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kurzfristigen Rückschlägen zu entgehen. Der Euro Stoxx 50 zeigtdurch    den     starken   Einfluss       deutscher    und ...
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DIE MARKTMEINUNG AUS STUTTGART: Aktienmärkte im Seitwärtstrend

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DIE MARKTMEINUNG AUS STUTTGART

Aktienmärkte im Seitwärtstrend

von Arnim E. Kogge

Stuttgart, 30. Mai 2012

Veröffentlicht in: Wirtschaft & Finanzen
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DIE MARKTMEINUNG AUS STUTTGART: Aktienmärkte im Seitwärtstrend

  1. 1. PresseinformationStuttgart, 30. Mai 2012von Arnim E. KoggeDie Marktmeinung aus StuttgartAktienmärkte im SeitwärtstrendNach den starken Kursrückgängen der letzten Woche habenviele Investoren die Pfingstfeiertage genutzt, um selektive Käufevorzunehmen. Dass diese leichte positive Stimmung überhauptvorhanden war, verwunderte, da bisher kein einziger Krisenherdals erledigt betrachtet werden kann. Sie ist bereits einen Tagspäter auch schon wieder Makulatur. In den USA hat sich dieStimmung der US-Konsumenten überraschend abgekühlt, denndas Verbrauchervertrauen ist auf den niedrigsten Stand seit vierMonaten zurückgefallen. Dabei handelt es sich um einenIndikator, der die Aktienkurse normalerweise negativbeeinflussen würde. In diesem Fall zeichnete sich die Wall Streetdurch ein konträres Bild aus, denn die Kurse stiegen. In Europaschauen inzwischen alle auf Spanien, denn hier liegen die Zinsenfür Staatsanleihen wieder über 6 Prozent. Diese magischeGrenze sollte auf Dauer nicht überschritten werden. Dieeuropäischen Aktienmärkte haben auf dieses angespannteUmfeld auch sehr unterschiedlich reagiert. Während diespanischen und italienischen Unternehmen fast täglich neueTiefstkurse testen, zeigt der französische Markt eineSeitwärtstendenz und die deutschen Unternehmen bleibenaußergewöhnlich stabil. Der DAX testete zwar zweimal seineUnterstützungslinie von 6.200 Punkten, um sich danach jeweilswieder zu erholen. Entscheidend bleibt aber ein Überschreitender 6.500-Punkte-Marke, um sich wirklich zu befreien und . .
  2. 2. kurzfristigen Rückschlägen zu entgehen. Der Euro Stoxx 50 zeigtdurch den starken Einfluss deutscher und französischerUnternehmen noch ein verhältnismäßig stabiles Bild zwischenden Unterstützungslinien von 2.100 und 2.250 Punkten. DerDow-Jones-Index prallte an der 200-Tage-Durchschnittslinie abund bewegt sich nun wieder in Richtung der 100-Tage-Durchschnittslinie und damit könnte er wieder die 12.750-Punkte-Marke erreichen.Die asiatischen Anleger halten sich bezüglich ihres Engagementsin europäischen Aktien zurück, aber auch ihre eigenen Signalezeugen nur von einem gedämpften Wirtschaftswachstum.Insbesondere China enttäuschte, nachdem klar wurde, dass dieRegierung die Wirtschaft zwar unterstützen, aber keineNeuauflage des massiven Stimulierungsprogramms vornehmenwird. Die Skepsis der Asiaten gegenüber der europäischenWährung und dem Dollar zeigt sich nun dadurch, dass esgelungen ist, ein neues Abkommen zum direkten Devisenhandelzwischen der chinesischen und der japanischen Währungherzustellen. Damit müssen beide Länder ihre Währungen nichtmehr über den US-Dollar abrechnen. Ein neues Kapitel derUnabhängigkeit ist somit eingeläutet. Aber sind dies allesSignale, die als Vorboten zum Verkauf an den Aktienmärkten zusehen sind? Mittelfristig denkende Investoren werden sicherlichihr Pulver weiterhin trocken halten, da alleine bis zum 17. Juni(Griechenlandwahl) die Unsicherheit eher zu- als abnehmen wirdund somit weitere Rückschläge an den Aktienmärktenwahrscheinlicher werden. Hinzu kommt die augenblickliche fastschon hysterische Stimmung gegenüber Spanien. Sicherlich istdie Situation nicht zu verharmlosen, aber eine Panik ist auchnicht angebracht. Die Aktien von spanischen und italienischenUnternehmen zeigen immer neue Tiefstkurse und werden somiteher interessanter als umgekehrt. Dies bedeutet für denkurzfristigen Trader eine ideale Spielwiese. Alle anderen Anleger 2
  3. 3. sollten sich zurückhalten und maximal in den defensivenQualitätsaktien engagiert sein, wie Henkel, Novartis oderJohnson & Johnson.Bei den vorliegenden Informationen handelt es sich um allgemeine Informationen, nichtum eine Anlageberatung oder Empfehlung oder eine Finanzanalyse. Für eine individuelleAnlageempfehlung oder Beratung stehen Ihnen unsere Berater gerne zur Verfügung.Kontakt für den Leser:Bankhaus ELLWANGER & GEIGER KGArnim E. KoggeLeiter Private BankingLeiter Institutional BankingMitglied des DirektoriumsBörsenplatz 170174 StuttgartTelefon +49 711-21 48-232Telefax +49 711-21 48-250marion.dolwig@privatbank.dewww.privatbank.de 3

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