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Elternratgeber zur Berufswahl - Begleiten Sie Ihr Kind in Studium und Ausbildung

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Der Übergang von der Schule ins Studien- und Berufsleben ist eine von Unsicherheiten geprägte Phase. Das gilt in erster Linie für die Jugendlichen. Sie müssen eine wegweisende Entscheidung für ihr weiteres Leben fällen. Doch auch die Eltern plagen in dieser Zeit Sorgen und Nöte: Was tun, wenn sich das Kind nicht ausreichend informiert? Inwiefern sollte man Einfluss auf die Berufswahl nehmen? Und wie lässt sich ein Studium oder eine Ausbildung finanzieren?

Mit dem Einstieg Elternratgeber möchten wir diese und weitere offene Fragen ausräumen und Ihnen Möglichkeiten aufzeigen, wie Sie Ihr Kind unterstützen und sinnvoll begleiten können.

Weitere Informationen für Eltern finden Sie hier:
http://www.einstieg.com/eltern

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Elternratgeber zur Berufswahl - Begleiten Sie Ihr Kind in Studium und Ausbildung

  1. 1. aus kindern werden leute Begleiten Sie Ihr Kind in Studium und Ausbildung Elternratgeber zur Berufswahl Berufswahl Wie Sie Ihr Kind unterstützen können Studien- und Ausbildungsmodelle Was ist was? Wartezeit überbrücken Au-pair, Freiwilligen- dienst & Co. mit Termin- kalender
  2. 2. 2 Gut beraten ist halb gewonnen • telefonisches Vorgespräch zur Zielsetzung • ausführliche, ca. fünfstündige Beratung • Ermittlung von Stärken, Wünschen und Zielen • Vorstellung passender Berufsbilder, Studiengänge und Ausbildungen • Entwicklung eines Fahrplans bis zum Start ins Studium oder in den Beruf Über die Einstieg GmbH Einstieg bringt Deutschland in Ausbildung und Studium. Seit 1997 unterstützen wir Schüler und Abiturienten mit Bildungs- messen, Magazinen, Online-Por- talen und Beratungsangeboten bei der Studien- und Berufs- wahl. Junge Menschen, die ihre beruflichen Ziele verwirklichen möchten, kommen über uns ins Gespräch mit Hochschulen und Unternehmen. Eltern erfahren bei uns, wie sie ihren Kindern im Prozess der Berufsorientierung hilfreich zur Seite stehen kön- nen. Auf unseren Messen und bei den Einstieg-Elternabenden an Schulen informieren und be- raten wir Sie gerne persönlich. Unser Eltern-Newsletter versorgt Sie kostenlos mit wichtigen Neu- igkeiten rund um die Berufswahl. Melden Sie sich jetzt an: www.einstieg.com/eltern In einem Einzelcoaching der Einstieg Studien- und Berufsberatung unterstützt ein erfahrener Trainer Ihr Kind ganz individuell bei der Berufswahl. www.einstieg.com/beratung
  3. 3. 3 Liebe Eltern, der Übergang von der Schule ins Studien- und Berufsleben ist eine von Unsicher- heiten geprägte Phase. Das gilt in erster Linie für die Jugendlichen. Sie müssen eine wegweisende Entscheidung für ihr weiteres Leben fällen. Doch auch die El- tern plagen in dieser Zeit Sorgen und Nöte: Was tun, wenn sich das Kind nicht ausreichend informiert? Inwiefern sollte man Einfluss auf die Berufswahl nehmen? Und wie lässt sich ein Studium oder eine Ausbildung finanzieren? Mit dem Einstieg Elternratgeber möchten wir diese und weitere offene Fragen ausräumen und Ihnen Möglichkeiten aufzeigen, wie Sie Ihr Kind unterstützen und sinnvoll begleiten können. Eltern sind die wichtigsten und einflussreichsten An- sprechpartner bei der Berufswahl. Ihr Kind zählt auf Sie, und das aus gutem Grund: Sie kennen Ihren Nachwuchs und wissen über seine Stärken und Fähigkeiten so gut Bescheid wie niemand anderes, oft sogar besser als Ihr Kind selbst. Sie kön- nen zwar nicht alles für Ihr Kind richten – aber Sie können einen wichtigen Beitrag leisten! Viele Spaß bei der Lektüre wünscht Ihnen die Einstieg Redaktion Welche Themen interessieren Sie besonders? Reichen Sie Ihre Vorschläge für die nächste Ausgabe des Elternratgebers ein unter www.einstieg.com/elternratgeber Eltern im Berufswahlprozess  4 Was ist was in der Berufswahllandschaft?  6 Terminplaner  8 Online-Tests zur Berufswahl 10 Überbrückungsmöglichkeiten nach dem Schulabschluss 12 Studien- und Ausbildungsfinanzierung auf einen Blick 14 Inhalt
  4. 4. 4 1. Schaffen Sie ein positives Klima Zu Hause kommen Ihre Kinder zum ersten Mal mit dem Thema Beruf in Berührung, und Sie sind der Vermittler. Dementsprechend liegt es an Ihnen, eine angenehme und mög- lichst lockere Atmosphäre für die Berufswahl zu etablieren. Ihr Kind soll zu jeder Zeit das Gefühl haben, entspannt und offen über das Thema sprechen zu können. Sparen Sie sich lieber den Hinweis darauf, welch bedeutsa- mer und wegweisender Schritt die Entschei- dung für eine Ausbildung oder ein Studium ist – das ist den meisten Jugendlichen nur allzu bewusst. Machen Sie Ihrem Kind lieber deutlich, dass es nicht nur wichtig, sondern auch spannend sein kann, sich mit den eige- nen Möglichkeiten der Zukunftsgestaltung auseinanderzusetzen. 2. Zeigen Sie Interesse Wenn Ihr Kind erst einmal mit der Berufsori- entierung begonnen hat, ist es wichtig, am Ball zu bleiben – das gilt auch für Sie. Inter- essieren Sie sich dafür, wie Ihr Kind zurecht- kommt! Welche neuen Eindrücke hat zum Beispiel die Berufsorientierungsmesse ge- bracht, die Ihr Sohn oder Ihre Tochter kürzlich mit der Schulklasse besucht hat? Signalisie- ren Sie, dass Sie sich für Neuigkeiten interes- sieren und bei Bedarf gerne mit Rat und Tat zur Seite stehen. 3. Kennen Sie Ihre Grenzen Die Eltern spielen im Berufsfindungsprozess eine wichtige Rolle, aber nicht die Hauptrol- le. Die treibende Kraft, die bestimmt, wo es langgehen soll, ist Ihr Kind. Beobachten Sie Eltern im Berufswahlprozess So unterstützen Sie Ihr Kind wirklich Viele Eltern sind sich unschlüssig, wie sie die Berufswahl ihrer Kinder sinn- voll begleiten können. Reicht es schon, ansprechbar zu sein, oder ist es besser, sich aktiver zu verhalten? Wir sagen Ihnen, wie Sie sich einbringen, ohne sich einzumischen. ©MonkeyBusiness/Fotolia.com
  5. 5. 5 den Prozess und bieten Sie sich behutsam als Ansprechpartner an. Beachten Sie aber, dass der Grat zwischen Unterstützung und Überbehütung oft schmal ist. Vermeiden Sie es, Druck aufzubauen oder Ihr Kind in eine bestimmte Richtung zu lenken. Zwang, Vor- haltungen und Forderungen vergiften das positive Klima, das Sie für die Berufswahl geschaffen haben. Denken Sie immer daran: Sie sind ein wichtiger Berater, aber kein Ent- scheider. 4. Fangen Sie früh an Unterschätzen Sie nicht die Zeit, die eine gründliche und reflektierte Auseinanderset- zung mit den eigenen Wünschen und Zielen benötigt. Die Berufswahl sollte mit so wenig Zeitdruck ablaufen wie möglich. Empfehlens- wert ist es daher, spätestens zwei Jahre vor dem Schulabschluss die Beschäftigung mit der Berufswahl anzustoßen. Auch, weil Ihr Sohn oder Ihre Tochter oft genug abgelenkt sein wird: Der Freundeskreis, der Freund oder die Freundin, die Abschlussprüfungen – es wird immer Dinge gegeben, denen mehr Bedeutung beigemessen wird als der Berufs- wahl. 5. Haben Sie Geduld Berufsorientierung ist ein Prozess, der viele kleine Schritte beinhaltet. Erst nach und nach lernen Jugendliche sich selbst und ihre be- ruflichen Interessen sowie die Möglichkeiten kennen, die ihnen offen stehen. Das Thema Berufswahl wird immer wieder auf der Tages- ordnung stehen. Verlieren Sie nicht die Ge- duld! 6. Teilen Sie Ihren Erfahrungsschatz Haben Sie Ihrem Kind schon einmal ausführ- lich von Ihrem Job und seinen Anforderun- gen erzählt? Wie sind Sie dazu gekommen, gerade diesen Beruf zu wählen, und würden Sie es noch einmal tun? Nutzen Sie die Chan- ce, Ihr Kind an Ihren eigenen Erfahrungen im Beruf und mit der Berufswahl teilhaben zu lassen. Wenn Sie reflektieren, was bei Ihnen selbst einst richtig, oder auch falsch gelaufen ist, wird Ihr Kind davon profitieren. Womög- lich gibt es in Ihrem Umfeld auch Freunde, Verwandte oder Nachbarn, die in einem Be- ruf oder einer Branche arbeiten, für die sich Ihr Kind interessiert – stellen Sie den Kontakt her und vermitteln Sie ein Gespräch oder so- gar ein Praktikum. 7. Zeigen Sie Verständnis Seien Sie offen für die Vorstellungen und Ziele Ihres Kindes – auch wenn Sie selbst ein anderes Studium oder eine andere Aus- bildung vorziehen würden. Sie dürfen ruhig zu Ihren eigenen Erwartungen stehen. Es ist besser, bewusst und offen damit umzugehen als sie zu verleugnen – das klappt ohnehin nicht. Letztendlich müssen Sie den Ent- schluss Ihres Kindes aber akzeptieren. Denn nicht Sie, sondern Ihr Kind ebnet den eige- nen Zukunftsweg – und das ist auch gut so, schließlich muss Ihr Nachwuchs auch damit leben und im gewählten Beruf arbeiten. Ein starkes Eigeninteresse ist langfristig die bes- te Motivation für jeden Job, und die richtige Berufswahl basiert immer auf einer selbstbe- stimmten Entscheidung. Vermitteln Sie Ihrem Kind also Ihr Vertrauen und bestärken Sie es, seinen eigenen Weg zu gehen. Eltern im Berufswahlprozess
  6. 6. 6 Hochschulformen, Studienmodelle und Ausbildungsarten Was ist was in der Berufswahllandschaft? Was spricht für eine Ausbildung, was für ein Studium? Wo liegen die Unter- schiede zwischen einer Universität und einer Fachhochschule? Wir präsen- tieren Ihnen die wichtigsten Merkmale in unserer Übersicht. ▸ praktische Ausrichtung des Studiums, grundsätzlich anwendungs- orientierte Lehre ▸ eine Promotion ist in der Regel nicht vorgesehen ▸ überwiegend Studiengänge aus dem Bereich Technik, Wirtschaft, Sozial- wesen und Medien/Gestaltung ▸ theoretische Ausrichtung des Studiums, wissenschaftlich geprägte Lehre ▸ ermöglicht eine Forschungslaufbahn ▸ breites Fächerspektrum ▸ vielseitige Jobchancen, qualifiziert auch für Führungspositionen ▸ ausschließlich staatlich anerkannte Abschlüsse ▸ kostengünstig, pro Semester fällt lediglich ein Semesterbeitrag von ca. 200 bis 300 Euro an. Allgemeine Studiengebühren gibt es nur noch in Nieder- sachsen, dort entfallen sie ab dem Wintersemester 2014 ebenfalls. ▸ in beliebten Studienfächern sind Massenveranstaltungen mit überfüllten Hörsälen an der Tagesordnung ▸ in der Regel ältere Infrastruktur Universität Fachhochschule Staatliche Hochschule
  7. 7. 7 Hochschulformen, Studienmodelle und Ausbildungsarten ▸ eingeschränktes Studienangebot, zumeist aus dem wirtschaftlichen Bereich ▸ nicht immer staatlich anerkannte Abschlüsse ▸ wird nicht von Staat oder Kirche getragen, daher ist das Studium mit hohen Kosten verbunden. Mehrere Tausend Euro pro Semester sind die Regel. ▸ gutes Betreuungsverhältnis mit kleinen Seminargruppen ▸ moderne Ausstattung und Technik ▸ kombiniert Hochschulstudium mit ausgedehnten Praxisphasen in einem Betrieb. Ausbildungsintegriertes Modell beinhaltet eine vollständige Berufsausbildung mit zusätzlichem Abschluss. ▸ ständiger Wechsel zwischen Hochschule/Berufsakademie, Ausbildungs- betrieb und teilweise auch einer Berufsschule ▸ finanzielle Unabhängigkeit durch Ausbildungsvergütung. Betrieb übernimmt in der Regel anfallende Studiengebühren. ▸ Doppelbelastung aus Studium und Arbeit, weniger klassisches Studenten- leben und keine Semesterferien ▸ vor allem im technischen und wirtschaftlichen Bereich gängig, in vielen anderen Fachrichtungen gar nicht möglich ▸ mehr Lernstoff und Prüfungen in kürzerer Zeit, nicht optimal als Vorbe- reitung für eine wissenschaftliche Laufbahn ▸ nur schulischer Unterricht mit gelegentlichen Praktika ▸ Berufsfachschule/Berufskolleg als einziger Lernort ▸ keine Ausbildungsvergütung, private Schulen erheben zudem oft ein Schulgeld ▸ dauert ein bis drei Jahre ▸ verbindet Theorie an der Berufs- schule mit Berufspraxis im Ausbil- dungsbetrieb ▸ zwei Lernorte: Berufsschule und Betrieb ▸ Azubis verdienen ihr eigenes Geld ▸ dauert zwei bis dreieinhalb Jahre Duales Studium Private Hochschule Duale Ausbildung Schulische Ausbildung
  8. 8. 8 August August Februar September September März Oktober Oktober April November Mai Dezember Juni Januar Juli Vorletztes Schuljahr 1. Schulhalbjahr2. Schulhalbjahr Bewerbungsphase öffentlicher Dienst Bewerbungsphase bei großen Unter- nehmen, Banken und Versicherungen Anmeldungsphase an berufsbildenden Schulen Ende: spätestens 15. Februar Terminplan für die Berufswahl Nächster Halt Karriere Wann muss was erledigt werden? Unser Berufswahl-Kalender gibt einen Über- blick über wichtige Stationen auf dem Weg in Studium oder Ausbildung – diese Termine sollten Sie im Blick behalten. Bitte beachten Sie, dass es sich zum Teil um Zeiteinschätzungen handelt, da die genauen Termine variieren. SpätestensjetztmitderBerufswahlbeschäftigen 1. Schulhalbjahr
  9. 9. 9 August Februar September März Oktober April November November Mai Dezember Dezember Juni Januar Juli Letztes Schuljahr 2. Schulhalbjahr Ausbildungsstart: 1. August oder 1. September 1.6 bis 30.9: Bewerbungsphase zulassungsfreie Studiengänge 15.4 bis 15.7.: Bewerbungs- phase zulassungs- beschränkte Studiengänge 1. Oktober: Studienbeginn Bewerbungsphase bei kleinen Unternehmen Terminplan für die Berufswahl Februar:Anmeldung weiterführendeSchulen
  10. 10. 10 Je näher das Ende der Schulzeit rückt, desto intensiver sollte man sich damit beschäftigen, wie es danach weitergeht. Ausbildung oder studieren? Manch einer weiß schon in der fünften Klasse, dass er einmal Zoodirektor, Fußballprofi oder Krankenschwester werden will, und arbeitet konsequent darauf hin. Für die meisten ist die Sache allerdings nicht so klar: Sie schwanken entweder zwischen meh- reren Ideen hin und her oder wissen über- haupt noch nicht, wohin die Reise nach dem Schulabschluss gehen könnte. Orientierungs- hilfe versprechen hier so genannte Berufs- wahltests im Internet. Das Angebot klingt verlockend: „Finde her- aus, welche Ausbildungen und Studiengän- ge besonders für dich geeignet sind – in 20 Minuten“. So steht es auf der Webseite, die Janina Küster gerade vom heimischen PC aus angesteuert hat. Die 18-Jährige macht in diesem Jahr ihr Abitur und will danach auf jeden Fall studieren. Bloß was? „Sicher bin ich mir noch nicht“, sagt sie, „aber in der en- geren Wahl sind Medizin und Lehramt“. Ein Online-Berufswahltest scheint ihr daher eine gute Gelegenheit, ihre Wünsche und Interes- sen noch einmal genau auf den Prüfstand zu stellen. Tests zur Studien- und Berufsorientierung für Schüler haben in Deutschland seit einigen Jahren Konjunktur. Entwickelt und im Internet bereitgestellt werden sie meist von psycho- Online-Tests zur Berufswahl Zum Traumjob in 20 Minuten Welcher Beruf ist der richtige für Ihren Sohn oder Ihre Tochter? Ein Berufswahltest im Internet hilft bei der Selbsteinschätzung und liefert erste Anhaltspunkte.
  11. 11. 11 logischen Instituten, manchmal kostenlos, manchmal gegen Gebühr. Zunehmend bie- ten auch Hochschulen die Self-Assessments auf ihren Webseiten an, um potenziellen Stu- dierenden die Auswahl des Studiengangs zu erleichtern. An der RWTH Aachen etwa ist die Teilnahme für Studienplatzbewerber sogar verpflichtend. Die Ansätze der Tests sind verschieden: Es gibt eher unspezifische Selbsteinschätzungs- tests, bei denen Schüler Fragen zu ihren indi- viduellen Interessen, Fähigkeiten und Motiva- tionen beantworten. Bei einem Eignungstest hingegen müssen sie in einer vorgegebenen Zeit eine Reihe kognitiver Aufgaben lösen, etwa zum logischen Denken oder zum räum- lichen Vorstellungsvermögen. Das Ergebnis gibt in beiden Fällen Aufschluss darüber, für welche Studienbereiche oder Berufsfelder sie sich am ehesten eignen. Hundertprozen- tig verlassen sollte man sich darauf natürlich nicht. Berufswahltests bieten lediglich einen Anhaltspunkt – nicht mehr, aber auch nicht weniger. Janina Küster absolviert den kostenlosen Berufswahltest von Einstieg. Hier soll sie zunächst auf einer Skala bewerten, wie sehr sie bestimmte berufliche Tätigkeiten interes- sieren – zum Beispiel kranke oder verletzte Personen pflegen, in einem Labor Versuche ausführen, öffentlich eine Sache repräsen- tieren oder Rechnungen richtig verbuchen. Anschließend erhält sie eine Auflistung von Fähigkeiten und soll angeben, wie gut sie diese jeweils beherrscht: einen platten Fahr- radschlauch reparieren, eine Gruppe anfüh- ren, über lange Zeit sorgfältig arbeiten etc. Auswertung bietet passende Berufsfelder Nach dem Abschluss des Berufswahltests liest sich Janina interessiert die mehrseitige Auswertung durch, die nur ein paar Sekun- den nach dem letzten Klick auf ihrem Bild- schirm aufgepoppt ist. Diese beinhaltet die beiden Berufsfelder, die ihrem Interessen- und Fähigkeiten-Profil am nächsten kommen – bei Janina sind das „Medizin/Gesundheits- wesen“ und „Mathematik/Naturwissenschaf- ten“. Dazu eine Liste mit konkreten Berufs- vorschlägen. Die 18-Jährige fühlt sich in ihren Überlegun- gen bestätigt und will sich nun um einen Stu- dienplatz in Medizin bewerben. Zuvor plant sie jedoch, die nächste Einstieg Messe zu besuchen, auf der sich viele Hochschulen aus ganz Deutschland vorstellen. Dort will sich Janina noch einmal gründlich persönlich be- raten lassen. Eine Auflistung der ausstellen- den Unis, die das Fach Medizin anbieten, war praktischerweise ebenfalls Teil ihrer Testaus- wertung. „Danach kann ich dann nur noch hoffen, dass ich auch einen Studienplatz bekomme, denn der NC für Medizin liegt ziemlich hoch“, sagt Janina. Und falls nicht? „Dann studiere ich eben Mathe und Bio auf Lehramt. Auch eine gute Wahl.“ Online-Tests zur Berufswahl Den Berufswahltest finden Sie unter: @ www.einstieg.com/berufswahltest Link-Tipp
  12. 12. 12 Es ist vollbracht: Der Schulabschluss ist in der Tasche – und nun? Bevor der „Ernst des Lebens“ beginnt, ist meist erst mal Warten angesagt, denn bis zum Ausbildungs- oder Studienstart dauert es in der Regel mehrere Monate. Immer mehr Jugendliche entschei- den sich sogar freiwillig für eine längere Auszeit nach der Schule – um mal herauszu- kommen und den Prüfungs-Stress hinter sich zu lassen, etwas Neues auszuprobieren, die Welt zu erkunden, oder aber, um die War- tesemester für den Traumstudiengang zu überbrücken. Ganz gleich, ob man nun ein paar Monate oder gleich ein ganzes Jahr zur Verfügung hat – der Zeitpunkt für ein kleines Abenteuer ist ideal, denn Ihr Kind ist noch ungebunden und wird es später nie wieder so leicht haben, eine Auszeit zu nehmen. Und wer sich freiwillig engagiert, entwickelt sich persönlich weiter und sammelt Pluspunkte für den Lebenslauf. Freiwilligendienst Ein Freiwilliges Soziales Jahr wird überwie- gend in sozialen Einrichtungen geleistet. Die Teilnehmer arbeiten beispielsweise in Behin- Überbrückungsmöglichkeiten Zeit für ein Abenteuer Nach dem Schulabschluss verbrin- gen viele Jugendliche die Zeit bis zum Ausbildungs- oder Studienbe- ginn im Wartesaal. Dabei muss gar kein Leerlauf entstehen, denn es gibt vielfältige Möglichkeiten, um diese Phase sinnvoll zu nutzen.
  13. 13. 13 dertenwerkstätten, Altenheimen oder Kinder- gärten. Doch auch in der Politik, in der Kultur, im Sport sowie in der Denkmalpflege ist ein „FSJ“ möglich. Für alle, die sich im Umwelt- und Naturschutz engagieren und in „grüne“ Berufe hineinschnuppern möchten, ist ein Freiwilliges Ökologisches Jahr eine gute Wahl. Einige Beispiele sind die Arbeit mit Tieren, praktischer Naturschutz, Wald- und Forstarbeit oder ökologischer Landbau. Wer sich eher kommunikative Aufgaben wünscht, kann genauso gut in der Umweltbildung, der Öffentlichkeitsarbeit oder im Verwaltungs- bereich tätig werden. Der Bundesfreiwilli- gendienst ersetzt seit der Abschaffung der Wehrpflicht den Zivildienst. Er unterscheidet sich inhaltlich kaum von anderen Freiwilligen- diensten. Alle Freiwilligendienste dauern in der Regel ein Jahr, mindestens jedoch sechs Monate. Die Teilnehmer arbeiten in Vollzeit und er- halten dafür ein monatliches Taschengeld. Je nach Stelle werden auch Verpflegung, Unter- kunft und Fahrtkosten erstattet. Übrigens: Auch im Ausland können sich Jugendliche für Menschen, Tiere, die Um- welt oder Kulturprojekte einsetzen. Inter- nationale Freiwilligendienste werden vor allem in Europa sowie in Entwicklungs- und Schwellenländern in Lateinamerika, Afrika und Asien angeboten. Work & Travel Jährlich verbringen etwa 20.000 junge Deut- sche einen kombinierten Reise- und Arbeits- aufenthalt im Ausland. Sie lernen Land, Leute, Kultur und Sprache kennen und finanzieren sich die Reise durch Gelegenheitsjobs – zum Beispiel als Erntehelfer, Kellner oder Kin- dermädchen. Erfahrungsgemäß reichen die Job-Einkünfte allerdings nur selten aus, um die Kosten für das komplette Auslandsaben- teuer zu decken. Ein gewisses Start- und Not- fallkapital sollte man daher schon mitbrin- gen. Mögliche Ziele für einen Trip mit dem „Working Holiday“-Visum sind Australien, Neuseeland, USA, Kanada, Japan, Südkorea, Hongkong und Singapur. Au-pair Der mehrmonatige Aufenthalt in einer Gast- familie ist eine Möglichkeit, um vergleichs- weise preiswert ein fremdes Land zu erkun- den und dabei die Sprache, die Kultur und die Lebensgewohnheiten der Menschen kennen zu lernen. Als Au-pair ins Ausland zu gehen, hat aber nichts mit Urlaub zu tun – bis zu acht Stunden Kinderbetreuung und leich- te Hausarbeit sind ganz normal. Dafür stellt die Gastfamilie Unterkunft sowie Verpflegung und zahlt zusätzlich ein Taschengeld. Sprachreise Eine Sprachreise zielt darauf ab, gründlich und schnell eine fremde Sprache zu lernen oder vorhandene Sprachkenntnisse zu verbessern. Vor Ort sind die Teilnehmer gezwungen, sich in der jeweiligen Landessprache zu verständi- gen. Jeden Tag verbringen sie zudem mehrere Stunden in der Schule: Im Standardsprachkurs drei, im Intensivkurs können es auch schon mal fünf oder sechs Stunden sein. Überbrückungsmöglichkeiten Ausführliche Infos zu Überbrückungs- möglichkeiten finden Sie unter: @ www.einstieg.com/freiwilligendienst @ www.einstieg.com/ausland Link-Tipp
  14. 14. 14 Aller Anfang ist schwer: Studenten und Azubis müssen jahrelang mit keinem oder nur einem geringen Einkommen leben. Die Ausgaben sind derweil trotzdem hoch: Miete, Lebens- mittel, Bücher, Kleidung und Fahrtkosten summieren sich schnell auf mehrere hundert Euro pro Monat. Um das zu finanzieren, kann Ihr Kind verschiedene Quellen zur Studien- und Ausbildungsfinanzierung nutzen. Stipendien Mit Stipendien unterstützen Stiftungen, Un- ternehmen oder Verbände ausgewählte Stu- dierende. Am bekanntesten sind die elf gro- ßen partei- oder kirchennahen Stiftungen. Sie setzen in der Regel politisches oder soziales Engagement und gute Studienleistungen vo- raus und unterstützen ihre Stipendiaten mit bis zu 585 Euro pro Monat. Zusätzlich gibt es viele kleinere Institutionen, die ebenfalls Stipendien vergeben. Die Möglichkeiten für Studierende wirtschaftswissenschaftlicher und technischer Fachrichtungen überwiegen allerdings gegenüber denen für Geistes- und Sozialwissenschaftler. www.einstieg.com/stipendien Studien- und Ausbildungsfinanzierung Beihilfe für die Bildung Gute Bildung ist teuer, muss aber nicht an finanziellen Hürden scheitern. Diverse Finanzierungs- und Förderprogramme ermöglichen es Ihrem Kind, die Kosten für das Studium oder die Ausbildung zu stemmen.
  15. 15. 15 Bafög Wenn sich Eltern die Finanzierung eines Stu- diums nicht leisten können, springt der Staat ein – und zahlt Bafög. Eine Hälfte davon (aber maximal 10.000 Euro) muss Ihr Kind nach dem Studium zurückzahlen, die andere gib es ge- schenkt. Wer eine schulische Ausbildung absolviert, kann ebenfalls Bafög beantragen und muss sogar gar nichts zurückzahlen. Der Förderhöchstbetrag liegt derzeit bei 670 Euro pro Monat. Die tatsächliche Höhe des Bafög- Satzes hängt unter anderem vom elterlichen Einkommen, der Wohnsituation und den ei- genen Einkünften durch Nebenjobs ab. Um vom Bafög zu profitieren, muss Ihr Kind aller- dings einige Voraussetzungen erfüllen. Unter anderem darf das Einkommen der Eltern eine bestimmte Grenze nicht überschreiten. www.einstieg.com/bafoeg Studienkredite und Bildungsfonds Wer keinen Anspruch auf Bafög hat, kann einen Studienkredit aufnehmen und erhält daraufhin von einer Bank eine monatliche Überweisung über einen vereinbarten Betrag auf sein Konto. Anders als beim Bafög gibt es beim Studienkredit aber nichts geschenkt. Nach dem Studium muss der Empfänger den kompletten Kredit an die Bank zurückzahlen – plus Zinsen. Eine Alternative zu Studien- krediten sind Bildungsfonds: Hier zahlt der Empfänger nach seinem Abschluss keinen fi- xen Betrag an die Bank zurück, sondern einen Prozentsatz seines Gehalts. www.einstieg.com/studienkredite Berufsausbildungsbeihilfe (BAB) Hinter dem Kürzel BAB verbirgt sich die staat- liche Förderung für Azubis, die eine betriebli- che Ausbildung absolvieren. Wie beim Bafög müssen auch hier gewisse Kriterien erfüllt sein: Eine BAB erhält Ihr Kind nur dann, wenn es nicht mehr im Elternhaus wohnt, seine Ausbildungsvergütung und andere Einnah- mequellen geringer sind als sein errechneter monatlicher Bedarf und die Eltern nicht ge- nug verdienen, um die alleinige finanzielle Unterstützung zu übernehmen. Den Antrag auf BAB nimmt die örtliche Agentur für Arbeit entgegen. Mit dem BAB-Rechner unter www. babrechner.arbeitsagentur.de können Sie vorab prüfen, ob Ihr Kind für einen Zuschuss infrage kommt www.einstieg.com/bab Kindergeld Auch wenn Ihr Kind bereits studiert oder eine Berufsausbildung absolviert, haben Sie weiterhin Anspruch auf Kindergeld. Solan- ge sich Ihr Sohn oder Ihre Tochter in einem Ausbildungsverhältnis befindet, wird das Kin- dergeld einkommensunabhängig bis zum 25. Lebensjahr gezahlt. Die Höhe des Kindergel- des richtet sich nach der Anzahl Ihrer Kinder und beträgt monatlich zwischen 184 und 215 Euro pro Kind. Die Beantragung des Kinder- gelds erfolgt durch die Familienkasse bei der für Sie zuständigen Agentur für Arbeit. www.einstieg.com/kindergeld Studien- und Ausbildungsfinanzierung
  16. 16. Einstieg Berufe live Individuelle   Beratung für Eltern Hamburg Berlin München DortmundDuisburg Düsseldorf Köln Frankfurt Karlsruhe Einstieg GmbH | Venloer Str. 241 | 50823 Köln | Tel. 0221.398 09-30 | Fax 0221.398 09-60 info@einstieg.com | www.einstieg.com Alle Infos online untereinstieg.com/messen Treffen Sie uns persönlich auf unseren Einstieg Messen zur Studien- und Berufswahl

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