Herausforderungen gleichzeitig meistern“, Special 5, 18 18 LEARNTEC, Karlsruhe, 31. Januar 2013
  19. 19. Z.1: ZIELGRUPPE 50+:PerspektivenLeitungenund Gesundheits- undKrankenpfleger/innen/ bzw Charakteristika der ZielgruppeKinderkrankenpfleger/innen „Mobiles Lernen in Kliniken – wie ältere Pflegekräfte drei Lern- herasusfoderungen gelichzeitig meistern Herausforderungen gleichzeitig meistern“, Special 5, 19 19 LEARNTEC, Karlsruhe, 31. Januar 2013
  20. 20. Zielgruppe 50+ - Zwei Perspektiven► Für beide Gruppen steht die Wertschätzung der Berufserfahrung der Pflegenden 50+ im Vordergrund. Beide Gruppen betonen die Stärken, die Leitungen äußern aber auch Kritik.► Ältere Pflegende sind ein stabilisierender Faktor im System.Aber► Berufserfahrene Pflegenden weisen ausreichend Selbstreflexivität aus um zu erkennen, dass Routine die Gefahr in sich birgt in alten Verhaltensmustern zu verharren und sogar zur Belastung werden kann.► Sie haben auch das Potential, sich in einem hierarchischen System durchzusetzen und könnten damit ein wichtiger Faktor sein in der Gestaltung des eigenen Arbeitsplatzes, aber auch in der Organisationsentwicklung. „Mobiles Lernen in Kliniken – wie ältere Pflegekräfte drei Lern- Herausforderungen gleichzeitig meistern“, Special 5, 20 20 LEARNTEC, Karlsruhe, 31. Januar 2013
  21. 21. Zielgruppe 50+ - Perspektive der Leitungen und der Pflegenden► Ältere Pflegekräfte konzentrieren sich stärker auf den Patienten, dadurch, „erahnen“ sie schneller Veränderungen und können gezielter reagieren, sind somit sicherer im Handeln.► Sie “fühlen“ aber auch, dass diese Kompetenz im System nicht zentral scheint – „der Focus auf den Patienten ist zwar das Maß, aber nicht alles“ (10ltg_S.15 Z128)► Argumentiert aus der Rolle der Leitungen werden drei Entwicklungsansätze präferiert: Personalentwicklung, Weiterbildung und Konzeptentwicklung. Diese Ansätze werden aber nicht spezifiziert. Darum bleibt offen, ►wie eine Karriereplanung der Zielgruppe 50+ erfolgen könnte. ►wie die beschriebenen Potentiale für eine Organisationsentwicklung genutzt werden und ►wie die Entwicklungsbedarfe der Zielgruppe aufgegriffen werden. „Mobiles Lernen in Kliniken – wie ältere Pflegekräfte drei Lern- Herausforderungen gleichzeitig meistern“, Special 5, 21 21 LEARNTEC, Karlsruhe, 31. Januar 2013
  22. 22. Zum Lernen 3. ZUM LERNEN/ LERNPROZESS► Pflegende greifen auf alle Möglichkeiten zu, um zu lernen und erleben dann auch den Erfolg, wenn dieses neue Wissen im Alltag greift.► Berufserfahrene Pflegenden sind aber auch kritisch mit sich und stellen Einschränkungen im Lernen fest, insbesondere im Vergleich mit den Jüngeren.► Unspezifisch bleiben allerdings die Themen und Problemkreise für die sich die Anstrengung des Lernens lohnen.► Umso bedeutsamer wird es dann welche Akzente die Leitungen in der Personal- und Konzeptentwicklungen setzen. „Mobiles Lernen in Kliniken – wie ältere Pflegekräfte drei Lern- Herausforderungen gleichzeitig meistern“, Special 5, 22 22 LEARNTEC, Karlsruhe, 31. Januar 2013
  23. 23. Die Evaluierung - was wissen wir über diePflegekräfte in den Kliniken? „Mobiles Lernen in Kliniken – wie ältere Pflegekräfte drei Lern- Herausforderungen gleichzeitig meistern“, Special 5, 23 23 LEARNTEC, Karlsruhe, 31. Januar 2013
  24. 24. Wie oft nutzen Sie die folgenden Geräte? Wie oft nutzen Sie die folgenden Geräte?Wie oft nutzen Sie einen 4,25 PC beruflich? Wie oft nutzen Sie ein Handy (kein 3,44 Smartphone)?Wie oft nutzen Sie einen 3,01 PC privat? Wie oft nutzen Sie einSmartphone mit Zugang 0,51 0 = nie zum Internet? 1 = einmal im Monat 2 = einmal pro Woche 3 = mehrmals in der Woche 4 = täglichWie oft nutzen Sie einen 5 = mehrmals täglich 0,31 Tablet-PC? 8 = Weiß nicht; keine Angabe 0,0 0,5 1,0 1,5 2,0 2,5 3,0 3,5 4,0 4,5 Frage: Wie oft nutzen sie folgende Geräte? n=77-84 | Angaben in Mittelwerten | © MMB- Institut 2012 „Mobiles Lernen in Kliniken – wie ältere Pflegekräfte drei Lern- Herausforderungen gleichzeitig meistern“, Special 5, 24 24 LEARNTEC, Karlsruhe, 31. Januar 2013
  25. 25. Welche Lernformen nutzen Sie bereits? Welche Lernformen nutzen Sie bereits? Schulungen in der Klinik 0,99 Gespräche mit Kollegen und Vorgesetzten 0,99 Lesen von Fachbüchern 0,87 Lesen von Fachzeitschriften 0,78Kurzfristige Weiterbildungskurse und -seminare außer Haus 0,74 Lernspiele am Computer 0,16 Virtuelle Klassenräume, Webinare 0,06 0 = Nein 1 = Ja Kurse, die man nur am Computer absolviert 0,06 0,0 0,2 0,4 0,6 0,8 1,0 1,2 Frage: Welche Lernformen nutzen Sie bereits? n=75-81 | Angaben in Mittelwerten | © MMB-Institut 2012 „Mobiles Lernen in Kliniken – wie ältere Pflegekräfte drei Lern- Herausforderungen gleichzeitig meistern“, Special 5, 25 25 LEARNTEC, Karlsruhe, 31. Januar 2013
  26. 26. Was möchten Sie über Medien lernen? Statements mit höchster / niedrigster Zustimmung Was möchten Sie über Medien lernen? Tablet-PC bedienen, Basisfunktionen 3,55 Mit Suchmaschinen umgehen können 3,53 Quellen im Internet nach Brauchbarkeit beurteilen 3,48 können ● ● ● An Abstimmungen im Internet teilnehmen 2,38 In Internet-Foren eigene Beiträge schreiben 2,21 0 = Kann ich nicht sagen 1 = Völlig unwichtig 2 = Eher unwichtig 3 = Eher wichtig 4 = Sehr wichtig Inhalte für andere im Internet bereitstellen 2,20 0,0 0,5 1,0 1,5 2,0 2,5 3,0 3,5 4,0Frage: Was möchten Sie über Medien lernen? n=81-85 | Angaben in Mittelwerten | © MMB-Institut 2012 „Mobiles Lernen in Kliniken – wie ältere Pflegekräfte drei Lern- Herausforderungen gleichzeitig meistern“, Special 5, 26 26 LEARNTEC, Karlsruhe, 31. Januar 2013
  27. 27. Erwartungen an das Projekt Flexicare 50+Statements mit höchster / niedrigster Zustimmung Erwartungen an das Projekt Flexicare 50+ Die Bedienung der Geräte sollte einfach sein 3,80 Ich muss mich in der Lernplattform schnell und intuitiv 3,79 zurechtfinden können. Die Texte sollten eher praxisbezogen sein. 3,74 ● ● ● Mir ist es wichtig, mit anderen gemeinsam zu lernen. 2,69 Mir ist eine ästhetisch ansprechende Gestaltung der 2,52 Lernplattform wichtig. 0 = Kann ich nicht sagen 1 = Völlig unwichtig 2 = Eher unwichtig Ich glaube, dass ich mit E-Learning komplexere 3 = Eher wichtig 2,22 4 = Sehr wichtig Sachverhalte anschaulicher und leichter lernen kann. 0,0 0,5 1,0 1,5 2,0 2,5 3,0 3,5 4,0 4,5 Frage: Welche Erwartungen haben Sie an das Projekt "Flexicare 50+"? n=83-85 | Angaben in Mittelwerten | © MMB-Institut 2012 „Mobiles Lernen in Kliniken – wie ältere Pflegekräfte drei Lern- Herausforderungen gleichzeitig meistern“, Special 5, 27 27 LEARNTEC, Karlsruhe, 31. Januar 2013
  28. 28. Erste Erfahrungen aus einer Partner-Klinik „Mobiles Lernen in Kliniken – wie ältere Pflegekräfte drei Lern- Herausforderungen gleichzeitig meistern“, Special 5, 28 28 LEARNTEC, Karlsruhe, 31. Januar 2013
  29. 29. Erfahrungen mit der Organisation des Lernens► Lernzeit  Arbeitszeitgutschrift► Akzeptanz durch die Teilnehmer in dieser Klinik eher heterogen► Tutorenunterstützung on the Job wird gut angenommen► Bildung von Kleingruppen „Mobiles Lernen in Kliniken – wie ältere Pflegekräfte drei Lern- Herausforderungen gleichzeitig meistern“, Special 5, 29 29 LEARNTEC, Karlsruhe, 31. Januar 2013
  30. 30. Erfahrungen mit den mobilen Lerntechnologien► Endgeräte benötigen Mobilen Internetzugang, Netzabdeckung in ländlicher Umgebung ist aber lückenhaft► Problem mit Wechsel im Betriebssystem► Applikation (App) verschiedene Versionen „Mobiles Lernen in Kliniken – wie ältere Pflegekräfte drei Lern- Herausforderungen gleichzeitig meistern“, Special 5, 30 30 LEARNTEC, Karlsruhe, 31. Januar 2013
  31. 31. Erfahrungen mit den Lerninhalten► Die EBN Methode ist für viele Mitarbeiter über 50 noch Neuland► Inzwischen lässt sich eine Verhaltensänderung bei den Teilnehmer durch die Lerninhalte erkennen „Mobiles Lernen in Kliniken – wie ältere Pflegekräfte drei Lern- Herausforderungen gleichzeitig meistern“, Special 5, 31 31 LEARNTEC, Karlsruhe, 31. Januar 2013
  32. 32. Beispiele für Flexicare-Lerninhalte – in der Pause „Mobiles Lernen in Kliniken – wie ältere Pflegekräfte drei Lern- Herausforderungen gleichzeitig meistern“, Special 5, 32 32 LEARNTEC, Karlsruhe, 31. Januar 2013
  33. 33. Empfehlungen für andere Branchen undBerufsgruppen „Mobiles Lernen in Kliniken – wie ältere Pflegekräfte drei Lern- Herausforderungen gleichzeitig meistern“, Special 5, 33 33 LEARNTEC, Karlsruhe, 31. Januar 2013
  34. 34. Empfehlungen für andere Branchen und Berufsgruppen ► Intensive Betreuung durch Tutoren ► Bildung von Lerngruppen ► Möglichst wenig Reibungswiderstand durch Technik ► Praxisrelevante Inhalte ► Motivation zur Reflexion über den Beruf Ist machbar! „Mobiles Lernen in Kliniken – wie ältere Pflegekräfte drei Lern- Herausforderungen gleichzeitig meistern“, Special 5, 34 34 LEARNTEC, Karlsruhe, 31. Januar 2013
  35. 35. Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.Ansprechpartner:MMB-Institut für Medien- und KompetenzforschungDr. Lutz GoertzTelefon: 0049 (0)201 720 27 0E-Mail: flexicare@mmb-institut.de „Mobiles Lernen in Kliniken – wie ältere Pflegekräfte drei Lern- Herausforderungen gleichzeitig meistern“, Special 5, 35 LEARNTEC, Karlsruhe, 31. Januar 2013

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