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Reichstagsgebäude
Das Reichstagsgebäude ist eine der                Ort geschichtlicher Ereignissemeistbesuchten Sehenswürdigkeiten Berlins....
Das Brandenburger Tor
Das monumentale Brandenburger Tor kann             Im Jahre 1793 wurde die von Johann Gottfried Schadow entworfene Quadrig...
Alexanderplatz
Der Alexanderplatz, im Volksmund auch nur            Markante Gebäude Baujahr 1969kurz “Alex” genannt, ist ein zentraler P...
Weltzeituhr                                          Fernsehturm BerlinVon dem Industriedesigner Erich John entworfen     ...
Berliner Dom
Mit seiner markanten Kuppel ist der mächtigeBerliner Dom im Zentrum Berlins kaum zu             Die Domkuppel war von vier...
Rotes Rathaus
Wahrzeichen und Amtssitz                      Der Große Festsaal wurde beim Bau für Feierlichkeiten angelegt. Bis 1990Das ...
Neptunbrunnen          Als der Neptunbrunnen 1891 vor          dem Stadtschloss aufgebaut wurde,          tauften ihn die ...
Unter den Linden
Unter den Linden                                    Die Deutsche Staatsoper (1742 von Knobelsdorff) wurde nach einem Brand...
GedächtniskircheDie Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche ist das Wahrzeichen der City-West. Das Kirchenensemble am Breitscheidp...
Potsdamer Platz
Der Potsdamer Platz in Berlin                       Einst ein Symbol der deutschen Teilung ist der Potsdamer Platz nach se...
Museuminsel
Mitten in Berlin, auf einer Insel in der Spree,    Alte Nationalgalerie und Bode-Museumbefindet sich einer der herausragen...
Siegessäule      Die Siegessäule wurde 1873 als Nationaldenkmal zur      Erinnerung an preußisch/deutsche Siege gegen Däne...
NikolaiviertelDas Nikolaiviertel an der Spreeinsel ist eine Art Freilichtmuseum des zerstörten Alt-Berlin. Beherrscht wird...
Zoo      Der traditionsreiche Zoologische Garten      liegt anders als in anderen Großstädten      mitten in der westliche...
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  1. 1. • Die Hauptstadt Deutschlands Berlin liegt an den beiden Ufern der Spree. Diese Stadt wurde im 13. Jahrhundert im Jahre 1244 gegründet.• Man vermutet, dass der Name „Berlin“ vom Wort „Bär“ abgeleitet ist. Auf dem Wappen Berlins steht ein Bärchen.• Berlin hat eine reiche und interessante Geschichte. 1871 wurde Berlin zur Hauptstadt des deutschen Kaiserreiches. Während des zweiten Weltkrieges wurde Berlin fast völlig zerstört. Nach dem Krieg wurden alte Bauwerke wiederaufgebaut.• In Berlin gibt es viele Sehenswürdigkeiten. Die schönste Straße Berlins ist Unter den Linden, die mit dem weltberühmten Brandenburger Tor beginnt. Hier befinden sich die Humboldt- Universität, die Deutsche Oper, das Museum der Geschichte. In Berlin gibt es viele Museen.• Das Brandenburger Tor mit seiner Quadriga ist das Wahrzeichen der Stadt. Die Bundesregierung befindet sich im Reichstagsgebäude. Rotes Rathaus ist auch weltberühmt.• Der schönste Platz ist der Alexanderplatz, im Volksmund kurz „Alex“ genannt, auf dem der Berliner Fernsehturm ist. Reich und beliebt sind auch Berliner Zoo und Tiergarten. Berlin ist eine sehr schöne Stadt.
  2. 2. Reichstagsgebäude
  3. 3. Das Reichstagsgebäude ist eine der Ort geschichtlicher Ereignissemeistbesuchten Sehenswürdigkeiten Berlins. Mit dem Reichstagsgebäude sind bedeutende Wendepunkte und Ereignisse derSeit dem Umzug der Regierung von Bonn nach deutschen Geschichte verbunden. Am 9. November 1918 rief der SPD-Politiker PhilippBerlin wurden mehr als 15 Millionen Besucher Scheidemann vom Balkon am Westportal die Republik aus. Am Abend des 27. Februargezählt. Vor allem die gläserne Kuppel ist eine 1933 ereignete sich der "Reichstagsbrand". Dabei wurden der Plenarsaal und dieAttraktion für Berliner und Touristen. Kuppel vollständig zerstört. Eine rote Fahne der Sowjetunion, gehisst am 30. April 1945 durch zwei Rotarmisten, symbolisierte den Sieg über das "Dritte Reich".Das Reichstagsgebäude ist seit 1990 Sitz des Repräsentativ- und mehrmals umgebautDeutschen Bundestages. Am 4. Oktober 1990 Erbaut wurde das Reichstagsgebäude von 1884-1894 nach den Plänen von Paul Wallot.fand im Plenarsaal die erste Sitzung des aus Mit der Proklamation des Deutschen Kaiserreichs 1871 wurde Berlin zurBundestag und Volkskammer Reichshauptstadt. Das neu entstandene Parlament benötigte nun einen Regierungssitz.zusammengesetzten gesamtdeutschen Parlaments Wallot fügte dabei Elemente aus Renaissance, Barock und Klassizismus zusammen,statt. Knapp drei Monate später fand im um sein Bauwerk entsprechend repräsentativ und monumental erscheinen zu lassen.Reichstagsgebäude die erste konstituierende Die noch heute erhaltene Giebelinschrift "Dem Deutschen Volke" wurde erst im JahreSitzung des gesamtdeutschen Bundestages statt. 1916 hinzugefügt. Nach dem Krieg wurde der schwerbeschädigte Reichstag vorerstDie Abstimmung über den zukünftigen nicht weiter genutzt. Die Kuppel musste 1957 aus statischen Gründen gesprengtRegierungssitz fiel am 20. Juni 1991 zugunsten werden. Ein erster Umbau begann im Jahre 1957 durch Paul Baumgarten. U.a.Berlins aus. verglaste er den Plenarsaal und drängte fast alle historischen Züge des Gebäudes zurück. 800 Tonnen Stahl und Glas Es folgte eine zweite Umbauphase ab 1994, die mit der ersten Sitzung des Bundestages im neuen Reichstagsgebäude am 19. April 1999 endete. Der britische Architekt Sir Norman Foster setzte seine Entwürfe um und es entstand ein funktionales Parlament. Auffälligste Neuerung war die gläserne Kuppel. Das 800 Tonnen schwere Bauwerk aus Stahl und Glas misst 40 Meter im Durchmesser und 23,5 Meter in der Höhe. An der Innenseite winden sich zwei spiralförmig angelegte Wege bis zur Aussichtsplattform in die Höhe und wieder hinunter zur Dachterrasse. Verhüllt und weltberühmt Im Sommer 1995 wurde das Reichstagsgebäude durch eine ganz und gar unpolitische Aktion weltberühmt. Das Künstlerpaar Christo und Jeanne-Claude verhüllte das komplette Gebäude zwei Wochen lang mit einer rund 100.000 Quadratmeter großen, silberfarbenen Plane. Das verhüllte Reichstagsgebäude zog Millionen Besucher an, zahllose Bilder und Fotos der Kunstaktion verschafften dem Reichstagsgebäude internationale Popularität.
  4. 4. Das Brandenburger Tor
  5. 5. Das monumentale Brandenburger Tor kann Im Jahre 1793 wurde die von Johann Gottfried Schadow entworfene Quadriga auf dasauf eine rund 200jährige Geschichte Tor aufgesetzt. Die Plastik wurde im Laufe der Zeit drei Mal heruntergenommen. Nachzurückblicken. War es bis zum Jahre 1989 ein der Niederlage Preußens im Jahre 1806 verschleppte Napoleon die Quadriga nachSymbol für die Teilung Berlins und Paris. Doch durch den Sieg der Allianz konnte sie acht Jahre später wieder zurückDeutschlands, ist es heute ein Nationalsymbol geholt und an ihren alten Bestimmungsort aufgestellt werden.für die Einheit und somit eines der Erst in Kriegen, dann im Jubel beschädigtberühmtesten Wahrzeichen der Stadt. Während der Kämpfe des Zweiten Weltkrieges wurde das Brandenburger Tor schwer beschädigt. Die Plastik war durch die Bombenangriffe sogar so stark beschädigtDas Brandenburger Tor entstand in den Jahren worden, dass sie 1956 im Zuge der Rekonstruktion des Tores entsorgt und durch eine1788 bis 1791 nach Entwürfen von Carl Gotthard Kopie ersetzt werden musste.Langhans d.Ä., der sich stark an den Propyläen Fast drei Jahrzehnte sollte nun das Brandenburger Tor ein isoliertes Dasein fristen aberder Athener Akropolis orientierte. König trotzdem im Brennpunkt der Weltöffentlichkeit stehen. Am 22. Dezember 1989Friedrich Wilhelm II. hatte zuvor den Bau des erfolgte unter dem Jubel von mehr als 100.000 Menschen die Öffnung des Tores. DieTores angeordnet, da er einen würdigen Quadriga wurde aber durch die Vereinigungsfeiern, vor allem in der Silvesternachtarchitektonischen Abschluss für die Prachtstraße 1989/90, so stark beschädigt, dass sie zwei Jahre später restauriert werden musste.Unter den Linden suchte. Das klassizistische Auch das Brandenburger Tor, insbesondere der Sandstein, war durch VernachlässigungBauwerk aus Sandstein zählt zu den größten und und durch Umweltschäden so stark in Mitleidenschaft gezogen, dass es einerschönsten Schöpfungen des deutschen Restaurierung bedurfte. Am 3. Oktober 2002 wurde das Brandenburger Tor nach knappKlassizismus. zwei Jahren feierlich enthüllt und ist seitdem wieder ein Magnet für Touristen aus aller Welt.
  6. 6. Alexanderplatz
  7. 7. Der Alexanderplatz, im Volksmund auch nur Markante Gebäude Baujahr 1969kurz “Alex” genannt, ist ein zentraler Platz Bis 1969 wurden alle Straßenbahnlinien entfernt und es entstanden die bis heuteund Verkehrsknotenpunkt im Berliner markantesten Gebäude des Platzes: das damalige Centrum-Warenhaus (heute GaleriaStadtteil Mitte. Er ist einer der meistbesuchten Kaufhof), das ehemalige Hotel Stadt Berlin (heute Hotel Park Inn), die WeltzeituhrPlätze in Berlin und zugleich eine der und der Brunnen der Völkerfreundschaft. Im gleichen Jahr wurde nach vier Jahrenbekanntesten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Bauzeit der Fernsehturm eingeweiht, der mit 365 Metern heute das höchste Gebäude der Bundesrepublik ist.Bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts wurde derAlexanderplatz vom Militär als Parade- und Nach seiner Fertigstellung im Jahre 1971 wurde der Platz oft für GroßveranstaltungenExerzierplatz, von vielen Händlern und Bauern wie die X. Weltjugendfestspiele im Sommer 1973, die Feiern zum 25. Jahrestag derauch als Handelsplatz für Vieh genutzt. Seinen DDR im Oktober 1974 oder die Feierlichkeiten zum 30. Jahrestag des Kriegsendesheutigen Namen verdankt der Platz König 1975 genutzt.Friedrich Wilhelm III., der ihn anlässlich des Neues Shoppingzentrum AlexaBesuchs des Zaren Alexander Ende 1805 in Seit dem Jahr 2004 wird der Alexanderplatz zunehmend umgestaltet. Das Warenhaus,Alexanderplatz umbenannte. das Hotel und das Berolinahaus wurden saniert. In unmittelbarer Nähe entstand mitWiederaufbau nach dem Zweiten Weltkrieg dem „Alexa“ eines der größten Einkaufszentren Berlins.Der ehemalige Paradeplatz war seitdem immerwieder Schauplatz historischer Ereignisse. Sokam es während der Märzrevolution 1848 zuschweren Straßenkämpfen. Dass aber auf demAlexanderplatz auch auf friedliche Art und Weisegekämpft werden konnte, zeigten dieDemonstrationen gegen das DDR-Regime imHerbst 1989, die dort am 4. November, kurz vordem Fall der Mauer, ihren Höhepunkt hatten.Nach den verheerenden Zerstörungen im 2.Weltkrieg, die Kampfhandlungen erreichten denPlatz Anfang April 1945, erhielt der Platz erst inden 1960er und 70er Jahren seine heutige Gestalt.Im Frühjahr 1964 wurde ein Wettbewerb zur„Neugestaltung des Alexanderplatzes“ausgeschrieben. Der Entwurf desWettbewerbsgewinners sah zwei wesentlichePunkte für die Neugestaltung vor: die Befreiungvom fließenden Verkehr und eine Verbesserungder Aufenthaltsqualität für Fußgänger.
  8. 8. Weltzeituhr Fernsehturm BerlinVon dem Industriedesigner Erich John entworfen Der Berliner Fernsehturm ist mit seinen 368 Metern das höchste Bauwerk inund von Hans-Joachim Kunsch ausgeführt, wurde Deutschland und zugleich das markanteste Wahrzeichen Berlins. Touristen unddie 10 Meter hohe Weltzeituhr 1969 im Zuge der Einheimische strömen in den Fernsehturm, um in der Turmkugel zu speisen odersozialistischen Neugestaltung des auf dem Aussichtsdeck den Blick über Berlin zu genießen.Alexanderplatzes aufgestellt. Auf einer Säule Seine Entstehung ist dem Umstand zu verdanken, dass die DDR eine Sendeanlagedreht sich ein mit geätzten Aluminiumplatten benötigte, die zugleich leistungsstark und landesweit ausstrahlen konnte. Nachdem sichverkleideter, farbig emaillierter Zylinder, der in der zuerst angedachte Standort in den Müggelbergen als Gefahrenquelle für den24 Segmenten verschiedene Länder der Erde Flughafen Berlin-Schönefeld herausstellte, entschied der damalige SED-Parteichefschematisch geografisch darstellt und die Walter Ulbricht im Jahr 1964 persönlich den Fernsehturm am Alexanderplatz zuUhrzeiten wichtiger Städte anzeigt. Die über dem bauen. Schon im Spätsommer des gleichen Jahres begannen die Bauarbeiten und esZylinder auf rotierenden Metallkreisen sollten nur knapp vier Jahre vergehen bis der komplette Turm fertiggestellt wurde, imangebrachten Kugeln symbolisieren die Planeten Oktober 1969 wurde er in Betrieb genommen.auf ihren Bahnen. Der Boden unterhalb der Jährlich kommen rund eine Million Besucher aus aller Welt. Ziel ist die AussichtsetageStahlkonstruktion wurde mit einem Mosaik in in 203 Meter Höhe, von wo man bei gutem Wetter bis zu 40 Kilometer weit guckenForm einer Windrose gestaltet. Heute wie zu kann. Eine Etage darüber befindet sich das "Telecafé", das sich in einer halben StundeDDR-Zeiten ist die Weltzeituhr ein beliebter einmal um die eigen Achse dreht. Es wird gern erzählt, die Berliner würden denTreffpunkt für Berliner und Touristen. Fernsehturm "Telespargel" nennen. Doch dieser von den DDR-Offiziellen gewünschte Spitzname setzte sich schon zu DDR-Zeiten nicht durch. Es kursierten aber vom Volk geschaffene Spitznamen wie „Imponierkeule“, „Protzstengel“ oder „St. Walter“ (SED- Parteichef Walter Ulbricht). In der Regel benutzen die Berliner aber die Bezeichnung Fernsehturm.
  9. 9. Berliner Dom
  10. 10. Mit seiner markanten Kuppel ist der mächtigeBerliner Dom im Zentrum Berlins kaum zu Die Domkuppel war von vier Ecktürmen flankiert und erhob sich gut 114 Meter überübersehen. Als ehemalige Hof- und Domkirche das Straßenniveau. Innen wurde der Dom mit umfangreichen neutestamentlichen undder Hohenzollern wurde der Dom unter Kaiser kirchenreformatorischen Elementen versehen.Wilhelm II. in den Jahren 1894 bis 1905 neugebaut. Heute sind vor allem die Tauf- undTraukirche, das Kaiserliche Treppenhaus, die Im Krieg zerstört, 2002 vollständig restauriertHohenzollerngruft, das Dommuseum und Im Zweiten Weltkrieg wurde der Dom schwer beschädigt. Einenatürlich die Predigtkirche mit der Flüssigkeitsbrandbombe verwandelte die Predigtkirche mit der Hohenzollerngruft inbeeindruckenden Kuppel einen Besuch wert. eine Ruine. Erst 30 Jahre später begann der Wiederaufbau der zerstörten Kirche. Im Jahre 1983 waren die Außenarbeiten am Dom abgeschlossen. Die InnenarbeitenErster Bau bereits im Mittelalter wurden 2002 mit der feierlichen Enthüllung des achten und letzten KuppelmosaiksDie Geschichte es Doms reicht zurück bis ins beendet.Mittelalter, als 1465 mit dem Bau einerOberpfarr- und Domkirche auf der Spreeinselbegonnen wurde. Im Jahre 1747 ließ Friedrich derGroße von dem baumeister Johann Boumann d.Ä.ein barockes Gotteshaus mit Tambourkuppelerrichten. Dieses wurde rund 70 Jahre späterdurch Karl Friedrich Schinkel im klassizistischenStil innen und außen erneuert. Nach mehrerenkleinen Umbauarbeiten am Dom entschied sichKaiser Wilhelm II. 1894 den Entwurf desDombaumeisters Julius Carl Raschdorff zuentsprechen, der einen Abriss des alten Domsvorsah.Barock und neutestamentlichDer Berliner Dom als ein Zentralbau im Stil einerbarock beeinflussten italienischenHochrenaissance war von Anfang an dreigeteilt.Das Bauwerk bestand ursprünglich aus derPredigtkirche, der Tauf- und Traukirche und derheute nicht mehr vorhandenen Denkmalkirche.
  11. 11. Rotes Rathaus
  12. 12. Wahrzeichen und Amtssitz Der Große Festsaal wurde beim Bau für Feierlichkeiten angelegt. Bis 1990Das Rote Rathaus ist eines der bekanntesten tagte hier die Ost-Berliner Stadtverordnetenversammlung. Als größter Raum imWahrzeichen von Berlin und Sitz des Rathaus wird er heute für größere Veranstaltungen wie Empfänge oderRegierenden Bürgermeisters sowie des Zeremonien genutzt. Der Säulensaal ist der schönste Saal des RotenSenats von Berlin. Der Name des Gebäudes Rathauses. In der 9 Meter hohen Halle war ursprünglich die Bibliothekstammt von der Fassadengestaltung mit untergebracht. Heute wird der Säulensaal für Ausstellungen undroten Ziegelsteinen. Zwischen 1861 und Veranstaltungen genutzt.1869 wurde das Rote Rathaus nach den Galerie mit Berlins EhrenbürgernEntwürfen von Hermann Waesemann In der dritten Etage befinden sich zwei Säle, die die Namen zweiergebaut. Bereits vier Jahre nach der Nachkriegspolitiker tragen - Louise Schroeder und Ferdinand Friedensburg.Grundsteinlegung konnte die erste Diese Säle werden heute vor allem für Sitzungen genutzt, können aber auchMagistratssitzung im Rathaus abgehalten gemietet werden. In den Fluren der dritten Etage sind zudem die Portraits allerwerden. Das Gebäude im Neo- Ehrenbürger Berlins angebracht, gezeichnet von Rolf Dübner.Renaissancestil zeichnet sich als eine BesichtigungMehrflügelanlage im Rundbogenstil mit Das Rathaus sowie dort präsentierte Ausstellungen können von Montag bisinsgesamt drei Innenhöfen und einem knapp Freitag in der Zeit von 9 bis 18 Uhr besichtigt werden. Aufgrund des täglichen74 Meter hohen Turm aus. Veranstaltungsbetriebes sowie aus Sicherheitsgründen kann es jedoch zuWappensaal für Staatsgäste vorübergehenden Schließungen des Rathauses kommen. Empfohlen wird, sichIm Zweiten Weltkrieg wurde das Rathaus über die Rufnummer (030) 9026-2032 zu erkundigen, ob das Rathaus fürstark beschädigt und wurde in den Besucher geöffnet ist.Nachkriegsjahren wieder rekonstruiert. InFolge der Teilung Berlins tagte der Ost-Berliner Magistrat im Roten Rathaus und derWest-Berliner Senat im RathausSchöneberg. Seit 1991 dient das RoteRathaus wieder als gemeinsamerRegierungssitz. Im Rathaus befinden sichmehrere erwähnenswerte Räume. DerWappensaal ist ursprünglich der Tagungsortder Stadtverordnetenversammlung gewesen.Der Name des Saals rührt von den Fensternher, denn in ihnen sind alle Wappen Berlinsund die Wappen aller Berliner Stadtbezirkeeingearbeitet. Heute werden hier vor allemStaatsgäste empfangen.
  13. 13. Neptunbrunnen Als der Neptunbrunnen 1891 vor dem Stadtschloss aufgebaut wurde, tauften ihn die Berliner spontan "Forckenbecken". Das Wortspiel bezog sich zum einen auf den damaligen Bürgermeister Forckenbeck, zum andern beschrieb es trefflich die Anlage: Neptun, in einem Becken stehend, einen Dreizack (Forke) in der Hand haltend. Die meeresgöttliche Fontäne zwischen Marienkirche und Berliner Rathaus gilt als das Hauptwerk des Bildhauers Reinhold Begas. Die neobarocke Anlage hat berühmte Vorbilder in Rom: den Vierströmebrunnen (Piazza Navona) und den Tritonenbrunnen (Piazza Barberini). Der Brunnen war ein Geschenk der Stadt an Kaiser Wilhelm II.
  14. 14. Unter den Linden
  15. 15. Unter den Linden Die Deutsche Staatsoper (1742 von Knobelsdorff) wurde nach einem Brand 1843 durch Carl Ferdinand Langhans d. J. erweitert. Nach dem Vorbild des Pantheon inPrachtboulevard der Hauptstadt und Rom gestaltet ist die Hedwigskathedrale des Bistums Berlin (1747–73). Dieherrschaftliches Herz der früheren geschwungene Königliche Bibliothek („Kommode“) ist heute Institutsgebäude. 1766Preußenmetropole: Die Straße Unter den Linden kam das Palais des Bruders von Friedrich II. hinzu, heute Sitz der Humboldt-ist die älteste Flaniermeile der Stadt und reicht Universität.vom Brandenburger Tor bis zur Schlossbrücke.Die ersten Bäume wurden 1647 auf Order desKurfürsten Friedrich Wilhelm gepflanzt. Die Bereits vor diesem Bauboom entstand das Zeughaus (1695–1731, von AndreasMittelpromenade der 60 Meter breiten Straße Schlüter u.a.). Der Barockbau an der Schlossbrücke, heute Domizil des Deutschenendet im Osten am Reiterstandbild des Königs Historischen Museums, erhielt einen Anbau des Amerikaners Ieoh Ming Pei. Neben(1840–51 von Christian Daniel Rauch). Dem dem Zeughaus steht die Neue Wache von Karl Friedrich Schinkel (1815), heute„Alten Fritz“ ist der Ausbau der „Linden“ zur nationale Gedenkstätte mit einer Pietà von Käthe Kollwitz.majestätischen Achse zu verdanken. Von Schinkel stammt auch die 1824 eingeweihte Schlossbrücke mit den achtNach 1740 entstand am heutigen Bebelplatz das Marmorstatuen, die am Ende der Linden zur Spreeinsel führt. Sehenswert sindForum Fridericianum: die Staatsoper, die außerdem die Alte Staatsbibliothek (zwischen Charlottenstraße und Universität) vonkatholische Hedwigkathedrale, die Königliche Ernst von Ihne, 1914 eröffnet, und das Haus der Deutschen Bank (Unter den LindenBibliothek und das Vorgängerpalais der 13) mit Guggenheim Museum.Humboldt Universität. Die Deutsche Staatsoper Deutsches Historisches Museum
  16. 16. GedächtniskircheDie Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche ist das Wahrzeichen der City-West. Das Kirchenensemble am Breitscheidplatz nahe desKurfürstendamms besteht heute aus der Ruine des Originalbaus undeinem zweiteiligen Kirchen-Neubau aus dem Jahr 1961.Die neoromanische Kaiser-Wilhelm-Kirche wurde zwischen 1891 bis 1895nach den Entwürfen von Franz Schwechten erbaut. Der damalige KaiserWilhelm II. wollte mit ihr eine religiöse Gedenkstätte zu Ehren seinesGroßvaters Wilhelm I. schaffen. Franz Schwechten konstruierte einenvieltürmigen Bau im romantischen Stil, dessen Turm rund 113 Metern langeder höchste der Stadt war. Auch die Innenausstattung war mit vielenMosaiken und Wandbildern außergewöhnlich prächtig. Bei einemBombenangriff im Zweiten Weltkrieg wurde die Kirche 1943 starkbeschädigt, nur die Turmruine blieb übrig. In den Nachkriegsjahren wurde dieRuine zum Mahnmal gegen Krieg und Zerstörung.Neubau ab 1957Im März 1957 gewann der Architekt Egon Eiermann einen ausgeschriebenWettbewerb mit seinem Entwurf, der den vollständigen Abriss der Ruinevorschlug und einen kompletten Neubau vorsah. Die Frage nach dem Verbleibder Ruine führte zu einer öffentlichen Debatte und endete mit einemKompromiss. Der rund 68 Meter hohe Turmcorpus blieb als Mahnmal gegenden Krieg erhalten und wurde durch ein vierteiliges Bauensemble ergänzt.Dazu zählen das achteckige Kirchenschiff, der sechseckige Glockenturm, dieviereckigen Kapelle und das Foyer. Nach fast vierjähriger Bauzeit wurde dieneue Kirche am 17. Dezember 1961 eingeweiht.
  17. 17. Potsdamer Platz
  18. 18. Der Potsdamer Platz in Berlin Einst ein Symbol der deutschen Teilung ist der Potsdamer Platz nach seiner Auferstehung im Herzen der Hauptstadt heute das, was er in den goldenen ZwanzigernDurch seinen einzigartigen Mix aus schon war – der kulturelle Mittelpunkt der Metropole. Wenn in Berlin die LichterEntertainment, Kunst, Shopping, Gaumenfreuden angehen, strahlen sie hier am hellsten: Im Stage Theater am Potsdamer Platz wird dieund Geschichte bietet das Quartier Potsdamer Zeit der deutschen Teilung mit denSongs von Udo Lindenberg zur romantisch-Platz Weltstadtflair rund um die Uhr. Was Ende panischen Liebesgeschichte „Hinterm Horizont“. Die Blue Man Group bringt ihreder 90er Jahre noch Europas größtes Bauprojekt legendäre Performance im eigenen Bluemax Theater auf die Bühne. Die Spielbankwar, ist heute ein lebendiger Stadtteil und für Berlin vis-a-vis bietet täglich von 11 bis 5 Uhr modernstes Spielerlebnis auf dreiBerliner und Besucher aus aller Welt – „the Platz Etagen. Im selben Haus befindet sich auch das Adagio, einer der beliebtestento be“. Nachtclubs der Berliner Szene, der mit seinem Kellergewölbe für ein faszinierendesNirgendwo sonst in Berlin ist die Auswahl so Ambiente sorgt. Als abwechslungsreiche Veranstaltungslocation oder für diegroß und so vielseitig. Allein in den zahlreichen angesagtesten Partys der Stadt - auch der E4-Club überzeugt mit seinem innovativenRestairants, Cafés und Bars hat der Genießer die Nachtclub-Konzept.Qual der Wahl – vom kleinen Snack für Diese Aussage bekommt im Quartier Potsdamer Platz eine ganz neue Dimension:zwischendurch bis hin zur preisgekrönten Küche. Jedes Jahr präsentiert sich der Standort in seiner Glanzrolle als Hauptbühne derUnd ist erst für das leibliche Wohl gesorgt, gilt Berlinale, dem populärsten internationalen Filmfestival. An den restlichen Tagen imes, das reiche kulturelle Angebot, das sich hier Jahr zeigt das CinemaxX in der Voxstraße in 19 Kinosälen mit 3.500 Sitzenwie in einem Brennpunkt verdichtet, zu erleben. Deutschlands größte Filmauswahl und bietet mit der xX-Lounge das ideale Ambiente für die Zeit vor und nach dem Film. Auf dem Boulevard der Stars entlang der Potsdamer Straße sind auf 320 Metern Legenden der deutschen Filmgeschichte mit einem Stern verewigt. Durch ein magisches Kameraobjektiv erwachen sie wieder zum Leben und werden zum Motivpartner auf einem eigenen Erinnerungsfoto.
  19. 19. Museuminsel
  20. 20. Mitten in Berlin, auf einer Insel in der Spree, Alte Nationalgalerie und Bode-Museumbefindet sich einer der herausragenden Neben dem Neuen Museum befindet sich das zweite Werk Stülers: die AlteMuseumskomplexe Europas: Die Nationalgalerie. Das Haus für Malerei und Skulpturen des 19. Jahrhunderts ähneltMuseumsinsel, die seit 1999 zum Unesco- einem antiken Tempel auf hohem Sockel. Der Entwurf Stülers wurde 1867–76 vonWeltkulturerbe gehört. Johann Heinrich Strack vollendet.Im Laufe von 100 Jahren entstand bis 1930 ein Das Reiterstandbild auf der Freitreppe stellt König Friedrich Wilhelm IV. dar, der dieGebäude-Ensemble, an dem fünf Architekten Idee zur Museumsinsel hatte. In der Alten Nationalgalerie sind Werke derbeteiligt waren. Das Alte Museum von Karl französischen Impressionisten (Manet, Monet, Renoir) zu sehen, daneben Gemälde derFriedrich Schinkel (1825–30), dessen Romantik von Caspar David Friedrich und Karl Friedrich Schinkel. An der NordspitzeGebäudefront den Lustgarten am Berliner Dom der Insel liegt das Das Bode-Museum 1898–1904 von Ernst von Ihne für Gemälde undbeherrscht, ist ein Meisterwerk klassizistischer Skulpturen erbaut. Seit 2006 werden in dem komplett sanierten Gebäude SkulpturenArchitektur. Der erste Museumsbau Berlins ist und Gemälde von der aus-gehenden Antike bis zum 18. Jahrhun-dert gezeigt.derzeit wegen Sanierungsarbeiten geschlossen. Pergamonmuseum mit AltarIm Neuen Museum befindet sich das Ägyptische Absoluter Publikumsrenner ist das Pergamonmuseum von Alfred Messel (1907–30), inMuseum mit der berühmten Büste der Nofretete. dem sich archäologische Funde aus der Antike und Vorderasien befinden, vor allemDer 1843–46 von Friedrich August Stüler der rekonstruierte Pergamonaltar. Neben dem Museum entsteht ein neueserrichtete Bau ist nach dem Wiederaufbau eine Empfangsgebäude nach Plänen des Architekten David Chipper-field, mit dem derMischung aus Alt und Neu. Besucherandrang der beliebten Museumsinsel besser bewältigt werden soll.
  21. 21. Siegessäule Die Siegessäule wurde 1873 als Nationaldenkmal zur Erinnerung an preußisch/deutsche Siege gegen Dänemark, Österreich und Frankreich auf dem damailgen Königsplatz vor dem Reichstagsgebäude eröffnet. 1938 war die Säule der Stadtplanung der Nazis im Weg und musste in den Tiergarten umziehen, wo sie heute in der Mitte eines großen Kreisverkehrs, dem Großen Stern, steht. Vom Kriegssymbol zum Party-Mittelpunkt Dort wurde die mit der Figur insgesamt 69 Meter hohe Siegessäule vom Kriegssymbol nach der Wiedervereinigung immer mehr zur Partykulisse. Zehntausende umtanzten sie in den Jahren, als die Love Parade am Großen Stern ihre Abschlussparty feierte. Weltberühmt wurde sie im Jahr 2008, als der damalige US-Präsidentschaftskandidat Barack Obama bei seinem Berlin-Besuch vor der Siegessäule mit einer Rede auftrat. In den roten Granitsockel sind eroberte Geschützrohre aus den preußischen Kriegen eingelassen. In luftiger Höhe steht eine Figur der Viktoria, die Siegesgöttin aus der römischen Mythologie. Die Vergoldung der Viktoria brachte der Skulptur den Spitznamen «Goldelse» ein. Für rund vier Millionen Euro wurde das Denkmal 2010/11 saniert, seit Mai 2011 strahlt es in neuem Glanz und kann wieder besucht werden.
  22. 22. NikolaiviertelDas Nikolaiviertel an der Spreeinsel ist eine Art Freilichtmuseum des zerstörten Alt-Berlin. Beherrscht wird das kleine, vonzahlreichen Cafés und Restaurants durchzogene Quartier durch die Nikolaikirche. Dieses älteste erhaltene Bauwerk Berlinsbeherbergt heute ein Museum für sakrale Plastiken. Der ursprüngliche Bau, der teilweise in dem neuen Kirchenhaus des 15.Jahrhunderts erhalten ist, stammte aus dem Jahr 1230. Das neogotische Turmpaar wurde 1878 errichtet. Erst 1980–87 wurdedie völlig ausgebrannte Ruine wieder aufgebaut.Im Nikolaiviertel, zwischen Spree, Berliner Rathaus und Mühlendamm gelegen, wurden 1981 bis 1987 etliche historische Häuseraus dem 17., 18. und 19. Jahrhundert, die ursprünglich woanders standen, rekonstruiert. Etwa das Ephraim-Palais amMühlendamm, ein bedeutender Bürgerpalast aus der Mitte des 18. Jahrhunderts. Auch die Gerichtslaube an der Poststraße isteine Kopie. Originalgetreu rekonstruiert wurde der Gasthof Zum Nussbaum an der Propststraße, 1507 erbaut. AmNikolaikirchplatz stehen das Wohnhaus von Gotthold Ephraim Lessing aus dem 17. Jahrhundert und das Knoblauchhaus (1759–61), in dem sich eine Ausstellung über die Zeit des Biedermeier und die einflussreiche Familie Knoblauch befindet.
  23. 23. Zoo Der traditionsreiche Zoologische Garten liegt anders als in anderen Großstädten mitten in der westlichen City Berlins. Rund 14.000 Tiere tummeln sich auf einem 34 Hektar großen Areal neben dem gleichnamigen Banhof und der Gedächtniskirche. Mit 1552 Arten (einschließlich Aquarium) gehört der Zoo zu den artenreichsten Tierparks der Welt. Das Tierreich wurde 1844 auf Initiative der Zoologen Alexander v. Humboldt und Martin Lichtenstein gegründet und war damit der erste Zoo Deutsch-lands. Mit Hilfe des Gartenkünstlers Peter Joseph Lenné und namhaften Bau- meistern entstand ein attraktives Gelände mit Antilopenhaus (1872) und Persischem Turm (1910) für pferdeartige Tiere. Schon die Eingänge am Harden- berg-platz (Löwentor) und an der Budapester Straße (Elefantentor) sind kleine Kunstwerke. Rund drei Millionen Tierfreunde besuchen den Zoo jährlich.

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