DIE MARKTMEINUNG AUS STUTTGART: Die Zinsfragen

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Die Marktmeinung aus Stuttgart:

Die Zinsfragen

Michael Beck

Stuttgart, 16. September 2015

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DIE MARKTMEINUNG AUS STUTTGART: Die Zinsfragen

  1. 1. Presseinformation . . Stuttgart, 16. September 2015 von Michael Beck Die Marktmeinung aus Stuttgart Die Zinsfragen Hebt Janet Yellen den Leitzins nun an, oder nicht? Und wenn sie das tut, wird es im September schon passieren oder später – oder überhaupt nicht? Hebt sie ihn um 0,25 Prozent, 0,15 Prozent oder nur 0,10 Prozent an? Belässt sie es dann dabei, oder kommen noch eine oder mehrere weitere Zinserhöhungen hinterher? Bedeutet eine eventuelle Leitzinserhöhung in den USA gar eine markante Zinswende, die die Finanzwelt ins Unglück stürzt? Nun, dies sind nur wenige der tausend Fragen, die zurzeit viele Investoren offensichtlich Tag und Nacht wie ein Mantra vor sich hin murmeln, wodurch sie sich immer mehr in eine anlegerpsychologisch instabile Verfassung schaukeln. Dabei handelt es sich bei dieser Leitzinserhöhung, wenn sie denn kommt, um die wohl am besten kommunizierte und vorbereitete Leitzinserhöhung der Finanzgeschichte. Zudem weiß eigentlich auch jeder, dass nach ein oder zwei kleinen Zinsschritten weitere Erhöhungen eher unwahrscheinlich sind, weil die Fed eben auch generell auf die Empfindlichkeiten der Finanzmärkte Rücksicht nimmt. Warum also befinden sich die meisten internationalen Investoren so in Angststarre? Der Hauptgrund dürfte darin liegen, dass die eigentlichen Ursachen der Finanzkrise 2008/2009 noch nicht gelöst sind. Die Verschuldungen der Staaten steigen weiter, die künstlichen
  2. 2. 2 Markt- beziehungsweise Zinsmanipulationen der Zentralbanken haben den Märkten neues Leben eingehaucht und sie danach am Leben erhalten; die anschließende Aktienhausse geht nunmehr in ihr siebtes Jahr. Die Nerven liegen also blank, so dass selbst eine geringe Revision des Weltwirtschaftswachstums von plus 3,2 Prozent auf „nur noch“ 2,8 Prozent des IWF Rezessionsängste auslöst. Psychologie war schon immer ein wichtiger Faktor in den Finanzmarktentwicklungen, derzeit nimmt sie einen sehr viel bedeutenderen Platz ein. Morgen Abend wissen wir (vielleicht) mehr. Es steht zu hoffen, dass dann wenigstens ein die Anlegerpsyche belastendes Thema abgehakt werden kann. Sie finden die Marktmeinung ebenfalls unter folgendem Link: www.privatbank.de/presse Aktuelle Pressenews: www.privatbank.de/presse Kontakt für den Leser: Bankhaus ELLWANGER & GEIGER KG Michael Beck Leiter Asset Management Börsenplatz 1 70174 Stuttgart Telefon +49 711-21 48-242 Telefax +49 711-21 48-250 Michael.Beck@privatbank.de www.privatbank.de Die vorliegenden Informationen sind keine Finanzanalyse im Sinne des Wertpapierhandelsgesetzes und genügen nicht allen gesetzlichen Anforderungen zur Gewährleistung der Unvoreingenommenheit von Finanzanalysen und unterliegen nicht einem Verbot des Handels vor der Veröffentlichung von Finanzanalysen. Die Darstellungen geben die aktuellen Meinungen und Einschätzungen zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Dokuments wieder. Sie können ohne Vorankündigung angepasst oder geändert werden. Die enthaltenen Informationen wurden sorgfältig geprüft und zusammengestellt. Eine Gewähr für Richtigkeit und Vollständigkeit kann nicht übernommen werden. Die Informationen sind keine Anlageberatung oder Empfehlung. Für individuelle Anlageempfehlungen und umfassende Beratungen stehen Ihnen die Berater unseres Hauses gerne zur Verfügung.
  3. 3. 3 Die Urheberrechte für die gesamte inhaltliche und graphische Gestaltung liegen bei der Bankhaus Ellwanger & Geiger KG und dürfen gerne, jedoch nur mit schriftlicher Genehmigung, verwendet werden. Angaben zur steuerlichen Situation sind nur allgemeiner Art. Für eine individuelle Beurteilung der für Sie steuerlich relevanten Aspekte und ggf. abweichende Bewertungen sollten Sie Ihren Steuerberater hinzuziehen. Wertentwicklungen in der Vergangenheit sind kein zuverlässiger Indikator für zukünftige Entwicklungen. Finanzinstrumente oder Indizes können in Fremdwährungen notiert sein. Deren Renditen können daher auch aufgrund von Währungsschwankungen steigen oder fallen.

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