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  1. 1. Leistbare Privatmedizin Ohne Zusatzversicherung rasch zum Termin in der WPK   Krebserkrankungen Erfolge der personalisierten Therapie JOURNALF Ü R P R I V A T E M E D I Z I N Jahrgang 21 01/2016 Preis: € 1,45 www.wpk.at Höchste Punktezahl im Anforderungsprofil der privaten Krankenversicherungen
  2. 2. SEITENREITER JOURNAL für Private Medizin 1/2016 | 3 Der neue Rektor der MedUni Wien: 04 Univ.-Prof. Dr. Markus Müller Zum 75. Geburtstag von 05 Univ.-Prof. Dr. Rainer Kotz 06 Selbstzahler: WPK-Patienten ohne Zusatzversicherung 08 Die Erfolge der modernen Onkologie 12 Blasenkrebs: Neues Diagnose- verfahren an der WPK 13 Der neue Laparoskopieturm 14 Das WPK-Ordinationsnetzwerk 15 Auslandsmission in Dubai 16 Pflege: Dekubitus vorbeugen und behandeln 17 Jubiläum: Zehn Jahre Seniorenzentrum Liechtenstein 18 Intern I N H A L T Wider die Drei-Klassen-Medizin Sehr geehrte Damen und Herren! An der Wiener Privatklinik werden die modernsten Therapieformen angeboten. Dazu gehört auch die personalisierte Onkologie, in der die jeweilige Therapie auf den einzelnen Patienten maßgeschneidert wird. Leider sind personalisierte onkologische Behandlungen wie die Immuntherapie wesentlich teurer als die herkömmliche Chemotherapie, bei der alle Patienten über einen Kamm geschoren werden. Angesichts des chronischen Geldmangels im öffentlichen Gesundheitswesen ist zu befürchten, dass es sich die öffentlichen Krankenhäuser künftig nicht leisten können, alle Krebspatienten mit den modernen onkologischen Therapien zu behandeln. Daher stellt sich die Frage, ob die privaten Zusatzversicherungen in Hinkunft diese höheren Kosten für ihre Versicherten übernehmen werden. Denn gerade der zusatzversicherte Patient erwartet sich von seiner Privatversicherung eine Kostendeckung auch in außergewöhnlich teuren Behandlungssituationen. Zur Vermeidung einer Drei-Klassen-Medizin wäre es dringend geraten, dass sich die Anbieter von Privatversicherungen rechtzeitig mit dem Thema der modernen onkologischen Therapie befassen. Herzlichst, Ihr E D I T O R I A L I M P R E S S U M / O F F E N L E G U N G Medieninhaber: Verein der Freunde der Wiener Privatklinik, Pelikangasse 15, 1090 Wien Herausgeber und Verleger: Wiener Privatklinik www.wiener-privatklinik.com/de/presse-download/wpk-journal/ Produktion und Durchführung: Medizin Medien Austria, Grünbergstraße 15, 1120 Wien Redaktion: Mag. Silvia Jirsa, Mag. Michael Krassnitzer, Mag. Karin Martin Mag. Eva Posch (Lektorat) Grafik: Hans Ljung Anzeigenverkauf: Medizin Medien Austria GmbH, Mag. Birgit Frassl, Tel.: 01/546 00-541 E-Mail: frassl@medizin-medien.at Coverfoto: iStock – TommL; Porträts (wenn nicht anders angegeben): WPK Druck: Friedrich Druck Medien GmbH, Zamenhofstraße 43-45, 4020 Linz DVR 0743445 Prim. Dr. Walter Ebm Vorstand der Wiener Privatklinik Holding AG Prim. Dr. Walter Ebm A-1090 Wien/Vienna · Pelikangasse 15 · Phone +43 1 40 180-0 ·  Fax +43 1 40 180-7055 · office@wpk.at DIE WIENER PRIVATKLINIK – MITTEN IN WIENS UNIVERSITÄTSKLINIK-VIERTEL DAS HAUS DER ÄRZTE FÜR ÄRZTE – ZUM WOHLE DER PATIENTEN WIENER PRIVATKLINIK VON DEN BESTEN ÄRZTEN EMPFOHLEN VORTEILE FÜR SIE: • Effiziente Abrechnung durch Direktverrechnung. Dadurch fixierte und garantierte Honorare. • Kein unnötiger administrativer Aufwand für Sie und keine Zahlungsausfälle. • Mit nationalen und internationalen Werbe- aktivitäten vermitteln wir Patientenkontakte im In- und Ausland. VORTEILE FÜR IHRE PATIENTEN: • Modernste Technik im Diagnostik- und OP-Bereich. • Stilvolles Ambiente eines Luxushotels mit WPK Med Cuisine Haubenküche. Bei Interesse bitten wir um Kontaktaufnahme mit dem Geschäftsführer der Wiener Privatklinik Holding AG, Prim. Dr. Walter Ebm per E-Mail: ebm@wpk.at W I E N E R P R I V A T K L I N I K Fotos:MedUniWien/WPK/GeorgRabenreither
  3. 3. 4  |  JOURNAL für Private Medizin 1/2016 JOURNAL für Private Medizin 1/2016  |  5 PARTNERSCHAFTPARTNERSCHAFT Fotos:MedUniWien/WPK Foto:MarcelTyssens Als gebürtiger Klagenfurter maturierte Univ.-Prof. Dr. Markus Müller 1985 am Wiener Theresia- num und wurde 1993 sub auspiciis praesidentis promoviert. Seine stei- le wissenschaftliche Karriere kün- digte sich bereits zwei Jahre nach der Promotion durch die Verlei- hung des Theodor-Billroth-Preises und ein Jahr später des Wolfgang- Denk-Preises an – noch während seiner Ausbildung zum Facharzt für Innere Medizin. Er wurde be- reits 2004 Professor und Leiter der Universitätsklinik für Klinische Pharmakologie der Medizinischen Universität Wien am AKH. Prof. Müller entwickelte ein Patent zur Technik der Mikrodialyse und war später an der klinischen Ent- wicklung von Impfstoffen, unter anderem gegen Ebola, Lyme Dis­ ease und Alzheimer, beteiligt. Mit mehr als 250 wissenschaftlichen Publikationen, unter anderem in Lancet, Nature Medicine und New England Journal of Medicine, hat er einen h-Index von 50 erreicht (von einem Ordinarius erwartet man 20). Bedeutender Forscher Für die Medizinische Universität Wien, an der er bereits von 2011 bis 2015 Vizerektor für Forschung war, ist es ein besonderes Glück, dass Prof. Müller sich entschlossen hat, als Rektor zu kandidieren und die Berufung, die fast selbstver- ständlich war, anzunehmen. Steile Karriere Ich freue mich ganz besonders, dass ich Prof. Müller schon vor vielen Jahren bei einer wissenschaftlich- medizinischen Chinareise ganz per- sönlich kennenlernen durfte und seither seine steile Karriere mit Be- wunderung verfolgt habe. Rektor Univ.-Prof. Dr. Markus Müller Ein Mann mit Visionen Univ.-Prof. Dr. Markus Müller, der neue Rektor der Medizinischen Universität Wien, hat bereits zu Beginn seiner Amtszeit große Erfolge erzielt. VON UNIV.-PROF. DR. RAINER KOTZ Prof. Kotz feiert Geburtstag Univ.-Prof. Dr. Rainer Kotz, ärztlicher Direktor der Wiener Privatklinik, beging im Februar seinen Geburtstag. Prof. Müller hat Visionen, wie er die Medizinische Universität Wien an die Weltspitze führen könnte. Wichtig und machbar sind für ihn die Mitarbeiterkarriere mit Frauen- und Talentförderung, das Transla­tional Medical Center und die Internationalisierung, wie er in seiner Universitätsvorlesung „MedUni Wien – quo vadis?“ be- richtete. Gleich nach seiner Berufung sind ihm zwei große Erfolge gelungen: Einerseits hat er einen Zusammen- arbeitsvertrag zwischen Bund und Gemeinde Wien erzielt – ein Vorha- ben, das seit Bestehen des Neuen AKH angestrebt, aber nie erreicht wurde. Es steht jetzt mit dem Vize- rektor der Medizinischen Universi- tät Wien, Univ.-Prof. Dr. Oswald Wagner, sowie dem Generaldirek- tor des AKH, Dipl.-Ing. Herwig Wetzlinger, ein Managementboard an der Spitze des AKH. Das wohl noch wichtigere Ergebnis, das Prof. Müller erreicht hat, war die vertraglich festgelegte Finan- zierung für Investitionen von Stadt und Bund für die Medizinische Uni- versität und das Allgemeine Kran- kenhaus bis 2030 von insgesamt 2,2 Milliarden Euro. 1,4 Milliarden Euro sollen für neue Projekte inves­ tiert werden, 100 Millionen etwa für ein Zentrum für translationale Medizin. Für die Anschaffung von Geräten stehen bis zum Jahr 2024 Mittel von zirka 500 Millionen Eu- ro zur Verfügung. Es ist Prof. Mül- ler damit gelungen, den größten Infrastrukturschub für das neue AKH seit dessen Gründung zu er- reichen. Kooperation WPK – MedUni Wien Für die Wiener Privatklinik ist ei- ne Kooperation mit der Medizi- nischen Universität Wien wichtig. Es sind nicht nur Spitzenleute des AKH in einer beschränkten Ne- bentätigkeit auch in der Wiener Privatklinik tätig, auch wissen- schaftliche Projekte könnten über die Ethikkommission der MUW zum gemeinsamen Nutzen abge- wickelt werden. Das Visavis in der Lazarettgasse mit dem „Med­Uni Campus AKH“ wäre ein weiterer wichtiger Faktor für internationale Bekanntheit. Geplante „Joint Venture“-Gebäude mit der Indus- trie, wie z. B. für Impfstoff- und Arzneimittelentwicklung, und die Eingliederung des „Med­Uni Cam- pus Mariannengasse“ mit den Medizinisch-Theoretischen bzw. Vorklinischen Instituten könnten einen Komplex bilden, der in der Größe, den Ausmaßen wie der Be- deutung durchaus vergleichbar mit der Harvard University in Bos­ ton werden könnte. KURZINFO  Univ.-Prof. Dr. Markus Müller ist der neue Rektor der MedUni Wien  Die MedUni Wien und das AKH sind wichtige langjährige Partner der WPK  Viele Spitzenmediziner der MedUni Wien behandeln Patienten an der WPK Seit 2010 ist Prof. Kotz ärzt- licher Direktor der Wiener Privatklinik, davor war er über 25 Jahre Vorstand der Universitätsklinik für Or- thopädie Wien. Weiters war Prof. Kotz unter anderem Präsident der Österreichi- schen Gesellschaft für Or- thopädie, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie (DGOT), Präsi- dent der Wiener Medizi- nischen Akademie für ärzt- liche Fortbildung und For- schung, Präsident der Société International de Chirur- gie Orthopédique et de Traumatologie (SICOT) und Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Chi- rurgie. Neben seinen vielen wissenschaftlichen Publikationen ist er der Entwickler und Spezialist für mitwachsende Tumorprothesen, die vor allem für Kinder und Jugend- liche bereits zum Standard geworden sind. Hervorzuheben ist natürlich auch das jahrelange sozi- ale Engagement von Prof. Kotz; nicht nur er selbst setzte sich immer wieder für die kompliziertesten Fällen unentgeltlich ein, sondern konnte dafür auch immer wieder viele Kolle- gen für die verschiedensten Charity-Aktionen gewin- nen. Im Rahmen seines Geburts- tagsfestes wurde ihm von vielen seiner Wegbegleiter auf der Universität gratu- liert, vor allem jedoch wa- ren viele seiner Schüler an- wesend, die nun bereits selbst arrivierte Orthopäden sind und in ihren Anspra- chen seine besondere Persönlichkeit und seine Ausbil- dungskompetenz in höchstem Maße würdigten. Im Namen der Wiener Privatklinik und aller ihrer Mit- arbeiter konnten sich im Kreise der Gratulanten auch die Vorstände der Wiener Privatklinik, Prim. Dr. Wal- ter Ebm und KommRat Dipl. KH-BW Robert Nikolaus Winkler, MBA, einreihen. Alles Gute zum Geburtstag und „Ad multos annos“ wünscht die Wiener Privatklinik. Außer der Liebe zum AKH verbin- det mich mit Prof. Müller auch der Sport. Er war Kärntner Junioren­ meister und österreichischer Vize- Staatsmeister im Wasserskislalom und ist begeisterter Skifahrer, was für einen gebürtigen Kärntner wohl selbstverständlich sein dürf- te. Prof. Müller hat einen Zweit- wohnsitz in Hermagor, wo auch ich durch 25 Jahre mit meiner Familie dem Skifahren am Nassfeld gehul- digt habe. Wie schon das Sprich- wort sagt: „In einem gesunden Körper steckt ein gesunder Geist“, konnte Prof. Müller auch in dieser Hinsicht beweisen. Prof. Rainer Kotz feierte seinen Geburtstag im Marmorsaal des Hotel Sacher Wien. Rektor Markus Müller gratulierte. Univ.-Prof. Dr. Markus Müller (links) mit Univ.- Prof. Dr. Rainer Kotz (rechts).
  4. 4. JOURNAL für Private Medizin 1/2016  |  76  |  JOURNAL für Private Medizin 1/2016 PATIENTEN Fotos:GregorSchweinester/WPK Fotos:WPK Selbstzahler können den Arzt ihres Vertrauens wählen und den Komfort und das Therapieangebot der Wiener Privatklinik nützen. Viele Menschen glauben, dass man sich im Krankheitsfall ohne Zusatzversicherung in einem Pri- vatspital nicht behandeln lassen kann. Das stimmt aber nicht. „Jeder Sozialversicherte kann sich gegen eine Sonderklasse-Aufzahlung in der WPK behandeln lassen“, unter- streicht KR Robert Nikolaus Wink- ler, MBA, Geschäftsführer der Wie- ner Privatklinik (WPK): „Und diese ist auch für Menschen mit einem durchschnittlichen Verdienst durchaus leistbar!“ Immer häufiger Sich ins Privatspital zu legen ohne Zusatzversicherung – das ist eine Option, die von Patienten immer öfter in Anspruch genommen wird. An der WPK werden pro Jahr fast 500 österreichische Patienten be- handelt, die lediglich über eine Krankenpflichtversicherung (z. B. bei der Wiener Gebietskrankenkas- se) verfügen. Arzt des Vertrauens Wie viel die notwendige Aufzah- lung ausmacht, hängt in der Regel nur von der Dauer des Aufenthaltes und dem Honorar des behandeln- den Arztes ab. Da die Wiener Pri- vatklinik aber ein sogenanntes Be- legspital ist, kann sich jeder Pati- ent den Arzt seines Vertrauens selbst wählen und damit auch das Honorar mit ihm vereinbaren. Ad- ministrativen Aufwand hat der ­Patient keinen. „Wir haben ein Di- rektverrechnungsabkommen mit praktisch allen österreichischen Sozialversicherungen“, betont Dipl. KH-BW Peter Sloup, Verwaltungs­ direktor der WPK: „Das bedeutet, dass wir mit der Sozialversiche- Auf die Sonderklasse aufgezahlt „Ich habe es keine Sekunde bereut“ Immer mehr Österreicher lassen sich auch ohne Zusatzversicherung in der Wiener Privatklinik behandeln. Eine Sonderklasse-Aufzahlung macht es möglich! PATIENTEN rung jenen Anteil, den die Sozial- versicherung bezahlt, auch direkt abrechnen, ohne dass der Patient hier etwas tun muss.“ Schneller Termin Herr Martin P. ist einer jener Pati- enten, die im Vorjahr als „Sonder- klasse-Aufzahler“ einige Tage in der WPK verbracht haben. Beim Wandern war er gestürzt und hatte sich am ohnehin schon chronisch geschädigtem Hüftgelenk verletzt. Um Schmerzfreiheit gewährleisten zu können, war die Implantation einer künstlichen Hüfte notwendig. Normalerweise wäre Herr P. auf die zum Teil sehr langen Wartelisten in einem öffentlichen Spital gesetzt worden. P. erinnert sich: „Dann schlug mir ein befreundeter Arzt vor, ich solle doch als Sonderklas- se-Aufzahler in die Wiener Privat- klinik gehen.“ Genau das tat P. Zwei Stunden nach seinem ersten Anruf in der WPK hatte er einen Termin für die Voruntersuchung und drei Tage später einen Termin für die Operation. „Ich konnte mir den Arzt aussuchen“, schwärmt der WPK-Patient, der davor nur das Prozedere in öffentlichen Kranken- häusern kannte: „Bereits am Tag nach der Operation hatte ich meine erste Physiotherapie und konnte sehr schnell wieder die ers­ten Geh- versuche machen – und das fast schmerzfrei!“ „Die Rechnung der Klinik machte zwar einige tausend Euro aus, doch dafür hatte ich praktisch keine Wartezeit, eine erstklassige Be- handlung und noch dazu einen Komfort wie in einem Hotelzim- mer.“ Sein Resümee: „Ich habe die Entscheidung, mich an der WPK behandeln zu lassen, keine Sekun- de lang bereut.“ Sondervertrag mit BVA Ein ganz besonderes Angebot hat die WPK für die Versicherten der Bundesversicherungsanstalt BVA. „Mit der BVA haben wir einen Son- dervertrag abgeschlossen, der die Aufzahlungskosten für den Pati- enten pauschaliert“, erklärt Direk- tor Sloup. Auch hier richtet sich die Aufzahlung in erster Linie nach der Dauer des Aufenthaltes und dem Honorar des behandelnden Arztes. Durch die mit der BVA verhandel- „Jeder Sozialversicherte kann sich gegen eine Sonderklasse-Aufzahlung in der Wiener Privatklinik behandeln lassen.“ KommR Dipl.KH-B Robert Nikolaus Winkler, MBA, Geschäftsführer der WPK KURZINFO  Auch Patienten ohne Zusatzversicherung können sich in der WPK behandeln lassen  Schnelle OP-Termine verfügbar  Sondervertrag mit der BVA ten Pauschalsätze ist die Aufzah- lung aber preislich sehr attraktiv und wird z. B. von vielen Beamten gerne in Anspruch genommen. Wahlarztabrechnung Zusätzlich sind unter dem Dach der Wiener Privatklinik auch zahl- reiche selbstständige Ordinationen „Mit der BVA haben wir einen Sondervertrag abgeschlossen, der die Aufzahlungskosten für den Patienten pauschaliert.“ Dipl. KH-BW Peter Sloup, Verwaltungsdirektor WPK und Ordinationsgemeinschaften untergebracht, die teilweise – wie z. B. das Radiology Center – für viele Leistungen eine Wahlarztab- rechnung ermöglichen. Der größte Teil kann mit der Sozialversiche- rung verrechnet werden, der Pati- ent muss nur einen geringen Selbstbehalt bezahlten.
  5. 5. 8  |  JOURNAL für Private Medizin 1/2016 ONKOLOGIE Foto:iStockRoyaltystockphoto KURZINFO  Personalisierte Medizin  Immuntherapie  Krebsforschung Krebserkrankungen Die beachtlichen Erfolge der personalisierten Medizin In der Onkologie geht es zunehmend darum, jedem Patienten die für ihn richtige Therapie zur Verfügung zu stellen. Die personalisierte Medizin hat in den letzten Jahren enorme Fortschritte erzielt. „Die Möglichkeiten, Krebser- krankungen zu behandeln, haben sich in den letzten Jahren rasant verbessert“, weiß Prim. Dr. Walter Ebm, Vorstand der Wiener Privatkli- nik-Gruppe. Unter den Schlagwör- tern „personalisierte Medizin“ oder „Präzisionsmedizin“ werden die enormen Fortschritte zusammenge- fasst, welche die Onkologie in jüngs- ter Zeit erzielt hat. „Diese modernen Formen der onkologischen Therapie werden natürlich auch an der Wie- ner Privatklinik angeboten“, unter- streicht Prim. Ebm. Die Kernidee der personalisierten Medizin ist es, jedem Patienten die für ihn richtige Therapie zur Verfü- gung zu stellen. Krebs ist eine äu- ßerst vielfältige Erkrankung, Tu- moren unterscheiden sich je nach Entstehungsort, umgebendem Ge- webe und genetischen Prädispositi- onen voneinander. Das Erbgut von Krebszellen weist bis zu mehrere Tausende Mutationen auf. Brust- krebs ist also etwas anderes als Lungenkrebs, ein Gehirntumor et- was anderes als ein Knochentumor. Aber nicht nur das: Es gibt auch bei den einzelnen Krebserkrankungen Subtypen. Bei Brustkrebs zum Bei- spiel lassen sich derzeit zwölf ver- schiedene Krankheitsarten unter- scheiden. Für vier Untertypen gibt es tatsächlich auch schon unter- schiedliche Behandlungsstrate- gien. Genaue Untersuchung der Gene Daher steht an erster Stelle der per- sonalisierten Medizin eine Genun- tersuchung, um die spezifischen Charakteristika der Krebserkran- Mikroskopische Aufnahme eines Prostata- karzinoms. So kann Heilung gelingen: Eine Krebszelle wird von T-Zellen angegriffen. JOURNAL für Private Medizin 1/2016  |  9 ONKOLOGIE kung zu identifizieren. Dies ermög- licht es, eine speziell auf diese indi- viduelle Ausprägung der Erkran- kung zielende Therapie auszuwäh- len und auch den Krankheitsver- lauf abzuschätzen. Die präzise Bestimmung der molekularbiolo- gischen Eigenschaften eines Tu- mors erlaubt es also festzustellen, welche Therapieverfahren und Substanzen sinnvoll zum Einsatz gebracht werden können und wel- che Therapien individuell passend miteinander kombiniert werden können. Tumor muss überlistet werden Das Top-Thema in der klinischen onkologischen Forschung ist der- zeit die Immuntherapie. Deren Grundprinzip ist es, das Immun­ system des Patienten zu aktivieren und gegen die Tumorzellen zu richten. Eigentlich sollte das ­Immunsystem ja von sich aus Tu- morzellen als schädlich erkennen und ausschalten. Doch Tumoren sind in der Lage, die Abwehrzellen des Immun­systems so zu manipu- lieren, dass sie von diesen nicht erkannt und daher auch nicht be- kämpft werden. Die Onkologen wiederum versuchen nun, den Tu- mor daran zu hindern, das Immun- system zu überlis­ten. Hier stehen derzeit die sogenannten Check- point-Inhibitoren im Fokus der For- schung; das sind Antikörper, die das Ausschalten der Abwehrzellen des körpereigenen Immunsystems verhindern. Enorme Verbesserungen Die Immuntherapien bringen im Vergleich mit der herkömmlichen Chemotherapie enorme therapeu- tische Verbesserungen mit sich. So wurde zum Beispiel beim nicht- kleinzelligen Lungenkarzinom mit dem monoklonalen Antikörper Ni- volumab bei fortgeschrittener Er- krankung und intensiv vorbehan- delten Patienten eine Ein-Jahres- Überlebensrate von 42 Prozent er- zielt, nach zwei Jahren eine von 24 und nach drei Jahren eine von 18 Prozent. Wien ist ein Hotspot der Krebsforschung Am Comprehensive Cancer Center (CCC) der Medizinischen Universi- tät Wien und des AKH Wien läuft derzeit auch eine Pilotstudie, in der die Möglichkeiten der personali- sierten Medizin ausgelotet werden. Ziel der Studie ist es, Krebspati- enten mit nicht mehr operablen metastasierenden Tumorerkran- kungen künftig individuelle Thera- pien anbieten zu können. Dazu werden mithilfe eines molekular- pathologischen Tests 49 Krebsgene auf 750 Mutationen hin untersucht. Dann wird geprüft, ob es in der in- ternationalen wissenschaftlichen Literatur Evidenz dafür gibt, ob ein bestimmtes Medikament sich bei ebendiesen Mutationen als wirk- sam erwiesen hat. Dieses wird dann den Patienten verabreicht, obwohl es zumeist nur für eine an- dere Behandlung zugelassen ist. In einer (noch nicht veröffentlichten) Zwischenauswertung der Studie wurde gezeigt, dass auf diese Wei- se bei zwei Drittel der Patienten ein Behandlungserfolg erzielt werden konnte. Am Wiener CCC laufen alle Fäden der Krebsforschung in der Bundeshauptstadt zusammen. Ak- tuell werden dort nicht weniger als 261 Krebsstudien durchgeführt. So mancher der darin involvierten Spitzenmediziner behandelt auch Patienten an der Wiener Privatkli- nik (WPK). Foto:iStockBeholdingEye „Die Möglichkeiten, Krebserkrankungen zu behandeln, haben sich in den letzten Jahren rasant verbessert.“ Prim. Dr. Walter Ebm, Vorstand der Wiener Privatklinik-Gruppe
  6. 6. 10  |  JOURNAL für Private Medizin 1/2016 JOURNAL für Private Medizin 1/2016  |  11 SEITENREITERSEITENREITER Fotos:xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx Fotos:xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx Fotos:WPK WPK-DOCTOR FINDERÄRZTELISTE Ordinationszentrum Dr. Babak Adib Dermatologie/Venerologie/ Ästhetische Dermatologie Univ.-Prof. Dr. Mehrdad Baghestanian Innere Medizin/Angiologie/Pulmologie Prim. Univ.-Prof. Dr. Günther Bernert Neuropädiatrie/Neonatologie/Intensivmedizin Ao. Univ.-Prof. Dr. Alexander Bertalanffy Neurochirurgie Univ.-Prof. DDr. Wolfgang Bigenzahn Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde/Stimm- Sprachstörungen OA Dr. Evgueni Chlaen Orthopädie/Chiropraktik/Endo- prothetik/Orthopädische Arthroskopische Chirurgie Univ.-Prof. Dr. Martin Clodi Innere Medizin/Endo­ krinologie Stoffwechsel/Diabetes/Schilddrüse Univ.-Prof. Dr. Thomas Czech Neurochirurgie Univ.-Prof. Dr. Christian Egarter Frauenheilkunde Geburtshilfe/Hormonspezialist Univ.-Prof. Dr. Sabine Eichinger-Hasenauer Innere Medizin/Onkologie/Hämatologie Univ.-Prof. Dr. Martin Friedrich Orthopädie/ Orthopädische Schmerztherapie Ass.-Prof. Dr. Harald Gabriel Innere Medizin/Kardiologie/Sportmedizin Univ.-Prof. Dr. Alexander Giurea Orthopädie/Ortho- pädische Chirurgie/Rheumatologie/Endoprothetik O. Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Gstöttner Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde/Kopf- Halschirurgie Dr. Klaus Guggenberger Haut- Geschlechtskrank- heiten/Allergologie/Ästhetische Dermatologie/ Melanomvorsorge OA Ass.-Prof. Dr. Johannes Holinka Orthopädische Chirurgie/Fuß- Handchirurgie/Endoprothetik Univ.-Prof. Dr. Wilfried Ilias Anästhesie Intensivmedizin/Schmerztherapie Univ.-Prof. Dr. Ulrich Jäger Innere Medizin/Onkologie/Hämatologie Prim. Dr. Andreas Kainz, D.O. Physikalische Medizin/Chiropraktik/Osteopathie O. Univ.-Prof. DDr. h.c. mult. Dr. Siegfried Kasper Neurologie/Psychiatrie Univ.-Prof. Dr. Birgit Knerer-Schally Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde/Funktionelle Ästhetische Nasenchirurgie Univ.-Prof. Dr. Paul Knöbl Innere Medizin/Onkologie/Hämatologie Univ.-Prof. Dr. Christoph W. Kopp Innere Medizin/Angiologie/Kardiologie Dr. Camel Kopty Innere Medizin/Gastroenterologie/Hepatologie Univ.-Prof. Dr. Petra Krepler Orthopädie/Orthopädi­ sche Chirurgie/Sportorthopädie/Wirbelsäulenchirurgie O. Univ.-Prof. DDr. Hans Georg Kress Anästhesie Intensivmedizin/Schmerztherapie Univ.-Prof. Dr. Paul Alexander Kyrle Innere Medizin/Onkologie/Hämatologie/Angiologie a.o. Univ.-Prof. Dr. Martin Langer Gynäkologie/ Risikoschwangerschaft Univ.-Prof. Dr. Gottfried J. Locker Innere Medizin/ Onkologie/Hämatologie/­Intensivmedizin Dr. Johannes Matiasek Plastische, Ästhetische Rekonstruktive Chirurgie OA Dr. Michael Matzner Orthopädie/Orthopädische Chirurgie/Wirbelsäulenspezialist/Osteoporose/ Arthrose Univ.-Prof. Dr. Gerald Maurer Innere Medizin/Kardiologie Univ.-Prof. Dr. Rupert Menapace Augenheilkunde Optometrie/Chirurgie des Grauen Stars/Speziallinsenimplantation/Laserchirurgie Univ.-Prof. Dr. Christian Müller Innere Medizin/­ Gastroenterologie/Hepatologie Dr. Patrick Nierlich Allgemein- Thoraxchirurgie Dr. Bernhard Parschalk Allgemeinmedizin/Innere ­Medizin/Tropenmedizin/Tauchmedizin Prim. Univ.-Prof. Dr. Rudolf Prager Innere Medizin/ Endokrinologie Stoffwechsel/Diabetes/Nephrologie Univ.-Prof. DDr. Gabriele Sachs Psychiatrie/Psychotherapie Univ.-Prof. Dr. Stefan Sacu Augenchirurgie/Katarakt- chirurgie/Netzhaut- Makulaerkrankungen Univ.-Prof. Dr. Gobert von Skrbensky Unfallchirurgie/Sportorthopädie Assoc. Prof. Priv. Doz. Dr. Emanuel Sporn Allgemeinchirurgie/Viszeralchirurgie/Gefäßchirurgie/ Brustchirurgie/Minimal-invasive Chirurgie Univ.-Prof. Dr. Günther Steger Innere Medizin/Onkologie/Hämatologie O. Univ.-Prof. Dr. Georg Stingl Dermatologie/Venerologie/Allergologie/Immunologie Univ.-Prof. DDr. Gerhard Undt Spezialist für Kiefergelenkerkrankungen, Gesichtsschmerz Speicheldrüsenerkrankungen Univ.-Prof. DDDr. Vilmos Vécsei Unfallchirurgie/ Sporttraumatologie/Allgemeinchirurgie Ordinationen Univ.-Doz. Priv.-Doz. Dr. Robert Bucek, MBA Bildgesteuerte Rückenschmerztherapie Ass.-Prof. OA Dr. Daniela Dörfler Frauenheilkunde Geburtshilfe/Sexualtherapie/Klinische Sexologie OA Dr. Alexis Freitas, F.E.B.S. Chirurgie/Darm-, ­Enddarm-, Laparoskopische Chirurgie Univ.-Prof. DDr. Christian Kratzik Urologie/Andrologie Prim. Univ.-Prof. Wilfried Lang Neurologie Psychiatrie Dr. Hans Malus Physikalische Medizin Rehabilitation/Osteopathie Univ.-Prof. Dr. Weniamin Orljanski Chirurgie Ass.-Prof. Dr. Ventzislav Petkov Pulmologie Innere Medizin DDr. Christian Polak Zahn-, Mund- Kieferheilkunde Univ.-Prof. Dr. Georg Schatzl, FEBU Facharzt für Urologie Andrologie Univ.-Prof. Dr. Berit Schneider-Stickler Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde/Phoniatrie/Stimm- Sprachheilkunde Ass.-Prof. Dr. Klaus F. Schrögendorfer, MBA Plastische, Ästhetische Rekonstruktive Chirurgie OA Dr. Mark Schurz Sportchirurgie/Unfallchirurgie SporttraumatologieOrdinationen in der WPK Univ.-Prof. Dr. Ramazanali Ahmadi Innere Medizin/Angiologie/ Durchblutungsstörungen/ Venenerkrankungen/ Schlaganfallprophylaxe Univ.-Prof. Dr. Thomas Binder Innere Medizin/Kardiologie DDr. Alex Dem Zahn-, Mund- Kieferheilkunde Prim. Dr. Walter Ebm Innere Medizin/Kardiologie Prim. Dr. Andreas Kainz, D.O. Physikalische Medizin/Chiropraktik/ Osteopathie O. Univ.-Prof. Dr. Rainer Kotz Ärztlicher Direktor, Orthopädie/ Knochenturmorchirurgie/ Wirbelsäulenchirurgie Univ.-Prof. Dr. Michael Krainer Innere Medizin/Onkologie/Genanalyse Dr. Magdalena Materzok-Weinstabl Unfallchirurgie Univ.-Prof. Dr. Siegfried Meryn Innere Medizin/Gastroenterologie/ Hepatologie/Endoskopie Univ.-Prof. Dr. Hanno Millesi Leiter Millesi Center Plastische Chirurgie/ Periphere Nervenchirurgie/ Plexus- Mikrochirurgie Univ.-Prof. Dr. Erich Minar Innere Medizin/Angiologie/Diabetes Univ.-Prof. Dr. Stefan Pieh Augenheilkunde Optometrie OA Dr. Wilfried Röthy Allgemeine Chirurgie/Viszeralchirurgie/ Herzchirurgie Univ.-Prof. Dr. Rudolf Schabus Unfallchirurgie/Sporttraumatologie Univ.-Prof. Dr. Martin Schillinger Innere Medizin/Angiologie/Kardiologie Univ.-Prof. Dr. Robert Schmidhammer Millesi Center/Unfallchirurgie/ Periphere Nervenchirurgie/Plexus Handchirurgie/Mikrochirurgie Rekonstruktive Chirurgie Univ.-Prof. Dr. Brigitte Schurz Frauenheilkunde Geburtshilfe Univ.-Prof. Dr. Reinhard Weinstabl Unfallchirurgie/Sporttraumatologie Univ.-Prof. Dr. Massoud Zangeneh Innere Medizin/Kardiologie 1090 Wien, Pelikangasse 15 1090 Wien, Lazarettgasse, Tel.: 01/401 80-0, hsc@wpk.at 1090 Wien, Lazarettgasse 25, 1. Stock | Tel.: 01/40 180-7010 Fax: 01/40 180-1440 | ordinationszentrum@wpk.at Belegärzte (Auszug) Univ.-Prof. Dr. Ramazanali Ahmadi Innere Medizin/Angiologie/Durchblutungsstörungen/ Venenerkrankungen/Schlaganfallprophylaxe OA Dr. Michaela Albrecht, MMSc, D.O. Physikalische Medizin/Osteopathie/Sportmedizin OA Dr. Ella Asseryanis Frauenheilkunde Geburtshilfe Univ.-Ass. Prof. Dr. Leo Auerbach Frauenheilkunde Geburtshilfe/Komplementäre Krebstherapien Univ.-Prof. Dr. Mehrdad Baghestanian Innere Medizin/Angiologie/Pulmologie Univ.-Prof. DDr. Wolfgang Bigenzahn Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde/Stimm- Sprachstörungen Univ.-Prof. Dr. Thomas Binder Innere Medizin/Kardiologie OA Dr. Johann Blauensteiner Neurochirurgie Univ.-Doz. Priv.-Doz. Dr. Robert Bucek, MBA Bildgesteuerte Rückenschmerztherapie Ass.-Prof. Dr. Daniela Dörfler Frauenheilkunde Geburtshilfe/Sexualtherapie/ Klinische Sexologie Prim. Dr. Walter Ebm Innere Medizin/Kardiologie Dr. Labib Farr Allgemeinmedizin DDr. Norbert Fock Zahn-, Mund- Kieferheilkunde OA Dr. Alexis Freitas, F.E.B.S. Chirurgie/Darm-, Enddarm-, Laparoskopische Chirurgie Univ.-Prof. Dr. Josef Martin Funovics Chirurgie/Abdominale Chirurgie Univ.-Doz. Dr. Martin Funovics Radiologie/Inter- ventionelle Radiologie/Stenting/Tumorablation Univ.-Prof. Dr. Alexander Giurea Orthopädie/Orthopädische Chirurgie/ Rheumatologie/Endoprothetik DDr. Christoph Glaser Zahn-, Mund- Kieferheilkunde Univ.-Prof. Dr. Michael Gnant Chirurgie/Onkologische Chirurgie ao. Univ.-Prof. Dr. Claudia Grabner Anästhesie Intensivmedizin Dr. Johannes Gründler Orthopädie/Orthopädische Chirurgie O. Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Gstöttner Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde/Kopf- Halschirurgie Dr. Klaus Guggenberger Haut- Geschlechtskrankheiten/Allergologie Univ.-Prof. Dr. Ihor Huk Chirurgie/Gefäßchirurgie Univ.-Prof. Dr. Wilfried Ilias Anästhesie Intensivmedizin/Schmerztherapie Prim. Dr. Andreas Kainz D.O. Physikalische Medizin/Chiropraktik/Osteopathie Prim. Univ.-Prof. Dr. Josef Karner Chirurgie/Onkologische Chirurgie/Gefäßchirurgie Univ.-Prof. Dr. Richard Kdolsky Unfallchirurgie Univ.-Prof. Dr. Birgit Knerer-Schally Hals-, Nasen- Ohrenkrankheiten/Funktionelle Ästhetische Nasenchirurgie Dr. Wolfgang Knogler Frauenheilkunde Geburtshilfe Univ.-Prof. Dr. Christoph W. Kopp Innere Medizin/Angiologie/Kardiologie Dr. Camel Kopty Innere Medizin/Gastroenterologie/Hepatologie O. Univ.-Prof. Dr. Rainer Kotz Ärztlicher Direktor/Orthopädie/Knochen- tumorchirurgie/Wirbelsäulenchirurgie Univ.-Prof. Dr. Peter Krafft Anästhesie Intensivmedizin Univ.-Prof. Dr. Michael Krainer Innere Medizin/Onkologie/Genanalyse Univ.-Prof. DDr. Christian Kratzik Urologie O. Univ.-Prof. DDr. Hans-Georg Kress Anästhesie Intensivmedizin/Schmerztherapie Univ.-Prof. Dr. Ernst Kubista Frauenheilkunde Geburtshilfe Ass.-Prof. Dr. Irene Kührer Innere Medizin Univ.-Prof. Dr. Fritz Leutmezer Neurologie OA Dr. Richard Maier Unfallchirurgie/Sporttraumatologie Dr. Hans Malus Physikalische Medizin/ Chiropraktik/Osteopathie Dr. Magdalena Materzok-Weinstabl Unfallchirurgie Univ.-Doz. Dr. Mohammad Reza Mehrabi Innere Medizin Univ.-Prof. Dr. Siegfried Meryn Innere Medizin/Gastroenterologie/Hepatologie/ Endoskopie Prim. Dr. Dagmar Millesi Plastische, Ästhetische Chirurgie Rekonstruktive Chirurgie Univ.-Prof. Dr. Hanno Millesi Plastische Chirurgie/Periphere Nerven- chirurgie/Plexus- Mikrochirurgie Univ.-Prof. DDr. Werner Millesi Mund-, Kiefer- Gesichtschirurgie Univ.-Prof. Dr. Erich Minar Innere Medizin/Angiologie/Diabetes Univ.-Prof. Dr. Christian Müller Innere Medizin/Gastroenterologie/Hepatologie Univ.-Doz. Dr. Thomas Müllner, PhD Unfallchirurgie/Arthroskopie/ Gelenks- Sportchirurgie Univ.-Prof. Dr. Josif Nanobachvili Chirurgie/Gefäßchirurgie Univ.-Prof. Dr. Bruno Niederle Chirurgie/Endokrine Chirurgie OA Dr. Christine Nowotny Innere Medizin Univ.-Prof. Dr. Weniamin Orljanski Chirurgie Dr. Bernhard Parschalk Allgemeinmedizin/Innere Medizin/Tropenmedizin/ Tauchmedizin Dr. Peter Pertusini Allgemeinmedizin Univ.-Prof. Dr. Stefan Pieh Augenheilkunde Optometrie Univ.-Prof. Dr. Mag. Robert Pirker Innere Medizin/Onkologie/Nuklearmedizin Prim. Univ.-Doz. Dr. Manfred Prager Chirurgie Univ.-Prof. Dr. Peter Probst Innere Medizin/Kardiologie Univ.-Prof. Dr. Wolfram Reiterer Innere Medizin/Kardiologie/Leistungsmedizin Univ.-Prof. Dr. Alexander Rosen Frauenheilkunde Geburtshilfe Univ.-Prof. Dr. Harald Rosen Chirurgie/abdominale Chirurgie/ Kolorektale Chirurgie/Adipositas-Chirurgie Univ.-Prof. Dr. Walter Saringer Neurochirurgie Univ.-Prof. Dr. Rudolf Schabus Unfallchirurgie/Sporttraumatologie Univ.-Prof. Dr. Georg Schatzl Urologie ao. Univ.-Prof. Dr. Christian Scheuba Chirurgie Dr. Reinald Schiestel Unfallchirurgie/Sporttraumatologie Univ.-Prof. Dr. Martin Schillinger Innere Medizin/Angiologie/Kardiologie Priv.-Doz. Dr. Jörg Schmidbauer F.E.B.U. Urologie Univ.-Prof. Dr. Robert Schmidhammer Unfall-/Periphere Nerven-/Hand-/Mikrochirurgie Ärztesuche einfach gemacht: Finden Sie die besten Spezialisten für Ihre Gesundheit unter www.wpk.at Univ.-Prof. OA Dr. Herwig Schmidinger Innere Medizin/Kardiologie Univ.-Prof. Dr. Berit Schneider-Stickler Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde/Phoniatrie/Stimm- Sprachheilkunde Univ.-Prof. Dr. Brigitte Schurz Frauenheilkunde Geburtshilfe OA Dr. Mark Schurz Unfallchirurgie/Sporttraumatologie Prim. Dr. Martin Schwarz Unfallchirurgie/Sporttraumatologie Dr. Ivan Seif Frauenheilkunde Geburtshilfe Univ.-Prof. Dr. Margot Semsroth Anästhesie Intensivmedizin Univ.-Prof. Gobert von Skrbensky Unfallchirurgie/Sportorthopädie Assoc. Prof. Priv.-Doz. Dr. Emanuel Sporn Allgemeinchirurgie/Viszeralchirurgie/Gefäßchirur- gie/Brustchirurgie/Minimal Invasive Chirurgie OA Dr. Paul Stampfl Unfallchirurgie/Sporttraumatologie Univ.-Prof. Dr. Günther Steger Innere Medizin/Onkologie/Hämatologie Prim. Dr. Josef Szimak Innere Medizin Univ.-Prof. Dr. Béla Teleky Chirurgie/Abdominale Chirurgie/ Onkologische Chirurgie/Gefäßchirurgie Prim. Dr. Boris-Peter Todoroff Plastische Ästhetische Chirurgie Dr. Sylvie Valicek Allgemeinmedizin Dr. Michael Vitek Orthopädie/Orthopädische Chirurgie Univ.-Prof. Dr. Heinrich Weber Innere Medizin/Kardiologie Univ.-Prof. Dr. Christian Weinstabl Anästhesie Intensivmedizin a.o. Univ.-Prof. Dr. Reinhard Weinstabl Unfallchirurgie/Sporttraumatologie Univ.-Prof. Dr. Christoph Wiltschke Innere Medizin/Onkologie Prim. Univ.-Doz. Dr. Christian Wurnig Orthopädie/Orthopädische Chirurgie/ Sportorthopädie Univ.-Prof. Dr. Massoud Zangeneh Innere Medizin/Kardiologie Prim. Univ.-Prof. Dr. Ludwig Zawodsky Innere Medizin Univ.-Prof. DDr. Josef Zeitlhofer Neurologie Psychiatrie Univ.-Prof. Dr. Christoph Zielinski Innere Medizin/Onkologie Univ.-Prof. Dr. Gerald Zöch Plastische, Ästhetische Chirurgie/Rekonstruktive Chirurgie Health Service Center Prim. Dr. Martin Schwarz Unfallchirurgie, Sportverletzungen Gelenkschirurgie Dr. Jozsef Constantin Széles Zentrum für Wundchirurgie Dr. Beatrix Szimák-Hupfer Dermatologie Prim. Dr. Josef Szimák Innere Medizin Prim. Univ.-Prof. Dr. Siegfried Thurnher Radiologie / Nuklearmedizin Dr. Sylvie Valicek Allgemeinmedizin Dr. Anna Warlamides Physikalische Medizin Allgemeine Rehabilitation/Osteopathie a.o. Univ. Prof. Dr. Reinhard Weinstabl Unfallchirurgie Sporttraumatologie RADIOLOGY CENTER (RÖNTGENORDINATION) Prof. Dr. Martha Hoffmann Dr. Peter Peloschek Priv.-Doz. Dr. Philipp Peloschek Priv.-Doz. Dr. Johannes Sailer Med. Radiologie-Diagnostik Eigenständige Organisationen, Firmen und andere Einrichtungen ÄRZTE ÜBER GRENZEN Internationale Plattform für medizinische Angelegenheiten, Dr. Arzu Guliyeva ORTHOBEN – Jürgen Kahr Bandagist PRESCAN GmbH – Österreichs Premium Vorsorge PREVENTUM – Medical Prevention Center Vienna GmbH, Prim. Dr. Josef Szimák Kontakt für das Ärzte-Netzwerk Carina-Maria Bartl Tel.: 01/401 80-8701 bartl@wpk.at Single Point Coordinator für Ärzte Lenny Richards Tel.: 01/401 80-7732 richards@wpk.at
  7. 7.   „Die Betreuung chirurgischer Patienten in der WPK ist seit Jah- ren auf den Einsatz minimal-inva- siver Methoden mittels ,Knopfloch- chirurgie‘ fokussiert. Die Einfüh- rung der Laparoskopie-Einheit mittels 3D-Technik stellt einen neu- en Meilenstein in der Qualitätsver- besserung dar und eröffnet eine signifikant bessere Bildauflösung und damit noch genaueres und schonenderes Operieren“, erklärt Chirurg Univ.-Prof. Dr. Harald Ro- sen, F.E.B.S.Q. Das Kamerasystem des neuen Laparoskopieturms der WPK basiert auf der allerneusten 3-Chip-CMOS-Technologie und bie- tet dadurch deutlich gesteigerte Lichtempfindlichkeit. Mit einer Auflösung in 1080p HD liefert sie ein scharfes, brillantes Bild bei ei- ner hohen Tiefenausleuchtung. De- tailtreue und außergewöhnlich na- türliche Farben sorgen für ein rea- listisches Bild aus dem Körperinne- ren. Mit am Monitor direkt ein- geblendeten Geräte-Statusanzeigen (z. B. Insufflator-Druckwerte) hat der Chirurg wichtige Informatio- nen immer direkt im Blickfeld. „Die neue Ausrüstung für minimal- invasive Eingriffe ermöglicht Ope- rieren auf höchstem Niveau. Nur mit dem optimalen Equipment sind im modernen Operationssaal best- mögliche Leistungen zu erzielen. Und dafür sind nun wiederum alle Voraussetzungen in der Wiener Privatklinik erfüllt“, bekräftigt OA Dr. Alexis Freitas, F.E.B.S. JOURNAL für Private Medizin 1/2016  |  13 TECHNIK Meilenstein Präzise Blasenkrebs-Diagnostik Seit Kurzem ist an der Wiener Privatklinik eine aufwendige Methode zur Diagnose bzw. Behandlung von Blasenkrebs möglich: die Blaulicht-Fluoreszenz-Zystoskopie. Neuer Laparoskopieturm Brillantes Bild Die Wiener Privatklinik verfügt über einen der ersten Laparoskopietürme mit Full-HD in Österreich. Neue Spitzenmediziner an der WPK   Blasenkrebs macht in etwa drei Prozent aller bösartigen Neubil- dungen aus, wobei in den vergange- nen 20 Jahren in den Industrie­ ländern eine Zunahme der Blasen- krebsfälle beobachtet wurde. Bei Patienten, bei denen aufgrund eines Tumorverdachtes eine Biopsie der Harnblasenschleimhaut nötig ist, sowie bei Patienten, die sich einer Blasentumorresektion unterziehen müssen, wird die Blaulicht- Fluoreszenz-Zys­toskopie eingesetzt. Bei dieser Methode wird eine Substanz (5-Aminolävulinsäure/ 5-ALA) mittels Katheter in die Bla- se appliziert. Diese Substanz wird von den Tumorzellen aufgenom- men und gespeichert. Unter Blau- licht beginnt sie zu fluoreszieren, sodass kleinere und größere Tumo- ren gut lokalisiert bzw. vollständig entfernt werden können. „Dies er- höht die Treffsicherheit deutlich, da damit natürlich die Gefahr des Übersehens einer verdächtigen Stelle minimiert wird“, erklärt der Urologe Univ.-Prof. DDr. Christian Kratzik, einer der Anwender der Blaulicht-Fluoreszenz-Zystoskopie an der WPK. Etwas Besonderes Seit Kurzem wird diese diagnos- tische Methode auch an der Wiener Privatklinik (WPK) angeboten. „Diese Methodik ist mit einem deutlich erhöhten medizinischen Aufwand und Kosten verbunden. Dass sie in einer Privatklinik durchgeführt werden kann, ist schon etwas Besonderes“, betont der Urologe Univ.-Prof. Dr. Georg Schatzl, ein weiterer Spitzenmedi- ziner, der nun die Blaulicht-Fluo- reszenz-Zystoskopie an der WPK durchführt: „In den letzten Jahren hat die WPK regelmäßig in die Ver- besserung des Equipments, beson- ders auch für urologische Eingriffe, investiert. Dass nun diese zusätz- liche und ganz hervorragende Me- thodik angeboten wird, ist sicher ein Meilenstein in der Versorgung von Patienten mit dieser Erkran- kung in der Privatmedizin.“ Hauptrisikofaktoren für Blasen- krebs sind Zigarettenrauchen und starke Exposition gegenüber Che- mikalien (z. B. Beta-Naphthalin, Anilin) in Betrieben der Farbstoff- und Gummiindustrie sowie lang dauernder Schmerzmittelmiss- brauch (mit Wirkstoff Phenacetin). Chronische Entzündungszustände der Blase und Harnabflussstö- rungen begüns­tigen ebenfalls die Entstehung von Tumoren. Auch einzellige parasitäre Erreger (Bil- harzien/Schistosomen), die im Wasser in tropischen Ländern le- ben, verursachen eine Blaseninfek- tion und chronische Blasenentzün- dung, auf deren Basis als Spätfolge Krebs entstehen kann. Blasenkrebsdiagnostik: Im Unterschied zur herkömmlichen Weißlichtzystoskopie (links) zeigt die Blaulicht-Fluoreszenz- Zystokopie (rechts) Tumorzellen viel genauer. Der neue Laparoskopieturm mit Full-HD ist nun bei Operationen an der WPK in Einsatz. Fotos:AngelikaKrinzinger/MichaelHexel/WPK 12  |  JOURNAL für Private Medizin 1/2016 TECHNIK Fotos:GeorgSchatzl/ChristianKratzik „In den letzten Jahren hat die WPK in die Verbesserung des Equipments, besonders auch für urologische Eingriffe, investiert.“ Univ.-Prof. Dr. Georg Schatzl „Die Blaulicht-Fluoreszenz-Zystoskopie erhöht die Treffsicherheit deutlich, da damit natürlich die Gefahr des Übersehens einer verdächtigen Stelle minimiert wird.“ Univ.-Prof. DDr. Christian Kratzik KURZINFO  Modernste Methode zur Diagnose und Therapie von Blasenkrebs nun auch an der WPK  Blaulicht-Fluoreszenz- Zystoskopie erhöht Treffsicherheit OADr.Michael­Hexel ist Facharzt für Or- thopädie und ortho- pädische Chirurgie. Er ist spezialisiert auf Sportorthopädie, mit dem Hauptaugenmerk auf ar- throskopische Schulter- und Knie- chirurgie sowie die endoprothe- tische Versorgung dieser beiden Gelenke als auch Revisionsprothe- tik, also die Entfernung bzw. Erset- zung schadhafter Gelenksprothe- sen. Als ausschlaggebend dafür, dass Dr. Hexel Belegarzt an der Wiener Privatklinik ist, nennt er die hervorragende technische Aus- stattung, die rasche und unbüro- kratische Terminvergabe sowie die professionelle und liebevolle Be- treuung als auch den Komfort für seine Patienten. Ass.-Prof. Dr. Klaus F. Schrögendorfer, MBA ist Facharzt für Plastische, Ästhe- tische und Rekon- struktive Chirurgie. Seine Spezialgebiete sind Rekon- struktion der weiblichen Brust nach Tumoreingriffen sowie ästhe- tische Korrekturen bei Fehlbil- dungen, aber auch Brustvergröße- rung, Brustverkleinerung und Straffungen. Geschlechtsanglei- chende OPs bei Transsexualismus und Rekonstruktive Lymphödem- chirurgie komplettieren seine Spe- zialisierungen. An der Wiener Pri- vatklinik schätzt Prof. Schrögen- dorfer die Top-Ausstattung, das umfassende Service sowie die Un- terstützung und Freundlichkeit der hauseigenen Mitarbeiter. Univ.-Prof. Dr. Stefan Pieh ist Leiter der Ambulanz für Re- fraktive Chirurgie an der Universitäts- klinik für Augen- heilkunde und Optometrie im AKH Wien sowie Leiter des Zentrums für Refraktive Augenchirurgie an der Wiener Privatklinik. An der WPK bietet er die modernsten re- fraktiven Augenlaserverfahren wie z. B. „smart pulse technology“ der Firma Schwind sowie LASIK-Ein- griffe und Linsenimplantationen zur Korrektur von Kurz- und Weit­ sichtigkeit an. Für Kataraktpati- enten werden auch spezielle Im- plantate zur Korrektur eines hohen Astigmatismus oder bei Wunsch nach einer postoperativen Brillen- unabhängigkeit angeboten.
  8. 8. 14  |  JOURNAL für Private Medizin 1/2016 JOURNAL für Private Medizin 1/2016  |  15 Fotos:WikimediaCommons,PaulWilhelm/DemisKailath Fotos:iStockMathisworks AUSLANDINITIATIVE WPK-Ärzte-Netzwerk Einfach gute Kommunikation Das neue Netzwerk für Ärzte mit Ordinationen an der WPK erleichtert diesen die Kommunikation untereinander. Davon profitieren auch die Patienten. WPK wirbt im Ausland Interesse im Nahen Osten Die Wiener Privatklinik präsentierte sich auf der „Arab Health“, der größten Messe für Medizin und Gesundheit im Nahen Osten.   Die Wiener Privatklinik (WPK) ist stetig darum bemüht, ih- ren Belegärzten ein ausgezeichne- tes Service zu bieten. Aus diesem Grund wurde das „WPK-Ärzte- Netzwerk“ ins Leben gerufen. Die- ses ermöglicht allen registrierten Ärzten, auf freiwilliger Basis Infor- mationen untereinander auszutau- schen, Kollegen für Konsiliarunter- suchungen zu finden und bereits erstellte Befunde einzusehen. Wer als Ordinationsinhaber eine Konsi- liaruntersuchung eines anderen Kollegen wünscht, kann über ei- nen mittels Passwort geschützten Bereich auf der WPK-Homepage einfach und schnell aus einen Pool von Spezialisten wählen und diese eigens nach Spezialisierung, An- wesenheit und Öffnungszeiten aussuchen. Das Passwort erhält man bei Eintritt ins „WPK- Ärzte- Netzwerk“. „Das Netzwerk soll eine einfache Kommunikation zwischen den Ärzten mit einer eigenen Ordinati- on und den Ärzten im Ordinations- zentrum an der Wiener Privatklinik ermöglichen und diese dabei unter- stützen, ihre Patientenversorgung zu optimieren“, erläutert Carina- Maria Bartl von der WPK-Unterneh- menskommunikation, die als Netz- werkkoordinatorin fungiert. Ein Anruf genügt, und Bartl hilft jedem Mitglied des WPK-Netzwerkes, un- kompliziert einen OP-Termin zu bu- chen, schnell einen Spezialisten oder Konsiliarfacharzt zu finden sowie die Kommunikation mit den Kollegen zu koordinieren. Interdisziplinäre Leistungen Zusammengefasst bietet das neue „WPK-Ärzte-Netzwerk“ folgende Vorteile:   eine bessere Vernetzung der Ärzte untereinander, um inter- disziplinäre Leistungen anzu- bieten   erleichterte Suche nach einem qualifizierten (durch das WPK Scientific Board akkreditierten) Spezialisten, der als Konsiliar- arzt zugezogen werden kann   Netzwerkkoordinatorin fungiert als einzige Anlaufstelle, um alle Anliegen (OP-Planung etc.) auf- zunehmen und dem Arzt des Netzwerkes eine Komplettlösung zu bieten   einfache Planung von OPs und Aufnahme der Patienten in der WPK durch eine Ansprechper- son   Koordination für tagesklinische Untersuchungen   Mitglieder des WPK-Netzwerkes werden beim neuen Doctorfinder auf der Homepage der WPK schneller gefunden   regelmäßiger Austausch bei Netzwerk-Events und aktive Mit- wirkung bei Entscheidungen   Informationsvorsprung durch viermal jährliche Zusendung des WPK-Netzwerk-Newsletters „Weil durch diese intensive Zusam- menarbeit die Abläufe an der WPK noch schneller erfolgen, profitieren natürlich auch die Patienten vom Ordinationsnetzwerk“, fügt Bartl abschließend hinzu.   Dubai ist das pulsierende Herz der Vereinigten Arabischen Emi- rate und der Entwicklungsmotor der Region. Hier findet alljährlich die Arab Health, die größte Messe bzw. der größte Kongress für Medi- zin und Gesundheit im Nahen Os- ten, statt. Bei der jüngsten Arab Health, die von 20. bis 28. Jänner über die Bühne ging, präsentierte sich erstmals auch die Wiener Pri- vatklinik (WPK) – als einziges österreichisches Privatspital, dafür gemeinsam mit anderen Ausstellern aus Österreich. Organisiert wurde dies von der lokalen Niederlassung der Wirtschaftskammer, die sich gerade auf dem Gebiet der Me- dizin stark für heimische Un- ternehmen und Einrichtungen einsetzt. Zusätzliche Patienten „Die Region ist sehr vermö- gend, daher kann es für die Wiener Privatklinik nur von Nutzen sein, sich dort zu prä- sentieren“, erklärt Mag. Tatja- na Worster, die an der WPK für die internationalen Bezie- hungen verantwortlich ist: „Wenn die WPK einen neuen Markt erschließt, so bedeutet dies zusätz- liche Patienten für die an der WPK tätigen Ärzte.“ Das wiederum bringt Vorteile für alle Patienten, die sich an der WPK behandeln lassen. Werbetrommel gerührt Die Delegation der WPK hat in Du- bai die Werbetrommel für die Kli- nik gerührt und diese bei zahl- reichen lokalen Entscheidungsträ- gern bekannt gemacht. Es ging aber auch darum, diesen neuen Markt zu sondieren. Bislang gehen Patienten aus der Region, wenn vor Ort keine adäquate Behandlung möglich ist, vor allem in die USA oder nach Großbritannien. Dies liegt auch daran, dass etwa in Du- bai bislang nur ärztliche Ausbil- dungen einiger weniger Länder – darunter eben die USA und Großbritannien – anerkannt werden. Doch die Gesetzeslage dürfte sich in dem Emirat bald än- dern. „Künftig sollen auch Ärzte aus weiteren europä- ischen Ländern in Dubai aner- kannt werden“, sagt Mag. Worster. Sollte Österreich zu den Ländern zählen, so würde dies Kooperationen zwischen heimischen Einrichtungen und Playern in Dubai wesent- lich erleichtern. In diesem Sinne engagiert sich auch die dortige Niederlassung der Wirtschaftskammer. Die WPK jedenfalls wird sich stärker auf diesem interessanten Markt einbringen. KURZINFO  Ein Netzwerk von WPK- Ordinationen entsteht  Einfachere Kommunikation zwischen den Ärzten  Die Netzwerk- koordinatorin hilft KONTAKT  CARINA-MARIA BARTL Tel.: 01/401 80-8701 bartl@wpk.at KURZINFO  Dubai ist ein vielversprechender Gesundheitsmarkt  Die WPK präsentierte sich auf der „Arab Health“, der größten Messe für Medizin in der Region Am Stand der WPK auf der „Arab Health“: Carina- Maria Bartl (links), Mag. Tatjana Worster (rechts). Dubai ist ein wichtiges Zentrum im Nahen Osten. Die WPK wirbt hier aktiv um Patienten.
  9. 9. 16  |  JOURNAL für Private Medizin 1/2016 JOURNAL für Private Medizin 1/2016  |  17 Foto:www.fotostudio-staudigl.at PFLEGE Kompetenz an der WPK Dekubitus vorbeugen und behandeln Das Pflegepersonal der WPK unterstützt die Ärzte bei der Prophylaxe und Be­handlung von Druckgeschwüren auf der Grundlage neuester wissen- schaftlicher Erkenntnisse. SENIORENZENTRUM   „Ich bin stolz darauf, in einem so eleganten, at- traktiven und seniorengerechten Gebäude, in so wun- derbarer Umgebung, zu arbeiten“, sagt Bernadette Kralik, MBA, Pflegedirektorin des Seniorenzentrums Schloss Liechtenstein, anlässlich des Zehn-Jahres-­ Jubiläums. „Ich bin auch stolz, wenn ich durchs Haus gehe und in die lachenden, fröhlichen Gesichter der Bewohner und der Mitarbeiter sehe. Wenn ich den Duft eines Kuchens rieche, der gerade gebacken wird, oder wenn die Köpfe der Bewohner und der Senioren- betreuer zusammenstecken, weil sie etwas basteln oder ihr Gedächtnis trainieren. Gestern habe ich erst wieder zwei Bewohner Händchenhalten auf der ­Pflegestation angetroffen, die sich gegenseitig an- strahlten.“ Drei Bewohnerinnen des Seniorenzen- trums hatten schon von Beginn an hier ihr neues Zuhause: Waldtraud Michelfeit kam nach Liechten- stein, um sich nach dem Tod ihres Mannes körperlich und seelisch zu erholen. Sie fand sofort neue Freunde und richtete ihre 50-Quadratmeter-Wohnung so ein, wie es ihr gefällt. Jeden Tag geht sie mindestens eine Stunde spazieren. Auch ihre Freunde in Wien fährt sie besuchen: „Aber wenn ich in Mödling aus der Bahn aussteige und mit dem Taxi hinauffahre zum Seniorenzentrum, dann spüre ich: Ich bin wieder zu Hause.“ Auch Charlotte Schram-Steiner und Friedericke Brandl leben gerne im Seniorenzentrum. Sie sind sich gegen- seitig „liebe Freundinnen“. „Mir gefällt auch, dass die Heimhunde auf mich zugehen“, sagt Schram-Steiner. „Ich mag die Veranstaltungen sehr“, fügt Brandl hinzu. „Und alle sind so freundlich hier.“   Druckgeschwüre (Dekubitus) sind in der pflege- rischen Praxis gefürchtete Komplikationen. Die lokal begrenzte Schädigung der Haut und/oder des darunter liegenden Gewebes ist bei Bettlägerigkeit hauptsäch- lich Folge anhaltender Druckeinwirkung. Der Volks- mund spricht von „sich wund liegen“. „Ein Großteil der Patienten kommt aus der häuslichen Pflege mit Dekubitus zu uns“, erklärt Gabriele Gieh- ser, MSC, MBA, Pflegedirektorin der WPK. „Wir achten darauf bereits bei der Spitalsaufnahme und setzen ge- meinsam mit dem behandelnden Arzt auf eine State- of-the-Art-Behandlung.“ Dass hingegen ein Druckgeschwür bei einem Pati- enten während seines Aufenthalts an der WPK ent- steht, sei äußerst selten. PD Giehser: „Unser diplo- miertes Pflegepersonal hat sich während der Aus- und Fortbildung spezielles Fachwissen in der Dekubitus- Prophylaxe angeeignet.“ Teamarbeit gefordert Da auch Immobilität, z. B. nach einer Operation, ein Risikofaktor ist, kommt in Spitälern der Vorbeugung von Druckgeschwüren große Bedeutung zu. Den Pati- enten zu aktivieren und zu mobilisieren gilt als wich- tigste Maßnahme. Bei Bettlägerigkeit müssen Betrof- fene regelmäßig umgelagert werden. Darüber hinaus bewähren sich verschiedene Hilfsmittel und Tech- niken, wie spezielle Wechseldruck-Matratzen oder -Auflagen und Mikrostimulationssysteme. Auch die Hautpflege ist wichtig. Bei einem bereits bestehenden Dekubitus zählen zu den pflegerischen Interventionen zusätzlich die indivi- duelle Wundversorgung und eine ausgewo- gene Ernährung. „Wir verwenden innovative Wundversorgungsprodukte“, betont die Pfle- geexpertin. „In puncto Ernährung ist unter anderem auf den erhöhten Energie-, Protein- und Flüssigkeitsbedarf Betroffener zu ach- ten.“ Teil der medizinischen Behandlung können die Infektionsprophylaxe und -be- handlung sowie eventuell eine chirurgische Abtragung und plastische Deckung sein. Nach dem Spital Während des Spitalsaufenthalts wird der Dekubitus genau beobachtet und dokumentiert. Da die Wund- heilung Zeit braucht, ist oftmals eine Therapiefortset- zung nach der Spitalsentlassung erforderlich. Wer sich die Wundbehandlung zu Hause nicht antun möchte, kann Angebote der Kurzzeitpflege im Seni- orenzentrum Schloss Liechtenstein nutzen. PD Gieh- ser: „Die Dekubitus-Behandlung kann dort basierend auf neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen fort- gesetzt werden.“ Jubiläum Zehn Jahre Seniorenzentrum Seit mittlerweile zehn Jahren bietet das Seniorenzentrum Schloss Liechtenstein seinen Bewohnern ein schönes Zuhause und den Mitarbeitern einen attraktiven Arbeitsplatz. KURZINFO  Fachwissen in Dekubitus-Prophylaxe  Teamarbeit bei bestehenden Druckgeschwüren  Therapiefortsetzung nach Spital und Übergangspflege Fotos:WPK „Unser diplomiertes Pflegepersonal hat sich während der Aus- und Fortbildung spezielles Fachwissen in der Dekubitus-Prophylaxe angeeignet.“ Pflegedirektorin Gabriele Giehser MSc, MBA Einladung zur Jubiläumsfeier am Schlossfest 24. April 2016 „Zehn Jahre SZL“, 11–15 h mit Führungen durchs Haus sowie Fach- und Festvorträgen. Begrüßt wird Stargast Peter Rapp! www.schlossliechtenstein.at Einladung zur Jubiläumsfeier am Schlossfest 24. April 2016 „Zehn Jahre SZL“, 11–15 h mit Führungen durchs Haus sowie Fach- und Festvorträgen. Begrüßt wird Stargast Peter Rapp! www.schlossliechtenstein.at INFOS ZUR AUFNAHME Infohotline: 022 36/892 900 (werktags 8–16 h) Angebote für Urlaubs- wohnen von 1. Juni bis 31. August 2016. Bonus-Gutscheine bei einem Aufenthalt von über einer Woche LEBEN IM SCHLOSS LIECHTENSTEIN Lassen Sie sich diese seltene Gelegenheit nicht entgehen: Aktuell ist ein wunder- schönes Appartement (ca. 80 m2 ) im Se- niorenzentrum Schloss Liechtenstein zu vermieten. Es besticht durch seine traum- hafte Lage im historischem Schlossteil und wurde neu adaptiert. Das Apparte- ment umfasst Wohnzimmer und Schlaf- zimmer, eine eingerichtete Küche, Bad, WC und Vorraum. Der Schwesternruf ist integriert. Preis 2.245,40 Euro pro Monat. Bei Interesse wenden Sie sich bitte an: Doris Kirchmayer Tel.: 022 36/89 29 00–7052 kirchmayer@wpk.at www.schlossliechtenstein.at Die Wiener Privatklinik bietet hohe Kompetenz in der Wundversorgung. Bewohnerinnen und Mitarbeiterinnen, die seit Anbeginn im Seniorenzentrum leben bzw. arbeiten.
  10. 10. Univ.-Prof. Dr. Hanno Millesi (ganz rechts), mit dem Präsidenten der Ärztekammer für Wien Univ.-Prof. Dr. Thomas Szekeres (Mitte). Brief einer Patien- tin Gleich zwei Ehrungen wurden Univ.-Prof. Dr. Hanno Millesi zuteil. Zum einen er- hielt der Pionier der Handchirurgie und der peripheren Nervenchirurgie Anfang Jänner das Goldene Ehrenzeichen der Ärztekammer für Wien aus der Hand des Wiener Ärztekammer-Präsidenten Univ.- Prof. Dr. Thomas Szekeres. Zum anderen wurde dem Leiter des Millesi Center für Chirurgie der peripheren Nerven, des Plexus brachialis und für Rekonstruktive Chirurgie an der Wiener Privatklinik En- de 2015 das Ehrenabzeichen der griechi- schen Armee verliehen. Der ehemalige griechische Generalstabschef und Vertei- digungsminister Frangoulis Frangos wurde von Prof. Millesi in den 1980er Jahren behandelt, nachdem er sich bei einem missglückten Fallschirmabsprung eine Unterschenkelfraktur zugezogen hatte, die eine komplette Peroneusparese zur Folge hatte. Prof. Millesi konnte in drei Operationen die Funktionalität des Wadenbeinnervs wieder herstellen und rettete damit dem damals einfachen Sol- daten die militärische Karriere. Dieser bedankte sich jetzt herzlich! Prof. Hanno Millesi geehrt Prof. Weinstabl erhielt Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst Univ.-Prof. Dr. Reinhard Weinstabl hat das Österreichische Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst I. Klasse er- halten. Am 16. Dezember 2015 über- reichte Staatssekretär Dr. Harald Mah- rer im Wissenschaftsministerium die vom Bundespräsidenten Dr. Heinz Fi- scher verliehene hohe staatliche Aus- zeichnung und dankte Prof. Weinstabl sowie den anderen geehrten Persön- lichkeiten für die „hervorragende Ar- beit im Dienste des Wissen- schaftsstandortes Öster- reich“ mit einer persön- lichen Laudatio. Prof. Weinstabl führt an der Wiener Privat- klinik ein Kompe- tenzzentrum für Ge- lenkschirurgie und ist neben der Behandlung heimischer Patienten auch Anlaufstelle für zahlreiche ausländische Patienten, Spitzensportler bis zu Olym­ piasiegern. Seit der ersten Staffel be- treut Prof. Weinstabl auch die Tänzer und Kandidaten der österreichischen Dancing Stars. Als Facharzt für Unfallchirurgie und Sporttraumatologie ist Prof. Weinstabl Spezialist für arthroskopische Gelenkschirurgie, wobei hier neben den Standardeingriffen an Knie, Schulter oder kleinen Gelenken auch minimal-inva- sive Techniken sowie neueste Operationsmethoden angewandt werden, wie etwa die rekon- struktive erhaltende Chirurgie des vorderen Kreuzbandes oder endoskopische Techniken an der Achillessehne in Kombination mit dem Einsatz von Wachs- tumsfaktoren bis zur personali- sierten Gelenksprothetik. Gemeinsam mit dem Team des Kompetenzzentrums für Ge- lenkschirugie, OA Dr. Richard Maier, OA Dr. Paul Stampfl und Dr. Magdalena Ma- terzok-Weinstabl, wird den Patienten durch die Akutambulanz eine kontinuier- liche Betreuung durch Spezialisten ohne lange Wartezeiten gewährleistet. Staatssekretär Dr. Harald Mahrer (links) überreicht Univ.-Prof. Dr. Reinhard Weinstabl (rechts) das Ehrenkreuz. Univ.-Prof. Dr. Hanno Millesi (3. von rechts) mit General a.D.­ Frangoulis Frangos (4. von rechts). 18  |  JOURNAL für Private Medizin 1/2016 WPK-INTERN Fotos:WPK/RainerKotz/WillibaldHaslinger Appartements und Betreutes Wohnen, das ist Wohlfühlen im Luxusappartement. Wohnen im Grünen – das ist Lebensqualität für anspruchsvolle Senioren. Unsere Pflegedirektorin, Frau Bernadette Kralik, und ihr Team präsentieren Ihnen und/oder Ihren Senioren das Haus und beantworten gerne all Ihre Fragen. Seniorenzentrum Schloss Liechtenstein Am Hausberg 1 A-2344 Maria Enzersdorf Tel.: +43 (0)2236 / 89 29 00 Fax: +43 (0)2236 / 89 29 00-7050 liechtenstein@wpk.at www.schlossliechtenstein.at WOHLFÜHLEN IM SENIORENZENTRUM SCHLOSS LIECHTEN- STEIN IM HERZEN DES WIENERWALDES. WOHNEN, BETREUTES WOHNEN, GEFÖRDERTE PFLEGE. EINE EMPFEHLUNG FÜR IHRE PATIENTEN SCHLOSS LIECHTENSTEIN
  11. 11. Das HEALTH SERVICE CENTER an der Wiener Privatklinik ist eröffnet D I E W I E N E R P R I V AT K L I N I K G R U P P E Wiener Privatklinik Ordinationszentrum Aero Medical Center Seniorenzentrum Schloss Liechtenstein P.b.b. Verlagspostamt 1090 Wien | 10Z038554 F + + + + DIE WIENER PRIVATKLINIK GRUPPE A-1090 Wien · Pelikangasse 15 · Tel. +43 1 40 180-0 · Fax-DW 7050 · www.wiener-privatklinik.com Österr. Post AG/Firmenzeitung/10Z038554 F Wiener Privatklinik, Pelikangasse 15, 1090 Wien

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