AUSGABE 03 // NOVEMBER 2014 
Der REIT-Investor 
Ein Informationsdienst über Immobilienaktien und REITs* 
Hongkong und Sing...
Der REIT-Investor AUSGABE 03 // NOVEMBER 2014 
Hongkong und Singapur 
MÄRKTE ENTSPANNEN SICH, REITs SORGEN FÜR OPTIMISMUS ...
Der REIT-Investor AUSGABE 03 // NOVEMBER 2014 
DIMAX Indikator 
0,8 
0,7 
0,6 
0,5 
0,4 
0,3 
0,2 
0,1 
Q 3 
2014 — ELLWAN...
Der REIT-Investor AUSGABE 03 // NOVEMBER 2014 
SEITE 4 
Interview mit Claudio Albertini von IGD SIIQ SpA 
„WIR HOFFEN, DAS...
Der REIT-Investor AUSGABE 03 // NOVEMBER 2014 
SEITE 5 
Wie wird sich Ihrer Meinung nach das ita-lienische 
SIIQ-Segment e...
Der REIT-Investor AUSGABE 03 // NOVEMBER 2014 
SEITE 6 
Gastbeitrag 
von Helmut Kurz, Leiter Fondsmanagement REITs bei der...
Der REIT-Investor AUSGABE 03 // NOVEMBER 2014 
SEITE 7 
Global investieren 
In der Vergangenheit kamen offene Immo-bilienf...
Der REIT-Investor AUSGABE 03 // NOVEMBER 2014 
SEITE 8 
IMPRESSUM 
V.i.S.d.P.: 
Mario Caroli, 
Persönlich haftender Gesell...
Nächste SlideShare
Wird geladen in …5
×

Der Reit-Investor Ausgabe November 2014

410 Aufrufe

Veröffentlicht am

Die Themen der aktuellen Ausgabe sind:
- Hongkong und Singapur: Märkte entspannen sich, REITs sorgen für Optimismus
- Interview mit Claudio Albertini vom italienischen REIT IGD SIIQ SpA: "Wir hoffen, dass der Wettbewerb zunimmt"
- Expertenbeitrag "Wie Stiftungen in Immobilien investieren können"

Veröffentlicht in: Business
0 Kommentare
0 Gefällt mir
Statistik
Notizen
  • Als Erste(r) kommentieren

  • Gehören Sie zu den Ersten, denen das gefällt!

Keine Downloads
Aufrufe
Aufrufe insgesamt
410
Auf SlideShare
0
Aus Einbettungen
0
Anzahl an Einbettungen
3
Aktionen
Geteilt
0
Downloads
1
Kommentare
0
Gefällt mir
0
Einbettungen 0
Keine Einbettungen

Keine Notizen für die Folie

Der Reit-Investor Ausgabe November 2014

  1. 1. AUSGABE 03 // NOVEMBER 2014 Der REIT-Investor Ein Informationsdienst über Immobilienaktien und REITs* Hongkong und Singapur MÄRKTE ENTSPANNEN SICH, REITs ­SORGEN FÜR OPTIMISMUS Beim Blick auf die Immobilienmärkte Singapurs und Hongkongs fielen in den ver-gangenen Jahren vor allem die stark wachsenden Immobilienpreise ins Auge. Die Gefahr einer Überhitzung schien allgegenwärtig – doch es gelang, dies zu verhindern. Auch die REIT-Märkte der beiden asiatischen Stadtstaaten zeigen sich in guter Ver-fassung – sie profitieren von weiteren Liberalisierungen und Maßnahmen zur Stärkung von Investoreninteressen. –> Mehr dazu auf den Seiten 2–3 Interview mit Claudio Albertini von IGD SIIQ SpA „WIR HOFFEN, DASS DER WETTBEWERB ZUNIMMT“ Der REIT-Investor sprach mit Claudio Albertini, CEO des italienischen REITs IGD SIIQ SpA. Im Interview erklärt er, wie sich der Immobilienmarkt Italiens und das italienische REIT-Segment entwickeln und was er für die Zukunft erwartet. Die Zeichen stünden auf Wachstum, und auch sein Unternehmen habe sich vorbereitet. –> Mehr dazu auf den Seiten 4–5 Gastbeitrag WIE STIFTUNGEN IN IMMOBILIEN ­INVESTIEREN KÖNNEN Für kleinere Stiftungen seien Direktinvestments wie der Kauf von Mehrfamilien-häusern als Anlage kaum möglich. Besser geeignet seien in diesen Fällen indirekte Immobilieninvestitionen, wie Helmut Kurz erklärt. Der Leiter Fondsmanagement REITs bei der BANKHAUS ELLWANGER & GEIGER KG zeigt in einem Gastbeitrag im Onlineauftritt des Magazins „Die Stiftung“ auf, welche Chancen der Kauf einzelner Immobilienaktien oder von Immobilienaktien-Fonds bereithält. –> Mehr dazu auf den Seiten 6–7 * Bei den vorliegenden Informationen handelt es sich um eine Werbemitteilung i.S.d. § 31 Abs. 2 Nr. 2 WpHG. Bitte beachten Sie hierzu unsere Hinweise auf Seite 8. + + + U N S E R E T H E M E N + + + U N S E R E T H E M E N + + + U N S E R E T H E M E N + + + U N S E R E T H E M E N + + + DER REIT INVESTOR EIN INFORMATIONSPORTAL ZU INDIREKTEN IMMOBILIENANLAGEN NEU unter reit-investor.com EDITORIAL Sehr geehrte Leserinnen und Leser, die Mietpreisbremse kommt. Bereits in der ersten Jahreshälfte 2015 wird sie voraussichtlich in angespannten Woh-nungsmärkten in Kraft treten und dort für zunächst fünf Jahre die Mieten regu-lieren. In der Branche hat das für einen Aufschrei gesorgt. Zwar wurden Neu-bauten im überarbeiteten Gesetzentwurf von der Regulierung ausgenommen. Doch was Bauträger und Projektentwick-ler freut, wird zum Nachteil für Bestands-halter. Denn bei ihren in angespannten Wohnungsmärkten gelegenen Bestän-den sollen die Mieten für lange Zeit ein-gefroren werden. Diese düsteren Aus-sichten haben sich im Segment der Immobilienaktien bislang noch nicht niedergeschlagen. Die große Nachfrage nach Wohnraum, insbesondere in den deutschen Ballungsgebieten und Univer-sitätsstädten, einerseits und das gestie-gene Investoreninteresse andererseits haben auch die Kursverläufe positiv be-einflusst. Es bleibt abzuwarten, welche Auswirkungen die Mietpreisbremse auf die Titel haben wird. Absehbar ist hin-gegen bereits, dass Modernisierungen, die nicht als „umfassend“ eingestuft werden, bei betroffenen Beständen wohl aufgeschoben werden, da die Kosten dafür nicht mehr auf die Mieten umge-legt werden können. Viel Spaß bei der Lektüre. Ihr Mario Caroli
  2. 2. Der REIT-Investor AUSGABE 03 // NOVEMBER 2014 Hongkong und Singapur MÄRKTE ENTSPANNEN SICH, REITs SORGEN FÜR OPTIMISMUS Singapur, 39 ANZAHL ASIATISCHER REITs SEITE 2 SINGAPUR: MASSNAHMEN GEGEN DIE IMMOBILIENBLASE ZEIGEN WIRKUNG Sorgen um eine Überhitzung oder gar Blasenbildung galten zuletzt vor allem dem Wohnungsmarkt Singapurs. Zwi-schen 2006 und 2008 legten die Woh-nungspreise um mehr als 25 Prozent zu. Seit September 2009 führte die Regierung Singapurs schrittweise neue Regelungen ein, um eine Überhitzung des Immobili-enmarkts zu verhindern. Unter anderem wurde privaten Wohnungskäufern seit Juni 2013 die Aufnahme neuer Immobi-lienkredite erschwert, um die Nachfrage nach Wohneigentum zu dämpfen. Da-raufhin gingen die Preise auf dem Wohn-immobilienmarkt nun bereits das dritte Quartal in Folge zurück. Der Preisindex für Wohnungen fiel um 1,0 Prozent, die Mietpreise sanken um 0,6 Prozent. Ein differenziertes Bild zeigt sich auf dem Markt für Büroimmobilien. Laut einer Erhebung von Jones Lang LaSalle sind die durchschnittlichen Netto-Mietpreise HONGKONG: AUSLÄNDISCHE INVESTOREN WEICHEN AUS In Hongkong kühlte sich das Wachstum der Immobilienmarktpreise zuletzt merk-lich ab. Stiegen die Wohnungspreise 2013 durchschnittlich um 18,92 Prozent, lag der Preisanstieg bis Juli 2014 bei nur noch 4,28 Prozent. Die Mietpreise für Büroim-mobilien in A-Lage verzeichneten laut Zahlen von JLL im zweiten Quartal 2014 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum nur noch ein Plus von 0,4 Prozent. Ähnlich wie in Singapur hatte auch die Regierung von Hongkong versucht, den Wohnungs-markt mittels regulatorischer Maßnah-men zu beruhigen. Dieser drohte zu überhitzen, nachdem ausländische Inves-toren, vor allem Anleger vom chinesischen Festland, nach Ausbruch der Finanzkrise für Büros in A-Lage im zweiten Quartal 2014 im Vergleich zum Vorjahresquartal um 15,9 Prozent gestiegen. Das ist der höchste Zuwachs unter allen untersuch-ten Wirtschaftsmetropolen des asiatisch-pazifischen Raums. REITs SOLLEN SICHERER UND TRANSPARENTER WERDEN Insbesondere der Abkühlung im Wohn-segment konnten sich auch die Werte der Immobilienaktien nicht entziehen. Der FTSE Real Estate Investment Trust Index, der führende REIT-Index der Börse Singapur, fiel seit Mai 2014 von fast 880 Punkten auf knapp 740 Punkte im Sep-tember 2014. Doch neuen Auftrieb könn-ten die Werte der notierten REITs durch die Reformpläne der Regierung bekom-men. Die Monetary Authority of Singa-pore (MAS), die Finanzaufsichtsbehörde Singapurs, kündigte am 9. Oktober 2014 an, die Fremdkapitalobergrenze für REITs auf einen einheitlichen Wert von 45 Pro-zent anpassen zu wollen. Bisher lag die Obergrenze für REITs ohne Kreditrating bei 35 Prozent und für REITs mit Kreditra-ting bei 60 Prozent. Für Letztere stellt die Herabsetzung der Grenze eine prä-ventive Maßnahme dar: Keiner der 17 Singapur-REITs mit Kreditrating über-schreitet derzeit die festgelegte Fremd-kapitalgrenze von 45 Prozent. Ziel der neuen Deckelung ist es, mögliche Fremd-finanzierungsrisiken und spekulative Aktivitäten vorsorglich einzugrenzen. Ebenfalls geplant ist die Einführung neuer „Safeguards“ in den Manage-ment- Etagen der REITs. Der Grund: In der Vergangenheit kam es zu Interessen-konflikten zwischen REIT-Managern und Investoren. Um die Rechte der Investoren besser zu schützen, soll sich daher die leistungsabhängige Bezahlung der Ma-nager zukünftig stärker danach richten, ob sie im langfristigen Interesse der An-leger wirtschaften. Insgesamt wird er-wartet, dass das Maßnahmenpaket den REIT-Markt in Singapur weiter stärken wird. auf die asiatische Wirtschaftsmetropole auswichen. So wurde beispielsweise im Februar 2013 eine variable Steuer auf jene Immobilienkäufe verdoppelt, die nicht von Einheimischen getätigt werden. NEUE REGELN FÜR REITS Trotz einer Abkühlung des Marktes konn-ten insbesondere REIT-Werte ihren Wachstumskurs stabilisieren. Der Hang Seng REIT Index, der Vergleichsindex für alle an der Börse Hongkong notierten REITs, konnte sich von März bis Septem-ber 2014 leicht verbessern. Ein Grund hierfür ist, dass die Regierung von Hong-kong versucht, einen Kompromiss zu finden – zwischen der gewünschten Ab-kühlung der Immobilienmärkte einerseits und einer Stärkung der internationalen Thailand, 39 Wettbewerbsfähigkeit des REIT-Marktes andererseits. Hierfür hat die Securities and Futures Commission (SFC), die Bör-senaufsicht Hongkongs, im August das Malaysia, 16 Taiwan, 6 Hongkong und China, 10 Quelle: Nikko Asset Management Asia Limited, Eric Khaw, Portfolio Manager, September 2014
  3. 3. Der REIT-Investor AUSGABE 03 // NOVEMBER 2014 DIMAX Indikator 0,8 0,7 0,6 0,5 0,4 0,3 0,2 0,1 Q 3 2014 — ELLWANGER & GEIGER DIMAX, Januar 2013=100  Stimmungsindikator Dr. ZitelmannPB-Immobilienaktien-Barometer auf 3-Monats-Sicht SEITE 3 Hongkong und Singapur REIT-Regime weiter liberalisiert. Allen in Hongkong gelisteten REITs ist es nun ge-stattet, bis zu zehn Prozent ihres Kapitals in Projektentwicklungen zu investieren. Wie in vielen anderen Ländern üblich, waren Hongkong-REITs solche Aktivitäten zuvor nicht möglich. Schätzungen zufol-ge könnte der Schritt zusätzliche 4,4 Mrd. US-Dollar für Immobilienprojekte freiset-zen. Gleichzeitig wurde festgeschrieben, dass die Objekte nach ihrer Fertigstellung vom Investor zwei Jahre nicht veräußert werden dürfen. Dadurch soll verhindert werden, dass REITs die Lockerung der Regeln nutzen, um sich an spekulativen Geschäften zu beteiligen. Außerdem wurden die Regeln für die Berichterstat-tung an die REIT-Anleger sowie Transpa-renzregelungen weiter verschärft. Wei-tere Liberalisierungen werden derzeit noch beraten. So empfiehlt das Financial Services Development Council, ein ein-flussreiches Beratungsgremium zwischen Hongkonger Regierung und Finanzindus-trie, die Besteuerung von Kapitalerträgen auf REIT-Ebene aufzuheben. Anders als in anderen Ländern, in denen eine Be-steuerung der Erträge auf Ebene der REITs nicht vorgesehen ist, müssen in Hongkong gelistete REITs bisher eine Mindeststeuer von 16,5 Prozent auf Gewinne abführen, unabhängig von der Ausschüttungsrate. AUSBLICK: GESUNDENDE ­MÄRKTE MIT GESTÄRKTEN ­REIT- STRUKTUREN Insgesamt zeigt sich, dass die staatlichen Eingriffe der beiden Wirtschaftsmetro-polen erste positive Effekte auf die jewei-ligen überhitzten Immobilienmärkte haben. Ungeachtet einer leichten Ab-kühlung der Preise ist jedoch nicht grundsätzlich mit einer Abnahme des Nachfrageüberhangs zu rechnen, zumal das Angebot an Wohnraum und Büros weiterhin knapp bleibt. Gute Aussichten bestehen vor allem für REITs, die lang-fristig von einem verbesserten Regulie-rungsumfeld profitieren werden. VERBREITETER PESSIMISMUS UNTER IMMOBILIENAKTIENEXPERTEN Kurz-Kommentar von Helmut Kurz, Leiter Fondsmanagement REITs bei ELLWANGER & GEIGER Privatbankiers Die verhaltene Stimmung unter Marktbeobachtern, die sich mit Blick auf Immobilien­aktien bereits zur Jahresmitte andeu-tete, hält an. Eine deutliche Mehrheit der im Rahmen des aktuellen Dr. Zitel-mannPB- Immobilienaktien-Barometers befragten Experten erwartet stagnie-rende Kurse. Der Wert des Stimmungs-indikators verharrt in der kurzfristigen Perspektive auf einem Wert von +0,1. Auf Zwölf-Monats-Sicht werden Immo-bilienaktien zwar besser eingeschätzt. Auch hier bleibt der Wert mit +0,4 al-lerdings auf dem Tiefpunkt der vorher-gehenden Erhebung – gegenüber +0,6 im Vorjahr. Bergab ging die Stimmung bei Gewer-beimmobilienaktien. Nachdem der Indikatorwert hier für die kommenden drei Monate zuletzt bei +0,3 gelegen hatte, ist er nun auf null gefallen. In der mittelfristigen Sicht verliert das Barometer ebenfalls, liegt mit einem Wert von +0,6 aber immer noch relativ hoch. Der schon lange erwartete Aufholprozess der Gewerbeimmobilienunternehmen ist durch neue Konjunkturängste bereits wieder ins Stocken gekommen, bevor er richtig anfing. Eine kräftige Erholungs-bewegung dürfte erst in Gang kommen, wenn für die Marktteilnehmer absehbar ist, dass eher mit einer Stagnation als mit einer Rezession zu rechnen ist. Schlechter ist die Einschätzung zu Wohn­immobilienaktien. Der kurzfris-tige Barometerwert ist von null auf -0,1 gesunken. In der Zwölf-Monats-­Betrachtung bleibt der Wert unverän-dert bei +0,3. Auf diesem Niveau lag er bereits vor einem Jahr. Bei Wohnimmo-bilientiteln dürfte sich nach den zuletzt beeindruckenden Anstiegen eine Kon-solidierung ergeben, da viele Titel nicht mehr besonders preiswert sind. 0,6 0,7 0,4 0,4 135 130 125 120 115 110 105 100 95 Quelle: Dr. ZitelmannPB-Immobilienaktien-Barometer 0,1 0,1 0 90 Q 1 2013 Q 2 2013 Q 3 2013 Q 1 2014 Q 2 2014 (-2 = erwarteter Kursverlust von über 15 Prozent, +2 = Kurssteigerung von über 15 Prozent) Der vorliegende Kommentar ist keine Finanzanalyse im Sinne des Wertpapierhandelsgesetzes und genügen nicht allen gesetzlichen Anforderungen zur Gewähr­­leistung der Unvoreingenommenheit von Finanzanalysen und unterliegen nicht einem Verbot des Handels vor der Veröffentlichung von Finanzanalysen. Bitte beachten Sie unsere Hinweise auf Seite 8, insbes. (2) und (5).
  4. 4. Der REIT-Investor AUSGABE 03 // NOVEMBER 2014 SEITE 4 Interview mit Claudio Albertini von IGD SIIQ SpA „WIR HOFFEN, DASS DER WETTBEWERB ZUNIMMT“ Der REIT-Investor sprach mit Claudio Albertini, CEO des italienischen REITs IGD SIIQ SpA, über die Entwicklungen auf dem Immobilienmarkt Italiens und im italienischen REIT-Segment. der Dienstleistungsangebote erhöht. Auf der Grundlage der Ergebnisse, die auf der letzten, vom National Council of Shopping Centers (Consiglio Nazionale Centri Commerciali) organisierten Ver-sammlung vorgestellt wurden, lässt sich in Italien in diesem Bereich ein Umsatz-volumen in Höhe von insgesamt 51 Mil-liarden Euro verzeichnen, Lebensmittel eingeschlossen. Der Markt weist zudem noch ein großes Wachstumspotenzial auf. Jedes Jahr werden durchschnittlich zwei Milliarden Kunden registriert. Für 2014 wurde in den ersten acht Mo-naten trotz der anhaltend schlechten Wirtschaftslage in Italien ein Wachstum von 0,6 Prozent verzeichnet. Es wurde eine Reihe von Erweiterungen und Um-strukturierungen angekündigt, wie auch aus unserer Investitions-Pipeline 2014 bis 2016 hervorgeht, und auch große inter-nationale Marken scheinen interessiert zu sein. Auch nationale und internationale Investoren haben Interesse gezeigt, was zu neuen Kapitalzuflüssen geführt hat. Was hat sich in den vergangenen Monaten bei Ihrem Unternehmen getan? Im vergangenen Jahr haben wir uns sehr dynamisch entwickelt und waren aktiv. So haben wir uns dafür entschieden, ein offensives Spiel zu spielen. Wir haben gerade eine sehr erfolgreiche Kapitalisie-rung über 200 Millionen Euro durchge-führt und ein Shopping-Center, zwei Hypermärkte und zwei Supermärkte in verschiedenen italienischen Städten er-worben. Im Februar verkauften wir – un-ter Beibehaltung der Geschäftsführung – die Mall im „Le Fonti del Corallo Shop-ping Center“ in Livorno an einen Immo-bilienfonds. Im April kündigten wir eine Privatplatzierung von 150 Millionen Eu-ro in vorrangige ungesicherte Schuldtitel an. Durch die eingeworbenen Mittel konnten wir Investitionen tätigen, dar-unter ein Projekt zur Neugestaltung der ehemaligen Orlando Schiffswerften in Livorno für insgesamt mehr als 200 Mil-lionen Euro. Es erstreckt sich über 70.000 Quadratmeter und umfasst Shops, Wohnbereiche, Dienstleistungen und Unterkünfte. Wir haben bereits die ersten Einzelhandelsflächen eröffnet, die ersten Wohnungen verkauft, und wir erwarten, dass die Gestaltung des Projekts im Jahr 2018 beendet sein wird. Was glauben Sie, wie groß Ihr Portfolio in zwei Jahren sein wird? In unserem Businessplan für die Jahre 2014 bis 2016, den wir Ende 2013 vor-gestellt haben, haben wir Investitionen von ca. 195 Millionen Euro eingeplant. Diese Summe setzt sich zusammen aus ca. 110 Millionen Euro für Investitionen in das bestehende Portfolio und ca. 85Millionen Euro für Projektentwicklun-gen, die bereits in der Pipeline sind. Hin-zu kommen noch Veräußerungen in Höhe von ca. 190 Millionen Euro, und zwar 150 Millionen Euro für Verkäufe und ca. 40 Millionen Euro für den Verkauf des Porta a Mare. Zudem haben wir gerade eine Kapitalerhöhung durchgeführt, auf-grund deren wir die für das Ende unseres Businessplans 2016 angegebenen Ziele vorab erreichen können. Wie entwickelt sich der italie-nische Immo-bilienmarkt aktuell? Auf dem italie-nischen Im-mobilienmarkt sind Anzeichen von Wachstum erkennbar, wodurch der ne-gative Trend, der die vergangenen Jahre geprägt hat, umgekehrt werden konnte. Das Dekret „Sblocca Italia” – auch Un-block Italy genannt – verbessert die SIIQ-Vorschriften und ist gleichzeitig ein erster Schritt, um unseren Sektor wieder in Gang zu bringen. In diesem Jahr konnten wir ein erneutes und zunehmendes Inte-resse von ausländischen, insbesondere englischen und amerikanischen, Inves-toren feststellen. So kaufte der Quantum- Fonds im März fünfProzent unserer Ge-sellschaft, es gab aber auch noch andere interessante Transaktionen. Mit anderen Worten: In Italien ist man ganz allgemein zuversichtlicher geworden, und dies wirkt sich wiederum positiv auf den Immobilienmarkt aus. Bitte beschreiben Sie das Potenzial der Assetklassen, in die Ihr SIIQ investiert. Der Shopping-Center-Bereich konnte dem allgemeinen Konsumrückgang standhalten. Das ist insbesondere der dynamischen Verkaufsstrategie vieler Manager zu verdanken, die ihre Verkaufs-politik sowie den Mieter-Mix der Shop-ping- Center veränderten, um sich an die veränderten Marktumgebungen anzu-passen. Beispielsweise wurde die Zahl
  5. 5. Der REIT-Investor AUSGABE 03 // NOVEMBER 2014 SEITE 5 Wie wird sich Ihrer Meinung nach das ita-lienische SIIQ-Segment entwickeln? Das kürzlich verabschiedete Dekret „Sblocca Italia“ brachte eine Reihe wich-tiger Veränderungen für das SIIQ-System mit sich, einschließlich flexiblerer Steu-erregelungen und rechtlicher Rahmen-bedingungen, wodurch die italienischen SIIQs an die europäischen REITs angepasst werden. Wir glauben, dass die neuen Bedingungen dazu beitragen werden, Voraussetzungen zu schaffen, die für die Entwicklung und das Wachstum in die-sem Bereich in Italien nötig sind. Dies kann zur Gründung neuer Immobilien-gesellschaften führen, die an der italie-nischen Börse notiert werden können. Die vorgesehenen Anreize könnten zu-dem den großen Finanz- und Versiche-rungskonzernen helfen, ihre Immobilien-assets effektiver zu managen, was neue SIIQs entstehen lassen könnte. Die zwei wesentlichen Ziele bestehen darin, den Einstieg für Marktneulinge zu ermögli-chen, die sich zunehmend am europä-ischen Modell orientieren, sowie eine Grundlage für den Neustart des italieni-schen Immobiliensektors zu schaffen, sodass die SIIQs von den typisch institu-tionellen – insbesondere ausländischen – Investoren als eine mittel- beziehungs-weise langfristige Investition bzw. als Sy-nonym für Stabilität angesehen werden. Paradoxerweise hoffen wir, dass der Wettbewerb zunimmt, auch wenn der erste Schritt, eine SIIQ zu werden, darin besteht, ein börsennotiertes Unterneh-men zu werden und die Marktregeln bezüglich Offenlegung, Transparenz und Beziehungen zu Analysten und Investo-ren sowie strengere Vorschriften zu ak-zeptieren. Die Regierung hat den ersten Schritt getan, jetzt müssen die Immobi-liengesellschaften entscheiden, ob sie sich diesem System anschließen wollen oder nicht. Vielen Dank für das Gespräch! „REITs PROFITIEREN VON DER LOCKEREN GELDPOLITIK DER NOTENBANKEN“ 3 Fragen an Patrick Nass, Fondsmanager des EG Fonds Global REITs Wie haben sich Kri-sen wie in der Ukra-ine bislang auf den Fonds ausgewirkt? Die direkten Aus-wirkungen sind sehr gering. Zwar konnte sich der Fonds der allgemei-nen Unruhe an den Börsen nicht voll-ständig entziehen. Doch die REITs im Fondsportfolio haben keine Objekte in Russland oder der Ukraine, und die Sanktionswirkungen auf die Mieter sind nicht groß genug, um spürbaren Druck auf die Mietniveaus oder die Flächennachfrage auszuüben. Viel-mehr hat die Konjunktureintrübung infolge der Ukraine-Krise zu einer weiteren Lockerung der Geldpolitik durch die EZB geführt, was sich auf den zinssensitiven REIT-Sektor positiv ausgewirkt hat. Wie stark beeinflusst die Abhängigkeit der asiatischen Märkte von der US-Zinslandschaft Bitte beachten Sie unsere Hinweise auf Seite 8, insbes. (3) und (5). die Fondsperformance? Dabei ist zwischen Staaten wie Singapur und Hongkong, die über den Wechsel-kurs stark mit der US-Geldpolitik ver-bunden sind, und Ländern mit eigen-ständiger Geldpolitik zu unterscheiden. In allen Ländern haben die REITs im vergangenen Jahr von der lockeren Geldpolitik der Notenbanken profitiert. Dennoch haben sich diese Kursgewin-ne über den Wechselkurs unterschied-lich auf die Fondsperformance ausge-wirkt. Titel aus Singapur und Hongkong haben durch die relative Stärke des US-Dollars gegenüber dem Euro einen zusätzlichen positiven Beitrag zur Wer-tentwicklung des Fonds geleistet. So gewannen etwa Titel aus Singapur auf Sicht von zwölf Monaten in lokaler Währung 14 Prozent, in Euro aber 18,5 Prozent hinzu. Japanische REITs sind dagegen kaum von der US-Zinsland-schaft beeinflusst. Hier dominiert die stark expansive Politik der Bank von Japan sowohl die Börsenkurse als auch die Währungsentwicklung. Mit knapp 21 Prozent haben die japanischen REITs in lokaler Währung deutlich mehr hinzugewonnen als die Titel aus Singapur. Mit 11,5 Prozent in Euro gerechnet wurden diese Kursgewinne durch die Auswirkungen der japani-schen Geldpolitik auf den Yen jedoch fast halbiert. Welche Titel bzw. Regionen fassen Sie für 2015 ins Auge? Vom Ziel einer tendenziellen Gleich-gewichtung der Regionen Europa, Asien und Nordamerika werden wir nicht abweichen. Asien erscheint uns insgesamt am attraktivsten, wogegen in Europa und Nordamerika differen-zierter vorzugehen ist. Hier bevorzu-gen wir moderne Büroflächen und Logistikimmobilien. Ebenfalls inter-essant erscheinen Sondernutzungs-arten wie Pflegeimmobilien oder Hotels. Interview mit Claudio Albertini von IGD SIIQ SpA
  6. 6. Der REIT-Investor AUSGABE 03 // NOVEMBER 2014 SEITE 6 Gastbeitrag von Helmut Kurz, Leiter Fondsmanagement REITs bei der BANKHAUS ELLWANGER GEIGER KG, erschienen auf die-stiftung.de am 8. August 2014 Indirekt beteiligen am Portfolio Wie Stiftungen in Immobilien investieren können Viele Stiftungen in Deutschland verwalten Vermögen, die natürlich nur zum Teil in Immobilien in-vestiert werden. Bei kleineren Stiftungsvermögen sind Direktinvestments wie der Kauf von Mehr-familienhäusern als Anlage kaum möglich und noch weniger sinnvoll. Sehr viel besser geeignet sind in diesen Fällen indirekte Immobilieninvestitionen. Hier gibt es in Deutschland mit offenen und geschlossenen Fonds sowie Immobilienaktien bezie-hungsweise Immobilienaktien-Fonds zwar grundsätzlich gleich drei verschiedene Wege. Doch da der offene Immobilienfonds aufgrund seiner Konstruktionsfehler bei Anlegern in Missgunst gera-ten ist und auch geschlossene Immobilienfonds mit ihrem Negativimage zu kämpfen haben, bleibt der Kauf einzelner Immobilienaktien oder von Immobilienaktien-Fonds. Von Helmut Kurz Für Stiftungen, die sich über die Börse indirekt an Immobilien-portfolien beteiligen möchten, eignen sich insbesondere Real Estate Investment Trusts (REITs). Diese spezielle Form der Immobilienaktie unter-liegt in allen Ländern besonderen Regula-rien. Sie müssen in der Regel per Gesetz einen Großteil ihrer Erträge aus der Im-mobilienvermietung generieren. Risiko-reiche Geschäftsmodelle wie der Handel mit Immobilien sind eingeschränkt. In Deutschland müssen REITs 75 Pro-zent ihrer Einnahmen aus Immobilien generieren und 75 Prozent ihres Vermö-gens in Immobilien anlegen. Die Fremd-kapitalquote darf maximal bei 55 Pro-zent liegen. Obwohl REITs daher ver-gleichsweise konservative Investments sind, entsprechen sie dennoch eher sel-ten dem Risikoprofil speziell von kleine-ren Stiftungen, die ein indirektes Immo-bilieninvestment mit geringen Wert-schwankungen suchen. FOTOS: ©THINKSTOCK/ISTOCK/KOSMIN, ©THINKSTOCK/ISTOCK/WHXDBZXY
  7. 7. Der REIT-Investor AUSGABE 03 // NOVEMBER 2014 SEITE 7 Global investieren In der Vergangenheit kamen offene Immo-bilienfonds den Bedürfnissen kleinerer Stif-tungen am ehesten entgegen. Der Charme der offenen Immobilienfonds lag für viele Investoren nicht nur in der geringen Vola-tilität, sondern auch in ihrem grenzüber-schreitenden Investitionsansatz. Die Fonds waren jedoch mit ihren Investments so-wohl innerhalb wie auch außerhalb von Europa oft nicht sehr erfolgreich. Misserfolge außerhalb Europas sind eher verständlich, denn es ist schwer, beispiels-weise in Asien oder Amerika die richtigen Immobilien zu identifizieren und sie zu ei-nem attraktiven Preis zu erwerben und später zu bewirtschaften, wenn all dies letztlich von einer Zentrale in Deutschland aus geschieht. Sinnvoller ist es, in REITs zu investieren, die in diesen Ländern vor Ort tätig sind und die eine sehr spezifische Ex-pertise in einem lokalen Markt und in be-stimmten Nutzungsarten haben. Ein loka-ler Manager, der auf eine bestimmte Regi-on und Nutzungsart spezialisiert ist, wird fast immer einem Generalisten überlegen sein, der weltweit in sämtliche Nutzungs-arten investiert. Für risikoaverse Anleger, die indirekt in Immobilien investieren möchten und da-bei auch an den Chancen der internatio-nalen Immobilienmärkte partizipieren wollen, bieten sich Aktienfonds an, die in internationale REIT-Gesellschaften in-vestieren. Globale REIT-Fonds reichen am ehesten an das Rendite-Risiko-Ver-hältnis von offenen Immobilienfonds he-ran und könnten daher für viele Anleger wie Stiftungen die Alternative für die in-direkte Quelle des Beitrags: www.die-stiftung.de, 12. August 2014 Immobilienanlage werden. Sharpe Ratio Maß der Dinge Bei der Auswahl von Aktienfonds schauen viele Anleger zunächst auf die absolute Performance. Hier liegen die am Markt ver-fügbaren REIT-Fonds mit globalem Ansatz bei der Drei-Jahres-Performance etwa zwi-schen neun und elf Prozent pro Jahr. Viel wichtiger als die absolute Rendite ist insbesondere für risikobewusste Anleger, zu denen Stiftungen zählen, die Kennzahl Sharpe Ratio. Das ist die risikoadjustier-te Überrendite zum risikolosen Zins. In die Kennzahl fließt nicht nur die absolu-te Performance, sondern auch die Volati-lität ein. Für risikoaverse Anleger ist da-her die Sharpe Ratio der besser geeigne-te Maßstab. Je höher die Sharpe Ratio, desto besser. Letztlich sagt sie aus, wie viel Rendite der Investor pro Risikoan-teil bekommt. Die globalen REIT-Fonds haben Sharpe Ratios von 0,44 bis 1,1 auf Sicht von drei Jahren. Der EG Fonds Global REITs hat beispielsweise eine Sharpe Ratio von 1,07. Wer indirekt in Immobilien investieren möchte, wünscht sich auch eine gewis-se Unabhängigkeit von den Wertpapier-märkten. An der Kennzahl Beta lässt sich ablesen, wie sehr der jeweilige REIT-Fonds im Vergleich zu den Aktien-märkten schwankt. Je niedriger das Beta, desto weniger schwankt der Fonds im Vergleich zum Gesamtmarkt. Die glo-balen REIT-Fonds liegen bei einem Beta von 0,55 bis 0,95 bei einer Drei-Jahres-Be- IMMOBILIEN trachtung. Der EG Fonds Global REITs hat zum Beispiel ein Beta von 0,55. Für die meisten Stiftungen kommt bei Im-mobilieninvestitionen nur der indirekte Weg infrage. Um von den Chancen an den internationalen Immobilienmärkten zu profitieren, sollten Investmentvehikel ge-wählt werden, die einen globalen Invest-mentansatz haben. Hier eignen sich ins-besondere Investments in globale REIT-Fonds. Bei der Auswahl sollten risikoa-verse Anleger wie Stiftungen weniger auf die absolute Performance, sondern viel-mehr auf die Kennzahlen Sharpe Ratio und Beta achten. Helmut Kurz ist Fondsmanager beim Bank-haus Ellwanger Geiger. Der Autor beschäftigt sich seit über 30 Jahren mit Ka-pitalanlagen und insbeson-dere Fazit mit Immobilienaktien und REITs in Deutschland und der Welt. Das 1912 gegrün-dete Bankhaus Ellwanger Geiger mit Sitz in Stuttgart bietet seinen Kunden Leistun-gen aus den vier Bereichen Private Banking, Private Immobilien, Real Estate und Institu-tional Banking. Mit dem EG-DIMAX wurde 1995 der erste und lange Zeit einzige Index für deutsche Immobilienaktien geschaffen. Dieser Artikel erschien am 12. August 2014 auf www.die-stiftung.de Gastbeitrag
  8. 8. Der REIT-Investor AUSGABE 03 // NOVEMBER 2014 SEITE 8 IMPRESSUM V.i.S.d.P.: Mario Caroli, Persönlich haftender Gesellschafter Bankhaus ELLWANGER GEIGER KG, Börsenplatz 1, 70174 Stuttgart, Telefon 0711/2148-0 Telefax 0711/2148-123 info@privatbank.de Herausgeberin des vorliegenden Dokumentes ist die Bankhaus ELLWANGER GEIGER KG, Börsenplatz 1, 70174 Stuttgart, Telefon 0711/2148-0, Telefax 0711/2148-123 Amtsgericht Stuttgart HRA 738, persönlich haftende Gesellschafter: Dr. Volker Gerstenmaier, Mario Caroli. Stand: November 2014 Wichtige Hinweise (1) Die Informationen und Darstellungen geben die aktuellen Meinungen und Ein-schätzungen zum Zeitpunkt der Erstellung des Dokuments wieder. Sie können ohne Vorankündigung angepasst oder geändert werden. Die enthaltenen Informationen wurden sorgfältig geprüft und zusammen-gestellt. Eine Gewähr für Richtigkeit und Vollständigkeit kann nicht übernommen werden. (2) Die vorliegende Information ist keine Anlageberatung oder Empfehlung. Für in-dividuelle Anlageempfehlungen und um-fassende Beratungen stehen Ihnen die Be-rater unseres Hauses gerne zur Verfügung. (3) Die vorliegenden Informationen sind keine Finanzanalyse im Sinne des Wertpa-pierhandelsgesetzes und genügen nicht al-len gesetzlichen Anforderungen zur Ge-währleistung der Unvoreingenommenheit von Finanzanalysen und unterliegen nicht einem Verbot des Handels vor der Veröffent-lichung von Finanzanalysen. (4) Angaben zur steuerlichen Situation sind nur allgemeiner Art. Für eine individuelle Beurteilung der für Sie steuerlich relevanten Aspekte und ggf. abweichende Bewertungen ziehen Sie Ihren Steuerberater hinzu. (5) Wertentwicklungen in der Vergangen-heit sind kein zuverlässiger Indikator für zukünftige Entwicklungen. Insbesondere Markt-, Kurs- und Währungsschwankungen können die Kurse, Werte und Erträge beein-flussen und zu Verlusten oder Gewinnen führen. (6) Namentlich gekennzeichnete Artikel geben nicht in jedem Fall die Meinung des Herausgebers wieder. (7) Die Urheberrechte für die gesamte in-haltliche und grafische Gestaltung liegen beim Herausgeber und dürfen gerne ver-wandt werden, wenn dem Herausgeber ein Belegexemplar zur Verfügung gestellt wird.

×