Was ist die Grundlage unserer Freiheit?Die Europäischen Werte – eine Einführung<br />EuropäischeWerte.info<br />
Wenn Sie sich die Weltkarte ansehen, haben Sie <br />sich je gefragt: <br />Wieso leben wir in <br />einer Freiheit, welch...
Noch nie hatten wir so viele Freiheiten wie heute<br /><ul><li>Freiheit (Gedanken-, Gewissens-, Religions- und Meinungsfre...
Gleichheit (Schutz vor Diskriminierung, volle Gleichberechtigung von Mann und Frau, etc. )
Solidarität (soziale Sicherheit, gerechte Bezahlung, das Recht auf einen angemessenen Lebensstandard, Gesundheit und auf Z...
Will man seine Werte schützen,muss man seine Werte erst einmal kennen.<br />
Was sind Europäische Werte? <br />?<br />Demokratie?<br />Griechische Philosophie?<br />Menschenrechte?<br />Römisches Rec...
Die Geschichte Europas ist von einem ständigen Wandel von Werten und den entsprechenden Weltbildern gekennzeichnet.<br />W...
Die Geschichte Europas ist ein ständiger Wechsel zwischen zwei gegensätzlichen Weltbildern!<br />
1.) Dem theozentrischen Weltbild mit Gott im Mittelpunkt des Denkens<br />
2.) Dem humanistischen Weltbild mit dem Menschen im Mittelpunkt des Denkens!<br />
Ein Weltbild wird stets durch ein anderes ersetzt!<br />„Die einzige Konstante im Universum <br />  ist die Veränderung.“ ...
Wandel der Weltbilder in Europa<br />ANTIKE<br />Startpunkt: <br />Vor der Antike <br />
Geschichtlicher Hintergrund: Vielgötterglaube vor der Antike<br />Alles Unerklärliche wurde einem Gott zugeordnet.<br />De...
	Geschichtlicher Hintergrund: 	Die Antike<br />Ein neues Denken bahnt sich seinen Weg!<br /><ul><li>Der Mensch wagt es, se...
Der Mensch versteht, dass er wachsen und sich weiterentwickeln kann.</li></li></ul><li>1. Stufe: Humanistisches Denken<br ...
2. Stufe: Rationalität<br /><ul><li>Man beginnt seine Umwelt und das Handeln der Götter rational zu hinterfragen.
Beginn antiker Naturwissenschaften durch Beobachtung der Natur und Erkennen bestimmter Gesetzmäßigkeiten.</li></ul>Ab 600 ...
3. Stufe: Säkularität<br /><ul><li>Die Götter nehmen ihren Platz im privaten Bereich ein und verlassen den öffentlichen Be...
Man nimmt ihre Hilfe dankbar an, lässt sich aber nicht mehr von ihnen im eigenen Streben nach Glück behindern.</li></ul>Ab...
4. Stufe: Rechtsstaatlichkeit<br />„Lex statt Rex“, d.h. das aufgeschriebene Gesetz (Lex)<br />ersetzt die willkürliche Ge...
5. Stufe: Demokratie<br />Man beginnt von seinen Herrschern politische Mitbestimmung einzufordern.<br />Attische Demokrati...
6. Stufe: Menschenrechte<br />Die Idee, das jedem Menschen von Geburt an, bestimmte Rechte zustehen, stammt aus der Antike...
Voila - ein vollständig entwickeltes humanistisches Weltbild<br /><ul><li>Es entsteht dadurch den Menschen einen Wert zu g...
<ul><li>Humanistisches Denken & Rationalität waren gut entwickelt</li></li></ul><li><ul><li>Säkularität nur teilweise</li>...
Wendepunkt:<br />Das humanistische Weltbild entstand Stufe auf Stufe – und so verschwindet es auch wieder.<br />
(1) Menschenrechte: Kaum richtig angedacht, schon wieder verschwunden!<br />
(2) Demokratie & (3) Rechtsstaatlichkeit verschwinden stufenweise mit der Umwandlung bzw. dem Rückfall der römischen Repub...
(4) Säkularitätwird aufgehoben:Christentum wird römische Staatsreligion (380 n. Chr.)<br />Es werden schrittweise alle and...
(5) Rationalität wird durch Glaube ersetzt und (6) der Fokus ändert sich vom Menschen auf Gott.<br />Kaiser<br />+<br />Ki...
Das Mittelalter beginnt<br /><ul><li>Das Mittelalter ist die Zeit zwischen Antike und Wiedergeburt der Antike.</li></ul>Ab...
    Durch den erstmals in Europa eingeführten „Ein-Gott-Glauben“ entstand ein recht einheitliches theozentrisches Weltbild...
Christlich theozentrisches Weltbild<br />
Europäische Werte und Religion im Mittelalter<br />N<br />n<br />
Geschichtlicher Hintergrund: Die Renaissance<br /><ul><li>Das Ende des Mittelalters wurde eingeleitet durch die Renaissanc...
Einfließen antiker humanistischer Ideen in die allgemeine Entwicklung</li></li></ul><li>1. Stufe: Humanistisches Denken<br...
Geschichtlicher Hintergrund: Die Reformation<br />	Reformation durch Martin Luther <br />	Das Monopol fällt: Es gab plötzl...
2. Stufe: Rationalität<br />Nun darf die Fähigkeit der menschlichen Vernunft zur Urteilsfindung neben dem <br />Glauben he...
Geschichtlicher Hintergrund: Die Aufklärung<br />Immanuel Kant<br />Eine der Hauptforderungen der Aufklärung war eine stri...
3. Stufe: Säkularität<br /><ul><li>Trennen von Politik und Religion</li></ul>Rationales logisches Denken widerlegt mehr un...
3. Stufe: Säkularität<br />Weltbild im Mittelalter<br />Beginn Säkularisierung<br />Säkularisierung<br />Ab 1700 n. Chr.<b...
Geschichtlicher Hintergrund: Die Französische Revolution <br /><ul><li>Erste Verfassungen und Grundgesetze entstehen</li><...
4. Stufe: Rechtsstaatlichkeit<br />Angewandte Säkularität führt zu Rechtsstaatlichkeit. Diese führt zur Anerkennung von <b...
5. Stufe: Demokratie<br /><ul><li>Erste europäische Demokratie der Neuzeit entsteht in Frankreich 1791 auf Basis der demok...
Geschichtlicher Hintergrund: Zwei Weltkriege<br /><ul><li>Hintergrund: 30 Jahre Leid nach 2 Weltkriegen</li></ul>Idee: Ver...
6. Stufe: Menschenrechte<br /><ul><li>1948: Erklärung der Allgemeinen Menschenrechte
„Jeder Mensch besitzt von Natur aus unveräußerliche Grundrechte, die über dem Recht der einzelnen Staaten stehen!“</li></u...
Die Europäischen Werte<br />
Europäische Werte sind universelle humanistische Werte,deren Ziel freie, aufgeklärte und selbständige Menschen sind.<br />
Europäische Werte und Religion heute<br />N<br />n<br />
Zusammenfassung<br /><ul><li>Die Geschichte zeigt uns das menschliche Entwicklung immer in Zyklen vor sich geht (Hochkultu...
In unserer westlichen Kultur herrscht die Meinung einer stetigen linearen  Verbesserung vor!</li></li></ul><li>Zusammenfas...
Situation heute<br />Ist der Abwärtstrend schon wieder gestartet?<br />(7) Ob Einschränkung der Bürgerrechte durch Antiter...
Situation heute<br />Was unsere Zukunft bringt, hängt von unseren heutigen Taten und Entscheidungen ab!<br />
Gemeinsam die Freiheiten für <br />unsere Kinder bewahren!<br />www.EuropäischeWerte.info<br />
EuropäischeWerte.info<br />Der Mensch im Mittelpunkt<br />
Weiterführende Informationen auf:<br />www.EuropäischeWerte.info<br />Newsletter<br />
Die Grundlage unserer  Freiheit - Einführung in die Europäischen Werte
Nächste SlideShare
Wird geladen in …5
×

Die Grundlage unserer Freiheit - Einführung in die Europäischen Werte

5.147 Aufrufe

Veröffentlicht am

Wir leben heute in Europa in Gesellschaften in denen jeder Einzelne viele Rechte und persönliche Freiheiten genießt.

Diese kostbaren Bedingungen können nur erhalten werden, wenn man seine Werte, die die Grundlage für diese modernen, freien und demokratischen Gesellschaften sind, kennt.

Veröffentlicht in: Bildung, News & Politik
0 Kommentare
2 Gefällt mir
Statistik
Notizen
  • Als Erste(r) kommentieren

Keine Downloads
Aufrufe
Aufrufe insgesamt
5.147
Auf SlideShare
0
Aus Einbettungen
0
Anzahl an Einbettungen
1.067
Aktionen
Geteilt
0
Downloads
1
Kommentare
0
Gefällt mir
2
Einbettungen 0
Keine Einbettungen

Keine Notizen für die Folie

Die Grundlage unserer Freiheit - Einführung in die Europäischen Werte

  1. 1. Was ist die Grundlage unserer Freiheit?Die Europäischen Werte – eine Einführung<br />EuropäischeWerte.info<br />
  2. 2. Wenn Sie sich die Weltkarte ansehen, haben Sie <br />sich je gefragt: <br />Wieso leben wir in <br />einer Freiheit, welche <br />mehr als 80% der Menschheit <br />weder besitzt noch kennt? <br />Was haben wir anders gemacht? <br />
  3. 3. Noch nie hatten wir so viele Freiheiten wie heute<br /><ul><li>Freiheit (Gedanken-, Gewissens-, Religions- und Meinungsfreiheit, etc.)
  4. 4. Gleichheit (Schutz vor Diskriminierung, volle Gleichberechtigung von Mann und Frau, etc. )
  5. 5. Solidarität (soziale Sicherheit, gerechte Bezahlung, das Recht auf einen angemessenen Lebensstandard, Gesundheit und auf Zugang zur Bildung, etc.)</li></li></ul><li>Diese Freiheiten beruhen auf der Grundlage ganz bestimmter Werte und eines ganz bestimmten Weltbildes.<br />Antiterrorgesetze vs. Bürgerrechte<br />Religionsfreiheit vs. Meinungsfreiheit<br />War unsere Demokratie vor der „Europäischen Union“ besser?<br />
  6. 6. Will man seine Werte schützen,muss man seine Werte erst einmal kennen.<br />
  7. 7. Was sind Europäische Werte? <br />?<br />Demokratie?<br />Griechische Philosophie?<br />Menschenrechte?<br />Römisches Recht?<br /> Reformation?<br />Aufklärung?<br />Antike?<br />Freiheit?<br />Humanismus?<br />Neuzeit?<br />Rechtsstaat?<br />Mittelalter?<br />Christentum?<br />jüdisch-christliche Kultur und Ethik?<br />Gibt es überhaupt gemeinsame Europäische Werte?<br />
  8. 8. Die Geschichte Europas ist von einem ständigen Wandel von Werten und den entsprechenden Weltbildern gekennzeichnet.<br />Will man seine Werte verstehen,muss man seine Geschichte verstehen!<br />
  9. 9. Die Geschichte Europas ist ein ständiger Wechsel zwischen zwei gegensätzlichen Weltbildern!<br />
  10. 10. 1.) Dem theozentrischen Weltbild mit Gott im Mittelpunkt des Denkens<br />
  11. 11. 2.) Dem humanistischen Weltbild mit dem Menschen im Mittelpunkt des Denkens!<br />
  12. 12. Ein Weltbild wird stets durch ein anderes ersetzt!<br />„Die einzige Konstante im Universum <br /> ist die Veränderung.“ <br />Heraklit von Ephesus, <br />griechischer Philosoph<br />(etwa 540 - 480 v. Chr.) <br />
  13. 13. Wandel der Weltbilder in Europa<br />ANTIKE<br />Startpunkt: <br />Vor der Antike <br />
  14. 14. Geschichtlicher Hintergrund: Vielgötterglaube vor der Antike<br />Alles Unerklärliche wurde einem Gott zugeordnet.<br />Der Mensch war seinen Göttern ausgeliefert.<br />Poseidon: Gott des Meeres, der Erdbeben und Pferde<br />Zeus: Göttervater, zuständig für Blitz, Donner und Luft<br />Hephaistos: Gott der Vulkane, des Feuers, der Schmiedekunst und Architektur<br />Demeter: Erdgöttin, Muttergöttin, Fruchtbarkeitsgöttin<br />
  15. 15. Geschichtlicher Hintergrund: Die Antike<br />Ein neues Denken bahnt sich seinen Weg!<br /><ul><li>Der Mensch wagt es, sein Schicksal nicht nur den Göttern zu überlassen, sondern es aktiv mitzubestimmen.
  16. 16. Der Mensch versteht, dass er wachsen und sich weiterentwickeln kann.</li></li></ul><li>1. Stufe: Humanistisches Denken<br /><ul><li>Diesen Startpunkt der Emanzipation des Menschen neben seinen Göttern nennt man </li></ul> Humanistisches Denken.<br />Vom theozentrischemWeltbild mit Gott im Mittelpunkt des Denkens und Handelns<br />Fokus mehr auf den Menschen, seine Entwicklung und streben nach Glück wird wichtiger<br />Ab 600 v. Chr.<br />
  17. 17. 2. Stufe: Rationalität<br /><ul><li>Man beginnt seine Umwelt und das Handeln der Götter rational zu hinterfragen.
  18. 18. Beginn antiker Naturwissenschaften durch Beobachtung der Natur und Erkennen bestimmter Gesetzmäßigkeiten.</li></ul>Ab 600 v. Chr.<br />
  19. 19. 3. Stufe: Säkularität<br /><ul><li>Die Götter nehmen ihren Platz im privaten Bereich ein und verlassen den öffentlichen Bereich.
  20. 20. Man nimmt ihre Hilfe dankbar an, lässt sich aber nicht mehr von ihnen im eigenen Streben nach Glück behindern.</li></ul>Ab 500 v. Chr.<br />
  21. 21. 4. Stufe: Rechtsstaatlichkeit<br />„Lex statt Rex“, d.h. das aufgeschriebene Gesetz (Lex)<br />ersetzt die willkürliche Gesetzgebung eines Königs (Rex).<br />Es kommt zur Teilung der Staatsgewalten.<br />Lex statt Rex<br />Ab 470 v. Chr.<br />
  22. 22. 5. Stufe: Demokratie<br />Man beginnt von seinen Herrschern politische Mitbestimmung einzufordern.<br />Attische Demokratie von 462 bis 322 v. Chr. <br />(140 Jahre Demokratie)<br />Ab 462 v. Chr.<br />
  23. 23. 6. Stufe: Menschenrechte<br />Die Idee, das jedem Menschen von Geburt an, bestimmte Rechte zustehen, stammt aus der Antike.<br />Ab 330 v. Chr.<br />
  24. 24. Voila - ein vollständig entwickeltes humanistisches Weltbild<br /><ul><li>Es entsteht dadurch den Menschen einen Wert zu geben (humanistisches Denken) und endet damit allen Menschen einen Wert zu geben (Menschenrechte).</li></li></ul><li>Antikes humanistisches Weltbild<br />Obwohl das gesamte humanistische Weltbild im Ansatz vorhanden war, so war die Umsetzung in vielen Bereichen mangelhaft.<br />
  25. 25. <ul><li>Humanistisches Denken & Rationalität waren gut entwickelt</li></li></ul><li><ul><li>Säkularität nur teilweise</li></li></ul><li><ul><li>Rechtsstaatlichkeit und Demokratie galten nur für männliche Vollbürger.</li></ul>Frauen, Sklaven, Fremde hatten so gut wie keine Rechte! <br />
  26. 26. Wendepunkt:<br />Das humanistische Weltbild entstand Stufe auf Stufe – und so verschwindet es auch wieder.<br />
  27. 27. (1) Menschenrechte: Kaum richtig angedacht, schon wieder verschwunden!<br />
  28. 28. (2) Demokratie & (3) Rechtsstaatlichkeit verschwinden stufenweise mit der Umwandlung bzw. dem Rückfall der römischen Republik in ein römisches Kaiserreich.<br />Ab 27 v. Chr.<br />
  29. 29. (4) Säkularitätwird aufgehoben:Christentum wird römische Staatsreligion (380 n. Chr.)<br />Es werden schrittweise alle anderen Religionen (antiken Kulte) verboten.<br />Kaiser<br />+<br />Kirche<br />f<br />
  30. 30. (5) Rationalität wird durch Glaube ersetzt und (6) der Fokus ändert sich vom Menschen auf Gott.<br />Kaiser<br />+<br />Kirche<br />Weltbild der Antike<br />Weltbild im Mittelalter<br />Ab 400 n. Chr.<br />
  31. 31. Das Mittelalter beginnt<br /><ul><li>Das Mittelalter ist die Zeit zwischen Antike und Wiedergeburt der Antike.</li></ul>Ab 500 n. Chr.<br />
  32. 32. Durch den erstmals in Europa eingeführten „Ein-Gott-Glauben“ entstand ein recht einheitliches theozentrisches Weltbild. Von diesem Weltbild durfte nun nichts (Wissenschaft,…) und niemand (Galileo,…) mehr abweichen.<br />
  33. 33. Christlich theozentrisches Weltbild<br />
  34. 34. Europäische Werte und Religion im Mittelalter<br />N<br />n<br />
  35. 35. Geschichtlicher Hintergrund: Die Renaissance<br /><ul><li>Das Ende des Mittelalters wurde eingeleitet durch die Renaissance, d. h. die Wiedergeburt der Antike
  36. 36. Einfließen antiker humanistischer Ideen in die allgemeine Entwicklung</li></li></ul><li>1. Stufe: Humanistisches Denken<br />Neue geistige Grundhaltung: <br />Der Menschen und seine Entwicklung im Hier & Jetzt wird in den Mittelpunkt gerückt. <br />Ab 1450 n. Chr.<br />
  37. 37. Geschichtlicher Hintergrund: Die Reformation<br /> Reformation durch Martin Luther <br /> Das Monopol fällt: Es gab plötzlich 2 Meinungen, was Gott gemeint haben könnte. <br />Nun kommt noch eine dritte Meinung hinzu, basierend auf der praktischen Vernunft.<br /><ul><li>Ruf nach vernünftigen Verhaltensregeln statt dogmatischer Verhaltensregeln.</li></ul>Ab 1517 - 1600 n. Chr.<br />
  38. 38. 2. Stufe: Rationalität<br />Nun darf die Fähigkeit der menschlichen Vernunft zur Urteilsfindung neben dem <br />Glauben herangezogen werden. <br />Ab 1640 n. Chr.<br />
  39. 39. Geschichtlicher Hintergrund: Die Aufklärung<br />Immanuel Kant<br />Eine der Hauptforderungen der Aufklärung war eine strikte Trennung von religiösen und politischen Institutionen.<br />
  40. 40. 3. Stufe: Säkularität<br /><ul><li>Trennen von Politik und Religion</li></ul>Rationales logisches Denken widerlegt mehr und mehr dogmatisches religiöses Denken und verdrängt die Religion aus der Politik. <br />Ab 1700 n. Chr.<br />
  41. 41. 3. Stufe: Säkularität<br />Weltbild im Mittelalter<br />Beginn Säkularisierung<br />Säkularisierung<br />Ab 1700 n. Chr.<br />
  42. 42. Geschichtlicher Hintergrund: Die Französische Revolution <br /><ul><li>Erste Verfassungen und Grundgesetze entstehen</li></ul>Klerus & Adel<br />Dritter Stand: <br />~98% Bevölkerung<br />
  43. 43. 4. Stufe: Rechtsstaatlichkeit<br />Angewandte Säkularität führt zu Rechtsstaatlichkeit. Diese führt zur Anerkennung von <br />Grundgesetzen und Verfassungen, die nicht von einem Gott, sondern von Menschen <br />gemacht wurden. <br />Es kommt zur Teilung der Staatsgewalten.<br />Ab 1789 n. Chr.<br />
  44. 44. 5. Stufe: Demokratie<br /><ul><li>Erste europäische Demokratie der Neuzeit entsteht in Frankreich 1791 auf Basis der demokratischen Verfassung. </li></ul>Ab 1791 n. Chr.<br />
  45. 45. Geschichtlicher Hintergrund: Zwei Weltkriege<br /><ul><li>Hintergrund: 30 Jahre Leid nach 2 Weltkriegen</li></ul>Idee: Verhindern eines 3. Weltkrieges<br />
  46. 46. 6. Stufe: Menschenrechte<br /><ul><li>1948: Erklärung der Allgemeinen Menschenrechte
  47. 47. „Jeder Mensch besitzt von Natur aus unveräußerliche Grundrechte, die über dem Recht der einzelnen Staaten stehen!“</li></ul>Ab 1948 n. Chr.<br />
  48. 48. Die Europäischen Werte<br />
  49. 49. Europäische Werte sind universelle humanistische Werte,deren Ziel freie, aufgeklärte und selbständige Menschen sind.<br />
  50. 50. Europäische Werte und Religion heute<br />N<br />n<br />
  51. 51. Zusammenfassung<br /><ul><li>Die Geschichte zeigt uns das menschliche Entwicklung immer in Zyklen vor sich geht (Hochkulturen entstehen und vergehen)!
  52. 52. In unserer westlichen Kultur herrscht die Meinung einer stetigen linearen Verbesserung vor!</li></li></ul><li>Zusammenfassung<br />Humanistisches und theozentrisches Weltbild wechseln sich in der Geschichte ab!<br />
  53. 53. Situation heute<br />Ist der Abwärtstrend schon wieder gestartet?<br />(7) Ob Einschränkung der Bürgerrechte durch Antiterrorgesetze, Menschenrechtsverletzungen im Namen von Religionen oder Demokratiedefizite in der Europäischen Union, der Kampf für Freiheit ist heute so aktuell wie vor 500 Jahren.<br />
  54. 54. Situation heute<br />Was unsere Zukunft bringt, hängt von unseren heutigen Taten und Entscheidungen ab!<br />
  55. 55. Gemeinsam die Freiheiten für <br />unsere Kinder bewahren!<br />www.EuropäischeWerte.info<br />
  56. 56. EuropäischeWerte.info<br />Der Mensch im Mittelpunkt<br />
  57. 57. Weiterführende Informationen auf:<br />www.EuropäischeWerte.info<br />Newsletter<br />

×