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Zuordnungskriterien / Allgemeine Regelungen
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Standard Approach: Berechnung gemäß SBA
Die Gesamt-Faktorladung gemäß des Se...
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1. Herausforderungen im Risk Management
2. FRTB – Unser Verständnis
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EXXETA AG: Fundamental Review of the Trading Book (FRTB)

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Die Finanzkrise 2007/2008 hat gravierende Mängel bisheriger Regelungen zur Eigenkapital-Unterlegung von Handelsaktivitäten aufgezeigt. Anhand der hieraus gewonnenen Lehren hat das Basel-Komitee für Bankenaufsicht (BCBS) drei Konsultationspapiere zur grundlegenden Überarbeitung der Kapitalisierungsvorschriften für das Handelsbuch („Fundamental Review of the Trading Book“) veröffentlicht. Diese fanden in den neuen Kapitalisierungsvorschriften „Minimum capital requirements for Market Risk“ (Januar 2016) Eingang und müssen bis Ende 2019 von allen Handelsbuchinstituten umgesetzt werden.

Veröffentlicht in: Wirtschaft & Finanzen
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EXXETA AG: Fundamental Review of the Trading Book (FRTB)

  1. 1. Unser Ansatz für eine angemessene und effektive Umsetzung Dr. Dimitrios Geromichalos Fundamental Review of the Trading Book (FRTB)
  2. 2. 2016 Fundamental Review of the Trading Book 2 EXXETA auf einen Blick Ganzheitlicher BeratungsansatzUmsatzverteilung 2015 (Branchen) Unternehmensüberblick Regionale Präsenz – Internationale Projekte AUTOMOTIVEENERGY FINANCIAL SERVICES OPPORTUNITIES TRANSPORT & LOGISTICS Vision Strategy Processes Organization Business Applications Application Landscape Hardware / Network 4% 31% 33% 14% 18% BÜROS Projekte Unabhängiges, mittelständisches und mitarbeitergeführtes Beratungshaus Management-, Fach-, Methoden- und IT-Beratung Werteorientierte Unternehmensführung Gegründet 2005 Mitarbeiter 500 Umsatz* 60 Mio. *geplant in 2016 Frankfurt, Karlsruhe, Stuttgart, Leipzig, Berlin, München Zürich Bratislava
  3. 3. 2016 Fundamental Review of the Trading Book 3 Inhalt 1. Herausforderungen im Risk Management 2. FRTB – Unser Verständnis 3. EXXETA Vorgehensmodell
  4. 4. 2016 Fundamental Review of the Trading Book 4 Financial Services – Risk Management Das Risikomanagement – Aufgaben und Herausforderungen Das Management von Risiken Ein funktionales Risikomanagement erfordert einen Risikomanagement- Zyklus mit den Komponenten: Risiko-Strategie und Limitierung: Allgemeine Vorgaben und quantitatives Herunterbrechen auf Einzelrisiken und -positionen Überwachung und Bewertung: Turnusmäßige Beobachtung aller signifikanten Risiken und quantitative Einstufung der Auswirkungen Bewältigung: Minderung, Vermeidung, Akzeptanz oder Absicherung Zusammensetzung der Risiken Generell sind folgende Risikoarten ausschlaggebend Kreditrisiken: Aus Ausfällen oder Rating-Änderungen von Kreditnehmern, Emittenten, Kontrahenten sowie Länderrisiken Marktrisiken: Risiken aus Marktpreisänderungen, etwa wg. Zins-, Wechselkurs- oder Credit-Spread- Änderungen Liquiditätsrisiken: Refinanzierungs- und Liquidations-Risiken Operationelle Risiken: Menschen, Prozesse, Systeme als Urs. Reputationsrisiken: (Kaum messb.) Auswirkungen auf Ansehen
  5. 5. 2016 Fundamental Review of the Trading Book 5 Financial Services – Risk Management Das Risikomanagement – Herausforderungen und Treiber Reputations- risiko Operationelles Risiko LiquiditätsrisikoMarktrisikoKreditrisiko Methoden Prozesse Systeme Ganzheitliche Betrachtung Eine übergreifende Risiko-Betrachtung erfolgt oft erst im Zusammenhang mit der Ermittlung des ökonomischen Eigenkapitals und wird durch die Heterogenität von Methoden, Prozessen und Systemen erschwert Die Risikomanagement-Verfahren von Finanzdienstleistern befinden sich im Spannungsfeld unterschiedlicher Anforderungen und sind permanenten Änderungen im Rahmen groß- und kleinskaliger Projekte unterworfen Finanzmarkt-Entwicklung: Änderungen seit der Finanzkrise, wie z.B. negative Zinsen oder Multicurve-Bewertungen Regulatorik: Permanent neue Anforderungen wie Basel III, BCBS 239, BCBS 279, FRTB oder SA-CCR Technologie: Fintechs als neue Akteure, Cyber und Social Media Risks, aber auch neuartige Big Data-Verfahren Haupttreiber für Änderungen und Verbesserungen des Risikomanagements
  6. 6. 2016 Fundamental Review of the Trading Book 6 Inhalt 1. Herausforderungen im Risk Management 2. FRTB – Unser Verständnis 3. EXXETA Vorgehensmodell
  7. 7. 7 Überblick FRTB-Anforderungen Durch FRTB wird sich die Marktrisikoermittlung zur Eigenkapitalunterlegung der Handelsbücher grundlegend ändern. Auch Nicht-Handelsbuchinstitute sind teilweise betroffen, da auch die Bankbuch-Zuordnung zu begründen ist. Änderungen im Internal Models Approach (IMA) Interne Modelle müssen künftig auf Tra- ding Desk-Ebene definiert und validiert werden. Securitization-Produkte können nicht mehr mit dem IMA berechnet werden. Die künftigen Änderungen betreffen  den Übergang vom Value at Risk (VaR) auf den Expected Shortfall (ES)  Adjustierungen zur Berücksichtigung von Liquiditätsaspekten unterschied- licher Produkte  Das Ersetzen des Incremental Risk Charge (IRC) durch das Incremental Default Risk (IDR) und die Abschaf- fung des Comprehensive Risk Measure (CRM)  Backtesting und P&L-Attribution als Validierungsverfahren Änderungen im Standard Approach (SA) Der Standardansatz wird auch bei der Verwendung von IMA-Model- len zu rechnen sein und in diesem Fall als Fallback-Lösung und zur Berechnung von Capital Floors die- nen. Securitization-Produkte sind zwingend damit zu rechnen. Die künftigen Änderungen betreffen:  Methoden zur Gewährleistung der Sensitivität gegenüber Risikofaktoren (Sensitivities- based Method)  Standardisierte Behandlung des Kreditrisikos in Anlehnung an das Bankbuch (Default Risk Charge)  Berücksichtigung von Residual- risiken (Residual Risk Add-on) Zuordnungskriterien Handels-/Bankbuch und Allgemeine Regelungen Die Zuordnung von Produkten in das Handels- oder Bankbuch hat nach fest vorgegebenen Krite- rien zu erfolgen und muss im Einzelfall begründbar sein. Die Aufsichten sind berechtigt Umwidmungen vorzuschreiben. Umwidmungen seitens der Ban- ken werden künftig erschwert. Umwidmungen vom Bank- ins Handelsbuch dürfen zu keinen Kapitalerleichterungen führen. Im Falle einer Kapitalreduzierung ist die Differenz als Sonderposten in Säule 1 weiterzuführen. Weitere Regelungen u.a. zum in- ternen Risikotransfer, Counterparty Credit Risks und FX-Hedges 2016 Fundamental Review of the Trading Book
  8. 8. 8 Zuordnungskriterien / Allgemeine Regelungen FRTB als Basis für das Revised Market Risk Framework beinhaltet neben allgemeinen Regelungen insbesondere detaillierte Kriterien für die Zuordnung von Geschäften zum Handels- oder Bankbuch Als mit Eigenkapital zu hinterlegende Marktrisiken des Handelsbuchs gelten neben Zins-, Credit Spread- Wechselkurs- und Aktienrisiken auch Ausfallrisiken. Für die Ermittlung von Markrisiken zur EK-Berechnung ist u.a. zu beachten, dass die Risiken zum Reportingzeit- punkt nicht „optimiert“ werden. Short-Positionen in Eigenwährung erlaubt sind, um bei FX-Positionen das erforderliche Eigenkapital abzusichern. Sicherheiten anderer Banken im Handelsbuch gehalten werden können, wenn die Bank ein Mar- ket Maker ist. Es gelten weitere Regelungen bzgl. der Definition v. Trading Desks der Durchführung von Risiko- transfers zwischen Handels- und Bankbuch (Besicherung,…) Counterparty Credit Risk-Rech- nungen (analog Bankbuch) Allg. Regelungen 2016 Fundamental Review of the Trading Book Zuordnungskriterien Handels-/Bankbuch Dem Handelsbuch sind Finanzprodukte, Fremdwährungen und Commodities zuzuordnen. Zwingend aufzunehmen sind u.a. Instrumente im Correlation Trading Portfolio, Instru- mente, die zu Short-Positionen von Kredit- und Commodity-Produkten im Bankbuch führen sowie Verpflichtungen aus dem Underwriting. Aufzunehmen, sofern keine anderweitige Genehmigung besteht , sind u.a. Instrumente, die als Handels-Forderungen/-Verbindlichkeiten gebucht sind, Instrumente aus Market Making-Aktivitäten, gelistete Aktien sowie Repo-ähnliche Transaktionen mit Handelsbezug Produkte des Handelsbuchs Produkte des Bankbuchs Die Aufsicht ist berechtigt, Umwidmungen vom Bank- ins Handelsbuch und umgekehrt anzuordnen, sofern sie anhand der vorgegeben Kriterien zum entsprechenden Schluss kommt. Bankseitige Umwidmungen sind nur in Ausnahmefällen gestattet, etwa bei der Schließung von Trading-Desks im Rahmen von Restrukturierungen. Hierbei ist zu beachten, dass das Management zugestimmt hat und i. Allg. die Genehmigung der Aufsicht vorliegt. keinerlei regulatorische Arbitrage erzielt wird und mögliche Kapitalentlastungen gesondert in Säule 1 erfasst werden. Umwidmungen Dem Bankbuch zuzuordnen sind u.a. nicht gelistete Aktien, Securitization-Instrumente, Immo- bilien-Beteiligungen, Retail- und SME-Kredite, Fond-Beteiligungen ohne Lookthrough-Möglich- keit sowie Derivate mit einem der genannten Instrumente als Underlying oder Hedge-Ziel
  9. 9. 92016 Fundamental Review of the Trading Book Änderungen Standard Approach: Überblick Das erforderliche Risikogewicht (RWA) wird als Summe der einzelnen Faktorladungen (Risk Charges, RC) zur Berücksichtigung von Sensitivitäten (Sensitivitäts-basierter Ansatz), möglicher Ausfälle (Default Risk Charge, DRC) sowie von Residualrisiken (Residual Risk Add-on) gebildet. Residual Risk Add-on Default Risk Charge (DRC) Sensitivitäts-basierter Ansatz (SBA) Bzgl. der betrachteten produktspezifischen Risiken sieht der SBA jeweils folgende Metriken vor Delta: Lineare Sensitivität zu vorgegebenem Risi- kofaktor (z.B. allg. Zinsrisiko); direkte Inputgröße Vega: Lineare Abhängigkeit von der Volatilität; relevant bei Optionalitäten; direkte Inputgröße Krümmung (Curvature): Berücksichtigung nicht- linearer Abhängigkeiten; Ermittlung mittels Stress- Szenarien (im Ggs. zu Delta und Vega) Die Aggregation der Faktorladungen gem. SBA erfolgt pro o.g. Metrik auf unterschiedlichen Stufen 1. Ermittlung von Netto-Sensitivitäten auf Risiko- Faktor-Stufe, innerhalb derer die RC-Berechnung mit einheitlicher Formel erfolgt (z.B. Zins EUR mit Tenor 1Y), und Multiplikation mit vorgegebenem Risikogewicht 2. Aggregation der RC zu vorgegebenen Buckets mit vorgegebenen Korrelationen 3. Weitere Aggregation mit vorgeg. Korrelationen zu einer von 7 Risiko-Klassen, auf welche die Produkte abzubilden sind 4. Summation auf Portfolio-Ebene und nachträglich Berücksichtigung von Korrelations-Szenarien Zur Berücksichtigung von nicht mittels SBA und DRC abgedeckten Risiken werden aufsummierte Nominale mit vorgegebenen Faktoren multipliziert. Hierbei werden zwei Kategorien unterschieden: Instrumente mit exotischem Under- lying: Hierunter fallen z.B. Wetter- Derivate und Katastrophen-Bonds Instrumente mit „anderen Resi- dualrisiken“:Instrumente, die sich nicht als Linearkombination mittels SBA berücksichtigter Produkte darstellen lassen bzw. unter bestimmten Bedingungen Produkte des Korrelations-Handelsportfolios Ausgenommen sind hiervon Produkte aus Back-to-Back-Geschäften sowie Produkte deren zusätzliches Residual- Risiko lediglich aus Cheapest-to-Deli- ver-Optionen, Smiles, bestimmten Korrelationen (z.B. bei Index-Optionen) sowie Dividenden resultiert. Zur Berücksichtigung des unerwarteten Verlusts werden folgende Schritte durchgeführt: 1. Berechnung des Ausfallsrisikos (Jump-to-Default Risk, JTD) auf Instrumenten-Ebene 2. Ermittlung des Netto-JTD für jeden Schuldner 3. Allokation des Netto-JTD zu Buckets und Abzug der Short-Positionen anhand vorgeg. Formel 4. Multiplikation mit vorgegebenen Gewichten 5. Aggregation der Buckets mit vor- geg. Methode, hierbei Unterschei- dung nach Nicht-Securitisation und Securiti- sation Nicht-Korrelations- Handelsportfolio Securitisation Korrelations- Handelsportfolio
  10. 10. 102016 Fundamental Review of the Trading Book Standard Approach: Berechnung gemäß SBA Die Gesamt-Faktorladung gemäß des Sensitivitäts-basierten Ansatzes ergibt sich aus den – für die einzelnen Risiko-Klassen und Metriken spezifisch definierten – Teil-Faktorladungen. Allgemeines Zinsrisiko CS-Risiko Non-Securi- tisation CS-Risiko Securitisation (Nicht-Korrela- tions-Handels- buch-portfolio) CS-Risiko Securitisation (Korrelations- Handelsbuch- portfolio) Aktien- Risiko Commodity- Risiko FX-Risiko Definition Risiko- faktor Delta: pro risiko- freier Yield-Kurve und Tenor Vega: zusätzl. pro Laufzeiten Option und Underlying Curvature: pro risi-kofr. Yield- Kurve Delta: pro Emittenten-Kurve und Tenor Vega: zusätzl. pro Laufzeit Option Curvature: pro Emittenten-Kurve Delta: pro Tran- chen-CS-Kurve und Tenor Vega: zusätzl. pro Laufzeit Option Curvature: pro Tranchen-CS- Kurve Delta: pro CS- Kurve und Tenor Vega: zusätzl. pro Laufzeit Option Curvature: pro CS-Kurve Delta: pro Aktien- Kurs und Repo- Rate Vega: zusätzl. pro Laufzeit Option Curvature: pro Aktien-Kurs Delta: pro Com- modity-Kurve und Tenor Vega: zusätzl. pro Laufzeit Option Curvature: pro Commodity-Kurve Delta: pro Wech- selkurs Vega: zusätzl. pro Laufzeit Option Curvature: pro Wechselkurs Delta: Risiko- gewichte & Korrelationen Shift um einen Basispunkt (PV01) Bucket pro Währg. RW: pro Tenor Korrelat.: Abh. v. Währg, Tenor, CCY, Inflation Shift um einen Basispunkt (CS01) Bucket & RW: pro Kredit-Kategorie Korrelat.: Abh. v. Name, Tenor und Kurve bzw. Rating und Sektor Shift um einen Basispunkt (CS01) Bucket & RW: pro Tranchen-Kateg. Korrelat.: Abh. v. Tranche, Tenor und Kurve Shift um einen Basispunkt (CS01) Bucket & RW: pro Tranchen-Kateg. Korrelat.: Abh. v. Name, Tenor und Kurve Shift um 1% (Aktienkurse) bzw. 0,01% (Repos) Bucket & RW: pro Aktien-Kategorie Korrelat.: Bucket- spezifisch Shift um 1% Bucket & RW: pro Commodity-Kateg. Korrelat.: pro Bucket, Tenor, Vertragsspezifika Shift um 1% Bucket: pro Währung RW: einheitlich Korrelat.: einheitl. Vega: Risiko- gewichte & Korrelationen Vega (SBA): Produkt aus Vega (i.e.S.) und Optionsvolatilität im Einklang mit Pricing-Modellen Bucket: analog Delta RW: einheitlich, mit vorgegebener Liquiditäts-Anpassung Korrelationen: Berechnung mittels Options- und Underlying-Laufzeit (Allgemeines Zinsrisiko) bzw. Options-Laufzeit und Delta (sonst) Curvature: Risikoge- wichte & Korrelationen Ermittlung mittels Stress-Szenarien  Curvature als ungünstigstes Ergebnis definiert Bucket: analog Delta RW: für FX und Aktien analog Delta, sonst Errechnung einheitlicher (tenorunabhängiger) Werte Korrelationen: Quadrierte Delta-Korrelationen Risiko-Klassen Metriken
  11. 11. Der überwiegende Teil der methodi- schen Vorschriften bezieht sich auf die Marktrisiken i.e.S. Diese teilen sich auf in Vorgaben für: die Expected Shortfall (ES)- Methodik Kriterien und Mindestanforde- rungen für Marktrisiko-Faktoren Die Validierungs-Methodik und hier insbesondere die P&L-Attribution Backtesting-Methodik Vorgaben zur Definition und Durchführung von Stresstests Marktrisiko Voraussetzungen und qualitative Kriterien Das unter dem IMA zu betrachtende „Marktrisiko“ des Handelsbuchs enthält auch eine Kreditrisiko-Kom- ponente zur Berücksichtigung unerwarteter Verluste über die Default Risk Charge (DRC). Die Vorgaben regeln die: Ermittlung von Ausfallwahr- scheinlichkeit (PD) und LGD Ermittlg. von Ausfallkorrelationen Berücksichtigung von Wirtschafts- zyklen Stresstest-Methoden Validierungsverfahren Kreditrisiko Ziel des IMA ist die Ermittlung des benötigten Eigenkapitals. Dieses ist täglich zu ermitteln und setzt sich summarisch zusammen aus der: modellierbaren Marktrisiko- Komponente CA nicht-modellierbaren Marktrisiko- Komponente CU (etwa aufgrund Illiquidität) Kreditrisiko-Komponente DRC Eine wesentliche Änderung betrifft die Aufnahme der Backtesting- Qualität als zusätzlichen EK-Para- meter. Eigenkapital Voraussetzung für die Verwendung des IMA ist die aufsichtliche Zulassung für den Ansatz als Ganzes sowie für das betrachtete Desk. Bei der Anwendung des IMA sind mehrere qualitative Kriterien hinsichtlich der Organisation (unabhängiges Risikocontrolling), der Einbeziehung des Managements, der Prozesse zu Backtesting und P&L-Attribution, der Sicherstellung konsistenter Modelle und Stresstesting-Verfahren sowie der Sicherstellung der Compliance und einer unabhängigen Prüfung einzuhalten. 112016 Fundamental Review of the Trading Book Änderungen IMA: Überblick Die Steuerung gemäß Internal Models Approach (IMA) erfolgt – nach aufsichtlicher Genehmigung – auf Trade Desk-Ebene ausschließlich für hierfür zugelassene Produkte. Die regulatorischen Vorgaben beziehen sich – neben einer Ausdetaillierung qualitativer Kriterien – insbesondere auf Rechenvorschriften zum Marktrisiko, Kreditrisiko und dem daraus abzuleitenden Eigenkapital..
  12. 12. 12 Internal Models Approach: Marktrisiko Eine wesentliche Änderung betrifft die Einführung des Expected Shortfall, der im Gegensatz zum VaR ein kohärentes Risikomaß darstellt, aber nicht direkt validiert werden kann. Marktrisiko 2016 Fundamental Review of the Trading Book Als neu zu rechnende Risikometrik ist der Expected Shortfall täglich pro Trading Desk mit einem Konfidenzniveau von 97,5% zu berechnen. Hierbei sind folgende Vorgaben zu beachten Ausgehend von einer Basis-Halte- dauer von 10 Tagen werden produkt- spezifische Anpassungen zur Berück- sichtigung des Liquiditätshorizonts mittels vorgegebener Formel durchge- führt. Die Kalibrierung an Stress-Perioden erfolgt mittels „partieller“ Expected Shortfalls, bei denen nur ein Teil der Variablen geändert wird. Die genaue Rechenmethodik kann frei gewählt werden, doch sind hierbei Nichtlinearitäten zu berücksichtigen. Der komplette zugrundeliegende Datensatz ist mindestens monatlich upzudaten. Expected Shortfall (ES) Neben statistischen Verfahren, wie z.B. dem p-Wert, sowie hypothetischen Portfo- lien, sind insb. folgende Validierungsver- fahren anzuwenden Backtesting Erfolgt mittels statischem 1-Tages- VaR mit Konfidenzniv. von 97,5% und 99% für hypothetische und tatsäch- liche Positionen Für Anwendung des IMA sind max. 30 (für 97,5%) bzw. 12 (für 99%) Über- schreitungen pro Jahr zulässig (Allgemein: 3-Zonen-Ansatz) P&L-Attribution 2 Maße sind hierfür relevant: unerklärte Tages-P&L (UTP) und Varianz(UTP) / Varianz (hypoth. P&L) Reporting mindestens monatlich Für Anwendung des IMA max. 4 Überschreitungen der 2 Maße in erlaubten Bändern möglich. Validierungs-Verfahren Der Internal Models Approach muss mindestens die Risikofaktoren berück- sichtigen, die auch im Standard Approach verwendet werden. Sofern nicht explizit begründbar, müssen die Risikofaktoren des Pricings verwendet werden. Bei den Zinsen sind Yield- & Spread- Kurven separat zu modellieren. Wahl der Markt- Risikofaktoren Vorgeschrieben sind drei Szenario- Kategorien Szenarien ohne Simulation: Reale Bankverlust-Szenarien der Vergan- genheit Szenarien mit Simulation: Historische Krisensituationen Bankeigene relevante Szenarien Stresstest-Szenarien
  13. 13. 13 Internal Models Approach: Kreditrisiko und Eigenkapital 2016 Fundamental Review of the Trading Book EigenkapitalKreditrisiko Für die Ermittlung von Ausfallrisiken zur Berücksichti- gung unerwarteter Verluste im Rahmen des IMA sind weitestgehend bestehende Verfahren zu verwenden (z.B. aus dem Internal Ratings Based Approach). Dabei sind folgende Anforderungen zu beachten PD (Ausfallwahrscheinlichkeit) Historische 1-Jahres-PD mit 5-Jahres- Kalibrierungszeitraum, keine implizite PD Für jeden Gläubiger zu ermitteln  Netting Floor bei 0,03% LGD: Nach Möglichkeit aus IRBA, sonst marktwert- basiert Ausfallkorrelationen: Aus Aktienkursen oder Credit Spreads zu ermitteln (Messung über 1, Kalibrierung über 10 Jahre) Berücksichtigung von Wirtschaftszyklen und Konzentrationen im Stressfall Validierung bei Konfidenzniveau von 99,9% mit indirekten Methoden (Stresstests, Sensitivitäts- analysen, Szenarioanalysen) Default Risk Charge (DRC): Maximum aus dem durchschnittl. DRC der letzten 12 Wochen und aktuellstem DRC Täglich zu berechnende Summe aus der Modellierbaren Marktrisiko-Komponente CA: Durchführung folgender Schritte 1. Summation der partiellen ES-Faktorladun- gen der einzelnen Risikoklassen (Zins, CS, FX, Aktien, Commodities) 2. Bildung gewichteter Summe aus totalem ES und partieller ES-Summe 3. Ermittlung von CA als Maximum aus dem aktuellsten Wert und Durchschnitt der letzten 60 Tage, skaliert mit Multiplikations- faktor M = Reg + Addon , mit  Reg: Regulatorisch vorgeg. Wert  Addon: Anh. Backtesting-Resultaten  Modell-Qualität als Input-Param. Nicht-modellierbaren Marktrisiko-Komponente CU (etwa aufgrund Illiquidität) Kalibrierung mit konservativstem Stress- Szenario Liquiditäts-Horizont: Maximum aus zwei Beobachtungspunkten und produktspezi- fisch vorgegebenem Horizont Aggregation mit vorgegebener Formel Kreditrisiko-Komponente DRC
  14. 14. 2016 Fundamental Review of the Trading Book 14 Inhalt 1. Herausforderungen im Risk Management 2. FRTB – Unser Verständnis 3. EXXETA Vorgehensmodell
  15. 15. EXXETA Vorgehensmodell Zeit Stufen  Anforderungsanalyse  Analyse der regulatorischen Anforderungen  Business Designs  Auswirkung auf Prozesse  Technische Designs  Auswirkung auf IT  IT Build-up Phase  Realisierung Begutachtung des FRTB- Umsetzungs- standes Strategie / Bewertung “Readiness Assessment” 1 Implementierung2  Impact- und Gap Analysis  Identifizierung der betroffenen Bereiche und Prozesse  Bewertung des aktuellen Erfüllungsgrades  Strategische Optionen / Gesamtfahrplan 2016 Fundamental Review of the Trading Book 15 Unser Vorgehensmodell sieht eine Durchführung in zwei Stufen vor. Zunächst wird eine Begutachtung der Umsetzungswahrscheinlichkeit relevanter Bestimmungen zu FRTB durchgeführt, der die eigentliche Implementierung folgt
  16. 16. EXXETA.com “Die Zukunft soll man nicht voraussehen wollen, sondern möglich machen.” - Antoine de Saint-Exupéry 2016 Fundamental Review of the Trading Book 16 Alle Informationen, wie EXXETA Sie im Bereich Risk Management unterstützen kann, finden Sie unter: EXXETA.com/risk-management Sprechen Sie uns an!

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